Indiana Tribüne, Volume 4, Number 194, Indianapolis, Marion County, 27 March 1882 — Page 3

cben Angelegenheiten. Die einzelnen Gtantnfäurne werden von einem Comite ßeprüft und zusammengestellt und behus Hcrcusgabe der Erbschaft den cnnmfanischen Gerichten prüsentirt. Es soll sich bereits eine sehr beträchtliche Anzahl von Bewerbern gesunden haben. AuZ Sachsen, 5. März. Vom 1. September 1880 bis 31. Aug. 1831 sind gestorben 48 Geistliche, darunter 12 noch im Amte. Von ihnen waren 3 über 80. 22 über 70, 10 über 00, 4 über 50. 1 über -10 und 3 über 30 Jahre alt. 21 Geistliche wurden eremitirt, 4 gingen in's Ausland, 172 Stellen kamen zur Erledigung. Anstellung fanden 37 (San didaten, darunter 7 aus dem Auslande. Durch die Ablösung der Gebühren sür geistlich: 5andlungen hat das Einkom nen der geistlichen Stellen eine vesent liche Ausbesserung fahren. Wenn 1871 das Gesamn'-tcinkommen vonllll Stel len 3,740.364 M., durchschnittlich 33G6 Mark, betrug, so erqab sich 1879 bei 1125 ständigen Stellen 4,983,340 M., durchschnittlich 4429 M., was einer Erhöhung von 33 Prozent entspricht. Ebenso günstig hat sich auch die Lage der emeritirten Geistlichen verbessert. Während 1874 186 pensionirte Geist, liche einen durchschnittlichen Ruhegehalt von 2390 M. bezogen, hatten 1879 da gegen 215 einen solchen von 2532 M. - B r a u n s ch w e i g , 6. März. Ue ber eine schändliche That wird berichtet. Der Auktionator Nobert S., ein in ge ordneten Verhältnissen lebender Mann, wurde dieser Tage wegen Urkunden (TestamentZ-)Falschung verhastet. Der Thatbestand ist folgender : Vei dem ge nannten S. wohnte sett längerer Zeit ein alleinstehender älterer Herr, der tuxy lich starb. Als S. erfuhr, daß sein Miether ein Testament gemacht habe, faßte er den Entfhluß, das Vermögen desselben, 10,500 M. betragend, an sich zu bringen. Er stellte einen Schuld ifcern ans, worin der gedachte Her? er klärte, dem S. die Summe von 10,500 M. zu schulden, und holte, zwei Zeugen herbei, die dies Schriftstück unterzeichne ten, und denen hiesür, sowie für ihr Stillschweigen von S. je 300 M. ver sprochen wurden. Dann zerrte er den Todten von seinem Lager auf, drückte ihm die ZZeder in die Hand, welche leh tere er (S.) dann führte und setzte fo unter den Schuldschein den Namen des Verstorbenen. Als dann einer der Zeu gen die versprochenen 300 M. von S. nicht bekommen- konnte, brachte er die nichtswürdige That zur Anzeige, woraus sofort die Verhaftung des S. erfolgte. Dortmund, 5. März. Gestern entschlief Hierselbst nach kurzem Kranken lager der Redakteur der .Dortm.Volk? zeitung", Herr Kurt Wasmuth, im 32. Lebensjahre. Der Verstorbene war ein begeisterter Anhänger der Fortschritts Partei und wirkte, bei der letzten Reichs tagsvahl täglich in Wort und Schrift für die Grundsätze der Partei. Ein Lun gcnleiden machte seinem Lcben so früh ein Ende.

Münden (Hannover), 4. März. Die Leiche des ermordeten Zimmerge sellen Wieland auZ Bonasorth fand man im Walde am Wege nach der Haarth. An derselben befanden sich drei Stich wunden. Als der That verdächtig sind die Arbeiter Bernard ausBonasorth und Rinke aus Lutterberg gesänglich ringe zogen. Meldorf, (Schleswig.Holstein) 8. März. In den nächsten Tagen sollen in der Dorsschast Farnewinkel auf dem dortigerr petroleumhaltigen Grund und Boden die ersten umfassenden Bohrver suche angestellt werden, wozu man die Vorbereitungen bereits seit circa einer Woche mit regem Eiser betrieben hat. Das Unternehmen wird im Austrage einer Hamburger Actiengesellschaft von einem Meldorser Geschäftsmann geleitet, welchem dasür 20 pEt. von dem Rein ertrage der eventuell später zu errichten den Petrolcumsabrik zugesichert worden sind. Denselben Antheil erhält der Be ' sitzer des'betresfenden Grundstückes. Berlin, 10. März. Der Redak teur Kunow des Theaterblatts .Apollo- , ist wegen Verbreitung unsittlicherSchrif ten zu vier Wochen Gefängniß verur , theilt worden. In der' Beleidigungöklage der. hiesigen homöopathifchenAerzte Dr. WindelbandundGenossen gegen den bekannten Medizinalrath Professor Dr. Liman ist aus Freisprechung des letzteren erkannt worden, da er, der die Homöo pathie in einem öffentlichen Vortrag als Psuscherer bezeichnete, . nur eine berech tigte Kritik geübt habe. Die Bethelli gung der Stadt Berlin an der intcrna tionalen Ausstellung aus dem Gebiete der Hygiene und des Rettungswesens wird eine sehr umfangreiche sein. Es werden Pläne, Modelle, Zeichnungen :c. ausgestellt werden, welche die Wasser Versorgung, Kanalisirung, Straßenpfla flerungen, Kranken und ..Irrenhäuser. Waisen und Arbeitshaus,' den Viehhos, das Turnwesen, Park- und Friedhoss Anlagen, Heizungs und Ventilations' Einrichtungen zur Anschauung bringen. Außerdem beabsichtigt der Magistrat die Herausgabe einer Druckschrist, welche als Führer durch die der Gesundheitspflege gewidmeten Anstalten Berlin's dienen soll. Es wird dadurch ein Kostenaus wand von 35,000 M. verursacht. Das Beamtenpersonal der Berliner Stadtbahn beträgt 190 Personen. Die Bil letausgabe besorgen 23 Damen, die je je 00 M. Monatsgehalt bekommen. Bern au, 0. März. Die aus die sen Sommer salleude 450jährige Feier deS Hussitensestes in unserer Stadt wird in ganz besonderer Weise vor sich' gehen. Es ist bereits eine Commission ernannt, welcher das Arrangement der Feier und d:? Herstellung e;n5 Raumes in dem Königsthoracbäude zur Unterbringung tu noch vorhandenen historischen Hussi tenwasicn übertragen ist. im mm may bo sound on nie uko. lWrr T 9r ir'a J W M M M mm AS TW iM VU J vvnqnor Ailvertislnir , Bureau . 10 Spruco Olluvlli v- "- ... i ... ulrrov. m m WB M ( Ans V nil7Y0ClL lülng conuncuj iuay HO (Uttu; xi.

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MQ n ij das beste und sicherste Mittel gegen tlureldaulichkcit, Nnverdaulichkrit, Underdanlichkrit, tluvcidanlichkeit, ZlnverdanlichÜctt, kvttkeiden, rtttkranlipeiten, Verdorvene Säst? Nnvrrdaullchkckt: llndkrdenlichkcit. llnvervaulichkeit, ttuverdanlichkeit. Dr. Aug. Köuig's Hamburger Trcpfe fca bcste und sicherste Mittel gegen Nuvervanllchkcit, Nuvkrdanlichkcit, Unverdaulichklit, Uuvcrdllulichkeit, (nlle nfleber, Sumpfffebr, ?Wcckselslebcr, Hautkrankbeltctt, Nnverdenlichkrit, Nnverdanlichkrit, ttnverdaulilhkett, UnvklVaullchkei Leberlciden, Lcberleidcn. Leber leiden, SttCts., 50 Cts., 50 Cts., kostet eine Flasche Sambnrgcr Tropfen. Prvl'irt! Problrt! Eine einzige glasche dird fast in allen Fälltn selbst deu Ungläubigsten von den Wlckunsien dlese HellmUtett nberzengen. D'.e Flasche Hamburger Tr?pfm lotut 50 tl. oder fünf Flaschen zwei Dollarö, sind in allen deutschen Apotheken zu haben, oder wer. den bei Bestellung im Betrage von $5.00, nach Empfang des Geldes, frei nach allca Theile der 'Leicinigtea Staaten versandt. ' ' - 1 Man adressire : A. Vogeler & Eo., Baltimore, Md WWMWM M, n n da beste und sicherste Mittel gegen Husten, Husten, Husten, Susten, ; pr. Aiigust König's Hlttnburgcr Brustthce da beste und sicherste ??!ittel gegen Erkaltungen, Srkälinugcn, Erkältungen. Dr. August Nönig'S Hamburger Brustthee wird nur in Orig'mal.Packetcn, Preis ss Cts., oder fünf Packeletzt, derkauft, ist i allen Apolhekeru zu haben ode: wird nach Smpfang deS Betrages, frei nach allen Theilen der Ä' einigten Staaten versordt. V!an adrrsilre: V. Vogeler Co., Baltimore, Md. trt?tthv t W'tJn Einsendung einer rftUlHVi v jptUfrnarfe ersk?on bis Hrn. . e l e r u. Co. in Battimor, Md. den reich illustrirten Hamburger Familien! kcx sie ISs kstenrei. nach ASrn. ?ell, lmerikuZ und den britischen PryVinzen. , -

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Ein ruMer Mrst. 5?o v,n ras fest Tolftoi deutsch Qtthel Lange.

Maljuta Va?s dem Zarewitsch eine?. Blick zu, ei welchem jeder Andere bis insJnnerste erbebt wäre. Aber dttZare milsch glaubte sich sicher vor MaljutaS Rache. Der zweite Sohn des Schrecklichen,dei Erbe des Thrones, vereinigte in sich sas' iZt Laster dtZ BaterS, und die schlechten Beispiele erstickten in ihm mehr mid weh, Alles, roaö er Gute an sich hatte. De, Zarewisch kannte bereits kein Mitleid mehi. Ja fügte er lachend hinzu, .Maxim hat wahreud des Mahls weder gegessen noch getrunken. Unsere Lebensart gefällt ihm nicht. Er verabscheut meines VaterS Opritschuina. Während dieses Gesprächs hatte Bo riö Godunoff kein Auge, von Jtoa ab wandt. Er schien den Ausdruck seines Gesichts zn studinn, und still, ohne daß Jemand es merkte, verlieb er den Saal. Maljuta warf sich dem Zaren zu Fü ßen. .Väterchen, Zar JmanWassiljewitsch!' sprach er, den Saum von Iwan's Kleide ergreifend, heute Morgen bat ich dich, ich Narr, ich Dummkopf, ich roher Bau er, mich zum Bojaren zu machen? Wo tatte ich meinen Verstand? Wohin kön nen des Menschen bedanken sich verirttn? Mir, dem niedrigen Sklaven, die Bojarenmühe verleihen! Vergiß Zar, meine einfältigen Worte; laß mich den aoldverbrämtenlkaftan wieder ausziehen, bekleide mich mit Haartuch nur vcrgieb Maxim seine Schuld ! Er ist noch jng. Zar ! Dumm, wie er ist, bedenkt er nicht, waS er sagt ! Willst du aber Jemanden bestrafen, so strafe mich; gestatte nicht, daß ich meinen Sohn bis zur Sinnlosigkeit sich berauschen lasset Erkaube, Zar, daß ich nÄinen dummen Kopf aus das Schaffst trätze ! Besieht, und augenblicklich leg' ich selbst Hand an mich!Der Zar begann zu lachen. .Warum dich uno deinen Sohn be strafen- ? sagte er, Maxim hat Recht m Was sagst du, Zar?? rief Maljuta. .Me. Maxim hat Recht ?" Und sein sreudlg.eS Erstaunen drückte sich bereits durch ein dummeS Lächeln aus, das sedoch sofort wieder verschwand; denn auf einmal glaubte er, der Zar machte sich über ihn lustig. Diese plötzlichen Veränderungen in Maljuta's Gesicht waren so außerordertt lich, so seltsam, daß der Zar von Neuem in Lachen ausbrach. .Maxim hat Recht wiederholte, er endlich wieder seine frühere strenge Miene annehmend. .Ich habe mich übereilt. Es ist un möglich, daß Serebrüny aus freiem An triebe gegen mich etwas unternommen haben sollte. Ick bin.seinen Schritten bis zu seiner Abreise zum litauischenHeert aufmerksam gefolgt. Er hat mir immer gefallen. Er war mir ein treue? Diener. Ihr Verdammten seid es suhr der Zar fort, sich an Gräsnoy und die beiden Baßmanoff's wendend, .ihr seid es, die mich zwingen, beständig Blut zu vergie ßen !. Hattet ihr noch nicht Hinrichtungen genug? Mutztet ihr auch noch meinen braven Bojaren vernichten? Wo werdet ihr Halt machen, ihr Ungeheuer? Eilt; eilt, verhindert die Hinrichtung ! Doch nein, geht nicht- es ist zu spät! Sein Haupt ist schon unter em Beii des Henkers gefallen ! Aber ihr, ihr Älle sollt mir filr sein Blut büßen ! : ,Es ist noch nicht zn spät, Zr sprach Godunoff, der gerade in den Saal zurückkehrte. .Ich befahl, mit Serebräny's Hinrichtung noch einen Augenbliä ju warten. Ich weiß, daß dn barmherzig bist, daß du manchmal dun verurtheilten Verbrecher verzeibst. Allein Serebrüny hat bereits das Haupt auf den Block gelegt, er erwartet dein Zeichen, Zar Iwan's Gesicht heiterte sich wieder auf. .Boris," sagte er, .komm zu mir, mein guter Diener. Du allein kennst mein Herz. Du allein weißt es, daß ich nicht zu meinem Vergnügen Blut vergieße, sondern um den Verrath auszurotten. Du hältst mich nicht sür blutdürstig. Komm hierher, Boris, ich will dich um armen.Goduncfs neigte sich herab. Der Zai küßte ihn auf die Stirn. .Nähere auch du dich, Maxim; ich will dir meine Hand zum Kuß reichen. Du sagst dem die Wahrheit, dessen Brod und Salz du issest ! Thue das auch in Zu kunst. Man gebe ihm einen kostbaren Zodclpelz.Maxim verneigte sich bis zur Erde und küßte dem Zaren die Hand. Welchen Sold empfängst du V fragte Iwan. Den eines einfachen Opritschnik, Zar. .Von jt an bekleidest du den Ranz eine Hauptmanns. Du sollst dieLebens mitte! und all die Vortheile eines Anfiih rens erhalten. Der Zar ließ Sercbräny zurückrufen. Die Opritschniks führten ihn herein mit gebundenen Händen, ohne Kaftan, .mit zurückgeschlagenem Hemdkragen, hinter dem Fürsten schritt der Oberhcn kcr Tereschka mit aufgekrempelten Aer meln und einem blinkenden Beil in der Hand. Trreschka trat mit ein, weil er nicht wußte, ob der Zar Serebrüny ver zeihen wollte oder nur eine andere Todes art wünschte. ' .Komm hierher Fürst sagte Iwan. .Meine Getreuen hatten sich mit dir em wenig zu sehr beeilt. Nimm ihnen das nicht übel. Sie haben die Gewohnheit. die Glocken ohne Rücksicht auf den .kalen der in Bewegung zu setzen. Sie beden ken nicht, daß immer noch Zeit genug bleibt, einem Menschen den Kopf zu nehmen, daß es aber unmöglich ist, ihm den selbe wieder aus die Schultern zusetzen. Bedanke dich bei Boris. , Ohne ihn hätten fi kick rWit inS H,nl!t nrfonhi- .ttnK

jeder RecurZ gegen 'Ehomjak wäre unmöglich. Wohlan, sag mir, warum du ibn anaearinen?"

Weil er iebst friedlicke Leute mitten w ihm TvrK' angriff. . Ich wußte da . . . V -C. -! ? ! m.m 51515 nagr, oac er iin tuicnu ww h2i!.' l'Isc? von der- Opritsch?.ina gehört. Ich befand mich auf der Z!ü5ce?se von Litauen nach Moskau, als ich auf Ehomjak und -seine Genossen stieß ad ne das Dorf überfallen und fried fertige Leuten erschlagen sah .Aber. wenn dn gewußt hättest, daß eö meiue Diener seien, würdest du sie euch dann angegrissen haben?" Der Zar blickte Serebrany durchdiingeH an. Der Fürst bedachte sich einen Augenblick. tiuq in dlelem Fall:, Zar, hätte lch sie angegriffen sagte er einfach; .ich hätte nicht glauben können, daß sie un .chuldige Bauern aus cernen Befehl er mordeten Iwan richtete seinen sinstern Blick aus den Fürsten und blieb lange Zeit stumm. Endlich brach er das Schweigen. .Das war eine gute Antwort, RlkNa 'agte er, zum Zeichen der Zustimmung nit dem Kopfe nickend. .Richt darum zabe ich in Rußland die Opritschnina ins Zeben gerufen, damit meine Diener un ichuldige Menschen tödten. Es ist ihre Pflicht, wie gute Hunde meine Schafe ?or den räuberischen Wölfen zu beschüt ;en, aus daß ich mit dem Propheten an Gottes jüngstenGericht sageil Ikann: Hier, Herr, ist die Heerde, die du mir anver traut hattest Das war eine gute Anwort. Ich sage es inAller Gegenwart: Du und Boris, ihr allein kennt mich. Die Andern denken nicht so; sie nennen mich einen Blutmenschen; aber sie wissen nicht, da wenn ichBlnt veraieße,mich in Thränen bade ! Sie sehen nur das, rothe Blut, das springt Jedem rn die Augen; aber die Thränen meines Herzens bemerkt Niemand. Diese farblosen Thränen fal len mir ans die Seele; aber wie brennen des Harz zernagen und verziehen sie es Tag für Tag !" Und bei diesen Worten richtete der Zar mit dem Ausdruck tiefen Schmerzes den Blick aen fiimm (Fortsetzung folgt.) Aus A iz z a meldet man die allerdings überraschende wenn über hauvt wahre Neuigkeit, daß über den Nachlaß der jüngst verstorbenen Madame Vlanc, der Wittwe des einst allmächtigen SpielpächterS, der ihr eine Rente von zwei Millionen Franks hinterlassen hat, der Concurs eröffnet wird. Madame Blanc hat es in wenigen Jahren durch ihre Verschwendung dahin gebracht, so viel Schulden zu, hinterlassen, daß der liquide Theil ihres Vermögens zurDeck ung derselben nicht mehr ausreicht. Die Summe, um deren Rückzahlung es sich handelt, belauft sich auf sünsunddreißig Millionen Franks. Nun ist lhr Vermö gen selbst bei mäßiger Schahng zwar bedeutend größer, allem dasselbe ist zum Theile in illiquiden Werthen angelegt, unter Anderem in TerrainS, so daß die augenblicklich vorhandenen oder flüssig zu machenden Aktivbestände zur Deckung dreier sqnloen rügt auflrciätta. 235 Pflaumenkerne. Ei nen eiaentbümlichen medizinischen Fall erzählt Professor Fürbringer aus der Jenaer Landes - Heilanstalt. Daselbst mächten sich bei einer Patientin, einer verwahrlosten Frauensperson, lellsame Krankbeltserlmelnunaen bemerkbar, ln deren Folge nicht , weniger als . 235 Bllaumenkerne zum Vorschem kamen. Erst jetzt gestand die Patientin ein, eines Tages nach mehrtägigem yungern sich bettelnd umberaetmbenund allenthalben abschlägig beschleden, in ihrer Verzweif. luna den Sunaer an einem zur Musbereltung bestimmten Haufen von Pflau men gestillt. Die Früchte nur Suel, yaut und Kernen verschlungen zu haben. Durch kalte Klysmata und dreisteDosen Ricinusöl" wie eS nach Medicinerart in der betreffenden lachwiffenschaftlichen Notiz lautet gelang eS. die Patientin nach einer mehrwochentlichen Kur XoitZtt herzusteSen. Nebe u. i tttttt iit Concvid, Neben, l Zahr ZU ftßßl90ßßß dlS?2 verleb. 2 Jahlt ji3? biZ IiS. Alle anderen rtrn b'Uig. Alle -orten Obft.flanztn ui'.v Bäume. Dr. $. Tchreekre. vloomtngtan, 3(11. DergroöeZerftörer douKrankheitökeimen: Darbv'S Prophylaetic Fluid ! Blatternarben verhindert. Seschwüregereiaizt und geheilt. krebsartige Bild gen r erbindert und beseitigt. Khr kurirt. Wunde schnell geheilt. Skorbut ini.kurzer Frist beseitigt. FeuchdeHautauS sSliiae ausgetrocknet. estftvoUttindigun, chädlich. Gegen rauhen HalS ist eS ein unsedltareS Hell Kittel. rlnsteirnug möglich. (ttanltniimmtt luft? ttto und aogeneh ge acht. Fieberknmken Vati . . ente Lmdnung und rsrtschung bereUei tllickckBder mit, dem Was,t7!ugesetem ?ro xkxltl riuiil. ' Oeichn weihn Teint ' dmch seinen Gebrauch sicher erztel4 ' Unreine Lust unschad, lich gemacht nd gen: iat durch Sprengen Nlit Ttothr'n rinid. Zur vieinlgnng deS themA und ,um . den der, Zähne it dS MMel nüder trefstich. . Schnupfen gelindert ' und gebeut. ose geheilt. Brandwunden augenblicklich gelindert. Slarben verhindert. öS entfernt alle nange- . nehmen Gauche. XfniiJUiXtJ wiyvv--iK verbinbert. Cholera vorgeievgt.SchiisSftb,r,erhtdert Bei TodeSkällea sollte tS in Hanse in der Nähe deS Leichnam? anze wandt werden, um un angenehme Gerüche j ' lksettizen. ES ist ein egenmlttel gegen animalische wie' rezetabilische Gifte, .Gliche. Gefährliche AnSditvstun gen vca Lraukevzim meru und Hospitälern werden durchweinen Se brauch unschädlich gemacht. tZelbcS Fleier auöz;, rottet. Scharlachsieber geheilt. . ' - - SStftw der That taS großK DeSinsecticnSs und NcimgMgöm!ttcl, I. Q. Zeilin Ä So.. pergefle vsu Faiklj lllwid, Ssemikr und lleknise vesiker.

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