Indiana Tribüne, Volume 4, Number 208, Indianapolis, Marion County, 11 April 1882 — Page 2

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Zndians Hribüne. Fagliche- und KonNtagsauszaSe. Offfcc: 02. DelawarcStr. Kpered as seeoiul-class matter fit tl e Yostoflice at Indianapoli., Indiaiifi.J . . ,. AdonnementZ.Preise : . r ' ..

Tägliche Ausgabe.'... GonntagSauZgabe . . . Beide zusammen...'. . Cts. der Woche. 5 CtZ. perZninmer. .15 Tt'.'pcr Wochc. Elf" Da Tagblatt cdsckcint jeden ?Zachmit tag UM 2 Uhr. Die Eoontazsaukgaberscheint bei Morgens. -,7 t'.t , .. , - - ; V- ----- -frilrane Publishing Company. Indianapolis, Ind.. 11. April 1882. i i ' ' ' ! ' -y' Zur Mississippi Nrage. Der Vater der Ströme" verräth un oerkenndar eine starke Neigung, sein Bett, namentlich in seinem unterenLause, .immer veiter! nach dem Westen zu ver 'legen.: Denn während es sich nachwei sen lqßt,:daß er vor langer,.langer Zeit stchj durch den Pöntchartrain und den Bo'rgneSee in den Golf ergoß, schein! er jetzt nichts Anderes zubeabstchtigen", als die .Crescent.City" im eigentlichen Sinne desWorteS links liegen zu'lassen, denn ein bedeutender Theil seines Hochvassers fließt zur Zeit durch den Atchasalaya ab. Sackverständige sprechen es sogar als ' ihre Ueberzeugung aus, daß "schon in drei'Jahren der Mississippi seiver Hauptströmung nach auch bei niedrigerem Wasserstände seinen Weg durch den vkstlich 'von New Orleans besind ,-, licheN'-Atchasalaya nehmen wird, denn diesk AouteNst' die. kürzeste nach dem Gdlfe. Damit' aber diesem vorgebeugt werde und die New Orleanser nicht aus 'dem Trocknen sitzen bleiben, schlägt man vor, -btn- Borgne-See wieder mit dem NWslppi zu verbinden, von. welchem , aus-das Hochwasser nur eine Strecke von sünf Meilen nach dem Golse zurückzule gen haben .würde', und das würde nicht nur das Hochwasjer' weniger gefährlich machen, sondern auch zur Förderung der Schiffsahrt wesentlich beitragen.. Die Ansichten über dieMissippi-Frage gehen ,-aber weit aus einander. Dem "letzterwähnten und namentlich von Gen. humphreys besürmortelen Plane wird .von .gewisser Seite hestig Opposition ' gemacht, und namentlich wird hervorge hoben, daß die Gefahr der Verrichtung deS Stromes unterhalb dieser Seiten abstüsse in einem sehr hohen Grade vor Handen sei. ' Aber diese Gefahr scheint durchaus nicht so groß zu sein, wie sie gemacht wird, denn dem BorgneSee gegenüver hat der Mississippi eine durch schnittliche Tiefe von '110 Fuß. Selbst . wenn eine unbedeutendeVerseichtung des ..Stromes einträte, so würde .das durchauS so schlimm nicht sein. Dagegen scheint die Verbindung des Mississippi mit dem Borgne-See das einzige Auskunftsmittel zu sein, um New Orleans vor Ueberschwemmungen'zu sichern. Die Jetties" scheinen sich immer mehrmals nicht dem Zweck entsprechend" herauszu 'stellen, denn der Wasierstand am South .Paß, dem Südende der Jetties", wird nicht sowohl durch die Jetties" selbst, als vielmehr durch Ausbaggerungen regulirt. . ' ... Der Opiumhandel.

Im Parlamente, in Maffenversamm- - slftngen, in --Zeitungen, Zeitschriften .: I iuNd Monographien von ,GroßbritaniiN wird, zur Zeit das Für und Wider des . Opiumhandels mit derselben Heftigkeit ,un Erbitterung behandelt, wie die Frage der Aufhebung des Sklavenhandels -zu-der Zeit, da Wilberforce im Jahre '1807 die principielle Unterdrückung des , .. britischen Sclavenhandels erlebte und t!! 803 a n ermüdete, die britische J' Regierung zum Einschreiten gegen den Menschenhandel anderer Nationen zu be ' ' mytn: ; Daß die Gegn des Opium- . . v Handels schließlich Recht behalten und die gesetzliche Unterdrückung des Opiumhandels durchsetzen werden, unterliegt keinem Zweifel, denn sie kämpfen für Vernunstund Recht. Aber ihr 'Erfolg ist , noch nicht in nächster Zeit, zu erwarten . und interessant ist es, wie auffallende Aehnllchkeit dievon den Besürwortern des 'Opiumhandels geltend gemachten Gründe mit denjenigen ' haben, welche dereinst von den Anhängern des SclavenhandelS in das Feld geführt wurden. Die Produktion des Opium in Ostin-

dien ist ein britischesStaatsmonopol und halbem ostindischen Staatsschake in den letzten zwanzig Jahre die ungeheuere Summe von ik672.500.000, mehr als den sechsten Theil sämmtlicher Staats? einnahmen, eingebracht. Die Regierung in Pekin hat sich von Ansang an dem Import von Opmm widersetzt, das Uebel des - Opmmver brauchs wiederholt auszutilgen versucht, und im Jahre 1839 überzog England Chma-Iedlgllch aus dem 'Grunde mit '. Krieg, weil die Zollbehörden in Canton unternommen hatten, die Einführung oon ajpiinn nacy yonattona in ver hindern. Der zweite britisch'chinesische Krreg wurde unter anderem Vormunde geführt, aber-die wichtigste Bedingung in dem Friedensvertrage von Tiensin ist . die, daß die chinesische Regierung die Einsuhr von Opium zu ,' gestatten habe. . . . Dle. Befürworter des Opiumhandels

machen sur sich geltend,' daß' niebt Eng , . .. land, sondern Portugal den Opium Handel nach China eröffnet habe ; den

selben Grund machten die Gegner der Abolition vor 1807 geltend. Wenn England den Opiumhandel aufgiebt. werden Persien, die asiatlsche Türkei und andere Opium producirende Staaten

. - den -Chinesen das ihnen unentbehrliche , Narcoticum . liefern, derselbe Grund wurde aeaen das Verbot des Sclaven-

Handels, mit Bezug auf. Spanien und Portugal' in's Feld -geführt. Wenn nicht eine einzige Unze Opium von aus-

wärts nach China gebracht wird, so wird dieses selbst erzeugen, was ihm nun einmal zum Bedürfnisse geworden ist, erinnert an den Vorwand, daß in ganz Asrika das Institut der Sclavern cr stire und daß der Sklavenhandel nichts bewirke, als eine Aenderung der Herren. Ein weiterer Grund gegen das Verbot des Opiumhandels wird daraus hergeleitet, daß China den Handel als legal dadurch anerkenne, daß es selbst einen hohen Eingangszoll von dem Artikel erhebe und hierbei vergißt man, daß England China gezwungen hat, die Einfuhr von Opium zu gestatten, und daß die Regierung des letzteren Reiches den Zoll theils aus finanziellen Gründen, theils in der Absicht erhebt, eine Einfuhr zu beschränken, die es nicht verbieten darf. . Alle diese Scheingründe ändern nichts an der Thatsache, daß England durch seine . Opium-Einfuhr ein fortgesetztes Verbrechen an China begeht, und die

Nation, die der Menschheit durch Abchaffung und Verhütung des MenschenHandels ein leuchtendes Beispiel gegeben, wird sich entschließen müsien, den Opiumi r t rr if l . f f . .! tzanoel avzu cyaren, oogieicy itioe crci bedeutende Einnahmequelle bildet. Eine zweite ,,Vartyolomäus Nicht". Seit der Pariser BartholomäuSnaa, ind schon mehr als dreihundert Jahre verstrichen, aber die Fortschritte, welche, seitdem die Civilisation in Europa ge-I macht hat, sind keineswegs solch' glänzende, wie man es sich gern glauben machen möchte. Noch immer werden dort die Menschen ihrer politischen Ansichten und lllres rellglösen Glaubens wegen verfolgt und den größten Grausamkeiten unterworfen, und was vor dreihundert Jahren in Frankreich die Hugenotten waren, das sind heutigen Tages in Ruß land die Juden, und sind doch selbst die israelitischen Unterthanen des deutschen ikalsers in verschiedenen Orten den Ge waltthätigkeiten eines rohen Pöbels ausgesetzt gewesen, nachdem ein Diener der Kirche, der Sofvrediaer des vreukischen Königs und deutschen Kaisers, den yatz gegen sie zu hellen Flammen angeschürt hatte. . Es sind an dieser Stelle die deutsche Judenhetze und die russischen Judenverfolgungen schon oft eingehend besprochen und verurtheilt worden, und erst vor ei nigen Tagen wurde mitgetheilt, daß man in polnischen und russischen Städten neue Gewaltthaten gegen die Juden befürchtet. In diesem Sinne sprachen sich auch dieser Tage die aus Europa in New Jork eintreffenden russischen Juden aus, wel che einem Berichterstatter eines dortigen englischen Blattes folgende Mittheilun gen machten : ES ist Grund zu der Befürchtung vorhanden, daß unsere Glaubensgenoffen m Rußland den Schrecken einer zweiten BartholomäuS Nacht entgegengehen. Die orthodoxen Runen ' beginnen am Sonntage, den 9. April, die Feier des Osterfestes, welches eine ganze Woche dauert. Der russische Bauer und der städtische Plebejer glauben aber dieses Fest durch nichts Anderes in würdiger Weise begehen zu können, als dadurch. daß sie so vielSchnaps sausen, wie sie in sich aufzunehmen imStande sind,und daß sie während der Festwoche nicht einen Augenblick nüchtern werden. Und in betrunkenem Zustande sind diese Leute zu allen Schandthaten fähig. Davon zeugen die Vorgange in Odessa, in Kieff, in Warschau und an anderen Orten. Es ist bekannt geworden, daß die -Bauern und der städtische Pöbil bereits Waffen angekauft haben. um dieselben, m der Oflerwoche gegen unsere Racengenoffen zu-- gebrauchen. Der Czar kann uns keinen Schutz zu Theil werden lassen) denn erhat genug damit 'zu thun, für seine eigene Sicherheit zu sorgen, zumal jetzt, -vor der lange verzögerten Krönung. Unter der Führung von blut- und beutegierigen Demagogen läßt sich die russische Landbevölkerung zu Allem gebrauchen. Sollte der Czar am Leben bleiben, so wird den anständigen Juden nichts Anderes übrig bleiben, als auszwandern, während die anderen ihrer Vernichtung entgegen ge hen oder gewaltsam aus dem Lande wer den vertrleben'werden. Sollte dagegen der Czar der Verschwörung zum Opfer sauen, so ist nicht daran zu zweifeln. dan eine konstitutionelle Regierung em geführt werden wird, unter welcher kein Unterschied mehr 'zwischen den jüdischen und den übrigen Einwohnern Rußland'S gemacht wird. Ein amerikanisches Pompeji In der Nähe von Little Rock, in Ben ton County, Arkansas,hat mandie Rui nen einer alten Stadt entdeckt, welche aber nicht offen zu Tage liegen, sondern. aleim denlemaen Vomveirs, von der Erde bedeckt werden, auf deren Oberflä l che sich fruchtbare Felder befanden, wie oas ia auch hinnchtlich lener alt Halt schen Stadt der Fall war und zum Theil noch heute der Fall ist. Diese alte und wahrscheinlich uralte Stadt befindet sich unter der Farm Ma jor Harris' und wurde von einem Manne Namens Thomas Scott entdeckt, wah rend derselbe auf dem Felde mit Graben beschäftigt war. Es sind aus diesem amerikanischen Pompeji bereits sehr ver schicdenartige und sehr seltsame Gegen stände an das Tageslicht befördert wor den, und man glaubt durch die Fortsetzung der Ausgrabungen in den Stand gesetzt zu werden, bestimmte Schlüsse aus die Einwohner der verschütteten . Stadt, deren Nationalität, Lebensweise, Sitten und Einrichtungen zu machen. Unter den bisher ausgegrabenen Ge genständen befinden sich namentlich eigen thümlich geformte irdene Gesäße, welche sowohl zum Koche gedient zu haben scheinen, wie auch aus ihnen gegeffen und getrunken sem durste. In den letz ten Tagen hat man sogar ein umfang reiches ausgemauertes Bassin in der unterirdischen Stadt entdeckt, welche w w . m 0 w moallllzer zutut oas Ne ervou einer

Wasserleitung war. Man rüstet sich zur Veranstaltung umfassenderer Ausgrabungen, welche vielleicht sehr interessante und für die Wissenschaft, speciell für die Vorgeschichte Amerikas und die Ethno

logie hoch bedeutende Resultate liescrn. m m m Der Congressional Necird." Bekanntlich werden die Protokolle über die Sitzungen des Congresses in einer bedeutenden Anzahl von Exemplaren gedruckt und sowohl an die Zeitungen, als von den Mitgliedern des Congresses an viele Wähler verschickt. Die Protokolle übe? die Sitzungen curopäi scher Parlamente enthalten eine genaue und wahrheitsgetreue Schilderung aller parlamentarischen Vorgänge und bieten somit zuverlaniges Material theils für die Information des Volkes, fei es auch nur durch die Zeitungen, theils für die Geschichtschreibung. Unsere Rccords" sind nicht so zuverlässig und darum min der wcrthvoll. Hier halten die Redner ihre Reden zurRevision- zurück, und die letzteren kommen yaung in verbesserter. jedenfalls in abgeänderter Form zum Lrucr. iiommen canoale im Hause vor, so kann man sicher sein, daß der ossicielle Bericht solche nur in mildester Form berichtet, während die Beruhterstatter der Zeitungen den wirklichen 5)ergang verkünden. So geriethen jüngst zwei Abgeordnete so hart an einander, daß ihre Debatte einen förmlichen Stra-ßenjungen-Ton annahm. Sie ersuchten, 1. n . 1 . . i nacooem oie eriie ie voruoer war, oen Sprecher des Repräsentantenhauses um eine wohlwollende" Redaction deS Pro tokolls, und letzteres enthielt kein Wort über den Austritt. Diese Entstehungen und Fälschungen des Sisliiellen Berichts berauben den letzteren um einen großen Theil seines Werthes und fördern den Betrug an den Zeilgenoffen und an der Geschichte. Die Beschafsenhei t. d e r Winter in Manitoba scheint eine zahlreich? Einwanderung nicht zu begünstigen. Zu einer Zeit, da von überallher im Westen und Nordwesten milde Witterung, sowie davon berichtet wurde, daß die Farmer bereits ziemliche Fortschritte in der Bestellung der Felder gemacht hätten, waren die Bahnen in Manitoba noch blockirt, war ein Zug mit 800 EinWanderern 3 Meilen von jeder menschllchen Wohnung entfernt eingeschneit. Unter unendlichen Schwierigkeiten aelang es zwar, den Leuten Nahrungsmittel zuzusuhren,aber öleseloen litten trotz. dem durch den Mangel an Brennmaterial und Licht. Eine wunderbare Entdeckung. Die .New Orleans Picayune" mel bet ein Ereigniß, das kaum glaubhast erscheint, aber selbst dann höchst interessant sein würde, wenn es die weitgehende Bedeutung nicht haben sollte, die wir demselben beizulegen geneigt sind. Am 1. d. M. landete im Vasen von New Orleans der britische Dampser Jesmond" unter Fuhrung des Capitam Robson. Derselbe machte angesehenen Personen folgende Mittheilungen, die er durch Vorlegung der nachstehend er wähnten archäologischen Funde bestä"gte: . . Ungefähr 200 Meilen westlich von Madeira, wo ich Südfrüchte eingenommen hatte, wurde meine Aufmerksamkeit durch da3 eigenthümlich dunkle und schmutzige Aussehen der See erregt. Gleich daraus fuhr mem Schiff durchUnmaffen todter Fische, anscheinend verKchiedenen Species angehörend, die, so roeit das Auge reichte, das Wasser bedeckten. Später schien 'es mir, als od amHorizonte eine Rauchwolke austauche. Das Schiff steuerte in der Richtung derselben, aber die Nacht machte weiteren Beobachkungen vorläufig ein Ende. Früh am anderen Morgen überraschte mich der zweite Ossizier durch die Mittheilung, eö fei Land in Sicht. Ich mußte dies für unglaublich halten, denn ich kenne jenen Theil des atlantischen Ozean? genau, derselbe ist viel befahren. Niemand hat dort jemals eine Insel gesehen und alle Seekarten der Welt, wissen nichts von einer solchen. An Deck sah ich sofort die Meldung bestätigt und rasch konnte ich die gebirgige und ausgezackte Küstenlinie eines Eilands selbst ohne Glas deutlicher und deutlicher erkennen. Ueber der Insel hing eine Wolke dichten Rauches. Größer wurde die Bewegung des Wassers, und das Meer hatte nicht das Aussehen deS vom Sturme sufgewühlten Elementes, sondern das einer Wasserstäche, die durch von unten wir kende Kräfte erregt ist ; dichter zogen die todten Fische an dem Dampfer vorüber. Ich ließ das Senkblei auswerfen und wir fanden in kleinen Intervallen bei 2000-3000-50 Faden Grund; bald war das Wasser so tief, daß das Loth den Grund nicht erreichte. Es war völlige Windstille. In einer Entfernung von 4 Seemei len 12 engl. M. ging derJesjmrnd" in 7 Faden vor Anker und ich. der zweite Ossizier und sechs Matrosen ruderten in einem der Boote nach der Insel, nachdem ich ermittelt hatte, daß letztere unter dem 25. Gr. n. Br. und 23. Gr. 40 Mm. w. L. liegt. Wir landeten in einem an der West küste gelegenen. ' geräumigen Hasen und klommen den stellen und Mlt Geröll ve deckten Abhang hinan. Hinter diesem hatten wir eine Kette Hügel mit spitzen Gipfeln vor uns und aus mehreren der selben stiegen leichte Rauchwolken gen Himmel. Das Geröll, m welchem wir wateten, bestand aus Bimstein, Lava trümmern und großen Brocken velschie denen Gesteins, welche durch eine teigartige Masse aneinander gebacken waren. Kein: Spur von Vegetation, geschweige von animalischem Leben. An weiterem Vordringen wurden wir durch gähnende Felsspalten, durch wiedcrholtrö Erzittern des Bodens und donnerartiges Gebrüll, das aus dem Innern der Erde drang, gehindert ; auch der Rauch wurde dich'ter. Während wir auf dem Rückwege daS uns umgebendeGestein näher untersuchten, hob plötzlich einer der Matrosen,

der mit der Spitze eines Bootsdakens im Boden wühlle.' eine steinerne Pfeilspitze in die Höhe. Wir malten eine Ausgrabung von bedeutendem Umfange und kamen in einer Tiefe von mehreren Fuß aus massive Steinmauern. Von oben her war Geröll in dieselben eingedrungen und unter diesem fanden wir bronzene Schwerter, Ringe, Ham mer, Pfeilspitzen, 'Figuren von Thieren, meist Vögeln, zwei Vasen mit Knoche i Fragmenten und einen steinernen Sar

kophag, der eine Mumie enthielt, beide von vulkanischen Gebilden incrustirt. Mit ungeheurer Anstrengung Hoden wir den Sarg heraus, entkleideten vorsichtig einen Theil der Mumie, der anhaftenden Jncrustate u. konnten erkennen, daß letz' tere ebenso, wie die Urnen und Vasen mit den ägyptischen Alterthümern die unverkennbarste Aehnlichkeit hatten. Ein herausziebendes- Unwetter hinderte uns, die Nachforschungen fortzusetzen, wir brachten unsere. Funde an Bord und steuerten hierher ; hier will ich die Gegenstände, die Sie vor sich sehen. sorgsältlg verpacken lassen und - solche de britischen Museum in London überweisen; dieses wird dieselben wissen schastlick untersuchen und aus der cntdeckten Insel voraussichtlich weitere Nachforschungen anstellen lassen.- ' Der Bericht regt zu verschiedenen Betrachtungen unwillkürlich an. Zunächst dürfte das Geheimniß, welches die todten Fische im Ocean seither noch umgab, gelöst sein. Theils die mechanische Gewalt der durch unterseeische Erdbeben erregten Wellen, theils die aus der Erde in das Wasser getriebenen Gase mögen Millionen von Fischen getödtet haben. die dann in solchen Massen da und dort bin geführt worden sind, wie sie die Gleichmäßigkeit der Strömungen zusam rncnhielt. Daß sich unter dem Archipel,- in dem sich die Azoren und die kanarischen Insein befinden, ein vulkanischer Heerd de findet, ist eine längst bekannteThatsache; nicht blos die Beschaffenheit auer jener Inseln, sondern das wiederholte Em portauchen und längere oder kürzere Verweilen von Inseln und Jnselchen über der Oberfläche des Meeres bestätigen das Faclum. 1691, 1757 wurden derartige Erscheinungen beobachtet u. am 13. Juni 1857 tauchte die Insel Sabrina empor. erreichte bis zum 4. Juli eine Höhe von 300 Fuß und verschwand Mitte Oktober desselben Jahres. Noch am 25. Nov. 1871 beobachtete ein britischer Schoornr zwischen den canarischen und azorichen Inseln ein Seebeben, wobei eine halbe tunde lang heiße Dämpse der See entstiegen und die letztere in kochende Bewegung geneth. Aber älter als diese der Geschichte angehörigen Daten 'ist das mythusähnliche Gerücht, ' daß sich in Vorhistorischer Zeii an jener Stelle im Ozean entweder ein Eontlnent oder doch ein, über dass Meer hervorstehender, die iberische Halbinsel mit Afrika verbindender Gebirgsrücken befunden habe. Ist . die ncuentdeckte Insel, die vielleicht zur Zeit schon wie-' der verschwunden ist, ein Theil! jenes Landes? Habin dort Menschen gewohnt, die mit Aegypten verkehrten ? Ist vielleicht in einer ähnlichen Beschassenheit der Erde in der Vorzeit der Grund zu der unerklärten Erscheinung zu suchen, daß in Eentral-AmerkaMe-xico, Neu'Mexico, ja in Kentucky Spuren menschlicher Cultur gesunden werden, die jener Asien's und Afrika's wunderbar ähnlich sind ? Hoffentlich lebt die neue Insel so lange, dak eine genauere Erforschung derselben möglich ist. E in I rr s)n n ige r in New Dork w ärf.dieserTage. einen Säugling aus dem fünften Stockwerke heraus; das Kindlcin kam . aber ohne ' iracnd welche Verlekilna.cn davon, denn es irar in der Weise mit Zeug umwickelt, da .s.cine zarten Glieder dadurch' cgen die säöucht des Falles vollst inoia. geschah ltarat. Betrunkene i:n5 iii.vr. ü jt :n,i v. wer ' den von Engeln bf huat.; ., ; ; 5om Julande. j .. Nachdem nun ii e h r a u ch ' d e t Senat ia Alb iny sich füc die Jieiheit öcr Kanäle im Staate New Bork erklärt hat, werden die entsprechenden Antendcuents zur, Constitu'.ion im' herbste dieses Jahres dem Volke vorgelegt wer )en. Die größte Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die erforderliche, Majorität, öes letzteren intelligent genug ist, dieje Zlmendements anzunehmen. ; Die er schöpsende Behandlung der Frage'in der Presse und in den Debatten der Legislatur hat die Vorurtheile auch derjenigen Bewohner des Staats beseitigt, die früher behaupteten, die Freiheit der Kanäle werde nurNewJork und den an denCanälen gelegenen CountieS zu Gute kommen, für die übrigen Theile des Stäates New Jork aber nur eine Erhöhung der Steuern zur Folge haben." Die Leute in diesen , Counties hatten nicht daran gedacht, daß New Z)ork und Kings County zu jedemDollar Steuern, der in dieStaatskasse fließt, 02jCts beitragen, während die abseits vom ErieKanäle gelegenen Counties nur1() Prozent dir Steuern contribuiren und dagegen, directe Unterstützungen aus dem namentlich von New ork gefüllten Staatsschatze erhalten, die 5. 7 und 8 mal bedeutender sind, als bei freien Kanälen ihre Antheile, an der Kanalfleuer betragen werden. Zu dem Reichthum aber, welcher derartige Vortbeilr z. B. den Counties Chautauqua, St. Law rence, Wyoming erwies, hat der Erie Kanal wesentlich beigetragen. Wie noth wendig freie Kanäle auch, dem Eisen bahnmonopole gegenüber.- sind wird ebenfalls mehr und mehr eingesehen. :lyr segensreicher Einfluz wiid sich auf . jeder Farm ebenso geltend machen, wie in der Mctropolis. namentlich wenn e? aelingen sollte, der Korruption in der KanalVerwaltung ein Ende zu machen. Der neuentdckte Comet steht zur Zeit von Abends halb neun : Uhr ab am nordöstlichen Himmel unweit dcsHorizonts in der Mitte zwischen der glän zenden Vega" und dem Haupte des

Drachen"; er ist mit Fernröhrcn mitlercr Stärke sichtbar. In den ersten drei Mona- j

ten des laufenden Jahres kamen in Castle Garden über 23,000 Einwanderer mehr an, als in derselben Periode des Vorjahres; dies ist eine Zunahme um 50 Prozent. Aus Deutschland kamen im Januar und Februar 10,828, aus England 2,464, aus Irland 1.893. Im Jahre 1880 bildeten die Jrländer 41 Procent, im Jahre 1881 nur 31 Procent der Einwanderung. Dieser Umstand scheint zu beweisen, daß die Bevölkerung der grünen Insel hofft, aus den gegen wältigen Wirren werde eine bessere Zeit für Irland hervorgehen. Die einzige amerikanische Compagnie, deren Dampser den Ocean kreuzen, die Philadelphia ' Line", wird, wie gemeldet wurde, nicht eingehen, sondern trotz der pekuniären Mißerfolge des letzten Jahres, ihre Dampfer weitere Fahrten, machen lassen. Ein Geistlicher in San Francisco, will in den Kirchen statt der Orgeln Harfenspiel einführen, womit er schwerlich Erfolg haben durfte. D i e N a ch i x ch t, d a ß H e n r y Ward Beecher an seinem siebzigsten Ge burtstage, welchen er am 24. Juni des nächsten Jahres feiert, sein Predig erimt niederlegen werde,' wird von ihm selbst als unbegründet bezeichnet. Beecher erklart ferner, er wolle das Beispiel seines Vaters,. Lyman Beecher's, nachahmen. welcher bis über sein 80. Lebensjahr hinaus als Geistlicher thätig gewesen sei. Seine Gesundheit sei niemals eine bessere gewesen, als gerade jetzt, und wenn er einstmals geäußert habe, er gebe nichts darum, achtzig Jahre alt zu werden, so werde er hinsichtlich dieser Cache vielleicht noch seine Ansicht ändern, und zwar um so mehr, je näher er dem 80. Jahre komme. DerKamp hergehört zu den Jmport-Artikcln, deren Gewicht höustg durch Beimengung fremder Körper verfälscht . wird. . Dieser Tage erhielt ein Droguenhändler. in Boston eine Kiste dieses Stoffes von einer der Sunda-Jn-seln, in dessen Mitte sich ein gut erhaltener Negerschädel befand. Lizzie Marcel lus, d ie Pa r-force-Neiterin, welche als Mitglied des Stowe'schen Clrcus aus dem Mississippi Dampfer Golden City" bei Memphis verbrannte, ging schon in ihrem sechsten Jahre unter die Bereiter". Sie war ein auffallend hübsches und aufgewecktes Kind und in Schenecktady, N wo Dan Rice mit seinem CircusVorstellungen gab, diesem und dessen Ehefrau bekannt geworden. Dan adoptlrte das Kind mit Einwilligung der Eltern des selben und bildete es mit vielem Erfolge zur Kunstreiterin aus. Lizzie lebte sehr solid und . hielt ihre glänzenden Eiunah men zusammen, so daß sie zur Zeit ihres Todes, in ihrem 22. Lebensjahre, die meisten und wcrthvollsten Pferde des Stowe'schen Circus, sechs Käsige mit werthvollen wilden Thieren, eine Garderobe im Werthe von $5,000 und kostbare Juwelen besaß. Im StaateMaine giebt es eine schwedische Colonie unter dem Namen New Sweden". Dieselbe zählt mehr als achthundert Mitglieder und mehrere hundert neue Ankömmlinge werden in den nächsten Monaten erwartet. Der Gold-B'oom" in Virginien nimmt immer größere Dimensto nen an, zumal da man Goldquarz in verschiedenen Counties gefunden hat. In N ew Z) ork herrscht große Entrüstung über einen Polizeiscrgeanten und zwei Polizisten, welche bei der Per-sonal-Untersuchnng einer des Dicbstahls verdächtigen Frau gar zu gründlich zu Werke gingen. Dem D r. W i n s e y, e i n e m Ncger, welcher in dem medicinischen Deparlemcnt der Harvard University" promo virt hat, wurde dieser Tage die Ausnah me in eine mcdicinische Geseüschasl Baltimore's verweigert, obgleich ihm die besten Empfehlungen zur Seite standen. In New C u mberl a n d.W. Va., warf eine Kuh kürzlich auf ein Mal drei Kälber. Der .Eigenthümer der Kuh aber sprach : Das ist eine schlimme Vorbedeutung", uud ging hin und schoß die Kuh mitsammt den drei neugeborenen Kälbern todt. Die Nachbarn beHäupten, der Mann sei verrückt. . DerPhiladelphiaRecord" ist verantwortlich für die Nachricht, Prä sident Arthur befinde sich auf Freiersfüßen, und der Gegenstand seiner Be Werbungen sei die schöne Wittwe Craig Wadsworth's zu Genesee, N. Y., geborene Peters aus Philadelphia. D as südliche Arizona und das südwestliche Neu-Mexico wurden in der letzteren Zeit von Wald- und Prairiebrändcn heimgesucht. In einer Gegend dehnte sich das Feuer über eine 40 Quadratmcilen große Fläche aus. Die Verursachung der Feuer wird den Indianern zugeschrieben, - welche, . mit Ausnahme des TageS an welchem sie die ihnen von der. Bundesregierung gelieferten Rationen in Eiüpfang nehmen, im jjande unterstreichen und alle? mög. liehe Unheil anstiften. F r ä u lein G r i s w o l d . eine Nichic Brei Ha:ie's. erringt zur Zeit in Varis als Schauspielerin große Erfolge. Rcichwcm'6 Halle, S.W.CckeMarketSc NvblcSt Meine Halle ist setzt eine der schönsten in der Stadt und bin imStand ycsfct, sie für Concrte, Bälle, Unterhaltnngrn und für Vereinezwecke bestens zu empsehien. Die . besten Getränke nd tfiflatren sind stets an Hand. . , e Ph. Neichtvcin. Eigentbümer.

Oum Auslanse. Vom Aetna. Sei: c I n i -gen Tagen speit d?r Actna Fcucr und einen Aschenregen auS.der die nmlicgcnden Felder bedeckt und die Bewohner in Schrecken fetzt. Erdstöße sind bisher nicht wahrgenommen worden. Eine praktische Erfindung. Veranlaßt durä, die Katastrophe im Wiener Ringthcater, hat der Pfarrer von Ravenna, Don Rva'.ia, einen sinnreichen Mechanismus eisundcn, durch welchen sich alle Thüren eines Gebäudes, also auch eines Theaters, aus einmal rasch öffnen lassen. In einem Rundschreiben an die Städtc-Vcrwaltunn von ganz Italiens macht der Gemeinderalh von Ravenna auf diesen in Theater lehtgenannter Stadt bereits cingcsührten, neu erfundenen Mechanismus ausmerlsam, mit dem Hinweise darauf, daß bei eventueller Gefahr .im Tbca'.cr und

einer dadurch entstehenden Panik unter dem Publikum, es, r .nn noch so viele Ausgängc Vorhände . sind, doch kaum möglich sein werde, dieselben vor dem Andränge der Menge sämmtlich zu öffnen. Das römische C o lise o in elektrischer Beleuchtung. In der römi schen Frcmden-Colonte brachte dieser Tage die Beleuchtung der ungeheueren Ruinenmasse des Colijeo eine c;roi Bewegung hervor. Man hat die Ruinen in jedem Jahre an bestimmten Abenden mit bengalischem Lichte beleuchtet ; jetzt combinirte man das bengalische Licht mit dem elektrischen und erzielte so ein ganz wunderbares Resultat. Wie man aus Rom schreibt, gelang es mit einem elckirischen Faro von 12,500 Kcrzen die ganze kolossale Steinmasse, welche sich Nachts dem Blicke als eine wahre Felsenwildniß darbietet, bis in ihre tiefsten Nischen und Winkel taghell aufzuklaren. Bald aber erschienen die alten Mauern in goldenen Tinten, dann in blauen, dann in röthlichen Farben, und über das farbige gigantische Mauerwcrk erhob sich ein leichtes Gewölk, welches fast den beängstigenden Eindruck machte, daß ein ungeheurer Brand im Innern derStcinmasse wüthe. Das nebelartige Gewölk, in allen Farben schimmernd, hob und . senkte sich und suchte zum Theil durch die hohen Bogen und zcrtrümmertcnWände des Amphitheaters seinen Ausweg. In Staunen und Verwunderung förmlich gebannt,'blickte die Menge von Fremden auf das außerordentliche Schauspiel, welches sich so tief der Erinnerung ein prägte, wie irgend ein großartiges und ergreifendes Naturereigniß. Ein Geyser inFrankreich. Ein französischer Berg-Jngenieur, welcher in der Nähe von St. Ctienne mit wissenschaftlichen Untersuchungen beschastigt war, traf bei einer Bohrung in der Tiefe von circa 500 Meter aus eine hes tig hervorbrausende Quelle, welche ihren Wasserstrahl bis zu 20 Meter Höhe über die Erdoberfläche emporschlcuderte. Die Wassersäule hatte demnach etwa die gleiche Höhe wie die eine Springquclle des Geysers, welche den Namen Stracke" führt; auch hat das Wasser die gleiche Temperatur und ist stark kohlcnsäurcholtig. Die Französische Akademie der Wissenschaften beabsichtigt, diesen Wasser-Vulkan" genauer untersuchen zu lassen. Die österreichische Nordpol-Expedition, welche am 1. d. M. von Pola abgegangen ist, dürfte in Folge des milden Winters ungewöhnlich günstige Verhältnisse in'den hohen Breitengraden vorsinden. . Dieselbe wird die Südküste des von Payer und Wciprccht im Jahre 1871 entdeckten Franz JosefLand zu ihrer Oper.-,tionsbasis nehmen und von dort weiter nach dem Norden vordringen, sobald die Umstände günstig erscheinen. DerLondonTelcgraph" bringt eine Correspondcz aus Rumänien, in welcher ein ehemaliger türkischer Ossicicr, der während des russisch -tür- . tischen Kriegs Dr. Sarnson genau gekannt bat, sagt,dcrsk!bc habe sich nicht nur als sehr geschickter Arzt bewährt, sondern auch unzählige Beispiele von unermüd lichster Pflichterfüllung, ja von Sclbstausopserung gczcbiN. Auch Davita. der (General Inspektor der rumänischen Lazarctbc, in welcher Dr. Lamson eben falls als Arzt fungirt. gebe ihr; dasselbe Zeugniß; in ganz Rumänien tzabe die Nachricht von amfott's Vcrurihcilung einen Sturm von'' Ui'willcn bcrvorgcrufen, da' niemand denselbei'. für schuldig halte. '. t 1 B u I w er , Dickens und TlX'ckcrray waren unglücklich verlicirathct; die Weider deiselden übcrlcbtrn sie. Die französischen Z c itungcn überbieten sich in ihren Angriffen auf die Blanc'jche Cp'clb n?' in Monaco. Die ..Rcpublia.c crtinj.iisc" nennt die Bai t eine Schande für Europa, das Journal" eine. Schande für Frankreich, der "Goulois" nennt die Zeitungen, die es wagen, auch nur ein Wort zur Vertheidigung des Spiels in Monaco zu sagen, seile und im Solde der Spielerbände stehende Schmuhblättcr. Dcm Cercle des Etrangcrö" muß ein Ende gemacht werden, mag cs in Monaco auch zehnmal anständiger zug?hen, als in den stadtbekannten ochcimen Spiclhäuscrn" in Paris und Nizp, mag die Badcverwaltung auch noch ss coulant und reell sein. Die deutschen Spielhöllen konnten der öffentlichen Meinung, welcher in diesem einzigen Falle Preußen Ausdruck gab, nicht widerstehen, der Chalet of Saxon-leö'Bains" mußte seine Thüren schließen und dem Spiel in Monaco muß so bald als möglich ein Ende gemacht werden. Es gi bt genug Gelegenheiten, sich zu ruiniren, die wir nicht beseitigen können, das Börsenspicl, die Wetten bei den Wettrennen und andere Sports, wir dürfen daher keine solche Gelegenheit bestehen lassen, die wir aus zumerzen im Stande sind.D ie durch ihrTalent und ihre Schönheit ausgezeichnete Schaufpielerin. Demoisella Mastie, der erste Stern ' am Ambigutheater in Paris, ist seit mch