Indiana Tribüne, Volume 4, Number 183, Indianapolis, Marion County, 16 March 1882 — Page 2
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iWWttvv Fillichc- ttud KgnntagsaäSjzab5. fstcc: tt2S. Dc!.iwarcStr. i ' litoreii srotül-fln- uinttfi at tl'O".r'ostofKee at In;!mn:ip"iH. AbonrenientS-t U : tglLU ilult Tsr.nt5göcu?5a! k . . . ri.e zusammen '. . 12 ttx tc,. . l pe??.'i::n::le?. . 15 $t. M?cdjc. EE" Das Taz?!.Zt: erfdVml jfcn Nackwit. taz um 2V Ulji-, Tii ?o.i'az2u?gab5 erficinx de5 Mzrz.'.-.Z. 51. Tc!l5QrdtS5(5i'., Hcrausg:b;r. .;r.di2poIiS, Ind.. 16. März 13LÄ. Tie Uebtk?ltzwöMMUttS z ccqcrwarlige Ueberschwemmung des Mississippi und seiner Nebenflüsse, des Vaters der Ströme, der an ffltasjca L castigieii der Fluthen, die er dem Oceane zuführt, selbst den Amazonen ström übertrifft, ist - vielleicht die unce hcucrlichste und verderblichste von allen den Ueberfluthungen, von eichen die Geschichte berichtet. -Flulhen, die durch Erdbeben an offencn Meeresküsten verursacht wurden, vie die in AUcq und Jquique in Südamenta 1CCS und 1870 und im Golf von Bengalen in.' 1877 haben mehr Men f chcnleocn vernichtet, sind aber an Eigen thumverlusten mit der Uebcrschwcmmung in den Thälern des Mississippi und sei ncr Nebenflüsse nicht zu vergleichen. Und selbst die LebcnZverlusie, die bei den angeführten Katastrophen bis zu je 30,000 geschah werden, sind sicher bei der gegenwärtigen Ueberschwcmmung auch nicht gering, wenn mn zu denen, die direkt in den Fluthcn umgckommen sind, diejenigen hinzurechnet, welche nachträglich den unbeschreiblich entsehli chen Körper und Seelenleiden erliegen werden. Ein Blick über das ganze Bild der Verwüstung, über die vielen Tau sende Darbender ist noch nicht möglich, aber eine ungefähre Vorstellung kann sich jeder machen, wenn er liest, daß ei ner der von der Ncgierurg ernannten Commissare, Eapitän Lee von der Vcr. Staaten Armee, aus Grund eigener Anschauung die Ausdehnung der Ueberschwemmung allein zwischen Memphis und Vicksburg aus 08,000 Quadratmei len, die Anzahl der direkt vonder Ueberschwemmung Betroffenen auf 150,000, diejenige der in unmittelbarer Noth Be sind'.ichen auf 50,000 anschlagt. In dem einzigen kleinen County Aolivar, Miss., wurden am 12. ds. Mts. 30Menschen direkt von den Jlulhen hinweggerissen, sind 11,000 Personen lediglich aus Hülfe von auswärts angewiesen. ES fehlt nicht sowohl an Nationen, aber es fehlt an Menschen, Schissen und Kähnen, dieselben so rasch zu vertheilen, als noth wendig ist.Den Werth des zerstörten Eigenthums zu bestimmen ist unmöglich, handelt es sich doch um ein Gebiet von der Mmdur.g des Ohio in den Mississippi bis zu der Mündung des Mississippi in den Gols von Mexico, das sich links und rechts von dem Flusse in einer Breite von 0 bis zu 100 Meilen ausdehnt, handelt es sich doch außerdem um die ge segneten Landstriche oberhalb Cairo und um dieGebiete der zahlreichen und mäch tigen Nebenflüsse. Und 'die zerstörten Werthe sind -wirk liche, reelle Güter, 'keine Scheinwerthe. Di: Zucker-Ernte ist beinahe gänzlich vernichtet, .die Baumwoll-Ernte ist außerordentlich beschädigt, die Häuser, die Stallungen, die Fabrikgebäude, die Einfriedigungen sind hinweggefchwemmt, Häusthiere und bewegliches Eigenthum sind verloren, der Grund und Boden ist verschlammt und übersandet, und mehr als 100,000, Menschen sind auf lange Zeit " auf Unterstützung angewiesen. Wird dieser Schaden hundert Millionen betragen? Vielleicht mehr, jedenfalls nicht viel wenige?, erst dieZukunst wird es lehren. Dazu werden die Dutzende von Millionen kommen, welche die Wie derherstellnna der Lcvccs, Dämme und Deiche erfordert, und wenn Gouverneur Churchill von Arkanfas sagt, der be trosfene Theil seines Staates sei um mindestens zehn Jahre in seiner Entwiaelung zurückgeworfen, so spricht er nur das aus, was man in andern Staatcn zu denken ebenfalls gezwungen ist. Zu diesen Jetrachtungen, welche die augenblickliche Situation veranlaßt, kommt der Gedanke an die Jluthen, welche der gegenwärtigen Ueberfchwemmung folgen werden. Wenn die Fclsengebicge im Juni ihre in Wasser vcrt wandelten Schneemassen in die Thäler schicken, dann werden diese die durchbrochencn Dämme im Thale des unteren Mississippi noch vielfach durchbrochen finden, denn keine Energie wird im Stande sein, den an den Bollwerken ge gen das Wafser angerichteten Schaden bis dahin vollständig zu repariren. Wir haben nach dem seitherigen Verlause dcZ Winters Grund zu der Hoffnuna, daß die diesjährige SommerHochfluth eine relativ unbedeutende sein wird, aber leider wird die Prophezeiung nicht, trügen,, das. dieselbe in diesem Jahre größere Verheerungen anrichten muß, als die viel mächtigeren Fluthen früherer Jahre.- ' Vor dem Kriege kamen am unteren Mississippi- Dcmmbrüche und Ueberschwemmungen nur selten vor und gewannen nie die Ausdehnung, welche sie später erreicht.habcn. Es ist dies leicht erklärlich, denn die Eigenthümer der an den Usern gelegenen Plantagen unter hielten die Flußdämme und überwachten deren Tüchtigkeit mit ängstlicher Vorsicht. - Im Lause der letzten 17 Jahre wurden viele Millionen für den Lcvecbau von dem Eongresse bewilligt, viele Millionen an Leveestcuern cottektirt. Diese Sum
men wurden, wie dies auf so ziemlich jedem Gebiete unserer Verwaltung nun einmal Regel ist, theils gestohlen, theils in unpraktische? und unsinniger Weise verschleudert, und die Lcvccs, die mit dem Reste des Geldes acbaut wurden,
waren schlechter, als die alten. . Die gegenwärtige Erfahrung zeigt, daß es mit ein paar Millionen für Flick werk nicht gethan ist, selbst dann nicht, wenn solche ehrlich und zweckentspre chend verwendet werden sollten, der gegenwärtigen Lage der Dinge gegen über wird weder die Eifersucht der concurrircnden Handels- und ProduktionsInteressen des Ostens und der Neu-England-Staaten, noch der am Atlantic gelegenen Südstaaten einer entsvrechen den Bewilligung des Congrcsses opponiren, und es wird nur der ehrlichen und sachgemäßen Verwendung der bewilligtcn Summen bedürfen, um das Land in Zukunft vor Verheerungen wie die gegenwärtige zu schützen. Wir sagen nur"' der ehrlichen VerWendung, geben aber zu, daß die Förderung der Ehrlichkeit unseren öffentlichen Angelegenheiten gegenüber eine ungeheure itt. kprsiestantcnyltze im Nhelttlande. Zu Rheinbro1)l, bei Neuwied am Rhein, haben sich bellagenswerthe Ex ccssc ereignet. Ein am 22. Februar verstorbenes evangelisches Kind sollte beerdigt werden. Als das allen Conscssioncn gehörige Geläute in Bewegung gesetzt werden sollte, sand man dieThürc zum Glockenthurme verrammelt. Die Beerdigung wurde deshalb auf den sol gcnden Tag verschoben, um durch poli zciliche Gewaltmaßregeln, wenn nöthig, den Eingang zu erzwingen. Aber der Bürgermeister v. hönningen sammt seincn Polizisten wurde von einer großen, theilweise mit Knüppeln nnd Heugabeln bewaffneten, um die Kirche gruppirtcn Menschenmenge höhnisch begrüßt, und es gelang ihm nicht, den Zutritt zu den Glocken zu erlangen, so daß er sich genöthigt sah, die Beerdigung noch einen Tag auszuschieben, vm von dem königl. Landrath nachdrückliche Hülfe zu requi rircn. Nun begab sich der Landrath unter Commandirung der in der 'Nähe stationirtcn Gendarmen nach Rheinbrohl' Er fand es gerade fo vor, wie der Bürgermeister am vorigen Tage, und mußte daher unverrichteter Sache wieder abziehen. Alle Aufforderungen, sich dem Gesetze zu fügen, sogarDrohungen', ein Militärkommando zu schicken, halfen nichts. .'Man schickte eine Compagnie des 08. Jnfanterie-Regiments nach Rheinbrohl. Zwei berittene Gendarmen voran, dann die 6 Fußgendarmen, hinter diesen ein halbes Dutzend aus Neuwied mitgcnommener Handwerker mit Aexten und Brechstangen :c., dann die Compagnie Infanterie welcher sich der Landrath und Bürgermeister angeschloffen hatten rückten unter klingendem Spiele durch Rheinbrohl zur Kirchentreppe. Um in die Kirche zu gelangen und das Läuten zu erzwingen, mußte der Platz vor der Kirche von den dort Versammelten gesäubert werden. Die Fußgendarmen gingen deshalb zunächst vor, worauf die auf der Treppe versammelten Menschen bis auf zwei sich entfernten. Diese beiden Personen, die sich srüher durch ausreizende Reden sehr bemerklich gemacht hatten, wurden aus Befehl des Landraths sofort verhaftet und mit einem nachher gleichfalls noch verhafteten Manne nach Neuwied transportirt, wo sich dieselben wegen Ausruhrstiftung it. zu verantworten haben werden. Der Kaplan versuchte hierauf in die Kirche zu gehen, wurde jedoch hieran verhindert. Die Kirchenthür, welche verschlossen war, wurde nunmehr mit Acxten eingeschlagen. Nach demauch das Glockcnscil, welches man hoch oben ausgehängt hatte, mittelst einer Brandleitcr wieder hcruntcrgeholt war, erscholl das Glockengeläute und zu gleicher Zeit erfolgte die Beerdigung der Kindesleiche. Den evangelifchen Einwohnern von Rheinbrohl, welche dort zu Miethe wohnen, sind ihre Wohnungen gekündigt. Die.,Rhein.-Westf.Post"meldct:Daß dte Bevölkerung lehr ausgeregt war, mußten manche Evangelische erfahren, die aus den Straßen mit Hohngelächter, Ausspucken u. dgl. begrüßt wurden, auch ließ man scme Wuth an dem Leichenhause durch wiederholtes Hinwersen von Schmutz u. s. w. aus. Auch ein alter Kessel, aus einem Wagen wie eine Glocke ausgehängt, mit der angebrachten Inschrist 5taiserglocke" (der evangelische Vater, dem daö Geläute für sein Kind nicht zu Theil werden sollte, hcißtKaiser), wurde an dem Morgen höhnisch in dem Orte herumgeführt, bis die Polizei ihn connscirte. Späteren Nachrichten zufolge ist die Ruhe wieder hergestellt. Die Compagnlensanrerle, weiaze oel verarmen Bevölkerung einquartirt worden ist, hat dem Gesetze Respekt verschafft. Man ist gespannt daraus, was Bischof Korum, in , dessen Diöcese Rheinbrohl liegt, zu der Affaire sagen wird. Eiöbiirenjagd im New Yorker Cknlralpark. Bekanntlich giebt eö im New Yorker Central-Park, und zwar in dessen südlichsten Theile, eine Menagerie, die sich aus kleinen Ansängen schon recht statt lich entwickelt hat. Unter den Bestien dieser Menagerie giebt eS auch ein Eis bärenpaar. Die Eisbärin wurde vor einigen Tagen aus einem Käst; in einen andern gebracht, wobei aus Versehen die' S, ft. k. 1 yur oes lederen oen vllev. ie,en Umstand benutzte der männliche Bär, um . m aller Gemuthsruhe aus dem Kazig! herauszuspazieren, n es, daß es lhm m; demselben ohne die Bärin nicht mehr ge s;el, sei es, daß er sich von einem plötz. .lazenrettie.isorange ,uyne. j Seme Flucht wurde st bernttkt,. als i Z den Dienst antrat. w,mu vi.m u, auna des .wklottmkn Flüchtlings und
U ..... - .bemerkte ihn schließlich in großenSprün-. gen den Park durcheilen. Ein besonders beherzter Polizist suchte ihm den Weg 'zu verlegen, wandte sich aber schleunigst 'zur Flucht, als der Bär Männchen" ! machte und seine Tatzen verlangend.
nach dem Sichcrhcitswächtcr ausstreckte. . 3mq voraus erjagen .om onoyuc, welcher den Nachtdienst in der Menagerie . besorgt, mit einer Kugclbüchse bewaffnet, . aus der Bllsstache, oesgleichen fand sich der Ingenieur des Parks, Tobias mit einem Lasso in der Hand ein, und von Neuem machte man sich auf die Verfolgung des Elsoaren, wahrend man zugleich Polizisten absendte, um etwaige Lustwandle? vor der Gefahr zu warnen. Der Bär hatte sich inzwischen vor der Uebermacht zurückgezogen und eilte der Hauptbrücke des Parks zu, hier kam ihm der schon erwähnte Donohuc wieder nach und schleuderte einen Stein nach dem Flüchtling, welcher diesen Insult dadurch rächte, daß er sich umwandte, sich aus den muthigen Steinschleudern stürzte und diesen zu Boden warf. Donohue versetzte der Bestie jedoch einen kräftigen Schlag mit dem Kolben seiner Büchie, und in demselben Augenblick warf der Ingenieur dem Bären den Lasfo um denHals, letzteren fest zuschnürend. Schnell griffen nun auch die übrigen Polizisten zu, und das Thier, welches einsah, daß e3 sich in der Lage eines angebundenen Bären" befand, fügte sich in das Unvermeidliche und ließ sich im Triumphe nach seinem Käsig zurückbringcn. Im Uebrigen können die New Jorker von Glück sagen ; denn wäre der Bär eine Stunde früher aus dem Käsig entkommen, so wäre die Sache wahrscheinlich nicht so glücklich abgelaufen, zumal da sich um diese Zeit eine große Anzahl Kinder in dem Parke befunden haben würde. Zur Episode eräwicff Folgenden sehr interessanten Rückblick auf die Episode Skobeleff bringt das .Deutsche MontagZblatt-: Die Episode Skobelesf hat schneller ihre vorläusige Erledigung gefunden, als besorgte Gemüther annehmen zu dürfen glaubten. Der General Adjutant des Czaren ist aus der unfreiwilligen Rückreise nach der russischen Heimath, und wenn er auch die von Paris aus etwas seltsame NeiscrouteMünchen-Wien-Prag gewählt zu haben scheint, so liegt doch noch kein Grund vor, dem militärischen Redner die Absicht unterzuschieben, er wolle anstatt nach Petersburg zu gehen, den Weg nach der Herzegowina einschlagen. Dennoch ist es wichtig, zweiDinge festzustellen. Einmal nämlich, daß General Skobelesf mehrfach mit Gambetta konferirt hat, was zwar abgeleugnet worden ist, darum aber nicht weniger feststeht. Zweitens, daß die Rückbcrufung des fanatischen Panslavisten von Seiten der russischen Regierung doch nicht so ganz aus freiem Antriebe erfolgt ist, wie man aus Rücksicht für das Petersburger Kabinet die öffentliche Meinung Europa'S gern glauben machen möchte. Der russische Feldherr war nach Paris geeilt, um durch seine Eröffnung einer Revanche-Aussicht dem eben gestürzten Gambetta eine neue Folie zu verleihen. Ersichtlich glaubte der Sendbote des Grasen Jgnatikff. daß es nur nöthig sei, in die Asche des erglimmenden Revanche feucrs zu blasen, um die Gluth sofort wiede? zu? hellen Flamme anzufachen. Diese Erwartung ist ebenso wenig erfüllt worden, als die Hosfnung, Gambetta alsbald an' Ruder zurückichren zu sehen. Der General mußte im Gegentheil die Erfahrung machen, daß Gambetta für die nächste Zukunft keine Aussieht habe, die Leitung der Geschäfte wieder in die Hand zu bekommen. Aus der anderen Seite hat aber auch Gambetta einsehen müssen, daß, wenn c? seine Sache aus die russisch-panflavistifche Allianz gestellt hatte, seine Berechnung aus Sand gebaut war. Der bombastische Redner Skobelesf war nicht der Mann, den Franzosen zu imponiren, geschweige denn, sie zu unklugen Kundgebungen mit sich fortzureißen. Trotzdem aber ist allerdings die Thatfache der Mission denn Skobelcfss Beurlaubung nach Frankreich war einem ertheilten Auftrag gleich zu achten da rum nicht mmdcr bedeutsam. Halte Kaiser Alexander das Verhalten seines General-Adjutantcn gleich nach der samoscn ersten Wasser" Rede energisch verleugnet, so würde. heuie Niemand den herrschenden russischen Kreisen eine Begünstigung der deutschfeindlichen Strebungen des Eroberers von Gcoktcve zuschreiben können. Wenn es nun Thatsacke ist, daß Kaiser Wilbclm, sich direkt an Kaiser Alexander III. gewandt hat, um ihn aus dle Gewkren aufmerksam zu - mgen. welche die ungezügelte Elcqu .zes Feldherrn heraufzubcfchwören cnz beginne, wenn die Rückberufung des tapjeren Redners erst in. Folge dieser Dazwischenkunst von Petersburg aus vcrsügt wurde, so kann man wohl hoffen, daß jede unmittelbare Kriegsgefahr für's Erste gebannt sei. Für jeden Politiker, welcher sich eint germaßcn mit russischen Angelegenheiten beschäftigt hat, ist die intime Verbindung des redcnhaltcnden Generals mit dem leitenden Staatsmann uklanos un zweifelhast. Noch mehr, die Parteinähme des entstandenen Organs des Generals Jgnaiieff, der Neuen Zeit", für den rodomontirenden Gesinnungs genosien beweist zur Genüge, das man in Petersburg anfänglich gar nicht nö lhlg zu vovcn glauvle, aus olc,en y:npathieen ein Hehl zu machen. OW ' wahrscheinlich wird nun auch General Jgnatieff seine Bundcsgcnoffen, ob sincs oratorischen Pariser Husaren, m. vor der Oeffentlicbkeit fallen 7nfiTt yVfpTloiffit rMrti ofnhflftf ein UlU't Verweis zudiktirt (soll inzwischen geschehen sein), wer aber sich beispiels. weise die Geschichte der Konvention von Tauroggen . in's Gedächtniß, surückrust. mx erinnert, wie König Friedrich ; mxim ULt der .Noth gehorchend.
nicht' dem eigenen Triebe", gegen den unbotmäßigen General tyoxl vorging, um ibm wenige Monate nachher schon die Führung einerArmee anzuvertrauen, der wird sich sagen müssen, daß bei solchcn Anlässen auch dieBezeugung außerordentlicher fürstlicher Ungnade die Lo
gik der Thatsachen nicht zu verrücken vermag. Diese Logik der Thatsachen ' Jrin rfnrn; axi aber weist unerbittlich nach, daß General Skobelesf in PanS nur aussprach, was in den öerzen des maßgebenden Theiles seiner Landsleute lebt und daß solche ' B lewegung wohl aus Momente zurückgeaut aber wie die Sachen nun ein. tal lieaen - nickt unterdrückt werden ' staut mal liegen nicht unterdrückt werden kann. Von Holst über Gttiteatt. Im Verlause einer längeren Abhandlung über den Gniteau-Prozcß macht d.'r berühmte Kenner amerikanischer RechtsVerhältnisse und amerikanischer Geschichte, Prosesior von Holst zu Freiburg (Breisgau), folgende interessante Bemerkung : In Europa hätte er (Guiteau) längst sür verrückt gegolten, und hätte er hier . zärtliche und bemittelte Acrwanote gehabt, so wäre er auch vermuthlich schon Innn in t'intr CSfli srt ftrtTt 1?ntrrtf fcrrtff'.t lUMUb tit Vlilk UtllUII tun M.iV.vv. worden - oder wohl richtiger gesagt : aus dem europäischen Festlande hätte sich - v nuüx. v - . : rj : cm - I eine oeraruge uiiiimc unv geijugc y.'iuu strosität überhaupt nicht entwickeln können, ohne wirklich wahnsinnig zu sein. Höchste religiöse Ueberspannung, die i r . ? v - ey f a! unausoenioar aojuroe formen unnimml und dabei zeder wahren Reugiosltat,d.h. jedes sittlichen und gemüthlichen Jnhaltes absolut bar ist, gehört ja aber seit sehr langer Zeit in den Vereinigten Staaten bei sonst ganz normalen Leuten durchaus nicht zu den unerhörten Din gen ; und die politischen und sozialen Zustände sind in vielen Hinsichten nur zu sehr danach angethan, in gar vielen völlig gesunden, aber öden Köpfen eine Selbstüberschätzung großzuziehen, die bei uns leicht wenigstens von Laien sür eine harmlose Form des GrößenWahnsinns gehalten werden könnte, drüben aber nur zu höchst unerquicklichen Lcbensläufen führt, die keine besondere Beachtung finden, weil sie zu häufig wiederkehrende Erscheinungen sind. In der ganzen Vorgeschichte und Geschichte des Verbrechens vom 2. Juli sindet sich auch nicht ein Moment, das auf sittliche und kriminelle Unzurechnungsfähigkeit hindeutete, während ,ie von Momenten strotzen, die nach dem Urtheile aller kompetenten Experten unumstößliche Beweise dasür sind, daß die Inspiration" nicht einen Charakter getragen habe, der den geringsten Zweifel an der vollen Verantwortlichkcit des Angeklagten gestatten würde. Dr. Hammond sagt : Daß cr im vollsten Sinne des Wortes ein Verrückter (liinatic) ist, kann meiner Ansicht nach nicht vernünftiger Weise bezweifelt werden, aber da er ebenso vollständig verantwortlich ist, wie der gesundeste (anest) Mann, der je gelebt hat, ist mir ebenso unsraglich.- Das wird im Wesentlichen das Urtheil sein, das die Geschichte adoptiren wird. Vom Jnkaude. Z Laufe de? letzten Wsche wurde in Washington dadurch eine nicht geringe Sensation hervorgerufen, daß die über der Curie des Senats befindliche Flagge sich in Folge des hesligeu W indes in einer solchen' Weise um den Mast gewickelt hatte, daß es denAnschein gewährte, als sei sie auf Halbmast aufgezogen. Es verbreitete sich bald das Gerücht, der Vundessenator Hill sei gestorben, bis das Publikum eines Besseren belehrt wurde. Der Name des Staates Maryland stammt von der Gemahlin Kö könig Karl's I. von England, Venriette Naria (Tochter Heinrich's IV. von Maria rtrnn frptsfi nnS hpfin jrnrttrr l?s? tritt Maria von Medici), und lautete in dem lateinischen Frcibries an LordBaltimore, der mit der Kolonie belehnt ward, ursprünqlich Terra Mariao Mary's Land." DU Handelskammer von Providence, R. I., beabsichtigt, zurFördcrung der heimischen Industrie eine direkte Schiffsverbindung, fei es durch Segel- oder durch Dampfschiffe, mit Europa in's Leben zu rufen. Unweit I a ck s o n v i l l e, Fla., wurde dieser Tage ein über achtzehn Fuß langer ägeM gefangen. Diese Fischart ist sehr 'selten uno hat eine eigenthümliche. Gestalt. Der Kopf läuft r . c !.: rn.ii o in eine sägensörmige Verlänaerunq au 18, welche an beiden Seiten mit scharfen Zähnen beseht ist. Während der Hintcrkörper demjenigen eines Haisifches gleicht, haben die Vorderflossen eine Breite von sechs ,Fuß. Die Legislatur von Rhode Island hat neulich ein Gesetz angcnommen, nach welchem Bestechung bci den Wahlen vor dem Gefche strafbar ist. Fünf Stalwarts" stimmten gegen d:e Annahme des Gesetzes. m t o 't- x D e r i n B e r k s E o u n t y. P a .hnende deutlche Farmer Man: ohn L I V i) a I t. lrA.iH wo , . ? . . rt'.L . c ? ' W in o &n u n MiflCB iuuiH "" - l.(.ifiii)Mi i .-f rißt sl i f ui uiuiu.uu, v.uuu ... I, Via.Invtn vu.i.... Auch unter den Studenten von Harvard College" hat sich jeht em Temperenz - Club gebildet. Nach dem Wortlaut der Vereinsstatuten soll die Mäßigkeit auf gesundem Menschenverttanoe, velvMU)iung uno inziano oc- ' -f. t ...v.ii r.x w.t.: . . runen. gancc m 5 1 W Jm. Ot Kll.M AM iic HerrPlrkens, ein p r o , mmenter Burger oloraöo's, wuroe - r rv zi !s! kurzlM) von , einer rau mu r.uinscn ! beschenkt. Cr gab den neuen AnkommImgen die Vislnien rant, yay?s uns Garsteld. Ein biederer deutscher
Spießbürger, Namens Esch, zu Vincen-. sachte Schrecken hatte ihm ein Gehirnnes. Ind.. ersuchte Piäsident Arthur, ' fiebcr zunczoacn und den Verstand ge-
bei seinem siebenten Sohn die Pathenstelle zu übernehmen, wie das die rcgic 1' . U . i ... v..n... i . . renoen oeullazen zürnen zu ryun psicgtcn. Präsident Arthur ließ sich dazu bereit finden, aber durch den Postmeister'
von Vincenncs vertreten.
Professor Hamlin vom! Harvard'Eollege ist "dieser Tage nach. Europa abgereist, um in Prag eine Fos-i sillcn-ammlung für das ?!uscum sur vergleichende Zoologie zu Cambridge, Mass.. zu erwerben. ü ö r - f 1 ? r sch'.cn kürzlich wahrend des Gottesr- rvn rvi dienstes in der lutherischen 5!irche einBc trunkener, welcher die Andacht arg störte. Der handfeste Geistliche verließ aus einen ugenbl.ck die lkanzel, nahm den Store, Wcd bei'm Kragen und warf ihn zum mpel hinaus, worauf er d:e Predigt wieder aufnahm, als ob nichts vorgcsallen wäre. Bei einem Brande in einer New VorkerMobclfabrik fand amDienstag der deutsche Tischler Frank Kraß durch einen Sprung aus dem fünften Stockwerke seinen augenblicklichen Tod. Die New Yorker Presse behauptct, daß jeder Coroner in der Stadt einen sür sämmtliche Hochbahnen gültigen Freipaß besitze, der in dem selb'stverständlichen Einverständniß gegeben und genommen worden sei, daß kein Wahrspruch gegen' die Bahnen ersolgen solle. . - - Dl Herren Eoroner w c" 3U widersprechen, rj..i'r weroen auiaelorwenn sie können. I Laut eines soeben in Connecticut passirtcn Gcsches dürscn Hausund Kostwirthe vicht mehr die aanien Löhne der Fabrikarbeiter mit Beschlag r v "r - v veiegcn, onoern milden iyren Va)uwncrn minoencns wocyenlttcy uver lasten. Der Rcv. Mr. Donoboe in Pittsburg predigte, daß gute Sonntagszcitungen nicht schädlich, sondern nur nützlich seien. Die religiösen Blätter der Stadt griffen dies auf den Grund an, daß er den Bruch des Sabbath's befördernd jene blos veröffentlicht würden, um Geld zu gewinnen. Er cntzcgnete, daß jede religiöse Zeitung des Landes gleichfalls veröffentlicht würde, um Geld zu verdienen. Die nordamerikanische Gesellschast zur Beförderung der Geflügelzucht" hat in ihrer letzten Sitzung solgende, die Zucht von 'Spring Chickens" betreffende Beschlüsse angenommen: Die einzig richtige und sichere Methode, junge Hühner zu cincr Zeit zu ziehen, zu weleher sie die besten Preise bringen, ist die der künstlichen Ausbrütung der Eier. Ein guter Brütc-Apparat bringt aus 75 bis 80 Proccnt der eingelegten Eier junge Hühner hervor. Ein solcher erfordert einen Raum von blos 15 Q':a dratfuß zur Aufstellung und Bedienung ; dieselben können daher nicht nur auf Farmen, fondcrn auch in Städten zur Zucht junger Hühner verwandt und von Frauen und Kindern bedient werden, die sich hierdurch, wie durch die Pflege der Thiere einen hübfchcn Verdienst sichern können. Gut gefütterte junge Hühner, die 8 bis 12 Wochen alt sind, bringen im Osten wahrend der Monate April, Mai und Juni von 80 bis 45 Cents pro Pfund. Derartige Brut-Apparate, die 250 Eier fassen, kann jeder sich mit einer Ausgabe von noch nicht $5 für Material selbst anfertigen und genaue Zeichnungen und Beschreibungen desselben, sowie AnWeisungen über das bei dem Gebrauche der Apparate und der Aufzucht der jungen Hühner einzuschlagende Verfahren versendet 5)err I. M. Baut, Sekretär der R. A. P. A. in New Concord, O., gegen Einsendung von 2 Drei -Cents-Slamps. Der Farmer Johnson lebt seit zwanzig Jahren in Berlin, Ontario, ist verhcirathet, hat mehrere Kinder und ist durch Geschick und Thätigkeit zu Wohlhabenheit, durch Rechtschaffenheit zu allgemeinem Ansehen gekommen. Vor Kurzem kam eine Frau, eine Russin, mit V l .tx V , rf" ihrem 22jährigen Sohne nach dem g nannten Städtchen, bezeichnete Johnson a s ihren davongclaufenen Ehemann unv als Vater ihres Sohnes, der Rußland vor 20 Jahren unter dem Vorgeben vcr lassen habe, in Amerika eine bester: Heimath sür sich und seine Familie zu suchen; derselbe heiße Trestusky, und seinen gegenwärtigen Aufenthalt habe sie endlich durch einen Nachbar, der kürzlich von einem Besuche bei Verwandten in On !tario, in der Nachbarschaft von Berlin, ! in ihr Heimathsdors in Rußland zurück- ' ckebrt'sei. erfahren. Tresinsln bat bercit3 erklärt, das: seine rau die Wabriti steche, und verhandelt in Güte mit ihr, daß sie sich von ihm scheiden lasse u) alle Ansprüche an ihn ausgebe. : 1 ' ' " Oorn Auslande. Christine NilSfs.-. hat c'i.kn schmerzlichen Verlust erlitten. Ihr C'tte, M. Rouzand, welcher, wie wir oäi einiger Zeit mittheilten, in Folge v:rmeinilichrr Börsenverluste irrsinnig zr.uide, ist am 22. Febr. in dem Maison ile saute, in welchem er untergebracht l. .-vw w 4 r i ,war, i:i oen nrmen oer vcrunmicn angcriii, seiner treuen Gattin, gestorben. Der bei dem Vorfall an !dc? Jnvalidenfä'ule inBcrlin durch einen - Ctreifschu am Arm vcrlchte Knabe - m Lehmann ist soweit wicdcr hcrII vin;ui.i vi'iM' i sizlll, daß er seit einigen Tagen wieder & ' ' . . Schulunterricht in der 18. GeI . . . ' ! r.icini eidinlc theilncymcn kann. Wer ix:,m ist allerdings noch gezwungen, ym n r Binde zu tragen, jedoch rt naä) ärztlichem Gutachten berechtigte '5osfnnna vorbanden.'dak er wäler den ytl? wieder vollständig normal gcbr ttU . frn fann i ' , Ein halbes Jahrhundert I ' . m B ette. ?ln der Ort Äa t Souam Chalons in Frankreich ist ein Greis, Namens Macauart, im Alter von 74 . . Jahren gestorben, von denen. cr ütt im .tt iuacbrackt hatte. Im Alter von i fahren war derselbe durch einen wu töenden Stier ickwer. verletzt worden. Der ihm bei dieser Gelegenheit verur j raubt. Seit diesem Tage ist Macquart durch mehr als ein halbes Jahrhundert 1 ! ? r l v. - . r . r .1.. ß. ini vianuc ßiscjcn, vyn juucih Lager auszustehen und hat die Sonne nur durch vergitterte Fenster seines Zim
merS gesehen. Der Nihilist Stefa'nowitsch, besten Verhaftung in Moskau der Telegraph meldete, war einer dc? Hauptwirkenden bci dem Tfchiyirm'schen Bauernaufstände, derselbe, der mit seincm Freunde Deutsch, der sich inzroifchcn im Gefängniß getödtct hat, aus dcrFcstung im Kreml ausbrach. Beider Flucht war von so romantischen Abenteuern umgeben, wie sie kaum die ausschwei sendste Phantasie eines Romanschriststellers erdenken kann. Mchr als drei Jahre lang wußten die beiden Männer sich mitten im Lande den sie verfolgenden Organen der russischenRegiernng zu entziehen. Trotzdem, daß Oester. reich alle Berichte vom Kriegsschauplatze an der dalmatischen Küste verboten hat, haben engtische Kundschafter doch das Geheimniß hcrauvgcbracht, daß die östcrreich'vngarische Hccresmacht in großem Maßstabe mobil gemacht werde, in viel größerem, als dicfer örtlich beschränkt: Krug erfordere, und daß dies der Grund sei, warum das Geheimniß auferlegt wird. Die englischen Militärs meinen also, daß entweder ein Krieg gegen Ruß land, oder ein Vordringen nach Salo nica beabsichtigt, oder die Nothwendig- .. r ' . ß t. .
ich ccpon ociuraziel weroe. Uno warum sollte nicht beides zugleich dcr Fall cin 5 Der Weizenbau ist in Frankreich der bedeutendste Ackerbauzweig. Er erstreckt sich über ein Viertel der angebauten Bodensläche und liefert . ? . CV c X . . V mli zwel 'lllllaroen iiw.wu.UUO) Rohertrag ein Drittel des Ackerbau-Ertra-gcs. Aber Zeit 1SC4 hat er nicht mehr, wie bis dahin immer, zugenommen, sondcrn ist stationär geblieben. Bei cinerVersammlung, in welcher dcr Cardinal Manning im Londoner Mansion House den Vorsitz sührte, zu Gunsten der jüdischen Flüchtlinge aus Rußland, lief ein beisälliges Schreiben ein, unterzeichnet von 158 Oxforder Studenten, welches sagt : Wir wünschen öffentlich unsere Ueberzeugung auszusprcchen, daß nur, wenn alle Klastcn gleiche Rechte und Vcrgünstigungen vor dem Gesetze genießen, und wenn alle Rasten- und "Rkligions-Vor" urtheile beseitigt werden, die gemeine Wohlfahrt Europa's platzgrciscn kann.Cardinal Manning sagte, cr kenne seinen schöneren Gefühlsausdruck seitens Oxforder Studenten, als diesen. Inder deutschen Reichs Hauptstadt, wo weibliche Lehrer erst feit ungefähr zehn Jahren in den öffentlichen Schulen Verwendung gefunden haben, ist man von den dadurch erzielten Resultaten in hohem Grade befriedigt, wie sich aus dem nachfolgenden glänzenden Zeug niß ergibt, das den Lehrerinnen in den eben erfchienencn offiziellen Verwal tungsberichtcn des Berliner Magistrats ausgestellt wird : Mit günstigem Erfolg wurde gleichzeitig mit dem Ausbau der Gemeindeschulen auch die Hilfe weiblicher Lehrkraft in steigendem Maße herangezogen. Die städtische SchulDeputation hatte vorher, zumal seit der Mitte der fünfziger Jahre, Gelegenheit gehabt, die Wirksamkeit von Lehrerinnen an den Privatschulcn zu verfolgen, welche auf Kosten der Stadt arme Kinder unterrichteten, und fast durchweg günstig befunden. Das natürliche Geschick sür die Leitung der Kinder, dcr angeborene Eifer für die Erziehung, d'e Leichtigkeit undUnbcsangcnhcit in derAusnahme und Wiedergabe des Lehrstoffes,die Fähigkeit und Neigung zur Anregung des Geschästslkbens, endlich ein taktvoll weibliches Benehmen machten sich in solchem Grade geltend, daß die Bedenken, welche aus dcr physijchen Leistungsfähigkeit oder aus dcr sozialen Stellung dcr Frau hergenommen waren, dagegen ganz zurücktraten. Allmälig ist auch der Umfang ihrer Verwendbarkeit gestiegen ; manche haben den Gesangunterricht übernehmen können, mehrere noch mit gut?m Elfvlg den Zeichenunterricht ; dcr Unterricht im Deutschen, in Ge schichte und Religion kann vielen Lehre rinnen auch aus derObcrstusc anvertraut werden." Ein Nekrolog. DenTod B. Auerdach's bespricht die PariscrJusiicc" in folgender Weife : Am 8. Fdr. starb in Cannes Herr B. Aucrbacb, einer der bekanntesten deutschen Romanschrist flcllcr. Er wurde 1812 zu Rordstcttcn gcborcn. Seine bekanntestes Werk sind die Schwarzwälder Dorfgeschichten-. Er bat Spinoza's Werke übersetzt, das heißt verrathen. Er war ein wüthender Franzosensresscr und verfehlte keine Gelegenhrit, um feinen Haß gegen uns und seine Licbc zu unseren Pcndulcn auszudrücken." Aucrbach als Pendulcndieb diese Charakteristik konnte nur einem ' obscurcn französifchen Blatte einfallen. Zum scchshundertjährigen RegicrungZ'Iubilänm des Haufe Z Habsburg. Im Jahre 1282 kam die Hcrrschcrwürde in Oesterreich an das Haus Habsburg,und es sollen zur sechs hundertjährigen Jubelfeier dieses historischen Ereignisses in diesem Jahre noch verschiedene Festlichkeiten stattfinden. So macht unter Andern die Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung" den Borschlag, aus diesem Anlaste ein großartigcs Sängcrfeft abzuhalten. Man nimm hierzu die Vereinigung von ctwa sechs ausend Sängern in Aussicht. t Hof, (Bayern) 28. Febr. Hier erschoß sich in einem Gasthos der sächsische Premier-Lieutenant a. D und Versiehe-rungs-Agent Eugen von Streit zuBamberg. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß körperliches Leiden mit eine Vcranlassung zu dem traurigcn Schritte gegeben hat. Aus Oettingen wird berichtet : In den nächsten Wochen reisen sieben Familien mit dem Psarrer Cloeter nach dem asiatischen Rußland ab, um sich dort zu kolonisiren. Letzterer wird jedoch, wenn die Grundvertheilung crsolgt ist, ?orläusig wieder nach Deutschland zn rückkchren. T13I8 PctPER&&Tc Newspaper Advertlaiug Hui ran 10 Spruco fctreet),wl:cro Huvcr. nt je tisint?coutr.ifUjuiay LsßaVJ luadö lor u i;: 3JSttB I ?k.
