Indiana Tribüne, Volume 4, Number 209, Indianapolis, Marion County, 12 April 1882 — Page 4
etaMtrt 1859.
AUGUST MAI, ii-' und CV UlUtUtl; v-' 3 . Süd JlllNoiS Straße, POUDER'S lei ', il 1 afn'TCT -SUZCfinsrtrt S32 . Wasbinqton.Str. ?U yc venniniuam vir k..V..i ttMk...Sa. - Woselbst nur : die besten Sorten Fleisch ,u den.medrrgften Preisen verlaust wer. dtN. Zn 'Folge: dessen das Geschäst sich mu iaflc ococuicno bkBwBki. . 6l1S Smitll. -.-Wyollal. und cta. v . . "vM . -i.iw.i .. Plurnber und Oas-Fittcr. 'ü . ' SröKtt idiatx. -rfife 25 Dronfr iebriaer 18 in ugcna crncin auc per oiaci. 76 N. Vennsvlvanla Straße. Westseite. Indianapolis, Ind., 12. April 1882. Lokales. Zur Beachtung 7)ie )inct der ?kndiana Z-ribüne-K?kind N? ii"" " I 1 9 r m m - - ' . - I A ßy r.uivurr n,. Achtung! Es ist Niemand autorisirt, Gelder für un zu koll?ktiren, als Herr A. Schmidt. Civilstandöregister. Geburten. . .Tit angeführten Namen sind die des Vateri oder der Mutter.) Samuel Astley 5. April Knabe. ' H e i r a t h c n . Geo. Cunningham mit Mary Rudford. Charles Reynolds mit Agnes Henderson. Andrew Ackerson mlt Mary Love. Charles McClelland mit Ida Bearitt. Todesfälle. R. Jennings 14 Tage 10. Gilbert Harris 9 Jahre 11. Lindsay James 4 Monate 1). Apm Der Staats .Erziehungsrath wird heute Abend in Sitzung sein. Der Amtstermin des Friedens richte? Schmitts ging gestern zu Ende, Clarence Blake, der deS Groß' diebstahlS angeklagt war, mußte wegen Beweismangels freigelassen werden. Vitl Mollie McLauablin von bler. starb dieser Taae vlöklick als sie bei freunden in Cincinnati au Besuch weilte. r c;. xm. nr,t. mm i urnviiuti. vvt.wfci HiuQii,i die Herrenhüte dagegen kleiner. Letztere sind diefeS Frühjahr kleiner als je zuvor. kS- DaS Gute sollte man stets ge bührend anerkennen, einerlei von welcher Seite eS kommt. SS Die Missouri Telephon Co. be adstchtigt zmifchen Marion und Hendricks Co. eine telephonische Verbindung herzu stellen. Jacob Neeb, ein Mann in dessen Oberstübchen eS nicht recht' richtig ist. wurde gestern Abend von der Polizei in Gewahrsam genommen. - Ein Eisenbahn Angestellter der seinen Namen nicht nennen wollte, hat sich gestern beim Carkuppeln die Fuß' zehen zerquetscht. George Dickerson und Birt Cookingham haben sich die Sache über legt und sich des Kleindiebstahls schul big bekannt. 3- Frank H. Goohe.ikn. in Bright wood wohnhaft, zerschmetterte sich heute in der Maschinerie in Hclwig's Stuhlfabrik den kleinen Finger der linken Hand tS Das Spielhaus von Louis Birche an Virginia Avenue wurde gestern Abend mit einem Besuche der Polizei beehrt, wobei vier Verhaftungen vorgenommen wurden. LS Die Grand Jury, hat gestern Verhastöbefehle gegen Peter Fritz an Fort Wayne Ave. wohnhaft, dessen Frau und Aufwärter ausgestellt, weil dieselben am Sonntag geistige Getränke verkauft haben. r Eine Dame ' in unserer Stadt, schreibt Herr I. D. Saringhausen, in Fort Wayne. Ind., eine Madame' Held, war seit einiger Zeitdurch heftigen Rheu matiSmuS geplagt wurde aber durch die Anwendung des St. JakobS OelS voll kommen geheilt. CzF Talbert B. Shipley hat dem Stephen A. Wilson eine Probe der Kraft seiner Fäuste gegeben und mnßtc deshalb in die Tasche greifen. Eines ähnlichen Vergehens hat sich Mike Shea schuldig gemacht und daö Resultat war dasselbe. - Wm. Hunt hatte ' gestern eine Keilerei mit Dan McBride und David Kerb und bie Folge davon war, daß er gestern Abend unter der Anklage der Schlägerei mit der Absicht zu lödten, ein gesteckt wurde.
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Wurst wider Wury.
Mary fferritter und Bridge! Bailey wohnen in ein und demselben 'Hause. TOslrti fcnt rinn nfm mMA-r n,rnh V V W V . V rnri i?t ti nni?fcf nflpn ff frnmrtnnrn X. V ,4. " " 1 1 h- .""U" ""V vermuthlich auch nicht mden und als i ii ciuiuui einige vycycii4uuu iuik ? r. iTt n t? w . ? r er . besser und Gabeln, Tischtücher u. s. w. fehlten, beschuldigte sie den William Fer riter desDiebstahls und lieb ihn einstecken Da er der Dieb war, geschah lhm in so . . ..xi ;r.:-. luvn guiiz icuji; viiuc xriumi uuu wui so böse darüber, daß sie Bridget gehörig zerklopste. Bridget glaubte diese Verletzung ihrer Individualität nicht ruhig hinnehmen zu können und lieb Mary Ferritter vor den Mayor zitiren. Dieser bedeutete Mary daß das Gesetz nicht gestatte, den Rücken einer anderen Person a!5 Trommelsell zu rnuseri vag man ,ur nmugung Palegiums zahlen müsse. Nun e. " i v.c. c - fganc njcaro inzroiiajen ersayren, vav flöget auch Nicht dlthrllchfte Person lei. le be chuldlgte Brrvget des Wltv. stahlS, indem sie angab, dak die von ihrem William der Bridget gestohlenen Sachen von ihr selbst imBrunswick Hotel gestohlen worven waren. jor Dem 'cayor tnoenutijtri oenn slUCU,e Vormittag der Eigenthümer des Hotels die Sachen als ihm gehörig, iitl tU.iX.iit iinX flsl?H IahSih Ii tltnttr MT H v H 1 ,IU lsenglirern wleoer zusammen. . uno rn re Armen liegen ,iq Berve Und weinen vor Schmerz und vor Freude. Die Centralbank. ' Die Credltoren der Bank hatten gestern Nachmittag, wie verabredet eme Ver. sammlnng. Was Eomrte hatte sich mtt den Banlbeamtcn aus solgendenPlan geeimgi 0-1 . m t r . ,, r n . . t .1 i. nooeri c.amo svu als .ru,lee ,ur i r ? oie reouoren sungiren. 9 srx;.n hur ntn und M V V V V Mortgages zu sichern. Die Noten sollen 0 Proz. Zinsen tragen und in C. 12 und 18 Monaten fällig sein. 3. Jeder Gläubiger soll das Recht ha ben, der Bank gehörige Noten als Zah lung zu nehmen. 4. Der Trustee soll ermächtigt sein, mit den Eigenthümern der Bank Arrange mcnts zu Ureffen, daß dieselben ihr Ke schüft forsetzen können. 5. Der Trustee foll von den Gläubigern bezahlt werden. 6. Das Privateigenthum der Schuld ner soll nicht angegriffen werden, bis das Vermögen der Bank erschöpft ist. . Nach längerer Diskussion wurden sämmtliche Paragraphen des Vorschlages angenommen. Ein Antrag, dem Trustee die Austellung eines Clerks zu gestatten, wurde angenommen. Der Antrag, zwei Trustecs aufzustellen, wurde verworfen, Am nächsten Freitag Nachmittag fin det wieder eine Versammlung statt und sollen bis dahin die nöthigen Popiere ausgefertigt werden. Ueber den gegenwärtige Aufenthalt Müller's ist noch Nichts bekannt. Der Betrag, den er unterschlagen, beziffert sich auf 537,720. Es lst wahrschemllch, dak dle Herren Stechhan und Geyer ihre Klagen zurückI .... neymen uno ncy oen uorlgen revlioren anicyllkken woucn. I Die Bank ist jedenfalls schwer geschä s digt worden, aber die Leute dürfen da? ruhig ihrer eigenen Nachlässigkeit zu schreiben.' Männerchor. Heute Abend sindet in der Männer, chorhalle das' Schlußconzert des obigen Vereins statt. Man kann wohl schon im Voraus behaupten daß- sich auch diese Unterhaltung den bereits stattgefundencn Conzertrn würdig zur Seite stellen wird, denn auch diesmal haben die aktiven Mitglieder und der tn; i i.arn . i i.i vingcni oe Vereins waacr gearoerrer um mir emem ,org,alllg ausgeaxvetteten Programm vor das Publikum treten zu s nen. .Ven Mitgliedern des erems rusen wir diesmal besonders zu : Kommt zahl. ich! denn der Sommer ist lang und die musllailscyen unleryallnngen weroen rar - Folgendes ist das Programm : ' . j A "f.1 1 m lCimfir,,8r 2. Hymne an die Musik .' Lachner MSnn.rchor. r , i ' , -:u erw.1 I
. uuiikiiiiiu a uuiii ii;uk i,,.,. ceuair r v m r . v Tie5m.n:Z!b.Wüsl. ff. Sldarn. . fiüiul schStzung auf dle Beschützerin UNd Juh
und L.Heßling. Die Herren: A. HeSler . CW M . . C (llMu..fXVl w I .,,,nn. , Terzett, mit Chor.au, .Freischütz'. ...... ..Weber Jnstrumentllt don Sl. Ernestinoff. I am W . f ra 0m m I aioj: uno: Pkrr I. P. grenzkl. ffefr:isit-s.i.rM Gemischter ffh,r und Orchester. Zwei t er Th eil. s. Po,rourri auZLo;engrin Wagner .i..-.,.,.,.. ' . Männerchor'. " ' " :xt 44( V4 lUUif 4 WMM liyFlVfr 8. TcS Liedes Erklärung B Jttftrumentirt von A. Ernestinoff. FlanPhWüft. gemischter Chor und Orchester. Ein guter Rath und seine Früchte, Herr C. W. Braun in Eureka Spring, ArkansaS. machte uns folgende Mitthei lung: m Sett mehr als drei Jahre litt ich an Magenbeschwerden. Ich folgte dem Rathe eines Freundes und gebrauchte Dr. August König's Hamburger Tropfen. Nachdem ich ungefähr eine Flasche ge nommen hatte fühlte ich schon Besserung und nachdem ich einen Monat mit dem Gebrauch fortgefahren hatte, wurde ich wieder völlig gesund.
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- Q!tiitt r fti f& i m rt tt Xt V" ... l m n m f,,vu e..t., 's" viv T..w Uljut, liuuwa uli für einen netten, gut gemachten Winter, gasimir. für die man sonst 8 bis N2 I , M rv . ? rw i tuuc gu px.ti iuuiici: oCLim ulC "UCii
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UU JLJLJJlU 0 ! 30, 32, 34, 36, 38, & KV" Deutsche Verkäufer in jedem Weibliche Bedienung. i Ein in teressantes Kapitel f ü r n n s e r e Leserinnen. Hoffen oder fürchten Sie nicht, schöne Leserinnen, wenn Sie die oienstehende I,,s.s.zs. kli,n Ziak im Nolaenden ra, ,:m;rc, .. i. r on, slT.n n0nb8 W,Mrtnnfc'-anW erden sollen. w.lch, dadurch Gäste anzulocken pflegen. h6 fif In ibnn Advertilements- weid Ivm j i itf m vi " w - ' " edienuna an.ukündiaen vNeaen. unb aMn 6)on darum in den Geruch einer gewissen Zweideutigkeit zu kommen . - rr. v w . ? . r . PHegen, osk seyr oyne Gruno oenn oicic weiblickeBedienuna bettebt manchmal aus sittsamen Mädck:n. und dem Schrei Ux ses war es immer und ist es auch beute noch viel angenehmer, wenn ihm ein sauberes Mädchen servirt. als wenn K t-m colorirter Menschenbrudcr thut. .: kier bandelt es sich einzig und allein um tt k,.?d,icken Dienstboten, welche in dem soliden Hause sind. Bon diesen Dienstboten nun bat der bekannte HumorM Ernst Allstem eine Schilderung geliefert, welche so amüsant ist. dak wir unseren Leserinnen Bruchstücke derselben darbieten wollen.. Beginnen wir mit der Zköchin, diesem wichtigsten Factor unserer weiblichen Dienerschaft. Die Köchin. Die Köchinnen sondern' sich naturge mäk in zwei Kategorien: in solche, die kochen können, und in solche, die es nicht können. Die Normalköchin, d. h. also die Kö chin, die nicht kochen kann, ersetzt diesen Mangel durch einen rühmenswerthen moralischen Muth. Zu Anfang, wenn sie eben eist ihre ländliche Heimath ver lasten hat und die Schwelle der Bermie therin überschreitet, fehlt ihr noch das klareBewußtsein dieser ethischen Vo zöge. Sie bekennt der Vermietherin aufrichtig, daö ihr Dieses oder Jenes unbekannt sei. daß sie bis zur Stunde nur Kaff.'e gekocht Teller gespült oder Kartoffeln geschält habe. Die .perfekte-Köchin unterscheidet 'sich von der andern Kategorie, aus der sie m naturgemäßer Entwicklung hervorgeht. unter Anderem auch dadurch, daß sie er höhte Ansprüche an den Geldbeutel ihrer Herrschast, auf rücksichtsvolle Behandlung und aus Anerkennung . lvrer Viutoruat erhebt. Die , perfekte Köchin läßt sich Nlcylö ragen, xrin ver vul.nuu.gll . im t iiYi : l v r. isjt: .t.:i ernes nrriurnouierv -un ,irvru uusgc . . . . t . c . v .. o - - Prochenen Wünschen ihrer Herrschaft zum Trotz - an Dem fest, was sie im Lauf ih rer Erfahrungen als Dogma verehren gelernt. Die Hausfrau mag rhr zehnmal erklären, der Herr liebe an den grünen Schneidebohnen den Zucker nicht: die perfekte Köchen werk daö bester. Wie ein unveräußerliches Menschcnrccht steht es in ihrem Busen geschrieben : an die grü nen Schneidebohnen gehört Zucker und nur ein gewaltsame? Eingreifen kann sie an der Ausübung dieses Menschenrechts hindern. DasKindermädchen. sm Tiessten in derHierarchie der Nicht köckinnen Nebt - vom Standvunkt un Dienstboten ausgefaßt - merkwür digerweise das Kindermädchen. Wie der Stallmeister, dtr uns die Pferde breitet. fg. : döberem Krade coirnne il saut gjlt.alS der Elementarlehrer, dem wir die erflc fleiflifle Entwicklung unserer Sönne und Töchter anvertrauen : so blickt auch daö Wesen, das unsere Hühner aus. nimmt und den Teig der Pastete rührt, und jenes andere, das den Besen führt und die BettkN schüttelt das StubkN' mädchen mit einer gewissen Gering 11 11 ttkin Unserer Kindtk herab. ' Das Kindermädchenthum ist das Novi ziat in der Carriere der weiblichen Dienst mädcheN. es...-.F.N ' . ..n . Halbwüchsige, eben erst komslrmlrte Landmädchen; deren Unerfahrenheit sie zu keiner anderen Leistung befähigt, un terziehen sich mit . lächelnder Zuversicht dem schwierigen und verantwortungSrei chen Geschäft des KinderwartenS.. Eine hervorragende Elgenschast dieser halbwüchsigen Kindermädchen ist ihr un glaublicher Appetit. Schmalschultrige, dünnarmig und flach kommen sie vom Lande herein; nach wenigen Wochen schon gehen sie in die Breite und gedeihen weit augenscheinlicher als die ihrer Obhut anvertrauten Kinder.. Wie die alten Deutschen immer noch Einen tranken und auch der war meistens der vorletzte so fügt da ländliche Kindermädchen jeder Mahlzeit immer noch ein Letztes und abermals ein Letztes hinzu. Ist ste naiv und offenherzig so trifft' man sie fast nie ohne Butterbrod.
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rtft ftl h f rf t rr f j.vv.. un m "um. '-" """"" vuvi... t.C f.Kninix- mnrflft oder ckwcren ri,K aKrö-Anzna aus bezahlen muw. Unsere .Mnder-Ucbcr r ? - uiuu . . VWA-UUÖ r 40 N. Pennsylvania Str. Departement. D a S S t u b e n m ä d ch e n. Das Stubenmädchen zufällt naturge rnän in zwei 5?atezorieen, in das ge wöhnliche" und das feinere- Stuben mädchen. Das erste berührt sich in sei nen Obliegenheiten iheilweisc noch mit dem Kindermädchen; eS bezeichnet sich alsdann, im Gegensatz zu diesem als ein Mädchen das Liebe zu Kindern bat" Reben den häuslichen Arbeiten, wie Zim merreinigen, Staubwischen. Möbelklopfen :c, :c., . läßt es sich die Beaussichtigung nicht allzu kleiner Kinder gefallen, geht auch mit denselben spazieren, jedoch stets nur im Hut, wobei es sich Fremden ge genüber gern als Bonne oder gar a's Gouvernante geberdet. Kategorisch da gegen verweigert sie daö entwürdigende Fahren von Kinderwagen, seien es selbst dreiräderige Sitzwagen, und das Tragen von Kindern, die noch nicht laufen kön nen Das Stubenmädchen leistet im Hause ohne Murren die niedrigsten Handreichungen, es nimmt , die unappe titlichsten Reinigungen aller erdenklichcn Dinge vor, ohne daß der ihm eigene Schmelz dadurch von den Flügeln ge streist würde. Aber ein kleines Kind zu tragen, das geht nicht, das wäre gemein. das würde sie für immer discreditiren. Anders verhält sich die Sache, wenn das Kind ein schwerer, strammer dreijähriger Knabe ist, der ausnahmsweise nicht wei te'r kann. Das Stubenmädchen unter scheidet hier mit äußersten Feingefühl. In diesem Falle erkennt man ja, daß sie nicht als Trägerin descs Knaben gemie thet ist. und hierauf allein kommt es ihr an. Die Stütze derHauöfrau. Auf der höchsten Sprosie der Skala steht die .Stütze der Hausfrau", in ih reu geringeren remoiaren yauslrcy nur ein feineres Stubenmädchen mit Präten fionen, gemeinhin aber eine Uebergangs form zur Gefelschafterin". Von der Letzteren, die überhaupt nicht mehr zur Kategorie der Dienstboten gezählt werden kann, unterscheidet sich die Stütze der Haussrau- dadurch, daß sie ost in Wahr heit so ziemlich alle Funktionen des Stu benmädchens, ja mitunter auch die der. Köchin versieht und nicht erheblich höher bezahlt wird, während der Gesellschaft" bei ausgiebigerem Salair nur die Ober aufsicht zuführen, im Uebrigen aber die Dame des Hauses überall, wo sie sich zeigt zu begleiten hat, etwa nach Art der Klien ten im alten Rom. Zu Entschädigung für die ihr auferlegen factischen Lasten erfreut sich die Stütze der Hausfraueiniger Scheinvortheile auf dem Gebiete der äußeren Ehren. Sie wird Fräulein genannt, sp.'ist mit am Familientisch und nimmt mit größerer oder gringercr,' Ein' schlänkung an den gesellschaftlichen Vergnügungen Theil. Ihr glühendster Ehrgeiz geht dahin, die Aufmerksamkeit irgend eines gedachten, wohlsituirten Herrn zu erregen eventuell eines Wittwers der im H rusc verkehrt und bei Gelegen heit da Wort an sie richtet. Unabhängigkeit, Freiheit, Selbständigkeit, das ist der schöne Traum ihres Lebens. In der That fühlt sie gemeinhin ein trüberes und reizloseres Dasein als ras Stubin mädchen und selbst die Köchin. Sie. hüt Rücksicht zu nehmen, sie ist bäsig eine Tochter aus guter Familie und demge mäß in ihren Leben?gewohnhei!en' ebenso sehr durch die Forderungen deS guten ToneS beschränkt wie die erHoachscnen Töchter des Hauses, ohne doch an den Vorzügen dieser' Situation theilzuneh men. Sie kennt nicht den Lichtpunkt im Lebendes Stubenmädchens: den freien Sonntag ; auch nicht die. Sommerfestge nüsse und ähnliche nur in tieferen Regionen heimische Freuden einer ungezwungenen Geselligkeit. Sie muß durchweg die Dame spielen ohne sich doch als solche ausspielen zu dürfen."' Die Anstreicher haben gestern wieder einmal einen kleinen Strike in Szene gesetzt. Sie verlangten 25 Cents Lohnerhöhung per Tag. die Arbeitgeber waren hartneckig und gingen nicht darauf ein, darauf hin zeigten sie, daß auch t hartneckig seien können, indem sie die Arbeit niederlegten. . S- Zu den besten Feuer-Versicher' ungö Gesellschaften . des Westens . gehört unbedingt die .Franklin von Jndianapolis. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie repräsentirt die .North Western National von Milwaukee, Vermögen, 51.007,193.92 und die .German American von New ?)ork, deren Vermögen über $3,094,029.59 beträgt, ' fferner repräsentirt sie die Fire.Asiociatton of London,- Vermögen $1.000,000 und die Hanover of New Bork" mit einem Vermögen von $2.700.000. Die ffranklinist namentlich deshalb zu empfehlen,, weil sie nicht nur billige Raten bat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aufschlag er. folgt. Herr Fr. Me r z No. 439 Süd Ost Straße ist Agent für die hiesige Stat und Umgegend.
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Herbst- und Wintcr-Eroffnung. Große Ausstellung von Teppichen, Gardinen und Tapeten. - Wir werden in diesem Herbki dem Publikum die feinsleund größte Zluiwahl tot Waaren vorlegen, velche je nach Jndiana gebracht warben. Wir beabsichtigen, wie steti. in Bezug auf Waaren und Preise obenan zu siedend A. L. WRIOIIT & CO., (Nachfolger von Adams, Mansur k Co.) 47 K 40 Süd Meridian St. William Amthor, deutscher Verkäufer.
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Sozialer Turnverein. Inder Turnschule des Soz. Tulnverein? herrscht wieder einmal aukergcwöhn' lich reges Leben. Die Schülerinnen derselben bereiten stch aus daS am nächsten Samstag in der Turnhalle stattfindende Preis und Prü fungsturnen vor und wenn man die von Siegesgewchheit erleuchtetZten Gesichtchen beobachtet, kommt man . unwillkürlich selbst u dem Schluss, dab dle Schüler ihrer Sache gewik sind und die Prüfung mit Glanz bestehen werden. Die Eltern der Schüler wie überhaupt alle Freunde der Turnerci sollten aber bei einer Gelegenheit wo die Leistungen der Schule an'ö Licht gezogen werden önnen, nicht fehlen, und wir hoffen und wünschen, daß man am samZZag genügen den Grund hat, über die Unzu'änglich eit der Turnhalle ein wenig los zu ziehen. Der Eintritt zum Preis und Prüfungsturnen ist frei und sür die Schlußscier, welche Ta.ls daraus in d r Männerchorhalle statlfinet w.'rle nur 25 Cents Eintrittsgeld erheben. . Lieber Lcsr, Du nagst ein sebr ttnglanblichcr Tbomas teilt, wir vcrdammcn Dich deshalb nicht, aber einer großen Sünder machst Dn Dich unstreitig schuldig, wenn sich Dein Unglaube so weit erstreckt, daß Du auch nur noch einen Augenblick daran zweifelst, daß der , Capital Schublade No. 18 st Wasbington Straße jetzt der populärste Schuhladen in der Stadt: ist. Warnm auch nicht ? Wird man doch dort zuvorkommend, billig und reell bedient. . . Die Obsternte hat durch die letz' ten kalten Tage also wahrscheinlich doch einen schlimmen Schlag erlitten, denn man ist allgemein der Ansicht, daß der Frost viele Blüthen zerstört hat. Auch der Wein ist nicht verschont geblieben und man spricht sogar davon, daß auch der Weizen, schlimm ' mitgenommen wurde Nun ganz so schlimm wie die ersten Nachrichten lauten, wird cS allerdings nicht sein, wenn man aber bedenkt, daß die Blüthen schon ausfallend weit vorgeschrit ten waren, und im vorigen Jahr durch ungünstige Witterung ein Theil unserer Ernte zerstört wurde, so sind diese aber mal zerstörten Hoffnungen doppelt betrübend. ' Ha? Minnie und Charles Hicks wur den gestern auf einen Verhaftsdcfchl der Großgeschworenen hin eingesteckt, weil sie beschuldigt sind, ohlen aus einer I. M. Sz I. Car gestohlen zu haben. Se stell ten Bürgschaft sür ihr Erscheinen zum Prozesie und man ließ sie daher lausen. .
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