Indiana Tribüne, Volume 4, Number 199, Indianapolis, Marion County, 1 April 1882 — Page 2
n , f 5MT U'uiu um; ' v2iFöglichc- und Ojur.iaOiiaöaDc. Qfffcc: J2. Dliiwi?rstr. Kne'tl 25 I 25 St'Oönil-rla: 1U:lt:T :it ll.i II i t Ijiili.wi:iol!s. 1 1 il i:lM-l. rt. D3nncmcn;u-ixii . TSglichAZgabc 12 tz. tecof. ffrtnnfii i.iTfi"sl!i S bii. btrV.ummtT. V tfet ufaimimi ... (Jt . hr "Pif:. 5T Das JflitMr.lt rrfdir: :it ttn Nachmit. tag um ..2).llbrfc .1:. .ounaiKau$,obp eN'chttnt tf Morgci ö. Tribniio?iibAisli!ng Company. Jndiznapol: C;v,Vs1. April 1682. Wer.-llnr.gcl! im Sfclf gantcl So lautste das Thema eines gtistool len Vortrages. welchen der Reichstags abgeordnete Dr. Varth (Bremen) neul!ch in der Volkssirthschasilichen Gesellschast in Berlin hielt. Die letzten sünfzigJahre .habrn.röckzZchtlich derÄer kehrsm!ttel Wichtigeres zu Tage gefö?' dert, als alle srüherin Jahrhuiiderte zusammengenoinmen Nachdem an Stelle des Lasten tragenden , Menschen oder Thieres der von Thieren gezogene Wagen, an Stelle des ungeebneten Weges ote gedaynte haunee. an Stelle des geruderten das vom Winde getriebene Schiff, an Stelle des eigenen berittenen Boten die ; regelmäßige Post getreten war, zeigte sich rer erfinderische Geist des Menschen auf dem Gebiete der BcsörderungSmittel lange Zeit hindurch un fruchtbar. Abgesehen von den durch die Erfindung des Kompasses .bewirkten Verbesserung der Sch'isffahrt, ging die Beförderung -der Menschen und Güter noch am Anfang dieses. Jahrhunderts nicht wesentlich anders - vor sich, als zu Zeiten der römischen Republik. Heute vermitteln mehr als 100.000 Meilen Telegraphenlirnen . den Gedankenaustausch,' bewegen Zehntausende von Lokornotiven mehr als 1 Millionen Lastwa gen auf eisernen Schienen von mehr als 50,000 Meilen Länge, weichen die Segelschiffe auf allen Meeren den rascheren Dampfern. Diese Revolution im Ver-. kehrswefen hat auch den Betrieb des Welthandels von Grund aus umgestal tet, obwohl der Charakter der dadurch auch im Handelsbetriebe bewirkten Umwälzung nur wenigen Köpfen völlig zum Bewußtsein gekommen ist. Um denselben Gewinn zu erzielen,muß der Kaufmann. heute vielleicht fünf- bis zehnmal soviel umsetzen, als vor sünszig Jahren, aber sein Risiko ist auch erheb? lich geringer geworden. In früheren Jahrhunderten war der Export einer einheimischen .oder .der Import einer fremden Waare über See ein Unternehwen, das mit einer heutigen Erpedition in das Innere Afrikas verglichen werden kann, ein Wagniß, welches die thatkreiftige Energie eines ganzen Mannes voraussetzte. , Heute vollzieht sich derselbe Verkehr mit einer Regelmäßigkeit und Sicherheit, welche den Auslandverkehr immer weniger von dem einheimischen Handelsverkehr verschieden macht. Der Vortragende schilderte dann in charakteristischen Zügen die Art des HandelsVerkehrs m früheren Jahrhunderten, zu Anfang dieses Jahrhundert und in unseren Tagen. Die Entwicklung hat über die Arbeitstheilung zu einer Arbeitsveriinsachung geführt. Wie vor Jahrhunderten etablirt sich heute wieder ein direkter Verkehr zwischen demBinnenplatze imProduktenlande und demBinnenplatze im Consumtionslande, aber er vollzieht sich in den Formen des modernen Verkehrs, der sich durch Billigkeit und Einfachheit charakterisirt. Daßz.B.Baumwolle aus ein Konnossement und eine Versicherungs-Police von Memphis in den Ver. Staaten nach Moskau geliefert wird, gehört durchaus nicht mehr zu den Seltenheiten. Eine Einschränkung ! des Zwischenhandels, eine Ausschaltung i von Mittelgliedern , ii die natürliche Folge. Sie ist aber nur wünschenswerth, wo sie naturgemäß erscheint, d.h. nur dann, wenn sie eine Folge der Verkehrsentwickelung und deshalb wirthschastlicher Natur ist, einen direkten Ver.kehr, vielleicht gar durch Staatssubventionen herbeiführen zu wollen, während der indirekte Verkehr noch relativ billige:
Bnbk
vor sich geht, ist eine wirthschaftliche ) l 3 yjiSf VJrnU jrnt.rfnrh.n1 ien angenommen.
V7tu..iinii 1 r ttt r v 1 y deinen Welthandel ist ferner, daß die' Unsere Gesandten in der Schweiz haWaarcnbewegung mehr und mehr auf .en an den Verhandlungen der verfchieGrund, der Initiative des Importeurs denen Conventionen von Ansang an erfolat. der Importeur befindet sich in Theil genommen, aber, während die
der Rolle des Begehrenden, und dlese lkr. Staaten zunächst durch den BurArt des. Handelsbetriebes, ist das 'gerkieg verhindert waren, dem Vertrage
- schlagendste Argument gegen die dogmatisirte Anekdote, daß das Ausland unsere Zölle bezahle. Der russische Jammer. Ueber das, sich immer deutlichem markirende, hereinbrechende Verhängniß schreibt ein Korrespondent der Köln. Ztg." auS .Petersburg: .Wollte man doch in Deutschland endlich daran glauben, daß eine gewaltige Krisis im Osten herannaht ! Wollte man endlich die alte Phrase verbannen,daß ein solches großes Reich nur schwer in's Wanken kommt! Es wankt bereits! Wie lange vermag denn selbst der vielduldende Rune diesen Zustand zu ertragen, wo in der Provinz em Band der Ordnung nach dem andern zerreißt, Gesetz und Recht zum Spott werden, wo nur noch das große Heer der Beamten zügellos nch anschickt zum letz ten Raubzuge, ehe es von der Erde weg aefegt wird, wo der .Rechtsgang stockt,
hier ein Gouverneur stiehlt, der andere des Bundes erfordern, denVerwundeten, revolutionirt. hier der eine . Nihilisten Verletzten, Kranken und sonst Bedürft!einsängt und'de? andere welche schafft, gen wirksame Unterstützung zu leisten." 1
roö' ue? den Prcvinzen eine doppelt; Regierung slehr, von der die eine Hälfte für den Frieden arbeitet, die andere Halste für den Krieg, roo die Quelle" aller Gesetze und alleö Rechts nicht wagen darf, einen Schritt aus der Umzäu nung seiner Festung hinaus zu machen? Ist das ein selbstherrlicher Staat? Wo sind die glaubensstarken Verheißungen jenes Manifestes geblieben, welche uns in Aussicht stellten einen unbefestigten Czarenstaat und den Ausbau dcrSelbst Herrschaft? Auslösung oder Krieg und wahrscheinlich wieder Auflösung, das sind die Alternativen. Zu verlieren ist wenig, zu gewinnen vielleicht auch nicht viel. Aber es gebietet nun einmal oft im Völkerleben eine blinde Nothwendigkeit, die nicht nach Gründen fragt, noch nach Folgen. Nie mals ist die Politik bei uns drückender, schwüler gewesen, niemals beherrschte uns hier so sehr das Gefühl, es müsse eine gewaltige Wendung eintreten. Wir leben von heute aus morgen. Aber die Spannung des Augenblicks wird unerträglich. Wir leben auf einem Vulkan, wir hören n:t unheimlicher Deutlichkeit sein unterirdisches Arbeiten, aber wir wissen nicht, ob er heute oder morgen, eb k? nach Jahren losbricht, um uns io dn Lust zu schleud:?r.. Taß rotye Kreuz.
Die amerikanische cction des unter dem Zeichen des rothen Kreuzes" wirkenden Weltbundes hat einen Aufruf um Unterstützung der durch die MississippiUeberschnzemmung Betroffenen erlassen. Dieselbe hat hiermit einen Schritt gethan, der nicht nur an sich nahe liegt, sondern auch den von dem Genfer Bunde" als Aufgaben seiner Wirksamkeit bezeichneten Zwecken entspricht. Der unter dem rothen Kreuze" im weißen Felde" wirkende Verband wurde im Jahre 18G3 zu dem Zwecke gegründet, den im Kriege Verwundeten und Erkrankten internationale Hilfe zu leisten, und die Schweiz und Frankreich waren die ersten Staaten, die einen förmlichen Vertrag zur Erreichnno dieses Zweckes abschlössen. Im folgenden Jahre traten die zu einer zweiten Conferenz in Gens versammelt n Vertreter der Staaten Baden, Belgien, Dänemark, HessenDarmstadt, Holland, Italien, Portugal, Preußen, Spanien, Schweden und Würtembcrg zu den zwischen d:r Schweiz und Frankreich bestehendenVertrage hinzu, und in iSG5 erklärten Großbritanien, Griechenland, Mecklenburg - Schwerin und die Türkei, in 1SG6 Oestreich, Baiern und Sachsen, 1867 Rußland und und 1SG8 der 5kirchenstaat seinen Zutritt. Während der nächstfolgenden sechs Jahre erfolgten keine weiteren Beitritts-Erklä-rungen, aber 1874 wurde der Genfer Vertrag von Persien, Rumänien und San Salvador, 1875 von Montenegro, 187 von Serbien, 1879 von der Argentinischen Republik, Bolivia und Chili,1880 von Peru und 1882 von den Ver. Staaten und zwar am 10. März ratisicirt. Die Kriege, welch: seit der Gründung des Bundes geführt wurden, und die Existenz mehrerer der contrahirendcn Staaten vernichteten, sind bekannt. In Folge eines jeden Krieges wurde die Organisation des Bundes ; verbessert und erweitert, und der letztere I in or ... . . IN zur Jkil eine Bereinigung, vle, von allen Unterschieden aus den Gebieten der Rassensrage, Politik und Religion absehend, wirklich humane und beinahe die ganze Menschheit umfassende Tendenzen verfolgt. Die Genfer Convention hatte ursprünglich bloß die Förderung derBarm berzigkeit zu? Zeit des Krieges als ihre Aufgabe bezeichnet. Sie macht den Combattanten, welche der Convention bcigetretcn sind, zur Pflicht, alles, was zur Pflege der verwundeten und erkrankten Krieger geschieht, als neutrales Feld anzusehen und zu behandkln. Folgerichtig werden die Lazarathe, die Aerzte und das sonstige Hilfspersonal nicht als zu einer der kriegführenden Parteien gehörig, fondern als unter den Schutz der Convention und somit des Völkerrechts gestellt angesehen und behandelt, in Gcsangenschaft gerathen. Verwundete und Erkrankte werden bis zur Genesung behandelt, sall? alsdann dienstuntauglich, ohne Weiteres, falls diensttauglich unter bestimmten Modificationen in ihre Heimath entlasfen. Der Schweiz zu Ehren, von welcher die erste Anregung zur Gründung des Bundes ausging, hat der letztere das rothe Kreuz im weißen Felde als sem auf allen Gebieten der contrahi MmS fSil.mn , va?Vi f (imhSii.? (lllin!beizutreten, sind später verschiedene an den Congreß gelangte Einladungen zum Beitritt ohne Berücksichtigung. geblieben. Durch die Botschaft unseres verstorbenen Präsidenten auf die Angelegenheit wiederholt aufmerksam gemacht, sind die Ver. Staaten dem Vertrage beigetreten und haben solchen am 1. März d. I. durch ihren bevollmächtigten Gesandten in der Schweiz unterzeichnen laffen. Schon bevor dies geschehen, war die ..American Association ostlie llcd Cross" in Washington gegründet und unter den Gesetzen des Distrikts Columbia incorporirt worden. Die Statuten derselben bezeichnen ihre Aufgabe als : die systematische Gewähr von Unterstützunaen zur Milderung der Leiden, die ! durch Kriea. Seuchen. Hunaerönotb ? oder ähnliche Calamitäten herbeigeführt worden sind." Diefe Ausgabe wird durch folgende Artikel näher präcisirt : Die Affoclation soll sich in den Stand setzen und bereit halten, in Fällen von Krieg und anderen Calamitäten, die so bedeutend Nnd. dan sie ein Einareifen
Präsidentin des Vereins ist Fräulein stand, daß sie lleme Stäbe in die Luft hill wurde vor einigen Tagen Äbends richtö in Bop Straße. Die Anklage Clara Barton, und Männer wie Ban-schleuderten, um dadurch die Götter zu Uhr auf ihrem Wege nach dem Harlem bezüchtigt Dr. Gantz, in mehreren deutcroftDavis und Finanzminister Folge? benachrichtigen, daß die religiösen Cere- River Bahnbofe von zehn Hundeu in schen Zeitungen Annoncen eingerückt zu gehören zu den Vice-Präsidenten. Der.onie'n nunmehr beendet seien. Zum Menschengestalt umringt, nach einem, haben, in denen er sich erbot, Kaffee, Verein hat einen Aufruf zur Unter- Schluß wurde noch ein Gesang ange-. leeren Bauplatz an der Straße geschleppt Zucker u. s. w. auö Rotterdam billiger stützung der durch die Ueberschwcmmung 'stimmt, in welchem alles das Gute ver- und dort von vier derselben vergemal-'zu liefern, als diefe Artikel in Deutsch Betroffenen erlassen und betont in sol- i"noßt wurde, das über den Zuni'.tigt. Das Hülfcgeschrei der unglückli-' land beschafft werden können. Aus chem, daß ein früherer Aufruf des ame-! Stamm kommen werde. Darauf wurde chen Frau brachte einen Polizisten zur j Grund dieser Annoncen erhielt er Berikanischen Zweigvcreins der Gens'er' Aufnahme Hrn. Cushing's in den Stelle, und dieser tapfere und ehren-.stellungcn und Rimeffen im Betrage von Convention an das Publikum m den höchsten Orden der Zuni's vollzogen, werthe Beamte hieb mit feinem Knüppel ',0,000 Gulden. Die Bestellungen wur-
Aufgaben, die der Verein in Friedens . . icdenszelten zu erfüllen hat, ganz speciell rech net: Die Unterstützung der durchUeber schwemmungen des Misjissippithales Be troffenen." Sterblichkeit in Grofz brktaniiiltt. Die Berichte des britischen General Registrat ors zeigen, daß für ganz Groß.
briiannien die Sterblichkeit 2,4 vo nur hinzufügen, db das betreffende Tausend Seelen im Jahre beträgt, der,!' icht in SensationZgeschichlen . v mi.- A . r mi xu Eiaäicn vfleat:
in anocren WVlllU, VUÖ VVll ICN: II V I V -V Iß V V Jm. 4Bm1 V 1 schen imJ ahre 1 stirbt was gegen frii her eme wahrhaft erstaunliche Berbeffe rung ist, welche hauptsächlich den eng lischen Sanitäts-Jnspektoren und dem Eifer zu verdanken ist, der durch sie be Hufs Verbesserung der Gesundheits-Ver-Hältnisse bei Behörden und Volk erweckt wurde. Die ungesundesten Beschästigungen sind die, welche in staubiger und gasiger Umgebung verrichtet werden, z. B. Trockenschleisen, wie das an NähnaMOV XiTl.'V.il ... WVvv VWV4JiViJ4.' Kohlengraben, Umgehen mit Gift. Die,' ' I deln und Gabeln m Shesneld geschieht. Vergolder und Versilberer leiden durch Quecksilberdämpse,Messingarbeiter durch Verflüchtigung von Blei-Oxyden. Soldaten und Matrosen sind kurzlebig, weil sie zu vielen Schädlichkeiten ausgesetzt sind und unregelmäßig leben müssen. Schneider und Putzmacherinnen sind am meisten der Schwindsucht unterwor sen (auch. Bankiers), Schriftsetzer desgleichen (besonders des Blei- und des Äntimon-Staubes wegen),Drucker schon weniger, vermuthlich, weil sie sich stärker mit den Muskeln anstrenzen. Auf dem flachen Lande sind die Ackerbauer am besten daran, die Schenkmirthe am schlimmsten. Fleischer sterben vergleichsweife frühzeitig, ebenso Brauer, Fuhrleute und Alle, welche mit der Beforgung von Speisen und Getränken zu thun haben. Athleten sterben früh durch Ueberanstrengung, ebenso stark beschäftigte Gelehrte. Bei Arbeitern innerhalb des Hauses macht es wenig Unterschied, ob sie leichter oder schwerer die Muskeln und Nerven anstrengen ; aber Arbeiter auker demHause haben sechs Jahre mebr Aussicht auf Lebensdauer, wenn sie viel, : als wenn sie wenig arbeiten muzsen. Seltsam ist es, daß Grubenräumcr und Straßenfeger zu den gesündesten Leuten gehören. Die rtligiösen Cremonie'n der Zunt Indianer haben jetzt endlich an' der Meeresküste bei Plymouth Rcck in Massachusetts stattgefunden, unter starkem Zulauf bei von ceugler getriebenen Bewohner zenei Gegend. Außerdem wohnten die zu dem Zwecke speciell eingeladenen städtischen Beamten Boston's und viele anderc angeschene Männer, darunter verschiedene hervorragende Gelehrte, wie die Profefforcn Brooks, Putnam, Horsford und Morse, dem ungewöhnlichen Schaufpiele bei. Die Nothhäute knieeten am Meeresufer nieder und beteten zu dem Gotte ihrer Väter, der nach ihren religiösen Vorstellungen sich in dem Weltmeere, speciell im Atlantischen Ocean, sinnlich offenbart. Die Indianer schienen von dem Anblick des endlosen Meeres tief ergriffen zu sein. Schon an Bord des Dampfers, der sie nach dem für die religiösen Ceremonien ausersehcncn Platze brachte, sangen und beteten sie fortwährend mit unterdrückter Stimme, nur dann und wann lautere dumpfe Tone ausstoßend. An Ort und Stelle angelangt, legten sie, sowie Herr Cushing, welcher in den Stamm und die Priesterkäste der Znni's aufgenommen worden ist uno die Indianer aus dem fernen Westen nach Massachusetts begleitet hat. ihren besten Federschmuck an und bemaltcn ihre Gesichter mit den grellsten Farben. Dann liefen sie sich aus dem von Seegras bedeckten Felsen nieder, setzten die sür die Ai.siuhm? des Meerwasscrs, das sie in ihre Heimath mitnehmen wollen, bcstimmten Gesäße vor sich nieder, richteten ihre Blicke nach Osten, über die unermeßliche Wafferfläche und begannen von Neuem ihre Gebete zu murmeln, wobei sie Hände voll Mehl auf daZ Wasser streuten, sich nach den vier Him melsaeaenden wendend, um die Götter des Nordens und des Südens, der untcren und der oberen Regionen, sowie die Mutter des Oceans" und den Vater der Welt" zu versöhnen. . Der Priester bestreute dann einen Fußpsad mit Mehl, durch welche Ceremonie Segen auf den Lebenswez der einzelnen Jndiner her abgefleht werden soll. -Nach Vollendung dieser Ceremonien trat die Jluth ein, und in dem Steigen des Wassers glaubten die Indianer eine ihnen günstige Kundgebung der Götter des Meeres au erkennen, während die Zuschauer sich schleuniast auf dasTrockene Ziurück,ioaen. - Ein unternehmender Pho-
toqraph aus Boston dagegen, welcher, dem Durcheinander, welches daselbst r ' o..f 3 J.Jt...fXi. ' r.(ir. v:
aus einem Nleorigen zrln, geraoe vor, den JndianernVosto gefaßt hatte, harrte. bis an die Hüften im Waffer stehend,! aus, bis er em Negativ glücklich genom men hatte. Schließlich zogen sich auch die Jndiann weiter auf das Ufer zurück und, in dem Centrum eines Halbkreises sich auf den Erdboden niederlassend, rauchten sie geweihte Cigarretten, den Rauchs derselben in den Federbüschel des Gebetstockes" blasend, wobei sie wiederum Gebete murmelten. Dann entledigten sich die beiden ersten Häuptlinge ihrer Mocassins und wateten in das Meer, wo sie ihre Qjefafc iuuttn. araujj kehrten alle in da? Zelt zurück, welches j man sür sie errichtet hatte. j Vor demselben fand später noch eine andere Ceremonie statt, welche darin be-! " . . , 1 r
nclye m Ve,prengung m:i aner uno I. f j ff . rf". n
. w f mr. m U. in gegenseitigen Umarmungen bestand.! ' r at e t trti.fL.i m ... C 1 iei.e 'usnayme cullepr elne inweiyung S ! A llrtmmSiTximnin nS St itt.. in it wiumunsvt,ui,viii vi. vyi-, ,cylqle oerZunls em, weiazeem ieicyr.. ier" stt Ttrifi itnn in rtnnrr hi r v - . i. r- . . rv rr. i I ler" die Jlias" und em anderer die Edda" der Zunis nennt. - m w Dke russischen Juden. Die Berliner Volkszeitung" bringt folaende Melduna. tu welcker wir I J U ' ' i ..rnllLltr'- .-.rx. VI. ...t x '
Jijiz jtümuiiiüuc, iüciu;c üic iuniju;c i"tv V. 1 7. Regierung berufen hat, um die söge. In W a s h i n g t 0 N, D. C., haben nannte Judensrage zu berathen, die Zimmerleute sich mit ihren Arbeitge haben ihre Arbeiten vollendet, und die bern zu dem Zwecke organiflrt, um die Beschlüffe derselben liegen gegenwärtig' Spekulanten aus dem Bauwesen zu ver dem Ministerium zur Bestätigung vor. treiben. Die Arbeiter versichern den Dieselben lauten: sachverständigen Arbeitgebern, daß sie 1. Es soll den Juden verboten wer für keinen Stümper und Schwindler ar den, sich mit der Fabrikation oder mtV beiten werden; und die Arbeitgeber madem Ausschank geistiger Getränke zu be-' chen sich verbindlich, die Union der Arfassen. I beiter zu befördern und die Löhne all-
2. Alle J'den, die in den klemenStad- . . , "ld Dörfern wohnen, 1oHcn aus den1 n 1 n am n.lvilhan VmavAam ! selben vertrieben werden. 3. Es soll den Juden verboten werden, Felder und Grundeigenthum zu erwerben. ! 4. Es soll den Juden das aktive iWahlrecht für alle Gemeindeämter, selbst ,in denjenigen Städten, in welchen sie die Majorität der Bevölkerung bilden, ge 'nommen werden. (Das passive Wahl.recht haben sie noch nie gehabt; kein Jude 'durste ein städtisches Amt bekleiden, sie ci r .'at . . ' ri ... n . ) vurfien visyer uver wenigneas wayien lund so einen indirekten Einfluß auf die 'Verwaltung üben.) 5. Es soll den Juden gestattet wer den, sich an den Ufern des Kaspischen Meeres anzusiedeln, jedoch ohne irgend,
wemc nniernusung ooer ei?iise oe, samer und vorsichtiger graben. Regierung. t In New York hat sich seitDaniel M urph y in N e rc her die Ankündigung, daß die BcleuchYork, welcher schon seit Jahren erblindet' wng der Straßen mit elektrischem Lichte ist, hat mit einem Kostenaufwand von' billiger sei, als mit Gas, Nicht bewahrm.OQO auf seinem Begräbnißplatze ein heitet. Laut der jüngsten bei dem CoMonument errichten laffen, welches bi; sur Straßenbeleuchtung emgeganAnschrift träat? ..Möae dies? Denkmal genen Offerten fordert die Brnfh Com-
das britische Reich überdauern. "i-7"i ""H" " "o 1 Der letzte aus Altweimar. Einer der lekten 5Zeuaen der klassischen 5Zeit Weimars. derNatb Kar,! Sondershausen, ist am 1. März in Wei ' mar gestorben, nahe an 90 Jahre alt. Sondershaufen war in Weimar geboren: in dem Hause seiner Eltern wohnte der Schauspieler Graf, der erste Darsteller des Wallenstcin",dem er oft die güldene Gnadenkette auf die Bühne nachtrug und sie von dort wieder abholte, bis er als Chsischüler selbst euf der Bühne, wie dies damals in Weimar üblich war, in den Dichtungen der großen Dichter mitwirkte und namentlich Goethe ost in's Auge schaute. Es begreift sich, daß unter solchen Einflüffcn der HerangeWachsens selbst bald literarisch thätig war. Sondershausen wurde nach be. endigtem Studium Leiter des PagenInstituts ein Amt, das früher Musaus bekleidet hatte; seine literarischen Bestrebungen brachten ihn in mannigfache Berührung mit Goethe und dem Kanzler v. Müller, auch Mit Karl August, na mentlich aber mit den nach Weimar pil gcrnden fremden Schriftstellern, vor Allem mit Matthison. , Das seltene diamanten e Künstlerjubiläum des Altmeisters der Deutschen Bühne, des Schauspielers Görner, wird, da der eigentliche Jubel tag in die stille Woche fällt, bereits am 11. April durch eine Fest-Vorstellung im Hamburger Thalia-Theater und durch ein Bankett feierlich begangen werden. Es ist bisher noch nicht vorgekommen, daß ein Schauspieler in voller Thätigkeit und Gciftcsfrifche 00 Jahre lang ohne ttnt?:drcchi:ng auf den Brettern, die die 'ctt dcdcntcn", thätig gewesen ist. Vom Inlaude. Die bekannte Schauspielerin Rose Eyetinge hat sich kürzlich in New ZZolk von ihrem Gatten George H. Butler scheiden laffen. Sie behält die Obhut über ihre beiden Kindern. A l e x a n d e r H. S t e p h e n s will sich nach seinem Rücktritt aus dem poli tischen Leben ausschließlich literarischer Thätigkeit widmen. W. H. Banderbill hat den lobenswerthen Entschluß gesaßt, seine Bilderaallerie an gewissen Taaen dem Publikum zu öffnen. Es ist die Rede davon, daß Präsident Arthur einer zu Saratoga in Calisornien lebenden Enkelin John Brown's eine Anstellung in der Münze zu San Francisco geben wird. löenisi ie 4000 Europa muk, e betraten am 23. März Castle Garden. w v r . " " In der Rotunda herrschte ein wunderba res Gewimmel, und mit dem Leben, mit yerr,cqlr, ronzruinktc ,cuuui ihc eme Ecke des großen Raumes, die indessen nicht nur nicht menschenleer, sonoern packet" voll war. Diejenigen, welche sich dort zusammengefunden hatten, waren weibliche Püffagiere. deS Dampfers City of Montreal", fast 000 an der Zahl und sast lauter irländische junge Mädchen Keine derselben war indessen umBeschäftigung verlegen, denn eine auf der immergrünen .Insel bestehende Gesellschaft hatte schon vorher, für passende Stellen der zungen Mädchen gesorgt. Manche bleiben in New York, während' die meisten derselben nach Boston und : v . ' r..(.n:M.. . & ... 1 1 n itc unuucn yacnnuuu utycu. um u uyi Abends war kaum noch eine einzige der jungen Isländerinnen in Castle Garden zu finden. . Frau Rose Lyons aus VeekS-
auf die unde em; zwei derjelven schlug, . . . I er zu Boden, und diese wurden verhaf. , . c . .. ici ; me uorlgen cniiamcn icioer. M . . w . . viitT ote viniraac des iion I - - l esses, wieviel es kosten würde, wenn " , man auch noch den überlebenden Solda ! ten aus dem mexikanischen Kriege und aus allen ndlanerlneaen vor 146 Rückstands-Pensionen gewähren wolle, antwortet der Pensions-Commissär durch den Sekretär des Inneren, daß es $93, . mm ' m m mt lo,ien rourde.-Gewiß m va, tmt a Ver. Staaten Soldaten und ldre Wtttin.n RnS fc.lnnnfi: ,,,rf r; mällg zu erhöhen, bis em Maximum er , " . fv . racht ist, roc 4c 10 Prozeht mehr als V. Ondn !. TT tXl. C". V!. der Lohn in aroken Städten sür die besten Arbeiter beträgt. Für den Fall, daß nicht alle Arbeitgeber sich darauf einlassen, wollen die Arbeiter, von denen der Vorschlag ausgeht, es mit Coopera tion versuchen. DerHudson River-Tunnel ist jetzt auf der New Jersey Seite in seiner nördlichen Hülste 820 Fuß weit vom Schafte fertig, und in seiner sud lichen wird nächste Woche weiter aegra ' . ' ' - 00 ben werden, da man dort um etwa 400 Fuß weniger weit vorgedrungen ist. Aus der New Vrker Seite ist man diefe .Woche 12 Fuß weit unter dem Flußbett eingedrungen ; man findet hier groben Sand mitLchm gemischt und muß lang r. 11 rj. v m v pany , weicye zur Jen oen Vroaoway, die 5. Ave., die 14. und 34. Straße beleuchtet, sür jede Lampe pro Nacht 70 Cents, wahrend die Gascompagmen für 1 cw aw m jl. . 0 ,;eve flamme $i.ov luarlia?, ooer 4,0 'Cents für die Nacht beansprucht. . Zu diesem Preise können statt einer elektri schen Flamme 14 Gasflammen unterhalten werden, und das Comite sagt, daß die Straßenbeleuchtung durch die letzteren wegen ihrer größeren Gleichmäßigkeit der Beleuchtung derselben Strecke durch eine elektrische Flamme vorzuziehen sei. )as gronre raunen oer zur Zeit in Boston anwesenden Häupt linge der Zuni-Jndianer erregte die Vorstellung einer farbigen Mmstrel Gruppe, namentlich der von dieser aus geführte Tanz in Holzfchuhen. Heute Abend sagte einer der Indianer nach der Vorstellung haben wir etwas aese hen,was alle Wunder derWelt übertrifft. Wir dachten seither, wir hätten die besten Tanzer, aber wie diese Schwarzen tan ! I n T B tl r . . . r f T .... . ' kzen, das übertrifft alles, was sich nur die I 'kühnste Einbildungskraft vorstellen kann. Es giebt nichts Großartigeres in der Welt." Die Minstrels sollten hiervon ;Noüz nehmen und alle zusammen zu den 'Indianern gehen und dort ihre Vornel 'lungen geben. Vor der Abstimmung über die Chinesenbill im Bundessenat trat in der Lobby des Congreffes ein reicher .Mann aus San Francisco auf Senator Hoar aus Maffachusetts zu und sagte zu ihm : Senator, ich hoffe, Sie werden dazu beitragen, die Bill durchzubringen. Ich bin ein guter Republikaner, aber am Pacisic kann keine politische Partei bestehen, welche der Chinesen-Einwande-rung keine Opposition macht." Ich würde Ihnen sehr gerne zu Willen sein," erwiderte Senator Hoar, aber," suhr er sort. mein Gewissen...." Wak? Gewissen ! Zur Hölle, damit!" ries der Californier aus und wandte Herrn Hoar den Rücken zu. . AmLaürel-undBrus h-Creek im Virginien will, man reichhaltigen Goldsand entdeckt worden. Capt. JohnBertram,. einer der ersten kalifornischen Pioniere, welche es zu großem Reichthum brachten, ist neulich zu Salem in Maffachusetts ge sterben. Der Baptisten - Prediger Pratt zog neulich gewaltig gegen die Theater lo3 und machte dabei folgende bcmerkenswerthe Aeußerung:. In China werden keine Fraueu auf der Bühne geduldet. Möge Gott uns einige chinesische Missionäre senden, damit wir durch . v-r.sc v. im vwyn vcu ; iiona 1(11 0 W DQI I 10) ongseiiow yat slcy nie mals Feinde gemacht, abgefehen von den Sklavenbaronen, die ihn wegen seir.er gegen die Sklaverei gerichteten Gedichte (poorns on slavory) haßten. John Miller in D u n k i r ch, O., etablirte vor einem Monat eine Hobclmühle.. In der ersten Wbche des Betriebes verlor er einen Finger, in der zweiten Woche zwei Finger und in der vorigen Woche die ganze Hand. 'Das Etablissemkni .ist zur Zeit mm Verkaufe uszkbolcn.. Vom AuSlanve. Aus London v. 10 März wird geschrieben : Der sich Anarchist' nennende Dr. Eduard Nathan Gantz, dessen Auslieferung die niederländische Regierung wegen vielfacher von ihm in Holland verübten . Schwindeleien bcantragt hatte, stand gestern wiederum vor den Schranken des Zuchthauspolizeige-
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den natürlich Nicht eNeltuitt und Dr. ' . " Gantz machte sich mit dem erschwindelten Gelde aus dem Staube; erwürbe aber steckbrieflich verfolat und in Soutbamv 'lon von der englischen Poliz.-l verhaftet (T.- cn.f:..:.:ii r-' Ot . c. i . . . Der Polizeirichter, Sir JameS Jngham, verwies den Angeklagten vor die Ge sazworencn. Gan veav ncDiigi inoes. die IuriSdikttion der niederländischen Regierung in dieser Angelegenheit anzufechten. Als Gantz die Anklagebank verließ, spielte sich eine aufregende Scene ab. Eine Frau, welche sich während der Verhandlung sieißia Notizen gemacht hatte, stützte sich aus Gantz, schlug ihm mie ihrem Notizbuche in's Gesicht und rief au? : Sie nennen sich einen Sozialisten. Das sind Sie nicht. Sie sind ein Dieb. Ich bin eineSozlalistin, und alle Sozialisten sind ehrenhafte Leute." Kugeln, welche der Krieg in das Menschenfleisch schickt, sind vft Jahre lang verborgen. Diefer Fall ist bei einem "Kölner, den Dekorateur Jischer, jetzt, nach fast 1H Jahr, in die Erscheinung getreten. Am27. Novem ber 1870 wurde Fischer vor AmienS im Kampfe gegen die französifcheNordarmee am Arm verwundet, in' Lazareth gebracht. Nach wenigen Wochen schickte man ihn wieder zu seinem Regiment, weil man glaubte, der Schuß habe den Arme nur gestreift. Er machte den Krieg bis zu Ende mit, kam dann nach Köln und ging seinen Geschäften nach. Jetzt n e . w n ' t . . c c . ern, nacyo langer Jen, wiro vle ugei bemerkt, die.'herabgesünken ist bis nahe an das Handgelenk. Nächstens soll das Blel aus dem Arme herausgenommen werden. Der Stiesel des Glücks. Die FanrUie N in der Köpnickerstraße m Berlin war durch die lange Krankheit des Ernährers in die bitterste 17 (&0n rCnft nT m n-TVrsfr juif i)V4uiyiM. Uul4 uuv wuvvvuv" Sachen waren in's Leihhaus aewandert. Der geringe Verdienst des noch nicht toKflln n;Xrfirtrrtjrissjt1 V?NN,L Tffat WUtlfc UlllULLULlULIlLUllll JJiUlllU ..IMIt kaum sur den nothwendigsten Lebens unterhalt auö. Haben Sie alte Kleider zu verkaufen?" fragte dieser Tage ein alter Kleiderhändler die Frau N Dieselbe bejahte die Frage und holte neben einigen alten Kleidungsstücken ein Paar alter Stiefel hervor. Bei der Besichtigung der Stiefel zog der Händler plötzlich einen grauleinenen Beutel aus einem derselben hervor. Mein Geld, mein Geld!" schne die Frau plötzlich auf, als sie den Beutel erblickte und eilte sofort mit diesem zu ihrem Manne. 520 Mark enthielt der Beutel in fünf Hundertmarkfcheinen und einem Goldstück. Wie mag nur der Beutel in die Stiesel gekommen sein ?" sagte der Mann, der mit der Frau zugleich zu dem Händler auf den Corridor hinaustrat. Gott sei Dank !" suhr er sort, nun steht auch mein Bruder wieder rein da !" Nunmehr erzählte der Mann dem Händler die Geschichte des Beutels, der die Ersparniffe besserer Zeiten enthielt. Vor ungefähr einem Jahre, war der Beutel plötzlich verschwunden und da er sich nirgends vorfand, beschuldigten die beiden Eheleute den bei ihnen woh nenden Bruder des Mannes des Diebstahls. Derselbe vermochte ssch von dem Verdacht nicht zu reinigen und ging schließlich, nachdem er sich schon vorher von seinemBruder getrennt hatte. Iß ' im Herbst vorigen Jahres nach Amerika. Schlechte Tage, Sorgen und Noth hat-, ten sich nach diesem Verluste in der FamilirN. . . eingestellt. Wie der Beutel seiner Zeit in den Stiefel gerathen war. vermochten die Ehelcute sich nur dadurch ;u citlären, daß rekselbe wahrscheinlich unbemerkt aus die Erde gefallen und von dem Hunde, der damit gespielt hat, in den Stiefel getragen worden war. Für die Annahme sprachen wenigstens die kleinen Knochen, die sich in beiden Stiefeln voisanden. Auch der Händler hat mit diesen Stiesein rin gutes Geschäft gemacht, denn er erhielt dieselben nicht nur umsonst, sondern empfing von dem glücklichen Ehepaare auch noch eine angemeffeneSumme als Jinderlohn. Berlin soll nun auch Kaffee ' Ausstellung erhalten. eine Die Ackerbau- und Handels - Gesellschaft" Brasiliens hatte im vorigen Jahre in Rio de Janeiro eine Ausstellung brasilianischer Kuffeesorten veranstaltet, welche großen Beisall fand. Die brasilianische Regierung hat daher beschlossen, diese Ausstellung in. Paris, Berlin, Wien, London, New Pork und Montreal zu wiederholen. Die brasilianiichen Consuln dieser Hauptstädte erhalten Jeder ungefähr 200 Säcke der verschiedenen Kaffeesorten von je. 120 Pfund, um diese Ausstellungen zu veranstalten und so dem brasilianischen Kaffee größere Absatzgebiete zu erodern. Fräulein Franc es Power Cobbe in London ist eines der enragir testen Mitglieder deS Vereins zur Ver hütung von Grausamkeit gegen Thiere. Vor kurzem stattete sie einem hervorragendenArzte, der mitunter Vivi'Sectionen vornimmt, einen Besuch ab. und beschwor ihn, mit Thränen in denAugen, in Zukunft so grausame Operationen nicht, mehr vorzunehmen. Der Arzt musterte die Dame und sprach : Mein Fräulein, Sie tragen am Hute eine Straußenfedcr, an Ihrem Muffe einen Paradiesvogel, der zierliche Griff Ihres Regenschirms ist von besonders schönem isenoem. unwinen Vle aoer recyi gui, daß die Straußenfedern den lebenden Vögeln ausgezogen werden, und diesen wochenlange heftige Schmerzen verursaeben. Sie wissen, daß die kleinen Vara-
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