Indiana Tribüne, Volume 4, Number 193, Indianapolis, Marion County, 26 March 1882 — Page 8

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Stablirt 1839.

AUGUST MAI, Mrmacher und Juwelier. 03 Süd Illinois Straße. pouder's Reinlicher öleischmarkt, 232 Ost Wasbinqton '.Str. 78 N. Pennsylvania Str. Stand: No.1OstMarlet.Haus, Woselbst nur die besten Sorten Fleiss zu den niedrigsten Preisen verkaust v?erden, in Folge dessen das Geschüst sich it jedem Tage bedeutend vergrößert. j. Giles Smitli, Wdolesale und Retail Flnrnber und. Gras-ITitter. QrS&tel Lager. Preise 35 Prozent niedriger tl3 va txgtnt ctncm Hauz er ravr. 76 TL yennsylvania Straße, Westseite. Indianapolis, Ind., 26. März 1882. Lokales. Anna Wilder wurde gestern nach dem Irrenhause gebracht. Elizabeth BurnS wurde für irrsinnig erklärt. ro ThomoS McShehy, der Redak. teur des .Western Citizen" wird im Schadamte eine Stellung mit 51500 Eehalt per Jahr bekommen. Welche SteU5, weik er selbst noch nicht, die Hauptsache ist da Gehalt. tsr Am Samstag den 15. und Sonn tag den 16. April findet da? Preis und Prüfung? - Turnen der Turnschüler des Sozialen Turnverein? in der Turnhalle und am Sonntag Abend die Schluß Feier in der Männerchir-Halle statt. ES braucht, wohl keine weitere Empfehlung für den Werth von Dr. Au gust König'? Hamburger Trovfen als folgende einfachen Worte -eine? Farmers im fernen Westen: .Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen ist eine gute Medi zw. ich kann nicht mehr ohne dieselbe sein. Schicken Sie uns wieder fünf Flaschen, da ein Kranker sehnsüchtig daraus wartet. Ge. Sammer, Casey, Iowa. Charles H. Gordon, der Partner Von W. S. Hopkin?, welcher an Süd Illinois Strafe ein CommisstonS Geschäft betreibt, ging vor zwei Wochen nach Philadelphia, um dort ein Zweig' Geschäft zu errichten. Da? Letzte was Hopkin? von seinem Partner hörte, war. daß derselbe dort da? Geschäft verkauft hat und mit dem dafür erhaltenen Gelde französischen Abschied nahm. Alles waS er zurückließ war em Bank'Conto im Betrage von $20. He?r HopkinS verliert durch die Affaire etwa Z2500. . .. Die Charity Organisation be absichtigt die Schließung sämmtlicher Lokale, in welchen die Tickets der Vineen neS'Loiterie verkauft werden, zu erwirker. Die Lotterie ist zwar gesetzlich gestattet, aber die Leute meinen die Errichtung von Lokalen zum Verkauf der TicketS nicht. Ein Hüften, ei Erkältung oder el dehn HalS szllte sofort geheilt werden. Nachlässigkeit führt oft zu Lnn eenkankZeiteu und Schwindsucht. vxown'S Bronchial TracheS ' bringe nicht wie Syrupe und Balsame den Magen in Unordnung, sie schwächen den Reiz zum Husten und helfen . bei C3c, OrZune, Hüften, Catarrh und allen Haliüikln, welchen öffentliche Red er und Sänger ausgesetzt sind. . Sei dreißig Jahren sind Brown'S Bronchial TrocheS von Aerzten empfohlen worden und haben immer zufriedengestellt. Seit einem Menschenalter sind sie in Gebrauch und haben ihren wohlverdienten Rang al? stehende? Heilmittel erhalten. Wer den überall zu 25 Cents die Vcx verkaust. Das Domino-Kränzchen, welches der Ssziale TurnschwesternBerein ge flern Abend in der Turnhalle veravstaltete, war sehr gut besucht. Jung uud Alt amüsirte sich vortrefflich bis zur spZten, oder auch wenn man will, frühen Stunde und an Spaß und Scherz fehlte e? nicht. tZT Michael Grwe, ein aus Ritzin gerS Farm angestellter Farbiger wurde gestern Nachmittag unter der Anklage auf Bigamie verhaftet und in Ermangelung von N000 Bürgschaft in die Jail gesteckt. Die Anklage rührt von seiner rsten Frau her, welche angibt, daß er sie vor Jahren in Kentucky verlassen habe und hierhergekommen sei und hier Anna CauSler geheirathet habe. AuS eigener Erfahrung wird wohl Jeder wissen, daß es nicht gerade zu den Annehmlichkeiten des Lebens gehört, Zahnschmerzen zu haben, da aber be kanntlich ein geschickter Zahnarzt in einem solchen Falle gar ost als rettender Engel erscheint, sollte man diese Hülfe niemals verfchmähen, sich im Gegentheil nicht zu spät an dieselbe wenden. Für alle derartiae Leiden erlauben wir unS daher Dr. ParfönS, UK West Washingtons!

Comlty - Sommissärlichc Weisheit.

Wenn ein Fiemer nach unserer Stadt kommt und mi! der allen Fremden eige nen Neugierde nach den Sehenswürdigkeiten der Hüi!plst:'.dt des Hooslerstaates sragt, so mag eö ftcU manchmal vorkommen, da sich der hiesige Bürger verlegen hinter en Ohren kratzt, aber noch im rechten Augenblicke fällt es ihm gewöhnlich ein, daß wir ja ein Court hauS haben, daS nicht nur gezeigt, das sogar als Prachtbau angepriesen werden kann. Denn nicht j:de Stadt hat einen solchen Justizpalast das muß man sagen, aber es darf auch nicht verschwiegen wcrden, daß man bei dem Bau dcsse?b:n viel mehr auf die Ausstattung als auf eine praktische Bauart Rücksicht genommen hat. Gi ist wahr, daö Gcdäude macht aus den erfZeuNuzen blick einen grcßarticjcn 'Ginoritu, cs ist nach jeder iSichtang l:ia f 4:51, vrr schwenderiZch cuSgcfialüt, uDer b'x :ä:i gel, welche. di:Zem fejinluu a.Ii if 'c;?, ! könnm r.un einmal nicht wegaiLuanii! werden. Wem roä:e cö nicht schon auf! gefallen, dlzß n;an an fcii Äsicflel! iuses mächtigen iöjuc? !'Un!;.u:S nicht n:ii dem Aussp.'uchc lir.Kul.n kann lifi hat der Jünerlnnn das Loch getaut" weil eben der smarte Zirnmsrrnar.n in diesem Falle ein Loch zu tuuen, curqq'ien hat. Das ist cinScrsehc:;, wie cS bei einer haldwezs umsichtigen Leitung nicht hätte vorkommen dürfen, dern es versteht sich ja von selbst, daß auch die Rückseite eines solch großen GcdäudeZ eine Thüre hären sollte. Zum Lobe kann e5 dem Bau meiste? end) nicht gereichen, daß die Ein theilung der Räumlichkeiten dcs Court Hause! eine so unpraktische ist,daß als man vor nicht gar zu langer Zeit in die Lage gekommen war, ein weiteres Gerichts, zimmer einzurichten, man faktisch rathlos war, wo man den Raum ,dasür-fkden könne.? ES wäre uns vi-llcich: hc::!e nicht eingesallzn, auf diese wenigen der Mängel welche unser Courthaus besitzt hirizudeuten, wenn wir nicht die Absicht hätten, unsere Leser daran zu erinnern, daß dieselben ihre Fremden mit einer ganz neuen SehkNs.vürdigkelt überraschen können, wir meinen nämlich die n e u e I a i l. Dieser neue BackiZemhaufen neben dem stolzen Courthause nimmt sich wirklich so wunderlich au, daß man eine herrliche Burg vor sich zu sehen glaubt, deren Ritler es nicht verantworten kann, daß cr die in unmittelbar neben seinem Schlosse erbautc Hundehütte gar zu simv?l, zu kümmerlich ausgestaltet hat. Da haben unsere Herren Gcmeindevertreter wieder einmal einen klugen Streich gemacht. Man hat dier eine Barracke errichten lassen, die nicht nur in allen ihren Theilen unpraktisch und unzureichend ist, die auch jeden r.nr.'cinrgermaß?n für mit Schön-heitSsinn-.'Bkgabicn beeidigt. Man glaubt aber ja nicht, daß das aus Sparsamkeit geschah, aussehen loHle es freilich so, ahn elstcns hat diese Hütte viel mehs Geld verschlungen, als sie we th ist, und ferner muß sie über, kurz oder lang doch einem anderen Bau Platz machen. Also von Sparsamkeit kann hier seine Rede sein, und ' roer.n dieser verpfuschte Bau dennoch aus diesem Grunde in der Weise errichtct wurde, dann ist cö erst recht eine Schande, denn wer würde uns nicht Recht geben. n?enn wir behaupten, daß man die Mauer, welche da? Courthaus um giebt, und die die Kleinigkeit von M.000 verschlttncn hat, eher hätte entb:hren können, als ein anständige? County Gefängniß? Wird nun noch in diesem Square ein sööluö Marlthaus und eine Stadthalle errichtet, dann sollte Denjenigen, welche zum Bau einer solchen Barracke. wie die jetzige Jail, ibre Zustimmung gabei', ein Ord:n rcr'.iehen'wcrden. : ; Gcvrge Winter Wie. aus einer Anzeige an anderer ?telle ersichtlich, findet heute Abend in der Turnhalle ein Bortraz des Herrn George Winter statt. Der Redner ist gewiß, viz'en unserer Leser schon per Renommee bekannt, weiß man ja allgemein, daß Herr Winker ein vorzügliches Rednertalent besitzt und es versteht, einen wirklich interessanten Bor trag zu halten. Das Thema laute! : Die nachsti Gefchäftkrisis, ist also sehr dazu geeignet das lebhafteste Jnteresie zu erregen. Der Eintritt ist srci unÄ es ist deshalb Jedem ermöglicht, dem Bortrage beizu wohnen. Hoffentlich werden unsere Leser die Mahnung, recht zahlreich zu eeschei nen. beherzigen. ' tm Heute Nachmittag um 2 Uhr solltlN sich die Liederkränzler daran erinnern daß eine Gesangsprobe stattfindet. Also pünktlich sein ! TS- Wm. Walls und Morris Dalton wurden gestern Rachmittag auf einen von Harveg Blackmore hier erwirkten Haftsbefehl unter der Anklage des Mord Versuches verkästet. Die Drei waren in einer Wirthschaft an Virginia Avenue am Freitag Nachmittag in Streit gera then und Walls und Dalton sielen über Blackmore her, schlugen ihn mit Bierglä sern und Billard queus, wobei dem Black more ein Ohr sast ganz abgehauen wurde. Blackmore machte sich da.m aus dem Staube, aber die Anderen verfolgten ihn und warfen mit großen Pflastersteinen nach ihm, ohne ihn jedoch zu treffen. Ein Stein flog gegen eine Hausthüre und zertrümmerte dieselbe fast.

2Ittti-Probibitivtt. In LangenbergS Halle fand gestern Äbend eine Wahlversammlung ' der Demolraten und Anli'Prohibtionisten statt. Di.' Versammlung war gut besucht. Hr. Edward Buttirk sührte den Vorsitz. Herr Turpie hitl? die erste Rede und mcn 'dars wohl sagen, daß er kaum einen einZ'gen Punkt von ZäZichiikeit in der Pro hibitionsfrage unberührt ließ. Besonders intereffant war seine Erzählung von der Hochzeit zu Kanna bei der JesuS, als der Wein zu Ende gegangen war, Wasser in Wein verwandelte, und wie die Leute jetzt die That dcs Gründers ihrer eigenen Religion in ein Verbrechen verwandeln wollin. Auch müssen wir den Freimuth anerkennen,- mit welchem Herr Turpie sich ülei den prinzipiellen Plnlt ausspaQ,daß eS gewisse natürlicheRechte gebe nnlche rie Majorität nicht das Reck t habe zu lcruhrcn.zu diesen Rechten gedöre die AuZ'.?Lhl der Speisen und Getränie und iin Piohibiücnsiu'etz ist dader UnterV" ! lies i: i3 . N uldsir Herr Tinple gkfpro'ben hatte, sollte der Vorsitzende Hrrrn R.:ppapor welche? mit Beifall empfangen lg'.nd?. Herr Rppaprt sprach englisch. sagt?, er komme nicht als Demokrat in fc!e Versammlung, sondern als Ver freier der Anti.Prohibitions Liga, als Vertreter des liberalen Elementes, welckeL st?ts bereit sei,Parteisesieln abzuschütteln, wenn dadurch ein wichtigeres Prinzip gesördcrt werden för.ne. Ec erklärte dann, wie die AntiProhi bitionsliga entstand, verlas die von der selben paisirten Resolutionen, welche die Verpflichtung enthalten, die Partei zu unterstützen, welche sich gegen Prohibition erklärte, und daß er dieser Verpflichtung ehrlich nachkommen werde. Er habe noch niemals ein demokratischesTicket gestimmt, aber er werde es diesmal thun. Er widerlegte dann mehrere der von den Prohibitionisten in'S Feld geführte Argumente uud schloß unter Beifall. Räch ihm sprach noch Hr. Johnson, einer der demokratischen FriedenSrichterKan didatel einige Worte, worauf die Ver sammlung sich auflöste. AuS der Nachtseite des Lebens. Vor einigen Tagen beorderte der Ho spitalarzt die Leichenbestatter Flanner und Hommown, eine im städtischen Hospilale verstorbene Frau,RamenS Mattie Hood zu begraben. Herr Flanner begab sich nach dem Hospitale und fand dort an der. Seite der Leiche einen intelligent auS sehenden etwa zwölZjährigen Knaben in Thränen ausgelöst. Auf Befragen theil te er mit, daß die Verstorbene seine Mutter sei. .Sie war vor einigen Wochen krank nach dem Hospitale gekommen be kam da Ne:venficber .und starb. Sie hatte sonst nichts von ihrer Verganzen heit gesprochen; der Knabe hatte in der Stadt irgendwo gearbeitet nnd als sie idr Ende nahen suhlte, ließ sie ihn holen. Meine arme Mutter! rief der in Thrä ncn aufgelöste Knabe einmal um's andre.' H.'rr Flanner stellte an ihr die Frage : Wer ist dein Varn? Ich weiß es nicht.' antwortete er, ich weiß, daß mich mein Vater einmal von der Mutter wegnahm und mich auf der Straße stehen ließ, wo ich nachher gesunden und wieder zu mei ner Mutter gebracht wurde. Seitdem habe ich ihn nicht wieder gesehen. Meine arme Mutter, sie war so gut und hat so viel zu leiden gehabte Auf dem ganzen Wege zum Friedhose schluchzte der arme Knabe und als die Schollen dumpf auf schlagend in die Grube fielen, wandte sich der Knabe an Herrn Flanner mit der Frage: Ist meine Mutler im Himmel? Ich weiß eZ nicht', sagte Herr Flanner, war deine Matter gut, Charles? Ach, sk war so gut zu mir. Hat sie Dich beten gelehr:? Ja, sie betete jede Nacht mit mir. Nun dann beruhige Dich nur, Charley, sie wird wohl im Himmel sein. Ach, sagte der K.labe, es ist gut, daß sie todt ist, sie war so gut und hatte so viel zu leiden. Nach und nach würde der Knabe ruhi ger.' Frau Mtddleton im nordöstlichem Theile der Stadt wohnhast nahm sich einstweilen des Knaben an, bis sich eine andere Unterkunft für ihn gefunden.

es- Um den Prohiditionisten eine ver diente Niederlage zu bereiten heißt es ar beiten und nicht die Hände in den Schoß legen. Die Massenversammlung, welche, wie aus einer an anderer Stelle besind lichcn Anzeige ersichtlich ist. am Freitag im Parktheater stattfindet ist ein Vorgc fecht zudem groben Kampfe und eS liegt i:n Interesse aller Deutschen, welche die persönliche Freiheit nicht untergraben se hen wollen, sich zahlreich zu betheiligen. Mutter! Mütter! Mütter! Werdet Ihr bei Nacht gestört und unterbricht ein krankes, zahnendes Kind durch Schreien Eure Ruhe? Wenn fo, dann kaust sofort eine Flasche von Mr s. Wiuslow's Soothing Syrup. Verlaßt Euch darauf es wird dem kleinen Schreier sofort helfen. Es giebt keine Mutter auf Erden, die es jemals ge braucht hat und die Euch nicht sosort sagen wird, daß es abführt, der Muttcr Ruhe verschafft und des Kinde Gesundheit wie ein Zauber herstellt. Es ist voll ständig sicher in allen Fällen, schmeckt angenehm und ist nach dem Rezept eines der ältesten und besten weiblichen Aerzte in den Ver. Staaten hergestellt. Es ist überall zu hadn zu 25 Cents die Flasche. S- Louis Forner aliaZ Gillespie wurde wegen Schwindels verhastet. Er bezahlte einem gewissen Frank Mills seine Bodbill" mit einer Anweisung auf die I. B. W. Eisenbahn, ohne dort ange stellt zu sein und ohne eine Forderung an denselben zu haben.

Frau Lucy Simpson, die farbige Temperenzrednerin wird heute in der Roberts Park Kirche wieder eine große Temperenzpanke, lo-kaffen. . Sie bat seit ihrem Hiersein sür.ihre Sach? 2 000 Unterschriften gewonnen und das zeigt, daß mag man auch noch so sehr über diese verrückten Härringe loöziehen, man ihnen doch einen gewissen Grad von Anerkennung für ihr eifriges Bemühen nicht versagen kann. Es giebt wohl wenig d'.utsche Frauen, die in gleicher Weife für ihre Prinzipien einstehen würden.

2r Der Coroner hat gestern den In quest. über die im St. Vineent? Hosvital verstorbene Virginia Smith fortgesftzt. Dr. W. V. Toller) bezeugte, daß e: er etwa zebn Tazen i dem MäoV; qern fen wurde und dag er in ihrem Bette eiie Medizin gesunden, habe, die ibn br, Schluß zielen ließ. dß des M5d chen rine Abortwn n sich vorgcron-en habe. Das Machen leugnet? hartnäckig, und weigerte sZ 5 cd. z,z sngen, durch wem cs d'e Miz'n bkrmen bat. LÄp' Vor einer von Cuar crmncTv-rn und Mitaliedkrn anderer Gew'r'schas'e" gut bdncfcfri VeinumuUiMii biett .vfifvr. Abend Hr. G?or,z W'iiter öivi Mi'.wal." kee einen Vortrug über den Ausstand der Ciaarrcnaoeiter von Milwaut'e. Er erklärte die Ursachen, d?n Beginn und den Verlaus des Strikes und bat um Untrstützung der Ausständigen. Er flocht in seinen Vortrag viele allgemeine B?' merkungen über den Stand der Arbeiter frage ein. Der Vortrag wurde höchst beifällig ausgenommen. Die Wahrheit braucht das Licht nicht zu scheuen. In unserm Sanernm hatte sich gestern Abend eine kleine .Gesellschast eingfunden, die über Dieses odr Jenis sich unterhielt. Einer der anwesenden Herren bemerkte das unser Ge schästslakal zierende große Bild St. Ja kobs Qel. Im vergangenen Winter that ich einen dösen Fall und verletzte mein Schienbein erheblich. Die Wunde wol te und wollte nicht heilen; ich wurde von Dr. Merder, dem ersten hiesigen Ehi ringen, behandelt ohne Erfolg St. Ja kobs Oel hat mein schwer verwundetes Bein geheilt. "Professor Schneider, der bekannte Musiklebrer. ist der Mann, dem wir vorstehende Mittheilung verdanken. Die .Post "nimmt mit Vergnügen Gelegenbeit, einen weiteren Beweis kür die Vorzüglichkeit des St. Jakobs Oel u liefern. Ediorielles, Omaha Neb. Post." Wie unsere Leser uS der betref fenden Anzeige ersehen, wird Herr Fritz Schütz, früher Prediger der freien Ge meinde in Avolda, (Deutschland,), dann Sprecher der freien Gemeinde in Phila delphia und nachher i Milwaukee, am Dienstag in der Turnhalle einen Vortrag hallen und am Freitag mit Herrn Rappa Port über die Grund und- Bodenfrage debattiren. Die Debatte wird jedenfalls von außergewöhnlichem Interesse sein, da beide Herren in der einschlägigen L'tcra turwohl zu Hause sind und doch auf verschiedenem Standpunkte flehen. Natbscl. DakArstcistdkrMenscb, Ss lang er lebt auf Erden ; Da Zweite hat ein Thier. Doch mancher Mensch hat'S nii;t. Im Ganzen wird'S um Eeld Mit freundlichen Geberden Gereicht, wa lieb.r man Vom Baum der Freundsch f. bricht. (Die Auflösung folgt am nächsten Sonntag.) Auflösungen zum Zwecke der Vereffentli. chnng müssen bis längstens nclchsten Samstag Abend eingeschickt Werden. Auflösung drS Räthsels in voriger Nummer : Mondnacht. Richtige Auflösungen gingen uns za von : Abonnent, Anua Schreiner, Treuer Anlän. ger und OedipuS. ... ?kil.'kappaprt. . NecbtSanwalt, 95 Ast Vasßwgton Str., 3imnter .l2 und. 18. Indianapolis, Jnr. ' (s Seht! Seht!! Seht!!! Die geräuschlose 0TI0 6AS-MASCHINE! ERRICS0FS 11C1IC Calorische Pomp - Maschine i 05aCcfcrt aller Arten auf Äui stellung und zum Verkauf zu Kostpreisen in der Office der IuliaiitipoliH Gasliglit & Coke Co., 40 Süd Pennsylvania Str. I. H. Bates. 41 Part Rom (TimeS Building). ' New ?)ork. Anzeisten Agentur.

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