Indiana Tribüne, Volume 4, Number 190, Indianapolis, Marion County, 23 March 1882 — Page 2
Sttdittna TrUn'lnc. tägliche- und onnlagsausgeb?.
Ctftcc: 02 . QtiztoAvc&lr. jtf!irv'.i svomI-c1:v- matter m tl , iVti;f Hf sii(li:t?ifiiK'J:-. lr:!H:in.J ?on:tnnc:-i-s;re'.ie : r?q!Lt,e an r. , . ountnJau'ci:;-? . . Jntt zufauün-n . , ,.!-' PL. rr "oä. , s CtJt. la:him:iicr. . . .15 tft . rcrSd)?. Das Zaqttail a?V:at jVn Nachunt. tag nm 2 '-2 ttbr. 1 L- Lonasa.'zak, 5r!ch-:iu! dcö 'SjjTßene. ?!. TcttnbrtCo.. Hcrauögcbcr. Gnsunateltf, Ind.. März 13d2. Jilzttd gegen CngZatt). In New Pork munkelte man am 2). ds. -Mi, von einer Versam:nl::ng von Isländern, die am Aöcnd stattfinden und in der der russische Professor Mczzcrhosf, der die modernen Explosivstoffe zu seinen Spccialstildium qemacht hat, einen Vortrag übet die Kampseswcise halten sollte, die Irland England gegenüber zu adoptiren habe. Einem Berichtcrsiatter der Sun-, einem geborenen Irland:?, gelang cs nach längerem . Suchen und Erkundigen, das Lokal an der Westseite der 5. Avcnue zwischen der 47. und 8. Str. zu entdecken. Er trat ein und nahm Plak. Ein Herr trat auf ihn zu und sagte höflich : Sie sind wohl aus Irrthum in die unrechte Versammlung gerathen?" Ich nzünsche. dem Vortrag des HcrrnMezzerhoff beizuwoh nen." 'Sind Sie ein Jrländer?' c wiß." In demselben Augenblicke eröff nete Herr Riley die Sihu'.iz, der unge fahr 75 wohlgeilcidkte Herren beimohnten. ( ' . Der Vorsitzende wies darauf hin, einen wie längen Kampf Irland bereits kämpfe, um sein Recht von England zu erlangen. Alle Gründe der Vernunft, alle Künste der Beredtsamkeit, alle Appellationen an das Rcchtsgefübl der englifchen Regierung seien erschöpft und es sei an der Zeit, daß Irland mit anderen Waffen für feine Freiheit kämpfe. Dy namit und ähnliche Explosivstoffe seien die Waffen, zu deren Gebrauche die Re gierung Irland zwinge und der Augen blick sei gekommen, diese Mittel auf Eng lands 'Hartherzigkeit wirken zu lassen. Hierauf wurde Professor Mezzerhosf, der russische Chemiker, der Versammlung vorgestellt. Er ist ein Mann zwischen 50 und 60 Jahren mit einem scharf geschnittenen Gesicht, dessen Sprache den geborenen Jrländer im Augenblicke ver räth. Er eröffnete seinen Vortrag mit dem Hinweis auf David, der, ein Knirps, den Niesen Goliath mittels seiner Geschicklichkeit zu Boden fällte. England sei der Riese, Irland sei David und mit der Waffe der Wisienschaft müsse das letztere feinen Erbfeind bekämpfen, vernichten. Im Laufe des gegenwärtigen JahrHunderts sind die Hülfsmittel des Krieges wunderbar vervollkommnet und bereichert worden. Die Kriegswissenschast und die Wasfcn waren seit meiner Jugend Gegenstände meines Studiums und die vernichtenden Kräfte des Nitroglycerin und sonstigerExplosivftosfe habe ich zu meinem Specialstudium gemacht. Mit einem Kostenaufwands von $150 vernichte ich den mächtigsten englischen Kriegsdampser, dessen Herstellung $11, 000,000 gekostet hat und den ein StahlPanzer von 22 Zoll Stärke umgiebt. Mit zwanzig Männern gehe ich nach London, Paris, Berlin, Constantincpel oder St. Petersburg, keiner von uns soll mehr tragen als eine gewöhnliche Reisetasche von Durchschnitts-Größe und Gewicht, und in 21 Stunden fegen wir die Stadt vom Erdboden hinweg, auf deren Zerstörung wir es abgesehen haben. Die Details meines Verfahrens will ich hier nicht auseinandersetzen, aber es sind Männer unter Ihnen, die meine Methode kennen uud von deren absolut zuverlässiger Wirkung mit mir überzeugt find. Mit ein paar tausend Dollars errichte -ich vor jedem Hasen Irland's eine doppelte Schutzwehr von Torpedo's, so daß für jedes englische Schiff eine Unmöglichkeit ist, in einen dieser Häsen einzulaufen. Wollte ich Constantinopel beseitigen, so bedürste ich hierzu eines Raumes, kaum den vierten Theil so groß, als das Zimmer, in dem wir uns befinden. Dies sind die Waffen, die wir im Kampfe gegen England brauchen muffen, nachdem alle anderen Mittel erschöpft sind. Je zerstörender diese Waffen sind, desto kürzer wird der Kamps sein." Ein Herr Burns erklärte sodann, er gehöre zu denen, die das Verfahren des Prof. Mezzerhoff kennen und dasselbe sei völlig so wirksam und zuverlässig, wie dieser sage. Mit hülfe dieser Waffen könne Irland binnen Jahresfrist sämmtliche Städte von einiger Bedeutung in England zerstören. Würde England nicht seine sämmtlichen Soldaten aus Irland zurückziehen, dieser geknechteten Insel nicht völlige Unabhängigkeit geben, dann würde man England in seinem Herzen treffen. Nur tausend Männer brauchten wöchentlich fünfzig Cents beizusteuern, um in Kürze die erforderlichen Mittel zu beschaffen. Jeder Anwesende werde hoffentlich sich dem Bunde anschließen, deffen Gründung beabsichtigt werde und, gleich heute einen beliebigen Beitrag, in den Fond des Bundes emzahlen. N Viele der Anwesenden ' erklärten sich hierzu bereit, doch verließ der Berichte?patter das Lokal, ehe es an die Einzeichnung der Namen ging. Zum VcrftättnlS d:S jct)ig i; ttrtegs. Der sachkundige und ewiffe:,ha'te Kriegs Corresponder.t der Kölnischen Zeitung" veröffentlicht folgende hochinteressantc Schilderung vom Kriegsfchau Llake: ....
" Man darf sich nicht wundern, wenn die österreichischen Truppen jetzt xrt' tn Herzegowina und der Krivoscie noch harte Kämpfe zu btpchen haben werden. Die Bevölkerung in dieser Gegend, in der noch urarische Instinkte mächtig sind, hat sich noch nie' der gesetzlichen Ordnung der modernen Cultur gefügt, und es wird noch lange Jahrzehnte dauern, bis hier die alte Ordnung und die wilden Triebe unter das Joch' eines europäischen Staatswescnö sich beugen. Die Banden der Heiducken" führten in Bosnien und der Herzegowina stets einen erbitterten kleinen Krieg mit den SapticS (Gendarmen) und SpahiS der türkischen Regierung und haben, da letztere nicht mehr vorhanden sind, dieses Treiben gegen die österreichischen Gendarmen und Soldaten, die an deren Stelle traten, fortgesetzt. Bei diesem kleinen Krieg war vonMilde und gegen scitiger Schonung keine Rede, und Jeder tödtete sosort seinen Gegner, sowie ihm nur die mindeste Gelegenheit dazu geboten wurde. Es ist der Krieg des Gcschlcchterstaats gegen die Pioniere des modernen Staats. Heftiger Nationalhaß gibt häusig den Grund zu dieser tödtlichen Feindschaft. Die Herzcgowiner, Krivoscianer und Montenegriner sind durchweg Südslaven und hassen die Osmanen oder Türken ebenso hestig als die Deutschen, wie sie alle Oesterreicher bezeichnen. Der religiöse Fanatismus schürt ebenfalls diese wilde Feindschaft : die Bevölkerung dieser Gebirgsländer gehört überwiegend dem orthodoxen griechisch-katholischen Cultus an und hegt gegen die mohamedanische, wie ge gen die römisch'katholische Religion eine unversöhnliche Abneigung. Gerade diese griechisch. katholische Consession der meistcn Christen in allen südslawischen Volksstämmen auf der Balkanhalbinsel trägt ungemein viel zu ihrer Anhänglichkeit an Rußland und den weißen Zaren bei. Das Comturkreuz eines russischen Ordens, das ich absichtlich fast stets um den Hals trug, wurde in der Herzegowina, Bosnien und am meisten in Montenegro von allen Christen mit fast komischer Ehrerbietung betrachtet, ich ward häusig von wildbärtigen, von Schmutz und Waffen starrenden Männern um die Erlaubniß gebeten, dieses russische Ordenskreuz mit dem NamensZuge des Zaren küssen zu dürfen; dafür erhielten wir auch stets die beste und gastfreundlichste Ausnahme. Selbst von den Räubern der Heiduckenbanden, mit denen wir wiederholt zusammentrafen, wurde mein russisches OrdcnSkreuz stets mit der größten Ehrfurcht betrachtet, und die Heiducken vielfach österreichische Deserteure von den südslawischen Regimentern bettelten nur demüthig um Schießmunition, thaten uns aber sonst nichts. Außer dieser nationalen Abneigung gegen die österreichische Herrschast, die auch in Süd-Dalmatien noch lange nicht überwunden ist, trägt die jetzt festgesetzte und, wie eö scheint, auch mit Strenge durchgeführte Recrutirung gewiß sehr viel mit dazu bei, daß der Ausstand neuerdings in allen diesen Gegenden eine so große Ausdehnung gewonnen hat. Es war vorauszusehen, daß man bei cr großen Abneigung der Bevölkerung gegen den Dienst im regulären Heere dabei auf den heftigsten Widerstand stoßen und nur sehr geringen Erfolg erreichen würde. Und wenn man nun wirklich ein paar Tausend widerspenstige, unbrauchbare Rekruten mit Gewalt zusammentreibt und in die verschiedenen Regimenter vertheilt, so bringen sie diesen Nachtheile und Unannehmlichkeiten aller Art. Ich entsinne mich noch deutlich einiger Dutzend Süd-Dalmatiner, die ich früher einmal in Prag, wo man sie in ein böhmisches Regiment eingesteckt hattc, sah. Die armen Kerle konnten das gewöhnliche Mcnageeffen der Mannschaft mit dem besten Willen nicht' verdauen, da sie an Fleischnahrung nicht gewöhnt waren, sahen abgemagert und krank aus, glichen in der That eingefangenenRaubthieren, die man in einen Käsig gesteckt hatte. Für sie selbst, wie für ihre Lehrmeiste? waren die Exercirubungen wahrhast eine Qual, da sie mit ihren krummeu Beinen und vorgebeugten Rücken das stramme Marschiren nicht lernen konnten, und die Ossiciere sagten mir selbst, daß diese zwangsweise ausgehobenen süddalmatinischen Rekruten bei jeder Gelegenheit zu desertiren versuchten, wie Gesängen? stets bewacht werden müßten und sehr häusig auch wegen der ungewohnten Nahrung oder aus Heimweh nach ihren Bergen bald erkrankten und stürben. Wie viel Hunderte dieser Dalmatiner liefen auch imFeldzuge von 18 freiwillig zu uns über oder ließen sich ohne Widerstand gefangen nehmen ! Und bei einer solchen Bevölkerung in der Krivoscie will man jetzt die allgemeine Wehrpflicht und die Bildung der Reserverezimenter, deren militärischer llrth größtenteils auf dem guten Willen und dem kriegerischen Geiste der Mannschaft beruht, einsühren ! Aber es ist eben altherkömmlich in Oesterreich, daß man alles an der unrechten Stelle thut. Man centralisirt ZücksichtSlos, wo die spröde Eigenthümlichkeit der Verhältnisse die größte Behutsamkeit erforderte; dagegen wo man mit eiserner Faust durchgrcifen sollte, da crmuthigt man im Gegentheil die eigenwilligen Sondcrbestrebungcn und wirft ihnen ein Reichsrecht nach dem andern in
den Nachen. Erklärlich wlrd das energische Vorgehen, welches man derbster reichischen Regierung so selten nachsagen kann, au? einer sehr einfachen Betrachtung. Oesterreich will die Vormacht der römisch-katholischen Slavenwelt werden; deshalb schreitet es mit ungewohnter Energie gegen alle Bestreburrgen ein, bei denen es griechisch-orthodoxe' Einflüsse im Spiele wittert. So in Galizien, sa in der Herzegowina. Die Gegend, wo der Ausstand jetzt am meisten um sich gegriffen haben soll, am linken Ufer der Narenta bis zur Grenze des Distriktes von Ragufa und Fotfcha bis zur Drina, gehört zu den unwirthsamsten und wildesten der ganzen Herzegowina. Daß die Montene
' griner sich trotz aller Neutralität des ' ! Fürsten von Montenegro bald an dem Kampfe betheiligen und die Haufen der I Ausständischen um einige Hunderte, ja,
: selbst Tausende muthlger Kriege? verstärken werden, halte .ich für fehr lacht möglich. Alle Montenegriner hassen Oesterreich und kämpfen aus bloße? : Kampflust und häusig auch aus Raub ' lust, da ihr Land entschieden zu öde ,md unfruchtbar ist, um seine Bewohner ernähren zu können, zumal die meisten Männer die Arbeit für eine Schande halten und sie ihren vielgeplagten Weibern überlassen, um lieber auf der faulen Bärenhaut zu liegen oder Rauüzüge in die Türkei auszuführen. Da nun letz tere jetzt aufgehört haben, so werden die montenegrinischen Raubbanden dafür mehr in das österreichische Gebiet infallen. In diesen Gegenden herrscht noch zum Theil die alturische Anschauung, daß es schimpflich sei, mit Schweiß zu erwerben, was man mit Blu! erringen kann. Man sieht, es ist ein T'anacrgcschenk, welches sich Oesterreich zum An. gebinde erwäh.'t Das Attentat" an? cZamvktt.,. Emil Florion wäre sür sein Leben gern Gambetta's Mörder geworden. Der 23jährige Weber führte in Rheims ein recht ruhiges und geregeltes Dasein. Er verdiente soviel, daß er mit einer Maitreffe lebn konnte. Da kam abereines Tages die Bürgerin Louise Michel nach Rheims und predigte dort den Haß gegen die Bourgeoisie. Florion wurde sofort fanatischer Sozialist und faßte eine solche Verehrung sür Louise Michel, daß er in dem Gasthofe, wo sie abgestie gen war, . eine Wohnung nahm. Er verlor seine Stelle und beschloß, nach Paris zu gehen und dort Gambetta, das Haupt der Bourgeoisie, zu ermorden. In Paris trieb er sich drei Tage lang in der Nähe des Palais Bourbon umher. Zu seinem größten Acrger ging aber Gambetta, den er den Spitzbuben mit dem Glasauge" nennt, nie zu Fuß aus, sondern fuhr nach der Art der .Ausbeuter des Volkes" stets im Wagen. Nun wollte Florion zum Erfatz Grcvy oder Ferry tödten, wußte aber leinen dieser Herren zu finden. Er suchte geraume Zeit nach seinem Opfer. Endlich sieht er in der Avenue de Neuilly einen feinen Herrn mit einer Rosette im Knopfloch daher kommen. Er schießt in allernächster Nähe zweimal auf ibn. Der Her? war ein deutscher Arzt, Namens Meynard, im Knopfloch trug er nicht die Eh renlegion, sondern eine Rosette, die aus einem türkischen und einem persischen Orden komponirt war. Die beiden Kugeln gingen knapp am Halse und der Wange des Arztes vorbei. Gleich darauf schoß sich der Mörder in den Mund. Der Schuß hatte aber keine andere Wir kung, als die Zerschmetterung einiger Backenzähne. Florion sieht viel jünger aus, alv er ist. Sein Haar ist roth, sein Aussehen kränklich, fast hektisch, sein Blick unstät. Der Angeklagte schlägt wüthend auf die Schranke und sein bleichesGesicht erglüht von Haß. Die Maschinen haben die Handarbeit getödtet, ruft er. Der Herr sammelt Gold und uns giebt er ein elendes Stück trockenen Brodes. Er sei nach Paris gekommen, Gambetta zu tödten, den Chef der Bourgeois. Er wollte dann einen Dekorirten tödten, denn man dekorirt nur die, welche vom Schweiße des Volkes fett geworden sind. Doktor Mcynard ist nicht zur VerHandlung gekommen, er ist krank.- Der Angeklagte bedauert, aus den Doktor geschössen zu haben, denn ein Arzt sei ein nützliches Mitglied der Gesellschaft. Der Gcrichtsarzt erklärt, daß Jlorion im vollen Besitz seiner Geisteskräfte sei. Der Vertheidiger hebt die große Jugend Florions und seine geringe Bildung hervor. Die Geschworenen erklärten ihn für schuldig mit Zulaffung der mildernden Umstände. Florion bittet um dieGnade des Gerichtshofes, der ihn aber dennoch zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt. t Theodor Kulla? f in Gkdenkdlalt von Vkstltz Rosz'oAstt. Theodor Kullak! Wie dieser Name magnetisch wirkte aus alle die Kunfljünger, welche ihr Leben dem Tastcninstrumente widmen wollten! Man kann ohne Uebertreibung behaupten, daß kaum ein sivilisirteS Land in der Welt existire, welches nicht Schüler an Kullak entsandt hätte. Der stetig wachsende Ruhm des großen Klavicr-Pädagogen eroberte sich nach und nach den ganzen Erdball, und die unterworfenen Länd:r en'.richteten dem friedlichen Eroberer, wie weiland den römischen Länderbezwingecn, als jährlichen Tribut eine Summe von Ta lenten. Mit welchem Eifer Kullak an der Ausbildung seiner Schüler arbeiZete, mit welchem Interesse er das Heranrcifen der Begabtesten unter ihnen verfolgte, das ist ja namentlich hier in Berlin zu bekannt, als daß ich nöthig hätte, davon zu erzählen. Aber so wie er nur seinen Schülern lebte, so gehörten ihm auch diese mit Leib und Seele an, und das nicht nur für die Zeit seines Unterrichts, sondern für immer. Man hörte wohl einmal aus. Stunden bei .ihm zu nehmen, aber als seinen Schüler betrachtete man sich darum doch zeitlebens. Wie Kullak Klavier spielte, das wiffcn von den jüngeren Leuten nur seineSchüler. Der Cottcertkarriere hatte er schon im Alter.von ungesähr 36 Jahren für immer Valct gesagt, im Salon ließ er sich ebensowenig hören, und so blieb, um lein Spiel bewundern zu dürfen, eben nur nur das einzige Mittel: bei ihm Unterricht zu nehmen. In seinen Lehrstunden spielte er nun aber sehr viel, und da war es denn nicht genug zu bewun dern, wie der Mann, deffen ganze Zeit fast noch seiner Anstalt gewidmet war, trotz alledem die ganze Literatur von Bach bis Liszt in seinem Kopf und seinen Fingern behalten konnte. Die zutreffendsten Vergleiche, die MSlichsten poetischen Bilder waren ihm stets zur Hand, wenn er den Stimmungsgehalt einer Komposition zu chaI rakterisiren unternahm. Die Jn'.cntio-
nen des Componisten galten ihm dabel immer als Richtschnur, nach der sich der Vortrag eines jeden Musikstückes zu gestalten hatte, und nichts war ihm widerwärtiger, als jene sich heute so breit rna chende Subjektivität, welche den Styl des AuiorS geradezu fälscht. So konnte er sich z. B. immer fehr ereisern, wenn er die Chopin'sche s-äur-Polonaise durch ein übertrieben rohes Tempo und rohes Drauszuschlagen zu einem wüsten und geschmacklosen Bravourstück dcgradirt sah. Lesen Sie Liszts Buch über Chopin," pflegte er alsdann zu sagen, und informiren Sie sich . dadurch über den Ursprung und Charakter der alten Polonaisen. Das waren festliche Umzüge in den alten Schlössern der polnischen Edlen, bei denen der glänzendste ritterliche Pomp und die ausgesuchteste Eleganz entwickelt wurden. Pomp verträgt sich aber niemals mit Hast, und Eleganz ebensowenig mit Roheit. Darum darf man auch aus einer chevaleresken Polonaise keinen Kosackcnritt machen !" Trotzdem nun Kullak, wie aus dem Angeführten ersichtlich, eine gewiffe Ob jektivität in der musikalischen Reproduktion für unerläßlich erachtete, war er doch weit davon entfernt, die Individualität des Einzelnen vernichten zu wollen, 'und da? Treffen de? richtigen Punktes bierin machte eben nicht den kleinsten Theil seiner eminenten pädagogischen Begabuna aus. Was für glänzende Resul-
täte Kullak's Lehrthätigkeit an seiner nun schon 27 Jahre bestehenden und, gegen 1100 Schüler zählenden Akademie erzielt hat, das weiß Jeder, der den Entwickclungsgang der heutigen Musikpflege auch nur oberflächlich verfolgte. Theodor Kullak hatte ein Alter von 04 Jahren erreicht. Er war Profeffor der Musik, Ebrendoktor der Universität Grcifswald, Hofpianist des Königs von Prenßen und Ritter mehrerer Orden. Er hinterläßt eine Gattin und drei Kinder, von denen der älteste Sohn (Franz Kullak) ebenfalls Musiker ist und schon seit vielen Jahren an dem Institut seines Vaters unterrichtet. Vom Ittlande. Die Schleusen des EricCanals werden am 5. April geöffnet werden. , In Californien werden in diesem Jahre 2,021.000 Acres mit Weizen bestellt. - Eine Jury in Chicago hat kürzlich einen Mann in Anklagestand versetzt, welcher längst den ewigen Schlaf schläft. Zu Washington in Jllinois giebt es einen weiblichen FricdenSrichter. Einer der Hauptindustriezweige West-Virginien's ist die NagelFabrikation. Es werden daselbst 21 Procent aller im Lande angefertigten Nägel hergestellt. Sam. I. Tilden hat jetzt auch sein Scherlein zu dem Gärfield-Denkmal-Fond beigetragen. Ein trockener Abzug sc anal unter einer der Straßen New tyoxVo wird schon seit längerer Zeit von Tramps" als Nachtlogis benutzt. Verschiedene amerikanische Eisenbahncompagnien sollen, wie das in London erscheinende Journal Jron" behauptet, mit österreichischen Fabrikanten behuss Lieserung von 170 Locomotivcn in Unterhandlung stehen. (?) Die Bill zur Wiedereinführung der Todesstrafe in Wisconsin, fiel in der Gesetzgebung durch, aber nur mit geringer Majoritär. Im Hafen von Buffalo wurde Ende voriger Woche die, Leiche des Capitäns Chas. Eno in der Kajüte feines daselbst überwinternden Kanalbootes aufgefunden und zwar in einer Weife, die eine wahrhaft rührende Geschichte bildet. Der Mann hatte Niemanden außer seiner sechsjährigen Tochtet Etta bei .sich, und das Kind hatte keine Ahnung davon, daß der kranke Vater, der sich in seine Koje legen mußte, in's Jenseits abberufen worden war. So faß es denn nun drei Tage lang bei dem erkalteten Leichnam in der Kajüte, diesen sorgfältig zugedeckt haltend, wcil sich der schlafende Papa so kalt anfühlte." Ein Zufall führte die Entdeckung dieses Todesfalles herbei, sonst säße die arme Kleine vielleicht heute noch bei der Leiche, unwissentlich die Todtenwache haltend. Die O b d u c t i o n d e r Leiche Eduard von Eichenau's bat nicht die Spur einer äußerlichen Wunde von einigem Belang ergeben. , Die Untersuchung des Magen-Jnhältcs ist noch nicht vollendet.' Die social! sti's ch e'Arö e i t erPartei scierte vorigen Sonntag rmSaale der Germ.Ass. Röoms in New Jork den Jahrestag der Proklamation der Pariser Commune. Die Versammlung war von mehr als 800 Theinehmern besucht. Jrving Hall war am Samstag Abend, ebenfalls zur Feier des Gedenktages der Kommune, mit rothen Flaggen und Bannern geziert. Zustus Schwab, sowie seine Genossen vom soeial-revolutionä-ren Klub, begingen das Fest in ihrer Weise. Reden in englischer,französischer, deutscher und russischer Sprache wurden gehalten und mit gewohntem Beifall angehört. . G r e u l i ch e S ch a n d t h a t e n hat der Pöbel in Denver, unbehelligt .von der seigcnPolizei, an wehrlofenChinefen bei Gelegenheit des Begräbnisses eines ermordeten Chinesen begangen. ' Hundert Kinder der Krä-hen-Jndianer in Montana sollen dem.nächst bei Farmern in Ohio untergebracht werden, um zu nützlichen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft erzogen zu werden. Zu Trousdale, Tenn., wurden neulich eine Jungfrau und ein Jüngling nach bapristischcm Ritus getauft und dann in ihren triefenden Gewändern sofort copulirt. Ein Insasse des Staatszuchthaufes zu Frankfort Kentuckn
haute sich kürzlich die linke Hand ab, um nicht mehr in dem Hanf-Dcpartement arbeiten zu muffen. Das G e h a l t u n d d i e s o n -stigen Einnahmen des ersten Clcrks des Oberbundcszcrichts sollen sich zusammen pro Jcih? aus .N0,000 belaufen.
Ueber die Bcschfsenheit des VlchstandcS auf den Prairren des fernen Westens treffen fehr günstige Nachrichten ein, da das Vieh während des ganzen Winters hinlänglich Nahrung fand.. Die T a b a k p flanze r i n de n meisten Staaten der Union wünschen die Jnlandsteuer-Gesetze so abgeändert, daß sie an jede Person Tabak verkaufen dürfen. Nack) den gegenwärtig bestehenden Gesetzen dürfen sie nicht einmal ein paar Pfund Tabaksblätter behufs Tödtung von Ungeziefer on einen Nachbar verkaufen. Von dem Kreisgerichte zu Baltimore wurden einer Frau $1000 Schadenersatz zugesprochen, und zwar dasiir, daß sie ihren Koffer nach gestohlenen Sachen hatte untersuchen lasten müssen und, obgleich man bei ihr daö Gesuchte nicht gefunden hatte, von ihrem Landlrd an die Luft gesetzt worden war. Jn Georgia sind bereits die Wassermelonen aufgekeimt. Die jungen Pflänzchcn berechtigen zu den besten Hoffnungen. In Brooks County find dreihundert Acker damit'bestellt. Der chinesisch eGesandte in Washington ist nicht nur bei unserer Bundesregierung, sondern auch bei der spanischen Regierung aecreditirt und wird demnächst Madrid einen längeren Besuch abstatten. In Elgin, Jll., hat dieser Tage der 84jährige Smith Jamison die 83jähr!ge Sarah Seward geheirathet. Jn Maine Haben sie eine neue Methode entdeckt, Schnaps unter die Leute zu bringen. Nach einer alten Entscheidung des Oberbundesgerichtes kann die Einführung und der Verkauf von Spiritussen in Originalgebinden" durch kein Staats- oder Municipalgesetz verhindert werden. Die SpiritussenHändler in Maine führen nun .ihreWaaren in besonders sür diesen Handel hergestellten kleinen Gebinden aus Canada ein und verkausen jetzt ihren Schnaps in dieser Originalverpackung. Die Sache ist so schlimm geworden, daß die Temperenzler jetzt den Congreß angehen wollen, die Umgehung ihrer schönenStaats gesetzt unmöglich zu machen. Aber was wird das nützen ? Kein Mensch würde aus den Gedanken gekommen sein, diese Originalgebinde" einzuführen, wenn in dem guten Tempcrenzstaate nicht genug Leute wären, welche gern einen hohen Preis sür diese Waare zahlen, und wenn dieser Manier des Verkaufs ein Ende gemacht wird, werden eben die großen Profite des Handels zur Erfindung anderer Methoden führen. Neal "Dow und seine Freunde mögen uns alle möglichen statistisch? Nachweise über die Mäßigkeit in Maine liefern, deshalb wird doch die Zahl der durstigen Kehlen dort nicht qeringer, und deshalb wird dort doch nicht weniger, sondern wahrscheinlich mehr getrunken, als inStaaten mit vernünftigen Accisegesktzen. Z u S a r o n a c in (Clinton Couniy. N. ?)., lebt ein 108 Jahre alte? Mann, Namens Andrew Bisconnior. derselbe war la:!$c Jalz.c hindurch vollstnni rrl'Ziiidet, tzat aber seit einigen : m sein A, 'genlich! wieder ttloarp. . Auslande. Wägend der letzten 2 0 Jahre 18611880 wurden in England und Wales 512 Personen wegen Mordes verurthcilt, davon 279 hingerichtet, 191 zu lebcnswierigcm Gefängniß begnadigt, 13 in Irrenhäuser geschickt, L völlig begnadig und mit den übrigen zwanzig wurde in anderer Weise verfahren. Prinz Napoleon in Heidelberg. Seit einigen Wochen weilt Prinz Viktor Napoleon, der Emkel.Viktor Emanuels, der Ncsse des Königs von Italien, in Heidelberg. Er wohnt im Hotel de l'Europe und hat daselbst Pension" genommen zu möglichst niedrigem Preise, wie jeder andere Sterbliche. Sein Begleiter ist inzwischen darauf bedacht gewesen, eine Familie ausfindig zu machen, bei welcher der Prinz ncbst Gefolge" nicht nur Aufnahme finden, sondern auch, dem Zwecke seines Aufenthaltes Hierselbst entsprechend. Deutsch lernen könne. Von Ostern ab wird Hr. Müller, Lehrer an de? höheren Bürgerschule, den Sohn des Prinzen Jerome beher bergen, nachdem bis dahin der Unterricht der deutschen Sprache stundenweise ertbeilt worden. Auf Befragen, wie viel das Honorar für die Lektion betrat gc, erklärte Herr Müller: er pflege 3 M. zu nehmen, werde aber in das Hotel nur gegen ein Honorar von -1 M. sür die Stunde gehen. Oh-, lautete die Erwiderung, dann kann der Prinz zu Jhnen kommen." Auch bei Herrn Mülle? wird volle Pension", Frühstück, Mittag und Abendesicn, verlangt, außerdem zwei Salons. Als der Preis von 5 M. für die Person gesordert wurde, entgegr.ete der Begleiter des Prinzen: Aber sür die Tage, an welchen wir Ausflüge machen, braucht doch der volle Betrag nicht erlegt zu werden ?" BertholdAuerbachhat zu Vollstreckern .seines literarischen Nachlasies die Herren Friedrich Spiclhagen, Dr. A. Bettelheim Feuilleton-Redac-teur der Wiener Presst und seimn zweiten Sohn, RechtZanwalt Auerbach, ausersehen. Der Nachlaß soll nicht unbedeutend sein. Wenn der Preis der Korallen in den letzten Jahren ein erheblich geringerer geworden ist, so ist dies auf die enorme Ausbeute der im Jahre 1878 entdeckten großen Korallenbanbei Sciaccia an der Südküste von Sizilien zurückzuführen. Bis jetzt sind 80,000 Centner gewonnen worden, welche die Summe von 37 Millionen Lire ergeben haben. Nach den dieserhalb angestellten Untersuchungen ist kaum die Hülste des
Schatzes gehoben. Der Sultan als Astronom. Wie türkische BlätUr melden, hat der Sultan, der ein großer Freund der Astronomie ist und sich auch zuweilcr? Vortrüge aus diesc? Wissenschaft halten läßt, den Bau einer eigenen Sternwarte in seinem Palaste AÜdiKicLk angcordnet, die mit den vorzüglichsten Jnstru menten ausgestattet werden soll. Im kaiserlichen Palaste existirt zwar schon seit Jahrhunderten ein kleines Qbserva torium, doch diente dasselbe sast ansschließlich den Hofastrologen als Beob achtungsstätte. Ein chinesischer Advokat. Seit Kurzem zählen die Pariser Advo kcten unter ihren Collcgen einen Chinesen. Er hat in seinem National-Kostüme den üblichen Amtseid abgelegt. Seine juristischen Studien hat dcrSohn des Reiches der Mitte in -Paris gemacht. E s sind am nördlichen
Eismeer acht verschiedene BeobachtungsStationen in der Errichtung begriffen, oder schon gegründet, wo ein paar Jahre lang von Sachverständigen tägliche Aufnahmen der Wärmegrade des McrrcS und der Lust, des Barometerstandes, der Abweichungen der Magnetnadel, der Winde, Meeresströmungen, des Wetters überhaupt und der organischen und unorganischen Natur ausgezeichnet werden und später zur Erschließung von Naturgesetzcn benutzt werden sollen. Die beiden Stationen, welche von den Ver. Staaten besetzt werden, zu Barrow Point im N.W. und in Lady FrankliN'Bai im N.O. von Amerika, sowie die dänische in Grönland sind schon eingerichtet. Die österreichisch'ungarische unter Lieutenant von Wohlgemuth wird bald nach der In sel Jan van Mayen ander Ostküste Grönlands ausbrechen, schweben und Norwegen beschicken diesen Sommer eine Station auf Spitzbergen, Holland eine auf Nowaja Semlja, Rußland eine an der Lena - Mündung und Deutschland eine im südlichen Eismcer, während Frankreich ebenso Cap Horn besetzt, und England Fort Simpson an der5udson Bai. Von eigentlichen Polar - Expeditionen ist nur eine geplant, und zwar durch Nordenskjöld, welche aber schwerlich vor 1881 ausbrechen wird, da ein ganz besonders beschaffenes Fahrzeug sür sie gebaut werden soll. Brand im Zirknitzer See. Aus Laiöach wird berichtet : Ein merkwürdiger Anblick bot sich dieserTage den Bewohnern um Zirknitz dar. Unter dem Eise wüthete ein Brand, der die ganzeFläche magisch beleuchtete. Jemand hatte das dürre Gras und die vollkom men Uockenen Wasserpflanzen auf drn Grunde des Sees bei Ober-Scedorf angezündet; schnell züngelten die Flammen weiter und schlugen selbst unter die Eis decke. Der See ist nämlich in Folge des abnormen Winters langsam in die unterirdischen' Höhlen abgeflossen, und die Eisdecke blieb als krystallenes Gewölbe des Seebeckens zurück. Die Fischer wagten sich alsbald unter dieseEisdecke, um in den trichterförmigen Sauglöchern,durch die dasWasser langsam verschwand, zu fischen. Ein Einsturz des Eises hätte ihnen freilich Verderben gebracht. Ob der. erwähnte Brand dem Graswuchse auf dem Seeboden nicht Nachtheile bringen und die Heuernte des Juli beeinträchtigen werde, bleibt abzuwarten. D ie französische Regierung hat der Mademoiselle L.sillon den Auftrag gegeben, in den ö'r. Staaten und Canada die Kindergärten und Ele mkntarschulen zu studiren. Sie ist Ge-neral-Jnspektorin der Schulen sür Müt ter (soolog matenielles.) Nach p a s s en d e r M e l o -die. Jene Gattung Lyrik, welche zu bescheidenen Preisen dem geneigten Käu fcr nicht nur ein schönes Lied", sondern auch die dazu gehörige Illustration bietet, liebt es, dem sanglusiigen Leser mit einer Art Gebrauchsanweisung an die Hand zu gehen, die gewöhnlich lautet : zu singen nach bekannte? Melodie oder mich zu singen nach passender Melodie. Selbstverständlich hat der Brand des Ringtheaters in Wien nicht nur die Maler, sondern auch die Lyriker in Bewegung gesetzt, und so erschien denn in Wien ein darauf bezügliches Lied mit einer schauderhaften Illustration. Da der ungenannte Dichter noch keinenKom posilcur fand, sucht er etwaigen Zweifeln der Sangps!listig!N vorzubeuqen, indem er dem Titcl : 'Der Brand 'des Ringtbeaters" beifügt, Melodie: An der Quelle saß der Kuabe". Es muß ungemein erbauIZch klingen, nach diescrchä' fermelodie das Anrücken der Feuerwehr und die Eniti'ltung des Sprungtuches schildern zu hö:cn. -Halle, 2. März. Hier starb nach kurzem Krankenlager der Generalagent Müller, ein seh? geachteter Mitbürger unserer Stadt, weit und breit deßbäld bekannt, weil er eine ausfallende Aehn lichkeit mit dem Kaiser Wilhelm besaß. -cuzstJe Locak-?Zaz,lktt:. G ö t t i n g e n , 1. März. Ion dem Bcckmann'schcn Ehcpaare ist noch immer keine Spur gesunden, obgleich man diz ganze Umgegend und besonders auch unseren Leincfluß und die F?ucrteiche aus das Genaueste durchsucht hat. (Die Nachricht, die Leichen seien bei der Landwehr gesunden worden, bestätigt sich nicht.) In einem an eine. Bekannte ge richteten Briefe hat Frau B. ihren und ihres Mannes Entschluß, sich das Leben zu nehmen, ausgesprochen und als Motiv dieses Vorhabens ihre in Folge des Frensdorss'schen Falliments gänzlich zerrütteten Vermögensverhältnisse angegeben. De? etwa 23 Jahre alte Bankier Beckmann war Mitte der siebziger Jahre zweiter Direktor de? hiesigen Filiale der Thüringer Bank. Nachdem dieselbeaufgehoben, gründete er ein eigenes. Bankgefchäft, welches aber, wie eö heiU, ' ntcht recht gehen wollte. ! Göttingen, 2. März. Heute Nachmittag fand das Bcgrübniß der beiden unglücklicyen Beckmann'schen Kin'der statt. Die beiden kleinen Leichen (waren schon am Morgen, ganz in Veil-
