Indiana Tribüne, Volume 4, Number 181, Indianapolis, Marion County, 14 March 1882 — Page 2
Znditma Hriöüne. YSgNq)?- und Ssnnazsal-.szav.-.
Ofsicc: G2 3. Sclsliuurc 3r. jKp'eral as seo;ul-c!:is matter ?it rl Vostoliice at Iwiniüap0 "'!'-'." l.j abonKneniSVre:fc Täglich! Mc'cbe 12 Cts. ler $oty. SsnulagZauzave . . . . s jj. per? uuuncr. P,ide zusamm !5 St .pc? Woche. ""zS-'Daz Tz!l2tt .rsck.-int jctcn NaÄit taz um V4 Uhr. Dir Tonn'agzaugad, scheint bc Morgens.. Sk.TLNnbartöcEo.. Heransgeber. Indianapolis, Ind.. 14. März 1882. SlnakstSetlc. Geen die Anwendung des von dem Amerikaner. Gouthrie schon im Jahre 1831 entdeckten, aber erst seit 1847 in die medicinische. Praxis eingeführten Chlo- , formst das so schnell und entschieden den von dem Chemiker Jackson in Boston entdeckten - SchveselSther verdrängte, macht sich in neuerer Zeit in den ürzUichen Kreisen Europa's sowohl als Amerikas 'eine' immer größer werdende Ab neigung geltend. Das neue Anästhe ticum verdankte sein schnelles Beliebtwerden dem Umstände, dcß es sich viel angenehmer einathmen läßt, die Empsindungslosigkeit schneller herbeiführt und sicherer und vollkommener macht, sowie dß es etwaige üble Nachwirkungen flüchtiger vorübergehen läßt.' Daß dasselbe in der Hand der Ungeübten und Unvorsichtigen weit gesährli eher ist, als Schweseläther. und daß der Zustand des Chloroformirten einer viel kundigeren und' aufmerksameren Beob achtung bedarf, als derjenige des Aethe risirten, weiß man schon längst, aber neuerdings ; spreche es Koryphäen der Wistenschaft'als ihre Ueberzeugung aus. daß das Chlorosorm selbst in der Hand des tüchtigsten Arztes gefährlich bleibe und daß es sich empfehle, zum Schwefel äthec zurückzukehren oder oxidirtesStick stoffgas nitrous' oxido gas allgemein zu adovliren. , Die Gesellschaft zur Pflege der gerechtlichen Medicin in New tyoxl hat in einer ihrer letzten Sitzungen die ebenso wichtige, als interessanteFrage debattirt. V.Die Verwendung der Anesthetica ist heutzutage eine so häufige, das es von außerordentlicher Wichtigkeit ist, festzu stellen, welchem Mittel der Vorzug gebührt. Die , bedeutendsten ärztlichen Gesellschaften des In und Auslandes und viele der arönten Autoritäten der ärztlichen Wissenschaft verwerfen das Chloroform wegen dessen relativer Ge .sährlichkeit. absolut, und aus dem bei zällerj Cultnrvölkern cZesammelten Mate riale geht hervor, daß bei Anwendung von Chloroform einTodcsfall aus 2873, von Schwcseläther auf 23,204 und von oxidirtem' StickstosfgaS .oder Lachgas aus 300,000 Betäubungen kommt. Ein zelne Aerzte gehen bereits soweit, daß sie es alS .die Verpflichtung des Staates erklären,', .di: Anwendung .von Chloroform zu verbieten, und andere sind der Ansicht, daß,, wenn ein gewisienhastcr Arzt das Unglück habe, einen Patienten im Zustande der Narkose durch den Tod zu verlieren schon der Umstand, daß er sich des Chloroform bedient habe, ihn als strafbar erscheinen lasse. So ve schieden die Ansichten der Aerzte, in die len Punkten seien und immer sein würden, so mache sich doch in unserer Zeit mehr und mehx: die .Ansicht geltend, daß iu vielen Fragen, die von der Mehrheit der Berufsgenossen gehegte Ansicht ge Wissermassen die richtigere' sei. und daß ein Arzt, der in der Behandlung seiner Patienten von-, solcher.,. abweicht, zwar nur ein ihm offenbar zustehendes Recht ausübe, aber gleichzeitig seine Verant wortlichkeit erhöhe. ", "' Als Vertheidiger des Chlorosorm traten nur zwei der Anwesenden auf,,wäh rend alle darin übereinstimmten, daß bei: kleineren Operationen dn lokale Anae sthesie (durch Eiö, Aether, Kältemischung und dergl.) der allgemeinen vorzuziehen, sowie daß irgend welche Mittel, die Em psindungslosigkeit bewirken,' zur Besörderung der Euthanasie nur in einzelnen Fällen, wie Wasserscheu, Krebskrankhei ten und dergl. von dem Arzte angewen. det werden dürfen. Die medicinische Beleuchtung der Frage führte zur Er nennung eines Comites, welches die An sichten der Gesellschast, resp, der Majo rität und Minorität derselben, über die Natur und Anwendung der Betäubungs mittel in kurzgefaßten Sätzen zusammen fasien soll. ; Die mehr juristische oder richtiger ge richtliche Seite der Frage brachte eben falls interessante Gesichtspunkte aus das Tapet. Vom Standpunkte des Crimi nalisten aus wurde von jeher gegen das Chloroform geltend gemacht, daß es die Verübung -von Verbrechen begünstige und erleichtere. 5 sei so leicht zu ap plieiren und zu nehmen, 'daß' man der Mittels desselben, die 'Betäubung eines Menscht, der als das Opfer eines Ver brechen ausersehen ist, herbeiführen könne. Diese Ansichtwurde einstimmig als irrlg, erklärt,,- Es ist nicht möglich. . eine wachende Person gegen deren Willen in emer Weise zu betauben, daß sie gewis sermaßen nichts davon merkt. Eine derartige, Betäubuna .kann nur un ter .Anwendung von .Gewalt er zielt werden. Ueber eine zweite Frage, ob es möglich sei, den Zustand eines Schlasenden durchAnwendung tnrn r r . . t . iororormln vouige, aoer voruoerge hende Unempsindlichkeit zu verwandeln. ohne daß der? Schlafende während der Applikation erwacht, waren die Ansich . Ml . , " i itxi auneroroenlttcy aelveul. n oem brühmten Smith Bennett'schen Mord Prozeß $at tc her. Sachverstand! ge, Dr. Ouimby, diese Frage veiaht. , Professor 'Dr. Ga'rdner' bemerkte, der . . . . i . . rr . Pi v. . . . oerrannicarzi inuzie mlrianoen wor
den sein. Er hab'e gemeinschaftlich mit mehreren Collcgen Experimente angc stellt; sie hätten Chloroform aus ein Handtuch gegossen, das letztere in einer Entfernung von ungefähr acht Zoll vor die Nase der Schlasenden gehalten und dann allmalig dem Gesichte genähert. In jedem einzelnen Falle seien die Schlafenden nach durchschnittlich drei Minuten unter Husten aus dem Schlase erwacht. Würde- daher , ein Verbrecher versuchen, den Schlaf und die Uncm psindlichkeit einer schlasenden Person durch Chlorosorm so zu verlängern, daß dieselbe vor der Vollendung des beab
sichtigten Verbrechens nicht erwacht, so würde er kein anderes Resultat erzielen, als den Schlas seines Opfers abzukürzen, und wäre das letztere einmal er wacht, so würde Gewalt nöthig sein, die Chlorosormirung fortzusetzen. Die Geg Ner dieser Ansicht vermochten nicht, sich aus eigene Experimente zu berufen. Die Frage, ob der moderne Hypno, tisnuis-und Pitchery'Bidchcry jemals als Betäubungsmittel eine praktische Rolle spielen werde, wurde als eins verwandte und interessante bezeichnet, deren Entscheidung noch ganz der Zu kunst zu überlassen $, i?ow Kriegs hei dttt T5obelsss. Ueber die kriegerische Lausbahn des Generals SkobtcZf wird der Köl. . Ztg.- von sachkundlgerHand Folgendes , mitgetheilt: ' Am Schipkapaß war es Skobeless nicht vergönnt,. viele Lorbeeren zu ernten, und wir begegnen ihm, der damals kein bestimmtes Commando innehatte, sehr bald vor Plewna. Damals' bekam er zuerst den Beinamen eines Sturmvogels des Kampfes", denn man konnte immer mit Sicherheit. annehmen, daß dort, wo er war, wichtige militärische ttnternehmungen' stattfinden würden. Als die Einschließung von Plewna sich immer mehr in die Länge zog, erhielt Skobeless plötzlich einen neuen Auftrag : mit drei Kosaken-Regimentern, einemJnsanterie Regiment und mehreren Batterien wurde er auf die Straße Lowtscha-Selwi ge schickt, um dort die in Lovtfcha bcfindlichen Türken zu beobachten und einen j feindlichen Vorstoß .gegen Selwi zu ver hüten. Die Lage war für das kleine, von jeder Verbindung fast gänzlich abgeschnittene Detachemcnt äußerst schwierig, aber Sksdelch. overirte hier mit einer. solchen eschicklichkeit, daß er nicht : nur die Türken von jedem. Vordringen abhielt, sondern . auch alle .Vorbereitun gen zu einem späteren Angriff aüf Lowt! scha traf. Höhenzüge wurden durch Feldbefestigungen verbunden, Geschütze aus Vergkuppen gebracht, die aus den ersten. Augenblick fast für einen einzelnen Menschen unersteigbar schienen, und durch geniale Verwendung der Reiterei dem Feinde jede Einsicht in die russischen Linien verschlossen. . Bei Tag und Nacht war Skobeless in. den vordersten Linien und aus dieserZeit datirt der Anfang jenes unbegrenzen Vertrauens seiner -Leute, welches päter für seinen Ruf entscheidend wurde. Von hier, wo er sich täglich in rücksichtsosester Weise dem seinduchenFeuer aus etzte, stammt die Legende uon semerUn verwundbarkeit und sogar in den Reihen der Türken fing man an, von dem baza Pascha (weisen Pascha : ; Skobeless trug weiße Uniform und ritt fast immer emcn Schimmel) mit emer Art von Grauen zu sprechen, da man ihn überall sah, immer auf ihn schoß und niemals traf. Das strategische Verdienst, das sich Skobeless mit seiner Handvoll Truppen hier erwarb, kann niemals hoch genug geschätzt werden: hinderte er doch die Türken, über Selwi vorzustoßen und .dem General Radezki,' der damals' 'gerade (Ende August) Sulelman-Paschas waynsinnl gen Angriffen auf denSchipkapaß widerstehen mußten in r den Rucken zu fallen ! Als Suleiman am Schipka verblutet war, kam für die Russen-auch die Zeit zum Angriff gegen Lowtscha. General-Fürst Jmeritinski rückte-mit drei Infanterie., einer 'Schutzenbrigäde und zahlreicher Artillerie am 1. Sept. in die Stellungen Skobelefss ein, dessen Abtheilung, auch unter seinen Besehl trat..: Der turm aufLowtscka. war der bestangevrdnete und bestdurchgeführte des ganzen 5crieges. Allerdings führte Jmeritinöki am 2. September denQbcr befehl, aber.Skobelew hatte alles vorbereitet, und er führte die Mittelkolonne (10 Bataillone, zum Theil mohamedanische Truppen) zum Sturm auf den rothen Äerg, auf Lowtfcha und die dahinterliegende . Redoute. Im Augen blicke, als der,Sturm gesichert war, setzte er sich ein Wechsel, der auch nicht ost vorkommen wird an die Spitze seiner, KuoankoZaken und der kaiserlichen LeibEskorte, holte die flüchtigen Türken, ein und fügte ihnen schwere Verluste zu, immer und' überall als erster voran. DaS war,Skobelew vor Lowtscha. Es folgt nun die Belagerung von Plewna und es gilt zetzt, die Frage zu cntscher denobr der Sieger von Plewna- ist. Am 11. und 1.2. September nahm und Verlorner im Sturm die'viel besprochene Krischin-Nedoute auf dem rechten Flügel, der. Türken. Ihre Eroberung war eme Heldenthat, ersten Ranges, ihre Vcrthei digung das Erbittertste und. Hartnäckig ste, was man sich denken kann, ihr Ver lust die Schuld des . Generalstabes.' Wem der Soldat in allen Lagen ruck sichtslos und blind vertraut, wie. das bei unserm zu sruy verstorbeneu General v. Göben der Fall war, der ist niemals ein schlechter - Feldherr, und -doppelt , groß' r r . cv r . r . 1 ' 1. . e . mun leine Vesaylgung iem, wenn vieles unbedingte Vertrauen, dem geschlagenen ' . t r r? ücionerrn zu .ncu roiro.- öioveiqr aber war von diesen Kämpfen an der Abgott der Soldaten,-und der Rest der der den Zkrischm-Nedouten zersetzten Ne gimenter war sür ihren .Generalförmlich sanatisirt und mit ihm auch die! übrige Armee. Es herrscht? damals unter den Soldateu .kem guter Geist denn man hatte das Vertrauen aus die Führer ver loren. Die Soldaten und leidir-'auch die Osficiere machten daraus kein Hehl, aber überall dieß ei : .Wir würden es
schütt schassen, wenn wir nur bessere Ge s neräle hätten, Generäle wie Skobcleff." Und dazu ein sprechendes Gegenstück: Je weniger einzelne Generäle geleistet j datten. desto mebr suchten sie Skobeleffs ,
Verdienste, herabzusetzen. War aber Skobelesf deshalb der .Sieger von Plewna-? Nein l Im weitern Verlauf der denkwürdigen Einschließung von Plewna ist SkObelefs wenig zur Thätig n fnmmen. denn die örnkerunn d?5 ' Grünen Berges war eine bloße Episode, .... U"-' ' -----y -I die ich nicht allzuhoch anschlagen möchte und die auch für den Gang der Ereig nisse wirkungslos, blieb. Keine Position war befestigt als die Specialposition Skobelksfs, der überhaupt, ein großer .Maulmurs ist, keine Division warbes ser in Ordnung als seine, aber er kam eben nicht mehr zur Tyatigielt. tfw&ATim dpa tfrirstfS. w-s.r mit !
Plewnas Fall thatsächlich entschieden! ?s wurde sofort die rhaftung Bawar. gab dem General Skobeless noch i der' bewirkt Weitere Nachsorschungen
Gelegenheit zu einer sehr denkwürdigen Aktion, der zweiten, diesmal bei Schnee und Eis ausgeführten Uebersteiaung des Balkans. Ungeheuer waren die Schwie rigkeiten, die hie? -überwunden werden mumcn, und es wurde den vtanvx eines Artikels übersteigen, wenn man hierauf näher eingehen wollte. Es genüge zu fnnpn. dnn GtahtUti ist esckickt nk glücklich operirte, daß er die türkische 5? tika.Armk unter Nnl,,m Wntän im N.'ipn fnfch und nnA fifftincm ßnmhf zur Waffenstreckung zwang. . Damit war die lekte türli cke .Armee", vernicdtet und was. noch folgte warnur noch Hasen lgd. Das sind in kurzen Zügen die Thäter ?vkk m, MJkimftnStU ffiBM ÄlÄÄ und IN cht al nt qlo enlim ausae in ncyl als CNljqio enym ausae führt. Man wirft dem General , vor. daß er keine Heere" geführt habe, aber man vergißt, daß er bei seinem dermal! gen Range eben nicht zur Führung gan zer Armeen berufen sein konnte, und man übersieht daß bei einzelnen Gelegenhei ten, z. B. dem letzten Balkanübergang, thatsächlich vielmehr als ein Corps unter seinem Befehle stand, wenn auch als Chef ein anderer Name genannt wurde, ' .... I Nicht eine schwierige Unternehmung . t t i f wuroe aver ausgesuyrr, oyne oan er va bei gewesen wäre und seinen guten Theil dazu beigetragen hatte. Neben den erkämpften Lorberen ist er aber . aus dem Kriege mit. .Hoffnungen" h'ervorgegan1 ;.. v. i,At...ssn k? ; gen. um uci iuuiic xiuuii in der russischen Armee, und ihm glaubte man 'die schwersten Aufgaben stellen zu können. Daß man sich darin nicht , . . . ' ' I tauschte, hat er za bei Geok- epe be' wiesen Eine Thomas Affaire." Die Schandthat des menschlichen Scheusals Thomas, welche im Jahre 1&75 zu Bremenhaven stattfand, und durch welche zahlreiche am Drck desNord oachtni. Thomas, welcher ich verannr Iftleich nach der Katastrophe an Brd des Dampfers .Mosel" erschoß, hatte be absichtigt, sein ein einer Kiste verborgene Höllenmaschine, an Bord des Dampscrs bringen zu lasten, doch erfoate die Explosion in Folge einer Erschütterung der- Kiste und der Maschine schon wäh vA cv XZ-iiZ ..1 icuu VK? .luiuiuviuv vii CiV'iii uuu ii fur.i... v ' a,.. Güterschuppen nach dem Dämpfer. Thomas selbst wollte mit der Mosel" nach England fahren, dort angekommen, jedoch das Schiff verkästen, auf welchem dann während t seiner Weiterfahrt von Southampton aus dieExplosion stattfin den sollte. Bekanntlich handelte es sich bei diesem teuflischen Unternehmen um nichts Anderes, als um die Erlangung ciner yoyen summe von ZuerncyeruNgs . ? -1 ' . ' sn T rs geldern. ' . fcui aynilches Berdrecoen wuroe kurz lich in Berlingcplant.. Abcrauch dieslM!lVn früheres vuii uKuiwüitui .uuiiiviiu wui, unter solchen Umständen, daß kein Ver lust von Menschenleben und auch kein erheblicher von Eigenthum damit ver bunden war,, sondern daß . vielmehr die Entdeckung des Arrangeurs sehr leicht war. Die Thatsachen selbst sind folgende : Am? Abend' des 21.' Februar hörte ein Weichensteller m dem Güterschuppen des Stettiner Bahnhoss , einen dumpsen Knall und bemerkte gleich daraus m dem Güterschuppen, in welchem sich die nach Stettin bestimmten .KolliS besän den, einen Feuerschein. Er weckte schleu nig den Bodenmeister, dem er mittheilte. daß Feuer im Schuppen ausaebrochen sei, ohne etwas über den gehörten Knall zu meiöen, oa diese Thatsache auaen blicklich seinem Gedächtniß entschwunden w r. Der Bodenmeister fand im Spei cher mehrere dort lagernde Kisten bren nend vor, und die sosort herbeigerufene Feuerwehr, bewältigte binnen Kurzem das Feuer.. Ueber -die Entstehung ließ uvu ni,z. ikiliieuen.unv auq irgeno welche Umstände, die. auf Brandlegung schllepen ließen, schienen nicht vorzulie gen. Erst am folgenden Morgen wurde von den Bahnbeamten außerhalb des Schuppens auf der Erde em merkwürdiges, ziemlich großes, messingnes Uhrwerk intt sehr starker Feder gefunden, das er sichtlich vom Feuer geschwärzt und theilweise zerbrochen war. Dieser Fund erregte sofort den Verdacht, daß mögllchcrwelse cme Brandstiflung vorliege. und als der Weichensteller, welcher zuerst das Feuer wahrgenommen hatte, nun mefomit der Meldung hervortrat, daß er-unmitleivar vor der !1Lakrnebmuna des hellen Feuerscheines einen starken Knall, ähnlich dem Tone, der durch das Platzen eines großen Fastes verursacht . V "i s .in. r. . t. rouü, gryori ijauc, 0 wuroe oie iinrni nalpolizci telegraphisch von dem Vorfall in Kenntniß gesetzt. Der mit den Recherchcn'i betraute Kriminälkommistarius :Ztautenbcrg begab sich sogleich nach dem Thatort, woselbst sich etwa 20 oomFeuer beschädigte Kollis . befanden, darunter eine' ziemlich große Kiste, deren vom Feuer völlig Mversehrtcr Deckel anschei nend mit großer Gewalt abgesprengt
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circa 12 scyrltte welk zortgeicyleuvert '-? und am Boden lag. Wahrend die übrigen Kollls von Außen durch das euer beschädigt , waren, war diese Kiste lnwendig vollständig allsgebrannt und nur ein pausen Äjqe jano q darin vor, deren Geruch .annehmen ließ, daß sie von Theer oder anderen ähnlichen Stoffen herrühre. Daß der Heerd des Feuers in dieser Kiste zu suchen sei, war sosort klar.. Die weiteren Nachforschun vC. ' rtlfl- "" V' " - ijc ciyuucu, uuf uic von vzm m der Dresdenerstraße No. 54 wohnenden Agenten Bader mit einem deklarirten Inhalt, angeblich bestehend aus Sam met, Federn und Pelzwasren, und ver sichert mit 8750 Mark (die übrigen vom Feuer beschädigten Kollis waren alle'nur mit sehr geringen Summen versichert) am 21. Febr. gegen Abend nach Stettin aufgegeben worden war. ergaben, daß derselbe sich in sehr unaün stigen Vermögensverhältniffen befinde, und daß wegen Unterschlagung .ihm an vertrauten Getoer bereits eme Unter suchung gegen ihn im Gange sei. Er selbst gab bei seiner Vernehmung durch den Criminalcommi Rautenberg rullu ocritojc nem Zustande ihm von einem aus Ame rika nach Berlin, gekommenen Freunde vut mcuutcu 'xriunuicn uoergeoen wor den sei, damit k? (Badtt) dkN kommis llonsweisen Verkauf ihres Inhalts : luiL1? 4 vicu Ull0,ani met, übernehme. Bader habe die Kiste,' ohne ihren Inhalt zu prüfen. ,n einem Pferdestall in der Lindenstraße.. lagern und von da aus am 21. d. MtS. Abends UiiU vu uwa v i. uucau nach dkm Smiin.k Bahnhos bring, lasien, um die darin befindlichen W. .:' . !, !.. v. .. ren einem in Riga wohnenden. Agenten behufs ihrer Veräußerung über , Stettin zugehen zu lasten. Diese Aussagen erwiesen sich jedoch sehr bald als gänzlich falsch. . Weitere Ermittlungen ergaben, daß Badlr die Kiste, welche sich bis zum 18. Februar bei einem Spediteur befunden hatte. nach einem Hause an der Lindenstraße hatte bringen lassen und daselbst in ei-. U(aVUaII A a M Cl C m. I. nem leeren Pferdestalle am 21. Februar mit verschiedenen Gegenständen gefüllt und vernagelt hatte. Den Leuten, wel che ihm dabei behülfltch waren, hatte er gesagt, sie möchten nichts über die Ange legenheit laut werden lasten. Dann war die Kiste ach dem Bahnhof befördert worden. Bader wurde nach Moabit in Unter suchungshast gebracht. Das Uhrwerk, . t. , r x. n weicyes q in oer vesano, in nacy der Angabe von Sachverständigen eine. sog. amerikanische Uhr, die ut Billard zwecken benutzt, wird und 43 Stunden lang laust. - An diese irgendwo erlangte Uhr hat Bader ein weiteres Nad ange sügt, . durch welches der Laus der Uhr! nach ersolgtem Ausziehen aus 12 Stunden beschränkt wurde. An diesem Rad: ' . ' ü7 au7 .ä smV h.V 'k Ms T ' bundenen Sprengstoffes bewirkt wird. In dem ikomptorr des Bader sind eine Anzahl von Zeichnungen derartiger Uhrwerke gefunden worden, in welche nach trüallch ein zweites Rad, aletchwie das SZffoE I; Die Beschränkung des Laufes der Uhr AAM aYmI A AMMAMttA Jb. Mit A mV A M c irt c-l e' , i er c v auf 12 Stundin erfolgte offenbar zu dem Zwecke, daß die Kiste vor. resp, während der Bahnbesörderunq explodlre.-. OoM Anlande. Auch in Philadelphi giebt es eine Mormonen-Gememoe, oe leyeuo au8 sünfundzwanzig .Mitgliedern Die selbe hat kürzlich, ihren Präsidenten' Jacob yampton, durch den Tod verlo I f . . m ren. yampron. rrar .icyon.-:m- ayre 1840 von der Methodistenkirche .zum MörmoniSmuS uder. n((nrS h.. VkaVde CongregcS x:,c rtn. hnbund" in Washington, eine sehr, huM 'IV r VI W - W" V m W-wm-w W moristische Abhandlung überEpigramme und Epitaphien? vor, welche großenBer fall fand. . ... Derbekannte pennsylvani sche Temperenzapostel FranciS Mur phy macht zur Zeit Manchester in Eng land unsicher. FraciS Scott Key ein Enkel des Versassers . des Gedichtes .The Star'Spahgle.tl Banner,' bewirbt sich um eme .Lieutenantsstelle im MarineCorps. Fälls t vaa er'auch rouuger gut dichten. ebenso patriotische !st' wie sein Großvater Frpncsf Key, jo sollte, er sosort eine, Anllungrhaltn.. Z e u g e n .eii n er.g r tfcl chren Scene waren am.D onntrstag. Zachmit s taa die Bewobner. deriemaeu Stelle..' der Whitonstraße in Jersey City, ..!o v : . on.K '..c cn' 01 rcic-cfit.-'Kt I uic juwuii uiiu jv. ii tiwyyy "c i p . . e r t -jl.Pt tLl Mahon, ein prächtiger Knabe,'' amüsirte toiraße rreuzi. ?er lunsialzrige oyn rm "je? . " - .1. .". TT -1 - sich aus der Straße damit, einen Drachen stigen zu lasten und dieser festelte' seine Aufmerksamkeit so, daßer nicht bemerkte' wie ein Expreßzug in westlicher, Dichtung hkranbrauste. . Seine, Mutter stand. vor der Thür ihrer in nächster.Nähe. besind xn Wohnung.. Sie sah den Knaben nd den Zug. stieß einen entsetzlichen Schrei auö und stürzte auf den Knaben zu. Schon -hatte sie die Hand ausgestreckt, .ihr einziges Kind, von btt Buhn tynmQ jtt reißen. , da ging die Lokomotive über .den Knaben, hinweg.. Die Mutter nahm, die fürchterlich .verstümmelte Leiche in ' ihre Arme und ' .wankte Mit solcher, nach ihrer Wohnung; vor derselben sank sie 'zusammen, eine wohl? thätige Ohnmacht hatte ihre Sinne um? fangen. - Eine ,srau, namens mti K t o n; die Gattin eines ehemaligen, demokratischen Sheriffs - von Renstelaer County, N. I., ist in Albany unterer. Anklage ' verhaftet worden,: uber:'.20 Diebpahle-. verübt zu haben.. .Sie bkfand sich früher in guten Vermögen? Verhältnisten, verarmte jedoch nach. dem Tode ihres Gatten.
DerJnq uest über den Tod
t der elfjährigen Bessie Thayer in Brook ' !yn, in deren Magen man nicht bloß 20 Gran Arsenik, wie ursprünglich berichtet I wurde, sondern 300 Gran entdeckt hat. ist. mit aller möglichen Sorgsalt geführt worden, hat aber nicht das Mindeste da rüber ergeben, .in welcher Weise das Kind zu dem Gifte gekommen. Daö Verdikt der Geschworenen lautet auf Tod in Folge acuter Magenentzündung, herbeigeführt durch Arsenik und die Jury empfiehlt der Polizei, die Nachforschn gen darüber, wie das Eist in den Magen gelangte fortzuführen. D r. S t r o s h e r , der gegenwärtig auf einer Vorleser-Tour durch die Ver. Staaten begriffen ist, erklärt und .beweist", , daß' der Garten Eden sich im Mississistpi'Thale befunden habe und daß die Arche NoahS auf Manhatten Island gelandet sei. Gegenwärtig sieht e3 wenigstens am untern. Mlssijstppl nicht aus wie im Paradiese. Im Jahr e 1777 wurden die Ein. wohner Philadelphias durch die glücklich gelungene Anfertigung'sechS großerKoch yeerde in mcht.gcrmge Ausregung ver setzt. Jetzt dagegen werfen die Ofengießereien Philadelphia's, in welchen 12,000 Personen beschäftigt sind, inen gewinn von ?4,0vv,vv0 av. Clara Louise Kelloaa. wel i, n,i;A n. nim w
.. (rM"i'J . viHirn, vwi c V. s' t ' . , v Bühne Abschied genommen - hatte, , hat. laufenden Lmlen auf einem mit der Hand sich, von Max Strakosch sür eine Reihe oder einem Uhrwerk vorwärts geschobevon .Vorstellungen in den verschiedenen mn Oapinstreifen mit großer Genamg. - . v Ä . 4 hi.t.iAniM 7 m n . Kiirn Dnl(h.a
gröberen Städten des Landes engagiren V . I laNeN I L - - - I ,. -" 1 n Ä ,flflS 1 .K8.? bJ25 Nil nlinf t tA um Iu. .V,,v" r,B,lM' ..v sangpip. . w- c . . - venn oas geller lm A i I gemeinen bleibt, wie eS gegenwärtia. ist 1 oic cyiMvrr au, ven. New Yorker. CanSleu, schon m.der.ersten Wo che ves Aprtt erSNnet,. werden, , was m den letzten, dreißig Jahren niemals mehr der Fall gewesen ist. - Im Laufedes letzten Iah res sind an siebzig Amerikanerinnen sei tens der. Bundesregierung Patente aus gestellt. Die.werthvollste dieser Paten tuten Erfindungen besteht m einem AP parat für das Zuknöpfen der Schuhes welcher zu fünf-Cents das'Stück verkauft . c - 'I Miro. Ein amtlich er Berichtlunfe reS JlottenkapitänS Meade stellt fest. daß die Arbeiten arn Panamakanal. fortschreiten, wenn' auch länasamer, als möglich wäre, weil erst der Urwald ganz zu klären war, 'und nicht so gute Werk zeuge da waren, als man jetzt aus den Ver. Staaten beziehen will. ES sei aber viel Arbeit wirklick verrichtet worden, und es herrsche . nicht - däS Gelbfieber
unter den Arbeitern, sondern das Passtoff, welcher rm .Augenbli.2e semeö Ent
namafieber. . N.lns;. ist nk Y,r i den Kohlengruben ,n Aussicht. 850 4Vllf V ltt W . VfV Mann haben bereit, die Arbeit im Di strikte von Frostburg' niedergelegt. Im Ganzen wollen 30,000 Mann eS thun. oa. A,AA.; Äs ä,ä den Absatz Kohlen verminderte, tr?gt einen Theil der Schnld.an dem niedrigen Einkommen der Arbeiter.
an'if iü)(UC au lUlUVt 4lüCJMlIIlONCN wohlthatlgenk. m,r ftnn nn CZsiTit ylik.
Zwecken zugewendet. Fraulein Sarah Burr starb ami1..d. M. in New York, Nach ihren Anordnungen und denen ih' LttJi V?CilÄ wh .in uu, Kiwu a,uw,vvV ur,uß" Vermögen. 'abzüglich weniger mcht-be-deutender Legate unter wohlthätige und kirchliche Anstalten vertheilt werden.' Der größte Theil des Vermögens besteht aus Liegenschasten und Hypotheken. Der New Vor ker L ea i S la lur wird von den Comites. beiderHSu ser der Plan, die Staatskanäle zollfrei zu machen, empfohlen werden.' An der Annahme der Bill ist also nicht mehr zu zweifeln. Insoweit also erscheint der Einfluß der Eisenbahnlords vereitelt. . , . g. . ' . ' . . . Heinrich yochsÄWander. em unger, gebildeter Deutscher inNewVork,
tach sich Ende voriger Wochejm Beisein lsowenn man will, eine geborene Colemer Braut. Margarethe Rmger, em uun nytr hohtmenttn.
Messer in'S Herz und starb zu denFüßen der letzteren. Er w erst vor 14Tagen aus semer.Vaterstadt Mannheim mit seiner Braut nach Amerika, wo er schnell wiua juinucii; uiiu vuia ju können hoffte, gekommen. ES kam an ders, und Hemrich gab sich mitten m einem eipe, in vr vus maa chen Muth zusprach, -plötzlich den Tod. EinMann, Namens Merrill zu Gwinnett Ga., bildete sich ein für : Sas in jener Gegend herrschende schlechte! Wetter verantwortlich zu sein.: Er:' Sngj x ' .lc : ' njc ... ; - r . . II n i n linn prnjinnT 11m mi. - wr innr mii Tn ' ifi uiiu i'V IM0;'' t""' Wohle .seiner, Nächsten. rart itAlatta. c;a rtr m N . - nten.ward.aus.Grijkcheniand berichtet, man Habe sünj Meilenweit von Wro, viui jvhh uvfuiiiui v.v mw. .n! v.- -Z vffAiA Kt niitinn icnnrninn niv ipnrn ICMC ui( ui ui vsujiuuji üüu Ag. 3Z8 orEbristi Gkburl) im Y. rJ . .' . ..aL ampse aeaen Pyiilpp von 'lacrvouictt fnnntti Oft yhphstt:pr-D töQtnflNN . . m I ' " . ' I v man am eme flauer von . ung uo M..Br.i,e und 2 M. HM ' Ind. sn diekr Mauer gebildeten .Patalltlö. ramm fand man in einer Tiefe von 4 M. die Reste von Ivii Thevanern m Schichten von :40 Körpern nebeneinander ruhend. Sieben. Reihen dieser glorreichen Kämpser sind bis jetzt. entdeckt. worden. Sie liegen so daß die Köpfe jener der zweiten Reihe stets auf den Füßen der ersten ruhen. Alle nagen noq Bit &r,n d,i' ttks'en Munden, welcke ibren Tod verursacht, haben. Einem sind von einer Lanze beide Schenkelknochen, einem andern ist dieKinnlade zerschmettert, dem Bitten mnr ht SSimf AalfurAtfiar. ischlagen. ........ :ir m-v;i- - e r5! n a e n i e ur - D erWien
Arnaveo Gentilli hat in Leipzig toi phtz sicalisch.chemischen Institute der Univer sität einen Vortrag über ein von ihm erfundenes und mit dem Namen Glosso graph belegtes Instrument gehalten, welches, auf die physiologischen Gesetze der Sprache gegründet, die gesprochenen Worte mit der Geschwindigkeit des nor malen Redeflusses automatisch zu fixiren bestimmt ist. Gentilli wies nach, daß ein Instrument, welches der Rede folgen soll, automatisch wirken müsse, indem der größere Zeitaufwand, welchen die Schrift der Sprache gegenüber in Anspruch nimmt, von den hierzu nöthigen Denkund Willensprozesien herrührt und daß daher Schreibmaschinen mit Klaviaturen welche nur den technischen Vorgang des Schreibens zu Vereinsachen vermögen, keinen nennenswerthen Vortheil bieten.
Der Erfinder ging zedoch bet semenStu dien nicht von einem akustischen Principe aus, wie oi: beim Telephon und beim Phonographen der Fall ist, son dern.setzte die. Bewegungen dtt einzelnen racyorgaiie in jicqioare fläzen um Ein Instrument wird in den Mund genommen, an welchem feme Hebel auf den verschiedenen Theilen der Zunge und der Lippen ruhen und zarte Flügel vor . den Nasenoffnungen schweben.. Beim Sprechen werden dieselben bewegt und übertragen ihre Bewegungen aus Schreib stiste, welche sie in sechs nebeneinander V" o-. n VIIahaI. .mK KuKlnHiiHUn n. . U7tU VWwi( UHU .UilUiiU(U(.li Vjfc nen oder andern Tbeile unserer Sdrack' organe mehr der eniger stark bewegt den d?r durch die Nas. 'öust auSg?. hauch üb, kann man aus den d e n I 7. '. . . Bewegungen entsprechenden Zeichen unmittelbar daS Kesvrockene ablesen. Die. i s,s Sckristidstem. lernt sick rakck: auck I w li I gibt es zur-Erleichterung des Dechiffn rknS.aewiste Regeln, welche aus dem Silbenbau und der Consönayteneombi' nation beruben. Die Stenoaravbie wird durch den Gebrauch diesesApparatS Gemeingut eines i-dea. der sich derMühe unterziehen will, den Schlüssel dieser Schrift, welcher nicht anderes ist osq das Physiologische Gesetz der Sprachaiül ula tlon, kennen zu lernen. I n Frankreich hat m an angefangen, sich der. Elektricität zur Ver edlung. der Weine zu bedienen. Die in Piannorayr envigenoen eilungsorasir m ii i i c . n vt. i . mit den an beiden Enden befestigten Elektroden emer gewohnlichen galvarn schen Säule werden ist das Faß cinge senkt und man läßt den Strom etwa ei nen Monat lang wirken. Durch den eleltrischen Strom wird ein Theil der im Weine aufgelösten Salze zersetzt und in neue Verbmdnngen gebracht. Gleich ttitia wird auch Wasser zersekt und der am positiven Pol sich entwickelnde Sauer stehens besonders energische Eigenschaf tenbesitzt.bringt, wie eS scheint, sofort hervor, welche den alten re. fen Wein kennzeichnen. Auch in der Schweizhat sich ein deutscher Schulverein, gebildet. welcher sich, wie die gleichnamigen Ver i an: ra .n . vi ci r k cm iu uiiv uuiiii, w;t ut v. ffja i D Mlt besonders m den Um. lu IV nVm.n 7 VkVnrT erdem sind von. bekannten Persönlich keiten.n... Dr. Gottfried Keller (Zum mTnUr ft-nsl-r rofen und Steck (Bern) dems:Iben als Mitglieder belgetreten. Als Kuriosum theilt die D. Ztg." mit, daß Desdemona zur Verwandtschaft des Kaisers Wilhelm hört. Der Shakespeare . Forscher Theodore Else in Venedia hat neuerdingS nachzuweisen gesucht,' daß der Achter vie.iLescylqle oer .esvemona. ihre Entführung., die Anklage des Ber führers durch den Vater wegen Zauberei . einer Jamlliengeschlchle des Grasen ouaiio. eines iiulleni,azen Jwelges oer yohen,ollern (Collalto). der nilt- den oeuienyoyenzouern von'llers yer oa s,:, Mnn n hU nU6tn 55.,rb?n s.-.f.. .tnomni, s,s, .sd,mnn kst DaS preußische A baeord etenhaus lieferre am 23. v. M. wieder em p.iar nette Blüthen des preußischen CvnstitutionalismuS. Die Fortschritts vartei hatte den Antrag gestellt, das HguS wolle die Erwartung aussprechen, daß die Eisenbahnbebörden bei Zuwen. DulJa von Inseraten für Zeitungen nur die meckmaniakeit der Verbreituna und nicht die politische Pärteirichtuna der Blatter in Beträcht ziehen, auch' nicht den Babnbofs-Nestaur.,teurels daS Auf legen bestimmter Zeitungen untersagen i , werde. In der Debatte wurde nachge wiesen, daß die Regierung noch immtt ft am hu n?;;rtfiArtf4ifuf rl iätT , , " ' -i-;-1 1 hl v.. v:. ra.i.i.k.u ...x.i.. ..m. n UUil, vn uic cyuiwc uciuuu Ulilill! 1. oppositionelle Organe bei Vergebung i Jntioncn ;.. i iii . m n . - . - Blättern ,n den Restaurationen der i i v 1 1 1 u : - . . im:-:n.- . . BaHnböfe tt larte d Mm.st.r. rr ba IN dlkskr Benebuna kem Aerbot erlassen. v "ti iiVr " iinnn wttt nnr nnnvnrnnri nno ninir m m vmp " -.-.. -? unhgrm.mt ,st, nd sie hingk. na. nlkch ie, Ablauk ihrer Csnlrakte. vsn d Regierung ab. Em zwe.Ier. v jwuyjuki. vivifci. itiimy, lautete, das HauS wolle die Erwartung auSsprechen, daß die Eisenbahnbehörden ihren untergebenen Beamten nicht das verfastungSmäßig . allen Preußen ge vährleistete Petitionsrecht verkümmecn werden. Letzteres ist zur Zeit diePraxiS der Behörden und wohin dieselbe führt, lädt sich nicht, bester darlegen, als es der .Abg. Büchtemann gethan hat : ;: .Die Folgen des SysternS treten bemtS her. .ot : LlebeSdienerei und Speichelleckerei, -'Äv-.,m:ri- v:- k.n...n. a;iipimucn gcgc uit vwiVlUVÖ5Uv das sich schließlich in öaß aeaen die
