Indiana Tribüne, Volume 4, Number 5, Indianapolis, Marion County, 10 September 1881 — Page 5

Lokales.

Zur Beachtung Die Office der Jndiana Tribüne" befindet stch No. 44 Virginia Avenue. Der Gewerbe'Vcrein hatte am Dienstag regelmäkige Versammlung. Ein Comite des CenlralAussckuffes der Anti'Prohibitions-Liga hatte fich eingefunden, um einen Wiederrus der Beschlüsse bezüglich der Aussüh' rung der sonntagsgesetze zu erwirken. stieß aber mit seinem Verlangen aus Widerstand. Der Anlrag aus Wieder erwägung wurde verworfen, blok 2 oder 3 Mitglieder stimmten dasür. Die Uebis rlgen stimmten lyellmeiie oagegen, igeu weise enthielten fie sich der Abstimmung. Das Comite, welches zur Ausführung der Beschlüsse ernannt wurde, wird in Gemeinschaft mit dem Direktorium des Vereins im Lause derWoche eine Sitzung abhalten, um Weiteres zu bestimmen Einstweilen kam man stillschweigend über ei, morgen wieder zu schließen. Die Verwerfung des Antrages aus Wiederwägung hat das Blatt, welches seinen Lesern jeden Tag berichtet, baß der Präsident flut tbut" und wieder einen Zandern" guten Tag gehabt hat. sehr böse gemacht. Es wurden ihm in der Versammlung wohlveldiente Vorwürfe wegen seiner aller Sprache deS Anstandes entbehrenden heftigen Ausfälle gemacht. Zwar behauptet das Blatt, es habe seine Pflicht gethan, indem es den Verein von einem großen Fehler abfallen wollte und habe dabei als Freund gehandelt, uns dünkt jedoch, daß ein Freund anders handeln müßte. Wenn ein Freund einen andern aus einen begangenen Fehler aufmerksam machen will, so thut er das in ruhiger, anstandiger, schonender Weise, aber nicht in der Weise, daß er ihn vor der Welt als Lüg ner und Heuchler brandmarkt. Am Mittwoch kommt nun das Blatt wieder und behauptet, die Beschlüsie stünden mit der Constitution des Vereins in Widerspruch. Diese Behauptung kennzeichnet blos den bösen Willen und die verletzte Eitelkeit des Blattes, denn wer es gut meint, kann unmöglich einen Widerspruch entdecken. Die Beschlüsie lauten, wie folgt: Da wir es als diePflicht derBehörden betrachten, die Beobachtung der Gesetze zu erzwingen, wir es aber als unrecht und ungerecht ansehen, wenn darin ein Unterschied in Bezug auf gewisie Ge schäfte oder gewisie Personen gemacht wird und Da wir zu Gunsten der Durchsüh' rung aller Gesetze allen Bürger gegenüber in gleicher Weise sind, sei es B e s ch l o s s e n, daß unser Verein den Polizeirath der Stadt Jndianapolis in der Ausführung des Befehles, daß die Pvlizei auf strenge Beobachtung aller Staats- und Munizipalgesetze sehe unterstütze und ihm dazu hilfreiche Hand leiste. Der betreffende Passus derConstitution des Vereins lautet so : Zwcck des Vereins ist. bei der Agita tion gegen Prohibitiv-Gesetze und Con stitutionen und gegen alle bedrückende Zwangs- und Temperenz-Gesktze mitzu wirken, ferner die Interessen seiner Mit alieder gegen bedrückende Gesetze und uebergrine von Behörden, von Prlvat Personen oderOrganisationen zu schützen. Wenn man nun der Ansicht ist, daß der beste Weg, ein widerwärtiges Gesetz bei Seite zu schaffen, die strikte Durch Führung desselben sei, so fragen wlr irgend einen vernünftigen Menschen, ob der Gewerbe Verein krast seiner Consti titian nicht berechtigt ist, diesen Weg einzuschlagen. Nun mag das erwähnte Blatt aller dings sagen, daß die Beschlüsie diesen Zweck nicht ausdrücken, und das ist wahr. Es giebt aber gewiß in ganz Jndianapo lis keinen Menschen, selbst den Redak teur des erwähnten Blattes, nicht ausge nommen, der den Zweck dieser Beschlüsie nicht klar erkennt. Darüber kann abso lut kein Zrceisel bestehen. Eine Lehre ab:r kann das betreffende Blatt au? d?r Geschicht? ziehen, und das ist die, da Derjenige, welcher Einfluß ausüben will, niemals grob, unanständig und annagen!) werden darf. Im Anschlüsse barern möchten wie be merken, daß vor Ablauf des nächsten SonntiZZs siÄ kaum ein bestimmte? Schritt anrathen läßt. Da am vergan genen Sonntag die meisten Gesnäfte ge schlössen 'raren, war die Zahl der An klagen klein. Von den Angeklagten wurden di? Meisten ans Grund der Notb wendigkeit des Geschäftes freigesprochen Peanut- urd Jce Cream Verkäufer wur den verurihcilt. In Folge dessen werden morgen wahrscheinlich Viele ihre Ge schäfte öftnen und es ergiebt sich dan; tM cejzere Miegenheü zu cyen, was Mssei und Gerichte thun werden. -m ' r Großer Diensteifer znnier Polizistett m Montag 'Abend haben die Polizi tten Mclkinnry und Saulcy mehrere KuaelN aus einen Neger, der sich nich ve-bafien lassen wollte, abgefeuert. Das aina st zu: Geheimpolizist McNinney ge " ' I . t. m f. (VAL . . I wer oen neger enry 3.000 uno . i . . jr. r l . 1. 1. 4. : n ra.. -1. miit ii au; vsgciuuuiuc y. vv ei . . . e... en. er ..L!.ti 2ti verbauen oue. zi inuu Antwort ?inh machte fitfi am ' , . . . nn t m n jii'iiiu in -uiynuuinj juh tl hrtM A .M IHAaIAiIHMA III.ll.

zisten Saulcy aus den Weg, um den Neger, der des Diebstahlö angeklagt ist.

zu verhaften. Die beiden Ordnungsmänner bestiegen eine Illinois Straßen Car um zu ihrem Ovser, dessen Frau an der Ecke der Siebenten und Meridian Straße in Arbeit ist, zu gelangen. Der Zufall führte ihnen aber schon nachdem sie eine kurze Strecke gefahren waren, den Mann in den Weg, den sie begehrten, denn an der Ecke der Ohio und Illinois Straße bestieg Todd ebenfalls die Car. Die beiden Polizisten wollten sich sofort seiner bemächtigen aber da kamen sie schön an. Der Neger, ein wahrer Her cules schlug nach allen Seiten aus, und wo der mit seiner derben Hand hinschlägt, wächst auch kein Gras mehr. Darüber waren die Polizisten so ver blüfft, daß Todd Zeit gewann, um sich aus dem Staube zu machen. Doch unsere Ordnungsmänner besttzen gefährliche Waffen und stehen nicht an, dieselben im aeeianeten Momente zu gebrauchen. Der Neger 'wurde von drei Kugeln erreicht, obwohl er stch schon nach dem erstenSchuß wohl oder übel hätte ergeben müssen, denn alle drei Schüsie haben dem Flüchtlinge schwere Verletzungen beigebracht. Der Mann wurde zur Verbindung seiner Wunden ins Surgical Institut und von dort aus ins Stfltionshaus gebracht. Der Verbastete ist verheikathet und Vater von zwei Kindern. Langes Leiden Schnelles Scheiden. Wem nichts mehr hilft, der muß nicht Gram verschwenden, lnd wer das Schlimmste sah, die Hoffnung enden. Zum Raube lächeln, heißt den Dieb bestehlen, Doch selbst beraubst du dich durch unnütz Quälen." So spricht Shakespeare, und so denken auch Viele Derjenigen, welche endlich zu der Einsicht gelangt und, daß ihr Zustand nur durch ein Mittel ein besserer werden ann, durch eine Scheidung von der Person, an die sie ihr eigener Unverstand gefesielt hat. Die folgenden Scheidungsklagen wurden in dieser Woche anhängig gemacht: Wm. C. Meyer klagte gegen Helena Meyer und führt als triftigen Schel' dungsgrund treuloses Verlassen an. Bonafacius Belte wurde ebenfalls von einer Gattin hintergangen, und will von der Treulosen geschieden sein. George I. Song klagte aus Scheidung von seiner Gattin Minna. Dieselbe ist hm untreu geworden und der Unglück iche hatte gar oft Veranlassung zu agen : Meine Minna geht vorüber, Meine Minna kennt mich nicht. Julia Ann Folh will von ihrem Haus' kreuz erlöst werden, weil ihr GatteSimon ein unverbesierlicher Trunkenbold ist. Unter einer Anklage wegen Ver letzung des Sonntagsgesetzes wurde die Badeanstalt des Herrn Otto Schisiel für eine Nothwendigkeit erklärt. (5s erfolgte demgemäß Freisprechung. Als am Dienstag Vormittag sür den Präsidenten gebetet wurde, waren viele Geschäste an Washington Straße geschlossen. Man glaube aber ja nicht. daß all die Inhaber dieser Geschäfte in der Kirche waren. Während am vorigen Sonntag innerhalb unserer Stadtgrenzen Todten stille herrschte, die nur manchmal durch das übermäßige Pumpen unserer Trrnk brunnen unterbrochen wurde, herrschte draußen im Germanick Park ein ächt deutsches fröhliches Treiben. DasFami-lien-Picnic des Freiden!erVere:ns hatte ein lustiges Völkchen dorthin gelockt, das jedoch weit größer gewesen wäre, wenn nicht viele der Eingeladenen in ihrer allzugroßen Angst, mit der Polizei in Konflikt zu kommen, das Daheimbleiben vorgezogen hätten. Diese Besorgniß war natürlich vollständig unbegründet. oenn das Picnic war nicht strasbar, weil bei demselben Speisen und Getränke nicht gege Äeld verabreicht wurden. Die Anwesenden amüsirten sich bei dieser Ge legenheit aus das Allerbeste, denn das Preiskegelschieben und die Gesellschaftspiele gcwährtenAllen ein hohes Vergnü gen. So kam es, daß man bei diese? Gelegenheit nichts von der Eintönigkeit der gewöhnlicher Vicmcs wahrnahm. und daß das Fest noch Zange allen Theil' nehmern eine angenehme Erinnerung sein wird. Staats Loose der Sächsischen, Herzoglich - Braunschweiger, Hamburger Stadt stets vorräthig bei Albert B e h r e n d t, 122 Süd Illinois Straße. tgr Die Jahreszeit ist bereits soweit vorgeschritten, daß die Vereine schon ernstlich daran denken, ihr Programm für die kommende Saison festzustellen. Damit ist aber auch für Privatpersonen der Augenblick gekommen an zukünftige Genüsie zu denken und die Maskenbälle nehmen dabei wohl den ersten Pla& ein. In Bezug daraus können wir unsern Lesern schon hkute mittheilen, daß dem lange gefühlten Bedürfniß eine reiche Auswahl eleganter Maskenanzüge und feiner Perrücken in Indianapolis zu sin den, endlich dadurch Genüge gethan wird, daß Herr Kinklin No. 90 Ost Market Straße im Stande ist, mit allen derar tigen Artikel auszuwarten. Die Costüme der feinsten Bälle inSt. Louis wurden in der Regel in dem obengenannten Ge schäfte angefertigt und Herr Kinklin wird ohne Zweifel auch im Stande sein, die hiesige Herren und Damenwelt in dieser Hinsicht zufrieden zu stellen. Vorläufig machen wir aber auf die seinen Haarar beiten, welche Herr Kinklin liefert ganz besonders aufmerksam, mit dem Bemerken, daß man dort billig und zuvorkam mend bedient wird.

Wir glauben nicht daran, daß wenn

Garfield sterben würde. Arthur das alte Kabinet beibehalten würde. Bisher hatte noch jeder Präsident seine besondern Günstlinge und so wäre es jeden salls auch bei Arthur. Bei Glendale, einige Meilen von Jndcpendence Misiouri wurde Mittwoch Nacht der Exvreßzug der Chicago und Alton Eisenbahn von Räubern über fallen. Dieselben erbrachen den Expreß wagen und nahmen mit, was ntcht niet und nagelfest war. Darauf beraubten sie unter Vorhalten von Revolver die Passagiere ihrer Werthsachen. Bis jetzt hat man noch keinen der Räuber erwischt. Mit der Weltausstellung in Boston im Jahre 188? wird's nun auch nichts. Der Plan wurde Anfangs mit großem Eiser besprochen, aber als man an die Hauptsache, den Geldpunkt kam, gings wie mit der projektirten Ausstellung in New Pork, die Sache schlief allmälig wieder ein. In Kentucky hat man zwei Frauen zu County Clerks erwählt. Das ist lobenswerth; aber so lange solche Vorkommnisse noch so ausfallend und selten sind, daß man sie als eine Begebenheit betrachtet, ist noch Vieles faul. Die deutsche Regierung läßt stch endlich herbei, ihre Antipathie gegen die Judenhetze laut werden zu lassen. Sie ist aber zu diesem Schritte gewissermaßen gezwungen worden. Man hat jetzt ein Recht an der Aufrichtigkeit ihrer Gestn nung zu zweifeln, denn sie hat lange genug dem schändlichen Treiben stillschwei gend zugesehen. Ein deutscher Statistiker hat berech net, daß die Welt gegenwärtig 1.455 923000 Menschen birgt, also 16.778,000 mehr als vor einem Viertel Jahrhundert. Davon kommen auf Asien 831,707.000, Europa 315.929.000. Afrika 205.679.000. Amerika 95.405,000, Australien 4.121.000 und 82.000 auf die Polarregionen. Freilich sind dabei nicht alle Menschen, Menschen. Zwei junge Damen, ein Frl. Mac Donald aus Baltimore und ein Frl. Denning von New Pork sind eben von einer Reise nach Europa, zurückgekehrt. Sie haben in Europa für etwa $5.000 lauter hübsche Sachen eingekaust. haben aber vergessen ? dieselben zu verzollen. Nun hat aber das Zollamt Beschlag aus die Waaren gelegt und die Damen laufen Gefahr den ganzen Kram zu verlieren. denn sie haben das Schmuggeln offenbar nicht verstanden. Die Niedermetzelung einer 'ganzen Compagnie UnionStruppen mit einem General (Carr von New Pork) und sechs Offizieren an der Spitze durch die Apaches von Arizona wird kein unvermischtes Unglück sein, wenn sie Anlaß zu einer ganz neuen Jndianerpolitik gibt. Frei lich wird kaum etwas Anderes übrig biet ven als die Ausrottung aller ApachesKrieger; aber sodann wird man die von den Engländern befolgte Jndianerpolitik anwenden müssen, eher noch verbessern können. Die Briten haben keine Schwierigkeiten mit ihren Rothhäuten. Ein Bamberger Fräulein machte sich neulich das Vergnügen, höchst eigenhän V f ff cm rr oig einen zcrug skliazen 'za ers am Brunnen zu holen. Einige junge Her ren blieben vor dem seltenen Bilde" ste hen und erlaubten sich die Ansprache: Nun. schöne Rebekka?" Sehr resolu war aber die Bibelfestigkeit verrathende Antwort : Soll ich vielleicht die Kameele tranken V Der Blaubart Morton oder Mar vin, wie er jetzt allein noch genannt wird. ist wie bereits nachgewiesen, der Ehemann von 16 Frauen. Diese Damen zählte man vorher alle zur besseren Gesellschaft. und wenn sie den Schwindel verstehen. können sie auch nachdem wieder von der selben in Gnaden aufgenommen werden. denn diese sogenannte bessere Gesell schaft" ist in der Regel nicht gar zu zimPerlich. Man schreibt die Abnahme des päpstlichen Einkommens aus Petcrspfennigen den Ränken der Jesuiten su, welche angeblich milder K:rch.v)!itik Leo's XIII. nicht zusrieden sind. - Wenn das so ist, so finden wir es ga::z erklärlich, daß der Papst eben einem Neffen, welker heirathen wollte und ihn um Geld bat, aus seinem 'Lrivatvermögen blos 5000 geben konnte, worauf er den ganzen Rest desiel ben, $15,000, unter seine übrigen Ver wandtin vertheilte mit der Bemerkung, von nun an habe er nichts mehr für sie übrig. Der Zar hat neuerdings cinem Pfecdewettrennen in Zarskoje Selo bei S. Petersbura beizewohnt, an welchen: aber nur Ofsiziere theiltiehmeu durften. -Dem' näclst will er auch den großen preußischen Manövern bei Konii) beiwohnen lind mit Kaiser Wilhelm eine Zusammenkunft abhalten. Er glaubt nämlich desweg?n im Heere unbeliebt zu sein, weil er nicht zum Soldaten erzogen war und mit Mi lltärs wenig Umgang gepflogen hatte, und seinen Muth durch zeitweiliges öf fentliches Erscheinen zeigen zu müssen. Es geht nichts über das Probiren". In letzter Zeit hat Guitteau fort, während in Angst geschwebt, man möchte ihn aus dem Gefängniß holen und dem Lynchgerichte überliefern. Hoffentlich ist dafür gesorgt, daß dieser Fall nicht eintreten kann, denn obwohl wir bei dem Mordbuben die ganze Strenge des GesetzeS in Anwendung gebracht sehen möchten, würden wir es sehr bedauern, wenn ein solch ungesetzliches Verfahren in An Wendung gebracht werden könnte.

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sorgt, als die Kaiserin von Rußland. Sie bildet sich fortwährend ein, ihr Ge mahl fei vcn Tynamiibober. umgeben mit dem Tode geweiht. Und doch wenn es darars ankäme, würde sie es wahrscheinlick ebensowenig versuchen ihren Einfluß auszuüben um den König zur Einführung von Reformen zu bestimmen, als di?Z die Kaiserin von Rußland thut. Darum bleibt uns ferne mit dieser fürstlichen Gefühlsheuchelei. Klagen über die großen Brände, welche durch glühende Kohlenstäubchen aus den Schornsteinen der Lokomotiven entstehen und herrliche Felder und Wiesen verwüsten, können jetzt bei dieser schrecklichenDürre von den Farmern aller Ge genden vernommen werden. Durch diesen Umstand werden die Betroffenen in der schlimmsten Weise geschädigt obne irgend welchen Anspruch auf Entschädi gung erheben zu können. Und doch könnte diesem Uebelstande so leicht ab geholfen werden. Ein doppeltes, drei taches oder vierfaches Drahtnetz oben über die Oeffnung des Schornsteines gesvannt. und ein strenges Verbot gegen offene Aschenkästen an den Lokomotiven erzwungen und diese Brände, welche jährlich Millionen Dollars Schaden an richten, würden L?öktentheils verhütet. ' j

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