Indiana Tribüne, Volume 4, Number 210, Indianapolis, Marion County, 13 April 1882 — Page 4
Stablirt 1869.
AÜGTJST MAI, ; Mrmacher und Juwelier. 13 Süd Illinois Strafte. FOUDER'S Reinlicher Fleischmarkt, 232 .Oft Wasbinqton !Str. s ?6 Pennsylvania Str. ; Stand: No.1OstMarket.HauS, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch üt den niedrigsten Preisen verkauft wer den, in. Folge dessen , da3 Geschäst sich chit jedem Tage bedeutend vergrößert. i- . ,7. Oiles Smith, Wyolefale und Rktail Plu'mtoox- und Gas-Tritt er, röbte. Lager. Preise 25 Prozent niedriger di in irgend einem Haus der Stadt. 76 R. Yennsylvauia Straße. Westseite. Indianapolis, Ind., 13. April '1882. Lokales. i . - Zur Beachtung ! Die Office der Jndiana Tribüne" b'eMet sich , ' 62 Süd -Delawarc Straße. j Achtung! . ES ist Niemand autorisirt, Gelder für unS zu kollektiren, als Herr A. Schmidt. ' CivilstandSrcgiftek. Geburten. t angeführten Namen sind die deS Laterl oder der Mutter.'; Robert Ryan C. April tt.iabe. Helrathen. Jacob Higgenbotham mit Jda Sherman. Todesfälle. William Röche 22 Jahre alt 12. April. kS Scharlachfieber 12Q Fl-tcher Ave. kS Die Circuit Court hat fich bis Samstag vertagt. t&- Wenn das Wetter nicht bald fchö. ner wird, dann warten wir noch. Margercth Seidcnstickcr ist angc klagt am Sonntag geistige Getränke der kaust zu haben. rS' Harrison Miller stebt unter der Anklage des thätlichen Angriffs. Er stellte Bürgschaft siZr sein Erscheinen. Wir hören, daß eS die Absicht der Lyra ist, noch ein öffentliches Conzert in dieser Saison zugeben. t&- Die .Times- besitzt auch Galgen. Humor. Sie sagt : Berichte über die Verheerungen des Frostes am Montag laufen fortwährend ein. Es scheint, ein demokratischer Sieg gewesen zu sein. Das berüchtigte Haus der Belle Dooty'an Tennessee Straße wurde ges lern Abend mit einem Besuche der Polizei beehrt. Die Jnfasien desselben wurden verhastet. Kleine Mädchen spielen mit Klip pen und Knaben mit Soldaten. Sind die Kinder groß geworden, dann spielen die Mädchen mit Soldaten und die ftnc ben mit Puppen. kS- Reinigt Euere Keller' von aller Hand pflanzlichen Stoffen, denn wenn da? warme Wetter kommt, so gehen diese in Fäulnis über, verpesten die Lust und rufen allerhand arge Krankheiten hervor. Das Frühobst ist in unserer ganzen Nachbarschaft durch den , Frost vollstänbig verdorben worden. Der Wein ist stark beschädigt, mag sich jedoch wieder erholen, dagegen scheint der Weizen den Frost, ziemlich gut überstanden zu haben. Herr Hamilton ein Maschinist der I. & St. L. Eisendahn. welcher bei einem Ei'senbahnumfall zu Coal Bluff verun glückte wurde gestern hierher in seine No. 233 West Marylandstrabe gelegene Woh nung gebracht. ej9" Man kann fast überall die Ersah. rung machen, dab Würste, Schinken u. vgl. aufzubewahrende Eßwaaren schimm lig erden, wenn sie nur einige Zeit in einem etwas mit feuchter Luft gefüllten Raume sich befinden. Um diesem Uebel, stände ganz vorzubeugen, oder ihn da wo er eingetreten ist,' zu beseitigen, ist nicht? empfehlenSwerther, als gewöhnli cheS Kochsalz in einem Teller nur mit so viel Waffer zu begießen, daß eine breiartige Lösung deS Salzes erfolgt. Wenn man schimmlige Würste mit diesem Salz drei dann anstreicht, verschwindet der Schimmel sofort, und nach einigen Ta gen überziehen sich die Würste mit über. auS feinen Salzkrystallen, die jeder wei teren Schimmelbildung vorbeugen. Das. selbe Versabren ist auch sehr zu empfehlen, um den zeitweilig an Schinken aus tretenden Schimmel zu beseitigen und solchem vorzubeugen.
Vcrgeblichcr Trost. Die Ncpllblikaner fischen-nach jedem Strohhalm, um sich aus der drohenden Niederlage im Herbste zu retten. Es ist gewissermaßen belustigend anzusehen, wie sie mich Tröstung suchen und auszufinden fich bestreben, daß, unter Umständen, wenn nicht usw., usw. das Resultat hätte anders sein sönnen. Die .Times" vergleicht zu diesem Zwecke das Ergebniß der Wahl in der Stadt im Herbste 1880 mit dem von 1832 und.sindet dabei aus, daß die Demokra ten gar Nichts gewonnen, sondern nur weniger verloren haben, als die Republi kaner. Im Herbste 1880 gaben nämlich die Demokraten in der Stadt 8233 Stim men, diesmal aber bloß 7214 Stimmen ab, sie haben in Wirklichkeit also 1024 Stimmen verloren. Freilich gaben die Republikaner 1880 die Zahl von 10.631 Stimmen und diesmal nur 5872 Stirnmen ab, aber diese 4759 Stimmen weni ger find nicht verloren worden, meint die .Times," sie wurden bloß nicht abgege ben. Und nun kommt daS übliche .Wenn." Wenn diese Stimmen abgege ben worden wären, dann hätten die Re publikaner gewonnen. Wenn und immer wenn ! Wenn die deutschen Republi kaner nicht demokratisch gestimmt hätten, wenn so viele Schwarze nicht demokra tisch gestimmt hätten, wenn die Republikaner nicht Esel auS sich gemacht hät ten. dann hätten sie auch gewonnen. Die .Times" hätte auch sagen können : Wenn die Republikaner die Mehrheit ge habt hätten, dann hätten sie gewonnen. Aus diesem Troflspruch wagt sich schüchtern die Anschauung heraus, daß die Republikaner, welche zu. Hause blieben, andernfalls republikanisch gestimmt hät ten. Wir erlauben unS daran zu zwei feln, aber gesetzten Falls es wäre so, so ist darum doch nicht anzunehmen, daß sie
aus bloßer Nachlässigkeit zu Hause geblie. ben sind. Wir gestatten uns vielmehr die Annahme. daß die Leute absichtlich zu Hause blieben, daß sie weder demokra tisch noch republikanisch stimmen woll t e n. Und weil sie nicht gegen ihre Partei zu stimmen sich entschließen könn ten, zu gleicher Zeit aber auch den Prohi bitionisten keinen Vorschub leisten wollten. darum blieben sie eben zu Hause. Es ist wahrscheinlich, daß diese .zu Hause gebliebenen Republikaner ein ander Mal wieder zu Hause bleiben werden, und die .Times" hat keine Veranlassung in den anesührten Zahlen Trost zu finden Der Friedensrichter von Brightwo . d Das Gesetz giebt den County-Commis' sären da Recht die Zahl der Frieden richte? in einem Township zu bestimmen. Als neulich in Folge der Petition deS Gewerbe-VereinS die Commiffäre die ses Recht ausübten, bestimmten sie, daß der sür Brightwood zu wählende Frie densrichter daselbst wohnen solle. Der für Brightwood gewählte Herr Minor wohnt jedoch in der Stadt. Auf diesen Grund hin, beabsichtigt der geschlagene republikanische Candidat Marshall die Wahl Minor's anzufechten. Dabei wird er aber jedenfalls zu kurz kommen, denn erstens haben die County Commissäre keine Rechte als solche, welche ihnen ausdrücklich durch das Gesetz der liehen sind und die Bestimmung des Wohnortes der Friedensrichter gehört nicht zu den ihnen verliehenen Rechten. Und zweitens, könnte Minor immerhin vor seinem Amtsantritte nach Bright wood übersiedeln, wenn das durchc.us nothwendig wäre. Marshall wird es michen muffen, wie Herr Rau auch. Er wird fich mit Würde und Ergebenheit in sein Schicksal sägen. Marschall glaubt zwar . aus Grund des von der Supreme Court entschiedenen Falle? von Spencer gegen Ciine 28 Ind. S. 51 im Rechte zu sein. In jenem Falle sagt die Supreme allerdings die County Commiffäre können eilst solche Anordnung treffen, aber es ist dies keine Entscheidung sondern bloß ein dictum, denn die Frage selbst lag in jenem Falle gar nicht vor. Der angeregte Fall würde höchstens ent scheiden, daß ein auf Grund einer solchen Anordnung gewählter Friedensrichter ge' sedliche Autorität habe, er entscheidet aber die Frage nicht, ob eine Außerachtlassung der Anordnung die Wahl ungesetzlich macht. Zu Gunsten Marshalls mag emi zermaßen der Umstand spreche,', daß angenommen werden dürste, daß er der Erwählte sür Bright wood sei, weil er daselbst wohnt, denn die Abstimmung zeigt doch nirgend?, daß ein oder der andere Kandidat speziell sür Brightwood bestimmt war. Obfcie Ge richtshöse diesen Punkt aufrecht erhalten. bleibt abzuwarten. Schrecklicher Stnrz. Heute Mittag kurz vor 3 Uhr stürzte der Anstreicher Adam Rodebaugh, an der Maryland Straße, westlich von Delaware von einem Gerüste etwa 20 Fuß hoch in den Keller hinab und erlitt dabei einen lebensgefährlichen Schädelbruch. Dr, Wilhard wurde herbei gerufen. cerselbe zweifelt an der Möglichkeit deö Wied'erauskommens. Der Unglückliche wurde in in bewußtlosem Zustande aufge hoben und in einer Kutsche nach seiner Wohnung, Ecke Tenneffee und 3. Straße gebracht. Er ist ein schon bejahrter Mann mit grauem Haar und hat Frau und Kinder. Er war zur Zeit bei Parker und Holt beschäftigt.
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30, 32, 34, 36, 38,fc GT Deutsche Verkäufer in iedem Münncrchor-Ccnzert. Auch der Mäunerchor hat mit seinem gestern Abend stattgefundenen Conzerte die diesjährige Saison beschaffen, um in die Sommerserien zu gehen, und nächsten Winter wieder mit erneuten Krästen das Werk fortzusetzen. Das gestrige Con.ert war eines der besten Conzerte, die der Verein diesen Winter gegeben hat. Fast sämmtliche Nummern wurden ta dellos vorgetragen und dem Dirigenten und seinen Schülern gebührt volle Aner kennung für die vorzüglichen Leistungen. Der Männerchor war sehr gut bei Stimme, und die beidenNummern, welche von demselben ausgeführt wurden, sän den lebhaften Beifall. 'OJoatman's Good Niglit" vorgetra gen von den Damen Wüst. Adam. Lizius und Heffling und den Herren Hecker. Kopp, Bennerscheidt und Frenzel fand ebenfalls viel Anklang. Nicht minder gefiel das Terzett aus Freischütz. - Der zweite Theil des Programm's wurde mit dem herrlichen Potpourri auS Lohengrin eingeleitet und hier war derBeifallssturm so stark, daß eine therlwerse Wiederholung folgen mußte. Das Ter zett aus dem Nachtlager mußte leider ausfallen, da Herr Bennerscheidt etwas heisewar. In der letzten Nummer. .Des Liedes Verklärung" hatte Frau Wüst . Gelegen. heit ihre schöne Stimme zur Geltung zu bringen. Einen großen Theil deS Beisalls mag jedoch Herr Ernsttnoff für sich in Anspruch nehmen, da diese Nummer von ihm mstru mentirt ist. Der Besuch des Conzertes war zwar ziemlich gut, doch kam er der densü heren Conzerten erwiesenen Theilnahme nicht gattz gleich. So viel steht fest, daß eS bis jetzt keinem Mittel gelang, solche herrliche Re sultate zu erzielen, wie dem St. Jakobö Oel. Herr Doktor Fr.' Müller. 257 Sechszehnte. Straße, zwischen Fünstl und SechsteAvenue. Süd-Brooklyn, N. V.. macht uns folgende Mittheilung: .Da ich in meiner ärztlichen Praxis mas senhaft Gelegenheit habe EinreibuugS Mittel anzuwenden, bezeuge ich es gerne auf Grund meiner Erfahrung, daß das St. JakobS Oel sich stets bewährt und mit Recht empfohlen werden kann." LS" Daß der Mangel an Schulbil dung unter den Einwohnern des Nord westenö geringer ist als im Osten und Srden, war bisher bekannt, aber eS fehlten genaue statistische Nachweise über diesen Gegenstand. Nach dem Berichte der Unterrichtsabtheilung des Censuöam teS ist die Zahl der Einwohner, welche weder lesen noch schreiben können, in Nebraska und Iowa verhältnißmäßig geringer als in irgend einem anderen Staate, denn sie beträgt nur 1 73100 pro Tausend. Dann kommen Wyoming 1 5,00. Dakota mit 2 129100. Kansas mit 2 5GJ100 und Minnesota mit 2 G3jl(X) pro Tausend. Die übrigen Staaten in folgender Ordnnng : Odio 2.71. Maine 2,80, Michigan 2.88, Wisconsin 294, Oregon 3.00, Illinois 3.15, New York 3.28, Utah und Connecticut 3 L7. New Hampshire 3.45. New Jersry 3.4k,Pennsylvania 3,51, Jndiana 3.54, Montana und Vermont 391. Washington 4.20. MaffachusettS und Jdaho4.24, Colorado 4.80. Nevada 5.95. Rhode Island 6.31. Miffouri 0.40, West Virginia 8.41, Dele wäre 11,04. Maryland 11.91. Distrikt von Columbia 12,13, Arizsna 13,59, Kentucky 15.00. TexaS 10.10. Tenneffee und ArkansaS 19,09, Virginia 23.83. Florida 20.06, North Carolina 26.23, Mississippi 27,89, Georgia 28.96, Alaba. ma 29,33, Louisiana 31.63, South Cäro lina 32,32 und New Mexiko 44.22 pro Tausend. - Jeder ist seineö Glückeö Schmied, ist ein Sprichwort, daS in gewisser Beziebung seine Berechtigung bat, insofern ieder Geschäftsmann vor Allem darauf zu feben hat, daß er die Eigenschaften in sich vereinigt, die zum Erfolge eine geschäftlichenNntcrnebmenö nothwendig sind. Von den Eigenthümern deö-Capi-tal Schuhladens No. 18 O. Washington Straße kann man das mit Neckt behanpten, indem dieselben unternehmend, zuvorkommend, reell und liberal sind. Kein Wunder,, daß in dem Ge? schäste 3 mal so viel Waaren verkauft werden, als in einem anderen Laden dleserBranche.
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40 . Pennsylvania Str. Devartement. Sozialer Turnverein. Das Preis und Prüfungsturnen obi gen Vereins verspricht großartig zu wer den. Heute machen wir unsere Leser mit bern Programm, welches sür die Schlußseier aufgestellt ist, bekannt. Dasselbe lautet : 1. Ouvertüre Zufriedenheit .. Richter Vogts Orchester. 2. Wissen Freiübung n Sämmtlich Klassen de Vereins. 3. Turnen am Barren Abendschüler und Zöglinge. 4 a Marschreige und Nlngübungen I Turnspiel Il.Mädchen.Klass,. 5. Turnen am Reck.... I. Knaben-Klasse 6. Uebungen an der Wippe I. Mädchen.Klasse. 7. JZger.Ihor kiedenmeister VogtS Orchester. 8. PreiSvertheilung. Schluß. Tanzkränzchen. 5T" Die Mutual Union Telegraph Company ließ sich gestern ir.corporiren. DemMayor lagen heute Morgen 24 Fälle zur Aburtheilung vor, darunter leiden nicht einer, welcher auch nnr den geringsten Stoff zu einem interesanten .Item" böte. ' LS" Der Rushville Land League Club hat einen Aufruf an die Mittglieder der irischen Land League Clubs im Staate Jndiana lasten, worin diese! ben aufgefordert werden, Delegatcn zu ei ner am Dienstag, den 2. Mai im Grand Hotel dah'er abzuhaltenden Convention zu schicken. SST Heute Mittag wurde hier ein gefährlicher Spitzbube erwischt und ein gesponnen. Der Bursche heißt Dillon Jones und hat schon öfters die Strenge des Gesetzes kennen gelernt. Diesmal wird er auch nicht so leichten ttauss davon'kommen, denn am Samstag Abend hat er am Westende der Stadt , einen Mann angefallen, seiner Baarschaft und einer Diamantnadel beraubt, und dafür bestimmt das Gesetz keine Zuckerplätzchen. SS Gestern Abend fanden im Park tbeater die Schlußfeierlichkeiten der Cen tral Law School" statt, wobei die üb lichen langweiligen Reden gehalten nrnr den: Die Liste der Graduirten ist wie folgt : Fremont Adams. Greenfield ; Vincent G. Clifford, Indianapolis; Walter M. Floyd. St. Paul . A. Gwyn Foster. Villa Vista, La.; Lawson M. Harvey, Indianapolis; Frank C. Hun ter,Bloomington ; Joseph V. Kealing, Stratford'; Eugene G. beider, Jndia napolis; Charles T. Palmcr. Jndiana polis; Coleman Rogers.Maison; Bol ton Smith. Indianapolis. . tS' Zu den besten Fcuer.Vcrsichek' ungS Gesellschaften deS Westens gehört unbedingt die .Franklin" von Jndiana polis. Ihr Vermögen beträgt .320.000 Diese Compagnie repräsentirt die Nortq Western National" von Milwaukee. Ver mögen, $1.007,193.92 und die .Gcrman American- von New s)oxl, deren Vermögen über $3,094,029.59 beträgt. Ferner repräsentirt sie-, die Fire Asiociation os London Vermögen $l,000,(XX) und die Hanover of New $ort" mit einem Vermögen von $2,700.000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aufschlag erfolgt. Herr Fr. Merz No. 439 Süd Ost . Straße ist Agent sür die hiesige Stadt und Umgeqend. CST Die Abwicklung der Angelegen heit der bankerotten Sparbank in den Gerichten scheint eine langweilige kost' spiclige Geschichte zu werden. Oer Staatsauditor reichte bekanntlich vor längerer Zeit Klage in Superiorgerichte ein. nachher klagten die Gläubiger. Der erste Fall gelangte vor Richter Walker, der letztere vor Nichter Hoe. ,' Dieser entschied, daß die Gläubiger, nicht selbst' ständig klagen können,, sondern sich der Klage deS StaatSAuditors anschließen müssen. Daraufhin reichten die Gläu biger bei Richter Walker ein Gesuch um Ausstellung eines Vertreters für sie, und um Feststellung deS GehalteS des Rcceiv ers ein. Letzterer hat, wie sie angeben be reitS über $3000 für sich gezogen und wird warscheinlich die Sache in die Länge ziehen, um das was da ist, nach und nach auszufresien. Darauf erwiederte der Receiver Ray, daß er $600 weniger gezogen habe, als die Gläubiger angaben. Vor Richter Howe, in dem andern Prl zesse geben die Gläubiger an, daß d.r Staatsauditor mit Ray unter einer Decke stecke, was der Auditor jedoch entschieden in Abrede stellt. Dieses Kuddelmuddel ist gewiß ganz interessant, nur gehen sämmtliche Gerichtskosten aus den Fonds der Bank und da es gewöhnlich nicht Kapitalisten sind, welche ihr Geld in Sparbanken anzule gen pflegen, so kostet die Geschichte man chen sauer verdienten Schweißtropfen.
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