Indiana Tribüne, Volume 4, Number 4, Indianapolis, Marion County, 3 September 1881 — Page 4

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ndiana Hriöüne.

(W och e n b la t t.) ' i Ossice: TVirginia Ävenue. jEntered 23 8econd-clas3 matter at the Poatoßlee ai Indianapolis, Indiana. ' AbonnementSPreife : Zn In Stadt durch die Post inS Hau geliefert Per Jahr im Voraus. ..... 9.0s. Per Nummer L Cents. N. TennbardtS5Co., Herausgeber. ndianapolis,' Ind., 3. September 1331. Gleichheit vor dem Gesetze. DaZ Geheul der Vitro" hat eS endlich eit gebracht, dab der Polizeirath die ol.Fzei instruirt hat, die strikteste Beob $lu ,ng der Staats und Stadtgesetze zu zmi ngen.' Wir hoffen, daß der Poli iral h diesen Befehl in dem Sinne er ssen hat, dab der beste Weg ein miblie iges Gesetz au3 dem Wege zu räumen, ' ie st rikteste Durchführung desselben ist. nd i ,aß Gleichheit vor. dem Gesetze und Npar t'eiliche Anwendung derselben zu en r tothwendigsten Bedingungen eines leord? neten Staatswesens namentlich lner ' Republik gehört. . 3 ar kommt es in allen Ländern vor, i)atzZ Zesetze veralten, unbequem werden und. ' dab man ste, weil das'Vorurtheil ihre Beseitigung nicht zuläßt, einfach unau - Sgeführt läßt, dis auch das Vorur theu verschwunden ist, aber man kann in einev , . l geordneten Staatswesen doch flch nicht gegen das Verlangen nach Durch sühr ung der Gesetze Auflehnen. 3 fällt uns nickt ein. mit der Ne " wZ- zu debattiren und uns über ihr heuchlerisches Gebühren auf zuh alten, denn erstens flnd diese Hei ichler vernünftigen Argumenten nie ht zugänglich und zweitens können ste ja doch . nicht lesen, was wir schreiben. S, 'elbst den -vernünftigen Ideen, welche S taatsanwalt Elam im Journal" aussk nicht, welche aber der News" eben zu li beral sind, hat sie nur Unsinn entge g .enzuhalten. . r Unseren Gegnern ist eS natürlich nicht 1 im Gleichheit vor dem Gesetze zu thun. -'Für sie ist dieses Verlangen bloß ein Vorttanddie Schließung der Wirth schalten zu verlangen. Bei ihnen ist das Verlangen heuchlerisch und verlogen. Um sie zu bekämpfen, sollten wir das ehrlich und vom wahren prinzipiellen . Standpunkte auffassen, was sieuns vor lügen. Mit ihren eigenen Waffen soll ten wir sie schlagen. Gleichheit vor dem Gesetze! ' .' Strenge Durchführung der Gesetze! Wir haben ein Gesetz, welches "cornrnon labor" verbietet, welches verbietet, daß Jemand am Sonntage seinem Beruse nachgehe, außer inFällen derWohlthätigseit und der Nothwendigkeit. Dieses Gesetz steht im Buche. Der Verkauf von SodaWaffer, von Jce-Eream, von Kuchen und Confekt, von' Dry Goods U. s. w. Der Betrieb der Straßenbahn nen, das Lenken eines Gespannes von - Seiten eines angestellten Kutschers, der - Betrieb der Eisenbahnen, der Verkauf . ' -von Cigarren, alles das ist- so ungesetz - lich, wie der Verlauf vonBier. Seitdem unsere Supreme-Court entschieden hat, v vdaß Cigarrenverkauf im Hotel nicht iin gesetzlich ist, dürste man zwar auf manche k Schwierigkeit in der Anwendung ' des Gesetzes. stoßen, aber man muß sich nicht irre machen lasten, und nicht ermü den. Verurtheilt, oder nicht, so lange von dem obersten.Gerichte keine Entsckei dung abgegeben ist, umfaffend genug, um alle Fälle einzuschließen, ist man im- . merhin berechtigt, jeden Fall, welcher ' ' nicht eingeschlossen ist, vor die Gerichte " zu bringen. Die ganzen Sonntagsgesetze müssen so strenge , durchgeführt werden, daß die Bevölkerung ihrer vollständig überdrüssig wird. - Dies ist der einzigeWcg, der offen steht, , und wir hoffen die Polizei thut ihre 'Schuldigkeit. Wenn nicht, so muß man , . .'sti oa u zwingen. Wollen wir ruhig zuschauen, wie unter dem heuchlerischen ' Geschrei nach Gesetzlichkeit die Behörden . ' mit einer Klaffe der Bevölkerung Schind- ' luder treibt und die Anderen ungestört die Gesetze übertreten läßt?. Sträubt fich nicht das Rechtsgesühl eines Jeden gegen eine solche Auslegung des Begrif fe3.Teseblichkeit? Gleiches Recht für Alle! Dieses Prinzip werden wir im mer hochhalten. Und um , es zu erzwin gen. kann man Mittel anwenden, welche ' vollständig ehrenhast stnd; dazu ist es weder nöthig Spitzel und Hanolanger Dienste zu thun, nochDenunziantenwesen - zu treiben.Schon derDruck auf die öffent liche Meinung in dieser Richtung, das katha gotische Verlangen, daß die Behör . den Recht thun, dürste vielleicht genü gen. Ein farbiger Prediger in Kentucky empfiehlt sich allen Leuten die die Erfül lung eines Wunsches herbeigebetet haben wollen. Er thut das für 75 Cts. Wieder eine neue Art "Lus!ne83". Wenn der Prediger auf die Bedingung einginge, keine Antwort, keine Bezah lung" . würde er bald Kunden genug be kommen, aber um die Einnahme stünde eS gewiß schlecht. - i

Freihandel und Schutzzoll. Vom Osten aus wird in jüngster Zeit

hauptsächlich durch Verbreitung von Flugschriften und Brochüren eine hefttge Agitation zu Gunsten des Freihandels betrieben. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die ursprüngliche Quelle dieser Agi tation in England zu suchen ist. Dle amerikanische Industrie hat bereits ange. fangen der englischen Industrie auf dem WeltmarkteConurrenz zu machen. Nicht nur, dah England längst den größten Theil des amerikanischen Marktes ver loren hat. Erzeugniffe amerikanischer Industrie gelangen sogar auf den englischen Markt. Für England ist die Beherrschung des Weltmarktes eine Existenzfrage. Da England den größeren Theil seiner Le benömittel aus dem Auslande bezieht, so kann es nur existiren, wenn fremde Län der ihm die Erzeugniffe seiner Industrie abnehmen. Aus diesem Grunde wird von England aus eine stete Agitation zu Gunsten der Einführung des Freihandels in Amerika betrieben. Unsere industrielle Unabhängigkeit ist ein Pfahl im Fleische Englands. Wir zweifeln keinen Augenblick daran, daß wenn England den amerikanischen Markt mit den Erzeugniffe seiner mit billigerArbeitSkrast arbeitenden Industrie überschwemmen könnte, dies für England sehr vortheilhaft wäre, aber wie würden stch unsere Arbeiter dabei bestnden ? Die Lebenshaltung des amerikanischen Arbei' ters steht weit über dem Niveau der Lebenshaltung des englischen Arbeiters. Lebt auch der amerikanische Arbeiter ge .rade nicht in einem Paradiese, so ist seine Stellung doch eine glänzende im Ver gleiche zu dem Arbeiterelende Englands. Was kümmert sich aber der engl-sche Freihandels'Agitator um das Wohl des Arbeiters? Seine vottswirtbschaftlichen Theorien mögen noch so schön klingen, sie sind bloß auf die bestmögliche Ausbeutung der Arbeit, auf dle Vermehrung des Privatkapitals berechnet. Nationalwohl' stand und Wachsthum des Großkapitals sind für die Manchesterschule ein und dasselbe. Wir sind keine absolute Feinde des Freihandels, aber andere Verhältniffe sind nothwendig, um den Freihandel für den Arbeiter vortheilhaft zu machen. Gerade wie Gewerbefreiheit, Freizügig keit bloß die Freiheit der Ausbeutung zur Folge hatten, obwohl im Prinzipe sowohl Gewerbefreiheit, wie Freizügigkeit ganz in der Ordnung stnd, gerade so ist es mit dem Freihandel. All diese verschiedenen Freiheiten, welche dem Arbeiter zum Vor theil gereichen sollen, schlagen ohne staat lichen Schutz der Arbeit in das gerade Gegentheil um. Es ist wirklich zu rüh rend, den englischen Cobden Club für die Wohlfahrt der amerikanischen Arbeiter plädlren zu hören. England ist die Hei math der gegenwärtig herrschenden volkswirthschaftlicheii Theorien. Im Sinne der politischen Oekonomie Englands bedeuten Freihandel Vernichtung der amerikanischen Industrie, Arbeiter elend, Pauperismus. Die Phrasen von Verteuerung der landwirtdschaftlichen Geräthe sowohl, wie der Lebensmittel ziehen nicht mehr. Wir betreiben nicht bloß Lanbwirthschaft, wir wiffen, daß ohne Industrie das reichste Land zu Grunde geht, wir wiffen was die polirt sche Oekonomie Englands aus dem rei chen Indien gemacht hat, wir bedürfen dcr Liebe Englands nicht. Wir sind mit unseren Schutzzöllen bisher recht gut fertig -geworden und haben uns wohl dabei befunden. Unsere Industrie hat eine ungeahnte Ausdehnung erlangt, unsere Arbeiter leben, wenn auch nicht so gut, wie es zu wünschen wäre, doch bester als die irgend eines andern Landes, noch haben wir keinen überwältigenden Paupe rismus, unsere Farmer stnd noch immer im Stande einen Nothpsennig zurückzu legen und einstweilen sind wir nicht in der Lage UM Englands Willen unsere Schutz zölle aufzuheben. Virchow in London. Bei dem internationalen Congreß der Aerzte, der in London abgehalten wurde, galt der deutsche Arzt und Gelehrte Vir chow zweifellos als der Löwe des Tages, wie er es auch unlanost auf dem zu Liffa bon abgehaltenen Verein der Raturfor scher aewesen .war. Ihm wurden die schneichelhaskesten Auszeichnungen zu Theil; man feiert: ihn nicht nur als Mann der Wiffettschast, sondern auch als zähen und ausdauernden. Kämpfer für den Fortschritt. Wie die versammelten Aerzte, so rief ihm auch das große Publi kum lauten Beifall zu. Daß es demsel ben in seiner Eigenschaft als Naturfor scher ebensowenig an Muth gebricht, wie als Politiker, bewies er mit seiner Rede beim Festbankett, in welcher er in Eng land, dem Hauptquartier der Anti-Vivi lektionisten, in so energischer Weise sür die Berechtigung der Vivisektion eintrat. Der Vortrag sollte wohl, eigentlich dem Werthe der pathologischen Experimente im Allgemeinen gelten, allein Jedermann fühlte nach den ersten Worten, daß der selbe ewe beredte Vertheidigung . der modernen arztlichen Forschung gegen die sentimentalen Seelen sein solle, welche stch mit Abscheu und Entsetzen von den Experimenten der Aerzte abwenden, die aber in der Jagd, im Preiskampfe der Stiere, der Hunde und Ratten und ahn lichen Vergnügungen", gar nichts Unmenschliches sehen. , . Virchow entwickelte mit wunderbarer

Kiacheit, wie die ganze heutige medizini sche Forschung aus der Aussindung des

Sitzes der verschiedenen, das Leben bis denden Elemente beruhe ; welche uner meßlichen Vortheile für die Menschheit durch die Experimente gewonnen wurden, gegen welche das Geschrei' stch erhoben habe, und wie dle ganze heutige Wiffen schaft sich seit Hawey's Auffindung der Cirkulation des Blutes erst recht entwickelte. Diese epochemachende Entdeckung krttinU nfipr nur dnrA thtn fnlrfi ffrh. mm w m m w w v w 1 rimente festgestellt werden. Mit einer Lebhaftigkeit, Feuer und Beredtsamkeit, wie sie nur selten in wiffenschastlichen Versammlungen gehört werden, verthei digte Virchow nicht blos sein Thema, sondern er griff auch direkt und mit den f11ninYttn (SArunYiPrt ht M?nn?r nn Mögen hlt doch erst, bevor s,e gegen die Grausamkeit der Aerzle zklkrn. ihre ka. blutige Grausamkeit aus der Jagd und '

beim Fischfänge aufgeben. Die Mög.!""""""'" T""1 "a'"

lichkeit. neue Methoden zur Rettung oder zur Erhaltung des menschlichen Lebens anzufinden, w doch mindestens eben so niel mertb. wie das Neranüaen der lRea, -o ner oer iDiicuior. Die Rede Virchow's bildete am näch. sten Tag das Tagesgespräch und fand nayezu 01c augemelniie uuimmung in . m rr cr I der Preffe, wie im Publikum. In den Ver. Staaten werden jähr lich ungefähr 5000 Millionen Eier ver braucht. Die schlimmste Dürre welche sein Amerika herrschte, war im Sommer 1762. I Damals siel vom 1. Mai bis zum 1.&ntmhr Irin Nien n. ii . . . . .li im . l I " I ÄMema exponitie tM lCßicn lvnai nahezu 30 Millionen Pfund Kase. an 'mr.nt ... illzriiii augui iuiuuu v.w, vgiert Conkling im Weißen Hause. Die Convention der Greenbacker von Maffachusetts erklärte sich sür Frauen stimmrecht. Der neue Bremer Dampfer Elbe' hat die Fahrt von New Pork nach Sout hampton in acht Tagen zurückgelegt. . , 0 m Das neue englische Arbelterorgan, ..un f mln V welches demnächst New Vordem Er. scheinen macht, wird den Titel New Pork Daily Standard" sühren. Der sozialistische Weltconareß findet am 11. September in Bern statt, wenn nickt die Abbaltuna desselben durch die Schweizer Behörden übertrieben wird. Der Kaiser von Deutschland soll nicht ganz wohl sein. Erleidet jedenfalls an A!lers,cymaaze. cha. ri.. Unter vielen deutlckenReaimeniern ist - eben während der Herbstsaison die Ruhr im höchsten Grade ausgebrochen. O melcke Lust Soldat m sein ! , , M ri ri v vi- rr i - . T zrlano rouroe oic isinic zum großen Theil durch Regen zerstört und mir hrtfcptt der entleklicken rockenkeit nser, M.kernt, ,.ir,ZK,n. Wie nn.,l,Zck ist eä dock in dieser Welt einae. r;j.i.f '. ' 4. Der .Sennnel spricht dle Mögllch' keit aus, daß der. Prästdent deshalb am Sonntag nicht starb, weil in den Kirchen sür ihn gebetet wurde. O, heilige Ein fält! Der Sentinel" meint es wäre bald Zeit, daß stch Leute vereinigen, die um Regen beten. Wir meinen es wäre bald Zeit, daß der Sentinel" Vernunft annimmt. ?lnAtben ist infolge der schrecklichen Hitze das Nervenfieber, epidemisch aufgetreten.- Es werden täglich durchschnittlich zehn Menschen von dieser schrecklichen Krankheit hingerafft. Im vierten Wahlkreise von Berlin

fungirt Herr Bebel als Relchstagscandl Souveräne einzuweihen und räumen Sie dat für die socialistische Partei. Dieser uns zu diesem Behufe die städtischen Wahlkreis wurde einige Male durch gokale ein." -Die Frau kämpst entHerrn Fritzsche vertreten. Die Aussich schieden logisch. ten Bebels stnd demnach sehr günstig. Das befürchtet sogar die Regierung, denn Die spanischen Wahlen. In Ma. ste läßt diesen Kreis gehörig bearbeiten, drid wurden sechs Candidaten der Re

Der Kabeljunge hat sich wieder als ein unverbesterlicher Lügner entpuppt, Seme neuesten Auslchneldetem smd: Erstens: Der König von Baiern hat stch mit einer österreichischen Prinzesstn ver. lobt. .Zweitens: Der König von Baiern ist Willens die Regierung niederzulegen. kMntnii fanden in den Ver. Staaten nickt meniaer als 102 Wen. bahnunfälle statt. DieTodesfSlle welche dabei verursacht wurden belaufen stch auf 155 täglich. Natürlich ist keine menschliche Seele sür diesen Leichtsinn verant. ' tnnriltifa lOUllllUy. In Wien hat. dem letzten CensuS zu. folge, die jüdische Bevölkerung seit 1870 stch von 30.200 auf 72.000 vermehrt. Um nicht hinter andern, civilistrten Städten zurückzubleiben, muß diese Vermehrung v.r. e v o. r. - e die Verfolgung auf dem Fuße folgen. Wir leben ja im aufgeklärten Jahrhun dert. . - Die' FrauenstimmrechtS'Partei- ,im Westen des Staates New York setzt ihre Agitation fort, um die Wiedererwählung derjenigen Legislaturmitglieder 'zu ver. bindern, welche gegen die Bill zur Ver Hinderung der Stimmentrechtung" ge stimmt haben, zu hintertreiben.

In Berlin ist vorgestern laut Kabeldepesche der Congreß der Schachspieler zusammengetreten. Der große Napoleon

Pflegte zu sagen, als Spiel t ,hm das Schachspiel zn ernst und als Ernst wie der zu sehr Spiel. Seine SchachFi guren wzren aber lebendige Soldaten. Bradlaugb hat ein zweites Manifest an das englische Volk erlassen, worin er ankündigt, daß er die Absicht habe auch während der nächsten Sesston stch im hnnse of cornrnons Eintritt iu ver- - -- -- - schaffen. Am Dienstag Abend hat ein junger Deutscher,-Namens Hermann Hilder, sei nen Stiefvater Paul Kimmer und seine Mutter in ihrer Wohnung in Milwaukee erschaffen. Der Bursche war in St. P"!''" "nd schein, mit der mSrnaa ""'""" "": nl "".W kaum dort anaaIamaAaIJ? KIiiIiaaKa Ati9fttliMlA . mt bcm Glaubenseifer des italieni m VgZktZ gebt es stark bergab. In aUtn gsren Städten Italiens werden ......?. leyr manenyair vemazre ottöverlamm lunaen abaebalten. in welchen für die Wiederaufhebung des Dogma von der JnfallibilitSt des Papstes auch bei bessen Aussprüchen ex cathedra agitirt wird. Es giebt Leute, welche niemals an. ders, als niedrig und gemein sein und deshalb auch von Anderm nicht anders denken können. Carl Schurz schrieb in der W. Y. Evening Post- einen Artikel "t. a i. . ? r i. i U0" viniann, roonn er m oagin aus sprach, daß ein Attentat auf den russischen " . if ie v or Jaren als ein polttlles eroreazen an . zusehen und Hartmann daher unter kei nen Umständen auszuliefern sei. Dar über kommendirt nun der Sentinel und giebt Herrn Schurz Recht sagt aber zum Schluffe: Herr Schurz ist jedoch ein republikanischer .Boß" und mag seine Ansicht ändern. Rußland hat Rubel. Pfui über solche Gemeinheit und solch gemeine Jnstnuution. Das bohe Licenz-Gesetz von Nebras ka,mit allen seinen unsinnigen Bestlm. mungen und Einschränkungen, ist von nv V -N ' -f Tj I V s.. k.".. u. c er dem Staatsobergerlcht für verfaffungs. m.Q nflM tt0rbcn as Gesetz wird jedoch beinahe überall, und besonder in Omaha, entweder öffentlich verletzt oder umgangen. Der dortige Stadtrath hat I ? r . nn..v . . er j r r e namna, vou,ianolge Proylvlllon vescylos sen. und verweigert die Ausstellung von Licenzen. Das hmdert aber mcht, daß dle hundertundvierzlg Omahaer Wirthe mit wenlaen Ausnahmen ibr lÄesckäst iter betreiben, obne nun iraend eine Abaab'e zu zablen: und ein Mbisknbttn. I " , ' f ner von Omaba brennt lustia darauf I - l-"U 1 los, da das Gesetz über dle Fabrikation von Whisky keine Bestimmung enthält, Er gebraucht aber dle Vorstcht. seinen Fusel nach Counal Bluffs ln Iowa zu I.. ... ... 1. . mmonngen uno lyn von von an seme Kun I v m r oen IN 'leorasla zu verlaufen uno zu versenden. Eine höchst interessant Frage hat die französische Frauenrechtlerin Frl. ...Q..:. st....,. e p . vuorrlirie aucicoc ausgeworfen, lnoem In. : v-- rr-.L-. -v nie m uci vzttvyenne lyrem Organe, folgendes Schreiben an den Seine Präfekten Herold richtet: Ich bitte Sie, die Mairien, die' Schulhauser, alle Säle, über welche die Stadt Paris ver fügen kann, den Frauen zu überlasten. damit ste darin Vorträge.halten und ihre Herren, die Männer, in ihre Bürger pflichten einweihen können. Ehe man einem Manne das Leben der Reisenden anvertraut und ihm gestattet, auf den Bock eines Fiakers zu steigen, lehrt man ihn. was ein Kutscher zu thun hat. Ge. statten Sie uns, ehe den souveränen Männern der Staatswagen, das Geschick oer grauen anvertraut wnd, welche von em logenannken allgemeinen tzstlmm recht ausgeschlossen stnd, gestatten Sie 3 die Männer in ibren Beruf als glerungspartel, sowie Pastells und der schere Minister Rabeldo in die Cortes gewählt. Im ganzen Lande wurde kein einziger Carlist gewählt. Dieser Sieg der Mimsteriums ist insofern auffallend aW das letztere einer verfastungswidri gen Maßregel seine Entstehung verdankt, Auch die kürzlich abgehaltenen Wahlen wan verfaffungswirdig, weil die Ne Slttung nach der Constitution verpflichtet ist' den Cortes das Budget und das Re. lrulen.usyevungs.eies nn uanjt üti mlt dem l.Jull begmnenden Etatsjah vorzutegen. dle früheren Portes aber I AiiMilAlr Mitvn.n ttKnw K.a Vi t.X i mt-vTN iuumuv wuiuui, uiwt uiv uuii ii r ii. . ! . i. w. i. valle oeglnnen lonnic. er totale ncmerfolg der Carlisten, der noch größer ist, als die Niederlage der Bonapartisten bei den Wahlen m Frankrelch, erscheint uns al5 das bedeutungsvollste und für Spa. n:en erfreulichste Moment in dem Wahl ).CiTi4. CTM sT.-firi.. x. v. resultate. Die Carlisten bereiteten dem Ministerium sowohl als der liberalen Kammermehrheit unausgesetzt Schwie rigkeiten, und ihr Einflrß dürfte wegen der Sympathieen, welche die. Clerikalcn gegen ste hegen, nicht unterschätzt wer den. Die Anhänger des vorigen Mini sterium hatten' Wahlbetrügernen insce niren wollen, die Regierung war aber gewarnt worden und hat dieNeinheit der Wahlen "gewahrt. - X ,. ' .

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(SCHMIDT'S Aie berühmteste und besteingerichtetste und "IavtewaW Malt-Extract SUM ff" Pm .I'.JL . V . r, Präsident Garfield November 50 Jahre alt. wird am 13. Der Weltkongreß der Aerzte zu London hat unter großem Beifall der Versammlung den Beschluß gesaßt, .es sei seine Ueberzeugung, daß Versuche an lebendigen Thieren vom höchsten Werthe für die ärztliche Wissenschaft gewesen stnd und auch ferner zu deren Fortschritt unentbehrlich sein werden, und während er stark die Zusügung unöthigen Schmerzens verurtheilt, er es sür Meuschen und Thiere wichtig findet, Vivisektionen durch berufene Personen nicht verboten zu sehen". Das.Louisvllle Volksblatt" schreibt: Herrn Hendricks dem demokratischen Staatsmanne unseres Nachbarstaates Indiana, wird die folgende Aeußerung in denMund gelegt: Wenn ich im Jahre 1868 nominirt worden wäre, würde ich nicht Präsident der Ver. Staaten ge worden sein. Kein Mensch war stark ge nug, Grant in jenem Jghre zu schlagen. Aber im Jahre 1876 und 1880 würde ich erwählt worden sein, wenn ich die de mokratische Nomination erhalten hätte. Das ist eben der wunde Punkt in Hen dricks' Leben, daß er die Nominatoin noch nie erhalten hat. Er wird auch sür alle Zukunft damit verschont bleiben, denn Hendricks ist politisch todt. Der Bierbrauerstrike in Cincinnati ist zwar formell noch nicht zu Ende, über thatsächlich. Es haben sich dort ganz dieselben Erscheinungen wiederholt. wie ln New orr. Der Mangel an Organisation vordem Strike hat stch gerächt. Bei Beginn desselben großer Enthusiasmus, die Arbeite vollständig von der Gerechtigkeit ihrer Forderung überzeugt ; aber den organistrten Arbeit gebern gegenüber stellte stch bei Vielen bald Zaghaftigkeit ein, ste fielen ab, und damit ist die Niederlage der Brauarbeiter entschieden. Und so muß es beim Man gel einer vorgängigen starken Organisa tion immer der Fall sein. Besonders bedauernswerth ist es dabei, daß immer die aufgeklärtesten und zielbewußten Arbeiter die schlimme Suppe anslöffeln müssen und daß dadurch leicht auch Viele von diesen der große Sache der Arbeiterbewegung abtlünnig werden. Die Arbeiter müsten endlich die ernste Lehre aus solchen Vorkommnisten ziehen. Dagegen stnd die Schriftsetzer an den englischen Morgenblättern in Cincinnati erfolgreicher gewesen; sie' haben eine Lohnerhöhung von 35 auf 40 Cents protausend im's durchgesetzt. Aber die Schriftsetzer sind eben auch gut organi sirt. Wenn Zwei dasselbe thun, so ist es nicht dastelbe. Gegen die Schweine und OchsenbutterFabrikanten führte die ge sammle deutsche Preste Amerika's einen äußerst erbitterten Krieg obwohl nach gewisten wurde, daß Oleomargarin kei neswegs gesundheitsschädlich ist und sogar bester schmeckt, als ein großer Theil der gepackten" Butter, die namentlich unsere großstädtischen Märkte verunziert. Thut nichts", riefen da die Sittenrichter, wir wollen nicht Schmalz sür Butter kaufen. Wir wollen misten, was wir esten." Nun aber gestehen mehr als stebenzig New Yorker Brauer zu, daß sie nicht Malz sondern TraubenzuckerBier herstellen, und die sittliche deutsche Preste, voran natürlich die New Porker Staatszeitung, macht ihnen nur einen sanften Vorwurf daraus, daß ste dies nicht schon langst eingestanden haben. Sie weist wistenschaftlich- nach, daß Maiszucker und Malzzucker eigentlich vollkommen identisch sind, der erstere aber den Vorzug habe, das Bier Heller, glänz ender und schmackhafter zu machen. Mit einem Worte, die Ärauer verdienen noch Lob für ihr neues Verfahren,und der Esel von Publikum verdient Hiebe dafür, daß er veralteten Vorurtheilen nicht den Lauspaß geben und. Bier nur aus Hopfen und Malz hergestelt haben will. Leider stnd wohl die meisten Deutschen zu dickköpfig, um das neue Evangelium vom Maisbiere, zu begreifen. Mögen diejenigen Brauer, die das Bier auf dem neuen Wege herstellen, diese Thatsache offen eingestehen und aus Grund der angeblich so hohen Verdienste des neuen Getränkes, den Kampf mit denjenigen Brauern auf nehmen, die nachweislich - nur Hovsen und Malz verwendend Alsdann kann ja jeder für stch selbst entscheiden, ob er fei t .. . r - cu:. v cm.(. m: Glucole.Bier solle. C. A. öder. Malz-Bier trinken

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rnierei SQÜARE,) INDIANAPOLIS, IND. Brauerei Staate. Mein Laaerbier Bottle TiPi hn rtn7 -"fl ",a"mn ""bier auf allen Eisenbahnr , ' " UHUUUI Uir C. F. Schmidt. John Weilacker, Saloon u. BillllZld'Hallc, 33 N. Peunsylvania Str. Reichwein'S Halle, S.W.Ecke Market SS NobleSt. Meine Halle ist jetzt eine der schönsten in der Stadt und bin im Stand ges,Kt, sie für Conc rte, Bälle, Nnterballungen und für Vereinezweeke bestens zu empfehlen. Die besten Getränke und Cigarren sind stets an Hand. Ph. Rcichtvein, Eigenthümer. POUMR'S Reinlicher dleischmarkt, 78 N. Pennsylvania Str. 232 Ost Washington Str. Stand: No. 1 Ost Market.HauS, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch zu den niedrigsten Preisen verkauft wer den, in Folge besten das Geschäft stch mit jedem Tage bedeutend vergrößert. -i2 sjriiZjiisi '&&; Ciscnöahn-Zcit-Talicllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 10. Oktober 1880. Cleveland, Columbu, Cincinnati und Indiana. poliö Eisenbahn. (Bee Line.) Abgang: Ankunft:-NYBEx-k- Srn 1 2 t 8 Cj ... 6.55 Cm Union Accom ... 6.10 Lm 1 8 9 Ül 3 ff r ..12.45 N Jnd'pl NAEx p 1.05 Vm Union Accom . . . Z.45 Nm Dayton St 4 Cj .11.: Vm oft 5t Tt L at 6u5 V Cs i c c 7.15 Nm'NILtL Crf .t0.55 Nm Brightwood Dib.sion, C. C. C. und I. .15 m 7.15 Nm 7.20 in 6.25 5lm 11.05 Bm 11.15 Nm 1 m 6.10 93m Z.55 Nm 11.1g Vm 3.45 Bm 6.05 NM 55 Bm 6.45 Nm in.: Bm. 10. m 12.4 Nm 3.45 NM 4-25ir.ni d.55Nm Pittöburg, Cincinnati und St. LouiS Eisenbahn (Pan Handle.) N Y B Sri- . 4.20 ?m D Se d (Sx erc. 11 Vm R chm Ace ee. S 9JS Vm 91 V Öls ...12.20 NM D E? erc. S 5.4s Nm 51 ) Sc Ö Cif . . . 10.45 Nm Da,tonSrexcS j ANm R D Are ex. S z Nm N Y 3t 8 fft i D 5.45 Nm Dayton Gi exc. S 4.20 Bm Terre Haute, Vandalia und St.Loui Eisenbahn. Miil Train 7.30 B Tag Erj- p, D... .12.40 31 n Terre Haute Ace. 4 X Nm Pacifte ttif ...11.00 Nm L.u.Einc.Exi,.s .11.40 3;m L. u.Cinc.Erp.-t-. 3.30 Sa Schnellzug -t-.... 4.0 Vm Mail und Scc....10.X)Vm Tag E-Tpreh 5.3i N Mail und Acc.... 6.40 Na Cincinnati, Indianapolis, St. Louis n. Chicagi Eisenbahn. Cincinnati Division. C 3t Bt Z S 2s i 4.15 Vm I Eine. Schnev,uaw.45 ? Cincinnati Ace.. Vm Shi. 3t 5t 2 Maill?.'5 Km Chicago SKail v e 3.10 Nm I Westliche Errrei 6 35 N St. LouiS Mail.. S.00 Nm j E St L F Lj-..'l0.5d Nm Lafahette Division. Peo Burl Er-- 7.AZ Vm EHMailStLpei"L5Nm hie Schnellzug? 3.50 Lafayette Are ...llOBrn Chicago Mail 2..'R PeoöurlEr 5.40 8 Westlich rxrei!. v.dO m FL-r rc11.20Nm Jefferfondille, Madifon und Indianapolis Eisenbahn. Southern Er. r S 3.45 On Jnd 3t Mad Mailw.oö m 5 S5CJ U. ZM ",m l 5nb hic Ex . .12.25 m Jnd Mad al! 2M Rm A Y 3t 51 3 S f.. 6.20 N Äbend ti,v 6.10 51 t et Chi F if 10.50 N Indianapolis, Peru und Chicago Eisenbahn. t, gt 23 k fiapffi 8.50 V hi 3t (St Rap ö? 3.40 . aSRaill.e.Ä m IT. f8 arSrli.(t) biciicc e.25Nm,EH,5 EMail. ..00 N D.TS Ert S l,.O0N Del.TFtWSr 9.45N Indiana, Dloomington und Western Eisenbahn. PaeErMailerS 7.45 Ätlantie Qr3tm BurRJSrr ce 1.15 Nm hamVcc-j- ercS 2.50 Rm aTe:a-i-ereSll.t Nm tagt, exe Sonnt 4.10 Vm aftern S öx12 30 Ctncpcffjc 5 Ä.40 N Indianapolis und St. Louit Eisenbahn. Tag rvrei, r . . 7.30 m j N Y 9xf IM Vm 1 Nm j ndianaxoligAccll.00 NV rt- S 11.10 Nm I Tag Sr 7.00 N Cincinnati, Hamilton .JndianapolisSisenbahn. Wail EincinEx 4.15 Vm Mail ......12.15 Nm Aecommodation . S.SO I Westliche Eixreß.i0.45 Kar Indianapolis und VincenneS Eisenbahn. . Mail 3t lairo ix 7.30 b . ?incnneS Ace ..1'.45 VincenneS Ace .. 4.10 Nm I Mail Cairo S 5.35 N, Indianapolis, Decaturu.SpringsieldSisenbahi! St in Citp 8(51 7.4! Um I N i), Phila litO , JtanS Schnellzug l i m I MonteZuma See. 11.40 Sß Rontejuma äcc. 3.30 Nrn j Cincinnati . 12.20 Nt Züge mit r. e. Lehnseffel.kar. - UtrS.Schlas.Sagen. .- U p. Larlor'Ear. ' Ott täglich. 4

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