Indiana Tribüne, Volume 4, Number 191, Indianapolis, Marion County, 24 March 1882 — Page 2

mam wumne. d 09 s cSHa;!- und onntagoausD. Officc: 552 DclaivarcStr. iKntrel ?ecfmA-v.)n matter at tS,e g rVftJ!Ice at IinliaiKipi, 1'nlia.Nt.J VIb ö n cm? i: i e.fe : közliche ?u?zül' .' 12 ''er Voch. onntagsüug.ik-? . . S (itt. perKKnnner. ?,ide zufzm::'en 15 J;r iv-ljf. 52T" Das Taqi-Z :tt crM.hit j?d.n ajr.itkag u:n 2l2 llfjr. D' o-::;'azöü'.,i.za'o, scheint des torgenS. R. Tetttts)rbtö5(5v.. Herausgebcr. Indianapolis, Ind.. 21. Mar;, 1582. Die Unw!?fe::tzc5: ver Scltttiigxa Deu:sS)la:kd'ö in Bezug auf amerikanische Verhältnisse ist eine sehr traurige Erscheinung, aber ' eine sehr erklärliche, wenn man in B:tracht zieht, daß sie, anstatt ihre Jnsor mationen aus deutschamcrikanischen oder englisch-amerikanischen Zeitungen zu be ziehen, falls ihr Latein" für das Verständniß der lehteren ausreicht, sich von grasgrünen" Jungen, die bei uns och nicht warm hinter'mOsen geworden sind, lange Correspondenzen schreiben lassen, die denn auch nichts Anderes, als ein elende Sammelsurium von Aufschnei dereien und sonstiges Wischiwaschi cnt halten. Ein solcher Eorrespondent ist auch wlio e vor it rnav be Emil Kegel in New York, dessen New Porkc. Glossen" dann und wann in dem Fcuilletontheile der sonst so sorgfältig redigirten Wiener Deutschen Zeitung" prangen". Dieser Kegel" hat eine schreckliche Ent deckung gemacht : ein (nach Ansicht jenes Correspondenten sicherlich deträchtli cher) Theil der in New York ankommen den Einwanderer fallt nach kürzerer oder längerer Zeit dem elendesten Tode an heim und crgiebt so das schanerlich: Plus der Todten über die Gehurten, wie ! eS die Riesenstadt ausweist." Eingeleitet wird die Mittheilung die ser entsetzlichen Entdeckung durch folgenden schönen Passus : Keine Stadt der Welt kann sich wohl der örtlichen Ausbreitung und der Bevölkerungs'Zunahme in so riesigen Pro gressionen als New Bork rühmen. Die Bcvölkerungs-Statistiker andererStädte vergleichen mit Vorliebe die Zahl der Geburten mit der Zahl der Todten wäh rend eines gegebenen Zeitraumes, und je nachdem die eine oder andere Zahl überwiegt, schließen sie günstig oder un günstig auf die Populationsbcwegung. In New Jork übersteigt nun die Zahl der Todesfälle die der Geburten allwö chentlich um mehrereHundcrte, und dennoch hat die Bevölkerung inzwischen nicht selten um mehrere Tausende sich y v.- .' vermeyrr. dieser iuwaa) veueyl cven nicht aus Neugeborenen, sondern aus fertigen", unternchmuugslustigen. und arbeitsuchenden Menschen, die, in immer dichteren Eolonnen, einer moderncnVöl kerwanderung vergleichbar, über den Ocean heranrücken, um sich mit derben Fäusten ein neues Glück zurechtzuhämmern." Und nun kommt das prächtigsieVlech : 2000 bis 5000 Immigranten entsteigen allwöchentlich denSchisfen,die vor Castle Garden, dem großen Einwanderer-De pot, vor Anker gehen. Ei.i Verhältniß mäßig kleiner Theil davon setzt die Neise nach dem Westen fort, um sich zumeist in Illinois ode? Kentucky (Kegel hat wahr fcheinlich nur von diesen beiden westli chen Städten gebort) anzusiedeln ; ein anderer Theil: schwache und sieche Leute die entblößt von allen Mitteln ankom men und wenigstens momentan un fähig sind, irgendwelche Lohnarbeit zu verrichten, geht hier in Folge der ausge pandenen Strapazen und Mangels ei ner ausreichenden Organisation der hie sigen Armen und Krankenpflege rasch zu Grunde und ergibt so das oben erwähnte schauerliche Plus der Todten übe? die Geburten; der dritte, weitaus bedeutendste Theil aber läßt sich fest in New Jork nieder und hilft den erwerbenden und später mitunter auch den besitzenden Stand der Metropole vermehren." Aber es ist dch gut, daß dieser Ke gel" den Nagel nicht auf 'den Kopf getroffen hat, und daß troZ seiner sürchterlichen Entdeckung Schaaren von deut schen Einwanderern, nach wie vor, mit Kind und Kegel" im Hafen von New Bork landen werden, denn bange machen gilt nicht. Besagter Kegel" scheint sogar schon aus Castle Garden, wo er die Einwan derer zu Tausenden sterben sah, heraus gekommen zu sein, denn er hat auch die Wahrnehmung gemacht, daß in der ziemlich einförmigen Straßen Physiog nomie vonNewBork die Hochbahn einen der wenigen charakteristischen Züge bil det,und daß New tyoxt auf einer lang gestreckten Insel liegt, die ziemlich schmal ist, so daß die Hochbahnzüge, welche in gleicher Richtung mit der Längsseite der Insel lausen, die Personennach und von jedem Punkte der Stadt sehr bequem , befördern können." ' ' ' Daß man in Wien ncch keine Hoch bahn hat, glaubt der grüne" Herr da mit entschuldigen zu müssen, daß es, im . Gegensatz zu der oblongen Gestalt von New Jork, centralsörmig angelegt ist, und dort die Vorbedingungen ganz an dere sind".' Nun, der letzte Puntt er scheint sehr glaublich. An der englisch-amerikanischen Presse hat Herr .Kegel" sehr viel auszusetzen, zumal da die hiesige Tagespress? sich ,dem Mittel'Europäer in Vordcrreihe ausdrängt und die amerikanische Tages publicistik in ihrem fieberhaften Streben ' nach interessantem, mannigfaltigem und daber recht ausführlichem Material icdes Gefühl für gefällige Ordnung desselben und für einen guten Styl verloren bat. Kegel arbeitet sich in seinem Berichte sogar in eine gewisse Entrüstung hinein.

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aus ES ist ein wahres rr . T. V J. .TlS V jn u ß -ww---Artikel gemeinsam : den elenden Styl, einen wahren Ncporter-Styl. Eine ge . -rr. v - fr: . Qr. pa'if t nur Eines yaven aue ciqt IülC vlvuir rtusüiun,uni 'p vv und da den großartigen Humor, der im verwüstlich im englischen Sprachschatz schlummert, wie aus der Ferne durch schimmern, und manchmal zeugt ein schneidiges Wort von dem Marsen Äna de routinirten BeobaÄters Dieser Wiener Mißnick übertrifft sein Berliner Vorbild noch ganz erheblich. Cr. Lamson'ö Verttrthsilnng. Gegen die Verurtheilung des Doktor Lamson zum Tode an dem Galgen er heben sich immer zahlreichere und gewich tigere Stimmen. Aerzte machen daraus aufmerksam, dun die Symptome :iner Aconi!Ve?giftung der Wissenschaft noch nahezu unbekannt sind, daß der junge Mann ebenso gut seinem Nückenmarklei den, wie etwaigem Giste erlegen sein kann, und daß Aconit bei Rückenmark leiden von den Aerzten angewendet zu werden fst?gt. Außerdem macht die englische Presse geltend, daß der Um stand, daß daZ Acotiv.zu einem Verbre chen nake liege, wie tn dlesemFalle, schon oft trotz anscheinend unerschütterlicher Jndicienbewcise zu Verurtheilungen Un schuldiger geführt habe. Die letztere Behauptung wird durch so viele interessante Rechtssälle bestätigt, daß es kaum weiterer Beispiele bedarf. doch ist ein, beinahe gleichzeitig mit Lam son's Prozesse verhandelter Fall dem letzteren so auverord:ntuch ähnlich und überhaupt so cclatant, daß wir dieHaupt data desselben berichten. Thomas Sklnncr Bet London war unter allen Symptomen einer Arsenik Vergiftung gestorben. Seine-Haushäl tcrin, z?ate Dover, halte einen Kapaun zubereitet, beide hatten davon reichlich gegessen und beide waren heftig erkrankt. Bei der Haushälterin hatte ein starkes Brechmittel gewirkt und dieselbe gerettet. Die letztere erklärte den Fall dahin, eine Frau JbneS, Skinner's frühere Haus hältcrin. der dieser, wie sie wußte, in fernem Testamente em bedeutendes Legat ausgesetzt hatte und die kränklich war, aber den alten Skmner noch häufia be suchte, habe sie beide umbringen wollen. Bei ihrem letzten Besuche habe sie Zwie bcln und Salbei mitgebracht, in diesen habe sich Arsenik vesunden, und diese habe sie, die Dover, unglücklicher Weise für den friill 1 des Kapauns verwendet. In den Resten des Füllsels hatte man Arsenik entdeckt, ebenso im Magen des Todten; die Dover war nur mit knap per Noth vom Tode gerettet worden, und in der Wohnung der Jones fand das Gericht Arsenik, welches diese ihrer Angabe nach früher zum Farben kunst licher Pflanzenblätter gebraucht hatte. staun es eine zwingendere Kette von Beweisen gegen die Jones aeben, als die kurz skizzirte ? Das Motiv zur That liegt klar aus der Hand, das Glst wird im Magen und im Füllsel und gleiche Gift wird in ihrer Wohnung gesunden. und daß sie Zwlebeln und Salbet in tue Skinner'sche Küche gebracht habe, hatte die Frau eingeräumt. Und doch war dieselbe an dem Giftmorde vollkommen unschuldig. Dem Chemiker, der den Magen des Todten und den Füllsel zu untersuchen hatte, siel es aus, da& ein Theil des letz tercn sehr viel, ein anderer Theil abso lut seinen Arsenlk enthielt. Hierüber. wurde der Dover, ohne daß man noch einen Schatten eines Verdachtes gegen sie hatte, Vorhalt gemacht, ihr Beneh men nel dem Richter auf, im Verlause eines langen und juristisch interessanten Verhöres kam bei ihr die Stimme des Gewissens zum Durchbruch und sie legte ein volles ZestandNip ad. ibtt hatte nur in die eine Halste des Füllsels Gift gethan und nur von der anderen geges scn. Ihre Krankheit war simulirt, das Brechmittel das der Arzt ihr verordnete, hatte sie gern genommen, um jede Spur eines Verdachtes von sich abzuwenden. darin, daß sie das von ihr Erbrochene beseitigte, hatte man sie war ja Haus hältcrin nichts Aussallendes gefunden. Sie hatte Skmner nicht todten, sondern nur lrank machen, dann den Verdacht der Schuld an der Vergiftung auf die Fönes lenken und hierdurch eine Abän dcrung des Slinncr'schen Testaments zu ihren Gunsten herbeiführen wollen. Die Dover kam sehr gut davon: das Gefchick ihres Vertheidigers und der Um stand, daß ihr Eeständniß wahrscheinlich einem Justizmorde vorgebeugt' hatte. bewog die Geschworenen, daß sie nur em auf Todtschlaz" lautendes Verdict ab gaben Militärische Disciplin. Die Fürsprecher Mason's scntimen tale Narren zu nennen, die von den Erfordernissen militärischer Disciplin nichts verstehen, wie dies von einzelnen Zeitun gen immer noch geschieht, zeugt von einem argen Verkennen des richt! gen Standpunktes. Der militärischen Mannözucht ist das Kriegsgericht vollauf gerecht geworden; es hat das Vergehen an sich in's Auge gefaßt, die öffentliche Äceinung nicht berücksichtigt, und das war von juristischem Standpunkte aus recht und gerecht. Was die hundert tausende, welche die Petitionen zu Gun sten Mason'Z bereits unterzeichneten) erbitten, ist nicht Recht, sondern Gnade und, warum soll gerade ein Mann vvn den Wohlthaten der prästdentiellen Begnadigungsbesugniß ausgeschlossen sein, für 'welchen ein sehr großer Theil des Volkes um Milde bittet ? Mason hat von dem Augen blicke der Bestätigung seines Urtheils an aufgehört, Soldat zu sein und. nun liegt die Frage doppelt nahe, welche ' Strafe wäre über ihn verhängt worden, wenn er nie Soldat gewesen, wenn er z. B. ci Schließer des Distrikts-GefängnisseS ge wesen wäre? Er würde schlimmsten Falls zu einem Jahre Zuchthaus verurtheilt worden sein und auch dann noch würden ihn die Geschworenen der Gnade des Präsidenten empfohlen haben. Es

und er ruft

'wäre sonack der militärischen Disciplin i . . 1 - . : '

, - . - - j p T I " " .der Prasideni gestatten, daß der eherna Zlige Soldat Mason eine achtmal so harte r.:v . t o r : : t : . ... n viel zu arones iJp er aebracht. sollte ;wiiu)c itiuci, uiu iytu in 2.iuiiiicu Erkannt worden wäre. Eine Äcgnadi gung Mason's ist kein gegen die militä ch'che Disciplin gesiihrten Streich, sie ist ein Act, der sich vortheilhast abheben wird von den vielen Fallen, m denen am unrechten Platze Gnade geübt wird. Der Llrdeiterauöstand t v c m in oer umveriano negion x oer größte, den Pennsylvanien bisher gese hen hat. 3000 Grubenarbeiter legten auf Befehl des CxecutivComite's, ohne einen Augenblick zu schwanken und gleich zeitig die Arbeit nieder. Dieses Execu t!v-Comue, der Gencral-Ausschu der Knights os Labor , wird von den Lo kal'Ausschüssen in geheimen Versamm lungen gewählt, und seine Mitglieder sind nicht einmal den Angehörigen des Ordens bekannt, geschweige denn andcren Personen oder gar den Grubenbe sitzern. Eine geheimnißvolle Macht beherrscht thatsächlich alle Gruben der genannten Regionen, und freudig, ja, offenbar stolz auf Die allerdings muflerhaste Organisation, unterwerft sich alle Arbeiter ohne Ausnahme ihren Dictaten. In dem Kampfe wird es Voraussicht lich zu irgend welchen Ausschreitungen nicht kommen ; die Compagnien werden wohl kaum den Versuch machen, andere Arbeiter anzustellen, denn das Comite hat seine Sendboten überallhin auSgeschickt und verkünden lassen, daß 3000 entschlossene Männer k.-inen Eingriff in ihre Rechte" dulden würden. Auf der anderen Seite haben die Grubenbesitzer große Vorräthe an geförderten Kohlen, und es scheint ganz, als ob dieselben die Lohnreduction, die zudem Strike sührte, bloß vorgenommen hätten, um einen Ausstand zu provociren und hierdurch einen Vormund zur Erhöhung der Koh' lenpreise zu gewinne. Oesterreich und die Südslaven. Oesterreich redet sich ein. Serbien wer de als Königreich dem russischen Einflüsse Nicht Unterthan bleiben.. Sehr gesehlt. Kein Staat, selbst die Türkei nicht, ist in Serbien so gehabt, als Oesterreich. Wenn man den Serben heute erzählt, die Erhebung zum Königreich hätten sie Oesterreich zu verdanken, so werden ine Serben sagen : Warum widersetzte sich denn Oesterreich unsern Wünschen vor einem Jahre ? Nicht seine Wohlgesinnt heit, sondern seine Schwäche, die bittere Noth hat Oesterreich veranlaßt, unserer Rangerhöhung jetzt zuzustimmen. Und wenn sich die österreichischen Staatsmänner einbilden sollten, Serbien werde, da es ja nun ein Königreich sei, . seinen Wünschen kein weiteres Ziel mehr sie cken, so sagen dagegen die Großserben und sagen die Russen : Mit der Würde des Königthums hat Serbien die große Pflicht des Protectorats über alle Ser ben übernommen, und diesem Ziele, der Vereinigung aller Serben, hat es die Pflicht zuzustreben. Wenn sich Montenegro serner sagen kann, daß es sich Oesterreich gegenüber rücksichtslos benehmen dürse, so ost es wolle, wenn ein allgemeiner südslavischer Aufstand g?gen Oesterreich drohe, so weißes, daß zur Erfüllung seiner Wün sche nichts so gelegen käme, als eine südslavische Erhebung gegen Oesterreich. Diese aber kann mit "dem nöthigen Gelde zu jeder Zeit in Scene gesetzt werden. Und glaubt man, Montenegro habe keine Wünsche mehr? Man sehe die Land karte an und man erkennt mit einem Blick, daß der einzige Feind der ewigen Sehnsucht Montenegro's nach demMcere nicht der Türke war und ist, sondern der Oesterrcicher. , Von den Bergen sieht der Czernagorze das blaue , Meer unten glänzen ; er kann es aber nicht fassen, da der Oeperreicher seinen Arm -zwischen ihn, den Montenegriner, und das ge liebte blaue Meer gestreckt hat. Als ein schmaler Streifen Landes, eben dieKüste bildend, zieh: sich das österreichische Ce biet um die Westgrenze Montenegro's herum. Auf nichts warten die Monte negriner so sehnsüchtig, als auf die Ge Icgcnheit, sich die Ausfahrt in's freie Meer von Oesterreich zu erstreiten. Die Gelegenheit wird kommen, sobald es Rußland oder irgend eine andere Macht an der Zeit sinket,. .Montenegro gegen Oesterreich in Sold zu nchm:n. ' Montenegro und Serbien haben bei Gelegenheit . des jetzigen Aufstandes Oesterreich chmach ge ehen. Man glaube ja nicht, diesen schlauen Völkerschaften gegenüber die Schwäche als Nachsicht auslegen zu können. Und so wird jeder Versuch Oester reichs, die Südslaven zu gewinnen und zu befriedigen, nur dazu dienen, deren Ansprüche zu steigern, sich selber aber in deren Meinung zu schaden. Neben emem 'Königreich Serbien wird keine Macht, am allerwenizsten Oesterreich, Erfolg haben mit einer slavischen Mis sion. Oesterreich wird an seiner Süd grenze keine Ruhe bekommen, sö lange Montenegro nicht die Meeresküste besitzt, Serbien nicht über alle Serben herrscht. Neben dem russischen Einfluß kommt in Cettinje wie in Belgrad kein anderer auf. Oesterreich bleibt politisch und mi litärisch doppelt schwach, so lange es Bosnien behält, so lange Serbien und Montenegro seine Feinde .sind. Und das ' bleiben sie naturgemäß, so lange Oesterreich von seiner slavischen Mission im Süden faselt, anstatt sich den slavi schen Suden vom Halse zu schassen. (Köln. Ztg.) Die englischen he.Wesetze, 'naö) welchen ein Wittwer nicht die Schwester semer verstorbenen Gattm heirathen darf, werden selbst von vielen Engländern einer Abänderung bedürftig erachtet und schon seit einer langenReihe von Jahren wird das englische Parlament bestürmt, eine solche Abänderung vorzunehmen. ' Aber alle Gesuche haben

. Gesetz ist einmal da und wird auch vor läufig in Kraft bleiben, obgleich eö schon viele Unannehmlichkeiten im Gefolge ge habt hat. Eine neue Illustration zu . diesen j eigenthümlichen Gesetzen lieferte ein ' kürzlich vor den Assisen in Liverpool verhandelter Fall, dessen Thatbestand folgender ist : Eine Anna Rowland hatte einen Metzger,' Namens Stephen Amer, bei dem sie bedienstet gewesen war, we gen Bruchs des Cheversprechens auf Schadenersatz verklagt. Der Letztere hatte sie, welche die Schwester seiner Gattin war, nach dem Tode dieser aus gefordert, in sein Haus zu kommen und die Leitung der häuslichen Angelegen heiten zu übernehmen. Die Klägerin ließ sich dazu bereit finden, gab die Stelle, die , sie bis. dahm inne geyavt hatte, auf und zog zu ihrem Schwager, um die Pflege der Kinder desselben, die Leitung des Haushalts und in seiner Abwesenheit sogar die seines Gescyasts zu übernehmen.- ' Nachdem sie diese Stellung drei Monate lang zurZufriedenhcit ihrcsSchwagcrs bekleidet halte, machte ihr dieser einen .Heirathsantrag, welchen sie jedoch ablehnte unter Hinweis darauf, daß die seit dem Tode ihrer Schwester verstrichene Frist zu kurz sei, als daß er, der Wittwer, schon wieder an's'Hcirathen denken dürfe. Neun Monate später wurde jedoch dcrHeiralhsantrag erneuert und dies Mal von der Klägerin ange nommen, was eine förmliche Verlobung zur Folge hatte. Nun zeigte es sich aber bald, daß es dem Metzger durchaus nicht Ernst war mit dem Hcirathen, und als er seiner Verlobten schließlich ausdrück lich erklärte, daß er sie nie und nimmer zu seiner Frau machen werde, verklagte ihn diese wegen Bruchs de Eheverspre chcns auf Schadenersatz. , . Der Prozeß ist übrigens zu Ungunsten der Klägerin entschieden , oder vielmehr ganz und gar abgewiesen worden, denn die Entscheidung, welche der Richter ab gab, lautete dahin, daß nach dem Gesetze ein Mann ebenso wenig die Schwester seiner verstorbenen Frau heirathen kann, wie seine Großmutter. Das sei allge mein bekannt und wenn ein Mann einer Frau, welche :r nach den bestehendenGe setzen nicht hei rathen kann, dasheirathso::sprecben. cj&?, so sei das null und riichtig, und von einem Prozesse wegen Bruchs des Eheversprechens behufs Er !.!igung von Schadenersah könne i?: röiem solchen JaLe durchaus nichr bis Sttde sein. Vs Jnlande. Äi: Bundesregierung ent wickelt denBewohnern der überschwemm ten Landstrecken gegenüber eine ancrken nenswcrthe Energie, aber auffallend ist es bei der sonstigen hülsSbereitschast des amerikanischen Volkes, daß sich im Norden noch kein Unterstützungscomite ge bildet hat, um die Noth der bei. der entsetzlichen Überschwemmung des Mississippi und seiner Nebenflüsse Verunglückten zu lindern. Für Tausende muß die Hülse zu spät kommen, wenn sie jetzt erst kommt. Tausende haben ihr Vieh ver loren und alle NahrungS-Vorräthe, Werkzeuge und Geräthe, so daß lie keine Arbeit vornehmen können. Tausende sind in Gefahr des Wahnsinns oder tödtltcher Krankheiten infolge ausgeztan dener Schrccknisse .und' durch eine oder zwei Wochen andauernde. Lebensgefahr, Durchnässuna .oder Hunger.' Dazu kommt nun die Gefahr ansteckender Krankheiten infolge der Fäulmß des umgekommenen Viehes und der verdor bcnen Futtervorräthe, der Sumpflust über den allerwärts gebildetenMorästen, welche von der beginnenden Sommer Wärme ausgebrütet wird, endlich die allgemeine Entmuthiauna.' solcher Men schenmassen, welche .ihr Alles verloren haben. , . O b d a s w a h r i st ? Der Mayor Harrison von Chicago befahl die Frei lassung eines verurtheiltcn Weibes, wel ches in7 County-Cesängniß abgeliefert werden sollte, mit folgenden Worten : .Der Stadtarzt 'meldet, sie sel im Be griff, Mutter zu werden. Es mag ein Junge werden. 'Der Junge mag einmal Präsident der Ver.Staaten werden. Muß er . im Vndewell geboren werden Ihr Name ist Harrison May Harrison. Ihr Jung2 mag einmal Mayor werden. Er darf nicht im Bndewcll geboren wer den." Nie, nie, 'nie !" , Die Frau wurde freigelassen. Das Kindist em Mädchen. Seit wann hat denn ein Mayor das Vcgnadigungsrccht ?- - ' In Jpsvich, Mass., stahlen zwei -Frauen -von-gutern Rufe bei einer .Fair", mit Lotterie, verbunden eine Anzahl Sachen. Sie werden aber nicht veifolgt, weil.die respektablen" Bürger des Ortes den' Fair-Veranstaltern mit cinem Gcgen'Prozksse' drohen, da die Lotterien verboten sind. ' ' ". Wieder i st ein. ehemaliger angesehener Politiker imd' Diplomat in Folge Schnapssosfes cm -New Brker Armenhause gestorben," Henry G. Nod gers, unter Präsident Van Buren Ge sandte? in Sardinien. N " Dem seit ungefähr zehn Jahren verstorbenen sreisiniiigen ameri konischen Geistlichen Theodore Parker soll jetzt in Boston, wo er hauptsächlich thälig war,' vor dem neuen Gebäude der öffentlichen. Bibliothct ein Denkmal er richtet werden, und zwar zu einem Ko stenpreise von $12,000. Von dieser Summe sind bereits tz9,800 aufgebracht worden..- ' . ' ',':,. r, :: . D e r h eilige Eifer, der C h i cagoer. Geistlichkeit, die sonntäglichen Theatervorstellungen zu unterdrücken, lodert wieder in neuen Flammen auf. i D i e P e t i t i o n en u m V e g n a digung des' Sergeanten Mason waren in der StadtNcvtzork bis zum 21. d.M. mit über- einer halben Million Unterschriften bedeckt.' Ein Laufbursche bei einem Advokaten" sandte an die Expedi tion der Srni" seinen ganzen Wochcnlohn von U sür Mason'S Familie.

icn 0:5 icr.i vergev:iQ erwiesen, naz

A l 8 - e in Pendant zu dem ungedüch von den Chinesen ..tälivwir !cn Brachen ' läßt sich jetzt in New Vor! eine von ihrem eigenen Vater am ganzcn Leibe tättowirte neunzehnjährige amerikanische Jungfrau sehen. Dieselbe erzählt, daß sie den größten Theil ihres LebeuS mit ihrem Vater und ihren Brü dem in einem Planwagen zugebracht habe. Ihr Vater habe ihr, damit sie nicht verloren gehe,das Bild einerSchule auf den rechten Arm tättowirt, und das habe ihr so gefallen, daß sie sich am ganzed Körper von ihrem Erzeuger habe tättowiren lassen. Der ßanze Körper dieser seltsamen Jungfrau weist Abbil düngen von allerlei Thieren. Pflanzen und allen möglichen Gegenständen aus, gerade wie ein Neu-Nupiner Bilder bogen.

Ein angesehener Bür ger von Gloversville, N. I., machte der Frau eines seiner Arbeiter unanständige Anträge, wurde aber von der entrüsteten Frau derartig mit kochenden Flüssigkei ten und einem glühenden Feuerschürer behandelt, daß er um sein Leben bat, und jetzt in einem kritischen Zustande dar niederliegt.' . Nach d en Listen des legten Census giebt es in Boston einen Mann, welcher seines Zeichens ein Fabrikant von Schwein Ssüßen" ist. Ein lächerlicher G e i st e r schwinde! hat Syracuse, N. I., in Aufregung versetzt. Herr Halstadt, früher Redakteur des Syracuse Courier", starb im August vor. I. nach langer Krank heit. Sein Geist ist kurz hintereinander und zwar genau so aussehend und geklei öet, wie H. im eben,. dem Vormann im. Sctzersaale, Charles Maigs, dem Reporter James HopkinsRobertMoore, welche? die Presse zu bedienen hat, und dem in Halstadt's Hause wohnenden Agenten Guile erschienen. Die Genann ten sind sämmtlich geachtete Männer, die sich mit spiritualistischem Schwindel, nie abgegeben haben, und man schenkt ihren Versicherungen, die sie zu beeidigen be reit' sind, in Syracuse unbedingten Glauben. Es ist eben eine schon längst bekannte Thatsache, daß Visionen und eine eigenthümliche nervöse Reizbarkeit mitunter ebenso die Form einer Epidemie annehmen, wie körperliche Krankheiten. Die Gemeinheit der spiritualistischen Betrüger würde nicht ausreichen, ihrem Schwindel fortwährend neue Anhänger zuzuführen, wenn sie durch die erwähnte Thatsache nicht unterstützt wurde. Der bekannte Bildhauer French in Boston hat das Modell zu der Marmorgruppe vollendet, welche für das Postgcbäude in dem amerikanischen Athen bestimmt ist. Diese Gruppe ist höchst geistvoll concipirt und veranschau licht die Herrschast der Wissenschaft über die Naturkrüste des Dämpses und der Electricität. Die weibliche Figur, wel che die Wissenschast repräscntirt, thront m der Mitte der Gruppe, Wurde und Klarheit auf dem cdeln Antlitz. J7. der linken vorgestreckten Hand halt sie einen Magneten, auS dessen Polen Funken sprühen; die rechte Hand zieht emen Vorhang zurück, so daß die Figur der Elektricität sichtbar ist. Zur Linken der Wissenschaft ruht aus emem Kme eine vollentwickelte, männliche, muskulöse Fi aur, ein Athlet, mit der Herrscherin durch eine eiserne Kette verbanden und sich aus em bestugeltes Rad stutzend, dessen unte rer Theil in einerDampfwolke verschwin dct. Rechts von der Wissenschaft steht ein erst halb entwickelte Jugendsormen zeigender Jüngling, den lmken Fug zum Vorwärtsschreiten ausgestreckt, elastisch, wie aus Draht gemacht, eine glückliche Neprasentation der ' Electricität, dieser im Verhältniß zum Dämpfe noch in den ersten Stadien ihrer Entwickelung begriffenen Naturkraft; zu ihren Füßen zucken Blitze, und im Hintergrunde er blickt man einen Theil des Erdballs. Das Modell ist in halbe? Größe der Gruppe in Gyps ausgeführt und hat den Künstltt volle zwei Jahre beschäsikl Vom Auslande. Großer Durst in Genf. Die Bewohner des Cantons Genf er freuen sich eines sehr respectablen Dur sies. Es giebt in demselben nicht wen! ger als 1tt00 Wirthschaften, in denen öffentlich Getränke verkaust werden ; das macht eine Schänke auf je 05 Einwoh ner. Im Jahre 1878 erreichte der Ge sammtconsum alkoholhaltiger Getränke die Höhe von 25 MicioncnMer, welche etwa einen Werth von 20 Millionen Francs rcpräsentiren. Auf den Kops der Bevölkerung kommt für geistige Getränke eine jährliche Ausgabe von 300 Francs, so daß die Genser mehr für Wein, als für Brod ausgeben. Im Carton Genf giebt es 115 Fleischerläden. 132 Bäckerläden, 420 Krämerläden und, wie gesagt, 1600 Wirthschaften. Ge genwärtig ist in Genf eine Adresse an den Cantonsrath im Umlauf, in welcher eine Erhöhung der Lizenzabgabe für Cafes Restaurants und Weinwirth schasten verlangt wird, um diesen großen Consum etnas einzuschränken. Bei dem nun einmal vorhandenen großen Durst bot' diese Petition aber wcnig Aussicht aus, Eisolg. Ueber den Falschspieler Samuel Fuchs, welcher in Metz mit zwei Complicen verhaftet wurde,,.nachdem er zuvor in St. Johann-Saarbrücken einen jungen, hoffnungsvollen Ossizier derart ausgeplündert yatle, oatz oerseive ourcy y.x . - . t . v S Lebensjahre steht, ist einer der bekannte sten und gewandtesten Berliner Bauern fänger-. Er vermehrte hier nur in den feinsten Kreisen md machte Abstecher nach allen Bädern und Rennplätzen. Im . Jahre 1870, kurz vor Ausbruch des französischen ,Kri ges, wurde Fuchs in einem hiesige Restaurant .Unter den Lind n" sammt zwei Complicen beim vorige et noir auf frischer That abge faßt, nachdem mehrere Ossiziere d?r hie

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MaHie, cisüyil uu . jiuycii den Einzelheiten : Fuchs, der im 67.

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vuuiiüii vrrriis um ukuhuuu; ( Summen geprellt waren. Das damals mit Beschlag belegte Geld, über 6000 M., wurde erst im Jahre 1877 dem Fis' cs zugesprochen. Seit dieser Zeit ließ sich Fuchs in Berlin n't mehr sehen. Einen ganzen Sommer ndurch plün derte er die Mecklenburger Gutsbesier und wandte sich dann nach Spanien und ' später nach Monaco, wo er bedeutende Summen gewann. In dem leUeren ' Orte trennten sich zwei Berliner Zunft genossen von wir vor etwa - ' t CL eigene ami in oemanoe cenras ihre Kunstfertigkeit zu versuchen. Das Glück war ihnen hold ; in einem halben Jahre' hatten sie bedeutende Summen zusammengespielt. Sie gingen dar auf nach Paris, wo sie wieder mit Juchz zusammentrafen, der indessen sehr bald wieder allein nach Italien ging. Nach" den Nachrichten, welche über Fuchs bei der hiesigen Criminalpolizei einliefen, hatte derfelbe im Jahre 1LL0 in ver schiedenen süddeutschen Bädern und aus Rennplätzen ungeheure Summen gewon , nen und die Absicht geäußert, sich bald vom Schauplatze seiner langjährigen Thätigkeit zurückzuziehen. Noch einmal ging er dann nach Palermo, wo ein rei cher Engländer gehörig von ihm gerupft wurde, und dann nach Tunis. Dort soll er sich noch zu Ansang dieses Jahres ausgehalten haben. Seine früheren Ge nossen leben jetzt hier in Berlin als Ren tiers. Wegen Gotteslästerung und Beschimpfung des christlichen Weih, nachtsfestes wurden Anfang d. M. der Redakteur der Berl. Börsen Zeitung" Dr. Konewka und derSchriftsteller Max Schönau von dem Landgerichte zu Frankfurt a. M. zu je vier Wochen Ge sängniß verurtheilt. Die eiwähnten Vergehen hatten der Staatsanmalt und der Gerichtshcf aus der Stelle einer hu moristischen Plauderei' über die Verta gung der Landtagssession herausdedu cirt, in welcher es heißt, bei der Geburt ' Christi sei das Vieh betheiligt- gewe sen. Die Angeklagten wandten ein, daß nach der biblischen Geschichte das Vieh aus dem Felde, resp, im Stalle gestanden habe, als Christus geboren und in die Krippe gelegt wurde, indeß fand das Gericht, durch den Ausdruck betheiligt" die Anklage begründet, was nicht der Fall gewesen sein würde, wenn es an jener Stelle statt betheiligt- dabei" hieße. Unter die großen Wohl thäte? der Menschheit rangircn wirhcrrn H. Schanzcnbach in Stuttgart, der sich um die Mit und Nachwelt durch Erfin dung eines Dämpfers für Pianos ver dient gemacht hat. Dieser Apparat läßt sich an jedem Piano anbringen undmil dert durch zw?i Dämpfungen verschiede nen Grades den Ton derart, fcaß er nur von den im betreffendenZimmer Besindlichen deutlich gehört wird, indessen noch f immer einen weichen Klang hat. Hierdurch soll den Fachmusikern und Ansän gern ein Mittel an die Hand gegeben werden, beliebig lange zu üben, ohne die Nachbarn zu belästigen, und den ?lnsängern durch Ä!öthigung zu stärkeremSpiel zu einem kräftigen Anschlag verholscn werden. Die Ermordung eines lüderlichen Frauenzimmers bildet in Pa ris das Tagesgespräch. Celinc Renoux war eine von ihrem Manne getrennt lebende Frau, die ihr unzweideutiges Handwerk, Prostitution und Kuppelei, im HalleN'Viertel trieb. Bor einigen Tagen kam sie mit einem jungen Manne, der nach Aussehen und Accent ein Eng länder oderFlamänder niederer Herkunft sein dürste, in ihre Mietwohnung, und bemerkte, als er sich entfernt, daß der Hausschlüssel fehlte. Sie theilte dies ihrer Dienstmagd mit, empsing aber den Fremden am nächsten Abend wieder, ohne gegen ihn Verdacht zu schöpfen. Am dritten' Abend brachte cr fünf Flaschen Wein,' und nun begann ein fröhliches Gelage, an dem sich auch die Köchin der Renoux detheiligte. Der Gast erzählte, daß er', gegen Mitternacht nach Havre absahren werde, um sich den nächsten Morgen auf einem englischen Steamcr einzuschiffen,, und um 11 Uhr, als die Herrin, eine außerordentlich korpulente Person, betrunken unter dem Tische schnarchte, ertheilte e? dem Dirnstmäd chendcn Auftrag, ihm beim PalaisNoyal einen Fiaker zu holen. 25 Minuten pjler fand diese ihre Gebieterin im Blute schwimmend. und schon todt, einei: Dolch, mit dem ihr ÜN fünszchn Wul.den vers.'tzt worden waren, neben ihr, den Schrank, in dem sie ihr Geld und idrc -Wcrthp2picre aufzubewahren Pflegte, erbrochen und geleert. Der Missethalcr war spurlos verschwunden. Sein Dieb stahl soll sich aus 100.000 FrcS. in französischen L'enten belaufen, ubcr er wird die Papiere schwerlich anzudringen ver suchen, da die Polizei, wie er in allen Zeitungen lesen kann, im Besitze eines NummerverzeichnisseZ der geraubten Esselten ist. Eine böse Nachricht koir, mt aus London : Die Crinoline taucht az, Horizont der Mode aus und hat sich sogar schon auf mehreren Bällen breit gemacht. Hoffentlich gelingt es, diesen Unhold rechtzeitig aus dem Felde zu schlagen. - Die Einsuhr von Eiern in' Großbritannien betrug im voriger Jahre ,750,000,000 oder zwei Dutzcnt für jede Pcrfon im Lande. Die E:e; hatten einen Werth von Hl0,000,000. . Teutsche Local?!a5itka)rcn. G r ü n st a d t (Pfalz), 3. März. Hie wurden drei junge Leute, nämlich: Heit rich D:iß, Philipp Wahl und JuliiZ Lander, alle drei im Alter von IG a Jahren und von Ebertshcim, durch de GenSdarmeru in idaS hiesige AmtSg richtsgcfängniß eingebracht, um nah Kaiserslautern transportirt zu werdet. Dieselben sollen wegen Meineid, bezz. Anstistens hierzu in Untersuchung sch befinden. ES ist dies ein Nachspiele einer in Rodenbach voraekomw'ün

vem ailen Geister, um,w:e zwei Jahren meldeten, aus V s v & . " "v

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