Indiana Tribüne, Volume 4, Number 198, Indianapolis, Marion County, 31 March 1882 — Page 3

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Deutscht Local-Nachtichten. N eich enb ach, 12. März. In Stcinkunzendors brach in der Berger'schen Spinnfabrik ein Feuer aus, daS, genährt von den großen Wollvorräthen, mit solcher Vehemenz um sich griff, daß sich ein Theil der Ardeile? nur durch einen Sprung vom Dache des Gebäudes retten konnten. Vier jugendlichen Ar beiterinnen, im Alter von 1620 Iah ren stehend, (ihre Namen sind Klingberg, Ludwig, Bartsch und Zierschle, alle aus Kunzendorf.) sowie dem IßjShrigen Ar beiter Völkel aus Peterswaldau, muß jeder Rettungsmeg abgeschnitten gewesen sein; sie haben ihren Tod in den Flammen gefunden. Theils in Folge von bei dem Herabspringen erlittenen Verletzungen, theils arg verbrannt, liegen weitere fünf Personen, darunter der Werkmeister Hacke, hoffnungslos- dar nieder. Die Fabrik ist gänzlich nieder gebrannt, ca. 80 Arbeiter sind bis aus Weiteres brodlos. - Halle a. S., 12. März. Gestern ist der frühere hiesige Kriminal-Kommis für Ebert gefangen hier eingebkacht wor den. Ebert, der seit etwa 1 Jahren xon hier fluchtig war, wurde wezen zahl reicher Verbrechen im Amte steckbrieflich verfolgt. Marienbur?., 14. März. Es hat sich eine Gesellschaft gebildet, welche beabsichtigt, vom April dieses Jahres ab auf der Tour Danzig-Rothebude drei neue Dampfer, welche z Zt. auf der Danziger Schiffsbau Keffelschmiede Aktien Gesellschaft erbaut werden, zur Beförderung von Personen und Gütern einzustellen, und zwar zu mäßigeren als den bisherigen Preisen. Hamburg, 12. März. Heute kam hier der seltene Fall vor, bajj in der englischen Episkopalkirche drei zum Christenthum bekehrteJsraeliten getauft wurden. Der Act fand unter großer Feier lichkcit statt. Im Dienste der Nordseesischerei bei Helgoland ist wieder einer der erfahrensten Fischer, der Capitän des FischewerS Nr. 61 aus. Finkenwärder, ein Opfer seines Berufs geworden. Eine riesige Sturzsee schlug den kräftigen Mann über Bord und war bei der auf geregten See eine Rettung Unmöglichkeit. S ch l e i z (Sachsen), 13. März. Der Handarbeiter Oertel (geb. aus GSrk vitz), der schon früher seine Frau öfters gemißhandelt hatte, hat dieselbe in sei ner Behausung in der Heinrichsstadt er mordet. Oertel hat bei einem Schmiede seine Spitzhacke schärsen lasten und ging, nachdem er noch einige andere Wege be sorgt, nach seiner Wohnung, wo er seine Frau mit dem erwähnten Instrumente erschlagen hat. Oertel ist früher schon einige Male wegen Deliriums im hiesi gen Krankenhause untergebracht gewe sen, und seine Frau soll öfters die Ab sich! geäußert haben, sich wegen seiner Rohheiten von ihm trennen zu wollen. Die Ermordete hinterläßt vier Kinder, von denen das älteste, ein Mädchen, Ostern consirmirt wird. A u s S ch l e s w i g-H o l st e i n, 15. März. Die Zahl der Lehrer in Schles wig'Holflein beziffert sich auf Grund statistischer Aufnahmen auf 3300vollbe schäftigte und 1813 aushülfsweise be schäftigte Lehrer. 531 Lehrer stehen im Kirchenamte. Ueber die steigende Fluth der Attswandernng werden täglich neue Mittheilungen gemacht. .So schreibt man auö Hufum : Die Aus Wanderung . nach Amerika gleicht hier nahezu einer Völkerwanderung. Tag!ich ziehen hier einzelne Familien und ledige Personen fort. Mitunter haben sich mehrere Familien gemeinschaftlich zur Reise vereinigt und treten mitunter 4050 Personen an der Zahl die Reise an. Für die Monate April und Mai steht wenigstens der Abzug von 100 und mehr Personen von hier und aus der Umgegend, meist Familien, zu erwarten. Wer aus dem Arbeiterstande sein Besitz thum nur einigermaßen preiswürdig zu veräußern vermag, scheint je eher je lie der die Reise über den Ocean antreten zu wollen." Ferner aus Viöl : Ver schiedene-rüflen sich hier, um nach Ame rika überzusiedeln. Noch mehr würden folgen, wenn sie nur Haus und Hof los werden könnten. Aus der Umgegend von Tondern : Gegenwärtig sinken hier sehr viele Mobilia? - Auktionen statt. Die Leute wollen auswandern und müs sen darum ihre Habseligkeiten zu Geld machen. Selbst Greise, die nicht auf viele Lebensjahre zählen können und weniger darauf, daß sie in Amerika Be schäftigung sinden können, verlaffcn in diesem Jahre die Heimath. G e r m e r s h e i m, (Pfalz) 14.März. Aus Erlenbach ist dem Reichskanzler vor Kurzem eine Znschnst.von etlichen 90 Tabakbauern zugegangen, welche sich für das Tabakmonopol aussprechen, insbe sondere wegen der Chikanen der Händler und ihrer Agenten, welchen sie dermalen ausgesetzt seien. Sie bitten den Reichs kanzler um nichts weniger, als dem deut schen Reich das Tabakmonopol als .Osterhzs- zu bescheeren. Der Reich? kanzler hat eine halb zustimmende Ant Wort ertheilt. D a nzi g. 15. März. Seit längerer Zeit bestanden zwischen den Provinzial verbänden von Ost und Westpreußen erhebliche Differnzen betreffs der Thei lung des Vermögens der früheren Pro vinz Preußen. Vom OberVerwal tungsgericht ist nunmehr dieseAngelegen heit zu Ungunsten unserer Provinz ent schieden worden. Der Werth des Streit gegenstandes ist vom Ober Verwal tungsgericht' auf 60,000 M. bcmeffen, und die Kosten des Prozesses sind der klägerischen Partei auserlegt worden.

j. Q. Farsons, I). v. S. Zahnarzt, 14; West Washington Ktraße, (Neber I. SS.'Heß 19 Sr, Soodk Etor, CJ Arbeit bester Qna'ttlt z annehmbaren yttmv. Indianapolis.

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Forlsetzung.) Maljula machte dem Zaren eine tiefe Verbeugung und sah die Ämme von der Seite an. .Die Schlüssel !" brummte die Alte. .Möchtest du in der andern Welt mit glühenden Schlüsseln gesoltert wcroen. Satan, der du bist! Satan ! Teu selsgesicht! Du wirst dem ewigen Feuer nicht entgehen du kommst hinein, wenn auch ganz allein Gregor, du wirst wegen all deiner Verläumdungcn glühen des Eisen lecken ! Du, Verfluchler, wirst n Pech gekocht werden Gedenke mei ner Worte!" Ein Blitz beleuchtetem diesem Augen blick die drohende Alle; sie war schrecklich anzusehen mit ihrem crhobenenSlock und ihren funkelnden Augen. Selbst Maljuta überkam ein leichtes Grauen; dem Zaren jedoch hatte die Ge genwart seines Günstlings weder Muth eingeflößt. .Höre nicht auf sie, Gregor," sagte er, .du kennst sie ja, achte nicht auf dasGe schwätz eines alten Weibes. Und du, entferne dich, alte Närrin; verlaß uns !" Onufrewna's Augen begannen wieder zu funkeln. .Alte Närrin V wiederholte sie. .Ich eine alte Närrin? Ihr werdet meiner ge denken in der andern Welt alle Beide werdet ihr meiner gedenken ! Alle deine Günstlinge Iwan, werden ihren Lohn noch in diesem Leben erhalten, sowohl Gränoy als Baßmanoff und Wjäsemski; ein Jeder wird nach seinen Thaten beohnt werden. Aber dieser,- suhr sie ort, mit ihrem Stock auf Maljuta zeigend, .dieser wird seinen Lohn nicht mehr hier empfangen; für seine Thaten gledt es keine Strafe auf Erden; ihn erwartet die Vergeltung im tiefsten Pfuhl der hölle; dort ist ihm ein Platz bereitet; die Teufel erwarten ihn und freuen sich be reits auf seine Ankunft ! Auch für dich, Iwan, ist dort ein Platz, ein großer hei der Platz !" Und mit ihrem Stocke heftig aus den Boden stoßend nnd die Füße nachschleppend verließ die Alte das Schlafgemach. Iwan war bleich. Maljuta sprach kein Wort. Das Schweigen dauerte peinlich lange. ; .Dann hoffte er etwas schlafen zu kön nen. Nachdem erMaljuta fortgeschickt, legte er sich aus dasBett und schlummerte ntrfsiisi ein Plötzlich wurde Ä dnrch einen Stoß wdn aufgeweckt. Das Zimmer war, durch die vor den Heiligenbildern brennenden Lampen nur schwach erhellt. Ein Mondstrahl, der durch das niedrige Fenster drang, spielte an? den bunten Stemcrutvlatten des Osens. Hinter demselben zirpte ein Hrimchen. Irgendwo nagte an morschem Gebälk ne Maus. Inmitten dieses Schweigens ward Ivan Wassiljcwitsch von neuer Furcht griffen. Plötzlich war es ihm, als ob der Fuß bodeu sich öffnete und aus demselben der !.jar emporstiege, den er während der müAitti vergiftet hatte. Derartige Erscheinungen hatte Iwan schr hausiz.' Er schrieb sie den Listen der Holle zu. um das Gespenst zu van n, machte er das Zeichen des Kreu Aber die Erscheinung verschwand nicht; der todte Bowr fuhr fort ihn von der Seöte anzusehen. Die Augen des Grei ses traten aus ihren Höhlen; das Gesicht war blau wie bei dem Mahle, als er den von Iwan gesandten Becher geleert hatte. Bieder eine Versuchung !" dachte der Zar. .Aber ich werde den Gaukeleien des Teufels nicht nachgeben, ich werde de diabolischen Zauberbana brechen. iyott ist erstanden, mögen seine Feinde Mzstyn:en." Der Tobtest langsam auS dem Boden .empor und näherte sich Iwan. Dtt Zar wll!teschreien,aber dieStim me versagte ihm. In seinen Ohren tönte ein schreckliches Sause. Der Todte verneigte sich vor Iwan. .Set aearnnt. 3war ivracv eine dumpse überirdische Sti-mm?. .Ich ver neige mich vor dir, der mich ungerechter weise getödtet hat!" . Diese Worte dranaen wan bis ins Innerste der Scele. Er wußte nicht, ob die Erscheinung sie gesprochen, oder sein eigner Gedanke einen lauten seinem Ohr vernehmlichen Viusorua angenommen batte. Aber da öffnete sich der Fußboden abermals. Eine neue Erscheinung ward sichtbar: es war das Antlitz des Ober mrndsckknkS Daniel Adascheff, den I Swau vor vier Jahren hatte hinrichten asicn. Äuch Ädascheff stiea aus dem Boden iherivor, rrncigte sich vor dem Zaren und sprach: .Sei gegi-üßt, Iwan, ich verneige mich wor dir, der du mich ungerechterwelje ge tödtet hast." Darauf erschien die Bonrinja Ma ria, die nebst ihren Kindern hingerichtet worden. Siestleg mit ihren fünf Soh nen aus dem Boden hervor. Alle ver beugten sich vor dem Zaren und Jeder sagte: .Sei gegrüßt, Iwan, ich verneige mich vor dir !" Dann kamen die Fürsten Korljatefs und Obolenskl, Nlkltz Schfmttft un? anoere von Iwan gttooleie ooer yinge lichtete Männer. Das Gemach war ganz mit Todten an enxllt Alle mackten dem laren eine tiefe Verbeuauna und sprachen: .Sei gegrüßt, sei gegrüßt, Iwan, wir i verneigen un6 vor cnr r Hierauf kam die Reche an die Mönche, kt Nonnen 1121b die greisen Einsiedler, meui langen schwarzen Gewandern, alle gleich und vkuwefleckt. Dann erschienen die Krieger, die mit de,m Zaren vorvden Mauern von Kasan

gekämpst hatten.

Ihre Körper zeigten schreckliche Wun den, aber sie hatten sie nicht in der Schlacht erhalten, sondern von HcnkerS1 n h Hierauf erschienen Jungfrauen mii zeriszcnen Kleidern und june sr!i n Mit Säuglingen ar der Bln Kinder streckten Iwan ihre btuterl if . Händchen entgegen und sta itu... :e .Set gegrünt. Iwitt. ocr du uns umckula Dos Zlmme; :i: ' mit E'sche.i.in s - . mochte d:e Aly- ' mebr von d den. Die Wo mehr als l;t.;- (' gleich ver? und die (U'.k ten sich ihn, liii! tet. .Jm.Nan;cl d? f rief er; wenn in u heit gesandte M ist r ' Se:d ihr aber in dei -uw . w derjenigen, die ich bestraft iibe, so nrnu bis zum jüngsten Gericht! Gott wird euch und mich richten !" Die Todten brachen m schluchzen aus und drehten sich um Iwan wie vom Winde umhergewirbelte Herbstblätter. Der Todtengesang ward immer klagen der, der Regen begann wieder an da Fenster zu schlagen, und inmitten des Sturmgeheuls glaubte der Zar denKlan? der Posaune und eine Stimme zu vr nehmen, welche rief: Iwan, Iwan ! Zum Gericht, zum jünqstcn Gericht V Der Zar stieß einen lauten Schrei aus. Die Kammerdiener eilten aus den ansto ßenden Gemächern herbei. .Steht auf !" rief der Zar Mit durchdringender Stimme. .Wer schläft jetzt! Der jüngste Tag, die letzte Stunde ist gekommen ! Alle zur Kirche ! Folgt mir Alle zur Kirche !" Die Höllmae beeilten sich. Bald ertönte lautes Glockengeläut. Als die Opntschrnks, die soeben eingeschlafen waren, das dekannte Zeichen hörten, sprangen sie von ihrem Lager auf und kleideten sich eiliajtan. C,vioj vunstziz-.sL) B r o m b e r g, 14. März. Die Herren Dagobert und Wilhelm Friedländer, Inhaber der Banknrma .Gebrüder Friedlander-, sind in Liquidation getreten und haben ihre sämmtlichen bisher! gen Verbindungen auf die hier von der .Deutschen Handelsgesellschaft rnFrank surt a. M." errichtete Agentur übertragen. Im hiesigen Rathskeller vergiftete sich der Schulamts-Candidat Agahd mlttelst Cyankall, das er sich ms Bter geschüttet hatte. Das Motiv desSelbstmordes soll unglückliche Liebe gewesen sein. L Y ck (Ostpreußen), 15. März. In der Trunkenheit verirrte sich unlängst der Käthner Chonan aus dem Dorfe Glen gen über die nahe Grenze auf das polnische Territorium. DierussischenGrenz soldaten vom Cordon Domb trafen ihn dabei nahe am Grubower Waldchen,und da er auf den Zuruf nicht still stand, so traktlrten sie ihn mit Säbelhieben, in Folge dessen er auf der Stelle seinen Geist aufgab. Die diesseitigen Beyör den wurden von dem Vorfalle sofort in Kenntniß gesetzt. Eln russischer Soldat hat sich freiwillig als Thäter gemeldet. Es will rn furchtbarer Wuth gewesen sein, weil ihm an jenem Abend ein Schmugglertrupp auf kurzer Distanz durchgegangen sei, dem er nichts hatte anhaben können ; auch will er in dem Manne einen Schmuggler vermuthet haben. A u a s b u r a, 15. März. Ein un heimlicher Gast steht vor unsern Thoren. Nach Meldung eines hiesigen Blattes starb dieser Tage in Mehring ein aus Oesterreich heimgekehrt Metzger an den schwarzen Blattern. Diesem Falle sollen bereits mehrere andere theilweise it tödtlichem Ausgange gefolgt sein. Die Krankheit beginnt, sich in den ienachKarten Dörfern auszubreiten. DngroßeZerftönrdonttrlrskheitökeimen: Darvh'S Propyylattie Flnid ! Blatternarben verhindert. Geschwüre gerelalzt unv aeheUt. Krebsartige Dittun gen rnbtavert und bt settizt. Ruhr knrirt. Wunden schnell gebeW. Seorbui twkurj Frist beseitigt. Feuchte HantauS Ansteckung Möglich. Krankenzimmer luft reto und aozeuehm ge macht. Fieberkranken yatk enten Lmderunz und schlage ausgetrocknet. (?S ist vollftündigun schädlich. Segen rauyen Hals M es ein unfehlbares HellMittel. rsrnqongdereue: cntaiic urackBaver mu, um Wasserzuaesetztenl ProDhvlaclio Fluid Weicher weihe, Teint durch seinen Gebrauch sich zu erzielen. Unreine Lust unschüd, lich gemackt und gere! izt durch Sprengen mit Darby'8 Flnid. Zur Reinigung deS AthemA und zum Putzen der Zahne i,t die Mittel unüder trefflich. Schnupsengelilltert und geheilt. Kose geheilt, Brandwunde anaea blicklich gelindert. Narben verhindert. ES entfernt alle unangenehmen Gerüche. Cholera vorgebeugt. SchiffSfteberverhindert Bet Todesfälle sollte ti im Hause w der Nähe deS Leichnams anze wandt werden, um un engenehme Gerüche zu beseitigen. ES ist ein Gegenmittel gegen animalische wie regetaillische (Liste, Stiche ,e. Gefährliche AuSdünstnn gen von Lrankenzim, mem und HospUalern röerden durch seinen Ge, brauch unschadlich ge ondä)i. Gelbes Jleber ausgerottet. Scharlachfleber geheilt. ES ist in der That da große DcömsectionS- und NeinigungömMrl, hergesteQ den S. S. I,ttw S .Go FkirtAnude Ehemtk und arinige Vepher. 7x11 g tr n nr? n .y v? sonna IkillO ITUlTEki Ml urc Kewspaper Advertlaing Bureau 10 Spruca otreei , w nero aaver. nifi linnrf tlslozcontrnciamay I H f Uflll kl 1

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