Indiana Tribüne, Volume 4, Number 196, Indianapolis, Marion County, 29 March 1882 — Page 4

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AUGUST MAI, Uhrmacher und inwetter. , , Süd Illinois Straff. POUDER'S Reinlicher Aleischnlarkt) 232 Oft Wasbinqton IStr 78 N. Benusylvauka Str. Stand: No.1OstMarket.Haus, . Woselbst nur die besten Sorten Fleisch iu den niedrigsten Preisen verkaust erden, in Folge dessen da? Geschält sich mit jedem Tage bedeutend vergrößert. .1. iles Smitli, , ' ." LLyolesale und Retai! Planiber und Gas-Flttcr. ' rößte Lager. Preise 2i Prozent niedriger c in irgend einem HauZe der Stadt. 76 . Peunshlvauia Strahe. Westseite. Indianapolis, Ind., 29. März 1882. Lokales. Zur Beachtung ! . Die Office der .Jndiana Tribüne" befindet sich 62 Sud Delaware Straße. Achtung! ES ist Niemand autorisut, Gelder für unS zu koUektiren, als Herr A. Schmidt. CivilstandSregistcr. Geburten. (Die angeführten Namen sind die de-Z ?a!erL ode? d;r Mutter.) Ed. Oleson 25. März Mädchen. 23m. H. Truox 20. - Heiratben. Daniel Pettiford mit Julia MitcheL. Robert Potts mit Dora Pritchard. Don D. Wells mit Amanda Burl. Elias Neddington mit Ada Wagoner. Grant Jeager mit Elizabeth Herman. Todessälle. JameS Bailie 51 Jahre 2. März. Holblieb todtgeboren 29. " Nachel Williams 50 Jahre 27. Die Debatte zwischen Herrn Schutz und Herrn Nappaport wurde wegen der am Freitag Abend ftattflndenden Anti-Probibitiou-Versammlung auf Donnerstag Abend verlegt. Scharlachsieber l."9 und 214 Jletcher Avenue. t& Al. Ness soll am nächsten Dienstag prozessirt werden. Charles Schrader und James Stevenson wurden bestrast, weil ste eine Keilerei zusammen hatten. Theodore Oflerbrink ist in An klage-Zustand verseht, weil er Minderjährigen geistige Getränke verkauft hat. Belle Logan und Jsaac Smith wurden gestern von der Anklage in wil der Ehe gelebt zu haben freigesprochen. t& Die Untersuchung gegen Horcce Wallace ergiebt. deß er sich seit Januar etwa $2000 erschwindelte. LS- In Superior Court No. 2 wurde Daniel E. Pettiford von Rosa Pettiford und Sarah Dupce von Albert Dnpee geschieden. LS- August Schildwachter verlor n stern durch eine Bcrledung in Barry'Z Sägesabrik zwei Finger der rechten Hand. LS' John Porter, welcher bei Milli gan & Co. in Arbeit steht, verlebte sich gestern als er beim Transport eines HauseS beschäftigt war, am Kopfe. Laura Kedeler. Katie King und Elizabeth Beuhler, alle drei Insassinnen der Irrenanstalt sollen morgen aus der selben entlassen werden. Kanada Hincs ein junger Thunichtgut wurde dazu verurtheilt, für die nächste Zeit in der Besserungsanstalt Quartier zu nehmen. tS John JoncS welcher kürzlich Mary Ryan auf der Strafte beraubte, bekannte sich schuldig und wurde zu zwei jähriger Zuchthausstrafe verdonnert. C2T Blanton, Watfon & Co. bilden eine Gesellschaft zum Betriebe einer Mühle und haben diese gestern im R-cor-ders'Amte registriren lassen. Charles Avcry, John Moore, Thomas Kelly. Charles Wood, JameS Hurt und Peter Lawrence wurden vom Mayor wegen Bagabundirens bestrast. IS' George T. Breuning, Deputy City Clerk ist krank und an's Bett gefes. selt. ES sieht beinahe so aus, als ob es nicht ganz ungefährlich wäre, City Clerk zu sein. Wie man in Chicago darüber denk. Herr F. Strcgcr, 518 W. Chicago Ave., schreibt darüber . Nach dem Gebrauch von Dr. August König's Ham burger Brustthee wurde ich von einer schweren Erkältung, die mir seit Wochen anhing, schnell und dauernd geheilt. Da lum meinen verbindlichen Dank ! j

Die Debatte zwischen den Herren Fritz S ch ü t und P h i l. R a 'o v a p o r t.

BeideHcrren nehmen in der Bodenfrage einen verschi'denen Standpunkt ein. der in folgenden Thesen gekennzeichnet ist: Thesen deö Herrn Schütz. 1. Alle im Privatbesitz befindlichen Ländercien, welche nicht von ihren Eigenthümern selbst bebant, bewohnt, oder zu industriellen Zwecken verwendet werden, sind jederzeit für Solche käuflich, die sie selbst bebauen, bewohnen oder sonstwie nützlich verwenden wollen ; wenn nöthig nach gerichtlicher Abschätzung. Auch wieviel Boden zu Bergnügungs und e sundheitszwcöen (als Parkanlagen und dergl.) verwendet werden darf oder soll, bestimmt das Gesetz. 2. Großgrundbesitz mit Lohnarbeiten. a. Minimal-Lohn, d. h. gesetzliche Festrllung des minimalen Geldwerthes einer Tagarbeit und dadurch auch des Minimalwerthcs der Arbeitskraft als Kapitalzuschuß zum Geschäfte des Boden bauS. Die Höhe des Minimal Lohns richtet sich nach der niedersten menschenwürdigen Lebenshaltung einer Durch schnittsfamilik. b. Recht des Einkauf bis zu einem gleichen Geschäfts Antheil für jeden Äiitarbeiter. c. Gewinn und Verlust Antheil im Verhältniß zum Arbeitslohn und Ge schüftsantheil oder zum Kapitalzuschuß. 1. Genossenschaftliche, d. h. republikanische Einrichtung des Geschäftes. Mit' regierung im Verhältniß zum Antheil. MinimalLohn noch ohne weiteren Ge schästs'Antheil berechtigt zur niedersten Stimmzahl, d. h. zu einer Stimme. 3. Kleingrundbesitz. Fortsetzung einer Minimal'Farm, d. h. einer Minimal große an Bodenbesitz, deren Durch schni'tsertraz dem MinimalLohn gleich' kommt. Auf diesen Minimal'Grundbe sitz kann durchMitarbei! kein Eigenthums Antheil mehr, erworben werden, ebenso wenig durch Erbschaft, und er kann auch auf privatem Wege nicht mehr geheilt werden. 4. Oest'entliche regelmäßige Berichte über den Bodenbau. Thesen des Hrn. Nappaport. 1) Die Lösung der sozialen Frage d. h. die Herstellung einer Gesellschaftsord nung, in welcher Jedem der volle Ertrag seiner eigenen Arbeit gesichert ist, ist ohne Abschaffung des PrivateigenthumS an Grund und Boden nicht möglich. 2) Da der Fortschritt sich nicht sprungweise bewegt, und alle Veränderungen auf dem langsamen Wege der Entwick lung vor sich gehen, welche durch unvor herzusebende Erscheinungen beeinflußt wird, laßt sich im Voraus kein detaillirteS System der Verwendung des BodenZ als Gemeineig'nthum feststellen. o) Das Privateigenthum an Grund und Boden beruht auf keinem natürlichen Rechte, sondern auf durch Jahrtausende forlvererbter und gesetzlich sanktionirter Gewalt. Her? Schütz wird die Debatte eröffnen. Beide Herren werden erst J)r 30 Minutcn, nachher Jeder zehn Minuten spre chen. Zum Schlüsse erhält Jeder das Wort für 13 Minuten. Ncbcrfahrcn und getödtet. Ein fchrccklicheS Unglück ereignete sich gestern gegen Abend in den Bee Line 'gardS zu Brighiwood. Das Opfer des selben ist Fredcrick Groub, ein 23jahriger Mann, welcher in der letzten Zeit an der Bee Line angestellt war. Der Unglückliche wurde von einer Lo komotive überfahren und sofort getödtet. Er war scintmVetcr,dcmWeichenstellcrW. Shook behüljlich, eine Weiche zu stellen. Shook verlor dabei Groub aus den Au gen und als er sich wieder nach ihm um sah bemerkte er zu seinem Entsetzen, daß Groub unter die Rüder einer eben vor beigekommenen Lokomotive gekommen warund von denselben mit fortgeschleift wurde. Auf seine lauten Hilferufe hin, wurde zwar der Zug sofort zum Stehen gebracht aber es war zu spat, man konnte nur des Unglücklichen verstümmelten Leichnahm hervorziehen. Groub war unverheirathet und, wohnte bei seinem Vetter. Seine Eltern wohnen in Syracuse N. V. und die Leiche, welche von den Leichenbestattern Kregelo & Son in Verwahrung genommen wurde, wird zur Beerdigung dorthin geschickt werden. j&ST Die Leichenbcgräbniß'Direktorcn, welchen noblen Namen sich die urnlcrtakcrs zugegelegt haben, werden am 17. u. 18. Mai aus dem ganzen Staate hier zu sammenkommen und eine .Conventschen" abhalten. Am 17. Abends wird Herr C. E. Kregelo für seine Collegen in seiner Wohnung ein großes Bankett veranstal ten. C5T Thos. Kelly, John Morre und ChoS. Woods wurden gestern verhastet, gerade als sie im Begriff: waren nach Cincinnati abzufahren. Die Bursche kamen der Polizei, verdächtig vor und die allzugewisscnhaften Ordungsmänncr konnten eS deshalb nicht unterlassen un serm Stationshaus diesen Fang ;uzusüh ren. WillieRemington ein sünfjähriger Knabe wird seit heuie Morgen von seinen Eltern vermißt.

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zurLinkcu vom Eingang im zweiten vder südlichen Zimmer. $0.50 bis $9.00 bezahlt, seitdem wir unsere Waaren herunter markirt haben, für einen netten, gut gemachten Winter oder schweren FrühjahrsAnzua aus Casimir, sür die man sonst 8 bis $12 bezahlen mußte. Unsere Kindcr'Ucbe?röcke zu $1.75 können Jedem die Augen öffnen.

"WM" 30, 32, 34, 36, 38, & C5? Deutsche Verkaufer in jedem Die Vermeugung der Nassen die Zukunft Amerika'ö. t ud Ueber obiges Thema hielt Herr Fritz Schütz gestern Abend einen äußerst in teresianten. Vortrag, der viele Schlüsse enthielt, welche wir, wenn wir auch nicht immer mit demselben übereinstimmen, doch geistreich nennen müssen. Herr Schütz suchte zuerst durch die Dar stellung der Folgen der Rassenver Mischungen in der alten Welt, die Wir kung derselben nachzuweisen. Er deschrieb die Völkerwanderung, die Züge der Hunnen, der Westgothen, Ostgothen Vandalen und Langobarden und die von denselben gegründeten Reiche, die Züge der Araber, die Vermischung der Rassen in Indien und China und versuchte da ran nachzuweisen, daß wo immer größere Völkerschaften aufeinanderstießen, die Vermischung langsam vor sich ging, und deshalb nur kurz blühende Reiche ent standen, daß dagegen da, wo der Zuzug anderer Elemente kleiner war, die Ver mengung der Rassen zwar langsam, aber gründlicher vor sich ging und deshalb die Blüthe der aus der Vcrmengung hervorgegangenen Nationen eine dauernde und anhaltende war und wie Nationen welchen durch strenge Klassencintheilung eine Vermengung der Rassen nicht mög lich war, zu Grunde gingen. Als Bei spiele rasch vorübergehender Kulturdlü' then führte er Spanien und Griechen land, als Beispiele langsam sich entwickelnder, aber dauernder Kulturblüthen China und Preußen, als Beispiel für den Untergang einer Nation Indien an. Interessant war die Ausführung, wie die Vermischung der Nassen auch ohne geschlechtliche Vermischung vor sich gehen muß, indem dadurch, daß Alles, was auf der Erde ist. Mischen, Thiere und Pflan z?n aus der Erde kommt und wieder zur Erde zurückgeht und somit ein fort währendes Durcheinanderwerfcn der Atome stattfindet. Aus den Lebenden werden Todte und auS den Todten ent stehen wieder Lebende, aber nur dadurch, daß sich alle Atome in der Erde wieder zufammer.sinden. Diese Theorie ist, wir gestehen es sehr geistreich, aber wir halten sie sür gewagt oder mindestens für nicht bewiesen, denn da sich schließlich alle organischen Gebilde von einander nur durch die Verschiedenheit der Zusammensetzuug der Atome unter unterscheiden, so müßte man die von Redner gedachte Wirkung auch in der Pflanzen und Thierwelt wahrnehmen und sie müte sich auch wechselweise äu ßern. Außerdem fleht sie mit des Redners Beispiel, daß die Kastcneinrichtung eine Vermischung der Rassen verhindert in Widerspruch. Denn dasselbe waS in Indien stattfand, findet auch bei uns statt, soweit es die Vcrmengung der Weißen, der Neger und der Chinesen betrifft. Warum in dem einen Falle die Vermen gung der Rassen von dem Redner in Ad rede gestellt, in dem anderen aber de hauptet wird, können wir nicht recht ein sehen. Aeußerst interessant war die Theorie des Redners in Bezug aus die künftige Ernährung der Menschen, wenn sie ein mal in vielfach größerer Zahl den Erdball bewohnen werden. Er meint, die Chemie werde es dahin bringen, alle organischen Stoffe auS der Erde zu erzeugen. - Alle Organismen stecken im Boden, die Natur bringt sie auS demselben heraus, warum soll cs nicht einmal gelingen, , sie direkt auf chemischem Wege zu erzeugen ? Die Ernährung der Menschen wäre dann eine höchst leichte und einfache. Die Idee ist originell, klingt auch ganz wahrscheinlich und wir bedauern nur, daß cS uns niemals' vergönnt sein wird, ihre Ausführung zu sehen. DaßAmerika einst die bedeutendste Na tion der Welt beherbergen wird, wollen wir gerne zugeben, die Anlagen dazu sind vorhanden, ob aber Neger und Ch! nesen zu Amerika's Kulturblüthe beitra' gen, wollen wir einstweilen dahingestellt sein lassen. Unbedingte Anerkennung müflen wir dem Redner für seine Ge schichtsforschung und der Beobachtung aller neueren Erscheinungen auf dem Gc biete der Wissenschaft zollen. Heute Morgen gegen 2 Uhr wurde Lerchenbestatter Kregelo telephonich be nachrichtigt, daß im Pan Handle Frachtbahnhofe die Leiche eines Mannes gefun den worden sei. DerLeichcnbcstatter wollte eben über seinen Job vorfügen, als er eine Bewegung an dem Manne wahr nahm, die ersehen ließ, daß man eS hier nur mit einem vermeintlich Todten aber mit einem zweifellos stark Betrunkenen zu thun hatte. Herriet E. Omins verklagt die TravellerS Insurance Co. aus $1000 LebensversicherungSgcldcr, welche ihr die Campagnie verweigert.

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kST5"4 U-T yö MMM, 40 N. Pennsylvania Str. Departement. Eine Debatte. In Anbetracht der am Freitag Abend stattfindenden Massenversammlung der Anti.Prohibitionisten wurde die Debatte zwischen Herrn Schütz und Herrn Rap paport auf morgen Abend verlegt. Dieselbe findet in der Turnhalle statt, und da sich in diesem Falle zwei sehr gc diegene und sehr geübte Redner gegenü ber stehen, darf man hier auf einen geistigen Genuß rechnen, wie er nicht alle Ta ge geboten wird.' Gegenstand der De bacte soll die Grund und Bodenfrage sein, die wenn interessant behandelt gewiß allgemeines Interesse erwecken wird. Es wäre sehr zu wünschen daß der Besuch ein recht guter wird, denn dadurch werden die Redner angefeuert und es liegt imJnteresse jedes Einzelnen sich die sen seltenen geistigenGenuß zu verschoffen Für dicMitglider desFreidenkervereins ist der Eintritt frei, von NichtMitgliedern ein Eintrittsgeld von 25 Cents erhoben. üchertisch. Die Aprilnummer der von den Hc'rrn Blown und Abromct herausgegebenen Zeitschrift .Farm, Herd and Home" ist soeben erschienen. Dieselbe bietet wie ihre Vorganger eine Fülle interessanten LeftstoffeS und ist namentlich Leu ten, die sich für Landwirthschaft ir.teressiren, sehr zn empfahlen. Die hiesigen Kaufleute gehen zur Zeit mit dem Plane um einen gegensci tigen Unterstützungs. Vercin unter dem Namen Jdpls. Commercial Exchange zu organisiren. Das gestern Abend vom Thomas Paston G. A. R. veranstalltete Camp fire" erfreute sich einer sehr zahlreichen Theilnahme. Deklamatorische und Ge sangsvorträgc wurden gehalten und mchrcre Reden wurden sehr beifällig aufge uommen. Rev. W. A. Bartlctt hielt eine längere Rede, in welcher er gegen die Chincsenbill loszog. Br Morgen Abend sindet eine Dispu tation zwischen Herr Fr. Schütz und Ph. Nappaport in der Turnhalle statt. Ver schaffe sich Jeder das Vergnügen zwei vorzügliche Redner zu hören. Lackawanna Balley Hause, Scran ton, Pa. Herr S. B. Diehl, Slewarö in obigen Hotel, theilt uns Folgenres mit : Ich bekam große Schmerzen in dem Rücken, so daß ich mich kaum bewegen konnte. ?)!an rieth mir das deutsche Heilmittel St. Jakobs Oel. Ich gestehe mit Vergnügen, daß nach zweimaliger Anwendung alle Schmerzen verschwan-den.-ßST Alle Mitglieder und Freunde dcö FreidenkervereinS sollten der morgen Abcnd in der Turnhalle stattfindenden Debatte beiwohnen.' Das Nähere besagt die diesbezügliche Anzeige. ST Die Staatshaus - Contraktoren trafen Vorbereitungen ihre Plaining MillS elektrisch beleuchten zu lasten, so daß die Arbeit auch während der Naü.t vor sich gehen kann und dadurch ein schnelleres Fortschreiten des Baues erz'.elt wird. öS- Das Testament von Jamts Jay wurde gestern im Nachlaffenschaslsgericht registtirt. Wm. Sanders wurde zum Vollstrecker desselben ernannt. Das Testament von Parmelia Newlin wurde ebenfalls niedergelegt. E. Kregelo wurde zum Administrator des Nachlasses von von G. Vanbergcr ernannt und stellte 5150 Bürgschaft. Banbcrger wurde sei ner Zeit durch einen Zug der Pan Handle Bahn überfahren.,' LÄ? Morgen Abend fUdet in der Turnhalle' eine Debatte zwischen Herrn Fritz Schütz' und Ph,!. Rapp.,port statt. Lasse Keiner dieGelgenheit, ein paar gute Redner im gegenseitigen Wortgefechte beobachten zu können,' unbenützt ent schlüpfen. Die Scotlish'Rite Maso'ls" kamen gestern zu ihrer 17. Jahrcsver sammlung hier zusammen. Die Ge schäfte, welche gestern erledigt wurden sind langweilig und uninteressant. DaS heute Abend im BateS Hause staUfin dcnde Banquett. an dem 350 Freimaurer theilnehmcn, wird jcdock einige EntchS digunz sür das Ausgestandene bieten. Im Criminalgerichte wird die Anklage gegen Shcllhouse & Co. wegen Vcrsperrung eincr Allcy an der Washington Straße zwischen Liberty und East Straße durch Errichtung von Hütten zur Lagerung von Kohlen verhandelt. Martin Mcyer sollte wegen Fric dcnsstörung verhastet werden,. waS er sich nicht gefallen lasten wollte. In Folge dessen wurde er wegen Friedensstörung und Wiedersetzlichkcit, also doppelt be straft. . John W. Ray, Rcceive? der ban kerotten Indianapolis Sp.'lbank reichte heute Morgen einen Bericht cin.v Er hat bis jetzt an die Depositoren $11.100.12 bezahlt. In seinen Handen befinden sich noch etwa M00.

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