Indiana Tribüne, Volume 4, Number 168, Indianapolis, Marion County, 1 March 1882 — Page 2

mna wtüunc. Tü I ' Mögliche- N7.d KzttNiagsausga!)?. Offlcc: tt2S. Dc!a:v::rcStr. jKpcreI as Ftontl-ol:iss mnltcr :!. tln r'ostotUce at IniUnn:iiol I nr:iia. Akonnemenis'PreiZc : Wt.if SluJtfiibf. TonntagaSgade Beide zusam,n?n. . . , ..12 Cti. fr r S$nJ). 5 d. prrAuilimer. . ... .15 t. 5cr Woche. W TaS Tadlalt erscheint J;tcn Naclzmit . . m ....fl .. l. tag um erscheint des Morgens. N.Tezl-.lIu:?dt555o., Herausgeber. - ;n i llijr. tu Eon,az5augab? Indianapolis, Ind.. 1. März 188& Noöcoe (5nriinfl

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1 rr ? rjr r . ! stch sprechen zu ma mag auch das, as Von nfnf h,...s. r:, r-., r,,;. ! yj-iv.y. , ttY vi yjtj f C ? r r !i.t.fi ii u r. i r r rH i i i curcoaus nicgi ei;r ,cymelcqciya,l gcrocen sein. Auch W ,in'' Ernennung zum Oberb d J,W .,. ZZs J iS ii ttii fÄ ffik SatnS n,ere,,eZ geworden. i.',r nama es ÄltA",fr,Ä k!k. wze biographische NoI.zen zu oringen.' ?i rIs ,,f ÄnM? Si ItS " 4 Ä' OiiÄn ' h. S' Ä; 5n n,?f.? hi desrichter des nördlichen Dlstrills oe? d.m m.'.f ..e.tf.. W 'KKpm imitilkk bischäsligte sich seit I8e unier der Lei. ISiM, "ü fe?Ln ?&fk ,7! ., 2? V WnfSnrfLÄJÄ gern aus sem u m angeborenez Talent U"" ""I "J"' ""B"" und seine redneri che Begabung, die schon srüh bei ihm zu Tage lral. BereiiS im Jahre 1813 wurde er bon Gouver. ur Sarnilton Fish zum DislrillZanmal, it"a.n.nt: undZwar umeineplödlichein. UtllCltllt -ÜUWUil UUSJU UUUI. VIUUJ Ablauf des Termins wurd er jedoch von keinem Geaencandidattn besiegt. - k Sie oliUjfirn 6reiflife. lAf oll in atöf e lluf rcoun a tet e (tVn u tb n V, !!, M M die Geburt der republikanischen Partei verursachten, brachten Conkling als gewandten politischen Redner in L VoVdergrund. Er wurde im Frühjahr 1853 zum Mayor von Utica und im Novenider denetbcn ?iabrcs n den onarek ncn.isi1t da ir non 5? k im rtnHn, . " ' . . -j--u i nalen Nepräsentantenbause einnahm. hv.vmu... v w'y i htlanh HA hn5 9nh in nnTt?npr9Titf. regung, namentlich , in Folge des von , , - - " ... ;i - i odn Brown unternommenen Sand. streickes und der 5inrick una deZ kiibnen v ' er I reibeitsmannes ftarct'3 Zerrv. 5n den Sikunoen dieses anttrene verhielt sich Conkling mehr passiv, mehr als ein Zuhörer und Beobachter, aber in denjenigen des folgenden, des ersteu nach Ausüruch des Bürgerkrieges, wunte er sich und seiner Beredtsamkeit Geltung zu verschaffen. Gleichwohl wurde er im Jahre 1LL2, sich um seine Wiederwahl bewerbend, von Kernan besiegt, besiegte diesen jedoch zwei Jahre spater und nahm seinen Sih im Repräsentantenhause wieder ein. In seinem Heimathspaate war er in imilrfipn fprfiiS in einer hstsiHfifktiWrtff t geworden, und als er im Jahre 1864 in NndpLs,Nk, npinMU tntir ' fnti W.P V )W.f. V , I mein ifm atlnemtin nU hptt Wnnn Zukunst an. Den Kamps, in welchem der Eongreß sich mit Präsident John on befand, wubte Eonllinq sich zu Nutzen zu machen und sich die Eontrole über die Nlitroniiki?" z tmtrUn in' vi?.t h? New Yorker Bundesämter in Betracht ' kamen. ' Von da an lenkte er dieParteiMaschine in New York nach Gutdünken und beeinflußte als Dictator alle Nomi. Nationen unbVZnhUn. Einen aan,en Termin bindurÄ war er her nttrinitt rehuKtame m VW ftv j v v v v Yorker Bundessenator, dem ein nicht sehr hennUremfrniüer sknTT ntr (?.it vUHv.. V V V V Vy Vfc .VMVtV jll VVHV stand, und als dieser Termin abaelaufen war, wußte er seine Alleinherrschaft dadurch zu bewahren, daß er den noch weit nichtssagenderen Platt (nie too) zu sei nem Senatscollegen erwählen liep. tu wtitVHjtii iviyii ivjji Bei diesem Jahre lang ausgeübten großen Einfluß konnte es nicht ausbleiden, daß Conkling sich für unentbehrlich hielt und immer eigenmächtiger auftrat. Wahrend der beldenGranrjchen Termine war er denn auch die .Macht hinter dem Throns und stand mit dem Inhaber de .buivttis uui vvui vitituuiv vii iiunti 7 Vl shrfn&M mit Att Vr fr"iif0t i-ti-&e t d?m (7 n:itn ftnpfi in dn8 Wee Haus wurde jedoch Conkling's Stellung . ' eine völlig andere, und er bat während der Naves'scken Administration nitii ein e n,in? Wnl d iTrprMt h-isKeb nho Ke & " . . -- : -O O'- w.-v.mvv v treten ' tidttl. &.en WnUe d, er ntif her KKrnnntv Conventfon kvielte. ist nock sriick in Aller "" I " vivuiivn Gedächtniß. Als Führer der alten Grant'fchen. Garde behauptete er mit derselben einen, verlorenen Nosten biZ uui uns AI,(S.?o.M ' ' ' " r-i Die jüngste Geschichte konkllng's ist f,.frtntif um f?-r Mtrr-r ffrinAhtiittin zu zu bedürfen. VltUlttlO 4 1 VVVt.V V IVVtUIIMMVI W ' .Sluerbach'S letzte ?age.. , ; Ueber' idie lekten Tage Berthold Auerbach'ö erfährt man das Folgende:

t Z im Bette liegend Karten mit einer Umlangen Rech von Jahren die öffentliche fi Al.f die letzte erträgliche Zeit solgte'dayn ein rascher Niedergang und von sich sprechen zu machen gewußt, .gJ9 "

Eme Eelebritat unter den Aerzten zu gungen lyrer Flügel, aber auch die hierCannes unternahm auf das Verlangen durch hervorgebrachte Kraft ist nicht anvon Freunden' Berthold Auerbach's vor nähernd im'Stande zusammen mit der einigen Wochen eine genaueUnterfüchung relativen Leichtigkeit ' des .Vogelkörpers von bessert körperlichem Besinden. Das das Fliegen zu ermöglichen. Die Ente ,' Ergebniß zeigte sich als ein sehr trauri von der angesührten Schwere,undGröße .'geö :.das Leiden. Berthold Auerback)'s bedürfte in der Sekunde 'einer einmal! war ein komplizirtes ; außer dem Leber- gen Schwingung der Flügel, die eine leiden, für das er voriges Jahr Heilung Entfernung von 50 Fuß von oben nach

in Karlsbad gesucht hatte, wurde mt unten zurücklegt, oder so vieler Wieder Seite behauptet lctrb, die geschossene:: Darmvercngung von entschieden tödtli-' holter Sch:J:ttZU!:g!n in derselben Zeit, i Knaben . den Posten thätlich insultirt chem Charakter konstatirt. Al.ch erklärte 'daß die Summe der Längen der Einzel-.ihaben ; oder ob, wie von anderer Seite der konsultirte Arzt alsbald seinen Ausischmingungen 50 Fuß ausmacht. Der ausgesagt wird, gerade die vom Schusse' traqaebern Äerthold Auerbach werde! Flügelschlag, resp, die Flügelschläge des Cctrosscncn an den boshaften Streichen Cannes nickt lebend verlassen. Gerade.! Condor von den angeführten Dimensio- ihrer Spielkameraden keinen thätigen

zu jener Zeit war moyr ach die Rede von!'" mupi m umi ui u einer Uebersiedelung Auerbach's nach'obcn nach unten durchmcssen, und eine Nizza gewesen, diese wurde aber immer Derartige Bewegung der Flügel würd:

wieder verschoben; Verthold Auerbach cme uralt Moroern, welche der der nte Soldat richt:, den :hm von seinen.:, blieb über seinen Zustand selbst in Un- glelch ,st über ein drittel und Bei bcrn j litari)chcn Vorgesehen gegebenen Jnqewißheit; in einem sehr aussührlichen Kondor über v:er Pserdekrast. Und j ftruktioncn gemäß gehandelt hat Aber Schreiben, das er in den lettten Wochen wenn diese Vogel eine' derartige Kraft w:r müssen gerade bei vielem Falle wiean ftr Svielhaaen nach Berlin gesandt zu auycrn vermöchten, so wurden sie sich der das lebhafteste Bedauern darüber hatte, 'sprach er sich hoffnungsvoll aus vermittels derselben blos einfach schwe. anssprechcn, daß die preußische Militär und nahm seine baldige Genesung in bend erhalten, sie konnten nicht fliegen, Verwaltung sich bisher gegen die Ersül.

Aussicht. In Cannes befand sich Aiier bach in Begleitung und Pslege seiner Tochter Ottilie; vor etwa zehn Tagen, als die Nachrichten bedenkliche? lauteten, reiste auch der Sohn des Verstorbenen, der Nechtsanwalt Dr. August B. Auerbach, nach Cannes ab. In der letzten Woch? wurde eine Besserung konstatirt, d'.e mit einer Krisis seines Gallensteinleidens zusammenhing. Auerbach spielte "n lOnjlCK v.. 1.. ...... 2 .,. umi ,imuiti ' " ,3 . cvncrp ioU v:? 1 ii t C illigunq einer Summe für di richiende T.legraphenleilung ,ische Washington undBaMmore im Congresse Verhandlung kam. da war das Pro. M 'in Gegenstand des SxotteS. und enatorkn und Nepräsenlanten überboten sich in der Verhöhnung des kühnen Gedankens. Und als jene Linie sich be i,s bettZbr, hatte und der Congreü den damaligen Generalpostmlister Johnson ...a..i.:i. r.: m i 'n i. -t t auMdckle, sem Gulachlen darüber ab. 'u'benob .sr.ch.mplhle, das MorseLWdKWKSchZKS ZW ach w Te,graph "' anfn9me- ,0lnmen Di's Thatsachen halt HerrCarILSber in New Nork.ein DeulscheraushesMCassel. der 1818 in die Ver. Staaten kam und sich neben seiner RechlZpraxis :i: .:'..!. tim,:.. rn , I.snn,.,!, ,innff,.n(, KZk,!, ag.d.en atgb o-hn?ÄJ , '.? 7, 2 2 nJfJ täf&lSJ&tftS ' l'sch'Üsahtt Herr Lo.berba.Rech,. und er könnte V'A Ot lif X. 1' c- ' knt .hatsache hinzu ugen da 1$ 'SÄSifc'ffiKÄSrKS Handelskammern GM versichert haden. die Eisenbahnen zwischen Nürnberg ). ,..,! .,i o!is,a o.:k Berlm und Potsdam, LcipWDvden seien Nich s al ur.lTr . i S: nrun iuuc '-"" i-n:. ..!(. rr.v. nv c.ri ty. UlüIiU VH UIÜCi: Iinü IU U QUC . - - r " ansänge ,ur narren geyamn wor ccn und ikde Neuerung, die einen Fort ,?,, . r- " . . u oer Men,qyeu vezeminele, mue vivnuunv ver ,niqrn vrecuen . v"t . : v. TV - tv r . v r . o uoerwinoen. as e oer .raaheit herrscht nicht blos, sondern eZ muß herrschen KNd den ErttndUNgeN gegenüber hat das alte Wort : Wohlthäte lBingcn , uinc nei tung. Die Menschheit kann das Gesetz S.luy"1 'ü . w"ö, ucyini, jmz vu iciiuu uno ic rceuer oic Lilien schast vorschreitet, desto schneller und leichter wird es überwunden. - Ob Herrn Loeber's Projekt Aussicht auf Verwirklichung und seine- Erfindung die Wahrscheinlichkeit für sich' hat, daß ne uch vraltlw) bewahrt, können wir nicht beurtheilen,-was aber unser Lands mann darüber saat, ist so interessant. daß wir es im Auszüge rcproduciren : 'JVlt M0g!icylelk, INI äi$Q ZU . - , . . -f, . . - schWlMMkN, beruht aus dem Gesetze, daß jeder Körper schwimmt, der so viel oder vlTc. TlZrP' Ul? " fflw ttieöt. Ein Suhm öfter wiegt f Psund, etmosparische Luft 1 23 Unze. Sonach tragen 100,000 Eublksud verdrangtes Wafter em Fahrzeug, das mit Ladung ,200 Tonnen wiegt und dieselbe Quantität verdrängter Luft ein Lufijchift, das Mit Befrachtung 7,683 P und wiegt. Wurde 0Nach dtt Mög i?".! j ?f Wwrtenb ja "er halten, ledlguch aus das Gesetz zuruckzu ,V m , Y C raM lem, welches das Schwimmen im Xi5sllCr DCOtNat UNO regelt, 0 WUrdL . y X. V F tt an nur durch entsprechend großen Um fang eines Ballons oder sonstigen Gas behülterS, durch außerordentliche Wider standsfahlgkelt und gleichzeitige Lelchtlg keit seiner Wände ein Fliegen bemerk' n , C steUtgen ttnnen. 5lerauf basircn alle seitherigen Experimente in der Aeronautlk. Wenn wir das Geheimniß des Flicgens, des dauernden Beharrens in der Luft ergründen wollen, so muffen sich unsere Beobachtungen naturgemäß 'immer den Vögeln zuwenden. Diese be rv 'rr v y . I All VClAllv ImX ) AI IHII A . A "V" ÜMW uiuiucu wie uit übrigen Thiere nd ihr Gewicht weicht hnn IvIiMi4it RA. iiImiaih tu am A u Ä vu" ViM ""w"b" ßan3 flcai.3 chl ,oviei ao, oaß oie,er v:r ..iu hi ? i w W iut uuiiuc ciujuuui tst:-.u V. CVr!...-pitA!- IS i. ituuiuicu. uc iTiuucna uiuuiucii iuiuut. rr" rt- . i. . cv p . " . Nie, Die vier 3131 UNO wieg!, veri . , , , w . . . r orang! mil ausgevreliel n ugcin 2uu ?u?kzoll Luft, aber diese wiegen blos 0,14 Unze : - " if.?c5i?S?iM! an" bor wiegt durchschnittlich 50 Pfund, ver-s.s--i zi ..kl irrj..:. o uiunui uiu uciyiciAicu vujiauiutji o sCi.t;:c..c; o..t ..s. x,t, m7,37 t tDlCÜt V0N NUt 10 UNZkN, S0 siNd i I , . , . (Vt f IVV ntil U A4 AVktlM W HitUA in wiiti jiuyuiiy uui IVliUiJ ZUM Fliegen qualifizirt, als wir und an oere Tylergeschlechler. Selbstverständlich beruht ein Theil des Fliegens der Vögel aus 'den Bewe

m. . . . f A4 nIV iLAllllMnA A n T. 1 1 V ?- I

und noch weniger gegen den Wind flie gen. Daß eine annähernde Muskelkraft den Vögeln nicht lnnewohnt, bedarf keines Beweises und man ist hiernach zu dem Schlüsse gezwungen, daß es eme andere Krast. oder eine andere Eigenthümlichkeit.ist, welche den Vögeln das Fliegen ermöglicht, eine Krast,. die durch die relative Leichtigkeit derselben und durch ihre Flügelbewegungcn blos unterstüht wird. Diese Krast habe ich entdeckt und in den nächsten Monaten hosfe ich die Pa tente sowohl für die eigenthümliche Con kl 1' ä s Pif r rp . ' r. v lirucnon meines uslicylsse, ais speziell für die die Krast erzeugende Maschine zu erhalten. Eine Luftfahrt von New York nach San Francisco, aus welcher ich fünf Personen mitzunehmen gedenke. Zoll dann den ersten Beweis surduPracticabilität meinerErfindung liefern.Mein Schiff wird sich nicht höher über den Boden erheben als nöthig ist, damtt es völlig freie Bahn vor sich hah.e und es wird im Stande sein, sowohl durck Steigen oder Sinken günstige Luflströmungen zu benutzen, als auch gegen d:: heftigsten Gegenströmungen zu steuern. Die Luftschiffahrt nach meinem Systeme wird den Handel in neue Bahnen lenken, den Kriea zur Unmöglichkeit machen. denn meine Luftschiffe gestatten nicht nur die gegenseitige Schädigung, sondern Vernichtung der Gegner und darüber, daß zur Zeit noch selbst . Männer der Wissenschaft meine Erfindung als eine Chimäre betrachten, tröste ich Mich mit besseren Männern, denen es gerade so wie mir ergangen ist. In? Vsrlincr SchieZzassaire.Der Fuselier Werner, welcher Posten vor der Jnvalidensäule in Berlin stand, hatte auf ihn neckende Knaben gefeuert und dabei, mit einem Schuffe, zwei der Knaben getödtet und einen dritten verwunder. Die neuesten Berliner Blätter bringen weitere Berichte über die Affaire, sowie über den Ausgang der Untersuchung gegen Werner. Diese Berichte lauten: Aus Anlaß des unglücklichen Vorfalls an der Jnvalidensäule sind die Schüler sämmtlicher städtischen Schulen höherer und niederer Ordnung in einerAnsprache auf die schrecklichen Folgen jugendlicher Ausschreitungen ausmerksam gemacht worden ; auch wurde jeder Schüler angewksen, jeden Genossen, der sich, ob vor oder nach der Schulzeit, Ausschreitungcn gestatte, dem Lehrer zur Bcstrasung anzuzeigen. Ueber den traurigen Borgang selbst geyt dem Zil. Journal" von einem Gymnasiallehrer K., der Au-gen-und Ohrenzeuge gewesen, die Mittheilung zu, daß der durch Steinwürse hart bedrängte, im ganzen Gesicht blutende Soldat, der die exccßlustigen Kna ben nicht verfolgen konnte, da seine Instruktion ihm streng verbietet, sich aus eine weitere als die ihm vorgeschriebene Strecke von seinem Posten zu entfernen, mehrere der peinlichen Scene zusehende Erwachsene mem vorbeigehende Ar bciter um Schutz bat und ersuchte. die Jungen auf die Folgen ihrer Hand lungswcife aufmerksam zu machen. Die Antwort war, daß die Angesprochenen den Posten auslachten und sich, ohne ein zuschreiten, entfernten. Dadurch er muthigt, .seßten die Knaben ihr Treiben ri? um so ausgelassener fort, und end lich siel dcr vcrhängnißvolle Schuß. Wie das Blütt versichert, ist Werner beim Appell im Caserncnhose vor versammelter Mannschaft auf Grund der peinlich geführten Untersuchung. von Schuld und Strase freigesprochen worden. Einem längeren Leitartikel des Berl. Tageblatt entnehmen wir Folgendes : . Die Tödtung und schwere Vcrwun oung von icnavcn. welche von einem Milltärpostcn am Invaliden - Denkmal in Berlin vermittelst eines scharfen Schuffcs herbeigeführt wurde, hat auf weite bürgerliche Kreise einen erschut , . r l ä . 4. m w ff lernoen mnorua gemacht, oer sich tn zahlreichen Zuschriften aus unserem Leserkreise kundgiebt. Zu diesem Schrecken trat augenscheinlich noch das allgemein e v . w l mcn azllme Ailtaeiutzl mit oen armen Opsern jenes verhängnisvollen Schusses und deren Hinterbliebenen. Auch das lleleidigke Nechtsgesühl machte sichgcl iiN). Denn mag das formelle Recht in dem vorliegenden Falle auch in keiner Welse, verlrr.t fein, m der Sache rann nicht in Abreoe gestellt werden, daß hier durch eine Verkettung der verfchiedcnar tieften Umstände ein. veihältnißmäßig leichter Fehltritt nicht ganz strafmündiger Personen mit einer unverhältnin mäßig -schweren .und deshalb matcr;cll ungerechten Strase gesühnt ist, selbst wenn man annimmt, daß die betreffenden Knaben auch wirklich diejenigen Un brten begangen haben, welche ihnen zur Last gelegt werden. Nach dem gemeinen Strafrechi würden jugendliche Verbrecher unter, achtzehn Jahren in keinem Falle mit dem Tode bestraft werden kön nen, vollständig ftrasmünoige Personen nur sür das schwerste, gemeinste Verbre chcn, für Mord. Hier aber ist knabenhaster Ucbermuth oder gaffenbubenhaste Rohheit .mit dieser schwersten Strase getroffen worden. ' ' - Es steht uns nicht zu, den dem Falle Pätzoldt . und Genoffen zu Grunde liegcndcn Thatbestand aus seine Richtigkeit hin zu: prüsen. Wir: sind nicht im Stande,' in' kompetenter Weise u cntscheiden, ob wirklich, wie auf der einen

Anthell gcnc mmen haben. Wir wollen uns an dieser Stelle auch jedes Urtheils

darüber enthalten, ob der wachthabende lung der liberalen Forderung, der Ein führung des öffentlichen mündlichenVer fahrens auch im Ä!ilitärstrasprozcß gesträubt. Wir sind überzeugt, daß eine öffentliche Verhandlung der Angelegenheit an kompctenter Stelle sehr viel zur Beruhigung der erregten Gemüther und ' vielleicht aucy viki zur 'ccuregelung erma veraueer, militari cher Ueberlieferungen uud Anordnungen beigetragen hätte. Das etzige geheime Verfahren und die Uncnntniß der aus diesen Fall bezüglichen militärischen Instruktionen, welche im Publikum herrscht, schlicht eine Wieder. ebr ähnlicher ngluallchcr Vorlommnisie sür die Zukunft nicht aus. . Deshalb ist es Pflicht der Presse und der öffentlichen Meinung, aus Anlav die es Einzel alles. wenn auch ohne vollständige authentische Nenntnin aller dabei m Betracht kom-, wenden speziellen Umstände, die Frage der Bcsugniß im Dienste befindlicher Miltarpersonen, im Frieden und an bewohnten Orten fcharsc Schüffe abzugebrn, generell zu ei ortern. In ?!ew Vork hat sich ein yndikat geoildet, um eine unterirdische Telegraphcn-Linie zu legen. Man will die Gorc'sche Methode benutzen. Dl? felbe ist so einfach, daß es Wunder nimmt, daß man nicht srüher schon aus diese Idee versiel, um so mehr, als man das gleiche Material seit Erfindung des Telegraphen zur Jsonrung der Drähte, wenn auch in anderer z$u)e, benutzt. Das Material ist nämlich Glas. Gore läßt ferne Drähte einfach durch gewöhnliche Glasperlen, welche je einen und einen halben Zoll von einander absteben lausen, dadurch kann nun eine beträchtllche Anzahl von Leitungsdrahten in eincm sehr engen Raume nahe neben ein ander liegen, ohne daß eine Berührung derselben möglich ist. Ein Bündel derartiger Drähte kann oh::e weitere Jfo lirungsmittel in eiserne oder bleierne Rohren gethan und in dieser Weise eine beträchtliche Anzahl zuverlässiger Leitungen zu dem Preise von weniger als :;o pro Meile gelegt werden. Eine einzöllige Röhre genügt zur Ausnahme von 45 Drähten, in einer zweizölligen Röhre haben 110 dieser Drähte Raum, während eine drnzölllge Röhre zur Bergung von mehr als 200 Drähten genügt. Herr L. Alexander Tyler, AI ei & cm ioyn Prastdcnt .yief s aus ocuen späteren Ehe, hält sich gegenwärtig zu Wa hington auf. Zur Zeit des Ausbruches des deutsch-französischen Krieges studlkte er in Heidelberg, trat aber m die deutsche Armee ein und zeichnete . sich während des Krieges wiederholt durch Tapferkeit aus. istne in lltai) und Jdayo cirkulirende Petition : keinen' Krcuzzug" acaen den BkormoniSmuZ und die Poln gamie zu insceniren, ist angebliu) bereits mit 100.00 Unter, christcn bedeckt. Und wenn es die doppelte Anzahl wäre, hätte es nichts auf sich, die Mormvncn wissen rech! gut, wie es bei dem UnterschkistenSammeln gemacht wird. Der Nlhttipenprozcb. i:n Spccialtelegramm 'des N. ?). Heiald" enthält einige Details, welch: in re.i Depeschen der assoc. Preffe" nicht enthalten sind. Der Prozeß wird in demselben räumlich bcschräiklen Saale verhandelt, in welcher die Untersuchung qegcn Rssalosf und Konsorten stattsand. Der Gerichtshof befindet sich auf einer wenig erhöhten Estrade an der fchknalen Hinterwand dcö Saales; links von derselben sitzen die Angeklagten auf zwei Bänken, deren hintere etwas höher ist, als die voidere. Vor den Ange klagten besinden sich die .Plätze der 17 Vertheidiger, von denen 11 von demGerichte bestellt und 3 von einzelnen Angeklagten engägirt sind. Rechts von dem Gerichtshose sind die Plätze sür die Ge schworenen, welche in dem gegcnwärti aen Stadium des Prozesses noch nichts mit demselben zu tyun haben. Dem Gcnchtöhose gegenüber sind die Plätze sür die Zeugen, einige vierzig an der Zahl. Zwischen diesen Plätzen und den Eingängsthürcn ist ein kleiner Raum sür das Publikum reservirt. Zur Zeit ist es nur wenigen Personen gestattet, den Verhandlungen auf der Gallcrie bcizuwohnen und zwar der Gattin des Staatsanwalts Mourawieff. dem Gcneral Tchingivkane, dem Justizminister Rabocoff, de? Mutt?r des Angeklagt?. Soulhanoff und dem Bruder des Angeklagten Emelianoff. Unter den Vcrtheidigern bcfindct sich Alexandroff,. der. Vertheidiger der Vera Sassoulitsch, und einer, der denselben Ramen führt, wie der ersteder Angeklagten: Mikhailoff. ' Alle Angeklagten' sind sehr sorgfältig gekleidet. Die Frauen tragen schwarze, die Männer saubere Linncnlleider von Heller Farbe. Nur ein Ankcklagter, Teterka, trägt das russische Rationalkoflüm der unteren Stände ; dessen gesammtcs . Acußere macht den' Eindruck eines verthierten'Menscheu '; ' Die interessanteste Erscheinung ist Trigoni ; sein edles, äber'todtenbleichcs Gesicht umgiebt ein sorgfältig gepflegter schwarzer Pokbart; jede feiner Bewcgungen ist elegant .und würdig und er hat daher von seinen Genossen den Spitznamen der Lord erhalten. Klalotchnikoss's Gesicht zeigt den Ausdruck tiefster Melancholie ; er war . einst Beamter der Petersbürger Polizei und

wird noch jetzt von seinen Mitangcklag:en M.t verdächtigen Augen angesehen ; er sitzt, so weit es der Platz gkstattct, von den übrigen zurückgezogen und trägt . ? . s i r r

grcce. viaue nueng!ucr. Der 23jährige Soukhanoff, vormals Lieutenant der russischen Marine, trägt Civilklcidung und ist ein kränklich aussehendes Individuum mit verschlagenem. heilNtücZischcm GcsichtsauZdruck. Emclianoff. der E;-Pricster, l.at das Acußcrc eines russischen Dorfgeifllichcn niedrigster Gattung; er kratzt sich immer in dem spärlichen, aber ungekämmten Haupthaar und murmelt beständig vor sich hin, wie er sagt, Gebete. Jssaiess, Kaufmann, ist ein auffallend hübscher Mann von 24 Jahren; er scheint an der Schwindsucht zu leiden. Arontchik und Friedenssohn sind halb civilisirte russische Juden. Teterka hat den Gesichtsausdruck eines wilden Thieres und aus seinen tief eingesunkenen Augen funkelt ein stechendcö, unheimliches Feuer. Die übrigen männlichen Angeklagten haben leine .besonders auffallenden Eigenthümlichkeiten in ihrem Äußeren. Die weiblichen Angeklagten machen durchweg einen schlechten Eindruck: Jakimosf . ist ein geme!ne5 rothhaariges Mannweib. Ludmilla Ter,entiess und Tatiana Lebedeff sind ebenso abschreckend häßlich von Gesicht als roh und frech in ihrem Benehmen. Die zahlreichen Gendarmcn bringen es kaum fertig, sie daran tV . F k" . F , c i k. zu ylnocrn, oap ie sonwayreno m'l oen gemeinsten Zoten um sich werfen. Vom Kriegsschauplätze Die Wiener Blätter enthalten aussührliche Schilderungen vom Jnsurrel i! fl .....f.j.. c ... r. - ilonscuaupiaxe in oer Herzegowina, doch sind die Nachrichten meistens drei bis süns Tage veraltet, da es keinem der Corrcspondenten erlaubt ist, auch nur ein Wort zu telegraphiren und die Berichterstatler deshalb lediglich aus den Postverkehr angewiesen sind. Wir lassen hier einige Auszuge aus den Eorrespondenzen folgen : Ragusa, tt. Fcbr' An Waffen fehlt es den Insurgenten nicht, denn von Serbien aus werden auf, dem Wege durch's Paschalik Rovi-Bazar genug Gewehre eingeführt und Patronen erbeuten sie sich, salls ihnen diese ausgehen, von uns. So glückte es denselben anläßlich der Gefechte bei Korito, eine Menge Kisten mit Patronen zu kapern. Die Trag thier-'Treiber warfen nämlich die Ladung von den Pferden auf die Straße, um veffer davonlaufen zu können, und als am nächsten Tage die Abtheilung Malitzky verstärkt wieder aus dem Gefechtspsatze erschien, fand sie wohl die Proviantkisten unversehrt vor, diejenigen mit den Patronen aber waren verschwunden. Der Kundschafterdlenst der Ausständischen ist wie. immer gut organisirt. Obendrein wird den Bandcn-Ehefs von Belgrad aus manche wichtige Mittheilung gemacht. In Wien sollen so wird hier versichert Agenten sitzen, welche jede Truppenbewegung, sowie die Nachrichten über jedes abmarschirende Regiment :c. nach Belgrad melden. Von doet gehen die Berichte telegraphisch an eine Vertraucnsperson in Uzica und dann mit Boten zu. den Insurgenten. Uebcrhaupt scheinen der Hauptherd des Aufstandcs, wenigstens die Leiter deffelben, in Serbien zu sein, und der ExMinister Ristic, wie der Metropolit Michael dürften der Sache nicht fernstehen. Daß russisches Geld eine Hauptrolle spielt, ist selbstverständlich, und Leute aus der Herzegowina, welche hierherkommen, erzählen ganz ruhig, daß Ruß land den Aufständischen helfe. .. , Am. schlimmsten sind die armen Gen-darmerie-Posten daran. Alle Augenblicke kommt eine Meldung, daß wieder einer derselben aufgehoben oder maffacrirt wurde . Nun werden zwar, viele derselben eingezogen, aber ost ist es schon Zu spät. So ward dem Posten in Krusevica, nordöstlich von Trcbinje, vor Kurzem telegraphirt, er solle nach Trebinje einrücken. Am Morgen dcffelbcn Tages aber wurden sieben Gendarmen vor dem Orte . geköpft aufgefunden. Zwei andere Gendarmen (der Posten bestand aus neun Mann) blieben verschwundcn. Ueberhaupt benehmen sich die Insurgenten wie die Bestien; die Verstümmelungen sind entsetzlich. Die Erbitterung beiden Truppen ist inFolge dessen eine allgemeine. . ;, , Eastelnuovo, 9. Ftir. Von Dorfbewohnern aus der Herzegowina und der Sutorina wird erzählt, daß die Jnsurgcnten einen unerhörten Terrorismus auf Jene ausüben, welche sich dem Aufstände nicht anschließen wollen. Die Häuser derselben werden übcrfallen,Gcld und Vieh geraubt und förmliche Massacres angerichtet. Auch Privatpersonen, die bis vor Kurzem noch unbehelligt von den Insurgenten reisen konnten, werden überfallen und gewöhnlich mit abgeschnittener Nase And Ohren liegen gelassen. ' Die Insurgenten 'scheinen letzt durch Schrecken auf die Uneutschlos senen wirken zu wollen doch, dürsten sie sich wahrscheinlich damit selbst am mei s!cn schaden. 2 om VttVlanvr. - Jn Sa-lzburg ist diese, Tk ein Kind mit drei Armen zur Wel! gckommen: Der rechte Arm ist normal entwickelt, der linke' läuft aber von dtt Schulter an, und zwarbis zum Ellbogen, in einen foifctir inaer Ziu. Das aani und gar fehlende Vorderarmchen sitzt in ter Nähe des Schultcrgelenlcs, selbststandia an der Brust. Das . Händchen daran ilt'verkrüvvelt. aber beweglich, so wie der Fsnger am Oberarm. Merkwürdig ist daß die Bewegungen- der - getrennten Armtheile immer gleichzeitig erfolgen. Dem .Kawkas" Ziüfolae war unter den Gegenständen, welche dem Archäologischen Eongrev m Ä.lstls vor aelcat wurden, mit das bemerkenswer tbene eine -.Karte' der Alterthümer des Kubangcbictes- ' von! Fclitzyn, . welche zeigt) daß dieses .Gebiet, von dem man bisher nur sehr unbestimmte und vurf

tige Kenntnisse hatte, ctn uttge:Let.'Nll manni,fa!tig?s u'r.d reiches Material cnlhält zur Wicd::herstellungdcr ihrxU niß einer von der Erdoberfläche vcifchwundenen Cultur von Vol: n, deren Geschichte bis dahin unbekannt gcbliebcn war. Die n a t ü r l i ch c V e v ö lkerung?vcrnichrung welche durch den Uebcr'schuß der Geburten über die Stcrbefalle bewirkt wird, geht in dcn cinzclnen Theilen des deutschen Reiches mit ungleicher Stärke vor sich. Das statistische Amt gibt im Dccemberhest 18S1 seiner Monatshefte eine Uebersicht sür Gcbictsgruppen des Reichs aus ein: Reihe von Jahren. Wir entnehmen derselben, daß den stärksten Gcburtenüberschuß der Nordosten, insbesondere dessen slavische Landezthcile, und die RheinProvinz liesern, in denen sich der natürliche Zuwachs zwischen 15 und 20 Köpfe aus 1000 der Bevölkerung stellt; unter 10 vom Tausend hingegen bleibt derselbe in der Regel im rechtsrheinischen Vaiern in den letztenJahren auch in der Gruppe Elsaß'Lothringen, Rheinpsalz und tu den schlcsischcn Bezirken Breslau und Liegnitz; auch im nordwestlichenDeutsch land (Hannover, Oldenburg) blieb er in der ersten Hälfte der 70er Jahre wieder-

holt unter 10 vom Tausend. In dcn andern Landesthcilen hält er sich zwi schen 10 und 15, meist nah.' an 12 vom Tausend. Dr. Tannerist schmählich geschlagen worden und zwar von einer Schlange im Berliner Aquarium. Diee eine süd-amerikanische Wasserschlange hat seit dem 0. Sept. 1880 jede Nahrung verschmäht, also 521 Taae gchungcrt. Jetzt hat sie sich entschlossen, eine Taub' zu verzehren, und dieser Braten cheint ihr gut bekommen zu cin. l Ausstellung für S p i r i -uLlndustrie in Berlin. Aus dieser Ausielluna (Eröffnung Itt. Februar) ist auch ein Apparat ausgestellt, den EpirituZ mittelst elektrischer Behandlung vom Fusclöl zu re'n:gen. Zwei andere Ersindcr, Herr Dciningcr und die Herren Trorbach & Eords, haben sich die hohe Ausgäbe gestellt, in einfacher Weise direkt i nw 't i. . . cm - aus ver 'lalsazc oer Vrcnnercien einsprit, d. h. susclsreicn Sprit, zu gcwinnen. Hüte und Knöpsc. Engische Hutmacher haben die alarmircnde Beobachtung gemacht, daß in dcn letzten 25 Jahren der Durchschnittsumsang der Hüte um eine ganze Nummer ca. 3 Zoll abgenommen bat und bierauz den Schluß gezogen, daß die Köpfe der letzten Generation entsprechend kleiner geworden sind-! Allein die Beweiskraft dieser Statistik werde durch folgende Einwände erschultert : 1) man laue sich jetzt das Haar kürzer schneiden ; 2) man trage die Hüte, statt wie früher dicht über die Ohren, jetzt oben aus dem Kopfe ; 3) zu der huttrgendenGemcinde sei eine große Zahl llcinlöpsiger Jndividuen Schreiber und Ladenvcrkäufer - hinzugetreten, die vordem ohn: Hut . v M & rgingen, und 4) saue 01c groniopitgc Klaffe der Geistlichen aus, welche heutzutage den Cylinder mit dem Filz ver tauscht haben. Hierzu vemerlt oa2 Neuralgische Centralblatt" launig : Stehen wir hier einem konstant wirken den Gesetz gegenüber, so stellen hoffent , . w t . r v 0 f. .iv na.) Die scyneiocr onoons vaiv iinc ähnliche Statistik auf. damit dcn Riesen der Vorzelt endlich eine wiffcnschastliche Bealaubiauna erwächst. Schon jetzt ist es leicht zu berechnen, daß der Helm des Achilles mindestens 5 Fuß im Umfange gemessen hat. Doch welch' betrübende Aussicht eröffnet sich dcn Hutmachern der Zukunft, wo sich nun mit Zahlen bcwci sen läßt, dan in noch Nicht anderthalb tausend Jahren die Menschen durchschnittlich gar lcine Köpse mehr haben werden." Der Pariser Voltaire ist voll Schadenfreude über die BörsenVerluste der Aristokratie. Der Voltaire giebt oer französischen Aristokratie den guten aberjleidizen Rath, sie möge, statt zu maulen und zu faulenzen undSchwindel zu treiben, jetzt wie andere ehrliche Leute arbeiten, dann werde sie in 50 Jahren dem .heiligen' Krach" danken. dau er ihre Gallen und Bruder von der Faulheit erlöst nnd wieder zu Ansehen und Vermögen geführt habe. Unter der Bevölkerung der bairischen Hauptstadt hat es pcinlichcs Aussehen erregt, daß die in einer kürzlich abgehaltenen Versammlung vcrhastcsten siebzehn Sozialdcmokraten mit so außerordentlicher Strenge behandelt worden sind. Jene Sozialistcn vcrös sentlichtcn nun, nachdem sie drei Tage gefangen gehalten und fodann, ohne daß -iknen das mindeste Unrecht . bewiesen werden konnte, wieder in Freiheit gesetzt worden sind, eine Erklärung, worin sie sich darüber beschweren, daß man sie sämmtlich in Ketten gefcffclt, nach der Polizei gebracht und dort inSträflings lleider gesteckt habe. Man hat vielfach von :inem Verluste gesprochen, welchen der Gras Chambord bei der Union Generale cr litten hätte. Aus cincr zuverlässigen lcgitimistischcn Quelle vcrlautet über diesen Punkt Folgende? : Als Aontou? an die Spitze des Instituts getreten war, eilte er nach'FrohSdorf und bat den Prätendenten, bei dem er schon längst in besonderer Gunst stand, sich nur um der guten Sache willen, gleichviel mit w?lcher Summe, bei dem Unternehmen zu betheil'gcn. Graf Eyambord, in Geld fachen sehr vorsichtig und durch EisahtiÄ' gewitzigt, zeichnete aus - rcincr (Snade die geringfügige Summe von 50,000 Frcs. Herrn Vontoux war aber damit für seinen Zweck genügend gedient. Sogleich ließ er in der ganzen royalisti. schen Welt verbreiten, König Henry V. hätte sich in eigeucr Person unter die Aktionäre der Union Generale begeben und das Institut unter seinen allcrhöch sten Schutz genommen. Dies kam aber dem Grasen Chambord zu Ohren, wc! cher, in seiner königlichen Ehre tief gekränkt, sogleich Besehl gab, die kleine Anlage, die er in der katholischen Bank -ackt batte. au realisiren. Thatsäch-