Indiana Tribüne, Volume 4, Number 180, Indianapolis, Marion County, 13 March 1882 — Page 2
Zttdmna Hriöutte, uSgliche- ur5 Son::lagssu5gaöe.
JOffTcc: tt2Ä. DclawareStr. IKnU.Ted Z gt.conl-c)a3 matter at the Vnstotlke at Indbnapoüs. lndina. Abonnemen!s.P7eist : ttyVJkt Aufgabe 12 6. 5 er i?o$e. kSoantagZaugal'e 5 CtZ. perummer. Öeftf zusammen.. 15 Kt'. per ochc. C39 Das Tazbla!! eifdjrint jedrn Nachmittag um 2& tthr. XU Sgu.azZauszabr erschrint de Morgeus. R. TettnZzardt(5o., " Herausgeber. Indianapolis, Ind.. 1.. Mär; 1882. Die Chwcsengefahr. Die Pacisiclüste hat in voriger Woche fiuf tint rubiae aber dLÄst ausdrucksvolle 1 -r-fi t ' l mir ? 'r t ' " v kstt nocymals iyr uriyeu uoer eic Kh!nesenEinvandcrüng gesprochen. ES -war.die Wiederholung der alten Verur thellung und Bekämpfung derselben als eines Gememschadens für das Wohler- , .f. i ffi.nii .. K.z. t - . x , grui, oic quiung uno sie ourgcuiujc Freiheit des Landes. Der Ausdruck des Volksllillens, wie trhre&mat iriht? Räf ificPtslntn n? gebea wurde, verdient die Berücksichti un, welche ihm am'S. d.M.' der Senat tzefchenkt hat und das Nepräsentan tenhauö jedenfalls in den nächsten Tagen schenken wird, eine Berücksichtigung, wie sie manchen .früheren Demonstrationen aus diesen oder jenen Gründen vorent T ,1 . . . . - c. cr yuen wuroe. diesmal ging oer Pro lest gegen die Chinesen-Einwanderung nicht von einzelnen Cliquen oder Par tuen .sondern von allen Klassen des ÄolttS aus. ES standen keine tumultuarischen Ex ttsse damit in Verbindung wie die övmesealvoll Angst, und Schrecken be fürchtet hatten sondern in größter Ruhe, mit kaltem Blute sprachen sich Arbeiter und Arbeitgeber, Kapitalisten, . rtfcrrf t tifsotf CrttVtfrf ntiX l jr v Alkerbauer dahin aus, daß sie in der Zunähme des Chinesenthums ihrUnglück ad ihren Ruin erblicken, und daß sie deshalb vorn Congreß dessen Berhinde rung verlangen müssen. . Der Osten hat 'offenbar über diese CV . ! JC. i. V . a . . . 1 . l . 1li 's ÜtuQc jiiii uaa - iompeienie urigcu, welches am Pacific möglich ist. Die paar Chinesen, welche sich in östlichen Staaten finden, können der Bevölkerung daselbst gar kein annäherndes Bild von demEin ftuß und den Folgen dieser mongolischen Invasion geben. Die paar gelbenLeute verschwinden gegen dieMasse derWeißen,' und ihre Sitten und Gebräuche erscheinen als . bloße Kuriosität und bleiben ohne die mindeste Einwirkung auf das Volksleben. Ganz anders aber ist es in jenen Staaten und Städten ant Stillen Meer, wo die große Anzahl dieser Mongolen dieselben zu einem überall eingleisenden Bttvlkerungs-Bestandtheil gemacht hat. Ihre niedrige, Moral und Gesittung drt sie mm rnten S'ht'tl her Nttlkkkef? ylna's zu enljtammen scheinen vergiftet die öffentliche Volksmoral. Ihre geringen Bedürfnisse, die nicht .sowohl aus Mäßigkeit, wie auS niedriger, unreinlicher Lebensweise stammen, besähigen sie, alle weißen Arbeiter durch niedrigen Lohn um ihr Brod zu onn gen,. Und dabei sind sie weit entfernt, : sich zu amerikanisiren, außer in der Er lernung . der Handgriffe aller hiesigen Fabrikationen. In der Politik bleiben sie Fremde und demoralisiren damit all rnültg-die politische Moral, indem sie alle Freiheiten des Landes für sich in An spruch nehmen, ohne für diese Freiheit sich irgend ' welchen. Verpflichtungen zu usterwersen. rr.o fo in ts7 fi t . i rrm Zli ' v " M-- - - ut juuo ii tuugi üciuinu. frtl n n I f fio(Trt4ft' ntrSin VHfsa 4- V JWf vfr... V . V 4. .Osten gibt es nur allzu viele Prinzipien Reiter, welche dem Grundsatz zn Lieb, daß dieses Land Niemandem verschlossen sein soll, lieber die Weißen an der Pa cisic-Küste von den Mongolen erdrosselt sehen möchten, als daß sie gegen, deren Einwanderung irgend ein Hinderniß zu lassen wollen. Nur von einer Beschränkung kann selbstverständlich die Rede sein. . Im Prinzip ist die Einwanderung der Asiaten ebenso berechtigt nnd muß ebenso fv! und geschützt sein, wie die der Euro piä. Aber eS gibt Zustände der Völ ker, welche als begründete , Ursachen zur Suspndirung dieses Prinzzps zu'be trachten sind. Dahin gehören nicht allein körperliche KrankheitS-Zustände Pest, gttheS Fieber, Cholera u. s. w. sondern ach moralische. Aber auch . die völlige Verschiedenheit der Sitten, Gebräuche der Arbeits und Lebensweise eineöVol ke?, welches einen völligen Kriegszustand zwischen den Neueingewanderten und den Eingeborenen hervorruft, ist ein. Grund zur Suspendirung jenes Prinzips, wenn die Eingeborenen nicht zahlreich genug sind, um sich der Ueberwältigung durch die" Sitten und durch die Arbeit der Fremden' zu erwehrend ct.; s. t . ir .rt . . O uuicn vyeiuytcn, roeicuc in uzn Städten der.PacisicKüste. den Weißen durch die Cbmesen erwachsen sind, kommt aber jett - noch eine neue. Der Cali sornia Demokrat" berichtet, daß einTheik der .Chinesen, wegen ihrer Belästigung ,n den Städten sich dem Ackerbau zuge wendet haben. Besonders haben sie den Obst- und Gemüsebau' m Angriff genormen, der größere Sorgsalt als der We:zenhau verlangt, über viel Eintrag ;li&tr istl . . - Das elende und meist ehelose Leben, der Mangel aller civilisirten Bedürfnisse macht die Chinesen auch als Ackerbauer lallen weißen Arbeitern durch, die gerin . gen Preise ihrer Produkte, womit sie sich begnügen, zu schlimmen Konkurrenten. '-Sie miethen ganze- Gemüse und Obst gärten und theilen sie unter sich in Par zellen, wodurch sie die Farm Arbeit in Callsornlen.mtt Ausnahme des Weizen
baus monopolls.ren. Die weitere Ge fahr besteht darin, daß sie bald auf diese Weise sich zu Grundbesitzern inachen und den Boden des Landes selbst erobern würden. Diese Besorgniß ist wohl
ttmaS verfrukt.aber nickt, wenn die amt . sische Einwanderung ungehindert in alter Weise weiter geht. , v , ' . . . Das Wobl der VacincStaaten und ! Territorien und also auch des ganzen Landes verlangt, daß diese Cmwande j rung auf eine Reihe von Jahren fuspen dtrt wird. Nach zehn oder zwanzig ah ren mag man dann sehen, ob die Ver Hältnisse sich der Art entwickelt haben am Pacisic, daß man diese Einwanderung wieder srei geben kann. (Phil. Dem.) lZiiegSglölk. Als der im Dienst ergraute General Scott zu Ansang des Bürgerkrieges an der Spitze der Kriegsmacht der Union stand und auf das Deutlichste erkennen ließ, daß er von der außerordentlichen Bedeutung des entbrannten Kampfes nicht fce geringste Ahnung hatte, machte Caleb Cushing im Kreise seiner näheren Bekannten die Bemerkung : .Ich bin doch neugierig, welcher der gegenwärti gen Subaltern-Osfiziere wohl die Ehre haben wird, em Ende des Krieges, das Obircommando zu führen." General Grant war damals freilich kein SubalternOfsizier mehr, denns er hatte es im Jahre 1861 schon zumOberst gebracht, aber gleichwohl ' war er im Allgemeinen verhältnißmäßig sehr unbe kannt, obschon er im Kriege .'gegen Me xiko mit Auszeichnung gedient hatte. Dem Range nach stand General Sheri dan, welcher gegen Ende des Krieges die Operationen in Virginien leitete und sich während der ganzen Dauer des Krie ges als ein tüchtiger und muthiger Füh rer bewährte,- Grant sehr nahe. Aber auch er war durchaus kein berühmter, kein allgemein bekannter Ossi zier, zumal da er damals, vor einundzwanzig Iah ren, noch sehr jung war, denn er hat kürzlich m Chicago seinen einundsünszig sten Geburtstag geseiert. . Aber durch nichts wird man schneller berühmt und populär, als durch gewön nene Schlachten, und der Name Sheri dan's knüpft sich an eine nicht geringe Anzahl solcher, welche in den verschieden sten Theilen des Landes, aus dem weiten Gebiete, welches sich zwischen dem Mis sissippi und dem Potomac' erstreckt,- ge schlagen wurden. Ihm, wie Grant, lä chelte daSKriegsglück in einer ungewöhn lichen Weise. Er hatte überall Ersolg, und niemals wurde ihm die Schuld an einer auch nur vorübergehendenSchlappe in die Schuhe geschoben. Er besaß das, was man im Englischen mit da8h" be zeichnet, in hohem Grade und wußte seinen Truppen diese Eigenschaft mitzu theilen. . Jetzt nimmt Sheridan in der Armee der Ver. Staaten den zweiten Rang ein, den ersten nach Sherman, und da! er noch verhältnißmäßig jung, sehr populär und ein wirklich tüchtiger. Ofsizier'ist so ist es durchaus nicht unmöglich, daß er noch höher steigen wird. In einem et waigen Kriege, z dem freilich glücklicher Weise keine Aussicht vorhanden' ist, würde Sheridan ohne Zweifel eine sehr bedeutende, wenn nicht die bedeutenste Rolle spielen. DerNattinalpark am Yellow Stone. ES ist Aussicht, daß der Nationalpark am Vkllow'Stone schon im nächsten Sommer in den Kreis der.allgemein zu gänzlichen Naturwunder der Vereinigten Staaten treten wird. Die jetzige Lei tung der Nordpacisic-Bahn, welche allen Ernstes entschlossen scheint, die öffentlich Unzufriedenheit mit den dem Unterueh men einst bewilligten colossalen Land schenlungen dadurch' zum Schweigen , zu bringen, daß sie an der Vollendung ihres eisernen Ueberlandwegs . in einem' - selbst ln der Geschichte des amerikanischen Bahnbaues unerhörten Tempo arbeitet, gedenkt mit der, vom Lake Superior aus den 'großen Nordwesten durchschneiden den, östlichen Sektion desselben das .Quellgebiet des Z)ellowstone 'Flusses schon in einigen Monaten zu erreichen. Damit aber wäre, wenn die Bahn auch deii berühmten Nationalpark selbst nicht durchschneidet oder nur unmittelbar be rührt, diese, bisher blos dem Indianer, dem Trapper, dem Goldsucher, dem Grenzsoldaten, dem von der Regierung entsendeten Forscher oder sonstigen AuS nahmsmenschen erreichbare Domäne des nordameritanischen Vulcan dem Osten endlich in regelrechter und' den Reisean forderungen unserer Tage entsprechen der Weise erschlossen. WaS die pacisische Küste anlangt, so wird eS allerdings noch etwas länger dauern, ehe die, von ihr auS das Cumbiathal entlang führende, westliche Srktion der NordpacificBahn bis zum Anschluß an die östliche Linie vorgedrungen sein wird. Aber dafür haben jene nicht nur mit einem ganz an deren Klima, sondern auch in ihrer nach sten Nähe mit allerlei Geysern und hei ßen Quellen gesegneten Anwohner des Stillen Oceans zurHeilumg ihrer etw'ai gen Anfälle von Rheumatismus, Lum bago, Sciothika, und wie diese liebeyö, würdigen Hauskrankheiten dS Ostens alle heißen mögen, eine Verbindung mit den WunderSprudeln. und iThermen des BellowStone-Parks 'auch lange nicht so nöthig, wie wir, östlich von den Felsengebirgen wohnenden Bürger der Ver. Staaten. Paraphernalla St. Nieotln'S. Wenn mein Pseifchen dampft, und glüht Und der Rauch von Blättert Sanft mir um die Nase zieht, ya, dann. tausch' ich ' nicht mik' Göttern !". singt der Dichter und liefert damit den Beweis, daß die Poeten neben 'dem blaue Dunste" auch den Tabaksljualm lieben. Für Alle, welche diese Passion
theilen und an der Darbnnguna von Rauchopsern groVe Vergnügen ftnden, wird es nicht ohneJnttt,e sem, von der Tabakspfeifen. Sammlung zu hören, über welche die Londoner Firnes be
Diese Sammlung, welche in einem ieitraum von dreißig Jahren zusam menaestellt worden ist, befand sich bi jetzt in dem Besitze Herrn William Bragge's m London, lst aber jetzt öf f entlieh ausgestellt worden und wird demnächst zum Verkauf gelangen. Die jenigen Bestandtheile der Sammlung, welche von besonderem ethnographischem Interesse sind, wurden bereits von dem Britischen Museum- erworben. 'Unter diesen besinden sich Pfeisen auS den Nilthale. und aus dem Nordwesten und Süden Asrika's, serner solche, wie sie bei den halbwilden Volksstämmen Asien's in Gebrauch sind. Australien und seine Inseln, Anam und Birmah, Java nnd Sumatra haben zu dieser Sammlung beigesteuert .DesgZcich finden sich In derselben aus Terracotta angefertigt? Pfeifen aus Mexico, darunter diejenigen des unglücklicken Kaisers Maximilian, prähistorische Pfeifen aus den Mornidr Nordamerika's, auS dem Thale des Amazonen-Stromes, sowie die Calu metS und Tömahawk-Pseisen der jetzi gen nordamerikanischen Indianer. - Aber die' Sammlung enthält auch viele andere interessante Gegenstände: aus Knochen geschnitzte Schnupftabaks löffel der Kajfern, afrikanische Schnupftabaksflaschen und Betelschneider. Die Pseisen bilden übrigens den Hauptbestandtheil der Sammlung, und auch . solche, wie. sie heutigen Tages in aller Herren Ländern in Gebrauch sind, sinden sich in großer Anzahl in allen Gestalten und aus sehr verschiedenartigem Material angefertigt vor. Schließ' lich kommt such noch eine Bibliothek von vierhundert Bänden hinzu. Der Inhalt aller dieser Bücher bezieht sich jedoch lediglich auf den Gebrauch und den Miß brauch des Tabaks und anderer Narco tica, und dürfte somit für Personen, welche weder rauchen, noch dem Opium 1 , V "h W W genujse uno aynlicyen aern erzzr sind, sehr uninteressant sein. Milde Winter. y. J3 .: Ein Historiler hat sich der Mühe un terz'ogen, das vorhandene Material über Witterungsverhältnisse in früheren Jahr Hunderten zu sammeln und ist dabei zu folgenden recht interessanten Resultaten gekommen : Im Jahre 1056 war der Winter gelind, und eS folgte ein für das Wachs thum' deV Pflanzen sehr gedeihlicher Frühling und Sommer. - 1185 wehte im October ein heftiger Sturmwind, hierauf trat sehr milde Witterung ein : im Januar 1186 war ein solch' warmer Winter, daß die Bäume im Februar verblühten und schon Aepsel wie Haselnüsse und Vogeleier gesehen wurden; im Mai hat man Korn ge schnitten und Anfangs August geherbstet. Im folgenden Jahr abr ist grad Alles das Widerfpihl gewesen.- , 1283 war der Winter so warm, daß man zu Kon stanz um Weihnachten Kränze aus Veil chen und Schlüsselblumen gemacht und die Knaben beim Schottenkloster im Rhein gebadet haben. Im Frühjahr 1290 gab es! zeitige Erdbeeren, im April blühten die Trauben. 13?.8 tratein so milder Winter ein, daß im Januar die Bäume, im April die Trauben blühten, um Johännis reise Trauben gesunden, wurden, die Ernte um Psingsten, die. Weinlese 14 Tage nach Jakobi begann. Der Winter 1374 war durchaus"warm, es regnete fast im mer, der Rhein und See waren so groß, daß das .Wkfser viele Häuser und Brü cken wegriß ; man.fand im Februar viele blühende Apfel und Birnbäume und allerlei Blumen. 1416 blühten imDecember dicBäume, und Felder und Gärten waren voll Blu men. 1420 war schon wieder ein war mer' Winter:, im März schlugen die Obstbäume auö im April blühten die Trauben, um Pfingsten war die Ernte, um Bartholomä die . Weinlese. 1426 folgte auf einen . heißen Sommer ein solch gelinder Winter, daß die Baume um Martini neu, ausichlugen und An fangs December zu llühen begannen: der. Scheffel, Dinkel kostete 5 Kreuzer, der Klmer Wem 13 Kr;r. . Die Winter von 1430 und. 1477 waren ebenfalls gelind. 1482 m eS an Weihnachten so warm ae wesen, daß die Wiesen grünten, und die Frauen die Betten wie im Sommer ge waschen? und .an der heißen Sonne ge trocknet ; haben ; im folgenden Sommer ist .ein solch gewesen, dein vlLBaum im Schwarzwalot vcrbrunn? und die Feuelstammen bis aun Tübingen geflo gen.- 1197 war .der Winter so warm. oatz Nicht ein Glas mit Wasser hette mö gen gefrieren, ausgenommen am Weih nacht'Abend gefröre es ein wenig, aber m der Nacht sieng es wiederum an zu regnen : man sahe osft. schone Regenbö gen alö'ob eS Sommer were. Nnd doch war der Frühling, "Sommer und Herbst warm und trocken." 1538 ist der Winter so warm gewesen, daß man im Mai geerntet und den 1. August geherbstet hat. 1559 war ein so gelinder Winter, daß zu Tallwyl den 27. April blühende - Trauben, anderswo reife Erdbeeren, mitten im Mcyen ge meinlich reisse Kirsen gesunden' wurden. Den 29.Brachm.,ward es in aller Ernd." 1562 .ward ein so warmer Winter, daß e5 'niemand so dencken möchte:. Das Erdrich war nie erstorbeu; gab doch ein gute Ernd.7 .1567. war der Christmo nat ohne Schnee und Regen so trocken und schön, daß man am Neujahrstag zu Zürich im Freien, einen .Abendtrunk ge halten und mit Trommeln und Pseisjen wiederum heimgezogen." 1596 .ward ein gelinder. Winter, der Saamen erstarb nie im Feld, über 3 mal schneyte es nicht, regnete nur 2 mahl. Im Jcnner sande man Violen und Mcrzenblümlein ' - 1606 .nachdem der Wein späht' und saur eingesammelt worden, weil umLau rentii Taa arosser Frost mit RysfeN ge
wesen, ist lm Wlntermon. eine solche Wärme kommen, daß man in gedachtem Monat reiffe Erdbeere, , gelbe Nägelein und Dänckelblümlein gesunden." Auch 1616 war ein sehr warmer Winter, .also daß man schier täglich das Vieh auS treiben khundte." Im Jahre 1631 trat nach einem gelinden Winter rasch Thau weiter ein, dann kam anhaltend günstige Witterung, so daß schon am 21. Mai die Trauben blühten, vor Jacob! die Ernte und an Michaelis Weinlese war, und guter Wein im Ueberfluß wuchs. 1699
war der Winter eienfalls sehr mild. 171 .war die Witterung diS - zum neuen Jahr ganz lieblich, wie im Früh ling : die Wiesen gruhneten'. an vielen Orten, man fand insgemein allernächst vor dem neuen Jahr in den WiesenKlee, Hadermarck und reisse Erdbeeren, m den Garten aber schöne Blumen, als selbe Nägelein und Anemonen, gelbe NarciS lein und Gläslein, auf vielen Bäumen sah man Aepsel, Biren und Kirschen? blühst :c. Nach dem NeuJahr , aber hielte dises Wätter noch ein wenig an, aber einmahls beaunte es Winter zu werden." Die Winter von 1727, 1757 und 17v9 waren ebenfalls mild, des gleichen 1795, wo die Bäume, die im September noch einmal geblüht, um Weihnachten Früchte gaben. Das erste Jahr des 19. Jahrhunderts begann mit einem milden Winter, Auch 1806 war oerinter gelind. Das Jahr 1811 xaai Möglich der Witterung und Fruchtbarkewso ausgezeichnet, daß die ältesten Leute sich keines ähnlichen erinnern konnten. Nur der Januar war mäßig kalt, der übrige Winter gelind. Im Februar herrschte schon Frühlings wärme, imMärz beständigSonnenschein, der April zeigte nichts von seinem son stigen veränderlichen Charakter, im Mai war schon der volle Sommer. Die Ernte siel gut aus, die Trauben blühten vier Wochen früher als gewöhnlich und reis ten meist schon im Juli. Der Winter von 1821 und 1822 war gleichfalls milde, im Februar schon Frühlings Witterung, AnsangS Juni blühten die Trauben, Anfangs Juli war Ernte.Ende Juli gab es schon reise Trauben; der Wein wurde vorzüglich. Auch die Win ter von 1824-25 und 1827-23 waren gelind. Vortrefflich war das Jahr 1834: die Winterszeit über herrschte eine milde Frühltngswitterung, in der ersten Hälfte dcS Frühlings war zwar winterliche Witterung, aber vom April bis Oktober (Zemmerwärme. Der Wein wurde vor zSglich, der Ertrag reichlich ! Ssm Anlande. Die Dampserliuie zwischen Philadelphia und Großbritannien hat sich seither noch in keinem Jahre rentirt und hat ihr Dasein nur mittels der ihr seither von der Pennsylvania Eisenbahn Gesellschaft gewährten jährlichen Snb ventionen gefristet. Die Direktoren die ser Bahn erklären jetzt, daß die Linie in Zukunft nicht mehr aus jene Subventio nen rechnen könne, und die betr. Com pagnie will bei dem Congrcsse um Ge währ jährlicher . Subsidien einkommen. Es wäre bedauerlich, wenn jene Dam pfer, die unter dem Sternenbanner sah ren, von dem Ocean verschwinden soll ten. Im Repräsentantenhaus des Staates New York ist ein Gesetz Vorschlag eingebracht worden, welcher es den Händlern mit Thee, Candy und ähnlichen Artikeln verbietet, an 'ihre Kunden Preise zu vertheilen oder Waa ren in Verpackungen zu verkaufen, in deren einzelnen sich außer den Waaren selbst Gewinne besinden. Würden die Händler daö Geld, welches die.Brillant Armbänder", die .TausenddollarBank noten" und andere Prämien kosten, aus Verbesserung der Qualität ihrer Waa ren verwenden, so wäre dem Publikum hiermit besser gedient nnd ein ähnliches Gesetz würde daher auch in anderen Staaten nichts schaden. -An Stelle der v o n dem Congreß Comite empfohlenen stählernen Kriegsschiffe wird tttzt auch die Erbau ung hölzerner Schiffe, die durch eine Art Schurzen gegenVerletzung durch selnd liche Schüsse geschützt werden sollen,- em pfohlen. Diese Schürzen sind aus Seide, Wolle, Baumwolle oder GuttaPcrcha, oder aus einer Combination dieserStofse herzupellen und im Falle eines Krieges an den Schiffen m der Weife anzubrrn gen, daß sie sich in einiger Entfernung von dem. Schiffskörper befinden und bis nahe. aus. den Wasserspiegel herabgehen. Die Wirksamkeit, dieses Schützes wird daraus basirt,, .daß. eS.nicht.möglich ist, durch. ein,auSgebreiteteS' nnd.an zweienseiner:Enden.lose .'herabhängendes - Ta fchentuch eine KistölenFugtt Aufschießen; serner wird-.an Äackson'sBanmVVUbal len in New Orleans und arj 'ie That sache erinnert, daß Erdwälle.denGeschos sen besser Widerstand leisten, als selbst die stärksten Steinmauern.- . Ein Richter in CroZby Co., Tex., verurtheilte kürzlich einen Arbeitender aus Nachlässigkeit einen seinem Ar beitgeber gehörigen Ochsen erschossen hatte, zu einer Geldbuße von 573. .So viel' Geld habe ich nicht," erwiderte der Verurtheilte, und kann es auch nicht auftreiben." Der Nichter kam nicht in Verlegenheit. Das Volk hat mich er wählt, daß ich die Majestät dcS Gesetzes ausrecht erhalte, und so verurtheile ich Dich, solange Fenzriegel auS Cedern pämmen zu spalten, biSDu hierdurch 575 abverdient hast.? WaS aber. hat die Majestät, des Gesetzes mit Fenzriegeln zu thun?" Sehr viel, wir bedürft der letzteren zu einer neuen Einfriedigung für das Courthäus Der Ochsentödter arbeitet seine Straft pünktlichst ab und die Majestät des Gesetzes ist gewahrt. . Von der amerikanischen Barke Abbie Carver" wurden an der japanesischen Küste, ungefähr 300 Meilen von Jokohama entfernt, 13 japane sische Matrosen aus Schifsstrümmern im Meere treibend, aufgesunden und !an Bord des amerikanischen Flaggenschiffes Pensacola" gebracht. Auf Anordnung des Marineministers sollen dieselben mit der ersten lick bietenden Gelegenheit nach
San Francisco fpedirt und dork derOb Hut des japanische Consuls übergeben werden. San Antonio in West ZtniS blüht jetzt schnell empor. ;Nach dem Census von 1880 hatte San Antonio 20.500 Einwohner ; seitdem hat es be
bedeutend zugenommen; in der That hat seine schnelle Entwicklung erst mit dem Jahre 1880 begonnen. Man greift gewiß nicht zu hoch, wenn man seine Seelenzahl heute aus 25,000 angiebt ; dem Schul Census nach, der erst 'vor Kurzem aufgenommen wurde, sollte sie 27,000 betragen. Hunderte von - Häusern sind im letzten Jahre gebaut, und neue Straßen sind in Menge eröffnet worden. Durch Anlegung deö Bahn hofS der Jnternationalbahn' mitten -im mexikanischen Viertel isi dttse Gegend für die Civilisation erobert worden, die elenden Jacals" fiad verschwunden und die Mexikaner haben sich über dte ganze Stadt hin verbreitet und neue Wohn Plötze an der äußersten Grenze .derselben aufgeschlagen.' Nimmt man den Plazo als Mttelpunlt der.Stadt an, so beträgt der Durchmesser derselben nach allen Richtungen hin mindestens drei Meilen ; und däbelnd die Straßen eng und die Häuser -stehen dicht aneinander. - Wie sehr der Handel Ver Stadt zugenommen hatV beweist die stetig steigende Zufuhr an Waaren während der letzten Jahre. in in dem Jahre 173 ge prägte? Cent, eine sehr, seltene. Geld münze, wurde neulich in'Baltlmore für $10 versauft. Vorungefähr einemJ ah re kaufte ein Spekulant die bekannte Na tural Bridge" in Virginien für $18,000. Bald . verkaufte er sie für $20,000 an einen Anderen, und dieser, bat sie seht für $55,000 verkaust. . In Toronto, Ca., wurde neulich ein Mann verhaftet, weil er seine erwachsene Tochter, die sich den Fasttn regeln nicht sögen wollte, geschlagen hatte. ' C a P ö r t o auf Lokalp o st Sendungen betrug'im New DorkerPlist amte im vorigen Monat $142,583. 23.-583 Briefträger besorgten, außer ihren sonstigen Geschäften, die localen Poststücke. Die Billzur Unterstützung der . Ead'schen Schiffs Eisenbahn über deö Isthmus wird einstimmig günstig einberichtet werden. Sie will sechöpro zentige Jahreszinsen aus 60 ' Millionen Kapital verbürgen und zwar für 15Jahre. Die vielbesprochene Unter suchung über die unter Sherman's Ver waltung vorgekommenen Unregelmäßig leiten im Schatzamt hat jetzt, ihren Ab schluß gesunden - und wenn sich. das alte Gleichniß je bewährt hat, diesmal, ist sicher dem kreißenden Berge ein winziges Muslein entsprungen. Eine Kiste, mit Schreibmaterialien im Werthe von $15. die zehnstündige Beschäftigung eines aus den Zahlrollen des Schatzamtes stehen den Arbeiters " im Sherman'schen ' Pri vathause und ein pecumärer Verlust von $40 bei einem Möbelgeschäft bilden die ganzen Benachtheiligungen, welche die gedachte Verwaltung der Union zuge fügt hat. Um diese gewaltigen, natür lich aus bloße 'Versehen- zurückzuführen den Unterschlagungen" zu entdecken,! ist ein SrnatScomite den .ganzen Winter über in Thätigkeit - gewesen, ' welches $10,000 verausgabt und so viel Zeugen vernommen hat,, daß deren Aussagen mehr als 1400 gedruckte Seiten nneh men. ' Immerhin ist" Geld und Mühe wenigstens insofern nicht verloren gewe sen, als alle Diejenigen,' welche John Sherman bei diesemAnlaffe so rückstchts los angegriffen haben, jetzt beschämt ein gestehen müffen daß sie ihm Unrecht thaten. . Die Farmer in N e w H a m p shire beginnen .'schön , jetzt . ihre . Zucker ahornbäume .'.anzuzapfen, "auch '.'eine Folge des ungewöhnlich milden Min terS. ' -: ' ' Oo Nuslande. . Heitere SA uf sehen 'e '? regt, wie auS o Paris geschrieben ' wird, dort die magnetische S oiree eines Pari ' ser Professors.'''- Nachdem derselbe wah rend einer Stunde das Publikum durch feine Wunderthaten verblüfft hatte, er klärte er selbst, daß Alles Schwindel sei. Und er und ein. wohlbekannter Mathe matiker.'aus 'dessen Anregung die.Vor ktellung-aeaeben worden, setzten . die Kunstgriffe unter Begleitung von Bei e.. " L enz- .--. spielen auseiuanorr. Zvs ciicgic Zorn . des glelchsaus snweftnven Mag netiseurS Donato. Man rief lhn .zu.' e? lolle einen . der beiden Proftsioren magnetisiren, was er verweigerte mit der ' '. T em r 5 - je ÄNlworz ; . V5t ti als u,cyauer. yler. Hierauf erhob sich' ein ungeheures hal loh. Die Produktionen der beiden Ge lehrten' enthielten- zwar nicht' das Ein schläfern fremder Perssnen, aber 1 sie durchstachen- Fremden l schmerzlos . den Arm.und.ließen durch ..das übliche weib liche Medium . alle Wunderi vollsühren, welche . sonst der .Magnetiseur Donato zeigt. Eine 'Mutter auf dem Throne.' Die Vermählung deS Herzogs von.Albany wird erst Ende Vpril' statt inden, allein, auf ausdrücklichen Wunsch einer Multer, derKönigin .Victo'ria'.soll )ie Prinzessin Braut die letzten zwei. Monate in London' in der Nähe ihre?. Verlobten 'verbringen. Die - Königin hat an ' die Prinzessin - Kelene, ein Schreiben . gerichtet, : , worin sie : u. A. sagt : .Ein junges Paar, :das auf ewig verbunden werden soll, muß auch früher Gelegenheit finden, , sich kennen zu lernen. ES soll da. keinen Unterschied, ge b en' zwische n 'dem .FürstenPalaste . und dem Bürgerhause ' ' . Brandstlftung- in eine . Theater. AuS Paris wird geschrie . ben : Im ChateletTheater lebt'män. in großen .Aenasten. ES: wird : dort die I Feenposse .AliU et uno nuitl ausge? I sührt, die einen , großen .Aufwand von l Maschinerien , und Dekorationswechsel mXlti 0s' m n A m ' V TlitM (!1ikVtA cii(iuy. hu iiitiui- v(i ivyu- uvvflvi bemerkte man. unmittelbar vor'Beginn der Vorstellung, daß unter dem Bühnen
räume Alles vorbereitet worden war, um eine Feuersbrunst herbeizuführen; es war ein Balken blosgelegt worden, zu dem der Verbrecher eine Gasflamme hin geleitet hatte. Kurz vorher hatte eine der Figurantinnen noch im letzten Au genblicke die Bemerkung gemacht, daß der Draht, an welchem sie aufgezogen werden sollte, durchseilt war. Dies At tentat hätte ihr das Leben kosten fön nen. Auf die Figurantinnen dcS Schwimmballets scheint 'er Verbrecher es speciell abgesehen zu haben. In der vorletzten Nacht wurde der eiserne Schrank erbrochen, in welchem man die Stahlcorsets dieser Damen aufbewahrt. Eine ansehnliche Summe, die daneben auf einem Tische lag, blieb unberührt.
Zum S Hun c des l.tera rischen Eigenthums. In Ausführung eines Beschlusses des Allgemeinen Deut schen Schrislflell:rverbandes aus dem Wiener Congrcsse hat jetzt der Verband eine Commission gewählt zur Abfassung einer Petition an den Deutschen Reichs tag behufs Beseitigung der Gesetzeslücke, durch welche es. bisher gestattet war, schriftstellerische Erzeugnisse aus einer literarischen Form in eine andere ohne Genehmigung des ursprünglichen Verfaffers umzuarbeiten. Ganz besonders war das Verbot der unerlaubten Dramatisirung von erzählenden Dichtungen dabei ins Auge gefaßt worden. Slovenische Hetzereien gegen das deutsche Theater in Laibach. Bis ror Kurzem siel es den Slovenen nicht ein, gegen den Besuch des deutschen Theaters in Laibach zu agitiren ; eine große Anzahl von Slovenen zählte viel mehr zu sehr fleißigen Besuchern der deutschen Theater-Vorstellungen. Nun aber hat der Slovenski Narod" eine Agitation gegen das deutsche Theater in Laibach begonnen. Zuerst veröffentlichte daS Blatt eine Notiz, in welcher er mil theilt, daß mehrere slovenische Patrioten beschaffen hätten, das deutsche Theater in Laibach nicht mehr zu besu chen und das. Eintrittsgeld . dem Fond sür die Erbauung eines slovenischen Nutional?Hauses, für welches ' eben gesam melt wird, zu widmen. Jetzt droht so gar dieses Blatt in einem .Einqesen bet allenjenen Slovenen, welche in Zu kunst das deutsche Theater in Laibach besuchen werden, mit der Veröffentlichung ihrer Namen in allen slovenischen Blät tern, damit man im Volke sehe, dnß sie .nicht verläßlich sind. D e r F i s ch a u s t a u s ch.zweier Meere. Dr. C. Keller, welch sich am Suezkanal befindet, um den Austausch der durch den Kanal verbundenen Oceane bezüglich ihrer Thierwelt zu konstatiren, hat der geographisch. kommerziellen Gesellschast in St. Gallen von JSmailija aus seinen ersten Reisebericht eingesandt. Nach demselben ersolgt der Austausch im Allgemeinen langsam, was dem Einflüsse "der Bitterseen zuzuschreiben ist, ' durch welche der Kanal geführt wurde. Mit der Wanderung scheinen die Bewohner der Bitterseen den Anfang, gemacht zu haben. Herr Dr. Keller hat dies wenig stens an mehreren niederen Thieren kon statiren können. Ein besonders interes sanier Fall bot sich ihm an einem bisher noch unbekannten Pflanzen Thiere, einer Spongiensorm von schön violetter Farbe, die in die Fauna der Bittersten gehört, jedoch in den Kanal gegen das Mittelmcer hin wandert. Diese neue Spongiensorm erhielt von Dr. Keller den Namen Les sepsia violacea. Mehrere größere Fische, welche jetzt zahlreich im Timsah See gefangen werden, sind vom Mittel meere eingerückt, so ein mehrere Kilo gramm schwerer Seewolf, welcher den Bewohnern von Jsmailija als wichtiges Nahrungsmittel dient, ferner die schmack haften Cernien und Seezungen (Lolea vulgaris) von ansehnlicher Größe. Vom indischen Ocean her sind mit Sicherheit zum TimsahScc, vermuth lich bis nach Port Sajd vorgedrungen : zunächst einige bunt'gcsärbte . Stachelposier von geringer Größe, ' sodann eine .große Makrele von dunkelgrüner Farbe, die in Jsmcilija korbweise zum Verlause gelangt. - Victor Hugo's Protest. In eirem Pariser Jouinal veröffentlicht der berühmte Romancier einen gchar nischkcn Protest gegen das Verfahren der russischen Regierung in dem letzten 9u hilistcn'Processe, $tt mit einem Appell an den Czaren, die zehn um Tode Ver urtheilten zu begnadign, schließt. Eine .Stelle ist charakteristisch, sowohl in ihrer Fassung, a! -in . ihrer Uebertreibung : Wer war anwesend bei den Prozeßver Handlungen? Niemand. Wo ttar die Olsfentlichkeit ? Ansgcfchlossen. Wer berichtete, wenigstens über die Aerhand lungen? Niemand. Wo waren die An geklagten ? Nicht anweserd. Wer sührte die Plaidoyers? Niemand'. Wer waren die Rechtsanwälte ? -Wirkliche Nechtsan palte waren ich! da. - Aus welches Ge fch war die..Arl!age basirt? Aus keines." ' ' Prof.Nordenskjöld wird eine neue Expedition nach dem nördlichen Eismeer unternehmen, sobald die Vor bereitungcn dazu sertig sind. Dies dürfte jedoch kaum vor 1881 der Fall sein. Man 'sagtdaß zü dieser bevorstehenden Expedition ein eigenes Fahrzeug erbaut und daß ein Theil der Mannschaft über .Land -.reisen soll, um üm Eismeer mit den andein'zusammenzutrcssen. Es wird auch beabsichtigt, die ncusibirischen In sejl zu besuchen. 2?eulsc)e Lccal-Na5)ite)kcn. S tra ßburg, 25. Fcbr. Der äl teste hauptmann des rheinischen Insan terieregimentS,' Lancelle, hatte an der Spitze seiner Kompagnie das Ungllck, ''von seinem scheu gewordenen Pserde derartig gegen einen Laterncnpsahl ge schleudert zu werden, daß'er einen SchZ delbrnch erlitt. , Dieser Verletzung ist er bald , daraus erlegen. Die 15jährige Todter Karofine der Wittwe Kucker ist Iwxx Kohlenöxydgaß, welches einem des es M Ofenrohr entströmt par, erstickt. -i Emsis heim, 2o. Febr. Zwei Srü .der Samens ,.Gideon und -Emanuel ' Vrumb'ach, hier wohnhaft,' wurden unter dem Verdacbte. ibrer Mutter haus in
