Indiana Tribüne, Volume 4, Number 196, Indianapolis, Marion County, 29 March 1882 — Page 3
Sinter verschwand'. Nach der gerichtlichen Untersuchung, die gegen ihn eingeleitet ist, soll er, so versichert Thonias Grimm, kein Oesterreicher, sondern ein Prenüe sein. In einigen Krauterbündein fand man gewöhnlichen Borratsch. Nach einem französischen Journal soll der stark in Schulden steck ende Prinz von Wales, für den seine königliche und furchtbar reiche Mama durchaus keine Schulden bezahlen will, bei einem neulichen Besuche in Paris wieder ein Anlehen von einer Million Francs gegen den Versatz von Silberzeug gemacht haben. Aus Thüringen, 10. Mrz. Der LandgerichtspräsidentHirt in Gera wurde im Kriegervercin,wo er einen Vortrag über .denÄusketier von 1632' gehalten, plötzlich durch einen Schlaqstuß getödtct Er erreickte ein Alter von 72 IaKrea Deutsche Loeal-Naüzrichten. Bern, 10. März. Die Schweizer Auswanderungsagcnluren Andr. Zwil chenbart's haben im letzten Jahre über den Ocean befördert : 4819 Schweizer, 1506 Deutsche, 119 Oesterreicher, 35 Italiener, 6 Franzosen, aus Amerika zu rückgekehrte Schweizer 154, zusammen 6639 Personen. Diese ließen sich Geldanweisungen im Betrage von 981,809 Fr. ausstellen und zwar inSummen von 20 Fr. aufwärts. Nimmt man an, daß jeder Auswanderer nebenbei noch 50 Fr. Taschengeld mitnahm, so kommen mit den Ueberfahrtökosten etwa 50 Fr. auf den Kopf. h a t t e n (Elsaß), 11. März. Letzte Woche starb dahier Michel Röhrig, ein Veteran der Armee Napoleon 1., im Alter von 90 Jahren. I l l z a ch (Elsaß). 11. März. Der kürzlich seines Amtes enthobene Post agent John dahier ist jetzt unter der Anschuldigung, Amtsgelder veruntreu! zu haben, verhastet worden. Flatow (Westpreußen). IS, März. Dieser Tage traf hier der Äegierungs Präsident v. Masienbach aus Marienwerder ein, um sich übe? die Affaire, welche sich im hiesigen Rettungshause zugetragen hat, zu informiren. Trotzdem die eigentlichenMissethäter hinter Schloß und Riegel sitzen, sind noch bis in die neueste Zeit hinein Versuche gemacht worden, den Diacon Helm zu vergiften. Die Diakonissin, welche in damaliger Zeit die Küche der Anstalt verwaltete, liegt auf dem Sterbebette, und man ver muthet, daß auch sie durch Gift, welches in die Speisen gemischt wurde, ihre e sundheit verloren hat. Die andere Diakonissin, welche ebenfalls hier stationirt war. ist in Folge dieser Vorgänge von der Oberin abberufen worden. Konitz (Westpreußen), 12. März In Long ging der,' 60jährige Pfarrer Hoppe, nach Beendigung der Messe,, an einem offenen Brunnen vorbei, glitt aus und sicl in die Tiefe, wo er seinen Tod fand. In de? Nähe von Schlochau wurde ein mit einem Pferde bespannter Wagen von dem Konitz Wsgrine? Per fonenzuge überfahren. Der Besitzer des Wagens, ein Bauer aus Clausselde, wurde sofort getödtet, die anderen Infassen, der Lehrer aus Clausselde nebst seiner Frau trugen schwere Verletzungen davon. Wien, 10. März. Die Gerichttzchemiker Professor Ludwig und Professor Hossmann haben ihre Parere erstattet. Wie verlautet, soll dasselbe dahin gehen, daß bei der chemischen Untersuchung von Bestandtheilen deS Leichnams der Ka
tharina Ballogh sich keine bestimmten AnhaltSpunkte für die Entscheldung er geben haben, ob Glst in demselben vor Handen gewesen sei. Ste ttin, 10. März. Das ffallis, fement der hiesiaen Banlsirma Meaow & ttöhn, die seit einigen Jahren die Spekulationen sine 3 nicht zu den Börsenbesuchern zählenden Publikums an der Berliner Fondsbörse vermittelte, hat den Ruin einer nicht geringen Anzahl hiesiger Privatspekulanten zur Folge. Der zur Rhederer der yicucn Dampfer Compagnie" gehörige Dampser.hertha", welcher am. 9. Febr. mit einer Ladung Gerste von hier nach Leith gegangen, ist bis jetzt an seinem Bestimmungsort nicht angelangt, so dan man weacn desSchlf fes und der Mannschaft in großerSorge ist. Die Besatzung des Schiffes bestand auer dem .Capltän aus 14 Mann, sämmtlich von hier und aus der nächsten Umgegend. Wien,. März. In der Solenauer Spinnerei wurden vor zwei Jahren de deutende Diebstähle an rohe? Baum volle verübt, welche allmählich die Höhe den 62,000 Fl. erreichten. Neben dem Magazinbeamten Pichler, welcher die Veruntreuungen beging, stehen der Heh ler Abraham Pollack und endlich noch der Kammerrath und Großindustrielle Leopold Abeles jetzt als Angeklagte vor Gericht. Das Hauptinteresse der VerHandlungen bezicht sich auf die Person des Abeles. Abeles ist Millionär und Besitzer mehrerer Spinnereien. Die Anklage weist nach, daß Abeleö für 43,000 Fl. von der gestohlenen Baumwolle von dem Abraham Pollack, einem gewöhnlichen Schacherjuden, gekaust und stet 15 bis 20 Prozent unter Tagespreis bezahlt habe. Verschiedene Manipulationen bei diesen Geschäften deuten darauf hin, daß Abeles nicht annehmen konnte, es bandle sich um Nothverkäuse unter der Hand, sondern daß er beim Ankaus der Baumwolle wußte, dieselbe sei aus de? Solen auer Spinnerei entwandt. r-m.rr-r rzz-rsi.'. 2X Caspar Sclinialliolz, Händler der feinsten Iteiitiic-Icy Whinkey's und Importeur feiner ausländischer Weine. 29 S. Meridian Str.
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Ein rullischkr Mrst. Kernn den ras lezii Tolstoi deutsch v Wilhelm angr.
.Schweig, Vater !" rief Maxim und sprang auf. .Brich mir nicht das Herz durch solche Worte ! Wer von all denen, die nu in's Verderben gestürzt hast, heg te verrätherische Absichten wider den Za ren? Wer von ihnen gedachte das Reich umzustürzen ? Nicht wegen ibrer Berge hen, sondern ur um deiner Bosheit willen sind ihre Köpfe gefallen. Wenn du nicht wärst, der Zar wurde milder re gieren. Aber ihr wittert überall Ver rath; durch die Folter erpreßt ihr falsche Geständnisse; ihr werdet all des vergössene Blut zu verantworten haben. Nein, Vuter, erzürne Gott nicht, verlüumde die Bojaren mcht; sage vielmehr, daß du, selbst un unbedeutender Mann, die Bo jaren bis aus das lefetc Geschlecht ausrot ten willst..Und du, warum vertheidigst du sie?sagte Vcaljuta mit boshaftem Lächeln. Öd macht es dir Freude zu sehen, daß du, so schHn und tapser du auch bist, immer die letzte Stellung einnimmst? Wer könnte mit dir verglichen werden? Auf was gründet sich ihr hochmüthiger Stolz? hat Gott sie etwa aus andcrm Stoff geschaffen? Ist es ihr Reichthum, der sie stolz macht ? Dann wartet nur, ihr Her ren! Der Zar vergißt seine treuen Die ner nicht; und sobald die Kolitscheffs der Tod ereilt hat, werden ihre Güter in un fere und nicht in fremde Hände gelangen. Ich habe mich gettug mit ihnen im Ge fängniß abgequältzsit haben starke Ner. ven, die Hunde, das ist nicht zu laug nen.- . Maljnta's Herz kochte über von Haß und Rache, doch hoffte er noch Maxim zu überreden, und zwanzig deshalb seinen Mund zu einem' freundlichen Lächeln. Dieses Lächeln aus diesem Gesicht hatte etwas so Abschreckendes, daß Maxim von Furcht ergrissen wurde. Aber Maljuta bemerkte das nicht. .Mein Kind," fuhr er forl, für wen habe ich das Geld aufgehäuft? Für wen habe ich mich gemüht und gearbeitet? Verlas mich nicht, bleib bei mir. Du bist noch jung, du trittst kaum in's Leben ein; verlaß mich nicht ! Bedenke doch, daß ich dem Vater bin. W?nn ich dich anseh, so freut sich mein Herz, wie wenn der Zar mich lobt oder mir seine Hand zum Kusse reicht; und wenn dich Jemand beleidigen Zollte, ich glaube, ich könnte ihn lebendig verschlingen !" Maximbewahrte Gchweigen. Maljuta bemühte sich, seinem Gesicht den zärtlichsten Ausdruck zu geben. Liebst du mich nicht ein wenig, mein Ueber Maxim ? Negt sich denn nichts in deinem Herzen für mich 1" .Nichts, Vater !" Maljuta unterdrückte seine Wuth. -.Und der Zar was wird er sagen, wenn er deine Abreise erfährt? Er wird glauben, du seiest ihm entsto hen !" Ich entfliehe ihm ja auch, Vater; Furcht und Schrecken haben mich ergriffen. Ich weiß, Gott bestehlt mir, ihn zu lieben; aber wenn ich manchmal seine Thaten mit ansehen muß, dann empört sich mein ganzes Innere.. Ich möchte ihn lieben, allein es ist mir unmöglich. Habe ich einmal die Sloboda verlassen, dann habeich nicht mehr unschuldiges Blut vor Augen; dann kann ich, so Gott will, vielleicht den Zaren wieder lieben. Ge lingt mir das nicht, so werde ich ihm we nigstens dienen; nur nicht unter den Qp ritschniks das niemals!" .Und was soll denn aus deiner Mutter werden?" lies Maljuta, zu diesem letzten Mittel seine Zuflucht nehmend. .Einen solchen Schmerz wird sie nicht überleben ! Du wirst die alte Frau töd ten ! Bedenke, wie krank sie ist, das arme Taubchen " .Der barmherzige Gott wird meine Mutter nicht verlassen," antwortete Maxim seufzend. .Sie wird mir verzeihen." Maljuta begann mlt großen Schritten im Ammer auf- und abzugehen. Als er endlich vor Maxim stehen blieb, war der zärtliche Ausdruck, den er fei' nen Zügen ausgezwungen hatte, vollstän dig wieder verschwunden. Auf seinem grauen Geucht war nur noch ein unbeug samcr Wille zu lesen. . .Höre, du Geldschnabel," rieer, seine Stimme eben so ändenrd, wie ferne Ma nieren, .bisher habe ich gebeten; jetzt sage ich dir dieses Eine: Ich gebe dir niemals meine Einwilliauna ! Ick werde dich nicht abreisen lassen. Und wenn du dich damit nicht zufrieden giebst, so werde ich dich morgen zwingen, mit deinen ei genen Händen die Feinde des Zaren hin zurnhien. Vielleicht daß du dich nicht mehr deines Vaters schämst, wenn ou dich selbst mit Blut befleckt uno einmal dessen Arbeit gethan hast." Maxim erbleichte, c!S er diese Worte hörte, aber er antwortete nichts. Ee wußte, wie unerschütterlich der Wille sei nes Vaters war und daß nichts ihn zu beugen vermochte. ' .Wohlan," rief Maljuta fort, ich hab schon zu viel mit dir geschwatzt; die Nachts ist bereits weit vorgerückt; es ist Zeit daß ich zum Zaren gehe und ihm die Ge fän'gnißschlüssel bringe ! Sieh, da hat es zu regnen angefangen ! Gieb mir meinen Mantel. Ei ei, wie flink du geworden bist !.... Ich muß gehen, das ist hier kein Leben für mich Ihm seinen freien Willen llchen ! Vielleicht bekehrt er auch mich noch zu seinen Ansichten. Nein, mein Junge, du hast dein Fittiche zu früh entfaltet. Ich habe schon ganz Andere als dich zur Ruhe gebracht. Ich werde dich schon gehorchen lehren Ei ei, Welch ein Wetter! Gieb mir meine Mtze.... Ha, welch ein Blitzstrahl! AIs ob, der Himmel sich aüfgethan hätte ... .es i als ftgnde die ganze Sloboda in Flammen; schließe die Fenster und geh ÜVeth vielleicht sind dir morgen früh oeink närrischen Einfälle vergangen flststÄ dein Kerebränn betrifft, mit dem
. w.... der Wind im Fenster und schüttelte die Ketten, welche da? Gitter bildeten, so d& sie in der unheimlichsten Weise zu klirren ansingen. Maxim trat an die Treppe, welche in den obern Strock sührte. Dort schlief seine Mutter. Er neigte sich vor und lauschte. Auch dort herrschte tiefes .Schweigen. Langsam stieg er die Stufen der Treppe hinan und blieb vor der Thür stehen, hin ter welcher scie Mutter ruhte. .O Gott", flüsterten leise seine Lippen, .du siebst mein Herz, du kennst meine Gedanken ! Du weißt. Herr, daß ich nicht aus Stolz, nicht aus Ueberhebung mei nem Vater ungehorsam bin. Verzeihe mir, o Gott, wenn ich dein Gesetz über trete!.... Und auch du, meine theure Mutter, vergieb mir.... Ich entserne mich, ohne von dir Abschied zu nehmen; ich gehe fort ohne deinen Segen. Ich weiß, Mutter, ich .werde dir das Herz brechen, aber du würdest mich nicht ab reisen lasten Verzeihe mir, theure Mutter, du wirst mich niemals wiederse den!" (Fortsetzung folgt.) Hirschberg, 12. März. An dem selben Tage, an welchem hier der 21jäh rige Bahnarbeiter Carl Böthe aus Alt Kemnitz wegen Ermordung seines Käme raden, des Arbeiters Mescheder, zum Tode verurtheilt wurde, ferner der Bw sche des hiesigen Landwehr Bezirks Commandeurs seinem Leben gewaltsam ein Ende machte, ist bermals ein Mord entdeckt worden Den Besitzer des zwischen Erdmannsdorf und Stonsdoif ge legenen Gasthofes'.Zur dürren Fichte", Namens Mifcher, fand man erdroffelt in seinem Bette liegen, seines Geldes und anderer Werthgegenstände beraubt. Der Mörder ist man in der Person zweier Handwerksburschen bereits habhaft ge worden ; sie wurden in Ullerödors bei Liebau aufgegriffen und haben ihr Verbrechen bereits eingestanden. Dieselben haben den Mischer, bei dem sie übernäch teten, überfallen, an'S Bett gebunden und erwürgt. Dann haken sie zwei Tage lang zu Ullersdorf gezecht und den Raub verjubelt. Die Mörder wurden gefesselt hier eingeliefert. Stolp (Pommern), 9. März. Ein schwer geprüfter Vater erschien in der Person des Försters Joh. Lenzke aus Carlswalde vor der hiesigen Strafkam mer unter der Anklage der fahrlässigen Tödtung seines eigenen Kindes. Bei der Rückkehr von der Jagd fand er sein 3 Jahre altes Söhnchen mit zerschmet tertem Schädel todt am Boden liegend. Sein ältester Ljähriger Sohn Richard hatte ein geladenes Gewehr von der Wand herabgenommen, auf den junge. ren Bruder gezielt und ihn getroffen. Die Anklage machte den Vater für den Fall verantwortlich, da er die nöthige Aufmerksamkeit beim Aufbewahren der Gewehre außer Acht gelassen habe. Der Gerichtshof verurtheilte Lenzke zu nur 1 Tag Gesängniß. Hamburg, 12. März. Der Prokurist des Bankhauses Löwenberg hat Selbstmord begangen wegen seiner Ultimodifferenzen, im Betrage von 6ÖV 000 Mark. DaS HauS Löwenberg selbst soll angeblich einen bedeutendenSchaden erleiden. Diese Woche ist die 88. jahrige, unter dem Namen .Nootje bekannte Fischfrau ist gestorben und unter großem Gefolge zur Erde bestattet wor den. Die stadtbekannte Alte hatte 62 Jahre hindurch an einer Ecke der Neu stadt Fische seilgeboten und war durch ihre Gutmüthigkeit wie Mildthätigkeit iine allverehrte Type des Hamburger Straßen Lebens. Der Schrift setzer Colberg und der RechtSkonfulent Sparr haben Auöweifungsdekrete th halten. m m m Die Zahl der in den V er. Staaten bis jetzt im Gebrauch besindli chen Telephone wird auf 200,000 ange geben. TcröroßeZerstörerdsnttrasikheitsreimen: ProHMttcFluid ! Alatternarben verhindert. Seschwüregneinkzt uuvakheUt. Krebsartige Blttnn Stu rerbwrert und de Wunden, schnkll gkheill. Scorbnt tw kurzer Fchi cseUtzt. ' . FeuchreHautckuS , fchlügr auSgetroikvet. ?tftvUttändlgunschädlich. Segen rauhe Hals ist es ein unfehlbare HeU mUtel. ' . . . Ausleerung unmSzUch. Hkraukeuzlmme?. llkst ta und avzeucha ge, macht. J'eberrrankeit Vat! euten Linderung und rfrtschuogberkttk! durchKBäder mit, dem Wasief'zUgesetztem Prophylactio Flaid. Weicher weih Teint durch seinen (Sedrauch sicher i erzielen. Unreine Lust unschädlich gemacht und gerei igt durch Exrenzen mit Darby's Fluid. Zur Reinigung des theA und zum ' $tcn der Zähne ist dies Mittel uuder trefSich. Schnupfen gelindert und gkdeM. ose geheilt. Brandwunden äugenblicklich gelindert. Narden verhindert. US entfernt aZt unanze nehraea Gerüche. T:its-u: ver- . bindert. vkolera vorgebeugt. SchiffSfttber verhindert Bei TodeÄällea sollte es im Hause in der Nahe ti Leichnams finge anit werde, um un enzenehme Gerüche zu lestittzen. ES ist eiu egenmMel gegen animalische wie rezetabMsche (Siste, Stiche ,e. Gefährliche AnSdünstun gen von Krankenzim, rnern und Hospitälern werden ourch seinen Se brauch unschädlich ge macht. Selbe Fieber auSge rottet. Scharlachfleber gebeitt.
werd' ich schon fertig werden; dies werde ich ihm gedenken." Maljuta ging. Als Maiim allein war, vechink e? w Ärübelei. Im Hüuse öe:rschte die t''M Ruhe. Draußen wütycte ein entseffel'ter Sturm, und von Zeit zu Zeit verstna sich
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ES ist in der That daZ große DeSlnscriignö-und AemigusgSnittel, herzrsttllk dU I. Ä. Zeilin Ä Co., Febchirnde Shemittr nno Heinis. Besitzer. WZMMMHH Newspaper AdvertUlng Bureau 10 Spruco sssvsssiSEs ri Vslnss d iwulö ior it ic ItflKf W li Vlll
Phil. Rappaport.
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