Indiana Tribüne, Volume 4, Number 197, Indianapolis, Marion County, 30 March 1882 — Page 4
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AUGUST MAI, Nßrmacher und iuwekier. 3 Süd JUiflviS Straße POUDER'B Reinlicher Fleischnlarkt, 232 Ost Wasblnqtott !Str. 78 $. Vcnttsylvanka Str. Stand: No. l OstMarkct'Hau?, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch m den niedrigsten Vreisen verkaust werden, in Folge dessen das Geschäft sich mit jedem Tage bedeutend vergrert. j. Giles Srnitli, - Wholesale und Retail Plumtoer und. Gas-ITIttor. Srötte Lager. Preise 25 Prozent niedriger ".13 in irgend einem Hause der Stadt. 76 N. Pennsylvania Straße. Westseite. Indianapolis, Ind., 30. März 1882. L o k nl e s. Achtung! Es ist Niemand autoristrt, Gelder sür unS. zu koUektiren, als Herr A. Schmidt. Civilstandöregister. , . i Geburten. angjführten Namen sind die deS Vater oder der Nutter.) Pat. Carston 9. März Knabe. Andrew Koerner 29. " Mädchen. Heirath en. Fred.Bauman mit Pauline Bischofs. Todesfälle. Nancy Wright 35 Jahre 27. März. Walter Fisher Hiram Grossen Fred. Grube Rich. Rosebrock Schmidt 2 28. sG " 28. " 24 28. " 7 Monate 29. " 4 " 29. " W. Die Debatte zwischen Herrn Schutz nnd Herrn Nappaport wurde wegen der morgen Abend stattsindcndcn Anti - ProbibitionSversammlung ans beute Abend verlegt. IST Die Turnhalle sollte heute Abend bis zum letzten Platz gefüllt fein. S Auch Bundesrichter Gresham hat gegen die Begnadigung des Falschmünzers Peter Mc Cartney energisch prote stirt. Stadtvater Egger ist von den kürzlich erlittenen Verletzungen wieder so weit hergestellt, daß er wieder ausgehen kann. Andrem Jackson wurde gestern auS dem Pesthause entlassen und somit ist jetzt gar kein Blatternkranker in der Stadt. kSGerome Sheane mußte gestern für die Prügel welche er seiner Frau zukommen liefe Strafe bezahlen. Die Arme ist also jetzt doppelt geschlagen. fö" Mary Lambert wurde heute Morgen im Polizeigerichtc gestraft, weil sie dem Herrn Chesam die Thüre ein schlug. t& Anna Trainer reichte heute eine Scheidungsklage gegen John Trainer, wegen grausamer Behandlung und e vohnheitssäuscrei ein. LS- Am Sonntag den IG. April wird der Grundstein zur deutschen, evangcli' schen Kirche an der Ecke von Ost und Nev Bork Straße gelegt werden. S& Taylor Mc Asfee hatte sestern Abend einen gehörigen Rausch, machte bei dieser Gelegenheit allerlei wilde Be wegungcn mit seinem Revolver und wurde deshalb eingesteckt. XT In einigen Tagen werden beim StaatshauS drei elektrische Lichter jed:s von einer Starke von 4000 Kerzen ange bracht werden und dann wird Tag und Nacht gearbeitet werden. LS" Das Vorverhör gegen Ho:cce E. Wallace wurde gestern beendigt, und da man sür den Angeklagten keine Bürgschast erlangen konnte,, wurde er' in der Jail einlogirt. . tZ5 Die Fabrikanten von OfenrohrEllbogen hatten gestern im Denison Hotel ihre Jahresversammlung, aber die Geschichte war so gefixt, daß keinem Uneingeweihten diese wichtigen Geheimnisse zu Ohren kommen konnten. Viele haben es erfahren und viele stimmen unö bei, Dr. August König's Hamburger Tropsen sind der beste Blut reiniger im Markte. LLZ-Die östliche Seite der Thurmuhr ist schon seit mehreren Tagen des Abends nicht beleuchtet. Man nimmt wenig Rücksicht darauf den Bewohnern jenes StadttheileS zu sagen, wa? eS geschlagen hat. 3 In dem Prozesse von John H. Sullivan gegen die AdamS Packing Co. wegen verdorbener Produkte, welche Kläger der Verklagten zur Lagerung übergeben, brachte die Jury heute Mor gen ein Verdikt für $397.50 ein.
Die ftelattt zwischen den Herren Fritz Schütz und P h i l. R a 'p p a p o r t.
BeideHerren nehmen in der Bodenfrage verschiedene Standpunkte ein die in fal senden Thesen gekennzeichnet sind : Thesen deö Herrn Schütz. 1. Alle im Privatbesitz befindlichen Ländereien, welche nicht von ihren Eigenthümcrn selbst bebaut, bewohnt, oder zu industriellen Zwecken verwendet werden, sind jederzeit für Solche käuflich, die sie selbst bebauen, bewohnen oder sonstwie nützlich verwenden wollen ; wenn nöthig nach gerichtlicher Abschätzung. Auch wieviel Boden zu Vergnügung und Ge sundhkitszwccken (als Parkanlagen und dergl.) verwendet werden darf oder soll, bestimmt das Gesetz. 2. Großgrundbesitz mit Lohnarbeiten, a. Minimal'Lohn, d. h. gesetzliche Festellung des minimalen Geldwerthes einer Tagarbeit und dadurch auch des MinimalvertheS der Arbeitskraft als Kapitalzuschuö zum Geschäfte des Boden bauS. Die Höhe des Minimal'LohnS richtet sich nach der niedersten menschen würdigen Lebenshaltung einer Durch schnittsfamilie. b. Recht des Einkaufs bis zu einem gleichen GeschästS Antheil für jeden Mitarbeiter, c Gewinn und Verlust Antheil im Verhältniß zum Arbeitslohn und Ge schästsantheil oder zum Kapitalzuschußil. Genossenschaftlich?, d. h. republika nische Einrichtung des Geschäftes. Mit regierung im Verhältniß zum Antheil. Minimal'Lohn noch ohne weiteren Ge schäfts 'Antheil berechtigt zur niedersten Stimmzahl, d. h. zu einer Stimme. 3. Kleingrundbesitz. Fortsetzung einer Minimal'Farm, d. h. einer Minimal größe an Bodenbesitz, deren Durchschnittsertrag dem Minimal'Lohn gleichkommt. Auf diesen Minimal-Grundbe sitz kann durchMitarbeit kein Eigenthums Antheil mehr erworben werden, ebenso wenig durch Erbschaft, und er kann auch aus privatem Wege nicht mehr getheilt werden. 4. Oefsentliche regelmäßige Berichte über den Bodenbau. Thesen des Hrn. Roppaport. 1) Die Lösung der sozialen Frage d. h. die Herstellung einer Gesellschaftsord nung, in welcher Jedem der volle Ertrag seiner eigenen Arbeit gesichert ist, ist ohne Abschaffung des Privateigenthums an Grund und Bodcn nicht möglich. 2) Da derJortlchritt sich nicht sprunz weise bewegt, und alle Veränderungen aus dem langsamen Wege der Entwick lunz vor sich gehen, welche durch unvor herzusehende Erscheinungen bseinflußt wild, läßt sich im Voraus kein detaillirteZ System der Verwendung des Bodens als Ecmeineig'nthum feststellen. 3) DaS Privateizenthum an Grund und Boden beruht auf keinem natürlichen Rechte, sondern auf durch Jahrtausende fortvcrcrbter und gesetzlich sanktionirter Gewalt. Herr Schütz wird die Debatte eröffnen. Beide Herren werden erst Jeder 30 Minu ten, nachher Jeder zehn Minuten sprechen. Zum Schlüsse erhält Jeder das Wort sür 15 Minuten. Arthur Müller. Arthur Müller, bisher Kassier in der Ei:izens Bank ist seit Montag verichwun den. In der Bank wurde bis jetzt ein Geheimniß aus der Sache gemacht, doch kam sie gestern an den Tag. Müller war Schatzmeister der kürzlich gegründeten Produktenbörse, hatte aber in dieser Eigenschaft noch keine Gelder empfangen. Es scheint, daß er durch Spekulationen sein ganzes Vermögen eingebüßt hat. Seiner Mutter schuldete er etwa $18,009 dafür verschrieb er ihr vor seinem Wegge hen all sein Grundeigenthum und sein Produktengeschäst an der Delaware Str. und händigte ihr auch seine Wertpapiere aus. In der Bank war er seit sieben Jahren Kassier und genoß das volle Vertrauen seiner Prinzipale. Eine Untersuchung der Bücher de? Bank ergab, daß er sein Privatconto um $C00 und das Conto seines ProduktengeschästeS um $1GC0 überzogen hat. sonst ist Alles in Ordnung. Herr Müller soll kürzlich durch Spekulationen an der Produktenbörse in Chicago $7000 in ganz kürzn Zeit verloren haben, ja es wird sogar von $13,000 gesprochen. Eine Frau, Namens Grinnell suchte gestern im StationshauZ Un terkunst und versetzte die Beamten deS selben in Schrecken indem sie vorgab, daß sie jeden Augenblick ihrer Entbindung entgegensehe. Dr. Fcrrer vom Dispensarium wurde gerufen, und gab die be ruhigendeVersicherung, daß es damit nzch Zeit hac. Die Frau befand sich seit acht Tagen im hiesigen Hospital und ist gestern aus demselben entlassen w rden, ohne eine weitere Unterkunft zu haben. Sie behauptet von Iowa und dort von ihrem Manne verlosten worden zu sein. Sarah E. Parke ersuchte gestern daS Gericht um- ein Scheidungsdekret, damit sie ihren Gatten William Parke, mit dem sie seit 1SGG verheirathet ist end lich los wird. Ihrem Verlangen wird zweifellos entsprochen werden, denn Par ke wurde seiner Z;it der Bigamie schuldig befunden und zu 2) Jahr Gefängniß verurtheilt. Außerdem hat er niemals für den Unterhalt seiner Famile gesorgt.
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Auti-Probibitivu Mttssm-Versammlung ! Im Parktheater findet morgen Abend eine von der demokratischen Partei und der, Anti . Prohibitions Liga gemeinschaftlich berufene Massenversammlung statt. Als Redner werden anwesend sein. Ex Gouverneur Hendricks, Senator Mc Donald, Robert C. Bell von Fort Wayne Philipp Nappaport und Daniel Turpie. Die Pausen werden durch Musikvorträge ausgefüllt. Wir bosfen, daß die Versammlung zu einer Massenversammlung im vollsten Sinne deö Wortes wird. Der Ausfall solcher Versammlungen hat immer mehr oder weniger Einfluß auf Solche, welche noch im Zweifel über das sind, was sie thun sollen, und welche gerne der erfolg reichen Seite angehören. Die Prohibitionisten wüsten in der Townshipwahl geschlagen werden. Wir sind der festen Ueberzeugung, daß wenn unS daS gelingen sollte, eS mit Prohibi tion vorläufig für immer zu Ende ist Wir kämpfen thatsächlich in unserem Townshiv den Kamps sür den ganzen Staat. Ein großes Unrecht an der Sache be gehen Diejenigen, welche fich aus Haß oder Vorurlheil gegen, einzelne Personen abhalten lassen, ihre volle Schuldigkeit zu thun. Der Sache kann einmal nur durch die Wahl der Personen gedient werden, das läßt sich nicht ändern: da muß man schon persönliche Gefühle zum Opfer bringen können. Auch ist es Unsinn zusagen, daß die Townshipwahl Nicht? mit der Sache zu thun habe, denn so viel wie sie mit repub likanischen oder demokratischen Partei Prinzipien zu thun hat. hat sie auch in dieser Angelegenheit zu thun. Also auf zum Kampfe, Alle ohne Unter, schied der Partei, ohne . Rücksicht auf Privatansichten! Nur so ist der Sieg gewiß.' Verloren und wiedergefunden. Henry NicholS, das 2)jZhrige Söhnchen desHerrn Patrick Nichols, wel cher No. 271 West Maryland S.raße wohnt, wurde seit gestern Mittag vermißt. Um dieseZeit spielte das Kind mit sei nem filieren Bruder auf der Straße. Sie gingen zusammen in den auf der anderen Seite der Straße besindlichen Store, um Cant y zu kaufen. Der altere Bruder aing hinein. und ließ den Kleinen außen stehen. Als er wieder herauskam, war der Kleine verschwunden. Als nach längerem Suchen da Kind nicht gefunden werden konnte, machten die Eltern Anzeige im Stationshaus. Es wurde Abend, Nacht und noch immer kam keine Kunde. Die ganze Nacht über liefen die verzweifelten Eltern und deren Freunde in den Straßen herum, mit forschendem Auge nach allen Seiten hin spähend, aber Alles vergebens. Der Tag brach an und die armen El tern hatten fast schon alle Hoffnung aus gegeben, ihr Kind lebend wiederzusehen. Da gegen 8 Uhr fuhr ein Buggy vor das Haus und in demselben befand sich ein Herr (der Versicherungs . Agent T. M. Murphy) und das verlorene Bübchen. Kaum hatte die Mutter ihr Kind erblickt, als sie mit cincm lauten Freudenschrei auf dasselbe zustürzte, es auS dem Buggy hob, es herzte uud küsste, wie sie es viel leicht nie vorher geherzt und geküßt. Und dabei liefen ihr die hellen Freudenthränen die Wangen herab.. Das Kind war von der Marylandstra ße nach der Washington Straße hinübergelaufen, wanderte und zwar ganz allein von der West Straße bis zur Virginia Avenue herab, bog dann in die Ävenue ein und war bis ungefähr zum Eisenbahn geleise gegangen, als Herr Murphy vorüberfuhr. Ihm fiel der Kleine der sich fortwährend nach allen Seiten umschau te, auf, er fragte in der Nachtbarschaft nach. Niemand kannte das Bürschchen. Er nahm darauf in der Uebcrzeugun , daß der Kleine sich verlaufen hatte, den selben zu sich iVs Buggy. Als er an No. 312 Ost Washington Straße vor überfuhr, sah, er eine Frau vorder Thüre stehen, welche sich nachJemand umschaute. Glaubend, daß sie sich vielleicht nach dem Kinde umschaue, fragte er sie. ob dasselbe thr gehöre. Sie verneinte, erbot sich aber daS Kind zu nehmen und per Televbon im Stahonshaus und sämmtlichen Feu erhSusern Anzeige zu machan. Daraufhin überließ ihr Herr Murpby das Kind. In unverzeilicker Rücksichtslosigkeit nicht die Qualen einer Mutter bedenkend, behielt die Frau daS Kind die Nacht über, ohne irgendwo Anzeige davon zu machen. Als Herr Murphy beute Morgen in den Zeitungen las, daß das Kind noch nicht gefunden sei, begab er sich zu der Frau, machte ihr natürlich hestige Vorwürfe, nahm ihr den Kleinen wieder ab und brachte ihn den Eltern zurück.
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W-v-i o 9 Ein Knabe verunglückt. Der 8jährige John Richter, besten Eltern No. 205 Süd Mistissippi Straße wohnen siel gestern in den Keller in dem Hinterhause seines Vaters und brach den rechten Arm. Es war ein schrecklicher An blick, welchen dicVerwundung des Unglück lichen Knaben bot. Der Arm war so sta k verletzt, daß das Fleisch vollständig abgerissen und djc Knochen blosgclegt waren. Dr. C. I. Fletchcr nahm den Verunglückten in Behandlung. Begnadigt. John Dixon, ein 70 jähriger Minr. melier im Jahre 1SC9 wegen Todtschlc ges zu sünsj.'hriger Zuchthausstrafe verurteilt wurde, wurde in Anbetracht sei nes hohen Alters gestern vom Gouver neur begnadigt. Die ZeitungSherauögeber unseres Staats oder wenigstens ein große? Theil derselben, versammelte -fich gistern im GrandZfotel um einenVerein zu gründen. welcher den Namen , Editors and Publisliers Union of Intliaua trägt. Die Organisation hat jedoch nur das geschäftliche Jntereste der BetheiligtlN im Auge. Die Beamten sind: . Präsident, William A. Moß. vom Bloomsield Democraf; VicePräsident, H. C. Elliott, .Newcastle Courier"; Se kretär, W. H. Green, Brookville Ameri can"; Correspond. Sekretär. Luther Shot, Franklin Dcmocrat"; Schstzmei ster. John A. Forsy!!)?, Seymour Lea der-. ' Baupermits. I. F. Failey. Backsteinhaus Ecke 1. und Railroad Straße. $11 150. R. Gustin, Framchaus, John Straße, zwischen Archer und Dorman. $900. Fred. Ostermcyer, Framehaus an Prospekt Straße. , $1500. M. Dalton, Framehaus, Greer Straße zwischen Buchanan und McCarty. $700. Folgende Regeln wurden für d!e Debatte zwischen 'Herren Schutz und Herrn Rappaport festgesetzt : 1. Zuerst werden Thesen und Regeln durch den Vorsitzenden verlesen. 2. ' Jeder Debattant erhält zu Anfang da Wort aus 30 Minuten zur zusam menhangenden Darlegung seiner Ansichten. . 3. Hierauf beginnt die eigentliche Debatte, wobei die Sprechzeit für jede Seite abwechselnd je 10 Minuten dauert. 4. Dabei dürfen Fragen an den Ge'g ner gestellt werden,' die dieser kurz beant' wartet, was auf Verlangen auch zuerst vom Fragesteller selbst geschieht. 5. Diese Debatte soll nich t länger als bis 102 Uhr dauern, worauf ein jeder Theil noch einmal ein zusammenfastendes Schlußwort spricht, wozu ihm 15 Minuten gewährt sind. 6. Da Herr Schütz ein positives System des Podenbesttzes aufstellt, und Herr Rappaport die verncinende Seite vertritt, so hat Hr. Schützt zuerst zu sprechen. 'Dann wechselt die Rede zwischen beiden Seiten ab bis zu denSchluß Worten, von denen Herr Schütz das zweite erhält. Wir finden eS begreiflich, wenn Politiker sich ärgern, daß ihre Partei die b:ste Aussicht hat, geschlagen zu werden, aber zu ordinären Mitteln, um die zu verhindern, sollten sie doch nicht greisen. Am Samstag nahm Hr. Pearson, Mit glied deö Polizeirathes in Gegenwart des Cpr. Downey und Herrn Sherman, Ei genthümer . deö New Denison Hotels Herrn Caspar Hedderich ins Gebet. Er habe gehört, daß Hr. Hedderich Beiträge für die gegen die Republikaner gerichtete Campagne sammle, daß er Gelder be kommen habe, welche kein Anderer hätte bekommen können, und daß er die einfluß reichste Person im Gewerbe 'Verein sei. N.rsn fr.ite ibn. warum er das tbue. vn w n w "7--r . - t w da doch so wenig Anklagen gegen ihn vorgebracht worden seien und er (,Pear son) eö doch als Mitglied des Poläeirathes in seiner Macht habe, ihn . vohstän dig zu ruii.iren. Herr Pearson kani aber schlecht an. Hr. Hedderich sagte! ihm tüchtig die Meinung und bedeuteteihm, daß er sich durch solche Drohuugen nicht einschüchtern lasse. Es dürfte nicht schwer sein, ihm gelegentlich zu beweisen, daß er (Hedderich) mehr Freunde habe, als der Herr Polizeiralh. Di:ser zog ab. DV'Peter Steff und Wm. Shookwur den gestern vom Coroner in Bezug auf den von einem Eisenbahnzuge getödteten Frederick Groub vernommen. Die Aus sagen derselben brachte jedoch nichts Neues zu Tage.
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' Bei kleinen Unalücksfällen, welchen wir im Berufsleben stündlich ausgesetzt sind, gibt es kein besseres Hilfsmitlel cl3 das St. JakobSOel.-Herr W. Meisncr. Paley Crek, Minn., schreibt darüber: .Das St. Jakbs Oel ist ein gutes Heil Mittel. Jcy hatte meinen rechten Fuß verrenkt und hatte verschiedene Einri' bungsmittcl versucht um Linderung zu erhalten und den Fuß zu hei en, jedoch vergeblich. Da fiel mir ein, deß ich vor Kurzem eine Flasche eines deutschen Mit -tels St. Jakobs Oel genannt, mit nach Hause nahm um zu probircn ob es wirklich so gut sei, wie die Leute sagen. Jd ließ meinen Fuß tüchtig damit einreihen und war nach kurzer Zeit fähig wied.r meinen Geschäften nachzugehen. Im wunderschönen Monat Mai als alle Knospen sprangen, treibt auch die Todtengräder ein Sehnen und Ver langen nach unserer schönen Stadt Jndi arapolis zu kommen und die gemein samen Interessen zu berathen. Es wer den zu diesem Zwecke extra einige promi nente Personen himmeln,' um den Herren Leichenbestattern Gelegenheit zu geben ihre ganze Kunst zu entfalten. Ein großes Bankett wird veranstaltet werden, bei dem Herr Kregelo den Haupttoast aus bringen wird: "Ilere is a cup sor the clcath already anti licre is a cup sor the next that dies!" ' .' JBST In der regelmäßigen Versammlung der Medical Society hielt gestern Abend Dr. Christ einen Vortrag über Impfstoffe. Demselben folgte eine lange Debatte in welcher fich die meisten der Anwesenden zu Gunsten der mensch lichen Lymphe aussprachen. Die Mehr zahl der , Aerzte überhaupt spricht aber bekanntlich der Kuhlymphe das Wort. Alles zusammengenommen, kann man sich der Ansicht - nicht .verschließen, daß eS in den Köpfen der Mediziner be züglich dieser Frage noch etwas düster aussieht. Die Greenbacker haben sich nun auch daS überflüssige Vergnügen gemocht, ein Township Ticket aufzustellen. Dasselbe ist wie folgt zusammengesetzt : Für Township Trust Edward S. Pope. - - Für Noad Superintendent-David B. Schoficld. Für Astestor AureliuS 28. Hoffman. 5?ür IusticeS f tbe Bease William T. Pulnam, Reafon H. Wilson, George L. H.Rice. Für ConstableSJobn W. Kise, Am brose Hodges, George Schofield.
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tra wirf-iy y-üw-U-uy-j-ml Mee Wafhittgton - Str.. ftiottL ? jt w MaHmem - tt tp von - BIER. -0öS- Robert Alexander, der Farbige, welcher am Dienstag Morgen von Green Burnett in den Unterlieb geschossen wurde machte gestern dem Coroner AuS sagen über die Schießaffaire. Er sagte, daß er keineswegs betrunken war, als Burnett auf ihn schoß, daß er und Bur. nett auch keinen Grund hatten stch feind lich gegenüber zu fein. Als Burnett seinen Revolver zog. bat erj(Alexander) ihn. das zu Unterlasten. Burnett achtete jedoch nicht darauf und feuerte einen Schuß ab. Schwerverwundet wurde er dann nach dem nahe gelegenenTanzplatze und von dort aus in ein Hau? an Rhode Island Straße gebracht. WMrWii,'iliiil, Wster-Waaren, Fancy Oster-Eier, IEieaIFajrIlc. Charles Mayer & Co. 29 K ai W.Wasbinatonftr Alex. Metzger'S Henerak-Sgentnr S'Seuerlerstchernngs. ? SeseWasten. 'Grund.EigentYum SchissssSeineS föYftä (Uottluen ln allen Theilen ü I U U zltDeutschland u. Schweiz. n.undeibe' GeldkAttszahlunaen ':. und Qschssl nch aller Theilen Europas. cllex.' Pltbütv, Zweites Stockwerk, Odd FellovS ü2t.
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