Indiana Tribüne, Volume 4, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 August 1881 — Page 4

Sndiana Hribune. (Wochenblatt.) Office: Virginia Avenue.

Entered as eecond-class matter at the Po3toffice at Indianapolis, Indiana.J AbonnementsPreise : In der Stadt durch die Post iuS HauS geliefert Per Jahr im Voraus .0. Per Nummer K Cents. R. TennbardtL5Co., Herausgeber. Indianapolis, Ind., den 30. August 1831. Fürstenmord und Massenmord. Wie sehr der Mensch das Produkt der gangener Zeiten ist und wie Wenige sich in den aufkeimenden Geist der Gegenwart finden können, das bcmeist zur Genüge der Umstand, daß es eine ganz erkleckliche Anzahl Zeitungen giebt, welche die Aus. lieferung Hartmann's auf den Grund hin befürworten, daö er einen Mordversuch machte und daß in dem Umstände, daß der zu Ermordende ein Kaiser war. kein versöhnender Umstand liege. Ja, wenn das russische Volk in offener Revo lution ausbräche, dann würde vielleicht unsere garze Preffe Beifall jauchzen und wenn dabei auch Hunderttausende Gut und Blut verlieren würden. .Natürlich ! Verdanken wir doch auch die Freiheit unseres Landes einer blutigen Revolution, Was ist da selbstverständlicher, als daß wir mit der Revolution sympathisiren. DaS hiesige Journal schreibt; Kein Volk leidet unter so schwerem und unnachgiebigem Despotismus, als das rufsische, und Amerikaner ohne Ausnahme bringen ihm die herzlichste Sympathie in seinen Freiheitsbestrebungen entgegen. Aber geheimer Mord, Dynamit-Atten täte, das Jndiluftsprengen von Eisenbahuzügen und Palasten wobei Viele un schuldig ihren Tod finden, sind nicht die Mittel, welche das amerikanische Volk gut heißt. Wenn offene Revolutionen gegen den Zaren ausbrechen sollte, das wäre ehrenhast und wohl zu vertheidigen und ohne Zweisel würde Amerika so viel wie möglich helfen. Aber die Art und Weise der Nihilisten, wie gerecht auch im mer ihre Sache und wie gebietend auch die Veranlassung dazu sein möge, kann von der ganzen civilisirten Welt nur für verdammlich und verwerflich angesehen werden. Wenn das, was Hartmann von sich selbst erzählt, wahr ist, dann ist er einMörder, nicht mehr und nicht weniger. Wäre er ein Revolutionär, dann wäre sein Asylrecht vollkommen, so ist er aber ein Mördtt." Wir haben d:e Worte des Jaurnal- angeführt, weil das ungefähr der Ton ist, der Be'reffs dieser Sache in der amerikanischen Presse herrscht, obwohl die Ansicht bereits ansangt, sich zu wen den. Wäre er ein Revolutionär!. Als ob Hartmann kein Revolutionär wäre, als ob nur der Revolutionär wäre, welcher Tausende zum Würgen und Morden sührt. In Rußland herrscht der Wille des Zaren, das Wohl und Wehe des rus fischen Volkes hängt von einem Federzug der kaiserlichen Hand ab, dieser Zar hält die Freiheit des Volkes fest in seiner geschloffenen Hand, er weigert sich fie zu öffnen. Man will ihn zwingen. Soll man ihn zum Zweikampf herauffordern ? Giebt es Jemanden, der dumm genug ist, zu glauben, daß er stch stellen würde? Also bleiben nur zwei Dinge übrig, ent weder ihm aufzupaffen und ihn durch irgend welche Mittel aus dem Wege zu räumen, oder Revolution anzuzetteln. . Ganz abgesehen von den ungeheuren Schwierigkeiten, aus welche man stoßen würde, wollte man ein so verkommenes Volk, wie die Russen revolutioniren, was wäre die Folge einer Revolution. Ein gegenseitiges Abschlachten zwischen Volk und Militär, Kartatschenprinz.Auflage No. 2. Und dabei säfc der gewaltige Zar auker Schubweite an irgend einem Fenster und sähe zu, mit seine Neben Un terthanen in Uniform seine lieben Unter thanen ohne Unisorm zu Hunderten oder Tausenden umbringen, und wie von ihnen selbst ebenso Viele umgebracht mx den. Freilich, das wäre ehrenhaft ! Was liegt tman, wenn Taulende aus dem Plebs Leben oder Gliedmaßen einbüßen. An gemeinem Bürgerblut ist ja Nichts gelegen. Wenn aber ein Patriot nicht das Leben und das Blut seiner Mitbürger auf das Spiel setzen will, wenn er alle Gefahr ganz allein aus sich nimmt und gegen die Person deffen revolutionirt, der das Schicksal des Volkes in seiner Hand hat, dann ist er ein gemeiner Mörder, wie gerecht seine Sache auch sei. Seltsame Verirrung des menschlichen Geistes. Es ist derselbe Unsinn, wie der code d' honneur, wonach der Beleidigte seine Ehre wahrt, indem er sich außerdem noch der Gefahr aussetzt, sich von dem Beleidiger nach allen Regeln der Kunst abschlachten zu lassen. Das, was in Rußland vorgeht, ist auch Revolution, aber nicht all: Revolutionen können aus gleiche Weise geführt wer den. JnEngland wäre eineRevolution durch Mord - Attentate auf die Königin eine Dummheit, denn in England regiert das Parlament, in Rußland gebietet sich diese Art der Revolution von selbst, denn in

der Person des Zaren konzentrirt sich die ganze Staatsgewalt.' Eine solch' mäch' tige Persönlichkeit umbringen, pfui das ist gemein, ihm aber Gelegenheil zu

geben, Tausende von Bürgern durch seine Soldateska niedermetzeln zu lasten, das ist groß, das ist edel. Was ist auch Bürgerblut gegen ffürstenblut? Jahraus Jahrein hetzen die Fürsten die Völker zum Maffenmord aus einander. Jahraus, Jahrein lasten sich die Völker ruhig zum Maffenmord führen. Es hat noch sehr wenig Kriege gegeben, welche nicht der Laune, der Willkür oder dem Ehrgeize der Fürsten entsprangen. Seit vielen Jahren schickt der russische Zar seine Soldaten nach Asien, bloß um die Bergvölker des Kaukasus unter das russische Joch zu beugen. Willig metzeln seine Soldaten auf sein Geheiß Tscher keffen und Turkomannen nieder, willig gehen die Soldaten auf sein Geheiß in den Tod, ist es noch Jemandem eingefallen, ihn einen Mörder zu nennen? Wem fiel es noch ein. einen Kartätschen Prinzen einen Mörder zu nennen? Und wenn bei einer Revolution nicht das gute Recht, sondern die brutale Gewalt siegt, und man die Führer der Revolution aus Geheiß des Fürsten standrechtlich erwürgt, wem fällt es ein, den Fürsten einenMörder zu nennen? Steht die sitttliche Anschauung unserer Zeit wirklich aus so niedriger Stufe, daß man den Massenmörder als Helden verehrt und den Tyrannentödter als gemeinen Mörder verabscheut? Es scheint in der That so zu sein. Welch' anderer Grund ließe sich dafür anführen, daß man den Mord Hunderter und Tausender unschul diger, guter Menschen für eine große edle That hält und die Tödtung einesTyrannen für einen gemeinen Mord, als der, daß die sittliche Anschauung unserer Zeit tief gesunken ist, daß wir im Vergleiche zu den freiheitsliebenden Hellenen ein fei ges, entnervtes Geschlecht geworden sind, das Bürgersinn, Bürgerwerth und Bür gerhoheit nicht mehr kennt. Wäre dem nicht so, es müßte anders aussehen in der Welt. Eine schwere Stellung nehmen gegenwärtig dieAerzte Garfields ein. Es sind jetzt bereits sechs Wochen seit dem Attentate auf den Präsidenten vergangen und noch immer schwebt der Patient zwischen Leben und Tod. Dabei konnte man sich bisher auf die Ausspräche der ihn behandelnden Aerzte keinegswegs verlassen, denn die Versicherungen derselben sind nur selten in Erfüllung gegangen. Brachte ein Tag die Nachricht, daß der Präsident jetzt außer Gefahr und die Krisis überstanden sei. so konnte man schon mit Sicherheit da rauf rechnen, daß derselben die Nachricht über eine Verschlimmerung im Zustande des Präsidenten auf dem Fuße folgen wird. Die Operationen, welche an dem Prä sidenten bis jetzt' vorgenommen werden mußten, wurden von seinen Aerzten sei neswegs erwartet, ja die Nothwendigkeit derselben zeigte sich jedesmal ganz plötzlich und unverhofft. Da nun ohne Frage, die Aerzte des Präsidenten alles Mögliche ausbieten, um ihn zu retten, so blieben nur die Fragen zu beantworten, ob derKranke überhaupt gerettet werden kann, und ob seine Aerzte das allein richtige Verfahren in diesem Falle beobachtet haben. Das zu untersuchen ist ein Gegenstand für Fachleute und auch unter diesen mögen darüber ver schiedene Meinungen herrschen. So viel aber steht fest, daß eineStimme, welcher man bedeutende Eompetenz nicht absprechen darf, sich dahin ausgesprochen hat, daß der Präsident gleich nach seiner Verwundung nicht in die richtigeBehandlung genommen worden sei; wir meinen die Dr. Hammond's von New Jork. Derselbe war früher Oberwundarzt der Armee und hat sich auch in seinem Privatwirkungskreise große Achtung erwor ben. Von ihm nun rührt eine öffentliche Erklärung bezüglich der Behandlung des kranken Präsidenten her, in welcher er vor Allem erklärt, daß der Vorwurf falscher Behandlung, den er zu erheben bat, nicht die consultirenden Aerzte, Agnew undhamilton trifft, und erzählt dann sieden Verstöße gegen Regeln derWundarzneikunst auf, die seiner Ansicht nach schon in den ersten 48 Stunden nach dem Attentate begangen worden sind. Die gewichtigsten dieser Anklagen sind, daß die Aerzte versäumt haben, die Rich tung d:s Schußkanals und den Sitzpunkt der Kugel sofort zu bestimmen ; daß sie versäumt haben, die Zeugfetzen und Knochensplitter zu entfernen, welche dem Präsidenten später so große Leiden ver ursachten ; daß sie keinenVersuch gemacht hab:n, die Kugel zu ziehen, als der Pa tient noch kräftig war und als sich der Schußkanal noch nicht verengert hatte; daß sie den Fall von Anfang an nach Gutdünken, anstatt auf Grund genauer Kenntniß, wie sie durch sorgsame und in telligente Untersuchung und Beobachtung gewonnen werden kann, behandelt haben ; daß sie weder Entfernung der Eiteran sammlung, noch der Knochensplitter ver sucht, bis Dr. Hamilton von New Bork und Dr. Agnew von Philadelphia ange langt waren und Letzterer that, was er für nöthig fand; daß sie sich von Anfang an durch den Umstand, daß ihr Patien der Präsident der Ver. Staaten ist, in ihrem Handeln zu fehr durch das Gefüh der Verantwortlichkeit haben behindern lasten. Ein .gewöhnlicher Arbeiter", meint de

Doktor, der verwundet, wie der Präst dent es ist, in eines der besseren Hospitäler von New Pork gebracht wäre, würde dort von Dr. I. B. Wood, Dr. Hamilton, Dr. Sayre oder einem anderen bekannten Wundarzte besser behandelt werden, als der Präsident der Nation be handelt worden ist. Zum Schlüsse sagt Dr. Hammond : Der Präsident liegt nach 50tägigem Leiden immer noch darnieder. Das Fieber kehrt täglich regelmäßig wieder, und doch erzählen uns die Bulletins, daß die Wundärzte vollkommen zufrieden gestellt sind. Wäre es möglich, daß sie die Bedeutung dieser auffälligen Schwankungen des Pulses und der Temperatur nicht erkennen? Wenn denselben nicht Einhalt geboten wird,kann das Leiden nur zu einem traurigen Ziele führen ; und doch kann ich auch wieder nur sagen, daß es jetzt kaum mehr möglich ist, das Fieber zu brechen. Wir können uns nur auf den unerschütterlichen Muth, die starke Eonstitution. den eisernen Willen desPatienten u. s.w. verlassen." Diese Erklärung trägt offenbar dazu bei, neue Besorgnisse zu erregen, und ist wenig geeignet das Vertrauen zu Garfield's Aerzten, welches durch die neueren Vorgänge ja abermals stark erschüt tert wurde, zu befestigen.

Das englische Oberhaus und unser Bundessenat haben sich wieder ein Zeugniß ihrer vollständigen Nutzlosigkeit und Ueberflüßigkeit ausgestellt. Die. irische Landbill war im Unterhause angenommen worden und ging an das Oberhaus. Die Mitglieder des Oberhauses sind durchweg Landbesitzer, welche entweder vom praktischen oder prinzipiellen Standpunkte auö durch die Blll sehr geschädigt werden. Sie versahen dieselbe daher mit allerhand Amendements und Verklausulirungen und schickten sie an das Unterhaus zurück. Dort wurden die Amendements bis auf einige von minderer Bedeutung verworfen und die Bill ging wieder an das Oberhaus zurück. Nun befürchtete man eine Krisis. Man glaubte das Ober Haus würde auf seinem Willen bestehen und man sprach schon von Pairsschub, Auflösung des Parlaments u. drgl. Die gegenwärtigen Zustände haben abcr das Land bereits so entwertbet, daß ibreFortdauer dem Grundbesitze gefahrlich ist, und die Lords fühlten außerdem ihre Ohnmacht so, daß sie zum Erstaunen vielleicht ihrer selbst, nachgaben und die Bill so annahmen, wie sie das zweite Mal vom Unterhause kam.' So drang dann der Volkswille, wie das bei einer parlamentarischen Regierungsform auch sein soll, durch. Beinahe aber hätte das Oberhaus den Volkswillen brach gelegt, wie das in England schon öfter geschehen ist, und wie es bei demZmeikammersystem so ost vorkommt. Aus diesem Vorgange können auch wir eine Lehre und eine Nutzanwendung ziehen. Unser Bundessenat ist nichts weiter als eine Nachäffung des englischen Oberhauses. Trotzdem dieRepräsentan ten direkt vom Volke gewählt werden und die Bundessenatoren nicht, ist doch der Senator mit größerenPrärogativen ausgestattet, steht in engeren und einfluß eicheren Beziehungen zur Executive, als der Volksrepräsentant und seineStellung und Würde wird als eine höhere angeehen. Wie das englische Oberhaus, so teht auch der Bundesscnat häusig dem Durchdringen desVolkswillens im Wege, denn der Senator vertritt in Folge unse . n p . rer eiaemyumllazen inricylungen on ganz andere, dem Volkswohle entgegengesetzte Jntereffen, als der Volksvertreer. Wir sind im Prinzipe für das Einammersystem und für Abschaffung des aristokratischen unrepublikanischen Bundessenats. Guitcau wird wild. Ob Guiteau Angesichts des schimmen Zustandes deS Präsidenten endlich Angst bekommt, daß vielleicht doch nicht Alles ganz glatt abgehen möchte, oder od er vielleicht einen zweiten Austrag von Gott erhalten hat, einen Mord zu begehen, st nicht festgestellt, aber daS ist gewib. daß er vor einigen Tagen nahe daran wär, seinem Gefängnißwärter denGaraus zu machen. Er war. als er den Rückfall des Präsi denten vernommen hatte, in fieberhaste Ausregung gerathen, und geberdete sich wie ein Wahnsinniger. Er rannte gegen seine vier Wände bis es der Gefangnlßwärter für gut fand. NÄ ln rnne mit zu oegeoen, oa er glaubte, Guiteau werde noch einenSelbst Mordversuch machen. Als er die Zelle betrat, sah er wie Guiteau ein Jnstru ment zu verbergen suchte und als er die Herausgabe desselben energisch forderte. machte der Gefangene einen Angriff auf den Wärter und versetzte demselben mit dem Messer, das er in der Hand hatte. eine Schnittwunde in den Hals. Der Angegriffene zog seinen Revolver woraus Guiteau zurücktrat und laut um Hülse rief. Das Erscheinen mehrerer Wärter bereitete der Szene ein Ende. Guiteau behauptet aber jetzt, daß der Wärter der Angreifer war.' Die Angelegenheit wird für ihn indeß den Nachtheil haben, daß er jetzt noch strenger gehalten und schärser bewach werden wird als zuvor. Vielleicht trägt sie abex auch dazu bet daß die Wahnstnnstheorie bei ihm mi mehr Ersolg Anwendung finden kann.

Bradlaugh ist schwer erkrankt. Der Werth des im letzten Jahre aus'

geführten Petroleums belief stch auf $40,315.596. Von Chicago wird gemeldet, daß Hartmann stch seit Mittwoch dort incog nito ausgehalten habe. Die Weizenernte in Illinois wird sich dieses Jahr aus 22,151,279 Bushel belaufen. Im vorigen Jahre betrug sie 54.000,000 Bushel. Die russische Zeitung .Golos" deren Erscheinen aus sechs Monate untersagt wurde, erschien aufs Neue unter dem Titel: Die neue Zeung". Die Temperenzler haben in der letz ten Zeit sehr viel Unglück. In Georgia siel ein vorgeschlagenesProhibitiv-Amen-dement im Senate durch. Guiteau behauptet immer noch, Gott habe ihm den Auftrag gegeben, den Prä sidenten zu ermorden. Die Frommen sollten mit dem Verbrecher nickt Kadern. sie haben ihn ja selbst verrückt gemacht. Der Brooklyn Eagle" schlägt vor, den Präsidenten mit menschlicher Milch

... xt. .....F.. ... :n vi!t,liuu in uct vuvcuuuiuun in zu ernähren, er brauche ja nicht zu misten, New York, erklärte seine Absicht, Bürwoher sie komme. O, ich bm klug und ger der Ver. Staaten werden zu wollen

weise :c. Wo nur der Editor des Blattes Medizin studlrt haben mag. Die Eiaarrenfabrikation durck Sträflinge darf von nun an, in dem Jllinoiser Staatszuchthause Joliet nicht meyr oeirieoen weroen. )as ?upm verdient Nachahmung. Es lebe die freie Arbeit ! Als ein Zeichen unserer mangelhafen Zustände kann es ebenfalls betrachtet werden, dak gegenwärtig aus dem Nordwesten von Georgia viele Frauen nach den Polygamie Commune Utah auswandern. . Ewer ofsiciellen Mittheilung zufolge Y , . rj o,nc mmr C" abgelaufenen Flscaljähre 263 Personen auf Dampfern m den Gewässern der Ver. Staaten den Tod gefunden. Betrachtet man den Leichtsinn Mlt dem hlerzulande lm Allgemeinen vorgegangen wird, fo erscheint die Zahl eigentlich klein. -r T t 1 . m . General Grant hat ln New York ein äuberst luxuriös ausgestattetesWohnHaiiM AriiiM um tmnAM aVim I ;uu ,..uu , um it...;.. """"' ö dort ausjuschwgen. Und noch vor Kurzem ging kr ibn der Bettelsack im Lande herum. W, sich doch d. Jetten ändern. I. P. Wickersham. der Superinten. dent der Schulen vonPennsylvaniea, hat die Beziehung der Bildung zum Aer brecben statistllck unterluckt und kommt zudem Schlüsse, dab ein Sechstel aller Verbrechen von Solchen begangen wer den, welche nicht lesen und schreiben tox nen, und daß die Zahl der Verbrecher unter diesen verhältnismäßig viel größer st, als unter Denjenigen, welche Schul bildung genossen haben. Die Negerin, welche am 11. August nahe Washington zwei kleine Kinder ermordete, sagt iekt. der Teufel wohnte in hr, sie konnte sich nicht anders helfen. Wenn man bedenkt, wie sehr die Leiter der Gesellschaft bestrebt sind, diese im Ginstern umher tavven zu lasten, so sollte eine solche Vertheidigung vom Gesetz geI würdigt werden. Aus fast allen Gegenden der Ver. Staaten kommt die höchst unerfreuliche Nachricht, daß in. Folge der Dürre die Ernte schlechter sein wird, wie sie se,t 20 Zaoren gewesen vjtan rann ncy m,o rj r pi cm r? ir . I aus cmen theuren Winter gesant machen, denn die Nahrungsmittel werden ohne ütaat riesta in die Höhe gehen. Kommt dazu noch die Kälte nur annährend der vom vorigen Jahre gleich, so werden so und so Viele dem bittersten Elend preis aeaeden sein denn wir waaen es u vro. fio,i?n hnfctrnfe htr teuren Nekens. Mittel die Löhne nicht verhältniwäkig in die Oöbe aeben werden. In Richmond begann vorige Woche vle Ätaa!sc0Nventl0N der Nepubmaner von Birglnien. Gleich vom Ansänge an fand eine Spaltung zwischen den "8trai2Üt0Ut8'' und den "COalltlOniStS" w statt. Letztere wollen eine Vereinigung mit den "Keaüjusters'', erstere slnv gegen eine solche Vereinigung. Comites wur. den ernannt, um eine Verbindung beider Flügel herbeizuführen, was aber miß. lang. Die Coalitionisten indossirten die .r . cv - -WI.ri.D V V!. Pialiorm oer neaoiui.e.s uno o,e "straightouta" zimmerten eine eigene nr . . n tti .. ' r. 1 ... ... ... . , Plalsorm unv sleu.en em eigenes mei auf. . M . , . v ..... apl. Amos Tylrzey . oer vaupi img ver Heilsarmee in Pyuaoelpyia, u ... or v . . 1 V ronme eme Versammlung neun lunoen lang zusammenhalten - ein Beweis feiner Thätigkeit als Evangelist. Inmitten . fw - T!f f . Hk a iemer rmaonungen zum auoen xam eine Schöne von 20 Jahren aus der Menge hervor und bat, man möge für sie beten und sie in die Httssarmee aufneh. llttti. 'Sliirt, vut m, in ivuc bunten Putz ablegen und niederknieen, um me roiye rone oer nssarm f . . . . o V!-V empfangen. :ese nrau war es, oie oen frommen Mann u 5?alle brachte. Er li'd Frau, Kinder und die Heilsarmee iyreiwegen im llllie. M "" fr-L'.X-. mo :n Ti. Geschichte, doch bleibt ne ewig neu; oie - - . . . M, , U. . Heiligen sind die Schlimmsten, gilt's zu bewachen die Treu'

C.E

Lag

(SCHMIDT'S

Z?ie berühmteste und besteingerichtetste Brauerei im Staate. Mein Laaerbier W und "InvioratZn? Malt-Extract Bottle Tlee.r ist J n.l1" A?Cii I

tinrittrtTi n.rATtf M..k.. ST öindn. .rüm' ... tvvt f.v VMUtt England importier jährlich 800,000 Eier. Florida wird in diesem Jahre 50, 000,000 Orangen exportiren. Leo Hartmann der Jlym fd&ien und nahm seine Bürgerpapiere heraus. Er sagt, er furchte sich mcht vor Auslieierung, oen er glauoie nicdi an oteieioe, wohl aber vor Entführung, da er fortwährend becbachtet und imSeheim. verw ösl)n?t und Neve Sympathie für die Nihilisten zn erwecken suchen. . . : . . . wit Ztonlgln von tznglano yat ncy. wie man jetzt erfährt, dem widersetzt, daö bei der großen Welt-Convention der Aerzte, welche vorige Woche in England abgehalten wurde, auch weibliche Aerzte zugelassen wurden. Und obwohl dahinein die Königin gar nichts zu reden hat. fn find hnifi ht &rrn yrx Yntlfa hsl8 ,..,, h:i,n crt Mm, v v V iivvivii v y v vf v z aufgetreten, daß sie wirklich in dessen keine weiblichen Aerzte zuflelslffcn haben. -Dergleichen wäre nicht ejma! in Bismarckien vorgekommen. ' In Konstantmopel wird stark daran gearbeitet, daö die neulich zum Tode verurtheilten und dann zurVerbannung nach ftMAn8 m mhm de. mmf Abdlll M baldigst begnadigt werden sollen. Siele unci. ;,!,:.,, niA.A,iFifiA, fvrUn hnUn n0& Mntn Begriff davon, db die Hjichtung eines nichtsmürdigen Herrschers die allergrößte Sünde ist. In der That erfuhr der Sultan aus allen Theilen des Reichs, wohm er die Mörder zu ver bannen beabsichtigte, dak sie bort vom Volke wahrscheinlich in Freiheit gesetzt werden wurden. Am 19. Oktober 1781 ergab sich der britische General Cornwallis bei Vorktown, Va. der amerikanischen Armee und damit hatte der Befreiungskrieg ein Ende und Amerika war von da an ein freies Land. Am nächsten 19. Oktober werden es hundert Jahre, daß dies geschah und der Tag wird großartig gefeiert werden. Staatssekretär Blaine hat nun vor etwa 14 Tagen im Auftrage des Präsidenten an unsern Gesanmen m emn em Schreiben gerichtet, worin er denselben anweist die Nachkommen des Barons von Steuben ,m Namen der amerttannazen . V V Nation zu der fteter emzulaoen. In oem Schreiben bebt er die Verdien te isteu n's. der deutschen Soldaten um die Befreiung Amerikas hervor und meint. Kt Deutschen des Landes würden sich stan, besonders über die Anwesenheit der deutschen Gäste freuen. Das neue Organ der Landliga The Urnted Ireland macht es zu einer semer Hauptaufgaben die Entwicklung der In dustrie in Irland zu fördere Die Ab ficht ist gut genug. Irland ist ganz und gar ohne Industrie von Bedeutung, weö halb die große Zahl der Einwohner auf die Landwirthschast angewiesen ist. Da Grund und Boden aver pcy at auscklieklick im Bestke des Adels beftndet. sg rinl) die wenigen Adeligen fast absolute Beherrscher der Bevölkerung. Die Etab. zirung einer kräftigen Industrie würde 0a8 Volk sicher unabhängiger von den L,fcT;n fWr,iMKhrrn mnt1Pn fihtr ssnnf lUUVIiJVtl y iUtlVtj t HIHUfVIlf MV der infamen Handelspolitik Englands, welche immer bestrebt war, die der Krone unteraebenen Länder ökonomisch adhün flist Ö0n bcm Mutterlande England zu ma(fic würde diese Industrie vernichtet. Ob e möglich ist, sie wieder auszubauen, Sckten wir bttwe fe N. denn Ena ands , , ' 1, würden durch eine irländische 1 1 gnoiiftne stark geschädigt, In der Fortsetzung semer Mittheil. im ÖfröIh- tnmt eo Sart. , .. n ct - . . . I . gemeiner Ver I " - " , fAuIhlfl ff: bie durch seine Agenten habe begehen lasten. Das eine . b Cylinder voll Dynamit, der unter h,m m r h ST?örtbti3estn BabN UN Kon aewnden und in der Absicht mn fleIeflt toOtben ci Me Nihilisten in England zu verdachtigen und ihres letzten Asyls in Europa zu berauben wovon Regierung stch überzeugt gu u Das andere sei. daß der Zar in .1. mm . M .. M w Pis russische Banknoten habe falschen lassen, um auch dieses gemeine Verbre chen auf die SiiOiliße . Wirten il8nnm ttnnlnnh i.nh SVrnt.f nxih (in Nall? N,t. 1 13CUCIl UlCICl fum ui v I 4IVAVIW -w " m, -m w -w ' , die Auslieferung des Zaren von seiner Regierung zu verlangen, wenn sie die Macht dazu Hütten.

OTIIBH

mmm ? SQUARE,) INDIANAPOLIS, IND. C:rr ' Tö . """" Ul ""ageroler aus allen Eisenbahn. C. F. Schmidt. John Weilachcr, Saloon u. Billimdchallc, 33 N. Pennsylvania Str. Reichwein's Halle, SW.Ecke MarketS59dobleSt. Meine Halle ist jeht eine der schönsten in der Stadt und bin im Stand gesetzt, sie für Concerte, Bälle, Unterhaltungen und für Vereinszwecke besten zu empfehlen. Die besten Getränke und Cigarren sind stets an Hand. Ph. Ncichtoein, Eigenthümer. P0UDERS Reinlicher dleischnlarkt, 78 N. Pennsylvania Str. 232 st Washington Str. Stand: No. 1 Ost Market-Hauö, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch zu den niedrigsten Preisen verkauft wer den, in Folge besten das Geschäft sich mit jedem Tage bedeutend vergrößert. -h"- -V-" ZJ&f3ti CiscnöaHn-Zcit-Tabcllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 10. Oktober 1880. Cleveland, ColumbuS, Cincinnati und JndianapollS Eisenbahn. (Vee Line.) Abgang: ' Ankunft: N Y & Sä 5j 8. 4.15 S I Lck CtL Eri-... S.i5m ' E G M & st 1.. 12.45 Slm union ccorn 6.10 in And'rl SNYEx p '1.05 Vm Union Aceom. Danton d öj .I1..Ü Vn ost 3 & 2t 2 ör 6a)5 Nm 3.45 NM l V & I 8 c C 7.15 Nm ' N 5 St L 5r.10.65 Nm Brighttvood Division, C. C. C. und I. 4.1S Sffl 7.15 Nm 7.20 rn V.25 Nm 11.05 Um 11.15 Nm 1.0s m 6.10 Bm 3.45 Vm 6.05 Nm ii.bb Bm 6.45 Nm NU5 Vm 10.55 Nm 12.4 Nm 3.45 Nm 4.25 Nm .55 Nm 3.55 Nm 11 lkZ5m Pittsburg, Cincinnati und St. LoniK Eisenbahn (Pan Handle.) N D & S Sri 4.20 , R chm Ace c. S 935 Lm D Sc C Ex etc. H rt) rn I 91 1 & (Sr . . . 12.20 Nm R 5 D Acc ex. S 3 Nm S & 2) Cr crc. 5 Ö.40 Nrn NYBEkröh 5.15 Nm I N ?) 5 E.j .. .10.45 Nm Dayton Er re. S .20 m Da?tnrercS jz2 20 Nm Terre Haute, Vaudalia und St.LouiS Eisenbahn. Mail Train 7.30 Bm Tag Ert v, h.... 12.40 5ii Terre Haute flec. 4.00 Nm ociftc ir ...il.' Nm L. u.Tinc.Ex7.1-. Z.N Lm Echnelliug-k-.... 4.Mm Mail und .... 10.O0 m Tag Expreß 5.35 Nw Mcilund Acc.... 6.40 Ka L.u.5wc.Ex?.f .11.4g ZiN Cincinnati, Indianapolis, St. Louis u. Chieag Eisenbahn. Cincinnati Division. C St t 8 S 2 4.15 m Cincinnati Acc.. 6.35 Bm Chicago Mail v c 3.10 Nm St. LouiS Mail.. 6.00 Nm Eine. Schnev,uaiO.5 Bm Ehi. & et S Maill?.s5 m Westliche Errreß. 6.35 N s Sc St 2 fi 2f..lC5 N Lafahette Didision. Peo 3c Burl r - 7.30 m hMailTtLpci-.25 Nm Westliche Crxreß. 6.5l) Nm St g 2 8 r 11.20 5lni Ehie echnellzug-s- 3.50 B Lafaette Ace ...ll.wv Chicago Mail .. 2.50 Nm Peo & öurl öj 5.40 9Irn Jeffersondille, Madison und Indianapolis Eisenbahn. Southern Ex, t 8 3.45 z, . Jnd & Tlab Maillo.l Srn 2 i Ace.r 7.10 m Jnd St hic Ex ..12.25 m N?) NF Elf.. 6.20 Nm Et L Chi F Lf 10.50 Nm Jnd & Mad Mail 20 Nm Abend Cl, P 6.10 Net Indianapolis, Peru und Chicago Eisenbahn. T.FtWck 2a?Ex 8.50 Vm , CGR!vkattl2.50 Bm CbiM E Ez.cc 6.25 Nm Ehi St SrRa? Ex 3.40 Bm Z, t 23 St LavExll.w m ChickN C Mail. 5.00 Nm Det. XSffit 2B5j 9.45 Nm D, T 5 E Sr5 ö 11.00 Nm Jndiana, Bloomington und Western Eisenbahn. PacExMailerS 7.4.S Bm Atlanti? E-Mail ' tZgl. exe Sonnt 4.10 Bm Eastern St S Ej12 30 m Eme vct je S 5.40 Nm BurNJExl- cc 1.15 Rm ChamvAcc-i- exeS 3.50 Nm KaTe:a-i-ercSli.OO Nm Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. Tag Exvreß, r e.. 7.30Bm I N N dtf 4.05 m Loeal xxreß.... 4.55 Nm ndianaxo!iSZleel1.00 L N s k-t- s 11.10 Nm Tag öi 7.00 m Cincinnati, Hamilton u.JndiZnapoIisCisenbaZn. Mail St EincinEx 4.15 m I Mail 12.15 Rm Accommodation . 5.50 Nm Westliche Erpreß. 10.45 Nm Indianapolis und VincenneS Eisenbahn. Mail lairo Si 7.30 53a i LincenneSAce ..10. n BincenneS Ace . . 4.10 Nm j Mail Cairo S S.Z5 N, Indianapolis, Decatur u.Springfield Eisenbahn an Eit?& tLSr 7.45 m N.Pdi!aB Sr 4.10 U Stand Schnellzug 1.00 Nm onteiuma cc. 3.30 9! Monteiuma Acc. 11.40 , gincmnati Er... 12.20 Nt Züge mit r. c. Lehnseffel-Tar. NitS.Schlaf.Wagen. Mit x. 5arlor-Ear. Mit täglich.

, . 1?lü4y ln