Indiana Tribüne, Volume 4, Number 173, Indianapolis, Marion County, 6 March 1882 — Page 2

Mcma Tnönne.

tägliche- und SountagsauSgsö Offfcc: DclawarcStr. IKptereil .$ seeond-clas matter :it thu JostoNice at Indianapolis, -lmllar.&.l Abonnements-Preise : I ' - . Tägliche STuigcle. .r . SonntagSauSgabe Leide zusammen.-. . . . 12 Ct.. per Woche. ö CtS. perunimer. ,15 St', per 'oche. E2T Daö TaZatt erscheint jeden ??ach:nittag um 1 Uhr. Dte EonnagsauZgab, scheint des Morgens. "N.TennbardtEo.. " - Herausgeber. Indianapolis, Ind.. G. März 1382. Waschzettel und NeptilienfonS. Einer fortschrittlichen Korrespondenz entnimmt die Berl. Volksztg." folgende Einzelheiten : Die Frage der Bewilligung geheimer Fonds kommt im Abgeordnetenhause bei zwei Stellen zur Entscheidung, beim Staatsministerium in dem' Dispositionsfand für allgemeine politische Zweck 93.00CKMaii".unb beim Ministerium des Innern .zu geheimen Ausgaben im Interesse - der, Polizei 120,000 Mark". Beide Fonös stehen unter der Verwaltung, des Herrn? v. Puttkamer. Außer dem steht auf dem Etat des-Staatsmi nisterium : ein Direktor und ein Kanz leisekretär des literarischen Büreaus mit 4200 Mark und '2830 Mark Gehalt." Dieser Direktor ist der in den Reichs tans-Debalten über den königlichen Erlaß genannte Geheime Negierungsrath .?ÄSÄH5.,"a jiuycyiuijuutsc .luiuci. 0." ? cm v ' r . r v. . n vrr.Tt .13 1 . 1 S specieller Leitung des Fürstc lycucuci cuuuu uey nui 11 cuyuiuiu. und des Ministers v. Puttkamcr stehend aufgeführt.. u j t " , . Jdiesem'Büreau treten jeden Mittag 2 Uhr die Schriftsteller" an, um .d'e Instruktion" zur Bearbeitung der ö MeatlichenMinung einzuholen. Außer iXS tiÄ dZ-Kedtt Ätt rt oleoeoer öllnrt. Dtt xmttx, zettel" werden von ledem dieser Schn t-

stelle? mechanisch vervielfältigt und dann "17 Zlr iX ..,. r ' m:,. . m schlagen geschädigt und mehrere der inteunter seinem Pnvatnamen.oen ihm per ' . .n,,n. L''lenSiamzuand.. JÄ;,,tt-

xiua.ocn ocijcisiicii üstüö ciuuiicji vic c Sckril,lln SairactaUe n 1200 bis Mark. Doch sind den Begünstig. ten darunter größere Zeitungen zu. ÄUO ffiÄÄ (Äa ,'ungen erhalten dagegen bitTe ttifet 'Don ihnen gratis. Auch Leitartikel werden m diesem Büreau fabrizirt und den Zeitungen (ein bis drei wöchentlich) gra tiS zugesandt. Ein Theil dieser Zeitungen, oeren es m allen )auptorten uns flj.:.,!,!.'; 1.? ÜFS28tä$L2& Ä. tu'.itnin& 7,x ; ge, thellv fortlauftnde, und zwar in ,:k,. sttnn .'n sSen Bureau werden auü .Ä -' vvvv ..v Gehalt aus den aehemen Fonds den tr),,.n v .:...sk..xs:. ZS :IwS''S?S k?x Vs.Z g:u- x,m.,L uui iii:u vtui lutiui via I lön'ich di' wMgsten in deMn Fs. u S i S?L5i uug,u V","'ö" li '- fTATA IZ ahm.Wim r.MM.-i4 irXSSrÄ und die Regierungsaunassung oft weit liuyit, ,ui3 n,. rn -um. uu f. iiIl ti , Mfuhsn I ..Vr.. ..MMWiT'k.-.. .nS n uviuiiuiu uuuiuiuuui uvmtiu uiuixji. it Zeitungsredaktionen finden diese rrelvandemen kickt heraus und .be. Correspondenzen leicht heraus Zeichnen sie als 'hochossiziös". Natür dich hütet sich der Herr Direktor bei die ke Korrespondenzen noch besonders, et was -Anderes zu schreiben, als was ihm d'elrMnzler dazu besonders ausgetragen SotS Direktor Rößler korrespondirt der m:. ; .rfA;.,s tt".. .w. vi. iuyiiiiittu um Miiumu iuu Leipzig erscheinenden .Grenzboten' CnT ßA.rhrtMVni .m m t htm

' Die Herausgeber wisse darum doch.wir S hiie? Nr sieh.!' und schätze? die

V . V ' :. f?rthrtiihpnj hfghsllfi 11 otr mettr. Wi XVnb rn Sei it oJ aa man, s- ' . I - .. . . 'I iichsteNe wil a'F.ma 9 lln. rt i5 it inntn n,-i in irgend welcher Verbindung mit jener (r..iiHmMXn f 1 . 1. 4 " TÄnte Büreau ressar.ir. al5 unmittelbar in demselben redlgirte ... - w - . . . Zeitung die, Provmzialkorrejpondenz welche ''allwocyentltcy emer unzayi na mentlich kleiner Blätter, insbesondere amtlichen Kreisblättern, beigelegt wird. Im Postkataloq findet sich dieses Wochenblatt nicht; in Einzelexemplaren ist "es nur mit besonderen Umständlichkeiten zu beziehen., ' Zur Wahlzeit wurde die Provinzlattorrelponocnz . zur 'cajen 'verbreituna für einen ganz besonder billigen Prcis'angeboten. Die Minister . .'". ii' '. f .. I.. ! 1 ,vez Innern uailen visyer sur oie poim sche Richtung des Blattes die parlamen 'tarischeWerantwortung nicht abgelehnt. Fürst Bismarck dagegen erklärte am 3. Marz im Reichstage: Mich für die 'Redaction' der Provinziallorrespon den'z berantwortlich zu machen, halte ich für unrichtig, die geht mich'gar nichts M;rfi..oj.;i . -vDie Bearbeitung der LsfentlichenMei -nuna'imi Sinne des Kanzlers aesckiebt aver ourcyaus .ntcni vios oura) oie na nSle des litnarischen- Bureaus.' Die . - , , t X Nordd.Allq. Zta." und die Post" er i halten. ihre besonderen Weisungen. Weit grökere. iZonvs, als jene preutzi Hen ' m m m EtatsföndS von 93,000 und 120.000 M., stellt der. sogenanntes Neptmenfond zur Verfügung. Der .Reptiliensond" be .? W . ' 3t ' m. W T C sieyl ciaiinuiuj aus ucn oilc vc sequestrirten Vermögens des Königs

Georg von Hannover, welche ohne Rech. ! nungslegung verwandt werden dürfen

für Mai-reaeln zu? Ueberwachung und Abwehr der gegen Preußen gerichteten j 1 T 1 X. s,sm'l.0 sV. tyrr, nnS ! Unternehmungen des Königs Georg und seiner Agenten." Dieser Ueberschuß ist auf jährlich mindestens 1,300,000 Mark 'veranschlagen. Für einen großen Theil der Kosten der konservativen Agitation dei den letzten Neichstagswahlen, insbesondere sür die unentgeltliche Verbreitung des Wochenblatts .Deutsche: Patriot", sowie für die Berliner Wahlen vermag die konservative Partei keine anderen Deckungsmittel nachzuweisen, als durch Berufung auf einen großen unfce kannten Wohlthater. In Prozessen verweigern die Verwalter der geheimen Fonds und die Beamten , des Preß, büreaus auch als Zeugen unter Berusung auf das Staatsinteresse jede. Aus kunst. Das sogenannte Wolffsche Telegraphenbüreau (Direktor Fuchs) stukt die thatsächlichen Nachrichten und Aus züge aus den Parlamentsverhandlungen für die Zeitungen im offiziösen 'Sinne zurecht, indem es, äußerlich selbststandig, doch zur Regierung in demselben Abhän gigkeitsverhältniffe steht, wie die .Nordd. S Älg. Von Wessen nach Osten. Die Forschungen aus der Halbinsel von Yucatan haben bekanntlich den Ar xf Ms. ... x5tt..s. ujuumuta HJiuuuiuii u vuwwmj-. spruche veranlaßt, Amerika sei die Wieget der Civilisation und von bier aus babe sich dieselbe auf uns unbekannten Wegen über Asien und Afrika verbreitet. Die neuesten Entdeckungen in einer Höhle bei Leitchsield in Kentucky scheinen Le Plon-, geon's Annahme in wunderbarer Weise zu bestätigen. Die Höhle var wir ! machen die New Jorker .Sun" für diese StYt4tsiJsnMrtrt amvtirttri1 A ttt Vtfttt baä 3iet tjieVe t ffi eifenber. (MeUhrit irnh W,untrner iinh hi in v . . nM r ... te feilen ach, Tagen gemachten Ent x.,.. ..x ?v,.x .... ... x VlUUÜUllt UtlV UUIlVfc UlUUKit AU Ulll interessantesten, die jemals irgendwo dem Schoße der Erde entnommen - worden sind. Der Besuch der Höhle höchst wahrscheinlich der geräumigsten der Welt, Tr "..W ?X,t 4 4,4 XX & , , ? er7d urad de gang zur Höhle befindet, geltet. ttnn UlUl Nd, so lange der Zugang allen offen stand, die natürlichen Wun ?Z L Jivl & : J . x (Ts,,- v:4 axti nR t..t ..SukS tle HShle strömt ein Lluß, S SSTS -Vi "1 t.1:f " ! i m W'gesep'w. rr , a4"?r.V.V die von der Natur-aebildet. aber von v M V tHvVtl AU UUV UVIVVVil Menschenhand verändert worden sind. Hier wurden Mumien,,steinerne Platten mit Hieroglyphen unb ähnlichen Zeichen, V rr t . . c v . ji . a iiu vsßiuiciuc voiQunotnt rocirnc un ffiSÄÖ&ä1!!? Orden der Freimaurer noch heute ge iuuii uivtm pvi, ou uu Aufbewährung der Mumien beson. ders eingerichteten Kammer' der Höhle, . qfnnr-Ä-- nn h lnMrtm?,W " i?r muuiwa tiuinctj, wmucii . leuju vor SenlaaA die elben lagen m:t den Köpfen nach : r er. i. tvt. i. v ' '. .I henden Strahlen bUde.en. Ferner wür v, sti-fst, mr. ,,-v f.. Auf xv. y. vv.i,;. Mv .uvi.vmmi s,'kd. "lch. bte s. der in den S"" Vn iv t . c r. . tt Rrtn JSSfif ist f ,-hä; A v... , .-.... -wvmwmm . v M.iv. V w H - i ifcji vwvvuu, vniv .st,?.. t.4t .ß.""'..bis jetzt U? d slalisinven, .unv eine oeiaiulrle Veiffrei bung, sowie photographische Abbildun gen derselben werden veröffentlicht wer den. Alle Archäologen, .welche seither die W,nin Ueberzeugung aus, daß es durch die Ent rs&r. t.r..x. t fi i. . a lfo :t X, ..c..... ek.:e.. Bll im uiiunmi o ll .v Ä. ß:t.;. nÄ S chl n .dem Mti, IVlItlI VI3 JlV VVV lwoynerZunseres Eontinents bedeckt. . ..r v iTl...:a . v r " fc ?a g,,un ,. taB frÄAl'., m"" '".",w Ä.?? J" """""5 unb nr?itl f (Tiptt 'JWpsnlMtntrritnr rtni fyn I w.wi.w...a muvvii uu vwV,di'Pi'M .Wk, vuy vi AVivii, viv beider Nationen dak man sie fS "'S:-..... Vi .S s. i m I -w. vvi. vv VIUUUVVitU Nwrdue,m. den Stawltiten. StaI m 1 1 m in i f n iT II 1 1 f i n ii PrP T iTniinDTV nin lachmiten und anderen Gebilden wird berichtet, daß dieselben die schönsten seien, die jemals gefunden worden sind. Leitchsield beginnt," das Mekka der Archäologenzu, werden. ," Gemüthliche ttriegöführung. Aus Wien läßt sich die Köln. Ztg." vom 16. Febr. schreiben : Es geht doch nichts über österreichische Gemüthlichkeit. Daß Oesterreich seine Aufrührer selbst auch ausrüste, ' werden selbst die sentimentalste' Gemüther in Petersburg und, London von ihm nicht, erwarten. Die Oesterreicher aber gehen in ihrer slawischen Bruderliebe wirklich so weit; als die jetzigen Ausständiscken m hellen Haufen zu den österreichische Zeughäusern strömten und mit vielen Bücklingen um Waffen baten aeaen die Ruhestörer.' da verkündete die Regierung hochbeglückt dem erstaunten' Eurova die UJr4,ft " ac x: r. ' t : m! rel willigen" mit den erhaltenen Waffen die Oesterreicher niederschössen, das hat makj sremch nicht in die Welt hinaustelegra? I 1 I - A. (III . 1 V . W vyiri. lr rönnen uns vieler vosyas ten Vermuthung aber nicht entschlagen, v.r. . r r! rc ' t .t... v( lUKiin wu vie uiiiüiQz, uucc uieiagcnoc Meldung lesen: - Risano ist entwaffnet. Wer diese orientalischen Völkerschaften kennt, weif;, was von der Susierlicken

Höflichkeit derselben zu halten ist. Der Vorgang erinnert übrigens sehr lebhaft

an ewisse Vorkommnisse in den frübe ren Aufständen. Um so mehr ist es an V. ITS.lL X C X!.. t.I'i. IX. VTT JC. der Zeit, daß die Oesterreicher . endlich energisch vorgehen; rnit Herzensgüte und Zuckerwasser curirt man keine Aufstände. Eine große Schwierigkeit liegt für Oesterreich in der mangelhasten Grenzsperre Montenegros, durch deren Maschen ganze Banden hin- und hergehen. So sind die Aufständischen den Truppen unfaßbar, überall und nirgends, und entscheidende Schläge kaum ausführbar. Doch OesterreichZoeiß schon, weshalb es den bösen Nachbarn so zart behandeln, rnrß. Schickjalsvoll ist es aber, daß es fortfährt, das bosnische Abenteuer zu. einer, providentiellen sl'awischen Misston philosophisch zu vertie fen. Gerade dicse .Politik der Verföhnung" macht die Lage so furchtbar ernst. Neger und Indianer .Am 1. Januar des Jahres 18G3 er ließ Lincoln seine denkwürdige, Proklamation, welche Millionen von Neger scaven die Freiheit gab, und am 18. Dezember kündigte der damalige Staatssekretär , an, daß das 13. Amendement von der erforderlichen Anzahl von Staaten ratlstcirt worden sei. '!Unter den Jndianerstämmen, welche n, hnR 5rnnifrtn ' T?pftprfrsnhpn an i't tv" - ..D - halten, erlauben' konnten, befanden sich-. auch die Choctaws. Die Sklaven der selben erhielten freilich die Freiheit, wie die Sklaven derWeißen, aber sie schwan gen sich nicht, wie ihre Nacengenossen, m den übrigen Staaten und Territorien zu vollberechtigten Bürgern der Republik empor, sondern blieben, unter den Chociaws wsyneno, eme veionoere iaonc von Hreeomen . -um oieer Anomale em & . rx v Um dieser Ende zu machen, wird jetzt vorgeschlagen. diesen, früheren Sclaven der Choctaws noch nachträglich das Bürgerrecht zu ver leihen. Dieser Vorschlag geht von lhren ehemaligen Herren selbst aus wel che salls der Kongreß seine Erlaubniß dazu ertheilt, sich großmüthig bereit erklären, den ihnen durch den Bertrag mit der Bundesregierung zugesprochenenEr zuhungssond mit ihren sruheren Sklaven zu theilen. - Diese lctzterejchelnen m der That von den pyllantropilchen Ttaatsmannern vollständig übersehen worden zu sem, ohne jedoch dadurch materiell irgend w.ie geschädigt zu werden. Sie schei n:n sich nämlich unter den Choctaws recht wohl zu befinden und wahrscheinlich werden sie auch noch nach Erlangung des Bürgerrechts .unter denselben woh uen bleiben. ". . Dcr friedliebende" i5zir. ' , ... ; Aus Gatschina wird von wohl unter ''chteter Seite gemeldet: Jgnatleff, denen . Wühlereien m den Oststtprovinzen. der Kaiser sehr wohl ahnt, wenn sie ihm vielleicht auch nicht m ihrem ganzen Umsange bekannt sind, weiß ganz genau, wen' er zum Revisiren . r r : r "V? oorlyln iqiai. r renni ganz genau oiz sich in den letzten vierzehn Tagen an allerhöchster Stelle gegen ihn bemerkbar machende Verstimmung ! Mußte er doch " -SCi f..-. Mir eigenen ajgren oas zoinlg uervorge stoßene Wort des Czaren anhören: Jch will leinen Krieg, ich will keine dcrarti gen Hetzereien, wie sie in letzter Zeit vorgekommen .'." Einst genügte ein einziges solches .kaiserliches Wort und wehe dem, der ihm dann noch zuwider zu handeln wagte, heute aber ist Manches bei uns anders geworden, und gerade diejenigen? weiche den Absolutismus glorisiziren. gerade sie sind es, die eS dahin brachten und sich jetzt ihrer eigenen Macht freuen. Auch über die Bestrasung des .Golos war der Kaiser ungehalten, 'denn. die Gründe, mit welchen der Minister des Innern die Nothwendigkeit derselben be legte, liefen dem Gerechtigkeitsgefühl des Kaisers zu sehr. . entgegen. Redressirt wurde aber trotzdem nichts. Janatieff versteht es immer vonNeuem, gestut au) dem mächtigen. Einfluß Kat kows seine ' Widersacher aus dem Felde zu icylagen. ' er xa et uo: iyn mcnr, ' r t '. i : -r ' ! 1 1 . die Kaiserin erst recht nicht, aber man glaubt, ihn nicht entbehren zu können. und darum bleibt Jgnatiesf uud setzt in m r e, ä . - v f. 1 emelncyasl scallows, oem er ymel chelt. Alles durch, was er.will. . Auch in der Judenfrage' dürste er aller Wahrscheinlichkeit nach Mit semen Än sichten durchdrinqen und die von Wojei koff vorgeschlagene JudcnAustreibung zu Stande bringen. Herr Woieikoff lsl LeibiournaMt dcs Grafen Janatieff. Er bringt die Gedanken seines Herrn und Meisters zu Papier und lancirt dieselben m die Spalten der unter der Hand, zum ministeriellen Leiborgan erhobenen No voie-Wremja", die den auch schwerlich ohne vorherige besondere Anfrage, die Brandrede SkobeleffS verössentllcht ya den würde." Diese Ausführungen charakterisirer wohl zur Genüge die wirkliche Lage DerCzar, welcher den Panslavismus rief zur Beschwörung der inneren Gesah ren, ist nicht mehr der Herrscher dessel ben, sondern droht zum Werkzeug her abzusinken..'. ' ; ' ' ' Gttiteau'S Wahnsinn. ' In der.letzten monatlichen Sitzung der MedlcoLegal Society, von e,Z)or dielt Wr. William A. ammono emer längeren Vortrag über ein Thema, wel ches namentlich in Bezug aus ven vo Kurzem abgeschloffenen Gulteau-Prozeß t .r v rv i n . 1 1 n i , ein oqonoercs ' nicrenc sur mj in un spruch nahm, nämlich .Rva9!unz Inüw". Zunächst aina der R?dner auf' die verschiedenen Wahnsinnsartcn r . fi e r : nn . .. ein, ipecieu unj x'iunümuuicn. jjizn schen, deren geistiges Vermögen durch vereinzelte, scharf ausgeprägte Triebe odtrLejdenschaften derartig gestört werde, aßi sie'' solchen Eingebungen unwider stehlich Folge leisten müßten, seien Mahn'sinnige) wenn sie'auch in jeder sonstigen Beziehung vernunftgemäß zu denken und handeln vermöchten. Man habe häufige Beispiele, daß Personen mit der unwi

! dttftkhlicöen Neigunz behafict wären, '.Brandstiftungen zu verüben. ihre

Freunde, Verwandten ooer au i&run oanz fernstehende Personen zu vergiften i. s. w., und Solche müßten als Wahnsinnige gelten. Mit dem Reasoning Maiiiac" verhalte sich das ganz anders. Hier sei es meist bis auf die höchste Spitze getrie den Egoismus, eine unmäßige Eitelkeit, welche Leute ohne Reichthum und ohne hervorragende FähigkeiZen glauben lasse, daß sie nur einen Wunsch auszusprechen brauchten um' denselben auch sofort erfüllt zu sehen. Er habe einen jungen Patienten gehabt, der ihm eines Tages mit der Idee gekommen sei, seine eigentliche Bestimmung sei es, von der Einwanderungskommission nach Europa gesandt zu werden um dort dieEinwanderung nach Amerika zu leiten ; er wollte sich nach England, Frankreich und Deutschland begeben, den Bewohnern dieser Länder in Vorlesungen beibringen, welches die Erfordernisse seien, ein guter amerikanischer Bürger zu werden u. s. w. So abenteuerlich diese Idee nun auch war, er ging zu einer großen Anzahl prominenter"Politiker,um sich Empsehlungsschreiben an den Staatssekretär in Washington zur Unterstützung dieser Idee zu verschaffen, und als er selbstver ständlich keine erhielt, begab er sich ohne I dieselbe nach Washington ; mit welchem r , t . r; t , . . . Me kann .f4t .otgeOen. Autzer derartig ausgebildetem, Egoist mus kennzeichnet diese Klaffe von Men chen vollständige Janoruung ihnen er wiesener Wohlthaten sie denken, daS münte Alles so sein; nichtsdestoweniger aber rühmen sie sich ihrer Gutherzigkeit, hres Aankgesuhls und sonstiger vor züglicher Eigenschasten. Ich kannte," uhr Redner fort, .einen Menschen, der seinenVater mit der größten Mißachtung '(handelte und spater, daraus ausmerk am gemacht, behauptete, er habe nur dessen Gutherzigkeit auf die Probe stellen wollen; dennoch drohte er ihm wieder mit der Faust, sobald Jener den Rücken wandte. Ein solcher Charakter läßt sich von seinen bösartigen Einfällen selbst dann noch nicht, abbringen, wenn die Hand des Gesetzes ihn unmittelbar mit Strafe bedroht." - Er habe einen seiner Patienten, der w yf nr von ayniiazen Neigungen ve enen war. einst, gefragt, ob er denn nicht wiffe, daß er unrecht handle, oder ob er durch irgend welche 'unwiderstehliche Triebe zu dieser Handlungswels? gezwungen sei? Die Antwort sei gewesen: Ich handelte vt der in Folge eines -unwiderstehlichen Triebes, noch auf den Glauben hin, ich handle recht; ich wußte, ich that unrecht. aber es verursachte mir ein unbeschreib? i . 9 ct n V- r i - tf. illlzes vergnügen, geraoe o uno nicur anders zu handeln." Derartigen Erscheinungen sei schon seit Jahren Seitens französischer, deutscher und englischer Gelehrten großeAusmerksamkeit geschenkt worden und auch die Phrenologie habe sich ihrer bemächtigt. Dann ging Red ner auf Guiteau's Fall über und be schrieb denselben als zu der eben beschrie denen Klasse gehörig.. Er sei entschieden der Meinung, man müffe Guit eau zu den JLimatfc:?" zählen, aber er gehöre zu demenlgen, welche man Zur Thaten, wie die Ermordung des Präsidenten Gar field, verantwortlich halten muffe. Die ser Mord sei mit solcher Uebersegung und Berechnung ausgeführt worden, aber zugleich hervorgerufen durch so f'i volr Beweggründe daß das klare Be wußtsein der That und -ihre Folgen bei Guiteau nicht geleugnet werden könne. ' Vom Julaud?. E i n xs a 6 r i l a.r v t t c r z n Bel mont, O.', überreich!? am' letzten Samstag seinen in eiiiem ' Couvert enthaltenen Wochenlohn seiner Gattm. Diese glaub te, daS Couvert sei leer und' ihr Gatte wolle sie zum Btsten haben, und warf das Couvert ins'.drttier. . Zu spät ge langte sie zu der Ueberzeugung, daß das Couvert wirklich du Wochenlohn ihres Gatten enthielt, und'eiue änimirte häuS liche Scene war das Resultat. - E i n M a' n n i n W y o m i n g County, N. Z)., hat im Lause dieses Mo nats 132 Slmlkützen '(skunks) gcfan gen und damit ein nettes Stück Geld verdient, denn--d:e Felle dieser Thiere sind kürzlich bedeutend im Preise gestie gen. - Die Nachbarn des glücklichen Fal lenstellers gehen ihm jedoch weit aus dem Wege, da er in einen sehr schlechten Geruch gekommen ist. ' . .Ein S h o w u a n" m a ch t e dieser Tage dem Washingtoner Polizi sten Kcnrney, welcher Guiteau rerhaf tete, nachdem derselbe Präsident Garsield' verwundet hatte, eine glänzende Offerts falls er gewillt sei, sich seinem CircuS anzuschließen. Der.,Shomman" erhielt jedoch eine abschlägige Antwort. . .- I n Carn eg i e k C oö Union Eisenwerken in PittSbnrg trug sich, au einem der letzten Morgen gegen . 1j Uhr ein merkwürdiger Unfall zu. In dieser Fabrik befindet sich eine elektrische ' Batterie, durch welche sechzehn Lichter zur Erleuchtung ihrer, G?schäslslokale.- s,cspeist werden. .Um zu' verhindern, daß Unberufene sich mit dem Lichte zu schasf:n machen, ist um die Batterie eine vier Fußhohe Einfriedigung errichtet. AIs zu. genannter Zeit . Henry Balzer,, ein Arbeiter, in der Fabrik, mit einer Laterne nach dem Zimmer kam,, in welchem die Batterie aufgestellt ist,. um nach der Uhr zu sehen, lehnte er sich auf das die Bat" terie umgebende eiserne Gitter. Robert Lyon, der Ingenieur der Gesellschaft,' experimentirte' während dieser 'Zeit mit dem Lichte, und der elektrische Strom traf Balze?.' Letzterer drehte sich.lachelnd und die Hände in die Höhe sttcckend, um und stürzte dann tods- zu Bodn.- .Der elektrische Funke war Balz durch den ganzen Körper gefahren und hätte sicht bare Spuren hinterlaffett.- . Doch der Ausdrück dcö Gesichts 'deS Getödtcien war so, als ob derselbe ruhig schlafet . Die erste D u rchC ar.'. v o n San Francisco nach New Orleans mit

Fracht, welche unterwegs nicht umgela den zu werden brauchte, traf am 2. d. M. in )!ew Orleans ein. Sie war 144

-i. fcclr w derungszeit wird r: -v v. jiiy yciiuucn, uno oie Frachtrate vergrößern müffen,wenn vldenden heraussprmgen sollen. Einwanderung. In der Ro Zunda des Caflle Garden wogte und schwirrte es neulich, am 2. d.M., durch AMAMA iMtA FamU M. 1. Va. W -c V - k. 14 S?1 X- ?er Schlffsahrt günstigen Monaten. Deutsch. lijch und all: w unrirtHptt hpr ilnhiimn (3Lrroit vv ten wirr durcheinander. Der Hambur ger Dampfer Silesia' war eingelaufen und hatte mcht weniger als 1270 Zwl W y . - . r t schendeckspaiiagiere mitgebracht, die mit Sackund Pack beladen, im Nu von den verschiedenen .Runners" belagert waren. die leben m fetner eigenen Sprache zu überzeugen suchten. von welchem Vor heile e sur lene sem wurde, ihnen zu iä. vu luciwuuKou wiio s (srund der arokartiaen Elnwanderuna. . . -T- , ' blitrctcll3JeS0miEn und m noch größerem Maße zu erwarten geht,, ohne Zweifel sehr in Anspruch genommen L?..I!de Zahlen welsen.dle 'W. des .Bunatt" im Februar nach : Mit Arbeit versorgt wurden 1102 mannliche, 501 weibliche Applikanten. Der Nationalität nach grupplren sich dttfelbf Irland 28, Ruffen und-Polen 60, Schweizer 42, Böhme und Ungarn 34, Scandlnavler 31, Engländer undSchot ten 27, ranzosen 14,.Jtallener 7, Hol land und 93clQtcr 2, Sparn 2 und 1 Türke. Von diesen 1102 Applikanten waren 288 Handwerker, 814 Ackerbauer jefl-VL ?: l .ulu"V"cn I0"1" betrug Z8.50, sur die weiblichen Z3.00, Das Common-PleaSgericht in Baltimore hat entschieden, daß Rasi ren und Frisiren nicht zu den Werken der Nothwendigkeit und Barmherzigkeit gehöre und daher am Sonntage verbo sei. ' ' '

üqc unterwegs gewe en, und die Fracht iZZryX :" ZVZrr::

ua $1.40 das hundert Pfund. DaS

ird sich schon noch ändern-die.Besör mL?S J! Ä

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verrücktes Medium in Nevada prophe ..rnV;..1 vmlLS!J r A' T zeit, daß keines der regierenden Häupter in Europa den gegenwärtigen Monat März überleben werde. Auf einem Balle in Colo? rado siel kürzlich eine Dame ihrem über laschten Tänz mcht bloß ohnmächtig, M KAM OlMMt tff I A iuiiuii rnuuiuu mu(.i Miuif.ww l'l sich ZU fest geschnürt hatte. , - r ' t , n . . . f. Oft . V N einer ProzebVeryano! lung in Dodge City, Kan.-. überschritt dieser Tage ein Anwalt auf Seiten der Vertheidigung in dem Kreuzverhöre eines Zeugen der Anklage die hierzulande fabelhält. weiten Grenzen des AnstandeS so, daß d Rich) den . maltraitirten Zeugen'zu sich heranwinkte und ihm ei geladenen Revolver mit dem ' Bcmerkerk. übergab : Schützen Sie sich selber - das ist alles, was ich fürSie thun kann." FrauBrookS inJndianola, Ja., verkaufte kürzlich die defekten Ar beitsbeinkleider overalls ihres Kbemannes an einen Lumvenlammler. der das Land durchzieht. Sie war sehr ' , ' " unangenehm berührt, als ihr der von der Arbeit heimkehrende Gatte mittheilte. daß in feinen Arbeitshosen 5200 in rn 1 - .:ti .t-t c - ! anlnolerl eniycnuyi yciuui yuuc. . . JnCan ad aHaben im 'bort gen Jahre on 2,400,000 registrlkten Bliesen nur 93 die Adressaten nicht er

reicht. ' Auf angestellte Recherchen sind v"', i v"diese als verloren angesehene Briefe .bis ?en mrv. - ' auf zwei, wiedererlangt worden. DaS uber das Begräbnis

" w.v ist in der That eine Postbelöroerung, die nichts zu wünschen übrigläßt'.: ' D i e H a n d e l s b i l a n z d e r Ver. Staaten für den Monat Januar ergibt, nach dem Ausweis des Washing toner statistischen VarcauS.eine Äbnahme. um nahezu 21. Millionen DoiiarS gegen Januar 1881'; derUeberschuß. zU unseren Gunsten ' betrug nämlich nur $7,941, 579, gegen 523,794,104 ' in demselben Monate des Vorjahres. Für die sieben Monate des -.laufenden , Fiskaljahres, vom 1 Juli 1881 bis 31.Jänuar 1882, beläuft sich dieAbnahme desUeberschuffeS auf mehr alS' 117 Millionen Dollars (73 gegen 190 Millionen);'und der sta tistische Ausweis für den Monat Februar wird diese kolossale Abnahme noch ver mehren, denn der Waaren-JmpoN im letzten Monat war sehr stark, der Pro dukten'Export. aber noch geringer, , als im Januar. ' Hieraus rklär't... sich der Export vonGold, der seit'einigenWochen eingetreten ist und wahrscheinlich ' noch längere Zeit fortdauerte ! " Herr Blaine 'hat eine Ein laduna m einer zu Toveka abzuhalten den Reunion der Veteranen von KansaS angenommen. ' Frl. Minnie Fish, eine Leh rcrin zu Scriba, N.. N., wurde von . "... " . . - - jo. m ,....7.. thu. tcfftfr rttt MHm harten ErschÜ, erung w , s.'arVdab G.hi7n sb: Dame zur volge hatte. - öim vluslanve. Betreffs d e r B e t h e i l k nunsl dkö Splfpnninp nn dem usami mendtuch der Firma Frensdorff in Han! nov wird der Elberfelder Zeitung Na! heres geschiieben: Diewelsischen Depötsj sind aus den Namen der dri ' Brüden Grafen Platen zu Hallermund eingetra! gen.: Diese drei Brüder von denen der. älteste, Karl, . Gcncralerbvost.meister. und, ehemaliger königlich nannoverscherOber., stallincister und der dritte, Adolf, ehem.; !gl. hannoverscher. Staatsminister'der' auswärtigen Angelegenheiten ist, gehÄ ren neben Windthorst zu denJnttmsten, der Intimen des depossedirten Fürsten Hauses und besorgen diejenigen Angeles gcnheiten desselben.' von denen sich Herr Windthorst seiner parlamentarischen Stellung wegen fern halten muß. Die Summe, welche die Grasen . Platen für das .Wclsenhausbei M. J'.Frensdolsf angelegt hatten, beträgt .2,300,000 M., die nahczu'ganz. wenn nicht vollständig verloren sein dürften. - w. mm 1 m, -.

ES wurdedieser Tage aus Petersbura aemeldet. dak der Czar

! x.' ??:M cnV: (n..rxi: i....v:.t ukii vcimn. isiuiiuu )Uu;iui ucyuuuiyi ks v o.:,:. n.i. 1 r vi,"bv iMrfv I i X M CZ rmrtr V ? I. 1 1 .t.I zwar den Czaren anerkennen, im Uebri ge aber behaupten, in jeder Behörde fttet htr Inttirift. melforr atirn TOinh. sten mit Gebet bekämpft werden müffe. Die Altgläubigen liegen mit der Herr . . V . . ' chenden Geistlichkeit in steter Fehde, sind AiW h Mr.i nft s,,,-,,. ,x deshalb nicht ohne Einfluß. Die Ge f.Ii. i . . : r . zqiazie oes itjx oeireiien cinreis Puschkin, die ganz Rußland, das recht gläubige und das nicht-rechtgläubige, in urri Ku- msfin i,?kal. II IVIHtllV.t y I HJtHI M.Leibeigener eines Grafen Stroganow m Gouvernement Perm geboren. Der Gras ließ ihn erziehen und übertrug ihm später den Posten eines Geschäftsführers (Intendanten) aus seinen ausgedehnten Besitzungen. Im Jahre 1833 kaufte Pu chkin sich frei, quittirte den Dienst Mm &h-nn s .i-fr;r. WVH WVHHilVIV HIIV V.. sich als Kausmann in Perm, woselbst er bald eine angesehene Stellung unter e?ncn Mitbürgern erlangte, deren voll stes Vertrauen . er genoß. Aus dem fleißigen Kaufmann, der jedoch sehr ner vöS war und sortaesett von Träumer schelnungen s. . gequält wurde. würde bald ein religiöser Schwärmer, Puschkin stellte die Behauptung aus, Wh, 'm ni&t htt HMfisl mmthn. der wahre MesstaS würde 'aber bald er scheinen. V Darob. hob die orthodoxe Geistlichkeit großes Geschrei und be schuldigte ihn. (Puschkin) selbst habe sich für den Messias ausgegeben , (was aber nie aescheben war und verarme. gar nicht zuiechnungsfähige Schwärmer wurde daroö im November 186 in eine Gefängnifzelle des Klosters Ssolowetzk eingesverrt. ' - - l ' ' . . m ' D a s r u s s , s ch e R i g i e sungsdtatt metvet vomi. Fedr.: mw. Maj. der Kaiserhat allerhöchst zu beseh. len geruht, den für die kaspische Flotllle QÄtt ( AAIC?AM AM . Ia!Wam . i!f am4a ami Damp n die Namen .Geok'Tepe und General Skobeleff" zu geben." Das zeigt denn doch .deutlich, woher in Pe tnsbnrg der Wind weht. .Die Danzi ger Zusammenkunst war dazu bestimmt, das Gespenst des PanslawismuS zu ver scheuchen. Wir haben damals, als die cr . rr . v. . ?? jr . .. gsficiöse Presse der drei Kaisreiche von 1 5 A. W f" m rf- V ' w sttemiazen . eruyerungen uvernov, ve panbia darauf au merksam gemacht,' wie r crn ' r rr ' gertngen . Wertydiesen Auslassungen beizüleg n sei, so lange Graf Jgnatieg, die Verkörperung desPanslawiSmus,um Ruder säße. - Seit jener Zeit ist die Uebermacht deö PanslawismuS in Ruß land immer mehr zu Lage getreten, Kais Alexander 111. ist ein wohlmei yender achtungswerther Charakter, aber er . ist schwankend, um nicht zu sagen schwach, und alle seine Neigungen sind auf feiten der Leute mit dem Kaftan und mit dem Bart. . Bis jetzt sucht Herr GierS in der Leitung der auswärtigen Allgelegenheiten sich noch selbstständig zu .erhalten, aber eS ist bekannt, daß Jgna Ueff sehnlich'.danach verlangt, Minister CÄ. CX . m. - - P .. i : - 1' m .V.u. --.V. u AusWariigerl zu wcroen, uns oann wiffen wir, was wir zu erwarten haben. ES soll zu heftigen Austritten zwischen beiden Staatsmännern gekommen sein, aber wer von beiden zuletzt unterliegen wird, ist kaum zweifelhaft. Wenn der eiserne Tops und der .hönerne aus New r r ' k ..tx.. Rertbald Auerbas wird ans Nord. stetten, 18'. Februar, berichtet : Die Be stattuna Berthold Auerbach's fand unter Theilnahmi, ein ' zahllosen Ve'rsämm kuog.' statt 'Sie 'bot ein seltenes Bild eines bewegten Volkslebens, einer Ver einigung. von'Dorf .und Stadt. Aus Berlin Wien, Frankfurt a. M., Karls ruhe, .Mannheim und Stuttgart waren zahlreiche Freunde and Verehr des da hingeschiedenen'DichterSerschietten. Vom Lande war die Schuljugend eingetroffen, Vereine und Korporationen, schmucke Baucrnmädchen -. mit Blumen hatten sich eingefunden. Eine unendliche Menge von Lorbeeren und Palmen bedeckten den Sarp .und .wurden ihm vorausge tragen. Die Burschenschaft und akademische Liedertasel aus Tübingen waren ebenfalls erschienen;' die letztere trug ergreifende Gesänge vor. Proseffor Köstlin vertrat die 'Universität. Die Gattin - und Tochter, sowie die drei Söhne Auerbach's standen im Kreise zahlreicher nächster Freunde am Grabe. - Rabbiner Silberstein gab eine treffende Charakteristik, die, Rede. Vischcr's war geistvoll und symvathisch, voll sein De tails.' Weitere "Redner 'Graf. Küstrin und Professor Holland-Tübingen, so dann Vertreter öer Burschenschaft und der. Liedertafel. sner der Sohn deö Vetters vonBertholk, Auerbach inFranktJJl SeÄSÄ: tl1U- mnU Wam-n h-r ffntia. zia, Dr. Vollm' Namens der Cotka 'schen Buchhandlung u. f. w. Nebst spuff aus arisruye war aucy oer I . m tf - mr m CW m t. llttalt anwetenö. ZahlrelZe . I T-, . . f . ranze wuroen am irave nieMgelegz Namens vieler Schriftstellervefeitte.Zei lungen und befreundeter Autoren wie Heyse, Lubke, Fanny Lewald, Paul Meierhelm und Anderer, 3ur Ka ta strap h e ander Juvalidensäule wird der Bl. Volks zzitung" geschrieben : Als 6 die erste Nachricht von dem verhängnißvollen . Schusse las. der ein junges Leben geko stet, war' ich nicht einen Augenblick im Zweist! darüber, daß es für daS Blut deS Knaben PStzold ebensowenig eine Sühne geben werde, als für den in Würzburg erschossenenStudenten Sicken. Sicherlich hat 'der'!aus Posten' stehende Soldat.Wern .ebenso buchstäblich nach seiner Instruktion gehandelt, welche ihm beinAngr!ff"aüf inen Posten (hier Stejnver.fen.) den Gebrauch der Wage gestattet resp, vorschreibt, wie der Unter 5;-r Nude.' alS er auf den entwi