Indiana Tribüne, Volume 4, Number 165, Indianapolis, Marion County, 26 February 1882 — Page 3

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schau. . ' Dle neueste Erfindung auf dem Gebiete der Fernspreche und Schreibekünste, ist 'da5..'T.elrad:ophon, zu seuq

. .., : ungesay?! ern iraaien - aüh, i urioserName, der indeß, so wundersam r er auch ist, doch nicht heranreicht an die . Merkwürdigkeit des Instruments selbst. t) V;S5 bekannte Elektriker Mercadier hat t--2 In demselben das Vbotophon von Pro-

rv: ' " i -rr seffor Bell der Telegraphie dienstbar ge macht. Mittelst Lichtstrahlen wird da. durch eine Vervielfachung dertelegraphischen Depeschen ermöglicht, derart, daß man aus demselben Draht g l c i ch z e i )tiq zehn verschiedene Depeschen aufge vi x rri i i A a i ä Tf. UIC UVUl$ 5''"'"5 v lil . unaetrennte Depeschenfluth an -7. zm: die aber dann mittelst musika. .013 tim I i'fx luiuiyuuci vuii jiiyii otuuuui iliajfl & .s.k. ,th fn tnifW in W ivkimzn. :..c.s .&M m.,z. H. . r t . U V4V Vtk W V V WftV ",,W,B ZKgt wird. Hätte 2'''fni4t ,4n abgewöhnt, noch durch rae? ne neue Verbindung er. blufft lu irden, so mußte man überdies n,?s,,Uunder ger!,ib in Erstaune L 3 Ph?h ird bekannt-M'"-lstrahl von einem Spiegel r K irt o db er aus die empfindliche ICCiUl, ü ein r,sA i . Fläche einer Selen.Zelle fällt, welche in SrT ;. 8 ' und eines Srrc"c",9na.cinöC,U'Ul ' :a Ä das' Licht die Seelen. : S nsswn trifft, so wird ihr elektri. ' vermindert, und eine l K,rm,s ffkknt durch das Telephon und i'u- ii .zrri.i . v Rnn- oM" mim u en i f.. :.teaM per Sekunde, so j . kenn dieser Ton z eontinuirlichen I ' ." Vnavn.rr Vr t 1nS Summen erhöbe'.' Summen einer 6,m1 Wiederum ' durch Un,trbrechu."gds'N,erm,t,renden Strahls für lange un '"5.3 Intervalle, die den Lichtblitzen ? Signal-Laterne entsprechen kann d'. Summen oder Dröhne in hörbare V eyen weroen. öo ic ' phabet des Morse-Te 'TÄ tit wird, eine rze ' ,,. mz. :i vJtM Tone des Te ilÜXl .V sük einen Punkt. lephonZ hervorortt . ' und eiit,"w ernnsterung, die eme s . -pause hervorbringt, für einen iStriA klten. Dieser photo-elektrische V,,, pH wurde von Mercadier mit : iftjifflrnet Gasflamme als Lichtquelle, - -j- Spiegels und einiger Linsen, um eine x.in- , . . c v o ? 11mr -is einer Batterie zu leiten, und x;. q: chtstrahl r -is einer cn uus du etenJeue im .r Uich der Drahtlinie hergestellt. Der öisritrahl wird in regelmäßiger Weise 5-lc9l Mrrf stA .:. k.f.. ;rr j.. P 't4fc4 wutiy vitiv uyitiu vutt' nde Scheibe, welaz mit einem Kreis on Löcher-j durchbrochen ist. Die tele wtrrx.i-cn-'cti ' w. rx. v nr uüiiujcn.rjciuauctunuca ves iniet niff ttittvktt wuuis wuuui uuytyui wc w: st durch einen Signalschlüssel, welcher & . S fcfvrt VmaXam Kaaaaam i , 'ttn Schirm in den Weg des Lichts . - chiebt. wenn immer der Schlüssel anae-

"t ;'m drückt wird. Dieser ganze. Apparat bil- - ' det den Aufgeber, während der Empsän ger aus dem andern Ende der Linie na türlich das Telephon ist, welches einen Resonator zur Verstärkung des Tones hat.' Eine solche Anordnung des Ganzen würde gegenüber unserm jetzt gebräuchlichen gewöhnlichen-Telegraphen keinen Vortheil bieten, wäre nicht die Möglichkeit damit verbunden, die Teleqraphie zu vervielfältigen. Es können - s Vervielfältigung dr Zahl der Aus i; :? dem einen Ende der Linie und , 7 ' (hrirt rtitf Sorn Sem

iy 1 lt y WW VUt UllVltll ... Mieden? Botschaften ' lch'zeitig abge ' ' 'Möglichen, - tn ' ' y ' : .'e- . f auf v 1 - schickt wtt :-; ist nur nöthig, . c V - mit verschiedener Qej.. 1 hen, so daß sie Noten verji .öhe in den Empfänger-Tele. i Erbringen, und jeden Resona zurichten, oav er nur eine vion störst. Dann wird, obwoh. .

sammengesetzte Strom durch a .phone in der Reihe fließt, doch je. : : lephon dem Ohr des Beamten n : - -besondere Rote geben, auf welche i tet, und er kann die kurzenvilH U ' Intervalle dieser Rote sich als seine'.. -schast verdolmetschen. Nicht nur köt.

. verschiedene Botschaften ,a. einer -' tung aus demselben DrahMa,".. r aWsr.ortt werden, sondern 'auch gwa, -yÄgvon e itgegeaMsetztenette -

' mrw'un und üjcercaoicr icuuciwup ? All W -nAusgeittn und BnE?s?n. "x vfr-1 V- civ. O attiVifrnn

ÖJU'lrt JCÜIU uut nu. , 7ri s ' der! Depeschen von je dreißig Worten V . r5M.:v7 w-vr..Mfc. rnrtr k,?

I , tr lUNOK, ui V' ,rvr.-"-r Minute, in jeder Richtung senden konne. Die Wirkungen der JnducNön, die bei

dem SprechTttepyon uoreno.nno, vvm -7 j cn.Ä,. .V.j : V, VIU -f7 , rr ' machen sich bei diesem Proze Wb , lll VV.

Anwendung von musikaliscn Noten ' V Uh vfm.Resonatoren besteht, nicht be

Noten

. -erklich.' Der englische Bericht dem wit ""7' imuf 's...

- - se wunderbaren iijcuiytuuns'v'". .hmen, schweigt darüber, wie veit die - gegebenen Resultate in . der . Praxis , ' .wirklich erreicht sind. Jedenfalls 'wurde- . . J w .r.(..Ai (CiaF.

t gemaie Jvee oes ang,...,."' t,l, rs bereits von ihm gelbst praktisch .'C.C . tL .r-' . r geführt und erprooi. f. v '..''Vor kurzem berichteten ir über einen ' vc ntstisch klingenden Vorschlag ..: - .Ar.i: V. ,.tnhrt viiuttvuvvii niib'ottt'. weg zu den Fundorten der ' 2..:slen verleat werden wproen.' .v.e Amerika hat den.: Vor, - uuar- v v:' crf . 'i5?i", au ,ae arinen unu ic vu"4"i 4 ürUr welche mancher bravePhlllster . vl 9 . . - r r ii.ll ? r .-firi den ovl acimmicii naueu uuu

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mittelst langer Leitung bis 9w.Z)ork und sparen so die hohe Bahnfahrt, Bei dem Gase soll außerdem die Erzeugung desselben in den Gruben weit billiger zu stehen kommen als der Gasanstalt'Betrieb in den großen Städten. Alle lebenden Wesen vom Menschen bis zum Spaltpilz bestehen aus Elemen tartheilen, die entwer allein oder durch Verbindung miteinander die doppelte Fähigkeit haben, sich zu ernähren und zu vervielfältigen. Es gibt einzelligeThiere und Pflanzen, das 'h:ißt isolirt lebende Zellen, welche wir bald dem Thierreich, bald dem Pflanzenreich zurechnen. Das Studium dieser würde am einfachsten zur Erkenntniß der elementaren Vorgänge alles Lebens führen, indeß schon die Pflanzenzrlle ist relativ complicirt. Sie besteht aus dem Plastisch weichen, mit einem oder zahlreichen Zellkernen aus gestatteten ProtoplasmaLeibe, der in eine feste Zellwand ans Cellulose eingekapselt ist, und der in seinem Innern einen großen, von wässeriger Flüssigkeit, dem Zellschast, erfüllten Hohlraum ein schließt. Außerdem treten oft auch schon grüne Farbstoffkörnchen in der Zelle auf. Es ist also bereits viel specisisch Pflanz liches in solcher Pflanzenzelle. Welcher Bestandtheil ist nun aber den Zellen al ler Organismen, der Pflanzen wie der Thiere, gemeinsam ? Es ist dies das Protoplasma, welches nicht etwa als chemische Substanz", sondern vielmehr als Elementar-Organismus aller Lebe wesen zu gelten hat. Alles was lebt, ist

aus Protoplasma gebildet. Wenn eine Pflanze Samen entwickelt, z. B. Erbsen in einer jungen Hülfe all mälig heranreifen, so ist die .Substanz derselben anfangs weich und sastreich, zur Zeit der Reife dagegen trocken, hart und spröde. Diese Veränderung des Aggregat-Zustandes beruht auf einem während der Periode des Reifens fort schreitenden Verluste an Wasser. Wenn man später die reisen Erbsen wieder in die feuchte Erde aussäet, so quellen sie zunächst auf, d. h. sie saugen sich voll Wasser, ihre Substanz wird weich, und dann erst beginnt die eigentlicheKeimung. Dieses Beispiel lehrt uns einen zveisa chen Zustand des Protoplasmas kennen: den ausgetrockenen, in welchem alle Lebensthätigkeit ausgehört hat, ohue daß die Lebensfähigkeit erloschen ist; und den gequollenen, wasserhaltigen, in wel chen allein sich das Leben zu äußern ver mag. Da uun auch das Protoplasma in den Zellen der trockenen Erbse immer noch eine geringe Wassermenge enthält, so sehen wir, daß ein Mehr oder Wem ger von Wasser einen entscheidendenEin fluß auf die Eigenschaften des Proto Plasmas ausübt. Diese Differenz im Wassergehalt können wir als eine chemische auffassen, während das Quellen den wechselnden Aggregat-Zustand und zu gleich eine physikaliche Veränderung des Protoplasmas bedeutet. Physikaliche und chemische Veränderungen gehen mit einander Hand in Hand, untrennbar verknüpft. Professor Reinke protesirt zunächst gegen die landläufigen Redens arten, das Protoplasma sei eineeiwe!ß-artigeSubstanz-oder lebendes Eiweiß", wie man diese in vielen Lehrbüchern sinket. Wenn auch Eiweißstoffe in reich Ucher Menge am Ausbau des Protoplas mas theilnehmen, so sei es doch keines wegs mit Eiweiß identisch. Die Analyse des Protoplasmas würde sehr schwierig sein, wenn es nicht in der Natur eine Quelle gäbe, wo frei lebendes, nicht in Zellen eingeschlossenes Protoplasma in Menge vorkäme. Dies ist der Fall bei gewijzen, ebensogut zu den Thieren wie zu den Pflanzen zu rechnen den Schleimpilzen und namentlich bei der sogenannten Lohblüthe", welche auf al n. Hauken gebrauchter Lohe wächst. ' . ?nn wir im Winter an einem srost '.n Tage in einem der großen Lohe'en einer Gerberei herumwühlen, so ' 'N wir bald eine Anzahl dunkelgold- . i. esärbter Körverchen finden, die eine rtige Connstenz besitzen und deren ' .'ei unregelmäßig gelappter Form derjenigen eines Senfkorns und 1 einer Erbse schwankt. Diese . sind die Dauerzustände der , durch welche dieser ln ähnlicher Wene uberwin Kartoffel durch ihre Knollen. i,. ' diese Knollen, welche aus n körnigem Protoplasma bestehen. Bringen wir des Sommers einen da ' und Löschpapier in Ver ' achten wir nach wenigen 7'..nde Veränderungen, u ; von Wasser schwillt ? '.ann nach mehreren tt; als wolle er sich 4. Iv '( r " ' ' f - l.-.nV:. D er v . ;, verfl. -Gewe' : nur v:vu :. nacktes V;;. . wandelt sich sein "9 der Zellwände : Nasse, homogenes . Eine derartige '.' äffe, die einen ls repräsentirt, ' d.' m. Ein sol nunmehr die V-: '.n. Wenn i:.r?Glaöplatte freie : r ir selbststän".'.' nennt rna ches Pla. - mannmsaa . wir esauie'. ! U V er welchen ms, und. bringen, so V fi Körper?vuv :tt 'igesetzten indeni ts Die- .;:: xz inzteht, ;-c: ? -riechend Tep. Hiebei Seite btsindlio. schiebt les .semen ;z üher ' dii) Glas . einen chsten l'i'chen i iac verzweigen ich o . Protoplaöma-An. Weise, meist bäum. 't- : den feinern Aesten . . . 7 . Verbindungen. M aror Flächen hm Pr von den äUrrftn die ltt IIIUUW as uberzoaenöerunc; uns Zllanoerung veRan " find : im "Verlaufe mehrerer l I 1 I . I ? Stunden vermag ein Masmodium über einen Tisch hinwegzukriechen. Betrach ten wir den seinen Ast eines Plasmo d'iüms unter dem Mikroskop, . so scheint uns dieWand desselben aus einer elastisch zähen Substanz' zu gestehen, in welcher eine an Körnchen reiche Flüssigkeit sich mit" lebhafter - Geschwindigkeit stromend fortbewegt, unwillkürlich' an die Eirculation. des Blutes mrfneriib';-. in breitern Aestekk finden' sich . mehrere Strombetten nebeneinander, iksbeNen die Strömung i;en ofs eine" entgenlzesetzte Richtung einsHl5.n.v:7'r.-:'.::.5OrniZatiön r,oem. ilzrozkop ' nicht

nachweisen. Das Plasmodium besteht nur aus Protoplasma. Bringen wir einige unserer Knollen in hinreichend befeuchtete Lohe, so ver wandeln sich dieselben alsbald in Plas modien,' die in dem Lohehaufen umher kriechen. Dieselben umspinnen einzelne Lohestückchen mit ihren Aesten wie mit PolypeN'Armen, sie saugen dabei die die Lohe durchtränkende Flüssigkeit auf, welche in reichlicher Menge Substanzen enthält, die in vorzüglichster Weise als Nährstoffe dieses Schleimpilzes dienen. Auf diese Art ernährt, wachsen die Plas modien rasch, ihre Maffe kann um mehr als das Hundersache zunehmen, sie kön nen sich dabei auch in zahlreichere Jndi viduen zertheilen. Untersucht man nach einigen Wochen solchen Lohehaufen von neuem so sindet man denselben oft ganz von den schleimigen, gelben Plasmodien durchzogen. Wenn dann nach Ablauf einer gewiffen Zeit ein schwüler Som merAbend eintritt, so kriechen die Plas modien aus dem Innern des Lohehau fens an die Oberfläche empor, hier sam meln sie sich an,die seinenAepe werden ein gezogen und sie verschmelzen mit großen, oft mehr als pfundschweren, soliden Pro-toplasma-Massen von rahmartig weicher Beschaffenheit, die auch och die lebhaftesten Bewegungen zeigen können ; oft entleert ein ganzer Lohe'yausen sich in

dieser Wele fast semer sämmtlichen Plasmodien auf einmal. Diese großen Protoplasma-Maffen bilden nun em geeignetes Arbeltsmate rial für chemische Analyse. Wir wollen aber zunachsl noch das weitere Schicksal dieser großen Proto plasma-Anhäufungen verfolgen. Wenn man dieselben ein paar Tage sich selbst überläßt, so sindet man sie nicht mehr weich und breiartig, sondern erstarrt, trocken und brüchig : sie haben sich in die Fruchtkörper des Schleimpilzes uMgewandelt. Diese Fruchtkörper find von einer gelblichen, sehr zerbrechlichen Rinde bedeckt, ihr Inneres besteht aus einer bläulich schwarzen, pulverigen Maffe, unter dem Mikroskop zeigt sich die letztere zusammengesetzt aus einem Flechtwerk feiner Federn und äußerst zahlreichen, sehr kleinen Zellen, den Keimzellen oder Sporen des Pilzes, die feste Zellwände und im Innern trockenes Protoplasma besitzen. DieSporen vermögen den Pilz zu reproduciren. Wenn man sie in Wasser oder auf eine feuchte Unterlage aussäet, so keimen sie in der Weise, daß zunächst .unter WafferAufnahme die Zellwano zerplatzt und der protoplasmatische Inhalt aus derselben als kleines Plasma dium hervorschlüpft. Befindet sich die ses in einem Waffertropfen. so vermag eö mittelst emes wimpersörmlgen Ruder Organs lebhast darin umherzuschwim men, während es aus feuchter Unterlage sem Ruder einzieht und rn der oben aus führlich beschriebenen Weise umherzu kriechen beginnt. Auf geringem Raume können Tausende solcher kleinen Plas movien ourq emanoer rrieazen: wenn mehrere auf einander treffen, so ver schmelzen sie und bilden damit die An sänge der größern, für das bloße Auge sichtbaren Plasmodien, welche unter Nabrungs-Aufnahme sich weiter ent wickeln. Wenn dann die kältere Iahreszeit eintritt, so sieben sich die noch in emem Lohehausen befindlichen Plasma dien zu linsen bis erbsengroßen Körprr chen zusammen, ihre Substanz wird sest und nimmt eme zelllge Struktur an, sie ino zu jenen Zlnouen aeworoen, von welchen ausgegangen wurde. Proseffor Reinke untersuchte die Plas modien, die nackten lebenden, weichen Protoplasma-Massen, zuuachst aus ihren Wassergehalt und fand 75 Percent Was ser bei 25 Percent Trockensubstanz, eben so wie bei den Muskeln des menschlichen Körpers. In der Trockensubstanz befinden sich nur 0 Procent Stickstoff,daher höchstens ein Drittel aus (clwein bestehen kann. Die zahlreichen anderen Stoffe und organischen Verbindungen, welche der gelehrte Forscher darin nachweist, entsprechen den übrigen Grundstoffen des thlerlZchen ZiorperS derart, daö schon dieser einsachste Elementar-Organismus aus nicht viel weniger zahlreichen Verbindungen zusammengesetzt erscheint, als der Korper eines höheren Thieres. DaS Schleimpllz-Protoplasma nimmt zugleich insofern eine vermittelnde Stellung zwischen Thier und Pflanze ein, als es z. B. Asparigin enthält, welches bei Pflanzen, aber nicht bei den Thieren vorkommt, und andererseits, z. B. Gly kogen, welches lm Thierreich verbreitet ist, aber bei den höheren Pflanzen fehlt. Die Untersuchung des Trockensubstanz mußte ihre Ergänzung durch das Stu des frischen Protoplasma finden. Hier trat zunächst die Frage in den Vorder gründ, ob das Protoplasma als eine zähe Flüffigkeit, öder als Gemenge einer festen Substanz mit einer wäfferigen Lösung, welche die erstere wie emen Ba deschwamm durchtränkt, angesehen wer den dürse. Die letztere Alternative hat sich als die richtige herausgestellt. Es wurde nämlich frisches Protoplasma in seinste Leinwand eingewickelt und dem Druck einer äußerst kräftigen Preffe unterworfen; dabei blieb in der Leiuwand ein ziemlich trockener Kuchen zurück, wäh rend eine wäfferige Flüffigkeit ablief. Somit konnte das Protoplasma auf rein mechanischem Wege in eine feste, aber plastisch weiche Gerüstsubstanz und in wässerigen Sast zerlegt werden. Der Sast enthält außer den übrigen in Waser löslichen Bestandtheilen zwei Eiweißtoffe gelöst, das Vitellin, welches Z. B. m Dotter des Hühnereies vorkommt und das Myosin, welches sich auch in den thierischen Muskeln sindet: endlich einen eigenthümlichen Fermentstoss, das Pepsin, welches , als Bestandtheil der Magenschleimhaut der höhern Thiere eine wichtige Rolle bei der. Verdauung Fleischnahrung versieht. , Die Gerüstsubstanz dagegen besteht neben Cholesterin, Lecithin, festem Fett , und Harz aus Nuclein (in geringerer Menge) und Plastin, welcher letztere eiweißartige, aber unlösliche Körper, die Hauptmaffe des festen Gerüstes im Protoplasmbil oei. .. . , . ::a

-Die dröi'hervordagensten Physiolog! schen Eigenschastendes'thierischen'KSrpers sind abgesöhen.'von der.Iörtpftänzung: erstens, die Fähigkeit, Nährstoffe.zu.ver " '. ' ' , ' '

bauen und zu afsimiliren, die Funktion des Magens und Darmcanals; zweitens die Fähigkeit, Bewegungen auszuführen die Funktion der Müsculatur; drittens, die Fähigkeit, Reize zu empfinden, die Funktion der des Nervensystems. Diese 3 Funktionen übt auch das Protoplasma sowohl der Schleimpilze wie der höhern ' Gewächse, es offenbart sich somit ein ganz allgemeiner Zusammenhang zwi schen dem chemischen Bau der Körper j substayz und den Lebensäußerungen,! welcher sämmtliche Gebilde der belebten Natur zu umfaffen scheint. Hiernach ist kaum daran zu zweifeln, daß das Leben die Wechselwirkung einer gewiffen An zahl chemischer VerNndungen zur! Grundlage, zu? Voraussetzung hat, und , daß die Zahl derselben für die niedrig sten Organismen eine kaum geringere ist, als für die höchsten; keineswegs sind aber die Eiweißstoffe zur Unterhaltung der Lebensprozeffe ausreichend. Der; Unterschied in der Struktur der thieri schen Gewebe und des vegetabilen Pro toplasma besteht aber hauptsächlich darin, daß in den erstem überaus feine, gegen einander scharf abgesetzte Mecha nismen aus der lebendigen Materie gleichsam auskrystallirt sind, die als Muskeln, Nerven, Gesäße, Drüsen u.s.w. unterschieden werden, während im Pro-

toplasma diese Disserenzirung unter bleibt, die Funktionen von der ganzen Maffe desselben vermöge ihre? chemischen Zusammensetzung ausgeübt werden. Smd doch auch die Gewebe des Thier körpers alle einmal aus Protoplasma entstanden, und die Zusammensetzung von thierischen Eiern und Sperma scheint im Wesentlichen die gleiche zu sein, wie diejenige des Protoplasma von .Aethaliiim. Wir dürfen keineswegs alle im Proto Plasma von Aetlialium aufgefundenen Verbindungen als Bausteine seiner Substanz emauder gleichsetzen. Nur ein Theil derselben, und zwar wahrscheinlich vorzugsweise diejenigen, welche man in der Gerüst-Substanz sindet wie Plastin, Lecithen, Cholsterin bilden gewiffermaßen das Material der Organe des Protoplasmas; die gelösten Suo stanzen dienen theils zur Ernährung, zum Ersatz der Organbilder, theils und sie Zersetzungs-Producte dieser letz tern, theils haben sie. eine mechanische Bedeutung als Lösungs und Trans Portmittel. Wenn in den Geweben des menschlichen Körpers fortwährend Sud' stanz-Umbildungen vor sich gehen, Zer setzung der Organbilder und Wiederer gänzung derselben mit einander abwech seln,so geschieht ein gleiches auch im Pro toplasma. Wir kennen daher eine bil dende oder progressive und eine regressive Stoff-Metamorphose unterscheiden, von denen die erstere aus die Bildung von Eiweißstoffen, Lecithen u. s. w. abzielt. wahrend durch die letzteren die organl schen Substanzen schließlich in Kohlen säure und Amoniak übergesührt werden. Beide Reihen von Stoffbewegungen find aber zur Unterbaltung jenes verwickelten Spiels der Kräfte, das wir Leben nen nen, in gleicher Weise nothwendig. Der unvollkommenste Organismus, wie einfach er auch erscheinen mag, ist doch so volllg verschieden von den chenir schen Verbindungen unbelebter Substanz daß er dem menschlichen Körper chemisch physiologisch näher verwandt ist, als et wa einem unbelebten strukturlosen Ei weißklümpchen. Alle höheren Organismen sind nichts als Affociatlonen oder Colornen emfa cherer Organismen; die verschiedenartig gruppirt sind. Eine gemeinsame Eigen schast aller niederen Thiere, die Fähigseit sich durch Theilung fortzupflanzen, oder wie bei den Vegetabilien durch Sprossen, ist die erste Ursache aller orga Nischen Entwicklung gewesen. Die mittelst dieses Vorganges aus einander ge dornen Wesen sind ansangs associirt geblieben als Colonien, und diese Colonien sind dann in der Folge zu Organismen geworden. Die Liebesprobe. Eine junge Dame, glückliche Empfängerin der Aufmerksamkeit zweier junger Männer, die beide sich in sehr guten Verhältnissen befanden, fühlte für beide ungefähr gleich warme Freundschaft und war daher in Verlegenheit, für welchen von beiden sie sich entscheiden solle, wenn, wie.es ganz den Anschein hatte, auch beide sich um sie bewerben würden. Eine Freun din, der sie sich anvertraute, rieth ihr, die beiden Liebhaber auf die Probe zu stellen. Sie befolgte diesen Rath und wendete sich an den ersten, als dieser seine Nei gung aussprach. Wie soll ich wissen ob Ihre Worte ernst sind?" sagte das Mägdlein. Was würden Sie zum Beweise Ihrer Liebe zu thun im Stande sein?" Alles erwiederte der etwas schwärmerische Anbeter. .Bis an der Welt Ende würde ich für Sie gehen, ja, wenn's nöthig würde ich für Sie sterben" Das Mädchen war von dieser Hingebung ein wenig entzückt, bat jedoch um einige Tage Frist, um sich die Sache zu über legen, denn im Stillen erwartete sie den Andern. Und dieser kam und warb, Was würden Sie, für mich thun?" :c. Dieselben Fragen. Ich willJhnen sa gen, wie ich meine Liebe bethätigen wür oe", erklärte der Zweite. Wenn Sie mich heirathen, würde ich Ihnen, stets die schönstmKleider und Schmucksachen kaufen, dtt pachtigsten Hüte. Sie würden ein eigenes Coup'e haben, um spa zieren und ins Theater zu fahren: wenn Sie wollen auch ezne eigene Loge. Selbstverständlich würden Sie an mir auch einen liebende Ehemann finden." Und wären Sie auch im Stande, für mich bis an der Welt. Ende zu gehen, nöthigensalls zu sterben?" Warum nicht gar ! Was soll ich an der Welt Ende, da es mir hier gefällt? Und für Sie sterben? Nein, für Sie leben will ich lieber." . Sprechen 'Sie mit Papa," hauchte dasMagdlcin noch viel mehr entzückt, und das Schicksal des. erri . er . 'if i'. v . '. uen'nemerocrs war eiicni.eoen. . . - , A -- 'i .-V r A 1 . t 'D -i a 3. T e it a m e n -t. n cann, ven vie eloenicnail lur oie Wei l l - t r

ber nnter die Erde gebracht, vermachte sein Geld dem-Narrenbause und schrieb in seinem Testament: -Jch hinterlaffe. mein-Vermögen der Gesellschaft,! welcher ich mein Lebenlang angehört habe." 0 X ' ' ;

Das Leiden. 6in Märchen von Bfttmttt Sylva)

Motto : EZ gibt ,et himmlische Wächte: - lZkduld und rbeit. Scher?. Das' Leiden war ein schönes, schlankes Kind, mit schwarzen Haaren, die sein bleiches Gesicht umrahmten. Die feinen Lippen waren fast immer geschloffen, die chwarzen Augen so todestraung, daß Niemand sie ansehen konnte, ohne zu weinen. DaS arme Kind hatte keine Heimath und wanderte ruhelos von Ort zu Ort. Bald kehrte es m die Hütten der Armen ein. bald in die Nalätte der Reichen Es war so Mund kummer. r i ir ' ! lurara voll daß alle es aufnahmen, aber son derbar, wer es ansah, der wurde von eic jc cm , e . . tn. rr ergraute. Oder es kam Unfrieden unter uup 1. UUV V., 0 die Eheleute, oder Einer au3 der Familie w J I fiel au das Krankenlager und stand in Jahren nicht wieder auf. Die Leute ' i . sahen sich erstaunt an, woher ihnen so viel Ungemach käme, und wußten nicht, daß sie dem stillen, blaffen Leiden selbst . ' ii. ' 7htlr ,5ffn,t p& spikst fttt ihrtn Tisch gerufen hatten. Das arme Kind . V 7 Ö ... .. rr r - 1 es ausgeireul. vann vermieo es lan ge Zeit, die nämlichen Häuser zu -esu cken. Dock hattt einiae Menscken liebgewonnen und verging vor Sehn,uqi naa, iynen, merile auq niqi immer, ial i 8 Dakamdann u uu iuü,ui uuet ic, ui uua traurige Kind den Wanderstab ergriff ..x is.. r.... e...,. uuv iuti(.t rnt iujtvt.i.uv vvAiti uw i .-.k...n..x. m q.i.i uvitifcwmviiuiii auuut uviwuy UH1 Es ging so still des WeaeS. nicht hastig, niA? ftftrmSMi nx xrt n5nrt . Mntär als derBergstrom, schneller als der West. wind, und kehrte bei allen, allen Men - . . I schen ein. Das Schrecklichste war, wenn es sich zu Kindern gesellte, und die armen Kinder wurden Waisen oder bekamen Innnynier ni I?rnnf hnitn n Xb ifir ÖW 0 BIUII V V fc ß fi schönen Gestchtchen eben so bleich und zart wurden wie Leidens Antlitz, und ibre Augen so dunkel und .raurig. Ittknn )'.eloen aas ia. oann meinie es Kinder spielten. Emes Tages unter ,a ?o.iu' a.u "u kzn. .1 , - ' "Vi, . ' , . . roiye Vaaen, man laye mlcy viel neoer an!" Nein," sprach der Apselbaum, hättest du schöne rothe Backen, so würde man dich nicht mehr so mitleidig ausnehmen und beherbergen." . Traurig stand es aus nnd wanderte des Weges. Da kam es in einen Garten 0 UUl ITlUHl III VIM UI. (iil UllUtSJ -ÜUUti cvs..c. :M s,.M . H r.ri,.t n. xt :., xrta c 0 lillU4l. wur lllkiil vuw v il MfcU.V. ihr lieben, kleinen VSgkl.' ries das Lei. r je 4 rc. ...... r:t.i: jf.- ru.. ucii, ,ivui Hiu uuii iicuiuc vic frtnn. hrtfe trfi hi Mknsn -rfrpup Nein, liebes Kind," zwitscherten die Vögel, kämest du nicht so leise und qinaest so still, da würden die Menschen dich nicht so bald veraeffen und merken daß du Leiden bist und Schmerzen . . r v 1. v bringst.,, Und weiter wanderte das arme Leiden und kam in einen hohen Wald. Der duftete so lieblich, und es ging sich so weich auf dem dicken Moos unter den Bänmen. Hie und da stahlen Sonnenstrahlen, durch das flüsternde Laub und zitterten und tanzteu aus dem Moos dahin und vergoldeten die welken Vlätter. Es war eine Pracht. Leiden lehnte müde an einem Baum. Hier darf ich einkehren und dringe keine Schmerzen, hier darf ich ausruhen, und Keiner sieht sich krank an mir." Da kam ein Sonnenstrahl durch das Laub geschlüpft, sah die wunderschönen, lichtlosen Augen, sprang hinein, erleuchtete sie hell und drang dem Leiden bis in's Herz. Und der ganze Wald sah das wunderbare Leuchten in dem zarten Mädchengesicht und rauschte auf vor Freude und Bewunderuna. Das Leiden wußte, aber nicht, daß es schöner geworden, sondern fühlte den Sonnenstrahl nur. heiß und fröhlich in seinem Herzen zittern, O lieber Wald rief es laut, schenke mir einen einzigen deiner tausend Sonnen strahlen, ich wäre glücklich!" Da wurde es mit einem Mal todtenstill im Wald, die Bäume sahen einander traurig an, der Sonnenstrahl entwich aus Leidens Augen, preiste eine schimmernde Eidechse und versteckte sich unter hohen Farren kräutern. .Du armes, armes Kmd," sagte eine alte Eiche, ..ein einziger Sonnenstrahl machte dich zu schön; die Men schen würden dich, zu viel herbeirusen, und dann müßten sie Schmerzen ertragen weit über ihre Kräste! Du mußt ohne Glanz und ohne Wärme bleiben!" Langsam fiel eine heiße Thräne auf den Waldmeister zu Leidens Füßen; der schick te süßen Dustchinaus nnd flüsterte Dank für den Thau Weiter ging die ruheloseMaid und kam an einen großen, stillen See. Da rührte sich nichts; nur der Abend schritt über das Waffer, er selbst im Schatten, aber um ihn her zogen rosige Streifen durch das Waffer, und hie und da fiel ein Stern hinein und schwamm unbeweglich auf der stillen Fläche. Leiden tauchte ihre zarte Hand in den See und legte sie an die Stirn. Der Abend kam auch an ihr vorbei und flüsterte: Gute Nacht! Schlaf' tranmlos! Vergiß dein Weh!" Sie sah ihm lange nach und seufzte leise: Einmal habe ich Ruhe gefun den im Wald: vergessen mit dem Sonnenstrahl im Herzen, das ist vorüber!" Im Traum verloren schaute das Kind in die See; aus dem wehte es kühl, und !än den.Nebeln schwebten die Nixen daruoec ym.r ; . . K:'Da sah das Leiden ein röthliches Licht :i.';e.tt... .if ? ' . ylneln sauen, groser, ?eu?laer als die Sterne und sortglimmen durch dif Nachr. ffstlM2 (IM ffliiAtn ((. .-f 1. la ! daß das Licht aus einem Hause am'. See uiiiuuiH .UUl), meine ca. nei; oas war dicht Mlt Epheu überwach- ' '. 's . . . " - - ' .' ,tr

ntm uttyoutem cejaucn. jusv vsi .. . . . n . uuu jic uin &snuiun miRtrciicn die ne ne verlor sein ewzigeS Kind, der Andere Etaun' trat Leiden e.n, das hat, m , ' 1" seine Ehre, sein Hab und Gut, der Dritte " mä1 S'hSr . Mit einem Mal wurde von seinen Feinden unschuldig umschlangen es weiche Arme, es ward . 's1 4 Mtft fle verfolgt; wieder einem andern missrielheZ us de', Schoosi genommen und k. 't- "Z? e 1 Mckl.ch ge n. l.i. c xk .!, und die wunderbare nrau laate: .Liebes

um iviiiv ovtuwwi, tu

bitterlich und blickte lange Zeit kein Kind wer om m .30 0 n 01c Arven '".V: ' n,pf? 1? ia es drebte den Kavk wen wa stehst du es denn Nicht? Siehst du Nicht, iyrer Anzahl. , unsere nltt, M vieler meor au, ia es vreaie ven opf weg, wo ' . , t. . v Nnlck,,,, ?K,,,n won n

)Könizin Elisabeth von Rumänien.

sen, uur aus dem fpitzbogigen Fenster, das offen ' stand, fiel der Lichtschein. Sonderbar, dachte das Leiden, hier bin

ich noch nicht eingekehrt, und doch wacht dort jemand! Sie schlich zum Fenster; da sah fie eine wunderschöneFran mit schnee weißen Haaren in einem langen, weichen Gewand, ein feines Tuch um den Kopf aeleat. Sie schrieb emsig in ein großes gelegt. Sie schrieb emsig in em großes Buch mit fester Hand, und fest und streng lag eine tiefe Furche zwischen den Brausei un.deIstHzengü..' Das 2,1. SÄ? ÄÄL1 ia.9 .9l9r an'un0 cine m'e' reiche S mme sagte: .Komme nur herein e 'f Quf b$ wartet'" tüUUCi. I ! . !i-Bl. !X 'u muLi mia) rn, m oursie o:a) niazi ,ucyen, oenn ua lornrnc x. I 0 m C.. CV JU tl VIa UD.i 4 4 am I u.'uu,n . ,,nu Geduld und fitze hier und horche und ygA CT. C. 4X4 V!a Ct.MM """ m "uai mu v' -1 aller Derer zu, die rufen. Ost bm ich aus deiner Spur gegangen, aber leider .m. ma CTN m. r aH Vm ir. (im iüiium, juk u"t juui i wurde tiefer. Leiden barg seinen Kopf sl her mnttrli Aptt riist n mn'nnm t - " . c7i 7 das Buch des Lebens schreiben, da habe die - - ottanbertres luiÄ'it y j - Gminni 9-;. xt Ösln3e .eS f v- S Vr den sah den Mohn und die Kornblumen . . . .... . . UNS oacvle: lzr Armen: letzt vluöt lör r t v Z r- ! lustig und glänzt m der Sonne, und heute werdetJbr doch abgeschnitten!" ? stand em herrliches Mädchen allein u"" "iUl T MIAnM. UIIa.aa VtiArt II.aA I rUU" . ; sZyu ür.' ii" " . )en, nes ne ,qerama, .iomm uno oui 0 c w P x1- r 5 ' I y. . " t C ff C t X. l0' : b lube Sonnenscljeiii. l vi vrnueu w A? k, ' ck I ' rr-p rr" Arme ich habe?" Und damit nahm sie das sagte lächelnd: .Geh' du mit mir! Ich I hnrf ttfmns8 riifi'n tinh ütn hni nft (a . l-rll ruv , mu' "4?v' denn ich muß schlafen, um bei Tag wieder frisch zu sem. Ich bm an allen Or uuuu nu niiBcnu unu muu A G O 9 Ji m ! 9 ji O55 A 10 m m ff H H m 9 v'" iltwt 72" x I Sri m a X vft4 nA iicii. ivu wtiiii uu uuui u 4, uuuu . v rx 10min ira uno öicioc zuru, vu iuei . ff. r-, f . . 1 . dkst' um d.e Gesichter wieder hell zu Macven! ' . . . uno rciter ifflttu oas eioen m oen glitzernden Morgen hinein und durch die weite Welt. Geduld und Arbeit hielten aber Wort und wurden seine treuen Gefährten. Oft versammelten sie sich ICIfL S.0 1 - C ? V -f I nornvs im yaue am ce uno iuiu im Buch des Lebens oder schrieben hmem. wvwmw läge uoer oxt ncVK - 1 m m . . M. . . w T . am f w. thaten des LetchtstnnS. - rsTT, n o-v Em Vollbwtd:chtkunstprachtstuZausderLttde:marre Dagobert Wahnfrieds. O wie schmachvoll ist's. Wenn der Hausknecht Nachts An die Holzstallthür Mit der Magd geht ; Und der Forstschütz trag' Aus dem Strohsack schnarcht. Und beim Frühroth nicht Aus die Jagd geht ! Wenn die Garküchfrau, Die den Schweinskopf brät Und das Rothkraut würzt, Mit dem Salz spart ! Wenn der Brauknecht roh In vas Bierschiff speit Und im Geizhalswahn Mit dem Malz spart ! Wenn der Handwerksbursch, Der um Beistand fleht. Noch den Quersack voll Von Metall hat; Wenn ein Fuhrmann schwürt. Daß er friedvoll sei. Und doch Zwietracht stets Und Krawall hat ! Ja, des Leichtsinns Schuld Sei gebrandmarkt hier Mit der Dichtkunst Schwung, Bis die Pflicht siegt ! Denn die Pflicht bleibt Pflicht, Und das Recht bleibt Recht, . Und der Kamps währt fort. Bis das Licht siegt ! . Vom wilden Reib nik. Ein preußischer Offizier v. Reibnitz, der gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wegen mannichsacher wilder Streiche bei der strazabthetlung in Zdunh stand, machte allerlei tolle Epigramme, von denen nacksteüendes nicht ohne Witz ist : ' Als einst zum Vater Abraham Ein altes Weib mit Zittern kam. Ob sie von wegen ihren Sünden In seinem Schooß dürft' Ruhe finden, sprach Abraham: Thu' auf den - Mund !" Und als kein Zahn mehr drinnen stund. Da sprach er: In der Holle Pein Wird Heulen und Zähnklappern sein : Du kommst nicht in die Höll' hinein." Definition. Ein Zierbengel prahlte damit, daß er so mancher schonen Dame den Kops verdreht habe. Indem sie sich abwendeten V jragte.cin Wn vSir irrttitf fi k

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Gedanke eier Königin.

Die iünaöe' NouveLe Revue' enthält eine größere Anzahl Gedanken und Aphorismen von .Carmen Svlva". mt,r m,T,m mr.. donym sich bekanntlich die Königin Eli- ' fabeth von Rumänien geborene Nrh zessin zu Wied. verbirgzessin zu Wied. verbiß,' Wir führen von d, aynt .;?. der originelleren als Äuster an ' fift M IK'S?Mi5" M. " glaub.. UlMÄ tll 'caNN em AUgenvIiSsverannnen anet nommen zu haben.- 00 0 - n . , e Fraucn sind so gewöhnt, in der Wiffenschuft genngge chäfet zu werden, vt n. v . .5 0 ' : CV ;jr - r u iicy weil oen u 'fb w"lMC5t uhl ad. m v4ifffi fl kZZ. m (h.)3 0TY 7 pv w. v w mumqt, o wurde selbst das Reispulver ver (AtniHnin uVIMVtlu Die Eifersucht desjenigen, den man liebt, ist eine Huldigung; die Eures rr ' et ' cy . Ivanen UI tlNC tlCIOiflllNCI. Die Fehler unseres Gemahls oder . y .7. .r . . mouen. tömiaen wir uns in ne, wie in den Geruch unseres Hundes, den wir er trslsl,n -.t to:r hrtÖ .hr ii. Hausfrau ist stets in Verzweiflung. Oft möchte man das Sausweniger ordentlich und dafür etwas nedl cher ehen. iro J m,,6 ses f eiriMv(. Man muß Herz haben, um Jemandes m .n.. ... t.r. r. sr, Vorzüge zu genveu; man MUß VÄttN UA(..n s. . rv.c... ... haben, um seme Fehler zu ertragen. Die Unterhaltung wird peinlich, wenn man nicht auf die gesprochenen, sondern geoayikn eoen iniranir gwi. - . - . . Man kann nicht geistreich em, wenn x;. Umgebung Nicht ebenfalls geistreich Der Hahn hat gut den Enten lräI ? M Die Dummb.it drünot s.ck vor. um X, ? fi hüren nhfl ihn S'Ih'n ,u werden. Die Klugheit fleht ück. u'm ,u sehen. nur eine Ordnungszahl sehen. Der Widerkruch ielebt die onver. (aUh. X ..5lk k;. Cxr. ' iy fc x" langweilig )ma. mn ü o la Bibelwort an : hmt euch vo, den Fürsten in Acht! unb man vergißt den Schluß desSatzes: I . denn sie find Menschen. Der Beruf einer Herrscherin erfordert bloß dreiEigenschastkn : Schönheit,Gülc, Fruchtbarkeit.' Bei einer Hochzeit lachen die Männer, 1th Xj, trn.n tninn v" Em Gehelmnib lst wie ein Loch lm Gewände. Je mehr man es zu verber gen sucht, um so mehr zeigt man es. Wenn die armen Märtyrer gemußt gaucn, wie wenig es uevcrzeugun- ! . . . TTl 11. t - gen zu wechseln, so hatte es keme Schei terhausen gegeben. Die Drüderie ist ein Darium. der ver I 1 ' dbene Lust verbirgt. Viele empfangene Wunden machen ! aus uns in den Augen der Welt einen 0 5: iajtiuir, iu iiiiWit; iittuiu uuui iuiliden. Wenn man etwas bekräftigen will, sorust man immer Gott zum Zeugen, weil er nie widersprich!. r 5 n Boston scheinen d i r Blattern weniger stark aufzutreten, alsin anderen Städten. . In den letzten Monaten sind dort nur 54 Personen. an den BlaÜern erkrankt und nicht mehr als 9 andenselben gestorben. Zum Hamburgek Zollanschluß. Als Ausdruck, sei es unserer Zollfreundschast, sei es unseres Freund schastszolles, sind die bewilligten 40 Millionen ein ganz anständiges Sümm chen. Von anderen- Sandmännern unter scheidet sich der Hamburger Sandtmann hauptsächlich dadurch, daß er. während jene Sand bringen, er das Abladen von Kies befürwortet. Die lmmensen Ausgaben, die an Hamburg selbst herantreten, geben der edlen Hammonia Gelegenheit, sich dem nächst der Wett als Mammonia zu zeigen. Brennend ,st die Hamburger Frage, wenn sie es sonst nickt wäre, fc&on da durch geworden, daß Windthorst dabei Gelegenheit fand, seuriae Kohlen auf Bismarck'Z Sauvt sammeln. In Z ollsachen. Neuerdings werd:n gebundene Bücher als feine Lederwaaren" verzollt. Könn ten Bucher nicht noch anders verzollt werden ? Bücher sind bekanntlich Xiitrirnenturn spiritiis"; Cviritus ist auch Li queur, und feiner Lkqueur wird als Seidenatlas" verzollt. Ergo können auch Bücher als Seidenallas" verzollt werden. Todesanzeige. Allen vcrndten unseren Freunden und Ver. zeiaen wir hiermit den am 30. Januar erfolgten unsansten Tod unse re? theuren Union Generale" geb. Bontoux hierdurch unter Verbittung aller. Beileidsbezeugungen ergcbenst an. Wer die Verewigte kannte, wird unseren unermeßlichen Verwst zu schätzen wissen Die. t i e s b e t r ü b t e n hinterbliebcnen Aktionäre. Stoßseufzer eines Hochge''ri.km liCIItlli. I ' Welch' unausstehlich saure Last, Zu sein, wie'S Jei.cn gerade paßt i ' - Bald soll ich dä?cn voller Heizen,

i rn... ' ri ...c .. ryff n.. .

Bald muü ich schwere Wolken zeigen I ' ' D e r H i m m e l.

V! ' Jus ." s - -'..

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