Indiana Tribüne, Volume 4, Number 5, Indianapolis, Marion County, 10 September 1881 — Page 6

Mchel in der Fremde : l w . f 1 X. V ! .

..Au der ganzen Myn crna; qu-, sengcbirge und durch die Coloradowüste, j also in den Staaten. Wvomina,Utah und W VII U llVr IV T"1 11 Nevada bekommt man wohl Bäume, aber . . f r n - ' niemals Wald zu sehen. Dazu stieg rdenken als wir bei. Humboldt-Station cm klcmes Elvsium aus dem Boden her-1 stsri-iuY0r rtfn tttrtblslCötlPdtc la?vorgezaubert sahen; wohlgepslegte Gär-! zen, pnngvrunnen, mu u - ' V ctrr 'er 3 nen und vor Allem ein sauberes, Ivohlge-: MM Häuschen. Dergleichm ist stlttn W,v, .- rtitf mctii! oWstsle. llllC rüälegte und beschrieb. Offenen Auges die Welt 'eben und deutschen Herzens die Antwort suchen der Fragen: Was macht der Deutsche da drübm jenseits der Meere, was kann Deutschland für ihn und sich selbst noch thun, welche Hoffnungen und Gefahren stehen einer deutschen Eolonial - Polit k bevor ? Mit leichten Sinnes wurden ! di5se Antworten gesucht und Station Station, Land sur Land tvuroen ben. Am unbewußtesten und fr freilich beim Anblicke des von deutschem j ? c ..... t...ifjr. tu .".is.r:xi 'i ictFC unv von oeuiicyer iemuxijuueu in die Eoloradowüste hineingezauberten I Paradieses. i Es ist eine den Männern des öffentliu.t,T ;u,.ftA f:. chen Lebens Wohl bewußte, aber keines-' Wegs von ihnen genugsam in ihrem ! Werthe geschälte Tbatsache, daß überall, wo seit fast drei Jahrhunderten das er-' obernde Volk Eurovas Boden fakte und 1 . r , der deu besonderen Wertkschätzuna, deren sich tsche Aerzte auf der ganzen Erdrunde erfreuen, und gedenken nur v?r eigentli chen colonisirendeir Thätigkeit, des Urbarmachens lvllder Territorien, der Ausnützung ihres Ertrages durch Industrie und Handel. In dieser Thätigkeit hat sich deutsches Volk eine achtunggebietende Stellung unter den Nationen geschaffen. Von Eanada hinab bis zur MagelhaensStraße, durch die Südsee - Archipel in Australien, Asien und von Alexandrien bis zum Eap der guten Hoffnung kennt man deutsche Kaufleute, deutsche Ansiedler als solche und überall haben sie ihre Geltung bald unter den anderen. Engländern und Lateinern, wo die Verhältniffe der Entwicklung spezifisch deutscher Eigenschaften entgegenstehen, bald und sehr oft weit über ihren Mitbewerber um die Herrschaft der Erde als Aristokraten des Besitzes, des Geistes und des Herzens. Um so bedeutsamer ist aber diese selbstständige Stellung des Deutschthums in der Fremde, als sie im Gegensatz zu den eroberten Positionen der Engländer, Hol-! länder, Franzosen undSpanier nicht etwa durch eine bewußte Staatspolitik geschafni. . r T . r sen, begrundlgt und gefestigt wurde, sondern ohne jede staatliche Unterstützung, ja trotz der Ungunst der Zeiten, welche in Deutschland erst wieder vor zehn Jahren werden ließen, sich aus der Tüchtigkeit und Eigenart deutschen Bolksthums herausgebildet hat. Hunderttausende deutsche Auswanderer "sind im Meere des Jankeethums verschwunden, aber andere Hunderttausend leben und diese Elemente stehen als Vorposten deutscher Eulturarbeit fest und geachtet in allen Landern der Erde. Seltsam genug geht allerdings dieMetamorphose des heimathlichen deutschen Michel in den deutschen Welt- ' bürger vor sich und unsere Landsleute die nicht auf eine weltbeherrschende Flotte pochen können, spielen nicht immer die beneidenswertheste Rolle in dem wilden Durcheinander absterbender BarbarenVölker und müden Freibeuterthums. Zöller klagt hierüber in einer anschaulichen Schilderung, die er von der Reisegesellschaft auf der City of Sidney" entwirft, dem amerikanischen Dampfer, der ihn von San Francisco in den Südsee - Archipel brachte : Die Gesellschaft, obwohl vorwiegend amerikanisch, war, wie auf allen solchen Welttouren meist bunt durcheinander gewürfelt. Ein paar Eongreßmitglieder nebst Familie, die König Kalakaua wegen ihrer Verdienste um einen amerikanischhawaiischen Handelsvertrag zu sich cingeladen hatte, bildeten die Elite. Dann kam der gcoße Troß Derjenigen, welche nach Australien reisten : Kaufleute, 5Zunstreiter, Ehansonnetten-Sängerinnen, amerikanische Spekulanten, Schafzüchter und vor Allem eine Anzahl älterer Mädchen und jüngerer Wittwen, die von dem ganz richtigen Gedanken ausgingen, daß Vedürfniß und Vortheile der Ehe in einer menschenarmen 'Eolonie weit offener zu Tage lägen, als daheim. Dazwischen civilisirte und clavierspielende, denn noch ein halbes Dutzend biederer Deutsche und ein paar junge Engländer, die mehrere Jahre reisen sollten und in der Wahl ihrer Eltern sehr vorfichtig gewesen zu sein Y rTfy r schienen. Was uns Binnenländern vor i QHt l: f. f. ... m p e nr t i. Allem bei einer ähnlichen Reisegesellschaft auffällt, das ist die verhältnißmäßig große und sur unsere Berhaltni.c ganz ungewohnte Anzahl weitgereister Leute, i Die Engländer sind thatsächlich in allen i überseeischen Ländern zu Hause, und selbst j ihre Damen betrachten cs kaum anders, denn sie reisen so frei und kühn ohne die geringste Kenntniß fremder Sprachen und fremder Sitten in die Welt hinein, als ob sich das ganz von selbst verstände.

.v ""i "o" ' lanvo uvericruntges )iur auein oes ! oer jungeieti oui.ei. yiauv iu;, das wohl Iramen sonne, ewidertc man ; , . gglomalregiem entbeh- i wegen allgemein Körxnschwäche" von

mir ra ram , ,; u ! V n, locrurn foUcn Engländer allein d,e , einer pupl,lyen :,ielrutlrunzs.u,!,,kläre, der Besitzer sei em Deuticher. a ,.cllcnti!cftm Gonttncnten in Beschlag ! sion zuiückgewiese!! worden sein. Von war Smn, Absicht und Meinung, mit , n(fimm lmb besiedeln, warum soll in so gelber Haulfarbe, e-t beUcr als die der denen unser wackerer- grcund yugr ' Zvl vielen Jahrhunderlen oder viel-! Sandwich-Jnsulancr, mil regilmäßigen ler seine Re,s um die Krde antrat, zn s,.,r, w. mififRnonhe l -'l i sii.fii!üaen und bcck, aukackäniinlen

mit seinen übcrlegenenMitteln zum Herrn ! IHen Bitten unv cngiifcycn Berannr-! inn, iviegie oas nieoucye opscycn wurde, auch deutsches Volk binkam und ! schaften Paradiren. jirnd bedeckte dann das Gesicht mit den heute seine eigene, bedeutungsvolle Stcl-1 Weltgewandter in äußerlichen Formen, ! Händen. lung einnimmt. Wir sehen dabei ab von dabei dreister und rücksichtsloser sind die ! Was uns Teutschen, falls wir einmal den Arbeiten deutscher Wissenschaft, von i Engländer und , Amerikaner, eminent , Eolonicn haben wollen, in einer Linie

ttDC JUne JUiuvt vwiv vyuuyu;un; vmut qvuu sich unter ähnlichen Verhältnissen ausneh- . . . t men? habe ich v.nr häusig vorzustellen ge- ) vle tftl' tus.l imv :x Vio Antwort scknldia

Wie würde eine schüchterne deutsche Frau t i "(.i:j,'mLiii:zz , ,xK tmv :A rrt11&f, A.wrt sckuldia hiben. Asierwärts im Auslande be- ... trachten sich die Engländer als die geborcnen Aristokraten, als die Herren der ivii iwvvi, vv viv 'yvtm mif ohne daß diese Anmaßung durch nia;i im ouieip u;i t im auvuwtw ichen, wenn nicht höheren Anseals die der Briten; ist nicht der p ... 'crn.ri. sche Kaufmann über die ganze Welt I hm m5Atj von deutscher Wissenschaft, j Ulil I1IUU4IVI, wil J glmn , . gg I ' . i. und Volks! Warum soll

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Organ der Briten die ganze Welt um- fed.rgeschmücktem Haar, machten diese zulllammern ? Deutsches Voltöthum, wenn I traulich freundlichen Menschen einen Eines blos selbstbewußt und unternehmungs-', druck, den auch unsere anfänglich etwas

i u. a. ii a. i m. k i " "i - ----- j - - 1,1

lustig sei, könne stch auch ohne staatlichen Schutz im Auslande erhalten, pflegt man freilich zu behaupten. Alle eigenen und fremden Beispiele aber zeigen, daß das . . Mi ri r c ! cv . ma)t ncyttg it. vioa) oer groe capo des Wassertropfcns am Glasrande, die i iw t c . t. c rrr. ... jetzige iiioue oer a)welz uno Dänemarks anweist, sobald erst neue Ländercomplexe, wie jetzt schon Amerika, in das große Völker- und Staatengetnebe mit emgetrrfrii ??rn mrVn (vinm ittfrfnMt treten fem werden ! ürnem Deutschen thut bei solchen Betrachtungen das Herz im Leibe weh, zumal wenn er sieht, wie seine Landsleute, des eigenen Werthes vergessend, mit englischer Sprache, englix . . l i'p i ni , Prattlfche Anlagen, die durch hohe geiftlgc Ausbildung nicht immer vermehrt wer-'

lcon verkannte den Weny Lomnanas, ren Anzeigen verkam umer o vie: ' . . . w fc., m mr r- w m

für warum aber sollen denn Nicht wir einmal i beneideten Mcnjchen zuni ersten cal ei . . . ' . . . - I . . . . i r f '

jte gege-! srei, gleich. England, m die Zukunft ner cacltyeit vewupr zu wcrocn ia)icn. eudiasten ! stauen, iene Zukunft, die uns die Rolle Auch sie trug außer dnn kurzcnSchwimni-

oen. 'ivcr aucy in oiefen lgenfa)afren zweiter Linie kommen pandels- und vielvermag der geistig meist höher begabte ! leicht in dritter Verbrccher-Eolonien. Zur Teutsche den ersten Rang einzunehmen, ; Ackerbau-Eolonie aber würde sich Polynefalls er cs nur will. Und wenn er es ! sien ivohl weniger eignen. 3ttcht als ob will, warum muß eS dann gerade die'oas Klima dem deutsche,? Landsmanne

Nachahmung fremder Rücksichtslosigkeit sein, die ihm vorschwebt, warum kann er nicht die eigene stramme Zucht der Heimath auch auf das Ausland übertragen? Thatsache aber ist cs, daß nur die besten Elemente der im Ausland lebenden Deutschen unter den anderen Nationen hervorragen, während die bedeutend zahlreicheren Elemente von geringerer Bildung sehr bald die schlechteren Eigenschaften der neuen Heimath mit m denen der al ten vereinigen. Sie lassen sich durch die Dreistigkeit ihre neuen Mitbürger imponiren, werden noch rücksichtsloser und bummliger, als selbst die Amerikaner iri-1 rf v 1 1 vCt. IM MMMA Wamm V!tsA4 Utll .4i.iiuyv, UilV lUllllWl VllUIl VUWl Rattenkönig neuerworbener Eigenschaften Freiheit." Solchen Landslcutcn beaeanet man in 'Amerika auf Schritt und i rltt, und wenn noch etwas an ihnen

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uuyurnui, v i i um iuuieu uriüciien tc oocl) nolygecrungcn in cer etwa noch vorhandene Rest heimischen Fremde, bis sie nach cin paar Jabren, Gemüths, weil gerade das in Amerika so ! (wenigstens sollte cs so sein), wieder in

ferrcn ifr." Daß unser Weltrcisender unter solchen Umstünden auch seinen Weg über die Samoa - Inseln nahin, ist kaum zu verwundern und wenn auch das, was er sah und schrieb, der selig entschlafenen SamoaVorlage nicht mehr zu neuem Leben verhelfen Wird, so gewährt doch Alles was wir aus seinem Buche über den SüdseeArchipel lesen, cin unmittelbaresJnteresse. Kein Zweifel ; dieses Jnselmcer birgt sich eine stolze Zukunft reichen Schaffens, und so wenig vielleicht die Form glücklich geWählt War, mit der die Frage der Eolo-nial-Politik in den deutschen Reichstag eingeführt wurde, in der Sache wird jeder Verständige dem Mahnrufe Zöller's an seine Nation beistimmen. Deutschland darf nicht ruhig der Theilung der Erde zusehen, wie sie dort zwischen Engländern und Amerikanern vorgenommen wird. W.ll das deutsche Volk seine Weltstellung behaupten und seiner Wohlfahrt dienen, dann muß das deutsche Reich thatkräftig auch in die Politik der Eolo-

nien eingreifen, allenfalls auch vor ! Werth keines von ihnen sich abschätzen. Lösung der orientalischen Frage. Bevor Und gedeiht auch die Plantage, wo soll wir aber den ernsten Betrachtungen über alsdann deren Besitzer mit ihren Erzeugdiese Angelegenheiten Ikaum geben, fes-! nisscn bleiben ? Nach Europa verschiffen.

selt uns em reizend klemcs Genrebild aus crenae, ivähr zückendsten Bilder vor unseren Augen ab .. r . -, ' , . y. . , deckten Bauernhäuser in Deutschland, zur Rechten das majestätische Zutuila mit .. '", s 'V-n .. - - der bläulichen Ebene von Leoni im Hintergrunde und den ragenden Bergpforten deö Hafens von Pagopago dicht vor uns. Und auch die paradiesischen Bewohner dieses irdischen Edens ließen nicht lange auf sich warten. Schreiend und gestieulirend hatten wir sie schon längst am Ufer von Aunu entlana laufen sehen. wäbrend ein paar winzige Eanoes sich vergebens in einen Wcttlauf mit dem . . . T ... r. ... rv c dampfaetriebenen Feuerschiff einmlassen versuchten. Glücklicher waren die Besucher von der anderen (eite, denn sie ver mochten uns entgegenzurudern und kaum stellte die Echisssschraube ibre Tbätiakeit ein, als auch schon eine Anzahl dieser schmalen, seltsamen Fahrzeuge unser eigenes Schiff zu umkreisen begann. Was sie hertrieb, war mehr Neugierde als Habgier, denn kein Eimiaer svrach das Berlangen nach Geld aus, das in civili-

dem eben der Tropen. Eine Stunde kehr noch so wenig entwiaezt ist, da t lang fuhren wir," so crzähitZöllcr durch das eines der schwierigsten Dinge. Um eine Art von Mecrenae, während die ent- einer einzelnen Plantage willen wird nie-

lv 0 viunn VV.V UU'llU'V j ""vui v .v'yv v iiiv Zwerg - Eiland Aunu mit zahlreichen nehmen ? Die Gesellschaft, welche den ! ! Bastbutten, nickt unälmlick den 'fti-nfv, ! Beük des üauscs Godcmov übernommen !

rnrrnii'iTPr it ftt iaV. i4 i minien in mnnpT mim nip iniTTi.

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sirteren Reichen wie Hawaii so allgemein :ri ft).. st O:.. Kz-fi

ijl. jiiu ffuuv .Qvuuuywi viuu iu; vi ner in gebrochenem Englisch, weil ein im Lande lebender Europäer dergleichen liebe. Da wir nicht an das Land gehen durften, von dem wir des hohen Wellcnganacs wegen ziemlich entfernt bleiben muß- . t -w i r Strohhut, der englisch sprach und von gemischtem Blute herzustamitten schien, trugen Alle, auch die Frauen, ein blos i prüde zuschauenden üngianicrrnnen rncht verfehlen konnten, späterhin bei Tische - . ' i ... .. r. -! .1 aiö emicyleoen voni;eunayi zu oczeia)nen. Namentlich siel uns cin allerliebstesÄkädcbeii auf, das sich mit den unvenennva- ' nt 1 i. t . r. ! Höschen blos einen unveräußerlichen I rrx je ' . ori l.-. v-i.i.ri..,. OlD . vuirniiu, eine vvu vvwsukm zenhalsband quer über der jugendlichen Brust, ähnlich jenen Mcdaillonkctten, wie unsere amen bei voller Bautottette an:nleaen vileaen. Komm' berauk. Wa- ! zulegen Pflegen. Komm yeraus, 'vaYlne !" riefen oie zungen Banner, mvem sie glänzende Dollarstücke zwischen den Finger wiegten. Das Mädchen aber fuhr vcrschänrt mit der Hand um das ; ,'oth tl'äte, das wäre neben den Marine stationcn eine Ackcrbau-.Eolonie. Erst in die Arbeit besonders erschweren oder gar unmöglich machen würde. Trotz der tropischen Lage sind ja die klimatischen Verhältnisse sehr gemäßigt, anrcre Umstände aber verhindern die Beschäftigung deutscher Arbeiter in einem größeren Maßstabe. Korn, Weizen, überhaupt europäische Getreidearten kommen auf Samoa nicht vorwärts und zur Plantagenarbeit würde sich der deutsche Landmann nicht hergeben, abgesehen davon i daß eingeborene Arbeiter weit billiger zu beschauen sind, wem sendet schifte aus, die halb durch Ueberredung, halb durch Gewalt jedes etwa fünfzig bis hundert ! n. .Y Tl j. . . ff - stYi Arbeiter von den Salomons-, Marschalls-, Gilbcr-, Earolinen- und anderen r. M 5 p r y' t "N. niein yerveiia'ancn. es wcroen erträae mit ihnen abgeschlossen und so faul j auch die Leute daheim sein niögen, so ariyreö)eimaiy zuruagefchafst werden. )lefe Leute schlafen Nachts auf einer Matte, essen Reis und ilur alle paar Wochen einmal ein Ctück Fleisch. Ihr Lohn ist überaus geringfügig und wird von den Kirchenbedürflilsjen, irgend einem Kleidungsstück, einem Gesangbuch und dergleichen fast vollständig aufgezehrt. Unter solchen Verhältnifsen könnten deutsche Arbeiter nicht leben. Anders liegen die Verhältnisse, sobald Jemand das hinreichende Kapital und die nöthige Kenntniß des Landes besitzt, um selbst Plantagenbesitzer zu werden. Das Land ist fruchtbar, spottbillig und für wenige tausend Thaler könnte man sich ein ganzes kleines Königreich an Umfang erwerben. Aber auch diese Sache hat ihre Haken. Neue Anlagen in fast gänzlich uneultivirtem Lande sind äußerst schwierig und ein Acker der nicht ausgebeutet wird, ist noch niemals und nirgendwo etwas werth gewesen. Blos in ihrer Vereinigung erzeugen Unternehmungsgeist und Unternehmungsstoff Reichthümer, für sich allein läßt der ! wird man antworten; aber wo der Ver mals cin Schiff einen größeren Umweg ! hat, besitzt ihre eigenen Fahrzeug:, und ! diejenigen in diesen Gewässern verkehren- . ". f . . oen, etc ic nlwl ocsiyl. yai ste gecharieri. Dadurch kommt eine Art Monopolisiern des Handels heraus, die das Auskommen neucr Plantagenkäuser fast unmöglich macht. Ein Tadel erwächst daraus jener Gesellschaft gewiß nicht. Zu großen Unternehmungen gehören große Acittel und wenn diese Mittel nach allen Richtungen ausgenützt werden, so ist das nicht mehr als gerechtfertigt. Thatsache aber ist es denn doch, daß nur wenige andere Häuser sich an dem Handelsverkehr Deutschlands mit der Südste betheiligen und aus den oben angegebenen Gründen betheiligen können. Auf Samoa gehörte oder gehörte vielmehr die Hälfte alles zum Plantagenbau geeigneten Landes dem Hause Godeffrov, das mit mehr Kühnheit als Borsicht seine Comptoirs und Faetoreien über Tonga, Fidschi, die Carolinen- und Marschalls - Inseln, über Neu - Irland,

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alw Deutsch- waren schön und krästia aebaut : kemer

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kurz, über ganz Oceanien, ausgedehnt hatte. Der Großhandel Oceaniens ist gleich bedeutend mit Ausfuhrhandel, der Klein Handel mit der Einfuhr. Und gerade

' der Großhandel ruht in den Händen der Deutschen, die Thätigkeit der Engländer 'und Amerikaner beschränkt sich dagegen . . . ' . . . aur dre infuorwaarcn. mu iyrcn ! Schissen von einer Insel zur andern fahrend, nebmen sie von Spekulationen mil, Was der Zufall und die Faulheit hr ' Eingeborenen ihnen bietet. Dieser Ha'.i- : det lohnt sich für einige Zeit, so lange die , ... - . . .. Eoneurien; nicht zu stark wird, mit der lre-!Zcit aoer MUß er, oa lym zeoe ,onve mannshaus der Südsee so sehr viel grigkeitcn gerathen konnten, so lag das . . r t:. 'a. theils an Zufälligkeiten, die nichts mit . X M , . i L er Süd ce va febanen hatten, theils da- ! ran, daß sie, gleichwie Ziußland mit sei- ! nen Eroberungen in Asien, naturgemäß ,,,i Viti rtvritrri'tt ?n fi.-fistln )nr

runeiage seyil, an on . a)ivinuu'r ueenge ii ciniiroeucn rica; ire , . uj uue j teutrÄC Sckwänke-Dick'ter. Icrnint ßrf.

; stciki). Cu:c jolcherundlage wild nur lange, das mag (vo tt w,,,en. uevngen ! Amerika. Johannes 3!ittiz meldet näml durch Plantagenbau und die eranzie- muß c .fe ßcnetrn berufen, batt bicli(?: gu den Spezialitälen der bcvor- : hung der Angeborenen zur Urbett gebo-. mit Erlaubniß unseres auswärtigen Am-, Saison des Tbaliabeatcrs in , ten, zwei Dnige, aus die sich. bisher blos tes hcrausgegebcncn Karten zu den ?ud-! s)U gOtf toitb cin Mofervclus ccl . ras yaus Godessr.v elnzulamn hat, und ee-ertragen den ganzen nicht - hollandl. , die - Ankunft des berübmtcn . Ss.aC.. -ti i-.iif- 44 tUI ST?t-T!-rt.-? TÄ tt4f ' . , ' v iiuvii

1ULU1L l llUL'C UlUCli ULCILV? liLL'LC, OVUUI' lU'til i'ttl -i t U-Vl U 1 1t 1 1 V UV 4 J,u. rA.i . t

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Aw J.i tnS fti(i(ns(i, t Innvn ilf fr . sz ... : i. wan. v- s .... JC, .-.!". V.

.hat cs damit seme bejonderen Grunde.. nuNZu." und damit die Aufsoide-! ))ork cintrcffcn und bat siä. ausbidun.en. cder Kaufmann verfolgt m erster me rung. daß etwa5 gcschchcn solle, gcschchcn , die Jnszenirunz aller seiner Stückcdic seme eigenen i itereWi, u:;d daß müsse, um das stagnirenoe lvirlyjchastli- Z wäbr.nd stincs hiesigen AufcnibalteS im manchen Kaufleuten, selb,: manchen deut- chc Leben Deuischlands mit neuen Im- Tbalia-Tbeater gegeben wcid n ' Hbü l schcn Kaufleuten der Sudsee, lieb Ware, pulsen zu kräftigen, um cs zu befreien legten" ' ' " ! wenn der Godeffroy'sch Besitz sich zersplit- aus den erstickenden Umschlaaen einer

v-vvvi i.v uxlPVkv" .vv.vv.. . vmii vuiiicii Jült i-'av ot4v;iu;iuu vt ; nra vor idiaui rii'ttv Vslbrrrt in Mn

tete, das bedarf Wohl keiner Erwägung. Schulpolitik, die Wohl aeute Gcfabren' Dre Festlichkeiten in Karls- ! Für Diejenigen, die mit großen Mitteln beseitigen, aber nie chronischen Uebelstän-! ru he aus Anlaß der silbernen .o6;eit j auftreten konnten, hat sich der Südscc- den abhelfen kann. Herzliche Grüße und I des Großherzogs und der Großbcrzogin Handel recht gut gelohnt. Wenn trotzem besten Dank senden wir dem Schreiber 'sowie der Vermählung der Prinzessin Vici Häuser wie Godcffroy in Zahlungsschwic- des Vuckes in seine rbeinisck'e eunatb. ! toria mit dem 5ronprin:cn Gustav von

iiv u vtv vvuvh.v41(j g vj.vyv., g WU Vvllll UUU WU IVIVVU lllUtl -CKH' größeren uiid immer größeren Geschäfts- derem an den gleichen wirthschaftlichen ausdehnung hineingedrängt wurden, die Uebeln und bedürften der gleichen Heischließlich ihre Alittel überstieg. lung. Vorerst muß es uns freilich genüAls bedeutendster Ausfuhrartikel der ' aen. Adevien m erobern und die aewon-

Südsee gilt noch inimer der zerschnittene und getrockn-te Kern der Eocusnuß, KoV.- tr .t... st-.f.r...r . ! futter benutzt. Die jährliche Produktion l t ... r-f.-e- . v:r -: rA;t.r der Südsce an diesem einen Artikel mag

pra, iovra, ioppray voer V2ovvray ge-! was lott recht bald gebe, die Parteien Nivnalles. crfetoe fa'rcirr vor, oay nannt, aus dem in Liverpool, Harburg, sich gcnng gebalat haben und cin leidlick ' in ähnlichen Fällen eine interimistische Flcnöburg, Llpcnrade und anderen Orten gesicherter europäischer Friede uns Muße- j Regierung aus 10 schwedischen und 10 verschiedene Oele und Seifen verfertigt gibt, Umschau zu kalten unter den pro-! norwegischen Staatsrätben einzusetzen werden, wäbrend man den ?!est als Vieh- dultiven Problemen einer vernüns:iai ! s. Die einzige Schwierigkeit, inelche

sich gegenwärtig auf 30,000 Tons zu kräftig und berechtigt Geschrei seiner Anetwa 400 Mark belaufen. Sonst ver- Hänger dcr verfassungsmäßigen Beraschifft man nach Ehina allerlei Leckerbis- thung und Beschlußfassung" zugeführt

fen, wie : Trepang (ueciic; ie mar na) Miteuandlcher Munoart), Haisiichfwen, .,. cxt i. X ! r rt rSeetang und Vogelne,ter ; nach Europa Baumwolle, Zucker (der hauptsächlich auf Samoa gepflanzt wird), ferner Guano Perlen, Perlschaalen, Eoeos und andere VM rA'xs;?,; sa '".??, Fasern, Elfenbemnu sie, Eandlennusfe, Ambra, (Aus der Leber kranker Walr.cs Wu e rr,.. an.j rar wsss HA W UR 5 MorstSi; äeiur lige Abnehmer finden, beschränkte sich der hthrmirn Hfmttrna ,ms4w eme elegante amerikanische Art mit schön ihm .ii zirinii in iriii in i'i in im iii' i fi i ii'iTinii see sind einstweilen genaue Angaben noch nicht möglich. Einzelne Landstrecken gehören zu den dichtbevölkerten der Erde, andere Inseln sind gänzlich unbewohnt. Die Bedeutung der Südsee-Jnseln beruht jedoch nicht in ihrer Größe, fondern in ihrer außerordentlichen Ertragsfähigkeit. Keine unfruchtbaren Bodenflächen, keine Haideii, keine Moräste und dergl. Auf jedem Stückchen Land könnte eine Cocdspalme stehen und zeder solche Baum stellt einen jährlichen Ertrag von 2 Mark dar. Und nun :nö ficht einmal b ! Südsee noch !dem deutschen von den Fremden, ! luna acitaiten. Enaland beNtt em?- ! len in der Südsce aicker den Kidschi-Jn-gen im M die Loyalitäts-Jnseln, sie würden jedoch nicht leiden, das; eine andere Macht ihre Hand auf die Neuen Hebr'dcn legte, weil diese die französische Strafstation der Zukunft werden sollen. Im Osten besitzt Frankreich die Marquesas und hat seit 1880 das Protectorat über Tahiti mit der direkten Herrschaft vertauscht. Sein diplomatischer Einfluß erstreckt sich fast über alle Gesellschaft - Inseln, und als die deutsche Eorvette Bismarck" zu Anfang 1880 Verträge mit einigen unabhangigen Königreichen, beispielsweise mit Raatea, Huaheine und Borabora abschließen wollte,kam sie auf emen vielleicht durch französischen Einfluß veranlaßten Widerstand. Die fast unbewohnten Weihnachts-Jnseln (Ehristmas-Jslands), die ihres Guanos wegen von Werth sind, gelten, vielleicht blos deßhalb, weil sie ausschließlich von amerikanischen Unternehmem ausgebeutet werden, als ameri-

n Tabak, Schmucksachen, 'nanuntNch TLTsl XSt TV6 ! 'VC aber Gewehre und alt e ferne Kanonen '""" Anregung sem, Nicht Vorschlag. L Ä'ÄÄ ; StÄ . -. u r, c , 0, Aug. Trotz

7' ben Erwägung sch ,i ckt vclsck'licw., . -,".. 'jl;' P zu ncnnenecn ! man ihre Ukbnkgmheit über die be tc ,te llnilücf st-siürt vmi -, i itll-'ali tcr nlc, sind t c &nblctitc , englische Kohle erkannt hat. Deutsche 'wc l an nicht be ,usrd. mit der lan,',i.,crnden Mffnwame haben leider keinen Eiw ' cLekä ri. ist Die tal Trrckenheit, insbesondere Ivegen der andgang sindenkomien weil sie so SM d wdÄ p'ag. d Feldes.. Zu Lm Vat &3?JtAr. I so iald ve a ben. Ein Gymnaael.r i . "-'ud letzt 0j.clcn.2ttm unter

uu uuu uui cuuüci wu uuu tii, I" i f(JFivaiFf Ans sirtmiv ' ! oer vrea'en von leiroeio l'nune

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begabten Wlden em. AIS die einzige ! h-v?". .L!!?! ,,. ,?..,,. . ...

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ÜUn wir in kurzer Ueber- UI lelnemanogule am i ser der ? " .-

etrachten, welche Theile der Marne !e.ne yochzeit. Mn großes Di-, -vfrei sind und eben dadurch ! uer war bestellt und die Gaste erwarteten ! N a : v. Die vierjährige Enkelin

Mandel, imbccintraditiÄt s 3aoc 00 ißnai, 119 jur ar zu ve-z oes tMjchen sandten zu Stuttgart,

, die sreieste Entwicke-: Sen, oein neuvermaytien '4aare oen rc'.berrn v. Breioenvacy, wurde neulich

I s.'s ruteuyin 1.? i., ' len, als ie oynmawllg zu Äooen iant aao ilw die buolw lkme 0om:e,it' zi.1-

, viii; vvivti vxvvivvuii.wiiH ttny v i ut vviii j . t. O' i C a r rr , I" . s 0 anderthalbfachen des Königreichs Sachsen ' "nem der cnster des hell erleuchte- j Königin, ioelche iich mit der Kleinen ungleichkommt, blos das kleme, 1880 an- iic" 5 hrng die Leiche des ersten ! terlmlt. Da plötzlich zupfte dao Kind die nffiirtc ntiirnah. ieftrslmniVn tvrfii A pmxixv. er unglückliche iunge ' löniglzck'e osdame am Kleide und rief:

. 1 . 1 . Wrttitt 10 rthr.' nU ititS 0(1 I f s1?,m f ,a.v,-a ' -.v ! ,4,4 t..n .

wn liör umfialpfißilictt iinn -wv ,v"4 at jvv M v vi 11 u ; vmm ut-n, ictji iwutii inir

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kanisches Eigenthum. Dann haben noch I spanische Colonialbeamte in den Jahren 1873 und 1876 die Palau- Inseln (auch PclcwJnseln genannt), sowie die westlichen Caronnen für ihre Regierung bean-

sprucht, ohne jedoch mit diesen seitdem wahrscheinlich aufgegebenen Anspröchn irgendwelche Aner!cnnuna zu finden. fw i r- r . ,." r r -AJit tana schon lange müßte man doch ausschließen, weil amerikanische Litten Einfluß dort vorwie - mindestens sehr Übel und amerikanischer Einfluß dort vorwie gen, toril Amerika es mindestens sehr übe p i ... . r r r C aufnehmen würde, falls eine fremde vmaji y um cmmia; roouie. England gehörend verzeichnen." In scklichtcr Rede und dock) mit sicl'cren '. ' ' . , . ' . , 1 ' , Contouren und leuchtenden Farben malt . ' V . er seine Weltreise so reckt abücktlick uns aus als Apostolat für deutscheEroberung. Auch uns in Oesterreich geht dieser Mahn,.Z V ..js. 1 1 v. .... ..t.4 l. nenen Freunde warm zu kalten in ihren ! Ueberzeugungen, damit wenn einmal,! ' . ,. j 5 . . . , . ! Staatskunst, der Progrsmmpnnk . . - . nicht wieder verschlafen, sondern durch n, in werde. Bis dal in emvfeblcn wir den I Kl 11 . 1 l) , ) ' I J . . ' ... . ' . 'Munden Zöller's Bucb, um sich daran zu erfreuen und darin zu belehren. i (Wien. Ztg ) o g pi: r n Koslrn (Pomnlern) geht Nian j .uu ccnirn:, iiLui T" JZSZ XiZ .10 . 5r" V schen Kravalle vor. Am 12. Auaust wur-

ncn-niein geyoren ja Trema? crgivi einen iqamimivctlg des vcraiTci Spanien. Und schließlich teten Materials von nah 15 Million.::

die Sandwich-Jnseln j Mark. Hierbei sind die verwendeten sei-

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iui,uyi5i vqujivvi.,UHu;;t'iaücmm an SlSf S SÄS ffÄ geführt. Der taatoanwalt Pmofs be- ; ' ' ,r uiLm in C ?:..i : ! dalöftnTÄbe 7Äb.' ' k .. . . v w Bevölkerung trägt ; denn bloß sehr We-j nige sprechen ihren Abscheu offen und! nachdrücklich aus. Selbst energisches Auf- .., .!,., i. r 'tpi ri- t. f. . ' ireien oagegen mii nlcyis, vie cutc werden so lange mitsündigen in Gedanken, bis die Kanaille ihre Fäuste gegen jeden Ber i. r i i i t 7 i ... iy ncyler uno oann wlro es zu jpat em Ueber ein a e i't ö r t e s c rf zeitsfest wird aus Joinville-l?-'Point Folgendes geschrieben : Ein angesehener Mann unserer Stadt feierte am Don - '.. l vnruk 1a .mnv. iaui naile launi Schwelle des Spelfesaalcs überschritner dcr ersten Familien an. Bei seinem Eouvert aus dem Howzcitsttsche fand man fßsi'ttdpn Qpffvs if( li.'f, Vitrf 9irit und todte mich, weil ich es nicht ertragen kann, sie in den Llrmcn eines Anderen nt vv fixj" .v viv vtitMi sehen." Pforzheim's Industrie. m letzten ahre bestanden in Pforzbeim 'inn . - V . rt i.. ' 36G kleinere ind größere Goldwaaren-! abrikl'N mit inslnnltdhiii irnS rnohU rm- vmwwv wmww-m .w w . V V V V " lichen Arbeitern. Dazu kommen noch 202 Ä.-.rrs.rxCi-. .r? :rr j.... Hülfsgeschäfte : als Emailleure, Estam-perie-und Graviergeschäfte, Etuis-Fabri-ken :e. :e. mit 430 Arbeitern. Im Jahre t cv . waren in oer Vi)ourrle-Vranme im Ganzen 7841 Arbeiter beschäftigt Es hat sich also das Arbeiterpersonal um 43 Prozent vermindert. Der im Jahre 1880 in sämmtlichen Goldwaarenfabriken und den Hülfsgeschäften bezahlte Lohn wird auf 2 bis 3 Millionen Mark berechnet. Die Arbeitslöhne sind in den letzten un-

So sehr man

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günstigen Ja!' . um ein Drittel zurückgegangen. Be. .rbeitet wurden im letzten Jahre nach ungefährer Scbätzunz etwa 8000 Pfund Feingold im Wcrtbe von 11,280,000 Mark und 8000 Pkund Sil-

bcr im Werthe von 020,000 Mülk. Ta;u den Werth der verwendeten Edelsteine, Perlen :e. mit ,000,000 Mark qcrccbnct, st e - ' . neren Edelsteine (Tiamanten, Rubine, 1 Smaragde :c.) und ganz feine Perlen ! nicht Mitaerechnet, da sich der VeriK d.'rnicht mitgerechnet, da sich der Walb derr .i t y. i t i r t ' iciccii ina;i angeoen lat. lbft Veranlassung giebt. Gustav v. Moscr will nämlich ' Schweden werden sich auf die Tage vom a . t... -. s r r. . . rnniag, oen i., vls onnrag, oen 25. September, erstrecken. TerKönig von Schweden, welcher anfangs dem Feste fernbleiben wollte, iveil die Verfassung seines Landes der gleichzeitigen Abwescnhcit des Königs und des Thronfolgers entgegensteht, soll jetzt entschlossen sesn, sich mit seiner ganzen Familie in Karlsruhe anzufinden. Eine Handhabe dazu il'bt nhn ht 'Dfrf.siim.t 5it vrTi.v giebt ohne die Verfüffung zu verletzen der 9 des schwedisch-norwegischen ti.; rrN-.r.ir. et ... - nunmehr noch zu beseitigen wäre, ist die, 10 Staatsräthe von jedem Lande zu beschaffen, da keines dieser so viele Minister aufzuweisen hat. Wahrscheinlich wird man nun einige frühere Minister ;u in- ' . , -. W jmZ. . ' V ! terimlft'.fcycn taatsrathen ernennen, um l.,ri.tlJ.Cft . r r j cüi$uiuuch. Die Wiener Allgemeine Zeitung, in einem Leitartikel der Erhebung des Großherzogs von Baden zum Könige zustimmend, erinnert daran, daß Oesterreich in den Verträgen von Ried 1813 und München 1816 den Vaiern das nordbis heute jährlich 100,000 fl. Entschä. digung an Baiern dafür qezablt babe. ! Das wäre nun jetzt als Anlaß zu benutzen, um oiesiechtsverhaltniß zu lösen. Die Wiener Allgemeine Zeitung erinnert an die 1871 aufgetauchte Idee, das Elsaß an Baden zu geben; dies könnte eventuell i Schuljugend, die Ferien l,ai' aukaeboten. i D,Nebe soll, in ihrer Entwicklung r tten Berlin und seit einigen Jahren in Wien tbätiq, Ijisi gestern infolge eines unglücke iiwer. :ur;es ae torben. Neuschl hielt sich mit seiner Familie in Mondsee auf und saß mit seiner Irau und Tochter auf dem Balcon des von ihm gemietheten Hauses, al dieser plötzlich eil. stürzte und die drei Uilgmcklichen unter p' r r r vi . - Y. . . ta; vegruv. .leujcye brach den Arm und verletzte sich außerdem, wie es heißt, am Kopfe, seine Frau erlitt einen Beinbruch und das Fräulein trug verschiedene leichte Beschädigungen davon. Die Verletzungen ! s"' 6 n,""E". an,angs a,s unge,ayr ! betrachtet, bis die Krankheit schl.eö I I I , & I u l , ..,,.. t. W . t X 4. 01 r 1 -. . i f .M ' cer fcwi gestellt. Im freundlichsten Festschmuck beauch zur Königin gehen." Als die Königin freundlich erwiderte: Mein Kind, ' iA f.:,, i.i (t;;nittit 'SvifV; (if . ; in vtii iv viv outiiMiii, v v 4i v it illvlili;. I alle Hofetiquette ! reinsten Sckwäöi WY . . P vernaauajstgcno, mi isch: Ach cppcs. Willst die Königin sein und hast doch nit emal c Krone auf !" Eine Thatsache, die nur weu nig bekannt sein dürfte, ist die, daß die Cvinf Sa fcrklriSMHteÜR i-.4s. VHHtV VVV V' V ' V V V VUV U j ropa erportirt wird, wieder na6 Amerika t. r . ' . kommen, um hier gegerbt zu werden. Gerberlohe wird in Europa von Jahr zu Jahr seltener und theurer, und kostet m England $35 bis S70 per Tonne. iräl- ! rend amerikanische Schierlinas-Tannen- ' - f. . o r o s ry . iui;c nur 5?o vis per onne wenn ist. Schon seit langer Zeit wird mit Schierlingstannenrinde gegerbtes Soblleder rr . . . . nacy Europa erporurt, und dieser Ervort r. l r. ..i f. ... m . . " . j 000 erreicht. yar einen layrnren zerry von 10,()0?,

Gustav Moser, der berübmtc

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