Indiana Tribüne, Volume 4, Number 200, Indianapolis, Marion County, 2 April 1882 — Page 4
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Oom 3n1urtttilon8ZQaupllit. SSal et 2Etert dkutlchkN Zeitng. i Nisano, 2. Marz. Bei festige n Scirocco langte ich heute hier an; in Esttaro hatte es noch geregnet, als wir aber gegen Dobrota ka -Wen, durchbrach die Sonne siegreich das Gewölk, so daß die MontenegrinerVerge in einem förrnlichenFarbenmeer schwam 3:en. Bald aber sollten wir daran erinnert werden, deß wir uns in einem in--surgirten Layde befinden. Auf den Berglehnen von San Eustachio und geen Ljuta zu zeigten sich bewaffnete Cri soZcianer, welche sich dald hinter die Jelskuppen deckten, bald wieder an einer cmdern SteUe zum Vorschein kamen. -Sie hielten scharfen Ausblick über da3 Meer ; wahrscheinlich beobachteten sie, ob zucht ein Kriegsschiff in Sicht sei, weil sie vor diesen an allermeisten Respekt haben. Weit und breit war aber nichts zu entdecken, und so schienen sie ein Lager aufzuschlagen, denn bald verkündeten Aauchwolken, dß Feuer angezündet
zuroe, jedenfalls, um die Menage zu Zocken. Unsern D ampser ließen sie in r Tl F QJtifM HMh in!. , t , si! Iru I vuii, uhv iv iuiiiiicii luyiij in jiiiuiiu ' tlS XAHiiflniAjn O X . VitrA fanden,, demjenigen Orte der Bocche, welcher das kriegerischeste Aussehen zeigt ::nd der so recht eigentlich als das Cen :rum Der Operationen gegen otc Un "ooscianer zu drtrachten it. Hier hörten .ivir einzelne Schusse, doch kümmerte sich tlemans be,Onvers darum: das soll täglich und tiunoiicd, vorkommen. Wie
Insurgenten rcrpchctt, unsere Garnison rektion ins Leben zu rufen, welche die in Lebentee zu alarmircn. sie stören die ganze Monarchie in Mitleidenschaft Befestigungsardeiten, schießen auf die zieht ! kuppen, welche compagnieweise um Derselbe schlimme Gast, welcher sich in WasZcr und holz gehen, und schleichen Ragusa und Trebinje zeigt: die schwärsich auf den Weg cenen Beljeselo, Kla- zen Blattern, hat auch die Kriegsflotte -vici und bis Orahovac. Da kommt es ergriffen. Aus der Fasana" sind meh sc::n zu einigen Schüssen meist schon in rcre Fälle von Erkrankungen vorgeksmsinec Entfernung von 2000 Schritten, mcn und wurde das Schiff in der Bucht ohne daß inen::- bet l eiden Theile ein von Melinje, südlich von Castelnuovo, Schaden zugefügt niird. Die Arbeiten stationirt und isolirt. Hoffentlich grcist 3 Ledenice schreiten daher auch rüstig die Epidemie nicht weiter um sich, und, vorwärts,und die von Mcccnigo erbaute was speciell die im Gebirge und am alte Venetiancr-c'tc,dcrctt gegen Mon- Cordon befindlichen Truppen anbelangt, tcnegro zugewendeten Seite die Jnsur- so erfreuen sich dieselben trch derenorzenttn zerstör: hatten, bekommt bereits j men Strapazen und Entbehrungen eiein ganz anderes Aussehen.. Stehen ja nes sehr kleinen Krankenstandes, auch die Gedirgsgeschütze schon bercit.um , Die große concentrische Bewegung einem größcrn ÄgriZsc der Ausständi- - gegen die Jotscha cernirenden Jnsurgen7 ... , . ., . . . ... x k! T1 ...... i . .. i .. r i . cc v. . zzi .:ri -
juycu ja uciyncji, uuu ivu viz uhuuuuii einschlagen, iizlizr. die Insurgenten nicht stand, in toller Flucht stieben sie edesuial auseinander. Auch die Straße ist bereits in einem bessern Zustande und GenieTruppen arbeiten, um dieselbe für Fuhrwerke Passtrbar zu machen. Bisher war das Marschiren aus derselben entsetzlich. Da Geröll, das die Straße bedeck:?, gab den Stiefeln der Soldaten keine feste Stütze, weshalb unjere Leute mehr klettern als gehen mußten. Wohl rersvchte es da? ArmeeCommando mit den landesüblichen Äpanken, die an jene Soldaten vertheilt ' wurden, welche einen Versuch mit den ' selben machen wollten. Der Versuch mißlang aber großentheils ; wer nicht ge'Vohni ist, in Schuhen .ohne Absätze zu arschiren, erleidet Höllenschmerzen an Äen Füßen und nur einige Compagnien j, .o t o O..C ar . ms i .des 43. Jnsanterie-Regiments (Aleman), -meist Rumänen, und ewige Compagnien vom 22. Jnfanterie-Negiment (Weber), Äurchvegs Küstenländer und Dalmati--ner, acceptirten die gewohnte nationale Beschuhung. Ueber die Ausrüstung unserer Truppen sür denGebirgskrieg, speciell in diesen Ländern, hörte ich viele Klagen; besonders ist unsere Kleidung, die dem Körper und den Beinen zu we mg l freie Bewegung gestattet, sehr unpraktisch und beim Erllettern der Ge.iirge, beim Aranciren gegen den Feind sind die Soldaten den Insurgenten gegenüber entschieden im Nachtheil. Dies läßt sich nun allerdings jetzt nicht ändern, ultt sür später werden die gemachten Erfahrungen doch verwerthet werden lnssen. Die Kochkessel, Feldflaschen !c., welche bisher eine gute Zielscheibe boten, urden bereits braun und schwarz angeftrichen, doch' sind die Truppen in den blauen Uniformen noch immer auf eine Aeite Entfernung sichtbar, nur die Jäger Äeben sich von dem kahlen Karstgestein fast gar nicht ab und ihnen gelingt das Anschleichen vorzüglich, besonders wenn 'sie, wie unsere braven Dreier-Jager Salzburger) ans Steigen in beschwerZichem Terrain gewohnt sind. Die Gegend vonDobroto bis Ljuta ist von unseren Truppen gar nicht be$etzt und dort versuchen die Jnsuigenten Meist ihre Raubanfälle. Die montenegrinische Grenze tritt ganz nahe an' die Äüste heran und von jenseits derselben kommen die Banden und ziehen sich, wenn sie'in Gefahr kommen, hinter dieselbe zurück, nicht gehindert von einem -montenegrinischen Cordon, sondern beschützt von den paar Leuten, welche an iit Grenze herumbummeln, um über llles nach Cetinie zu berichten, was in VK.il )VWk Itiuvl. -UU null Jlv lUlAritil rthf MIam tnmtf vDnit tralität kann gar keine Rede mehr sein, 5eit der Ausiöbnuna des bürsten Ni:vlaus mit seinem Cousin Bozo Petrovic! hat der Erstere auch den Schein abge worscn. als cb er persönlich ai:? öster g:nten in oiit'negro, ihre Proviant - . .w. . :!rc liorocnnuppcn venimml waren, t , - . t... r- w . . r . ri : l . tyecen yunocrr ragiyicrc wurocn ocia J . - m r r W ''clbe die Höh: bei ,Ve!il?aj erreicht hatte, t . " . f ,ui.(!x. r ..n: r:ff.t will ick nicht leugnen, denn die serbischen Trgovcen in den Küstenstödten roaren nie verläßlich, und jetzt, wo sie
Tr.v.Zir.rie ethtn ntirrn niPleS lek,?t sfr phf htr rnintp (Vstrnfhstl. aller f
und daß Wrijen und Munition densel- dingS am Gängelbande eines .Eomites". gesehen habe !" Und der Eavalier : Ei, oen onn spazieren nam a,i,co ooer Awer der schöneJtzig schöpft tiesAthem ben Weg nehmen, ist länast bekannt, was, wie manch: Leute wollen, eine Ur- Marietta, wenn ich Dir nicht behage, so Abends, wann er is gekimme haim vons und sagt : .Gattin frag' m'r nicht ,lm legten Samstag waren Montenegri- jach; seiner Schwäche ist, doch ist eö habe ich zehn Andere, die gern mit mir Geschast ; .denn" hat er gedenkt richt m'r ä Bad, daß ich m'r kann reinimz in&attzxo und lausten große Pro-; wahrscheinlicher nur das Zeichen einer tanzen. .Spazierengehen is gesund und kost' gen von die Bcrihrung mit das ekelhafte, ;.7iNnrrc!Z,c ein. die anacblicu kür laichen- sls Comite oraanisirt die kam Geld." Also ls er ümol wieder witbende Tbier !"
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',d ber (loi.voi lonist oen ca au? s.en und uZlake und ler.l Prämien
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schwenkte cer oonDDi p.vil in iuchu resijt in eine joiqc cenc vvn cijudih eher Richtung ab und führte seine La- und Bällen gewährt, daß nach dem vol wie Kundschafter Nachrichten - ligen Auskosten einer solchen Campagne dann meldeten direkt in das Lager, die stärkst: ksundheit sich in befried!cr Aufständischen am Lupoglav ! Es : acnder Weifte erschüttert sühlen muß.
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'd nb ülso ds enoi!Ä vie lolywen-; lLme der chö?: ten Hei lungen oes o- f:.. ZN ein länaerer Gedankenstr ch v"'" u b""ic o"m' oer cyoneöig, .Nilul sor oaueno 'carr dÄi! herausstellen, auÄ den Montene-Z mite'S war in diesem Jahre die festliche hine zu oanlen,lriq wie er sich aber bückt, for um se ze will ich sagen nicht for finshundert die d! 5scitigcn Bazare zu spcr- Beleuchtung der Via Nazionale, der q m.h Uni mnn pn, heben auf, da hört er mit ammal Mark würd' ich gehen noch ämal hinun?ii fcÄ letzten jener großen Straßen, deren jede, W man mt)tf toxt tmt hwter sich in's Gebisch ä Ge- ter, wo laufen herum äso wilde Pestien, unser- eiaenen Kaufleute, als Liefe- wie der Eorfo, die Ripctta, die Via Si- Vnne ein ... räufch und wie er sich dann um- wahrhastigen Gott, niemals mehr rn für d?e Jnsurgcntepingiren. stina zugleich eineEpoche in derGeschichte Der Regenbogen , st der Kegel eines sieht, mamt er g'rad, es müßt'n werd' ich gehen herein, soll m'r Gott U nickt auch in andtter Weise der Stadt und in der Geschichte der' Ei- Kreises, deffen Spitze im Auge. treffen ä Nervenschlag, denn, was sieht behiten und bewahren, niemals mehr in
wissen, daß die panslavistischen Comites Alles zahlen, riskiren sie auch etwas, um viel zu verdienen, denn aus Patriotisrnus rührt -dr serbische Kaufmann seinen Finger Glücklicherweise ist das LieferantengeschSst jetzt etwaS gefährlich geworden, das Standrecht übt doch eine heilsame' Wirkung aus. Was 1809 nicht der Fall war, scheint eS diesmal zu sein: die halbe Bevölkerung .in den Städten spielt mit den Jusurgenten unter einer Decke und die Borkommnisse in OberDalmatien, um Knin, Sebenico, Trau :c. lassen erkennen, daß der Pan slavismus unter dem so viel gerühmten Regime Rodich festen Fuß in Dalmatien gesaßt hat. Die Vereine, welche ge gründet wurden,um angeblich literarische Zwecke zu fördern, waren die Brennpunkte der Agitation und vielleicht auch der Insurrektion, und daß dieselben den Namen Rodich - Vereine" (Dmztvo Rodic) annahmen, kann wahrlich als bittere Ironie des Schicksals gegen den Urheber deö Friedens von Knezlac gel-
ten. Darum also mußten die vcrfas sungs treuen Italiener in Italien als Jrred Jrredcntistcn stigmatisirt werden, darum . jj M.M . I . IVktVIlly VI r k. v r . i . m . Mllßie oic cmemoc-Atrwaliung tn TT t. 1 . ...t.llfl W V tl. V f.,. s?tamiu augcioi unv uuijic Oiqeice, entgegen den klaren Bestimmungen des dalmatianischen GemeindegesetzeS, zu keiner; Neuwahl zugelassen werden. darum mußten Die Mittelschulen Dfll matiens slavisirt werden um dem von Moskau gepredigten Panslavismus Eingang zu verschaffen, um emc In ur icn uuitc jyneii uiuuj ven üitucn Telegraphen bereit? bekannt sein. Ich erfuhr hier nicht mehr, als was direkt gemeldet wird, doch läßt sich hieraus ermessen, daß der Zweck nicht erreicht, daß trotz der größten Anstrengungen die Insurgenten nach wie vor Fotscha bedrohen und daß sie in der Gegend von Ulok und NevesinjeStützpunkte besitzen, welche die Verbindung mit Montenegro ermöglichen. (Inzwischen sind die Jnsurgenten auch von hier vertrieben worden. Die Red.) Dort, in der Zagorja und an der Drina wird noch viel Blut fliehen, denn Insurgenten - Nachrichten schätzen ihre eigene Zahl daselbst aus 8000 und die ganze serbische Bevölke rung des mehrere Quadratmeilen großen Terrains hält mit den Malcontenten und schießt in den Dörfern auf die Truppen. Etwas Günstiges läßt sich , o rx-iz . a : n i so . uvrigens vcnjiauicn ; cMiui ein -oc fehl des Jnsurrections - Commandos, keme Grausamkelten gegen gefangene Grausamkeiten Soldaten zu begehen. Dieselben mussen als Kriegsgefangene behandelt und in den Lagern verpstegt werden. Ob alle Tscheten diesem Befehle nachkommen, ist eine andere Frage ; jedenfalls aber betrachtet man den Aufstand im Jnsurgentenlager als einen regelrechten Krieg, ud zwar, wie mir erzählt wurde, von dem Momente an, als bei uns die ossicielle Bezeichnung Räuberbanden" verschwand. s Von römischen arneval. R o m, 1. März. Ubb.j5iil.tW5n!VaiotUI aus, als imyeimi cye uno remoe iym in diesem Jahre wieder alles mögliche Ueble nach aalen, als die Römer be, - . ' semer Leichen cyau amÄbenoe vorAscyermittwoch fanden, daß er an Blutlosigkeit , sWlsMW 'sin AsinrYin ft itnh Si uiiv üuuv..vk v." "5. Trmhn firfi f,hr hif frftnrfpn Vsl&nnslpn fj v v 1VM7 171" "ZZ von ConfektS beschwerten, die den Corso um die Zelt vor dem Wettrennen unpraktikabel machten. Als ob es nicht ten nun lbre evrmel ter. uno oer "7 s " . 7 . Wellenschlag der politischen Freiheit hat dazu die unterste Hese ausgewühlt und ihr die mit Freuden ergriffene Gelegenheit gewährt, ein wenig Socialdemokratie durch die Blume zu spielen und unvorsichtige Eylinderhüte zu bombar- : tuten. Aber gegen diese Auswüchse lUllü L'IV iIUU uiuu u.uit uusumvui; wird der Rückschlag nicht ausbleiben, und der alte, echte Karneval wird diesem Wücksck,laae widersieben. Es wäre auck schade um ihn, denn in der Fülle der Erscheinungen, die er zu Tage bringt, ist noch immer so viel Seltenes, Schönes s. cw it:.o v.c (o.m nfn;n ... . ; der Fardensplele semer uampagna. ) e , c. rv 1 e miHttilen, irnrnuai oie ais ummei I . m . V, v; v rr ; plan cer .'lasleraoen oiencnuc oim 9 , . . . . v P t ? Ur OIC ..zu veranstalten, deren Besitz Eintritts- " . r . r. . or- . cr.r:-: vilisation bezeichnet, die erste größere Spur der .Einheit und Freiheit Jta liens in der alten Stadt der Jmpera
gerade die nordischen Barbaren gewesen angenehm aus demMunde schönerFrauen er is a eicyaiismann, rann lommen in u, mnet wuvzn uu : wären, die das anmuthige Spiel zu einer und unter dem wärmenden Strahl dunk- unvorhergesehene Fälle von Siddewa- Und mer sollt'S nicht glauben : Alles, wüsten Krastübuna aemacht hätten. Die ler Auaen. und den nordischen Barbaren zionen, wo's is nothwendig .daß der was is gewisen auf die Bromenad, Kin-
Römer haben dem Sport zuerst mit Er- möchte ich sehen, der solchen Schmeichle- Muth in der Brust same Spannkrust ber und Erwachsene, Vornehm und Gestaunen und Entrüstung zugesehen, dann rinnen gegenüber in bärbeißiger Stim- ibt wie der unsterbliche Schiller so ring, hat gesungen mit, und der Lärm selbst mit Theil genommen und übertres- muna verharrte. Die Quinteffenz aller schön singt, und wo Ainem Korasch is und das abschailiche Geschrai is geworL 1 . 5 . - . .SlC!. f3 m V mm 0!t . h . f l W mf . 0.
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toren und Päpste. Vom Forum Tra jans lauft sie in grader Flucht und mit pering Steigung am Abhang des Quirinals 'zur Piazza Termin! hinauf, wo die Ruinen der Tennen des Diokletian flehen, und wo allerWahrscheinlichseit nach nächstens des Nationaldenkmal
Victor Emanuel's sich erHeden wird, an miÄns Mlnoe ttns stattlicher Breite den Corso um oos opptit uocmtncno. rau SSSÄ " W wölb," sich an drei Abend... iti .llläaiaen ZarmtaU ein feuriaet B. . kk.... ...' ' " : m. - - senaang von der P'M Termin: ab fast ln Ergänzen Lange der Straßen empor, au Millionen zitternder und flimmernnAtß llt4t. AAlMAhilM 1 Xam am .m4m Ull iUJl(( UtlvUUCK, IUI U(U vUII UUltll den Beschauer mit macht.gkn o ? d. sich ma kch zugwch nahenden Besc nrn firninnpriS in'dZ'vSndM' ? ? '''chw'nd'nd Ab- " v. , qiune P",pne " win jioliens erglanzle. Unter dem m.ldenAzur des ' römischen JrühlingShimmelz und dem tUtr i?rrhin OiiHfin mirs. lifr d it1 m t iö nl Vt ,n.e. htmUurn,n ,,,11. ital TiT'vTn .? ' und Wnd.lnden MenschenmSnd.n " -?aT -i-T1 c 0"Dt.?'" ÄÄÄÄ SKT" W""B Schmalseiten d IliWen, um Tan 7aWeUe'Ud die
ullvr ud illliung orr amn araiuenur ,es unverg , ichlichen Plahe überlassen oar. Dr, schien eS. al, ob im Lick,,. lellrischer Flamm... der n.Srchenhaste .in. or,,5.st. Yü. l..., q,;..,.... 0 war uciumci tjmiaiHca vcr uuujuiuu uc .r.ti.itx.- Vi. v . Mjs. - c.Ci Spuk am riesigen Sptingbrunnen Ver- ; Sr:!"Ss: Nil feine Faust grimmig gegen Aorro mini's mächtige Fagade balle. Großes und Groteskes verdoppelte seine Wir kling, und um die gewaltigen Denkmäler umher trieb sich das kleine Äolk in Maske oder Civil, versuchte sein Glück an den tausendfachen Lotterien und Glücköspie len der Buden und hörte den Scherzen des Pulcinellos zu. Die Zahl der carnevalistisch ausgestatteten Wagen war diesmal aerina. Um interessante Auszüge cv.fx ssf ,.-.5,,. ?l,Vi Ä'"iB IUUI U)t ill'U IIIUII U UHU UIUI Wll Vll I rr: "iri.r mt.: - : i : r . ai .r. 4.t v r . I ? 1" 5 I " . " r "". ' " 5 ' wie die Pen nonare der lranzo i cyen Akademie solche im vorigen Jahre veranstaltet haben, müßten die Franzosen nicht nach Tunis und Fürst Bismarck mag nacy vano,i.a gegangen lein, as v. m er rr r . ers. . I wu ff ,SC:mt.SvX ewielnt unternehmende gestellt haben, war außer ewigen wirklich renenden Darstellungen auS antiker Zelt (Der Emzug dcS TituS) em WagenKrach', wo die riesige Figur eines ele 5'.?' S.a!fJw!5C E?"Si "S.x I 7 ' " Drachenthier auslief und in ausgehäng tl S..; SrnnA.i..n rf.ri.i M Geneder Wca verfangen hatte zur aroken 3m7J?a"l5lV.,srSSi" Freude der aus der .u. vii üurirtn sirrrfrtf SJi7k2 Win?fi?L rfr 9rifWÄ föi!5 m "fWeB Auszügen be, Weitem. u. iivu Hiitovitiuvniuui vu uu t Was aber dem hiesigen Carneval sein Cachet g ebt, das ist d e Blüthe dessen. ,,, ,!.n ! nennt, den nspetto M M W MVV V MW V V V V V w Mama ihrem Kind gendenNebenmensch klang der antiken Vt.Jk Iftsft (ürfsinm llHn fl)Jf v! M V üuiu; mm wiyit uw vnumi.u Masken hindurchkl ngt. Derbes We en, grobe Späße.verletzende Neckereien, das Eigentliche Salz der rheinischen Fafinefnf s,nn. di. ,sni,r, Nnlk5,n Masken hindurchklingt, Derbes We en, Ichmaslust. kenn, dies zahmere Völkchen fluß oer remoen ole gnp ernen Conseils Lie oII.n Blumen und Näschereien er. dräna,, o Herr ch, im endlichen Ber. I . kehr der Masken alte liebenswürdig I ttrniAMti Xi 9T0nfif tiiti rtn um B O" hm ,?,,nni,ns,n Vlrt tnlnltn mt I f O Schmeicheleien zu sagen, und ist dabei der Witz selten groß und Humor nur Mikroskopisch, so klingt eö doch wunderbar I " V vo ierlicden Anmutn aber waren die diesmal sehr zahlreich veranstalteten Balle costümirter Kinder mit Prämien sür die besten Masken. Das kleine Volt ist hier in unglaublichem Maße frühreif und altklug, wie die bekannten Kinderpredigten in Araceli beweisen, und es sind außerdem von Natur meist reizende und pikante Geschöpfe. Nun denke man I UIIU V" VyvlUJWVI JUli VVIMV UIUII sich diese possierlichen Dinger in den anmutbiasten Nerkleidunaen. die die Wbantasie liebender Mütter erfinden kann, winzige Römer, Rococo Zwerge und Zwerginnen, zopsige Miniaturleutchen, v . r, cn. :M :r - .nkz.. i . - . . . . iuuiiv.il .uv v. y Y ' f sagt eme dreijährige Rococodame, .Du ift aber der bequemste Eavalier, den ich Kathederblüth Medina Sidonia brachte nur wenige I rr . jt. crnv.:v. .....u JlUUllU uiuu Seymour gab einem todtKinde das Leben. Aristoteles kann man in der Ursprache nur dann lesen, wenn man Griechisch gelernt hat. Der Ritser Hieronymus durchreiste den orößten Theil von Europa: Paris, " ? . . ' . ' ' Oxford, Jerusalem, Ruklano. Cl ' I ' r
M , , V Uli UlA&lft , N Ul ftftk&KULI.a... ..1. C . . 1 T V ' I
tfrY? w hfVf SVn Sarah-geben Se her de Million, denn seltener Geschwindigkait, bis kaine mehr "?cÄ se iö gewisen immer de stille Sehnsucht yängen am Baumund wirst de Staine
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dagegen unentwegt der 7:77 ' I Z : oV " W'Z' .Js ;V rV ;
. o-rtv, . . ir ..so i iuj uuuuauiuuji ? jiu iuj u viuui, i ,uu vuyi" e 4.0N, es ülö '7a . m-. :jl I ...nss:-.. wr:r- s
en.
Alle Svieael sind Gebirgslandschaft? Ae mächtig graußes abfchailicheS
ten, und werden alle Strahlen an den ' r w . . Gipfeln geschwächt.
Der Jtzig kimmt geritte
Humoreske in iüdischem Tiilekt von SS?. Vara. Der Herr Jtzig Goldmann iS gewisen in sainer Jugend ä schöner Mann, wahrhastigen. Gott, kam schönern hat mer nicht können sehen wait und brait, nicht in Baris oder London, nicht in Berlin : rfttinrf Ynn& SftA fn nnni vv. ... niii v, vw- vwj wm mhii i gewiß viel schöne Lait von unsreLait: ""S'nds n'ich., war Ain , smd.n wie tStll'ft !'". "A?1"' 6,Lxtt"?. - ganz avrooig, man nui nicc imnc ssZlitische Glaubensgenossen, nain, auch bic Christen, wahrhaftigen Gott ! wer nicht nur ä schöner Mann iö ge- ' 1 ' V wisen der Herr 3s Goldmann, nain, aüij & dkter Mann S tk ge m : Z fDä) .Mr. ins Gymnasium in j,nf tr nrn stMtnntrt tnc iMtimnniinm in "Wtem ofsfort berCtfit. Ain schönen Tags ttU ,gg beziehen der Uneverse. ist A, r, , nvv,r aim ? . !! wrai,m Goldmann . adser, yai " S' g' .f" äs s ich gehen au der Un'MN Hmichdch rtnmät 9'nug wi.wn.au, u .itf. arnmein aach Raichthimer und will werden -a ausmann!- Da bat gedenkt der alte Awr.hamGoldmann bai sich: .Gott was Kops, ha. er. gedenkas ä S'Ichd.er Jingling ist main JZig!" SS ' "han ,u sain Fraind nB, a s gewisen 6 Ban au, m Jranlsor. . rti -..v., iuti L.!"k?,?n'n ,,7 ..' & Älj rmi l" 51 5 vu' " ,v u vv, Mrtx strnnrrrtr, ,... w : m nn sain Brinzibaal, der ww. w & Dochler, Gott was sor ä Dochter: jung und schön, schön wie die Dochtcr Jephta's, waö is erschienen im Stahlstich. Und wai! sc is gewisen so schön und so raich, iö gelimme ä Gras und hat se wollen machen zur Gräsin. Awer de Sarah hat gesagt : Ich will nicht haben der Herr Graf, so? um aufzcfrischcn sain welle Stammbaum ich will haben der scyone tzlg, denn icy luve inrn r na ftnl Sr roiA Corr TOrtril; s)?rfn'h(rftfr I v,,kfc .y vVv(.Vvb . I lich Ii'n kommen in sain Contor de tityXtt Htiin tlnh hfii nfnftt nBht i v v " v ovu v öm-d" i - - , SW Sarah m W 'r Mit ä Million ! Uno der chöne 3 i8 hat gesagt: Geben Se her de main ainzigcr Gedanke bai Tag und bai Nacht, 0 ich glucklicher Jtzig !" Va ,s gewi,en Verlosung uno oral Monat später Hochzeit. . Und der Wnt is dann geworden vnn Is" der Kombanjong von Moritz Ro senberger und er hat gehabt Alles, joas sein Herz hat begehrt: ä schönes 'mnt5 VennSjen und ä tA!t cvrfl Unb b.r m f . ter is ihm gewisen gnädig und ha, lassen äs w V ,.m n " la) oermkari,uno vegrau Sarah hat sich vermehrt auch, und hat r.x. qk,: .r.-t dem schöne Jtzig geschenkt nachainander ,wkfs ff nhrcW ntS IS hnfi """r"""' . ",fcW iT. vr .x,M , frttn litiiMtmn hrtt mor mrtit nnSr fntn fifirinrn rSrtt rnrr irfiM können sehen wai, und brait, nicht- in Baris oder London. Nicht in Berlin der in Franksort, wo doch haben ganz g.wip s, iel kebr lcköne Kinder. k.iae K t " 2. ' .'. " ... . . So 15 's gel.MNItN, daß der Jtzig . . - . j. - - f . , 9lX;fX Ues hat er gehabt bis auf A.nes : 1 SC wahrhaltlg, gar Nicht!. Awer v UVV und ?"g' . '7;Mtt YVichüm n so UN r chu e s so h . " u" -r'"' m . I m n t iirn iinr ini i w iinnrii rnrii im b r-T in rtt.fAÄStamrttr nffn Vl" " . was dhat i jr ji iA V x mt HoxaW ' v t yai er geiagi uno yar nicyi oedacht d'rbai, daß der Mensch, auch wenn I F. c r ir ä muuiger, ui u utmu bbuhu.. Herr Jtzig Goldmann is aach geklmme in so S Siddewazion und hat sich nicht gewißt ze helfen. Worum ? dorum ! . Der Herr Jtzig Goldmann hat gehabt hinter sain Haus, was is gewisen ä Villa, a lchone, mächtig grause Billa: kaine schönre sieht mar .nicht wait und vraik, nicy! m ans ooer onoon, nicyl I r t J - m Berlin oder Franksort, wahrhaftigen Gott, also hinter ver 1 chöne, mächtig gcauße Villa hat er gehabt ä schöne, mächtig grauße Garte; kain schönern steht mar nicht, wahrhastigen (Knltf cn hrn OAnrifn find neffnnh-n I ' r ' - , i . .11 m i' i - - . . Jlveicyge- uno ereoaim, uno oem lcyone Jig val's gemacyr lanr, ze geamcs schönen Tags gewandelt unter Palmen und hat gedenkt : Willst doch amal sehen, ob sind schon reif de Zwetschgen," denn Zwetschgen hat er gegeffen for sain Leben gern. Also geht er hin zu die Obstbaimkulturen und schüttelt sain Lieblingszwetschgenbaum, was is ganz voll geHanken mit schöne, grauße blaue Zwetschgen : kaine schönern sieht mar nicht wait und brait. Nicht m Bans. wahrhaftigen Gott! itv : . r.!ii.ri cfY. ...jr. ihi' iuuc" a;n3 I r. . ul. 2 . u . . CYYl .u . . 0 , r , 1 w i r schweln, was limmr vlrell aus-m 10s. Gott, was iS der schöne Jtzig da ver
W IW I m-lrmvim
w.n v: nrmvl I Viiu;uiiiuu(i o iwiui mumm u juviin u ovnufi mu uii. wui.u uuuu uui vuu , ÜCIl ÜIC UliajU rt.f,:tSr TOn tuihr nmr nr,& hnn hn& trfimrin nh fripnt !f kaNen
I 5sX, .? HlAI . A (4Ania I n U'HMhi mil , IHAIHI UM f H M Om 7H1fm
n tnffRtt 5nt7rtrsi I u 'UlUJCi uuu ijiiuiiujti x'iuiui, uuu vup i mvi vi yuuu vit vus CN ClNUOpl, ClNJiaOJ , , , , . n . - -, , rA;. Ktet-r unh fernst .CSilff.
löua uu uiiü uci vsuiii hui ucucuii, ju uuu yjiuiuiu ; uuu uus
was muß neuen im micu v iaui, icu uiuiuuici, uiiuiiuuiu'iuu -auii, uuu u
schrocke! Awer mit ainer gewiß und wahrhastig seltenen Geistesgegenwart packt er geschwind, mit der Hand ä Ast und hast de nicht gesehen fijt er oben austn Zwetschgenbaum in Lebensversiche rung. ' Aber das Schwein geht ganz ruhig
unter dem Baum und fangt an ze fressen alle de schönen Zwetschgen, was hat ge- . .Vä'ixVa ' v.Trx?. 'mV st 1W ' ' B. den, da gu das bschiliche widSr. Thlkk ganz ttschmcht hmaus aus rvnnr nPTunif rnpitniirpii nnrnrr Dir irnonp dem Baum, ob droben hänaen noch mehr. Und wie es sieht droben die schönen, graußen, saftigen, blauen Zwetschgen, geht es an dem Baumstamm und ,ag,Vn, sich ,e raib.n daran und ze n06,n daran mit kam Sinlertbeil was f,T SnaUÄ lw die : 2 o:.n:.t.txsti:: - Sch.w M' D Zu h Zin., . im fXiZ X umstomn den Baum und iS erichrocken umiivßeri ma oaum nno IS oetiajioaen noch l arger, ,z vorher. Aaer w.e. der Hai er bewahrt sa.ne wahrhaftige Go,z seltene GeiftcSgegenaarl. Schnell .ißt Ix ab ö Paa'r FwZ.schg.n und Zerst , herunter. Und das Schwein srch, se .t lanawm awe nach der andern und Sb?ÄmZiÄS Baumsiämmche dak tS bat Uteri und "3' W 5 ä " .Gott, rechter !' bat da aedenlt der schöne Jhig, .was sang' ich an ? Soll ich rusen um Hils? Mer werd m'r nicht hn oder d? Hils limmt zu spät u?d w . . :;d . T"-. .7 '' Th.er und gesre,,en ,t Sani ml aa!T " A'??S. SfoaM . ?atoW, steh' m'r b. ,n ma.ner mzwi sen dat m'r maNekrirt "das wi Noth! Und in sainer Todesangst raißt er ab wieder ä hand vollZwetschgen und werft fc herunter. Und das Schwein frißt fe aus, wieder aine nach der andern, und fangt dann an wieder ze raiben und ze stoßen mit sain Hinterthail an dem dinne Stämmche, daß der schöne Jtzig hat gemamt: jetzt werds fallen um. Und noch amol raiit er ab Zwetschgen, aber wie er se will wersen herunter, denkt er : Gott, gerechter, is 's nicht fchad for bic fchöne Zwefchgen, daß se sollen wer v ... .r.rr. v. t r jc.:t: j; w.:s. ucll uuu (i( nun uua uuiuuuiujc, rtiaeTbier ? Will ich es en diZwetsch ... ...t. t. . .:.. : !. uui uuu iu(iicu uu vut aitia um wit Staine, daß es läuft weg !" So denkt der schöne Jtzia und fangt an emn Äwetschae auf Zwetschae in lkräften dem Sckwein amKovf und am Bauch, awer es hat sich geschittelt a Bische und hat gesrcssen de Staine, wie vorher de Zwetschgen Da-hat der Herr Jtzig Goldmann gedenkt: Helf m'r Gott, jetzt giebt's nor noch ain ainziges Mittel, mich zu erretten aus die große Noth und Gesahr : ich brech' m'r ä Zweig und hau d'rmit nach das lebensgefährliche Thier, da& es rennt fort in mächtig arauße, withende Söde !' ud a 9U. to,m m. ? langes, starkes Atstche; awer wie er Ich bemih, sor um es ze brechen ab. und . .!ti ' v v ji ...w cü.t :, raißt und drickt und schiebt,. iwer ..ü s... mtl ..c uinmui uuiyi vzl ,! Uu, dem l r.i.i ..-V V.- r: r.ui V. tAX. Y4i stürz, herunter und-Eott's Wandel - imm, zu sitzen rilllings gerad aus dem Schwein, dah eS Ichrait laut aus r k k! Vr.n .c innn 2... q.'.. : Ui rermen. uno oer ma, was in iam ganzesLeben noch nie hat geritten, macht (K.Jn nnfrn CZlr, itnh xTlir Ä m Ti j S I V w J G Raiter mitten aus der Bromenad. I fr . .Inm c rf i n V. i im ai iiif itu nnt'c nrnenpri nr . r y.V .. V.Jik ,.,.s :s .lsi. 7,-? perplex und be.a . l u ud . , S' m ha.v.t;.7t ' 3.7.1:: 7: i ti 11 i 1 in 11 uuriii iiu ' III itirti in iriii. iiini Spaßvogel hat angefangen ze singen: Der Jtzig kimmt geritte, Gott's Wunder was ich schau : Er reit' als wie besessc 1 ' . . " ' V den araer mu teoem Auacnvlm. hat sich erhoben in sittlicher Entrüstung über das unanständige Benehmen von die Lait der Herr Bankjeh Jhig Goldmann und hat gesagt : Non, was giebt's da ze lachen? Nor die Dummheit focht!" Da is losgebrochen das Gelächter und Geschrai und Genng von Neuem, so daß i v IWtu. unv vviiuih VVtl .IVH"U v wup der schöne Jtzig hat sich zugehalten de Obren und iS aelvrunaen aeschwmd wie der Wind nach sain Haus. Mehr todt als lebendi, in de Arme r.. tk, als lebendig nmmt er dort an uno mii der Frau Sarah, was voln ' VH O' ' . . . sen, was hat sich gevrage zu. was d'r gebahnt Und de ffrauSarab thut, wie er sagt. und der schöne Jtzig geht in's Bad und hernach in's Bett, denn er hat bekommen Nervenzusäll und hat müffen liegen vierzehn Tage. Wie er sich awer hat aebabt erholt ä Bische, saat de Frau Sarah : .Jtziazhat se aesaat, .liebster Mann, geh ä Bische spaziere in der frische stärkende Morgelust, drunten im Garte " Gott, gerechter, red' m'r nicht von . r. . . i.t'i r. v ...if.1.1 ve sarie,. unieroricyi z oa ganz enleSl l . . ri r 1 r c r 1 m main ganzes Leben!' I . - " - und daraus hat er ausgebt sam u,a. Porbiberhut und hat angezogen ä paar
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nagelneue seine Glacehandschuh und is gegangen zu gehn mit der Frau Sarah spazieren aus die Bromenade. Kaum awer hat er gemacht ä Schritt aus die Hausthür; so stehen da ü Paar gemaine i7 ' ' c n cmr. v:
roieoarier uno summier, xdic uu sehen den Herr Goldmann, fangen se an zu krakehlen und ze singen sangen se an : Der Jtzig kimmt geritte!" Und tptx ist gewisen sonst noch auf dieBromenade, hat gekrakehlt und gesungen mit, daß is geworden daraus a Skandal, fast noch ärger, als der erste. Da sagt der schone Jtzig zu der Frau Sarah:. .Gattin, laß uns gehen haim, m'r sind nicht sicher unseres Lebens; es liegt in die Lust ä antisemitisch gesinnte Verfolgung von unsere Lait, a nauriges Jalqen unterer ell, wayrartigen Gott !" Und' er ls gekehrt um mit der Frau Sarah und is gegangen haim und hat sich getraut die ganzeZait her nicht mehr auf die Straße, ausForcht. daß er könnt' roeroen v wuu cm,iaminicn Fanatismus und der blinden Verfolgungswuth des Racenhasies. Go t,as sor Zuständ m daitschcn Rtch! 9K jonr rncht glaubn, wahrhniimtn IVifttf Vu,..a. v... Aus der Schule. Lehrer (zornig) : Kannst Du denn gar nicht lernen, die Komma'S zu machen? Schüler (weinend) : Ich weiß ci ganz gut, wie man sie macht ; ich weiß nur nicht immer, wo man sie hinsetzt ! Lehr (das vorlaute Fritzchen cmdonnernd) : Warum hast Du zu schweigen, wenn ich rede ? Fritzchen: Weil der Klügere nachgiebt ! Zur Mission K i ta b at a k e's. Die japanesische Regierung ist zu der Einsicht gekommen, daß die Religion von Japan nicht mehr ganz zeitgemäß sei. Sie hat deshalb dcnbuddhistischenOberPriester Kitabatake nach Europa geschickt mit dem Austrage, die europäischen Religionen aus ihre Brauchbarkeit sür Japan zu prüsen und sich anzumerken, was ihm bei einer jeden von ihnen besonders gesällt. Kitabatake hat sich zunächst nach Ber Im begeben, wo er auüend.tcttich verweilt, um die antisemitischeReligion ken nen zu lernen. Von dort wird er nach Rom 'W'U'nw'Umon.anismus, von dort hammedan.Smus an der Quelle zu stu- " . - Sa6 vrtS w.e,... . Hoffen wir, daß das Resultat derFor schlingen Kitabatake's öffentlich bekannt aemacht werde .' Sehr möglich, daß die s.:.7.; ?a w?.? ? SUt att" gcnuinni -auiiuyu uäu. w a r. . a rr i . , Aus Schalks C ! t a t e N s ch a tz. Diese Gleichung interessirt mich saate der Matbematiker. Da sab er den Herrn Conmerzienrath neben dem Ochsen flehen. .Gott, wie reizend !" sagte der Gast, Da meinte er den Meerrettig, welchen' ihm die Kellnerin brachte. ..Es hat doch Alles sein Gutes sagte der kleine Karl. Da .hatte feine Klasse eine Stunde frei bekommen,, weU ein Lehrer krank geworden war. De? ist mir nicht gewachsen sagte der Vater. Da war s?m Sohn em Hei ner Knirps geblieben. Der Mt in der Wolle saate der Wandrer. Da sah er auf der Wiese ei nen Schäfer unter seiner Heerde. , Das geht schief sagte der Studiosus Brösel. Da sank er seitwärts vom Stuhle. Im Berliner zoologischen Garten. Zwei Jungen stehen vor dem Käsig, in welchem sich eine Boa constiictor befindet. August : Nu seh' mal det Biest! Is die aber lang ! Un wie se sich so us eenen Hausen jeknuddelt hat ! Seh 'mal bloß ! In ihren Schwanz hat se'n jroßen Knoten ! Hat se den immer ? Willem: Nie nich ! Wie ick det letzte Mal hier war, ooch nich ! Heite wird se sich ihm woll jemacht haben, weil se wat in Kopp hat, wat se nich verjesien will ! Da s eilt nicht. Herr Knolle kam Nachts in ziemlich angeheitertem Zustande nach Hause und begab sich, nachdem er sich zuvor mit ziemlicher Anstrengung seiner Kleidung entledigt hatte, zu Bette. Da fiel es ihm ein, für jeden Fall zuvor noch auf die Uhr zu sehen, denn das Weib könnte sonst am Ende behaupten, es sei später gewesen, als eS in der That war. Er will aufstehen versucht es doch die Augenlieder fallen ihm unwillkürlich zu es geht einfach nicht. Schließlich wälzt er sich in's Bett zurück mit den Worten : Eh, morgen ist auch noch Zelt darn" und fchläft getrost ein. Monopolistische Res l e x i 0 n e n. Wenn der Reichstag jetzt nicht die Taschen zuhält, werden wir uns bald die Nase zuhalten müffen. Nach Emsuhrung des Monopols wird Mancher nicht mehr rauchen, aber Verschiedene desto mehr räuchern. Em hartnäckiger Stockschnupfen wird alsdann zu den größten Annehmlichkeiten des Lebens gehören. Cigarren besserer Qualität wird man nur noch in einem zur Ausbewahrung von Raritäten dienenden Rauch-Museum finden. Das Wort vom Pseifchen des armen Mannes wird allgemein Anwendung auf all' die .Aermsten" finden, die fich mit einer billigen Sorte Tabak begnügen müffen. Nur der Fiscus wird schließlich der Einzige sein, der von dem Monopoltabak non olet " sagt. Während das Durchbringen sonst Sache derVerschwcnder ist, willBiömarck das Monopol aus ökonomischen Gründen durchbringen". ' Leute mit feinen Geruchsorganen werden das Anbieten einer Monopolciaarre und einer Ohrfeige in eine Kategorie stellen. Bevor Bismarck den pfälzischen Bau ern ihren OsterhaaS" schicken kann. muß er erst un Bundesrath, Volkswlrth schaftSrath und Reichstag sehen, wie der Hase laust. (Wespen.)
Zucke: und Neis. Di teilen jüngsten Census'Bulletins enthalten aussührtiche Angaben über die Zuckerrohr- . und ... Reisproduktion des Landes. ' Darnach wird in nur acht südllchen Staaten Reis und in nur sieben Zuckerrohr gebaut; in allen Staaten, in welchen Zuckerrohr gebaut wird, steht auch die Reiskultur auf hoher Stufe, und der eine südliche Staat, in welchem Reis, aber kein Zuckerrohr gezogen wird, ist Nord-Carolina ; die sieben anderen heißen Alabama, Flori.da, Georgia, Louisiana, .Mississippi,.. Süd-Carolina und Texas. Das Gesammtprodukt der Zuckervilanzunaen f227.77si Arr,s 5,.
ziffert sich aus 172,872 OxhoftZucker und 16.573,273 Gallonen Melasse : obenan steht in der Masse der Produktion Louinana, wo aus ,,.5 Xcrt& isi ?oa Orbokt 3urf- wnhn mr9ar cMonfn Melasse erzeugt wird. Am wenigsten wird in Süd-Carolina (1767 Acres) prooiijirt nämlich 229 Oxhoft Zucker und I38.944Gallonen Melasse. ?ln den 8 Staaten wurden in's Gefammt 110,. 131,372 Pfd Reis aus 164,179 Acres Land produzirt; davon entfallen auf irr.-.. rr . . . ' poaüiuroiino runo 02. öut entorota 25, auf Lonisiana 23 und auf Roro fr -r! f cyw n - . . ' . viaiouna o i'ctuioncn Psund. Mtji sipöi und Florida produzirten zusammen über 3 Millionen Pfund. Ein Beispiel von vem gewaltigen Unterschied in der Fruchtbarkeit deö Bodens der verschiedenen Staaten bildet die Thatsache, daß in georgia aus 34,973 Acres über 25 Millionen, während in Louisiana auf 42.000 Acres nur 23 MilNonen Pfund w.: 1 c 1 iici clgk-uZl roiirocn. Beinahe zu spül. Aus Georgia wird eine recht hübsche Liebesepisode berichtet, aus welcher junge m r.c ? v r Männer ersehen können, daß es meistens nur aus sie ankommt, wenn sie den rechten Moment mit versäumen wollen. In einem Städtchen im nordlichen Theile des Staates war die von sast allen jnngen Männern des Ortes angebetete Belle", cm reizender Backsisch von 17 Jahren, im Begriff, nach dem bcnachKarten Dalton abzureisen, um dort ;u ihrer Erziehung in ein Müdchcn-Jnstitut eirtn lirtttn 1 T m is-. .k,!! 'fa Z 'unser Mann, der aber so bescheiden oder afl daß er sich dem reizenden w . r . lnoe immer eiwas fern gehalten yatte. nU',& sa ' ll hi bci llbcr legcnhel den Beweis ieferte, dajj er ihr nicht gleich. gültig ei. Der Koffer der ungen Dame wr fchon auf dem Bahnhofe, und mit Thränen im Auge nahm sie von ihren nden n ....nn. ÄfAUS I ,. u ..Miiviiuivn MVutvv Qs der furAliorn QUhhahtr fi -Mi ein Herz faßte und die Scheidende um eme Unterredung unter vier Auaen bat. Die Angst, daß ihm der Schatz in der erne verloren gc?en ronnle, yane iyn zudem verzweifelten Schritt getrieben. Die beiden jungen Leute traten in ein Nebenzimmer und über das, was hier während der fünf Minuten, die sie beisammcn waren, vorgegangen ist, herrscht ein tiefes Dunkel. Als das Pärchen zurualehrte, fleute es sich den Anwesenden, zum großen Kümmernder meisten jungen Männer, als Verlobte vor, der Koffer wurde vom Bahnhof zurückgeholt, und nach acht Tagen war Hochzeit. Alice, so heißt die junge Dame mit Vornamen, ijt oer. Ueberzeugung, daß sie keiner weiteren Ausbildung bedars. Nach d e m .Journal de Licge" ist am 1. März die Hälfte der aus vierhundert Mann bestehenden Garnifon der Citadelle von Lüttich(Belgien) vergiftet worden. Kurz nachdem die Mannschaft um vier Uhr ihre Menage verzehrt hatte.zeigten sich die Symptome von Vergiftung. Der Bauch schwoll bei den meisten ganz außerordentlich an.und fast alle wurden von Uebclkeit und Erbrechen befallen. Die sogleich hcrbeigerusenen Arzte ließen den Erkrankten unverweilt die nöthige Hülse angedeihen. Man schreibt die Vergistung dem zur Zubereitung der Speisen verwendeten schlechten Fette zu. Am Donnerstag hatte sich derZustand der Kranken bereits gebessert. Noch etwa hundert flehen in ärztlicher Behandlunl', aber die Todesgesahr ist verschwunden. Hübsche Bibcl.Auslcgung. Abbe ttallignani erhielt vom Pavst Beneditt XIV. den Auztrag, für ihn eineSammlung von den mancherlei Auswürfen deö Vefnv zu veranstalten. Der Abbe begleitete die Kile voll Mineralien, die er in Folge deffen seiner Heiligkeit übersandte, mit der lakonischen Zuschrift : Die, ut lapides isti panis fiant (.sprich,vaß diese Ste'meBrod werden). Der Papst sandte ihm hierauf eine AnWeisung auf ein Jahrgehalt von tausend Skudi und schrieb dazu : .Sie vertrauen auf die Unfehlbarkeit des Papstes und sollen sich darm nicht geirrt haben. Ich sende Ihnen hierbei einen Beweis für dieselbe, denn mir allein kommt es zu, denText der heiligen Schrist auszulegen. Ich muß immer den richtigen Sinn tres fen, und niemals hat mir dies mehr Vergnügen gemacht, als in diesen Falle." Acht neue Sel i gleiten. kZSelig ist der Mann, welcher nichts versteht, denn er wird nie mißverstanden werden. Selig ist der Mann, welcher nichts glaubt, denn er wird sich nie täuschen. Selig ist der Mann, welcher nur we nig zu effen hat, denn er wird nie an verdorbenem Magen leiden. Selig ist der Mann, welcher nichts giedt.dcnn man wird ihm nie mitUndank lohnen. Selig ist der Mann, welcher nichts besitzt, denn er wird nie beraubt werden. Selig ist der Mann, welcher auf Je dcrmann schimpft, denn er wird nie der Parteilichkeit beschuldigt werden. Selig ist der Mann, welcher keinen Advokaten braucht, denn er wird nie übervortheilt werden. Selig ist der Mann, welcher bei Gericht nichts zu thun bat. denn erwirb durch Sporteln und Taxen nicht um das Seinige kommen. (Fl. Bl.)
