Indiana Tribüne, Volume 4, Number 179, Indianapolis, Marion County, 12 March 1882 — Page 7
Man ißt zu viel! Dieser Ausspruch ist nicht neu, und Dr. Monie giebt im Patricier" eine vortresfliche Studie über die Gesundheitslehre des Magens. Da nun im Durchschnitt die Verdauungsschwäche an der Tagesordnung ist, zögern wir nicht, die interessantesten Beobachtungen unscren Lesern mitzutheilen, aus denen sie zu Nutz und Frommen viel werthvolle Rathschlage für sich einsammeln können, deren Besolgung sie schützen dürste, sich nicht allen verführerischen Genüssen der Phantasie ihres Magens blindlings hinzugeben. Es ist entschieden feststehend : Man ißt zu viel", d. h. man übersteigt bei den Mahlzeiten gewöhnlich das Maß, das zur Erhaltung des Lebens nothwendig ist, und man wird sich der Einsicht nicht verschließen können, daß die Ueberladung des Magens nicht nur unnütz, sondern geradezu schädlich ist, denn die Quanti iat des Verdauungssaftes ist begrenzt ; das kleine Quantum der Nahrungsstoffe, das von ihm ergriffen wird, taucht so zu sagen in die Masse des nicht verdauten unter. Alsdann treten unbehagliche Cm pfindungen ein, die ersten Anzeichen eirtof (r(yrtiviyYt rX int St ti rf trttf'rW
IV. i lUJivivttuitt vtwuuuuu. viv Itvu utiut l , . Y . r t und mehr Wt. denn die TbSiiakei, ''ch'.5uszusehcn
W i itMrt rntrrfli iit nnc ti
!kxa t des Maaens ver chwin- 2r:"c?-Z?r
Magenein neues Diner oder Souper dar, das verdammt ist, unverdaut zu bleiben und in Folge dieser Störungen gastrische Beschwerden zu verursachen. Huldigt man aber der Mäßigkeit durch Abwehr der Aufnahme neuer Nahrung, so gestattet man den Verdauungswerk zeugen, neue Kräfte für ihre erneuteThä tigkeit zu gewinnen. Die Mäßigkeit ist daher nicht nur der mächtigste Faktor und das sicherste Mittel gegen alle generellen, gastrischen Störungen, sie ist besonders in der heißen Jahreszeit, wo der Appetit ohnehin geringer und die Fähigkeit der Assimilation lange nicht so groß ist wie im Win ter, gerade geboten. Alles was wir vom Mittagsbrod ge sagt haben, ist in verstärkter Weise für das Abendbrod anwendbar, das überHaupt zu den gefährlichsten Gewohnheitcn zählt, dem viele Leute die schlimmsten Indigestionen verdanken; das überhaupt nur sür Leute existiren sollte, deren Profession es nicht gestattete, früher zu essen. Dabei drängt sich uns die ganz natürliche Frage aus, die man sst an den Arzt richtet : 23a ist das beste Ernährungsmittel V Jeder hat nun, wie wir gesehen haben, seinen Magen für sich, wie seine Art des Seins. Die Antwort ist daher
Das beste Nah-
was man am besten
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i . ÄXX'H . , r,Än' erbau..- Täglich sehen wir öllige Un
m 1 "OTÄ 1.?. ; ;?t,.;f, stw.; fr kett verdauen, als : sette Leoerpa tete, SÄ? TrZ Ä 3? Säunn Trüffeln. Hummer. Speck. Melonen ., nllhiS dann wieder erwecken einem anderenMa. ?;7.n tS. Milch, frische Eier, gebratenes Fleisch AK FÄK lttS Err'en AZ d?sHung'ersschmerzhf. ein kon mmrl'cher: d Zustand grWer Alles gut verdau,, was man gern ißt. MS'n!chch : da''''". In- 8 . dkb'st d,e nU'derNW ehr gesährlicher Siren ngesang und mckt immer der allem schuldige itactor; . . .r",. .
s;.'.0Tifi hatten istniiA frniifrnhi Ö Wl i)llu,igc uiu u o'u
ÄÄiafeSiSSÄ
irren
zu ver
Magen muß mit heiteren Menschen ?; Nardes," redete er ihn an, .ich habe
sammen enen ; vor alle:, Dmgen . 1er etne große, aber eme sehr große Gefällig
Dlscussionen und Zank während der keit von Dir zu erbitten. Versprich mir Mahlzeit vermeiden. Hauptsächlich sind aber vor allen Dingen, Niemandem zu : i : r r. . . v . .. r . . n :r x . rz i . : I . l. . v , u
pwmijaje ooer otiaiüionuBiiuic ocrruiyen, was iqj )ir veriraucn nrni. tigkeiten während der Mahlzeit zu ver- E wird doch nichts Schlimmes sein, meiden. Ihnen muß man ganz speziell Herr Henri!"
den famosen Veraleich Brmat-Savanns Wenn ich Dir's saac. alter Nardes.
zuschreiben, der da erklärte, daß der Zorn kannst Du schon so viel Zutrauen zu mir ? ' n.'r f 4. v ev nrn I " v
oei -ujcge oic Wlriung aus oen klagen yaoen. habe, als verschlänge er einen Knäuel Ganz gewiß. Herr Öenri " saateNar
von Nadeln. Feststehend ist auch, daß des, dem die feierliche Miene des jungen f.r . ..V .iJLi I cm . . . .
man narn ,nccc ruue, unu man, Cannes imponirle. "im kann mir
wie Viele glauben, sich Bewegung ma schon denken, daß 'Sie nichts von mir chen muß. Es handelt sich hier nur um verlangen werden, was unserm Fräulein eine kurze, etwa eine Stunde dauernde Kummer bereiten könnte; aber trotzdem cv.... cm. v?. -..t. 4 f. . r. jt. c . r . "
jiugc. ou5 oic siesui uiiusiuiiyi, Iv verjprecye icy oocy nicyl gern, oyne vor
versteht man darunter o:e 'cuye nacy oer yer zu wien, was.. Um was handelt es
Mahlzett m den heen unsern. Vei nch denn r
uns rann man hg nacy einer siunoe vmn ano, nardes, ich will in den
einer mäßigen Bewegung m freier Lust Tigcrkäsig gehen !"
hingeben, um die Arbeit der Verdauung Grundgütiger Himmel, Herr Henri,
zu begünstigen, denn man verdaut mit sind Sie wahnsinnig geworden ? Haben
Sie aus Verzweiflung den Verstand ver
loren V
Keineswegs, Nardes ; ich habe
mir
den Beinen so gut wie mit seinem Ma-
gen, hat c4;r. tzyomel gejagt, tocgr wesentlich ist es, die Nahrung gut zu ver-
theilen, sie gut durchzukauen, ja nicht zu schon seit mehreren Monaten voraenom-
verschlingen; dafür hat die Kunst, beim men, den Versuch ;u waaen. und bade
Mangel der Natur, dem Menschen jetzt mich ernstlich darauf vorbereitet. Es ist r . t " c . . i. . C7 I . . ' . . c cm.
ui mniuiüjen vIeouisen gccueu. lttjo niazi Ä)ayniinn von mir, sas ÄZagLeute, die am Maaen leiden, werden sich stück zu Probiren. Ick bm des Tiaers
bei einem activen Leben ocszer vennoen, so sicher wie meiner Stute Liska. Du als jene, die unbeschäftigt in Einsamkeit mußt mir die Thüre aussperren, die Du und Trägheit ihr Leben verbringen. Um dann wieder hinter mir verschließest und L . i i ' . mPP ,
oen ganzen Organismus inaiia zu er- mmi eyer onnett, als vis icy lJüit etn
halten, sind gymnastische Uebungen, laue Zeichen gebe.
Abreibungen sowie Seebader zu empseh- Das Entsetzen des armen Nardes war lcn. unbeschreiblich. Er alaubte. die Liebe
Sehr bedeutungsvoll ist es, datz Per- habe den Geist des jungen Mannes ver
sonen, die an Verdauungsschwache lei- wirrt, und er hätte aern um Hülfe aeru
den, zu bestimmte Stunden esien, der fen, wenn zu so früher Stunde ihn nur mn f m ' . !. w- . . i '
klagen mun ucy oaourcy an eine iym Jemand lzatte kören können. Wa er
dienliche Disciplin gewöhnen, die ihn überdies sah. dak der Kunstreiter fest ent
vor falschen Sensationen des Hungers schlössen war. auch obne seine Mithülfe
bewahrt, die bei Magenleiden häusig seinen tollkühnen Plan auszuführen, so i. f . ..VSl.la Z 1 1 X n Sv e." .i. r r r i m . r
üüiiüOTmeii unu jiciö öMuyulw il"ü lugic ncy oer alle ivcann lmiieBitcn mix
Thränen in den Augen und wie Espen-
Martin, der Tyierbandiger. laub zitternd der unbegreiflichen 7 v r u Laune Martin's, indem er sich damit
Von den Memoiren eines Thierbän- Mte, daß er za da wäre, um ihm
digers von Pierre Amedee Sidbot ist i"?,aJic" jwnu Sh tciin.
biger fühlte ein seltsames Prickeln in den Augen. Nur der Tiger blieb ungerührt und begriff nicht, was um ihn her vorging. Rastlos an den Gitterstäben sei-
nes Käsigs auf und ab wandernd, warf er verwunderte Blicke und fragte wahr-
scheinlich, warum man ihm kein Frühstück brachte. Hatte er nicht heute ebenso gut gearbeitet, wie die anderen Tage ?
Als nunmehr Martin wieder als Frei-
werbe? vor den Director trat, wurde ihm
eme abschlägige Antwort zii Theil, und
seine Verheiratung mit der Tochter van Aken's fand im Mai des Jahres 1820
statt.
Der alte Thierbändiger lebt noch jetzt.
obwohl er aus seiner gefahrvollen Laufbahn nicht unversehrt entkommen, in
tiller Zuruckgezogenheit in Holland und
reibt als seine Lieblingsbeschäftigung
di: Angelfischerei.
Eine Gefchäftslist. VonMaxSksozzi.
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fl!. fnnn ,tS W TOiWn.sT, h,2 TOrt- I IWIUUl wuiUCli li
'VMIUIlUktl MIW V . wKJ V w I , .N ,.n dz l?ine der Andere. Die Untersuchung umfaßt das ver
Launen dieses liitelligenten Thoren" schiedene Schlachtfleisch, als : Rmd, beugen sich durchaus nicht d'n strengen Hammel, Lamm, Kalb, Schwem ; beim Regeln der Gesundheitslebre. Indeß Geflügel: Pute, Huhn, Gans, Ente k.
kann man als Princip feststellen, daß. Was das Wildprett anbelangt, so ist wenn der Magen die Verschiedenheit in es leichter verdaulich, als das Fleisch unden Nahrungsgegenständen liebt (varia- serer Hausthiere, ebenso sind die Süßtio delectat), so liebt er sie in den ein- wasiersische leichter als die Seefische zu fachen, weniger complicirten Gerichten ; verdauen, obgleich der Lachs sehr viel er verträgt sich ost sehr schlecht mit den nahrhaster ist. Viele Nahrungsmittel, modernen Gerichten, wo unter jeder die andererseits sür schwache Mägen als Schüssel, wie Addison sagt, eine Krank- schädlich bezeichnet werden, sind ihnen heit verborgen lauert-. Man erzählt häusig gnz im Gegentheil von großem von einem Arzt, der, wenn er einen rei- Nutzen. Wir wollen hier ganz besonchen Kranken besuchte, nie verfehlte, durch ders vom Salat und der Zuthat des die Küche zu gehen und dem Koch Weinessigs sprechen, desien mäßiger Gefreundschaftlich die Hand zu drücken, brauch ost große Dienste leistet, indem er Als man ihn nach dem Grunde dieses die Energie der Verdauungskrast belebt; absonderlichen Benehmens fragte, crwi- ebenso wirkt der Senf wie ein inneres derte er: Das ist doch das Wenigste, Reizmittel; auch die in der Tomate gedaß ich gegen diese Mann erkenntlich bundene oxale Säure leistet dem tragen bin; denn in seiner ingenieusen Kunst Magen große Dienste. In gleicher liegt es, die Leute zu vergiften, die es Weise macht die im Sauerkohl enthalnur uns verdanken, wenn sie im Wagen tene Milchsäure, dieses ost als schwer fahren." Es liegt eine selbstgefällige verschrieene Nahrungsmittel, selbst für Uebertreibung in diesem Ausspruch; denn schwache Mägm die Speisen leicht vervon Zeit zu Zeit ist dem Magen schon baulich, und zwr giebt er ganz besonmal eine seine, pikante Schüssel, die ihn ders im rohen Zustande, etwas zerhackt besonders anregt, zu gönnen, nur was und mit feinstem Qel und einigen Troinan eine andauernd exquisite Küche" psen Essig leicht gemischt, einen höchst ernennt, ist gefahrlich, weil man alsdann frischenden Salat, den selbst Kranke geaus Wohlgeschmack mehr ißt, als man nießen können.
soll, und es recht eigentlich geboten ist, EZ ist wahrscheinlich, daß durch die stets den Tisch mit einem Rest von Ap- Wirkung der Milchsäure,die sich vielleicht petit zu verlassen, ein Plätzchen sich sür mit der Zusammensetzung des Magenden heiligen Geist zu bewahren", wie sgstes eint, die Milchkuren so große einst ein großer Mann gesagt haben soll. Dienste in der Behandlung chronischer
Bei jeder ueveriadung weroen oie e- Magenleidei leisten. Andere Mlttel.dle setze, die für das Wohlbefinden feststehen, allaemein als ziweckmäsu bei der Ver-
überschritten, und es soll Keiner zu sicher bauung betrachtet werden, sind oft nur auf die Kraft seines Magens bauen,' denn schädlich ; es ist das die gashaltigen er zeigt sich mitunter .sehr launenhaft. Wasser, sobald sie zu viel, quasi aus GeAm schlimmsten ist das Alter dran, auf wohnheit getrunken werden. In einzeldas zumeist die Gesetze der Enthaltsam- mn Fällen aber sind sie ganz am Orte, ke-t in Anwendung kommen sollten; die- Auch der Genuß von zu heißem Thee, ses aber flüchtet sich gewöhnlich in die assee und von zu heißer Bouillon ist Gastronomie, wie i ihre einzig letzte nicht dienlich, indem diese Getränke, zu Lebensfreude. Die geistreichsten Männer heiß genossen, nach und nach die muskuhaben sich stets mit stolz zu den Gour- taire Reizbarkeit des Magens zerstören, rnands gezählt. Voltaire ,st einer der Ebenso beeinträchtigt übertriebener Gewärmsten Lobredner der Gastronomie, b ü0n Taback die Verdauung desMaEs giebt", sagt er, zwei Arten der gns. Die Laxir und Brechmittel, deVergnügungen ; jene, die von den Kun- en sich Personen, die am Magen leiden, fien und der Eigenliebe stammen, hat sg ost bedienen, irritiren dadurch die man frühe? oder später bald satt die- mechanische und chemische Arbeit der Verjenigen aber, welche ihre Quelle in un- dauung aus's Gesährlichste. Das Ueberserer eigenen Natur haben, werden ttch schwemmen des Magens mit zu viel immer wiederholen; sie verlassen uns Suppe ist für keinen Magen zweckmäßig, nie, denn sie beruhen auf einer vorge- man sollte dieselbe mäßig wa:m zwei schrieben? Nothwendigkeit, die sortwäh- Stunden vor dem Essen einnehmen
rend hervortritt. Diese Vergnügungen Man weiß ganz genau, daß die Bouillon W A "T f 1 JC I & . m Oah(ia 4it iih9 rvt . . 4 t V Oft .
leyrcn Illgliui um neuem ouuu" au nur wie cm neizmliiei aus vie klagenzurück, sie hören nur mit dem Leben aus, schleimhaut wirkt; hinsichtlich derErnähder Appetit geHort zu dieser Zahl. Der a rie ach dem poetischen Aus'
Mensch muk mindestens alle vierund- svruck eines Vbnnoloaen ienseit des
zwanzig Stunden einmal essen. Hat Rheins nichts weiter als eine parsümirte Gott ihn mit gesundem Magen begna- Blume, eine Raphaelische Madonna, ein l i f - f?r.l IC. VI(a Ss . V nAt " m r s . . äd
Olgi, 0 Dctiui iyu uitt uuui mu. Veeiyovenjcye ympyonle.
und 000) tu e ariauc oa mm, ua9 as nun die alkoholischen Getränke
lti5 oaran oeiucn juuir, uut ut oül aestion der gefährlichste Feind des Lebens ' . ... vi - , .f. c. ... nn:.!. 'i
und dafc die ü5or enr in oer awcii n f fi von mindestens Dreiviertel aller
soeben eine neue Auflage erschienen. Wir
entnehmen dem Werke, das von Ansang
bis zu Ende aus authentischen Mitthei lunaen des berühmten Martin, des Se
niors aller zeitgenössischenThierbändiger,
beruht, eme Episode, welche sich aus des
Die Käfige der wandernden Menage
rien sind bekanntlich so eingerichtet, daß
das Gitter die ganze, dem Publikum zu
gewendete Frontseite einnimmt, wahrend
die Thüre m der sonst ungetheilten Hm
terwand angebracht ist, so daß man von
?. wnAr ;.s biefer Seite aus nicht sehen kann, was
in vuMumiUMirn mit vv - i r. .. - v . , 5 . mnnMri& f.MtM hm ftrttih Kang oder ini Saale vorgeht. Durch
WJlVtlMMVUiWHVUVW vkgivu, vvi. y""' C f ("W p 1 . r- t . c her Vater ihm, dem simplen Eircusreiter, diese u lleb letzt Nardes den lungen Zuerst verweigert hatte. .
Martin zermarterte sich das Gehirn, r v I r'l,-T - um ein Mittel zu entdecken, das die Hin- tt, durch zu schlupsen Der Tiger
dernisse hinwegräumen würde, die seiner Heirath mit der Geliebten im Wege stan- Besuchs öIift wrrafdht ; er erhob den. Er fand nur eines : reich zu wer- stch rasch, peitschte sich die Seiten mit seiden. Aber wie ? Das war eine Frage "fm Schweif und saugte toxt etneaereiate r,f,r sr nzsi. r-ifinUnn nrnUu atze, wahrend sich ihm die Schnurr
HWt WIMIIM V UMV.V, - . ei " t i i- r . zumeist inmitten der Käfige der Menage- barthaare sträubten Zum Sprunge rie van Aken, deren Jnsaffen vielleicht bereit hielt er sich doch vorsichtig m sei- ,.. .,.,. ?Ma u;Pfi&fitmtn-ra cm Wmlel, gleichsam IN der Defensive.
vi.uu.v.. v...vw -w.vvvw. cryy v i ; tfj.t L:t,1M V:fP fA.lV.HV. machte. Eines Tages, da er einem Martm blieb wahrend l dieses .scheidenden Mandrill sein Leid geklagt haben mochte. Moments hochaufgerlchtet bei der Thüre r,irfito t 5nis?!k?n ntr N-snnn spk. stehen, ließ den Tiger Nicht aus den Au-
ner stummen Theilnahme eine Feige durch n, trug aber dabei die größte Ruhe und die Gitterstäbe, als dessen eifersüchtiger letsultigfett 3ur Schau. Dieses row ?irtr !.ete a Tete wahrte nur emen Augen-
bervorstreckie. um dem Kunstreiter einen blö der aber dem draußen harrenden
Schlag damit zu versetzen. Er hätte ihm Warter wie eme Ewigkeit erschien. Marunhhibat die Sckulter ,ersteisckt. wenn Un klopste an die Thüre, damit Nardes
Der verwittweten Kanzleiräthin Küh-
leborn blühten drei liebliche Töchter: Anna, Ada nnd Armgard. Da dieselben
in dem hoffnungsvollen Alter standen, wo Mütter nach Schwiegersöhnen zu fischen Pflegen, so konnte man es der
Kanzleträthin nicht verdenken, wenn sie
ihre Töchter nach Möglichkeit in Eon-
certe, tzsoneen und auf Bälle führte. Frau Kühlcborn war eben eine u vrak-
tikhe Lrau, als dan sie rühm auf einen
Äiyall gewartet hatte, sie wollte demsel t. - .. . ' i fr , cm
oen ein gui Tiucr Zweaes entaeaenlom
men. Wen leweillgen Comitemitalledern.
a . . v : t o-? . i . cv n .
uic sie unv lyre .vlyier zum Vaue ein
zuladen kamen, wußte sie allerdings im mer zu bemerken, daß es eine unverzeih
liche Nachgiebizkett sei, ihre Madchen so
haufia auf Bälle zu führen, denn die
Mannerwelt beurtheile sehr gern das
Alter junger Damen nach der Anzahl der besuchten Bälle ; dabei pflegte sie in
der Regel Shakespeare's Verse :
.Mädchen sind wie.Blumen, kaum ent-
faltet, Ist ihre holde Blüthe schon veraltet.
zu cmren. Doch selbstredend waren
diese Einreden nie ernstlich gemeint und die Räthin über jede Einladung herzlich
erfreut. Der Carneval ging bereits zur Neige und mit demselben auch die Hoffnungen,
Pariser Brief. on Oito Rös,. Schwere Gewitterwolken zogen am
Horizonte herauf ; eine Schwüle, wie wir
ie seit den Unglückstagen der Commune
nicht wieder empfunden hatten, lastete auf Frankreich und eine Aengstlichkeit, wie vor dem Sturme, bemächtiate sich
aller Gemüther. Es war ein Zustand, über den man sich selber kaum Rechenschast gab, ein Bangen vor unbekannten
Gefahren, das selbst den Muth der Ent-
schloffensten lahmte. Wie sollte die Re-
gierungsknsis enden ? Niemand hatte davon einen klaren Begriff und in der allgemeinen Zerfahrenheit befürchtete Jeder das Schlimmste. Seit Neujahr riß
em Pessimismus em, wie er m den trau-
rigsien Tagen der französischen Geschichte
kaum starker ausgetreten war.
Zwei BliNschläge haben nun die At-
mosphäre ein wenig gereinigt, der erste an der Börse, der zweite in der Politik. Beide forderten Opfer, doch Hintex den Befürchtungen blieb das Unheil weit' zurück. Ander Börse gingen in drei Ta gen fünf Milliarden soviel wie die ganze Kriegsentschädigung an Deutschland im Strudel der Baisse unter ; in der politischen Welt liqnidirte man mit unbeschreiblicher Panik aus Gambetta's Zukunft. Das waren gewaltige Schmer-
zen, doch angesichtfder Thatsachen fand man den Muth wieder, begrub diö Tod-
ten, verband die Verwundeten und ath-
über die'Betheilk'gung allcrGesellschaftsklaffen am Börsenspiele. Von der höchsten Gesellschaft herab bis zum Eckenste her fpekulirte dort Alles an der Börse. Der fabelhafte Gewinn an den Aktien der Unisn Generale floß zum großen Theile in Lyoner Taschen. Mit der Hauffe stieg die Narrheit der Bcvölke'rung. Arbeiter, Kommis, Kellner, Wittwen und Waisen strömten der Börse zu. Wer kein Baargcld besaß, trug seinen Hausrath bis auf die Bettdecken zum Leihhause, um den Erlös in Differenz geschäfte zu stecken. Man erzählt von einem altenWeibc, das mit eincrSchürze voll Sllberstücke, dem Preise ihres qanzen Habes, zum Wcchselagcnten kam. Was wollen Sie denn, gute Frau V fragte der Agent. Geben Sie mir von dem, was so steigt n?ar die Antwort; und der Börsenmann wußte sofort, waS du: Alte meinte, denn in der ganzen Stadt sprach man von nichts Anderem, als von der Union Generale. Dem allgemeinen Schwindel entzogen sich die Kaufleute nicht; sie spekulirten womög. liü noch toller als alle Anderen und wa ren dafür bekannt im übrigenFrankrcich, wo man ihren Wechseln wenigVcrtrauen n"Ä-,?5 ""et" cin lang ging Alles glucklicy. Aie in einem Märchen von Tausend und einer Nacht schössen die Millionäre aus dem Boden empor.
vsanz yon mar mir iold gespickt. Die Droschkenkutscher wollten nicht mehr ffthren tjf ft T&n r .
mt schließlich erleichtert auf. ffis., iitf li 'S
Vielleicht nur ür kurze Zeit. Denn :,', 7 T f,; Z-Ti . TAT ''
w''di'Z..rshrenhei.derxli.ischenVer. haltnlffe in den letzten Monaten studirt, ' " . 7 ) , ynf wer die Deputirten in einem Athem zu
zu vinDncuf rcdcn u fiotif,n -nh ß ,
Gambetta's
Bravo
V
u unu zu or eux s eoen Khaiilm und Sultans sahen sich ru en, zu den Erklärungen und lihi; Z :Jr
Sturze des Kabinets applaudiren X l?" '2
hört, und wer beobachtet hat, daß ?elbePubli
uuci uic ogcnqcucn oes aomels ksfn s'. fc al'L, rZri 7L ö-t:. kicherte, den gestürzten Cnseilvräs,den. V.W.V.bnd'nd'Iches Leben
ten mit donnerndem .Hoch Gimbetta! mtim Zl i t Nieder mit der Kammer!' begrüßte, mJ,ÜL& t.;t . s.. 9i.u v.t .?.. ... 0U 'ksmal die Dienstboten mit be
!wer ernw Uebeln ch Red ? m' ist, daß diese Leute nicht wissen. wS ste 'T !; $ " ,e spelulU .Den, und daß man von' ihnen sed'er r ZUlU?
Ueberraschung gemärtig sei muß. . Ml ,TS A ' i-
3" er Politik haben wir nur partis V T" ,T'r " ZT "a:u k
!-. und. wie u bekürckten. i vioicn ouju ingni
,n der Bör e der all. An te? 855 ?r 5-
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Schmerze ihrer Töchter und zum ch i??. wird, konnten .ac,.. V. ctn Zrrc.l-P vZ 0ltt5 UM OUrch OtC NCUCNC XJßltlON ve L:r ijrii m .
lUD JWUUll-,WII CWUUJIUl, uw ,,; yÄrrAM , 0
j die Ballroben lieferte
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umarmen aedachte.
muß? Dies wäre
o r. v:-r.- ooit ra.n uuuicii iuhi iui cuuicii, u iuuuc uiu ÄA i, - v ...
neu ciijcii ul vic cu cuu uua uct yve 1 cvv.' ' v äuu vst rnunen, oenn in ayi den, bestellt hatte. Die Kanzleirüthin 55" "Ä ÄSS äut"n W n seit einerWoche blieb bei ihrem Entschluste. Z??' 1 m. f5?S25 Jw bei den Lakaien eine Zunahme der Unt.. o-"1 v.l; vi. m.n n.iK-. tauropyen noch als die aeaenwartlge. ... ...
So werden wir bald wieder in Krün- "l?y JL u. Wn
- - - - - - - - rw f-m w-m rrt n m irk wk Auik rn.. -
SiinA?nnMAHiM Vt! CTTOifYt am hmS tTii I VUJll lJ 1 1 UJ IC U UHU ÜCl ü:H
VUHUitUVUlUI UK JiUUlUUUI UHU fl n,n m.:,. ,r ffNÄmfse
"-""7 Vkkiuuitu IUI CVUVUiil
nicht Martin, durch das wachsame Auge
semes Freundes, des Mandnlls, auf
merksam gemacht, blitzschnell zuruckge
wichen wäre
Warte, .das will ich Dir heimzahlen.
Du tückischer Gesell," dachte Martin. Er näherte sich von Neuem dem Käsig des Mandrill, beobachtete aber von der
ihm ausmachte, und ging rückwärts schrei
tend hinaus. Siehst Du wohl, Nardes, die Sache ist ganz einfach, und es ist nichts geschehen, was Deine Aengstlichkeit rechtserti
gen konnte.
Der arme Alte fiel dem jungen Mann
schluchzend um den Hals und schwur, daß
Der Tag, n dem der Ball stattsin
den sollte, war gekommen, doch wer be schreibt das Erstaunen der Räthin, als
,viv i' jnfc.;n. ,. ai
am Morgen desselben ein Dimm So schlimm der Krach ar.
tm prachtvolles Bouauet überbrachte. - j rr;r , ' . o muß man doch sagen.
daß er in gewis-
Es war dies ein Ereigniß. das bis jetzt i ui- ser Beziehung gute Früchte getragen hat. in der .Kühleborn'schenFamilie noch nicht "19jn; x s.. . Der Schlag war hart. Der alte Adel
erlebt worden war. Die Ueberraschung "'T:;: "v V V " bietet heute Grund- und Mobiliarbesik
w w rr . v . iil 1 11111 1 1 11 iini 11 1 111 11t 11 1 ini 11 11 11 1 111 11111 1 rk m . . .
giOB, out! ou aiyin es ntajt r.v " :l "7. ü" ' ,.c; 1". I. ,n nge e,l. Aus ven anstokra , chen erließ, nach dem Absender zu &,JJi'? Clubs hat eine Anzahl Mitg ieder fran ...2 ....t v in... Berbaltnlne mit den aroken Borieniak .,r.j...nn:tx!.v ?... ..
., rn., 11. ... 1"!' uft wu utiiuraintn; uuocantu
w" ? n.-" "?l"hW besördern täglich Dutzende n
wä;e?ä
Berdauungs-Störungen, aller Schwäche
und Appeiinosigkeit. Vor allem sind es
die Liqueure, die man dann anklagen muß. Ihr zu ost wiederholter Gebrauch erregt die Magenschleimhaut, raubt ihr aber nach und nach alle Lebenskrast und
ardinalvunkt iit, den es leiten unge
straft überschreitet, und wenn es doch geschieht, so wirst man damit nach dem Ausspruch des Cardinal Manry tmt Schausel Erde über sein Haupt. Alte Leute, wie überhaupt qlle, die einen
schwachen Magen und nicht sehr ! leichte macht sie unsähig, dem täglichen Ausruf Verdauung haben, sollen ihre Haupt- Verdauungsactes Folge zu leisten.
mahlzeit m der Mitte oesages zml,cen Eine ähnliche Wirkung wird das Bier 12-2 Uhr einnehmen, das Abendbrod hervorbringen, das außerhalb des Frühsoll so leicht als möglich sem. 00cr Mittags genossen wird. DieWarum ist in der That der Appetit nach der Mahlzeit ost nützliche GeMittags weniger hervortretend? Weil tränk ist stets sür die Verdauung und den das Frühstück zu reichhaltig war und der Appetit schädlich, sobald es in größerer Magen um diese Zeit am bereitwilligsten Quantität während des Tages genosien die Nahrung ausnimmt, d. h. hungrig wird. Der blos nach Tische genommene ist. Da nun das Mittagsmahl unserer Liqueur hat durchschnittlich keine Nach Gewohnheit gemäß dem Frühstück in kur- theile, wenn seine Qualität gut und das zer Zeit nachfolgt, so wird das Mittag- Quantum mäkia ist ; oft leistet die Char-
brod gewöhnlich schlecht verdaut. tereuse, die Anisette und vor.Allem der Zwischen Frühstück und Mittaa ver- echte, reine Kümmel die besten Dienste
langt der Magen, um wieder, in gesun bei der Verdauung, besonders bet Nei htt Weise dienstsähia zu sein. 78 aunaen zur Entwickelung von Gasen.
Stunden Ruhe, hat aber gewöhnlich nur Es ist nicht nur, daß der Magen in der 45 Stunden Zeit, das ist sür die Verändern die Regelmäßigkeit liebt.
durchschnittlich sitzende Lebensweise der er liebt vor Allem die Harmonie. Jeder städtischen Einwohnerschaft ungesund, weiß, da die Freude, die Furcht, kurz TOn schiebt weiter? Man bietet sede Ausreauna den Ävvetit rauben, die
Abends dem durch angestrengte Verdau- Verdauung paralistren. ES giebt Perung. die kaum vollendet ist, ermüdeten, sonen, die ohne Musik nicht verdauen durch ausregende Libationt erregten können. Ein Mensch mit empfindlichem
Seite alle Bewequnaen der wildenBestie, er keine Silbe von der ganzen Geschichte
die von Neuem einen Hieb mit der Tatze verrathen würde. Martin wartete acht .... . " - I rv ... ......... v r v c
nach ihm fuhren wollte, schneller wie .age, eye er emen Vemcu wieoeryoue, ein Gedanke, drehte der Kunstreiter sich und bewaffnete sich diesmal, ehe er den um und veriekte dem Tiaer mit seinem Tigerkäfia betrat, mit einem kleinen
mit Blei ausgegossenen Stock einen sol. eisernen Todtschläger, um für alle Evenchen Schlag über die Zehen, daß das tualitäten gewappnet zu sein. Alles trug
Thier vor Schmerz heulend m den fern- sich genau wie das erste Mal zu, was den n cm.' ... r sr?a- crn I ..l,.... 0"C ! ..t:uV!.a. ... K C i .
uen Winiei seines angs sioy. uw -.yiciuuuuiijti zu uiciui tin. welcher fürchtete, daß die etwas derbe I Versuchen ermuthigte. Jedesmal war
Züchtigung ihm einen Verweis des Wär- das Thier ruhiger ; eS schlug nicht mehr . .. t , i r ... v... rx.ic cx nr ..tu. .:n
lers zuzleyen moazie, verior nai in oer i ui üiiötii um iiu, uuuoic.nii Menge, aber er merkte, daß der Tiger ihn mehr den Schnurrbart und lernte sogar, - t . . ..i. r...v njs. ...cm.t.tf f.. a e. :.v , .
Nicyl meyr aus oen Augen ließ, onoern i qcyi yctin meorrzule ihm mit den Blicken überall folgte, wo er gen, eine Kunst, die Martin fleißig mit hinging. Mochte er sich unter den Zu- ihm einübte und durch ein kleines Stück
Schauern oder in den galten des or- iieia) zu oeioyncn x siegle, 'sowie oer Hangs verbergen, immer sühlie er die Tiger sich ihm zu Füßen gelegt hatte, Augen der Bestie auf sich ruhen. verließ Martin den Käfig und gab ihm 11 c m
Den Teufel auch !" sagte der junge oasie.lcy ; ,qneLnq leg er q ge-
Mann, ich glaube, ich habe mir das ? 1" U"s
Thier zum Feinde gemacht, und es wäre 1 genoiyigi my, iym . I & U Jt U I Sh A i M 1 k l. . M M AuAa&aC.A
nicht rathsam, ihm allein im Walde zu mnmu. etvnunu zu nizyen. begegnen. Aber,-was thut's ? Von heute mtt das hier mcht zu schnell gehorche. j il . ' . . . ' . . (k x c . u v . . . . rr .... v. 7 . n
bis morgen wird's dem Tiger schwerlich öui,4h u"""" ?lK"ul
gelingen, zu entwischen, und morgen ist ? ubuu yiuc u
Alles vergesien." Die e Annahme er- fuuÖ aciwnücn, ü
wies sich als ein Irrthum. Als Martin ? enriegei, oereir, aus oas
am nächfleu Tage in der Menagerie er- 1 en oev jungen Cannes oensipn hpmipa hPr nfr hur seinen selben herauszulassen. Er wußte al o
Blick, daß er die Züchtigung keineswegs ?icht, was in dieser Zeit, da er schreckensvergessen habe. Martin war von dieser bleich und mit klopfendem Herzen drau-
Wahrnehmung sehr srappirt. Er, der v" cxu "W4.1". "' schon so viele Pferde dressirt und wun- Tages befahl ihm nun Martln . bie Thüre derbare Resultate dabei erzielt hatte, zu verschliefen und semen Posten zu ver-
konnte sich doch nicht entsinnen, bei ihnen all, m ÜÜC ua uu,zu,iei-
eine so schnelle Auffassung und ein sol- er oraoe '.'nie war ia vor ches Gedächtniß beobachtet zu haben, Staunen, als er !sah, wohm der Bandiwie bei dies-m Bewohner der Dschun- gcr semen blutdürstigen Zöglmg gebracht
ljU(iC.
.Und jetzt hole die Familie van Aken
herbei!
Nardes lies davon, so schnell ihn seme
Füße tragen wollten.
Kommen Sie schnell," nef er, Herr
Henri ist im Tlgerkafig !"
Mehr konnte er nicht herausbringen,
war io
nur unterließ,
fragen, sondern auch vergaß, dem Ueber-
bringer ein Trinkgeld zu geben. Der
Gedanke, daß em heimlicher Verehrer, ff A aI ItAVtMIli'ftA (Tü t IaaUmT 1(M
ui u uu uumuiuuuyt wuijii uy iftf. 5N:, ci..k.st..v s,. : Ui uiucui unucic in a 0'l"iä, uno lei dr Urquell dieser Aufmerksamkeit sei. A"m..?u'chbl, ern alter , auch n einer Wahn.
erstand mit oller Gewalt. Es war " " "ä? i sinns-Epidemie, die in höheren Kreisen dies ein duftender Fingerzeig, den Ball 5?"' .?.m-3uU 1842 sturäte m m pa4t Schrecklich ! Das
. fi-f.. (Snfft tn..rS.n S;. vli. V-'Ä vv" liCUll UU9 UCUt .lU. ... st.C4 t.-i.
ü l "' M.V"1 WM nrn ittiS ni.rX n.rAnS ? in TOoni üuujuyc ua UU
ter neem tragt, sich ur den Abend zu .TC: Z7::iyr: l" .irr.r.. neben einander, vie in einen Sbalc.
S, der Eonseär wurde . .
üu vereus anaepne enen vioiiumc ae ....; c'.e v.. . ". Lucan oeareui. oqr unicc lOiaen um
. denselben di. ersorderlichen XZ 'Z ' ZT " Z 5? 5 Saisonsr.ud.n imFauboure
T ' . i i.4,i i .k., 4l..s I lD
Ball nahm seinen gewöhnlichen Verlau . ' T -xlZSm rttuen Glanz verliehen. Salons, die
Anna, Ada und Armgard lachten, scherz- lA'ffi SS n u& frin feit fahren geschlossen waren, hatten sich t,n mtfc tn,t,n Mit imh NttL,,,r Andere Völlig gewiß; er lebt keine ' . Ar ,"K 0, ' l o-JfZ
... g. VI ., r . x. p r i,, v . it.v rr: wtki1 MVviifc uv vt.it .iuu vti cutc ndeß die strenge Mama die Tanzer r. .M 'Vö? iit f,stk Geslllschast 8c ichtig musterte und immer neue Vermu- kommen, seitdem elbst Spröblmge v hungen über den Spender der Blumen Ä 2Ö1 Kreuzzugsri.tern ihre hochklinaende
wv.(uuu uuvi (iwuiiitwiiu vyi uuiv. i cn.. v . v - -X. I ' I lnmTl hn niniininin 1..
.Welch Glück! Schnell nach der Bör e EZ 1 s . Und die Beiden eilten nach der Börse, ?j i1" Ü0ri
um mit einer einzigen Baissespekulation " .k? c Zö ' . Millionen zu gew nnen. - Die Zeitung JMft i b Öenjftea guten von 1842 erzählt dies mitEntrüstung und T u 1 " Ä ftAL ax, Ä..4 zuztthen. Stolze Zurückhaltung ist das
e Kanzlciru.hin mit ih- auf der ganzen Linie, ch Haufe, fortwährend '. Wir nicht allzusehr betroffen ist. fährt
grübelnd, wer der Uebersender des Bou- '' , ,'7 en Süden, um in Cannes seine 5).lbquets gewesen sein konnte. Trotz der S'. trauer von den Strahlen der Mittel-
Ermüdung hatte sie eine chlaflo e Nacht. tZ:? meersonne bcscheinen zu lassen. Die s?M; iurinr n, ; tt.nx. k.. aber aus parlamentarische Vorgänge und ..v'T. J ..'s... t.:
.v..... V,'.' .:s,,,t:r cm. -i. tt.uu'.t.tlvrtz urnyrnu o" tuuyi uci n'e, Das Städtchen hatte ja nur ,Ä in der Proin, und werden
wenig Varinerkikn, in 0 tn iopuic nc ,Mr.U. m ' :iZ,il,.ÜZ " i ,i vor ven Buizuvllngrn er ,varmoqe nach dem Käuser fragen. &Lf ÄÄ? " fÄ wohl schwerlich wieder in Paris zu sehm Am frühen Morgen, als der Traum. t YX- Sl" ,ttl' Wn. Das letzte Rendezvous, gab man gU noch sanst ihre Töchter wiegte. 5 . M ?stndl,ch u,d s.ch bei der Todtenmesse am 21. Januar.
tttrtrfiti tu hir tg mit Ten J Urt Wr vy. uj.i.. h,, t4'..
i i v " "vv -w i ot. s. : rj . .. t .y. , . vvh,.dh inuuuviui u SusaH warihr günstig. Dererste Gär.. d., Law che Sch. lper. d , h
anstellte. Sie überwachte die Herren,
die mit ihren Töchtern tanzten, aufmerk
amer als die letzteren selbst, doch bei kei
nem konnte sie eine besondere Annähe
rung entdecken. .
Der Ball war zu Ende, und äußerst
verstimmt fuhr die Kanzleirachm Mit lh
ren Toazlern nam
geln. Es war für ihn eme förmliche
Offenbarung.-
Sollte ich vielleicht mi Stande sem.
fragte er ncn, einen Tiger fo weit zu . ... ... ctvp.... n i i. je.
ormgen, wie ein Psero : onnie icn ein
wildes Thier zähmen und abrichten wie ein Hausthier? Ja, wenn mir das
nrinnn " Wnrtm frtf hin trtfinpn
... "f l. cwit . k. ... :, cm ...ti.
Schätzen der Ferne winken. Es galt n g.ouv, nun, denselben zu gewinnen. Er machte fcl "n Unglück geschehen, und Alles Hrf ni?n nfinr frnntihfn in Mnrt hn. stürzte zitternd herzu. Da stand Mar-
nnn ,1. tnntn nnä m.rf A..kmksni tin, mit dem Lächeln des Siegers auf den
vv MrjVr - v l I , , ap . . o,.s?r. scs,. .s.;. Llvven. mitten im Kana und spielte mit
i viii vuiuini lunia uvuiuuj- - i ' y r, . , , tigen Feindes, sprach ihm schmeichelnd dem furchtbaren Raubchler wie mit emem zu, brachte ihm dann und wann einen Hunde. So mochte Daniel in der LöLeckerbissen, bis der Tiger nach und nach wengrube trmmphirend vor dem König dipn, nnn.tfcnn- NnkZN Wtrehmtnp Darms erschienen sem.
und sie mit der Zeit die besten Freunde . .Glauben Sie jetzt redete Martin murhtn. 5.Z, npfnrAtti N,NZ. tnm wZ, dik ZuschaMk N, .daß ich ' ,M Stande
eine große'Katze, sich an den Eisenstäben sein werde, mein Brod zu verdienen und des Küssas reibend, um sich von ihrem für Weib und Kind zu sorgen.?
neuen Freunde, gegen den alles Miß Als er den gefährlichen Platz verlassen, trauen geschwunden war, streicheln zu warf sich Fräulein van Aken, in Thränen
lassen. schwimmend, m seine Arme, alle er
Nachdem Martin diese Versuche einige doch um ihretwillen der schrecklichen GeMonate lang fortgesetzt hatte, rief er fahr getrotzt! Die Rührung ist bekannt-
eines TaeS am frühen Morgen den al- lich ansteckend, und bald weinte die ganze . (..ntw:rx. emm ... .jt. I ev . v... , cn . v . u:xi . ..
ten holländischen Wärter, welcher
Theil der Thiere versorgte, herbei.
einen amitte, oen alten naroes niqi ausge
nomraen; selbst der beherzte Thierbän
ner, zu dem sie kam, konnte ihr schon er- !ü li0"5 rciDC" ' y r ' ' i -x t a i ti n m 4 a. 4 s i
klären, daß der Strauß, den sie vorwies, K 0t. y V '"'V. " U" , . .. I nnfi hoiittrtfl MlJrtip Kii.riin I lini-iioin
vom Vamenconlectlonär M. bestellt -'U'' -
worden sei. Nun erst begann Frau Rä- v?.' mer Der cgcni ?cm oie . . . W I l I. fl . II i . . M. JUi . . M . A.tAH.It A ...
thin Kühleborn klar zu chen. Der " cT-V UUKUi lllT.Ulic '-S Schneider hatte ihre Schwäche durch- Rauberhohle noch als der griechische schaut und, um ein Geschäft zu machen, Tempel, der letzo unsere Bolse beh rsie düpirt. Erbittert im tiefsten Grunde bergt? Wer weitz ! Die letzig n iJßtzUU des Herzens that sie den fürchterlichen i "h?jElZ3S:
chwur : Nie wieder beim Eon eetionär 5"" . c inö VX.r rn " ftmri an rmtfm llnh ,N cher, wie vor 162 Jahren, singen :
v--r fl l V V I . . . 9 1 I Wk M Ff, t A .
onlags löjanr lcn Alllen an, Dienstags ich Millionen gewann; Mittwochs kauft' ich Wagen und Roß, Donnerstags ein prächtig Schloß. Freitags ging ich auf den Ball,
Samstags lag ich mi Spital.
Nur daß man heute nicht mehr, wie
S3
M.
auch von Mädchenschwüren denken mag.
Frauenschmure aber sind heilig. Die
Räthin hat lhren bis heute gehalten.
Guter Rath. Ein pro-
sessioneller Hazardspleler wurde wegen
gezeichneter Karten von den erbosten
Mitspielern zwei Stock hoch zum Fenster damals, Alles in Reime bringt. In herabgeworfen, er fiel auf einen Müll- Frankreich endet Alles in Liedern," fagt Haufen und kam mit einem Rippenbruch das alte Sprichwort, das heute aber gar davon : Was spielend auch so hoch V nickt mebr vaNen will : denn nicht in
rief ihm ein Beistehender lakonisch zu. Chansons, sondern in Nouvell!3 a la
ne ivmmanoirie u i e o e. main klingt jedes Ereigniß ö:i8: das .Hans, ich gehe in ein paar Tagen mit witzig gedrechselte Bonmot hat den altAbschied vom Regiment; komm' heute väterischen Reim verdrängt. Abend mit mir zum Mondscheinbräu Was die Verderblichkeit d, r,:k.ns
und ich will Dich bei meinem Schatz, der anbetrifft, so muß man der Jetztzeit t Köchin, als zukünftigen Liebhaber re- denkallö den Vorrana zu-rk-nnen a
kommandiren. Sie hat bloß alle vier- Goldsieber hat jetzt doch weit tiefer ins zehnTage ihren AuSgang, undDu kriegst Volk eingegriffen, als zu Anfang des alle Tage Deme schöne Portion Braten, achtiebnten ?iabrkunderts. Aus Snon
Bein Ausgehen hätt sie den Mann frei." berichtete man die wunderlichsten Dinge
auf hohe Geburt Anspruch macht, in der
Bußkapclle am Boulevard Haußmann. ...,. it . ... .
uno Niqi Mll unrecyl machten legitimi stische Blätter darauf aufmerksam, dak
diesmal dir Zeremonie den Stempel tie
erer Trauer getragen habe, als je zu
vor.
Glücklicher Weise giebt es bei alledent
noch Leute, die sich in Paris amüsiren. Die fremden Kolonien scheinen vom
öirach am wenigsten gelitten zu haben; jedenfalls machen sie dazu die heiterste Miene. Bei den hiesigen Amerikanern folgt Ball auf Ball, Rcception auf Rc.
cepnon, uno Älles, was von Eingebore
nen scae uno yre gerettet hat, schließt sich diesem Kerne lebenslustiger Gesell
an. Avcy oie veut che Kolon e
gab ein heiteres Fest mit dem Balle, der zu Gunsten des deutschen Hülssvereinö stattfand. Das mag uns über manchen Verlust in französischen Häusern trösten rn v c. v...if.t. . . "I""'
ll oocu oer veulinze und amerikanische Damenflor als der frischeste und rei, zendpe in der ganzenSeinestad: bekannt! Der Rll des bei;tfrfi C,,it
war besonders bemerkenswerth da' daß er seit dem Kriege 1870 7 zum ersten Male wieder geseiert wurde. Erst jetzt fühlt sich unsere Kolonie, die vor zwölf Jahren so völlig zersprengt vur V' ÖiDnf im.P.Q,t öenug. um mit grö. ßeren Festlichkeiten aufzutreten.
