Indiana Tribüne, Volume 4, Number 4, Indianapolis, Marion County, 3 September 1881 — Page 2

Irr Stich der Schlange. Mrs. Estabrook saß allein in ihrem Boudoir. Vor ihr lag ein offener Brief, r r. i . a r v Zl -1 - XI

CC1T IC IllUyi luv, UUUtill im wuviu vivsichtsausdruck betrachtete, welcher dem s:ifcr ?sä rnit(ä crKZeK. Eine v . w w y - - 4 f schöne Frau in ihrer Jugend, war Mrs. Estabroo!'S Schönheit von jenem imposanten Charakter, er durch Reise an Vollkommenheit gewinnt. Nur Wenige, imrn oder alt. konnten sich mit ihr in Bezug auf Schönheit messen, und noch We-: nlgere besagn Die anmutyig gewmnenoen Manieren, welche ' ihre Reize in der Ge sellsaft erhöhten. Sie versuchte durchaus nicht, 'um den Preis der Schönheit zu nngcn, sondern nachdem sie im letzten Winter ihre Tochter Eoralie und ihre Nichte Anna Hartmann indie Gesellschaft eingeführt hatte, begnügte sie sich mit der bescheidenen Stelle einer Mutter und Anstandsdame. m m m M ? trotzdem veyamc ie eelllcyafl ln ihren Aufmerksamkeiten gegen sie, lobte ihr Lesicht, ihre Figur, ihre Talente, aber vor Allem ihr freundlich Temperament. Ihre besten Freunde, ja sogar ihr Kind batten nie ein unfreundliches Wort von ihr ' gehört, es warunmöglich den lieblichen Ton ihrer Stimme zu schildern, die niemals zu jaut gehört wurde. Wenn man in ; ihr Gesicht öickte während sie den Brief las und nochmals - r . et. r..t.. vr. uvenas, war es lajroer zu giauoen, .oap es das nämliche Gesicht sei, das stets so gewinnend und so anmuthig zu lächeln wußte. Die niedrige, breite Stirn war in drohende Falten gezogen, die großen Augen funkelten wie Stahl und derMund war fest .zusammengepreßt, als sollte er einer Fluth von zornigen Worten den Ausgäng verschließen. Plötzlich sprach sie in zischendem Flüstertone, der unangenehmer berührte, als der heftigste Ausbruch der Wuth : Möchte um meine Erlaubnis; bitten, Anna seine Liebe zu erklären. Es ist uw möglich, der Mann ist toll. Nachdem er : cm i . r :i. tt r oiei JAOiiuie iung mu umtuie vt vcn Groves verweilt hat, will er Anna heirathen. Ich kann cs nicht glauben. Es ist beleidigend. Wie kann er es wagen, mein Kind zurückzusetzen, wenn er weiß, datz es der Wunsch seines Vaters und des ihrigen war, die Güter der Groves mit den Gütern der Marschalls durch A 4 M , ' 1. Ai . V 9 CTT y kilMi A tmt yvum.y gu vutuuvjvu : -cuiv vuijiter es wagen. Und sie las mit schneidender, sarkastischer Stimme: Ich weiß, geehrte Dame, daß mein verstorbener Bater und Ihr Mann andere Ansichten in Betreff meiner und Eoraliens hatten und ich gedachte bei meiner ötückkehr aus Europa diesen Absichten gemäß zu handein. Aber ich traf mit ihrer Nichte zusammen. Ich liebe sie und glaube daß meine Licbe erwiedert wird. Es wäre ."V I w . oayer eine Aeleldkgung, Ihrer ocyter meine Hand anzubieten, ohne daß ich ihr mein Herz mitgeben könnte. Wsll:n Sie mir also gestatten, in JhrerFamili: nicht als 2oh!, sondern als Nene und liebevoller Cousin der theuren Eoralie cinzu treten.' Der Brief enthielt noch Bieles in diescm Ton:. Der Schreiber empfand offenbar die Schwierigkeit seiner Stellung, abcr aus jeder Zeile leuchteten männliche Wahrheit und ein Ehrgefühl, das jede unwürdige Handlung verschmähte. Viele Mutier hätten bei Durchsicht des Briete, dem Himmel für die Errettung der Tochter aus der Hand eines Mannes gedankt, der ihr ftmd nur um seines Geldes Willen heirathen wollte, denn Eoralie war eine reiche Erbin, und Anna .besaß nur ein sehr mäßiges Einkommen. Aber Vlanche Estabrook war eine jener Frauen, die um jeden Preis ihren Willen durchsetzen müssen. Jahrelang hatte sie Walter' Marschall als den zukünftigen Gemahl Eoralien's betrachtet. Das Projckrwar schon-an der Wiege der Kinder erörtert worden, und die Mütter, die eine geschwisterliche Zuneigung fürchteten, hat- ' ten rie jungen Leute sorgfältig fern von einander gehalten, bis Eoralie in die Gesellschaft eingeführt wt wurde, als Walter soeben aus Europa zurückgekehrt war. Esschien'ogar jetzt noch der erzürnten Mutter unglaublich, während sie über die Beleidigung zitterte, für welche sie den Brief ansah. Der junge Erbe der MarSchalls hatte Coralien während des Winters jede mögliche Aufmerksamkeit erwiesen und mit großer Freude eine Einladüng angenommen, während des Sommers auf dem Gute der Groves zu verweilen. Die Mutter glaubte, daß ihre .Pläne der Erfüllung nahe seien, als der Brief alle' Hoffnungen vernichtete. Während Itf r?f rrrmtm ?Rstr?i iiftir ihr j V .V - VtVi S V V V V V v vs V dankt;: brütete, öffnete sich die Thüre und , Ecralit trat herein.. Schnell wie der Btz schind jede Spur von Aergcr aus den:' Gefixte der Mutter, und sie schaute 'läckelnd ihr Kind an. Verückjlchtigte man den Unterschied im Alter, so war das jüngere Gesicht das Abbild des älteren derselbe zarte Teint, die regelmäßigen Gesichtszüge, die großen blauen Augen und üppige Fülle tieffi.rvn iares, dicstlbc wfc?rnr?dc ' T ' , - r j - ' f. 1 jv v;. t4vv .ivi.!iuu bei ber älteren Dame, aber in ihrem Kinde wohl entwickelt. Nur das Lächeln rn,s isirenAuaen sckien wabrer und treuer als das ihrer Mutter; die Töne von Eoraliens Stimme waren klarer und - sympathischer als die melodische Stimme ihrer Mutter.' Was Vlanche Estabrook blos schien, das war Earolie inWahrheit, treu, wahr und zart. Als sie jetzt hereinschwebte, in ihrem weißen Morgengewände mit den rothen Bändern, die so , ... it.. t:j rri:t.:i gur zu lyrer eigenrvumnen vimiii paßten, schimmerte ein vergnügtes Lächeln aus ihren sanften blauen Augen. Mama, sagte sie, hat Walter Dir seine

Liebes Epistel geschickt? Er hat Aennchen zu einer Spazierfahrt bewogen, und ich

hatte aus Gesalligrett heftige opsschmerzen, die mich verhinderten, mitzufahren. Du weißt also, sagte die Mutter ruhig daß dein Eavalier Deine Farbe aufgege: ben hat. Nein, Mama, er hat sie nie getragen. Papas mögen denken, aberKinder lenken. Ich kann Walter durchaus nicht der Unbeständigkeit anklagen, denn auf dem ersten Balle, auf dem ich ihn traf, sagte er mir, daß er nie schönere Augen gesehen, als die sanften braunen meiner Eousine Anna. Später mußte ich geduldig lange Vortrage über kastanienbraune flechten, Shlphiden-Gestalten, lächelnde rothe Lippen und den ganzen Katalog der Reize mit anhören, bis er mir gestern ein an Dich gerichtetes Eouvert zeigte worin, wie er sagte sein Geheimniß eingeschlossen sei. Die liebe gute Anna, ich freue mich daß sie einen solchen braven Mann bekommt. Sie konnte nie in Gesellschast glänzen, aber ich könnte mir keine reizendere Hausfrau denken. . Ich freue mich, daß Du keine Enttäuschung fühlst, war die Antwort Dein Vater wünschte immer sehnlichst, die Güter vereinigt zu sehen und ich fürchte, daß ich Dir gegenüber mit zu großer Bestimmtheit von der Sache gesprochen habe. Durchaus nicht, liebe Mama. Ich bin nicht un Mindesten darüber betrübt und die Wahrheit zu gestehen, obwohl Walter Marschall ein guter und braver Mann ist, so ist er doch nicht nach meinem Geschmack. Ich will etwas Höheres. Größeres einen Mann, der mehr ist als Andere Männer, nicht vermöge seines Geldes und' ererbten Reichthums, einen MannSie stockte. Eoralie, sagte die Mutter mit etwas gerötheten Wangen, hast Du diesen idealen Mann gefunden ? Ich habe von ihm geträumt, antwortete sie mit sanftem Lächeln. Ein Mädchen darf noch träumen, nicht wahr ? Du träumst vielleicht von einem ?)aler, einem Dichter oder einem Helden ? Aber Mama, wer kann einen Traum so bestimmt beschreiben ? Aber da kommt unser Liebespaar. Ich will Dich mit ihnen allein lassen, damit Du ihnen Deine Zustimmung ertheilen kannst Sie entschwebte, ohne den starren, grausamen Blick in den Augen der Mutter zu bemerken. Hat sich Alles gegen mich verschworen, murmelte Mrs. Estabroock. Sie liebt Eylde Gordon, einen Poeten, einenMann ohne einen Heller Vermögen, ohne Familie, irgend ein aufgelesener Findling, der sich mit seinen Gedichten in die höhere Gesellschaft hineingedrängt hat. Wie konnte ich träumen, daß seine großen, schwärmerischen Augen und schönes Geficht dieses Unheil anrichten würden? Ich dulde es nicht ; Walter Marschall muß Eoralie heirathen. Und sie wandte sich dem Liebespaare zu, um es mit süßen sanften Worten zu bewillkommen. Sie dankte Walter für seine mannhafte Offenheit und seine unselbstsüchtige Liebe zu dem erröthenden Ä!ädchen, das sie so liebevoll küßte. Es war sonderbar, das trotz der innigen Liebe eine ungewisse, unbestimmte Entfremdung zwischen den jungen Leuten eintrat, die einander so zugethan waren. Walter konnte nicht umhin, auf die Gesinnung der Mrs. Estabroyk einzugehen, welche die Verlobung mit einer Art Mitleid betrachtete, als wenn er sich mit einer ihm nicht ebenbürtigen Person für das ganze Leben verbunden hätte. Sie war viel zu klug, um auf die Vermögensunterschiede zwischen den Verlob, ten hinzudeuten, aber in zarter Weise wies sie auf die mißlichen Verhältnisse während der Kinderjahre ihrer Nichte und deutete auf Mängel hin, die sich nicht abstreiten ließen. Die Thatsache, daß Anna erst vierzehn Jahre alt war, als ihre Eitern starben, und daß sie dann ein Unterkommen bei der Schwester ihrer Mutter fand, boten die Grundlage zu Anspielungen auf die mangelhafte Jugendziehung. Anna wußte sie, das .Leben auf eine andere Art zu verbittern. Mit derselben Vorsicht und in Form einer mütterlichen Zuneigung, wußte sie dem Mädchm zuzuflüstern, daß Walter durch seine Helrath ein großes Opfer brmge. Sie vertraute dem Mädchen die Pläne des Mr. Marschall und des Mr. Estabrook an, und heuchelte großes Erstaunen, daß Anna noch nichts davon gehört habe und gab ihr so indirekt zu verstehen, daß sie zur Verrätherin an Eoralie geworden sei. Mrs. Estabrook kannte zu gut die Eharaktere, mit denen sie es zu thun hatte, die offene Männlichkeit Walters und den sanftmüthigen Charakter seiner Verlobten. Von Eoralie, wußte sie, hatte sie keine Unterstützung ihrer' schleichenden Pläne zu erwarten, sie begnügte sich daher damit, in vorsichtiger Weise die Vorzüge ihrer Tochter in's Licht zu stellen, wo sie am hellsten von Annens minder ins Auge fallenden Eigenschaften abstachen. T! V!. 1 ?' V!.' .nt'.it vv ov.i'vtnikj i, iit t'itr.4t unbehaglichen und unerquictUchen .Zustände befanden, kam ein Brief, welcher Anna Hartmann einen höchst unerwarteten Anspruch auf Gleichheit mit Coralien's großem Reichthum gab. Mrs. Estabrook kannte die Familie ihres Gatten so wenig, daß sie ihre Nichte fragen mußte, wer der Onkel sei, der gestor'ben war und Anna ein solch' großes Vermögen hinterlaffen habe. Ich weiß sehr wenig von meinem Onkell Willis antwortete Anna. Ich habe ihn nie gesehen und sicherlich nie erwartet, sein Vermögen zu erben. Er war ein Junggeselle, der den größten Theil

seines Lebens mit dem Ankauf von Gemälden, Edelsteinen und ' (Kuriositäten verbrachte, und deswegen sehr viele Jahre

im Auslande verwalte. Ich habe meinen Vater oft von den kostbaren Steinen in dem Kabinet dös Onkels erzählen hören, von den Kunstwerken in seiner Gallerie und den Euriositüten in feinem Museum. In meiner Jugend ivurde ich immcr mit dem Versprechen ermuntert, daß wenn ich groß würde, sollte ich nach Ferndale reisen und den Onkel Willis und seine . hübschen Dinge sehen. Ich kann es kaum fassen, daß Alles dies jetzt mir gehört. Könnten wir nicht einmal hinfahren und dort einen Tag verweilen ? Es ist ja nur ein paar Stunden Fahrt von hier. , Ganz gewiß, liebes K'nd, ganz abgesehen, daß der Platz jetzt Dir gehört, macht schon die Beschreibung mich neugierig ihn zu sehen. Du kennst ja meineVorliebe für Gemälde, Büsten und sonstige derartige Kunstgegenstände. Wie wäre cs, wenn wir am Mittwoch dorthin reisten ? Walter begleitest Du uns ? Ein schönerer Tag leutete nie, als der Oktober-Morgen, da die kleine Gesellschaft von Vieren den Zug in Cleveland verließ und in einer Kutsche nach Ferndale fuhr. Die Blatter prangten in herbstlicher Führung, die Luft war kühl aber klar, die. Sonne glänzte am Wolkenlosen Himmel. Nach einer angenehmen Spazierfahrt gelangte man nach dem stattlichen Hause. In der Küche befanden sich zwei Dienstpersonen, die auf alle Fragen Antwort gaben und die Schlüssel der verschlossenen Thüren ablieferten. Ich kann keinen großen Schmerz empfinden, sagte Anna nach einer Beschreibung des plötzlichen Todes ihres Onkels, da ich ihn niemals gesehen habe. Wäre es herzlos, Tante, durch das Haus zu gehen ? Durchaus nicht Kind ! Früher oder später müssen wir doch durch das Haus gehen. Sollen wir erst auf das Zimmer gehen, welches für die Gemälde und Kabinetsstücke eingerichtet worden ist? Wie Du willst. Das Zimmer war ein langer schmaler Anbau zum Hauptgebäude, mit drei Abtheilungen. Eine Abtheilung mit einem Glasdach beherbergte eine herrliche Sammlung von Gemälden und Aildsäulen, die zweite Abtheilung war ein vollkommenes Museum von' Euriositäten und die dritte enthielt allerlei Kabinetsstücke, A!ünzen, Metalls und cdle Steine. Die jungen Leute waren ln der Betrachtung emes scheußlichen Götzenbildes vertieft, als Mrs. Estabrook ein Schubfach im Juwelcn-Schränkchen öffnend, durch einen seltsamen Ning, in einem kleinen offenen Kästchen liegend, angezogen iourde. Das Dessein war ein merkwürdiges. Zwei Schlangen in einander gewunden, die Köpfe zugekehrt, und die hervorstehenden, gegabelten Zungen halten einen großen Smaragd. Die. Arbeit war eine ungemcin künstlerische. Jede einzelne Schuppe war mit Sorgfalt bearbeitet. Um das Kästchen herum - war ein Stück Papier gewickelt, worauf stand : Den Ring in dieser Schachtel kaufte ich während meines Aufenthaltes in Benedig, als Probe einer vergessenen Kunst, der Vergiftung durch Druck. Das Gift befindet sich in den gespaltenen Zungen der ineinander gewundenen Schlangen und durchdringt die Haut, sobald der Ning über den Finger gezogen wird. Ich selbst glaube nicht an Gefahr, möchte aber diejenigen, welche das Juw:l hantiren, von der Gefahr einer Entfernung desselben aus er Schachtel warnen, da eine Möglichkeit vorhanden ist, daß das Gift wirklich cristirt, wie beschrieben wird. Das Juwel heißt : D e r Stich der Schlange und soll auf Befehl eines Vorgias angefertigt worden sein." Langsam las Vlanche Estabrook jedes Wort auf dem Zettel während ihre Augen vor teuflischer Freude glühten. Bin ich erst diese Erbin mit dem Kindergesicht los, sagte sie im Flüstertone, dann wird Walter sich wieder Coralien zuwenden. Ich bin dessen sicher, .ich glaube, daß er schon seine übereilte Wahl bereut. Mit großer Vorsicht faltete sie das Pzpier und steckte es in die Tasche, den Ring stellte sie an eine Stelle hin, wo er Jedermann in die Augen siel, worauf sie sich den beiden Mädchen im Nebenzimmer anschloß. Darf ich mir die Freiheit nehmenAnna, fragte sie, mit einer gewöhnlichen sanften Stimme, nachzusehen, was die Dienerschaft uns zum Imbiß bereitet hatt Ich habe bereits mit ihnen darüber gesprechen, sagte Anna, aber ivcnn Tu die Leute ein wenig beaufsichtigst, thätest Du mir einen Gefallen. JZecht gern. ' Schau Dir indessen einmal die prächtigen Juwelen im Nebenkabinet an. Ich furchte manchmal beim Anblick dieser Diamanten das zehnte Gebot zu vergessen. Tante, sagte Anna mit Eifer, Du kannst Dir ja irgend welche Steine nchmen, die Dir gefallen, nur gestatte mir, daß ich sie für Dich fassen lasse. Danke Dir, meine Liebe. Nach dem G'ficii wclivn wir sie zusammmen betrachten. Sie verließ das Zimmer und die beiden Mädchen machten sich an die Besichtigung der Juwelen. Sogleich erblickte Eoralie den Smaragd Zling, dessen herrliche Arbeit ihre Bewunderung erregte. Mir gefällt der. Ring nicht besonders, sagte Anna, ich kann Schlangen, wirkliehe oder-nachgemachte nicht leiden. ' Aber sieh einmal die kleinen Diamanten - Augen und die herrliche Fassung. Ich glaube, einer der Hauptreize des Ninges ist seine seltsame Form. Dann und wann, fuhr sie fort, sind greuliche Dinge der Neuheit wegen von Neiz. Eines mei-

ner Armbänder, das ich am liebsten trage, stellt eine Schlange dar. Dann nimm doch den Ning, der paßt ja ganz vortrefflich und ist nicht so groß, daß Du ihn nicht tragen könntest. Eoralie zog den Ning über den Finger und weidete ihr Auge an dem Gefunkel der Diamanten. Ich muß etwas schöneres für Dich sinden, sagte Anna, denn es könnte Unheil bringen. Dir eine Schlange zu schenken. Komm, wähle Dir einige Juwelen und wir wollen sie. dann in anderer Form fassen lassen. 'Eoralie küßte das liebliche zu ihr emporgerichtete Gesicht. . Dazu gehört wohl mehr als ein Ning, um unsere Liebe zu umwölken, sagte sie

! zart. Walter, Du solltest einige von diesen Perlen zu einem Brautschmuck nehmen. Sind sie nicht lieblich? Unter diesem Gespräch entfloh die Zeit bis ein Diener die Drei zum Mahle beschied. Mrs. Estabrook warf schnell einen Blick auf Anna'S Hand und zuckte ein wenig mit den Schulten:, bei sich denkend : Sie hat ihn nicht angethan ; ich muß sie nach dem Essen dazu bnngen. Ehe man sich zum Essen gesetzt hatte, war Eoralie ein wenig schwankend, auf das Sopha gesunken und stützte ihren Kopf auf den Arm. Sorgt Euch nicht um mich, sagte sie, während eine Todesblässe über ihr Gesicht zog, ich bin nur ein wenig müde, sehr müde, fügte sie hinzu. Meine Hand und mein Arm werden so starr und es kommt immer 'mehr, immer mehr. Mutter, Anna ! Schwächer und schwächer wurde die Stimme. Von einer plötzlichen Furcht erfaßt, eilte Mrs. Estabraok über das Zimmer und erfaßte die weiße Hand, die in den Falten von Coralien's Kleid verborgen gelegen hatte. Ja, er war dort: Der Stich der Schlange hatte ihr eigenes Kind getroffen. Der Dolch, den sie auf ein anderes Herz gezückt, hatte ihr eigenes Kind durchbohrt. Eoralie ! Eoralie ! schrie sie, wache auf : Sage, daß Du nicht todt bist. Die gellende Stimme der Verzweiflung drang an die erstarrenden Sinne des sterbenden Mädchens. Laß mich ruhen, murmelte sie, es ist wie im Himmels hier zu liegen und zu schlafen. Walter! Anna! rief die halb' rasende Mutter, holt einen Arzt, schnell, sie stirbt, sie bat einen vergifteten Ning an. O, wie kann ich sie retten ? Fragt mich nicht. Holt einen Arzt ! Eoralie ! Eoralie ! Blick auf sprich zu mir ! Aber die Rufe waren für die Ohren des. Mädchens verlor'en, welches in eine tödtliche Betäubung gesunken war. Auf den ersten Ruf war Walter zu einem Arzt geeilt und Anna half ihre Tante durch allerlei Hausmittel das Leben in das Gesicht zurückzurufen, welches ' so blaß und lieblich im tiefen Schlafe! war. Der Ring schien festgenagelt an dem schlanken Finger ; es war so schwer ihn zu entfernen, und als er endlich herunter kam, sah man zwei Linien von dem Nagel bis zum Knöchel blutroth auf der wächsernen Haut abgezeichnet. Vergebens versuchte der Arzt jedes Velebungsmittel. Der tiefe Schlaf dauerte mehrere Stunden. Die Athemzüge wurden immer schwächer, bis alle Pulse stockten und Eoralie todt in den Armen ihrer Mutter lag. Das Geheimniß war bald erklärt. In der Naserei ihres Schmerzes erzählte Vlanche Estabrook ihren teuflischen Plan von Anfang bis zu Ende und in ihrer Tasche fand man das Papier, als schließlich Bewußtlosigkeit auf ihr Toben folgte. Eine Zeitlang schien es, als würden Neue und Gram ihre Lebenslust verzehren, aber unter Anna's liebevoller Pflege erholte sie sich von einer Gehirnentzündung, die den Körper zum Siechthum brachte und ihren Geist auf immer zerrüttete. Jahre darauf, als Anna ein glückliches Weib und eine stolze Frau war, büßte Blanche Estabrook in der Zelle eines Irrenhauses ihre Strafe ein, während Eoralie in ihrem Grabe ruht, das Opfer des Stichs der Schlange." Zwei Iayre auf den FidschiInseln. Eine Engländerin, Miß Gorden Eumming hat eine Folge von Briefen veröffentlicht, in denen sie auf höchst lebendige Weise das Leben der Europäer auf den entlegenen Fidschi-Jnseln schildert. Der Unternehmungsgeist englischer Damen ist sprichwörtlich geworden ; aber selbst Engländerinnen würden sich noch ganz vor Kurzem nicht entschlossen haben, auf diesen Inseln herumzureisen, wo die Eingeborenen als Menschenfresser bekannt waren. Es ist jedoch eine große Verändirung, mit ihnen vorgegangen, und zwar nicht erst seit ihrer Annexion an Großbrittannien im Jahre 1874, sondern schon einige Zeit vorher,' so daß es jetzt verhältnißmäßig sicher ist dort zu reisen, wenn man auf Entbehrungen aller Art gefaßt ist. Außerdem wa? Miß Elkmmmz in besonders günstiger Lage. Sir Arthur Gordon, der erste englische Gouverileur, hatte sie eingeladen, ihn und seine Frau nach ihrem neuen Wohnorte zu begleiten, so daß sie, theils unter seinem Schutz, theils durch die Vortheile, welche seine Stellung ihr verschaffte, einen großen Theil der Inselgruppe kennen lernte. In den ersten Briefen macht Miß Cumming ihre Freunde mit den Verhältnissen ihrer Colonie bekannt. Die Annexion kam durch den freien Wlllen der Häuptlinge zu Stande. Schon im Jahre 1804 landete eine Anzahl entwichener Sträflinge aus Neu-Süd-Wales an den

Küsten der Fidschi-Jnseln ; sie ließen sich dort nieder und erlangten einen bedeutenden Einfluß während der immer tobendcn Kriege zwischen den verschiedenen Stämmen. Da sie gänzlich gewienlos und vom Gesetz unerreichbar waren, suchten sie ihre selbstischen Zwecke durch zweideutige und unerlaubte Mittel zu erreichen.' Sie suchten die gegenseitige Eifersucht der Häuptlinge zu nähren, bis bluticze Kriege das Land verwüstet und die Emwohner dezimirt hatten. Im Jahre 1820 landete eine kleine Schaar auf. opfernder Missionäre, welche es sich mit großer Selbstverleugnung zur Aufgabe machten, die bösen Einflüsse jener weißen Männer zu bekämpfen und die Wildheit der Eingeborenen zu zähmen. Ihr Erfolg war so groß, daß schon zwei Jahre vor der englischen Annexion 1400 Schulen und 900 Kirchen durch ihre Bemühungen errichtet waren, und daß der Kanibalismus fast gänzlich aufgehört hatte. Miß Cumming kam im Herbst 1375 an, bald nach dem Aufhören der. schrecklichen Masern-Epidemie, die ihr Geißel über die Insel geschwungen und buchstäblich den vierten Theil der ganzen Vevölkerung hingerafft hatte, so daß die Zeit der englischen Besitznahme auf immcr als eine Schrcckenszeit dastehen wird. Es scheint, daß die Masern, die wir als eine einfache, selten gefährliche Kinderkrankheit betrachten, einen pestartigen Charakter annehmen, sobald sie in die Südsee - Inseln eingeschleppt werden. Durch die Unvorsichtigkeit einiger Makrosen kamen sie in die Fidschi - Inseln ; es war die erste Epidemie, von der sie je heimgesucht worden war, und man mußte befürchten, daß auch die moralischen Folgen vcrhängnißvoll sein würden. Gtücklicherweise wurden sie durch die Besonnenheit der Europäer abgewendet, zugleich aber Vorsichtsmaßregeln .gegen ein mögliches Einschleppen der Pocken in Anlvendung gebracht. Miß Cumming erzählt, daß die Insulaner sich glücklicherweise der Impfung nicht ungern unterwarfen. Sie ritzen gern ihre Haut, soWohl als Heilmittel als zum Zierrath; so fanden sie das Verfahren anziehend und gingen freiwillig zu dem Arzt, den sie den Zimmermann des Todes" nannten, um sich impfen zu lassen. Miß Cumming erzählt, sie habe bald entdeckt daß sie in keinem Sinn in ein Land gekommen sei, wo Milch und Honig fließt, und daß die Gehalte der Kolonialbeamten unmöglich ausreichend sein könnten. Die nothwendigen Lebensbedürfnisse waren sehr theuer und schwer zu beschaffen. Fische waren überhaupt kaum zu haben, obgleich das Meer reich an vielen guten Arten ist. Gemüse waren um keinen Preis zu erlangen, Obst war selten und bestand nur aus Bananen, Ananas und Apfelsinen, von denen aber nur die schlechtesten zum Verkauf gebracht wurden. Milch kostet einen Schilling das Quart, Eier drei Schilling das Dutzend, Fleisch von geringer Qualität war so theuer wie in Europa, Geflügel noch theurer u. s. w. Die Miethspreise und der Wäscherlohn waren ganz übertrieben. Und nun noch die Quälereien, die eine Hausfrau täglich im Kampfe mit dem aus Wilden bestehenden Gesinde! zu ertragen hat, selbst wenn es ganz gutartige Leute sind! Wie Miß Cumming sagt, sehen sie ganz intelligent aus, sind aber entweder dumm oder ganz idolent und zeigen nicht den mindesten Wunsch etwas Neues zu lernen. Täglich muß man ihnen auf's neue zeigen, wie die Sachen gemacht werden, und kann sich überzeugt halten, daß sie, sobald man den Nücken gewendet hat, ein Stückchen Tabak in ein Bananenblatt wickeln und ruhig ihre Cigarrette rauchen werden, ehe sie die vorgeschriebene Arbeit' auch nur anrühren. Vielleicht kommen sie einem sogar nach, um sich zu erkundigen, wo die SchwefelHölzer sind, und die einzige Antwort auf eine Ermahnung ist uialua" (nachher) ein allgemeiner Grundsatz, welcher der Fluch des sidschianischen Lebens ist." Im Ganzen sind die Insulaner ehrlich, obgleich sie zuweilen der Versuchung nicht widerstehen können, große englische Badetücher zu entlehnen", welche sie zu Nocken verwenden, oder ihr Haar mit feinen Vatisttüchern zu schmücken. Da es nach ihren Begriffen jedoch nur recht und billig ist, daß sie Gegenstände benutzen, die ihren Häuptlingen gehören, so ist es natürlich, daß sie auch bei ihren europäischen Herren keinen Unterschied des Eigenthums anerkennen. Ein echter Fidschianer gibt sich gern der Betrachtung seiner eigenen Schönheit hin. Nach Miß 'Cumming's Urtheil sind sie allerdings ungewöhnlich schöne Leute, von starkem Muskelbau und einnehmenden Zügen, welche noch durch einen gewaltigen, sorgfältig gepflegten Haarwuchs hervorgehoben werden. Die kleine Kolonie englischer Beamten mußte zuweilen aus Mangel an den gewohnlichsten Bequemlichkeiten zu seltsamen Auskunstsmitteln greifen, wie Miß Cumming humoristisch beschreibt ; doch übergeht sie alle diese in einem heißen Klima doppelt fühlbaren Beschwerden mit der Heiterkeit einer erfahrenen Neiscndcn. Im Ganzen war sie von den Insulanern entzückt und spricht wiederhol von der würdigen Höflichkeit ihres Wesens, ihrer Freundlichkeit und Gastfreiheit, von der sie auf ihren Besuchen der verschiedenen Inseln viele Beweise empsing. Diese Reisen unternahm sie zuweilen in der Gesellschast von Missionären, zuweilen aber auch allein, und sie gesteht, daß es ein großer Theil des Reizes ihrer Wanderungen durch die wilderen Gegenden in dem Bewußtsein lag, daß man sie einige Jahre früher- sicherlich verspeist haben würde. Sie leat ein sehr anerkennendes Zeug-

niß für die Wirksamkeit der Missionäre

ab, und sagt, sie habe nie frommere GfoU sten gesehen als die Fidschi-Jnsulancr. In einem Punkte war das Land unter ihrer Erwartung : Sie fand, daß es fast gar keine Blumen gäbe. Dagegen fanden sich sehr schöne Farnkräuter in großer Anzahl und in den verschiedensten Arten. Auch die Thierwelt ist sck'waeb vertreten; es gibt buchstäblich keine andercu' emhelmlschen Säuzethiere als Platten und fliegende Hunde) und selbst die dortige Ratte ist ausgestorben, seit fremde Ratten mit cn Schiffen kamen. Qr;u zenlos war das Erstaunen der Eingbörenen beim ersten Anblick eines Pferdes, ds einem Beamten gehörte. Sie versammelten sich um das Thier,' indem sie ausriefen: O, das große Schwein!" Und ein Mann, der sich näherte und cs am Schwanz zog, war nicht wenig erstaunt, einen tüchtigen Fußtritt zu erhalten. Auch Reptilien gibt cs wenig, so daß Fliegen und Moskitos fast die einzigen Geschöpfe sind, mit denen man zu kämpfen hat, die aber freilich quälend geNUg sind. Die wenigen Schlangenarten, die eristiren, sind nicht giftig. Dennoch lauern ganz besondere Gefahren auf den Unvorsichtigen. Die gewöhnlichste bietet'dic Vamnessel, ein großer Waldbaum. Schön, aber verräterisch sind die großen glänzenden Blätter, weiß oder rotb geädert, dem Auge angenehm aber verderblich bei der Berührung. Es dauert zuweilen Tage lang, bis der brennende Schmerz nachläßt. Außerdem gibt es andere Bäume, die so giftig sind, daß es Gefahr bringt, sie nur zufällig zu berühren. Einer derselben ist der Kaukoro oder die Juckpslanze, aus der ein milchartiger Saft quillt, der furchtbare Qualen verursacht, besonders wenn der kleinste Tropfen in die s)cähe des Auges gelangt. Es ist vorgekommen, daß ein Mann, der diese Eigenschaft nicht kannte, das Holz zum Bau seines Kahnes oder als Mast verwenden w'vlltc und sich bei der Arbeit auf den Stumm sitzte; da entdeckte zu spät, daß das feine Gift durch alle Poren gedrungen war ; Eine heftige Nöthe bedeckte seinen ganzen Körper und Verursachte unerträglichcsJucken ur.drcnnen, das Monath zmveilen Jalne dauer:. Auf ihren Reisen wohnte Miß Eumming stets in dem Hause, das dem Hauptling des Dorfes gehörte, von dem sie in: mer gastfreundlich eingeladen iourde. Alle Häuser, inögen sie Armen cdcr Reichin gehören, sind nach demselben Plane angelegt. Sie find auf einem steinernen Fundament erbaut, das mehrere Fuß hoch ist, um das Haus über den feuchten Äoden zu erheben. Einige Stufen führen hinauf ; eine mit Wasser gefüllte Schale ladet den Besuche? ein, seine Füße ju waschen bevor er eintritt. Es sind keinerlei

Möbd vorhanden ; ein Haufen weicher Matten genügt zur Lagerstätte. Jees Haus enthält nur einen Raum, der natürlich an Größe verschieden ist ; aber auch oie größten sind durch die Lange e:rnaer m Pfäblcn ;uaebaucnen Bäume bej V I I 4 V 4 " schränkt, welche auf dem Boden liegen t c . r. . j - . uno oas parnvcri rragcn, aus weicven das schwere Strobdach rubt : alles wird dirch ausrecht stehende Bäume gestützt, i ? . -..r.i ' v c - ooen cingeicici uno mu cen uarien vielen einer Art wilden Wein ;usammenaeknüpft sind. Zur Stütze der Seitencxs' -w a cnriAfftiM St. fv i a s . jvmivv uuv giu yuiituuucj vti uiiiuuvlhürme dienen schwarze, etwa zehn Fuß hohe Säulen, aus den Stengeln der schönen baumartigen Farrn gebildet, die hier in solcher Menge wachst. Etwa 150 solcher Säulen sind zum Bau eines Hauses nothwendig. Die Wände, größtentbeils aus Sckilf aebaut. sind nackAunen dicht mit trockenem Laub ausgefüllt. Schornsteine sind unbekannt ; so kann der Zauch sich seinen Weg suchen. -)!achts cv :x' it. c v ' r negl oie tfurnuie uiu uu tfuunctn aus Matten rings um das Feuer ; nur in ganz vorzüglichen Häusern werden Nachts Vorhänge von selbstgewebtem Stoff aufgehängt, um das obere Ende in besondere Abtheilungen zu trennen. ) Flying foxes, eine Art Vampyr, der sich nur von Früchten r.ährt. Der Buchs enmacher des ersten Hecker-Regiments, Peter Paul Singer, ist kürzlich zu La Salle im gleichnamigen Jllinoiser Eounty gestorben und in Ottawa, dem Hauptorte desselben Eounty begraben worden. Am Grabe trugen die Sänger des Ottawa TurnVereins" einige Lieder vor, worauf dem Wunsche des Verstorbenen cemäß, Herr Geo. W. 3!avens einige Worte sprach. Singer wa? am 29. Juni 1823 zu Altheim im Württembergs? Obcramt Horb geboren und kam vor 30 Jahren nach Amerika. Er wohnte dann 11 Jahre in Ottawa, diente nach Ausbruch des Bürgerkrieges tl Jahre lang als Büchsenmachcr im 1. HeckerRegiment und wohnte nach seiner Rückkehr aus dem Felde vier Jahre- lang in Peru, also ebenfalls im County La Salle. Bon dort siedelte er nach der Stadt La Salle über, wo er 1 1 Jahre und bis zu seinem Tode ununtcr brechen seinen Wohnsitz hatte. Dieser Tage feierte zu Ottowa in Illinois der ehrwürdige Fricdensrichter Fischer mit seiner Gattin den 00. Geburtstag des ehelichen Bundcs in bcs-er Gesundheit. Von allen Seiten wurden, dem wackeren alten Paare erhebende Beweise der Achtung und des Wohlwollens der Bevölkerung zu Theil. Obwohl schon über 80 Jahre alt, marschirt der Squire" noch ieden Moraen mit festem Scbritt in sein Bureau, und seine gerichtlichen Entscheidungen zeichnen sich durch scharfe, bestimmte Fassung, Logik und verständige Begründung aus. - Seine 76 Jahre alte s4frt ft nkrt w f TT.3 tnr( stt ti. VUttllt lVlllUU9 IIVU.' (lt iU4lvJ.( Jn denHopfengegenden in Oregon herrschte ein großer Mangel l an Arbeitern. Sogar Indianer, fanden ( leicht Beschäftigung beim Hopfenflücken.