Indiana Tribüne, Volume 4, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 August 1881 — Page 3
Wer war bet Wattenfänger von Kameln? Von Julius Stinde. Seitdem Julius Wolff den Rattenfänger von Hameln dichtete und ihn zu fröhlichem Leben im Liede erweckte, ist keine mythische Figur populärer geworden, als ' eben der Rattenfänger, der zu einem Ausstattungsstück, zu einer komischen und einer halbkomischen Oper verarbeitet und schließlich im Cirkus geritten" Wurde. Wer aber war dieser Rattenfänger, der als poetischer Vorwurf in der Jetztzeit so intensiv ausgenutzt wird, wie kein i r r r t rm
anoerer agenmeniey vor irnn? vxx erfahren, daß er Mäuse und Ratten vertrieb und dann, erzürnt wegen des vor enthaltenen wohlausbedungenen Lohnes, den Hameler Bürgern die Kinder entführte, mit denen er in einen Berg schlupste. Die erste Hälfte der Sage kann durchaus wayr sein. Us kann em Kammerjäger die Ratten aus Hameln vertrieden haben, der vcath der Stadt kann ihm i 0 T . t rr . . oen oyn verwelger: yavcn uno der Nattenfänger mag ob solche Heimstücke recht sehr ergrimmt gewesen sein, dies Alles wird man ohne zögern zugeben ; aber daß dieser Mattensanger darauf als Spielmann die Kinder an sich gelockt habe mit den magischen Tönen semer Pfeife, daß die Eltern die Kinder ohne Abwehr mit ihm ziehen ließen und der ganze Kinderzug in dem Berg verschwand, das kann nicht zugegeben, sondern muß als Sage, als die Verschleierung irgendeiner Thatsache aufgefaßt werden, die man, so gut es gehen will, aus dem Moos des Wunderbaren freizulegen sich schon lange und leider vergeblich bemüht. In dem Folgenden wird eine Lösung dieser Frage versucht, eine Deutung der sehr spärlich vorliegenden Ueberlieferungen, die allerdings insofern auch nur eine problematische sein kann, als positive Beweise für ihre Richtigkeit weder jetzt noch später vorznbringen sein dürften. Ebensowenig wie sich aus den Abdrücken, welche in den Steinkohlen gefunden werden, ein wahrHaftes Bild der Steinkohlenperiode konstruiren läßt, sondern nur ein mehr oder minder befriedigendes Phantasiegemälde gewonnen werden kann, eben so wenig läßt sich aus dem Sediment einer Sage der ursprüngliche Kern, die zertrümmerte Thatsache, das Urbegebniß zweifellos an das Licht fördern. Wir sagten, die zweite Hälfte der Rattenfängersage, der Auszug der Kinder, könne nicht zugegeben werden. Denken wir uns doch hinein in das Leben der alten Stadt Hameln, stellen wir uns den Auftritt des wunderlichen Spielmannes vor, der sein Liedlein zu pfeifen beginnt nnd dem die Kinder zueilen. Die Einwohner der Stadt sollen m der Kirche gewesen sein, als der Auszug geschah ; allein es ist nicht wohl annehmbar, daß sämmtliche Eltern die Kirche besuchten und die Kinder ohne Aufsicht irgend einer Person, einer Magd, eines Anverwandten, eines Nachbarn waren. Nirgend aber meldet die Sage, daß Jemand den leisesten Versuch gemacht habe, eins oder mehrere der Kinder zurückzuhalten. Nur ein blindes und ein stummes Kind sollen zurückgeblieben sein, um den entsetzten Eltern zu melden, was vorgefallen. Hier haben wir eine Dunkelheit, welche aufgeklärt werden muß, wenn nicht die ganze Sage als absolute Fabel verworfen werden soll, an der keine Spur von Thatsächlichem haftet. .Die wichtigste Frage lautet daher : Weshalb ließen die Bürger von Hameln die Kinder ohne Verzweifelte Gegenwehr, wie sie die Liebe zu den Kindern eingiebt, ruhig ziehen? Man könnte, um diese Frage zu entgehen, die Antwort geben, daß der Auszug der Kinder überhaupt niemals stattgefunden habe, da es widersinnig und unnatürlich sei, allein cs sind und waren in Hameln zu viele Hindeutungen auf den Auszug vorhanden, daß ein bloßes Wegleugnen keineswegs gestattet ist. Noch vorhanden sind nach Sprengers 1825 geschriebener Geschichte von Hameln folgende Zeichen. Am neuen Thor war erstlich ein aus zwei Theilen bestehender Stein, auf dessen oberem Theile die Zahl 1531, auf deren unterem aber die Zahl 1556 stand. Darunter war zu lesen: Centum ter clenos curn magus ab urbe puellos üuxerat ante annos CCLXXII condita porta fuit. Hiernach wurden 272 Jahre nachdem ein Zauberer einhundertunddreißig Kinder aus der Stadt geführt hatte, dieses Thor gebaut." Der Stein mit jener Inschritt befindet sich nunmehr in der Krypta des Münsters aufbewahrt. Zieht man 272 von dem darüber stehenden 1556 ab, so erhält man die Jahreszahl 1 284. Die weiter oben stehende Zahl führt dagegen auf das Jahr 1259, in welchem die Schlacht bei Hedemünden am 28. Juli geschlagen wurde. Man glaubt nun zur Erklärung der Rattenfängersage annehmen zu dürfen, daß nachdem die wehrbare Mannschaft bei Hedemünden theils getödtet, theils in Gefangenschaft gerathen, die Kinder unter Anführung eines buntgekleideten Pfeifers in den Krieg gezogen sen. In dieser höchst gezwungenen Erkläm . , r T. ... L er ii e- . ..-! rung seyit vas eicyen oes iauensangers, das Naaetbier, ganz abgesehen davon. daß der Zweck des Kmderauszuges, selbst enn lettere in seiner ganzen Unvernunft stattgefunden hätte, doch wohl in den rcmt.fim sbewabrt worden wäre, da doch Alles, was Kriegesspiel und
Blutvergießen anbelangt, auf den Tafeln
Klivs von ieber den ersten Platz erhielt. Dazu kommt, daß die Jahreszahl 1284 auch an anderen Stellen als die des Kinderzuges angegeben wird. Am vorigen m s M i. natMui.e imnoen namuH rne Zeuen : Im Jahre 12&4 na Christi Gebort Ihn Hamcl worden utygefort 5?undertunddreißig Kinder dasülvcst geborn, Torch einen Piper unter den Koppen verloren. Aenliche Verse waren im Kloster S. Bonisaz zu lesen, welche dasselbe Jahr und dieselbe Anzahl der weggeführten Kiuder angaben. Außerdem standen am Kuppenberge zwei Steine in Kreuzform, um den Ort zu bezeichnen, wo die Hamelschen Kinder in die Erde gingen, und war an einem Hause an der Papenstraße, das neben dem Wirthshaus zum braunen Hirschen stand, der Ausgang der Kinder in Holz geschnitzt angebracht. Als das wichtigste Zeichen zur Veglau bigung der Sage galt bei den alten ErZahlern ein Gemälde, welches sich rn einem Fenster der Marienkirche zu Hameln befunden hat. Athanasius Kircher, der gelehrte Jesuit, sagt ausdrücklich, daß er es selber noch gesehen habe. Auch sind noch einzelne Worte der Unterschrift des jetzt gänzlich verloren gegangenen Glasgemäldes aufbehalten worden, aus denen hervorgeht, daß dieselbe gleichen Inhalt mit den anderen Inschriften hatte. Baßner, Pastor zu Jben, ermahnt bei Erwähnung dieses Gemäldes in seiner Cbronik des Stiftes Hildesheim, Kap. 36, alle Eltern, daß sie ihre Kinder nicht in der Irre gehen lassen sollten, damit der Teufel ihrer nicht mächtig werde." Die Straßen, durch welche die Kmder zum Osterthor nach dem Kuppenberge, äA . ? , . ,1 aucy alvanenverg genannr, gefuyn wurden, hieß die bungelose, weil keine '
Trommel (Bunge, Bummel) darin ertö- j tentanzbild zur Erinnerung an des Kindernen durfte. Geschah es, daß ein Braut-; sterben. zug hindurch ging, so mußten die Spiel- Von diesem Bilde nun nahm die Sage leute über diese Straße hin schweigen, j ihre spätere Form an. Die Farben, deren Ja es wird behauptet, daß die Hameler sich die Glasmaler mit Vorliebe bedienten, Bürger die Zeit nach dem Ausgange waren Roth, Blau, Gelb und Violet, worechneten und in Briefen und Chroniken j raus sich die bunte Gestalt des Pfeifers geschrieben haben sollen: nach unserer 'Tod und seinVolksname ..Bundtina" von
Kinder Ausgange so und so viel Jahre." ,
n der Geschichte des alten Barde- Es bleibt nun noch die Frage zu erwink" von Maibon steht, daß 1234 am ledigen, wie der Spielmann Tod zum O m ....To . V O-t. V!.. CL - T ' m . . r l ' u
Agc Paulus uno vyui.ilrv jjanrnv hundertunddreißig Kinder verloren haben, die in den Kalvarienbera eingingen. Erich, der Stadtpfarrer Hamelns, schrieb 1650 eine Abhandln über den Kinderausgang, in welcher er ebenfalls dieselben Zahlen und denselben Tag angiebt, sowie den Kuppenberg als den Ort des. Einganges in die Erde bezeichnet. Von einem.Anführer, einem Spielmann oder Rattenfänger wissen jedoch Beide nichts. wogegen im Volksmunde der Rattenf" . f ' r f l ' langer ringen i.emer vunien ieivung Bundting" heißt. Auffallen muß uns, daß die Zahl der verlorengegangenen Kinder überall gleich-. r-.-i.c rv c - r.ri - .ri.rYi.
ianieno ii uno ais genau leigeieul zuucy m cyottiano unoaneman yerrcygilt. Wer zählte die Kinder? Melde-'tenSeuchen. Der schwarze Tod durchzog ten die Eltern ihren Verlust bei den Be-' Deutschland im vierzehnten Jahrhundert: Horden an, oder waren in der Stadt ( es waren um jene Zeit Seuchen nichts Hameln überhaupt nur hundertunddrei-' Ungewöhnliches. Meistens sielen Seuchen ßig Kinder vorhanden, daß man ihre mit Hunqeriahren zusammen, in denen
Zahl genau kannte ? Mißwachs den Krankheiten dadurch vorBei dem geringen Werth, der zu da- arbeitete, daß der Ansteckungsstoff elende, damaligeuZeit auf Statistik, Volkszählung schlecht ernährte und deshalb leichterund ähnliche Dinge gelegt wurde, erscheint liegende Menschen strichweise vorfand, die Sicherheit, mit welcher die Zahl der ' Hungerjahre sind aber auch Mäusejahre, verlorenen Kinder überall angegeben denn entweder schädigt der Mäusefraß wird, verdächtig. Auch fragte es sich, ' die Ernten und trägt so zur Verringerung welches Jntresse die Stadt daran haben ' des Hauptnahrungsmittels bei, oder auch konnte, die Zahl der Vermißten zu ermit- die Mäuse, welche auf dem Felde nichts zu teln, da doch jede Familie genug mit fressen sinden, suchen die Wohnungen und ihrer Trauer zu thun hatte. Denn daß die Vorräthe der Menschen aus. In jenen Stadt in Trauer versetzt war, geht aus ' Zeiten fehlte die Kartoffel und waren die dem Verbot des Trommelns und Musi- Verkehrsmittel so mangelhaft, daß lokale zirens in der bungelosen Straße zur Ge-; Mißernten auch stets lokal stark empfun-
nüge hervor. Daß die Bürger ihre Kmder dem Spielmann ohne Widerspruch, ohne Abwehr wigen iieven, n ver eme uneruaruaze Punkt der Sage, den zweiten bildet die Zahl 130, welche den genauen Verlust der i r-V -.I.tl. I ninorr äug!. Ein Helles Licht fällt jedoch auf diese :v crn:w r, ". x. - i l I beiden Widersprüche, wenn man annimmt, r i -. .irr i r i I s. r. s.:. : j-i. rcv. rv.ii i VUK uic HIIIVH mui UVtllU, UUUtlIl in den Kuppen- oder Kalvarienberg eingingen. Denken wir uns emen Leichenzug, der durch die zum Osterthor führende Straße zog, Leiche an Leiche, dann liegt
auch die Veranlassung , nahe, die lange :ch geworden sind, schon häufig den Reihe der Todten zu zahlen, dann wurde! Gegenstand von Sagen- und Mythendie Schrecküchkeit des Zuges durch ! ldung gewesen, so daß auch in diesem die groöe Anzahl der zu Begrabenden Bild der Sage von dem Ausnur noch erhöht. Zahlt man doch heute inae der hameler Kinder die Gestalt
noch die Wagen eines Gefolges. Den Ausgang der Kinder hätten wir unsdemnach als ein großes Begräbniß vorzustellen, daß durch ein Kindersterben, durch eine Epidemie, welche besonders Kinder hinwegraffte, verursacht wurde, , . f . l und war dies der Fall, so Konnte der!
üuyi.i, vwi V ouu uw u.iv v Men chen auflauerte und die Wege unEinrede folgen mußten, kem anderer als ' r.A ' L,: u;& n MXcmn waSn
. , , -v s . YY - Y C ! der gewaltiger Zwinger alles Lebenden sein, kem geringerer als der Tod. Es kommt jetzt nur noch darauf an, nachzuweisen, wie der Tod zum Spielmann wurde. Wie vorhin erwähnt, wissen die Ehronisten Maibom und Erich keine Silbe von . -. m r m V emem Ansuyrer oer önnoer ; vielem vegegnen wir erst auf dem Holzschnitzwerk . m rn ri c . an dem Hause m oer apenuraße uno auf dem Glasgemälde in der Marienkirche. Ein Lied im Wunderhorn beginnt also: Wer ist der bunte Mann im Bilde ? Er führet böses wohl im Schilde, Er pfeift fo wild und fo bedacht ; Ich hätt' mein Kind ihm nicht gebracht. Es weist dies alte Lied auf Abbil hingen bin auf denen ein bunter Pfeipfer als Anführer der Kinder dargestellt ge-
m mm t & dazu, diesen Pfeifer, der allen Schlüssen der Vernunft nach mchtenstirt, wenigstens die Kinder nicht durch den Ton einer Pfeife an sich gezaubert haben kann, figurr i v m y r yf wt. o ilcy uno malerijH avzuvlioen $ Daß die Hameler Einwohner ein. bildliches Andenken an jenes Kindersterben und das Massenbegräbnlß am Tage Johanncs und Paulus wünschten und anfertigen ließen, scheint ungezwungen, da außerordentliche Begebnisse früherer Zeit wie heute die Stoffe zur bildlichen Dar stellung abgeben. Es handelt sich also nur um die Art der Darstellung, und diese zu errathen fällt nicht schwer, wenn man m Betracht zieht daß der Todtentanz um jener Zeit em beliebtes Smet war. um die Unterordnung sowohl der höchsten Würdenträger, als des ärmsten Mannes und selbst des Wiegenkindes unter den Gewaltigen zur Anschauung zu bringen. Einer der bekannten Todtentäme im Norden ist der in der Marienkiche zu Lübeck aufbewahrte, dessen Entstehung m das Jahr 1312 verlegt wird. Der Tod eröffnet als Skellet mit einer Pfeife den Reigen, ihm folgen der Pabst, der Kaiser, alle Stände und Altersklassen bis zum Kind in der Wiege, daß dem Grinsenden mit wehmüthiger Naivetät zuruft : O Dod, wy schall ik dot verstahn : Jk schall danzen und kann ich gähn ? Hier haben wir schon den Tod als Spielmann, der auf anderen Todtentänzen die bunte Kleidung der Spielleute trägt, wie sie in jenen Zeiten üblich war. Nur das Gesicht und Hände lassenden Knochen mann erkennen. Es liegt daher der Annahme nichts im Wege, jenes Glasgemälde in der Marienkirche zu Hameln als ein Votivbild aufzufaffen, auf dem der Auszug der Kinder , sv m.. 7 T o.. . unter der Anführung des odes als Spielmann angestellt war : als ein Todselbstergeben. znaliensanger Ivuroe. Von Ratten und Mäusen melden Maibom und Erich durchaus nichts. Maivom erwähnt des Gemäldes m der Kirche, aber die Ratten führt er nicht an. Sicheren Aufschluß könnte hierüber nur daß erwähnte Bild geben, aber da dieses längst vernichtet worden ist, müssen wir uns mit Deutungen begnügen. Wir haben deren zwei. In den Jahren 1282 und 1283 war großes Sterben in den Landen. Im n.r, i .. D. r hinter nno tm Miylmg narven o viele Menschen in Böhmen und Mähren, daß man die Leute wie Heu auf dem Wagen hinausschaffte und inGruben warf. r. r ..V t r. .. p den wurden, da es schwer hielt, Getreide . , . t. r r . rrt t aus der Ferne herbeizuschaffen. Waren nun auf enem Bilde gleichzeuig zum nvemen an m voryergeyen den Sunaeriahre Mäuse ebenfalls daraestellt, so konnte das Volk in späterer Zeit, i 1 rr ' i ms vie Erinnerung an vie ungermyre schwand, die Mäuse auf dem Bile für ',. . . 'mc ein Attribut des bunten Pfeifers halten . - 1 1 .' . . und ihn zum cause- resp. Rattenfänger stempeln, denn Ratten und Mäuse werden meist in einem Athem zusammen genannt und gelten eins für das andere. Es sind alte Kunstgegenstände, deren Bedeutung im Laufe der Zeit Unverstanddes Rattenfängers hinzufügte. u J " er i Wie wunderbar das Volk Sagen zu ! bilden weiß und ihm unbekannte Allegonen zu semem Verständniß modelt, beweist die Sage vomLindwurm im Schloßpark zu Weimar. Dort hauste nämlich w rww mwwvww V fher ein grimmiger Lindwurm, der den I v V iiihwVI c V ijmwww rvw V V fo' aiftete Brote kinleate. an enen ück das Unaebeuer den Tod fran. Dan die Gescbickte wabr sei, daran ;weiftlt kein Weimarscher Knabe und das Volk glaubt fest an die einstige Existenz des Lindwurms und des erlösenden Bäckers, denn in dem Park steht zum Andenken an die rettende That des letzteren eine Säule aus Stein, auf der Brote liegen, welche eine riesige um die Säule windende Schlange im Begriff steht zu verschlingen. Und doch hat nur die Phantasie des Volkes den Wurm und den Bäcker ge schaffen, denn die Säule hat Niemand anders errichtet, als Goethe, der dies Monument aufrichten ließ, um im antiken Sinne dem Geiste des Ortes" eine Huldigung darzubringen. ' Die lateinische
we en lern w,ro. jlrne aoer kam man
aus oer auie, welcye ,,Feui0 hujus loci" lautet, beweist dies zur Ge nüge. Das Volk, welches vom arieckr schen Kult keine Ahnung hat und der antiken Symbolik, in der damals zu cm rt r . . . v Mimar narr gearvem: wuroe, ganz oumm gegenüberstand, wollte für das Denkmal auch eine Deutung haben und erfand sich zu diesem Zweck die ihm verständliche Sage von dem Lindwurm und dem braven Bäcker. Hier haben wir also ein Stück Sagenbildung aus unserer Zeit, an dem erkannt werden kann, wie aus dem Todtentanzbilde zu Hameln die Rattenfängersage eni teyen konnte wenn Alause oder Ratten auf enem Bilde zu sehen waren. Es wurde angenommen, daß die Mge thiere zum Andenken an ein Hungerjahr t? Str -WJTV V.d OtnVarn nsn4i zeitig dargestellt gewesen seien. Sollte diese Deutung an Wahrscheinlichkeit leiden, so hat doch die zweite, jetzt folgende, aenua des Uebeneuaenden in sick. um die MV I VVI. Vl.VV lt. VVI OVI11VV4II UiVIVU9 Abbildung vsn Mäusen auf dem Bilde als sicher anzunehmen. Die Maus ist nämlich das Sinnbild des Todes. Das nagen einer Maus oder Ratte bedeutet im Aberglauben die Ankündigung des Todes. Schon im alten Rom galt dieser Aberglaube und in der egyptischen Hieroglyphik ist die Maus das Sinnbild der Vernichtung. Auf das Gebet des Priesterkönigs Sethon in Egvpten hatte sein Gott die Bogensehnen und die Köcher der assyrischen Kriegervon einem Heer Mäuse in einer einzigen Nacht zernagen lassen. Die Mäuse brachten mithin Untergang und Tod. Als Sanyeriv die Jsraeliten bedroht, und Hisnas Gott um Beistand gegen die Assyrer anruft, tödtete der Engel des Herrn" die Feinde. Wer der tödtende Engel des i er rv. errn t, ersayren wir im Bucy Samuel 24 es ist die Pest. Was einmal die Mäuse thaten, vernichtete ein anderesmal die Pest. Seltsamer Weise entstand die vom Priester Sethon erzählte Geschichte jedoch auch durch die falsche Auslegung einer Statue. Die Bildsäule des Priesters Sethon, die zum Andenken an die Vernichtung der Assyrer errichtet worden war, hielt nämlich, wie Herodot erinnert, in der einen Hand eine Maus das Symbol der Vernichtung und der Pest, und aus diesem Abbild der Maus entstand die Sage von dem Untergang det Murer durch Mäuse, da sie dock in Wirklichkeit von einer Seuche, Pest, dahingerafft werden sein mochten. Mäuse bringen dem Bischhof Katto, dem grausamen, den Tod ; der Polenkönig Popiel, der seine Brüder vergiftete, wurde von Mausen zernagt. DieseMäuse waren keine gewöhnlichen Mäuse, keine Mauer hält sie auf, kein Strom hindert ihnen den Weg, keine Thür wehrt ihnen denEintritt : sie sind der Tod, vor dem keineThür, kein Riegel schützt. Inder Marienkirche zu Lübeck befindet sich an der Hinterwand des Altars ein Mäuslein in Stein gehauen, das an einer Baumwurzel sitzt. Diese Maus ist das Wahrzeichen der Stadt und bedeutet, daß, ebensowenig wie diese Maus den Baumstamm abgnagt, Lübeck durch Seuche und Pest zu Gru..de gehen könne. Stehen somit Mausund Tod in innigster Beziehung, so kann es nicht befremden, wenn zur Andeutung desunerwarteten seuchenartigen Sterbens der Hameler Kinder, auf dem Votivbilde auck Mäuse dargestellt waren, die in der Mehrzahl als Symbol der Seuche, emer großartigen todtbringenden Krankheit galten. Der Kern der Rattenfängersage würde sich also darauf reduziren, daß zum Andenken an ein 1284 stattgefundenes Kindersterben ein Votivbild gestiftet wurde, das den Tod als Spielman, die Kinder als sein Gefolge und Mäuse als Symbole der Seuche oder aber eines Hungerjahres darstellte. Alles Uebrige : die Treulosigkeit des Rathes, der den bedungenen Lohn nicht auszahlen wollte, das Zurücklassen eines stummen und eines blinden Kindes und das Auftauchen der Kinder im Lande Siebenbürgern, ist Zuthat der schaffenden Volksphantasie. Eine Bestätigung der Vermuthung, daß eine Seuche die Kinder dahinraffte, ergiebt ' sich noch aus dem Umstände, daß sie nicht auf dem Kirchhofe begraben, sondern auf dem Kuppenberge ein gemeinsames Grab fanden, das durch ein Kreuz von Sandstein bezeichnet würd?. Man begrub die an Seuchen Gestorbenen hausig vor den Thoren und nicht auf- den KirchHöfen, welche innerhalb der Stadt lagen. So liec;t im Hamburger zoologischen Garten der Pestbcrg, der sich über den an der Ptst Gestorbenen wölbte, und auf dem nun Gemse und Steinbock wohnen. Aus einem alten holsteinischen Kirchenbuch ersah ich, daß eme Frau und em Dienstknecht, welche an der Pest gestorben waren, am Wege und zwar an der Scheide zweier Dorfgrenzen eingescharrt wurden. Die Rattenfängersage kommt jedoch nicht der Stadt Hameln ausschließlich zu, sondem wird, allerdings mit bedeutenden Abweichungen, auch von anderen Orten erzählt. . Nach emer französischen Sage blies einst im Dorfe Drancyles-Nouis bei Paris ein Kapuziner Namens Angionini auf emem Horn, woraus Kuhe, Hammel, Schweine und andere Hausthiere ihm folgten. Vorher hatte er Mäuse vertrieben und man wollte ihm den Lohn nicht zahlen. Auf Rügen ist der Mäusewinkel, ein Busch mit einemTeiche und einem runden Stein, wo einst sieben an einem Eharfreitag in Mäuse verwandelte Mädchen von zwei bis zwölf Jahren ihren Tod gefunden haben sollen. ' Zwischen Obersteinach und Bauderbach ist ein Wald, in dem den Wanderern das gefurchtere Gespenst des weiß und gelb gekleideten Taubenmannes begegnet, der
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sich dem Teufel für die Kunst verkauft hatte, alle Tauben der Gegend an sich zu locken. Bei dem Dorfe Wöllnitz hält sich ein gespenstischer, wunderlich anzusehender Vogelsteller auf, der in allerlei Gestalten
umyerstreift, Mädchen an sich lockt und ste dann m den Berg fuhrt, aus dem sie . r i . i rn er' ' nicyr wleoer zum oricyem kommen. In der deutschen Mythologie sind die Vögel gleichbedeutend mit Seelen. In emem alten Liede Hechtes von denurweltlichen Qualorten: Versengte Vögel, die Seelen waren, Flogen wie Fliegm umher. Aber auch die Maus gilt als Seele, denn wenn die Hexe in ihrem Zauberschlaf liegt, läuft ihr ein Mäuslein aus dem Munde und geht, wohin es will. Fängt man es aber und erwürgt es, so wacht die Hexe nimmer wieder auf und bleibt todt. Der Vogelfänger ist daher ein Seelenfänger, das ist der Tod. Der bunte Spielman und der bunte Vogelfänger bedeuten eine und dieselbe Figur, den Tod, der die Seelen in die Unterwelt m den Berg führt. Goethe nennt denn ..wohlbekannten Sänger" den Rattenfänger, den Kinderfänger und Mädchenfänger und als solchen behandeln ihn auch die neueren Dichter und Bühnenschriftsteller. In der Zauberflöte ist der Vogelfanger der harmlose Papageno, der ebenso wie der Rattenfänger die Lockpfeife mit sich führt. Im Grunde genommen sind aber Beide, der personisizirte Tod, dem Niemand wiederteyen kann, dem Sage und Märchen ihr buntes Gewand umgehängt haben, daß er uur schwer noch zu erkennen ist. ßin Wagehak. In den Mauern des einst so hochberühmten Jügerhofes zu Dresden wohnte am 25. Juli 1617 die römisch - deutsche Majestät Kaiser Matthias (1612 bis 1619) mit dem Könige Ferdinand von Böhmen und dem Erzherzoge Maximilian emem prunkvollen Thlergesechte bei, wobei Löwen, Tiger, Bären, Auerochsen und große Bulldoggen einander zerfleischten. Bei dieser Gelegenheit fand ein Ereigniß tatt, welches an Schiller's Handschuh" erinnert und bezeugt, daß die Ritterlichkett des Mittelalters damals noch Nicht erstorben war. Wahrend des Kampfes der Thiere loste ein Windhauch eine Rose, welche den Haarschmuck Eva's v. Schönberg, einer ungen reichen Erbm bildete, und wehte ie weithin in die Arena, mitten unter die wüthenden Bestien. Eva stieß einen Schrei aus, laut genug, daß er bis zu den Ohren der fürstlichen Zuschauer drang. In deren Gefolge stand Brecht v. Lublitz, ein armer Junker und Dienstmann des Oberhosmeisters Grasen v. Fürstenberg. Er war ein kecker Gesell l . r ä r r . e Y uno vermeime, vier et zwar em icymerzlicher Tod durch die Krallen und Zahne der wilden Thiere zu fürchten, doch könne ihn Gott auch unverletzt aus der Gefahr retten und dann sei er der Gnade kaiserlicher Majestät und der übrigen Fürsten gewiß : könne wohl gar die Augen zu der schönen, reichen Jungfrau erheben. Der Gedanke, die Rose von dem gefährlichen Orte heraufzuholen, reifte daher schnell zur That. Mit einem kurzen Stoßseufzerlein zog er den Degen und fchwawi sich über die Brüstung in die Arena. Während alle mit Grausen auf den tollkühnen Wagehals blickten, schritt dieser keck und rüstig auf die Rose zu, hob sie auf und befestigte sie an seiner Brust. Die Bestien waren vor dem kühnen Manne scheu zurückgewichen, nur ein Bär öffnete die Pranken zur tödtlichen Umarmung, aber er erhielt einen Degenstich. Glücklich und wohlbehalten langte Brecht wieder auf der Tribüne an und legte die eroberte Rose zu den Füßen der holderglühenden Jungfrau nieder. Da gebst der Kaiser, daß man den muthigen Mann vor ihn suyre, uno als vies gejcyeyen war, naym er vom Landhosmeister v. Wallenstein das Schwert und schlug den Junker von Lubitz zum Ritter, auch verlieh er ihm in's Wappen ein neues Feld und eme rothe Rose. Der junge Ritter soll das Jungfräulein, dem die entführte Rose gehorte, zum Gemayt erlang: uno vamn das Gut Reinhardsgrimma erhalten haben. Die verschiedenen Apach e n in den Ver. Staaten werden von der Abendpost" in San Francisco so geschildert : Die Apachcs bewohnten ursprünglich, zwischen anderen Stämmen zerstreut, das südliche Arizona und ReuMexico, streiften aber stets nach Sonora und Ehihuahua hinein. Die Apaches in Arizona, die schon vor zweihundert Iahren gegen die spanischen Ansiedlungcn und Misnonen am Rio Gila emen unbarmherzigen Vernichtungskampf führten, haben nach Abtretung jener Gegend, an die Vereinigten Staaten zwanzig Jahre lang die Entwickelung eines der metallreichsten Territorien der Union gehemmt, und ihr Häuptling Eochise war von Mitte der fünfziger bis Anfang der siebenziger Jahre der Schrecken Arizona's und der' nördlichen Staaten von Alt - Mexiko. Erst der tüchtige General Crook unterwarf von 1870 bis 1874 in unaufhörlichen Feldzügen jene ebenso tapferen wie blutdürstigen Rothhäute. Gegenwärtig sind sämmtliche Apaches von Arizona, die ungefähr 3000 Köpfe zählen und in die Stämme der Pinals, Aribaipas, Chiricahuas. Tontos, Cohoteros u. s. w. zerfallen, auf der San Carlos - Agentur im südlichen Theile des Territoriums concentrirt. Sie haben sich in den letzten Iahren auffallend ruhig verhalten und sollen sogar gute Fortschritte auf dem Wege zur
Civilisation machen. Die Apaches Neu-Mexico bewohnen 3 Agenturen : die südliche Agentur mit 1600 Köpfen, (Gilas, Mogollons, Mimbres und Chiricahuas) ; die Cimarron - Agentur Mit 800 Köpfen (Jccarilla - Apaches) und die Mescarelo Agentur mit 1800 Mesca-
relo-Apaches. Einzelne Banden der Letzteren haben in den letzten Jahren unauf hörliche Raubzüge in Arizona, NeuMexico und Chihuahua unternommen und die furchtbarsten Grausamkeiten verübt, namentlich unter ihrem Häuptling Victoria, der im vorigen Jahre von mexikanischen Truppen getödtet wurde. Ueberreste seiner Anhänger, verstärkt durch neuen Zuzug von der Agentur und durch Novajoes, scheinen die Bande zu bilden, welche gegenwärtig von Chibuahua bis San Mercial und alles 4 Furcht und Schrecken setzt. Allem Anscheine nach entfalten die in Neu - Mexico kommandirenden Bundesofsiziere nicht die Energie, mit welcher General Crook frübcr die Aufstände der Arizona - Apaches untcr drückte. Zu Tode geschleift wurde dieser Tage der deutsche Farmer Georg Onken in der Nähe der Staatshauptstadt von Nebraska. Er war auf dem HeimWege vom Wagen gestiegen, um etwas an dem Pferdegeschirr zu ordnen ; gerade als er m das Lederzeug verwickelt war, gmgen die Thiere durch und schleiften Onken eine Meile weit über Stock und Steine. Zwei Tage später erlag der Unglückliche, der erst 40 Jahre zählte und Gottin und 5 Kinder hinterläßt, seinen Verletzungen. Im selben Augenblicke, als Gatte und Vater in die Grube gesenkt wurde, erhielt eines seiner Kinder einen tödtlichen Biß r i rr w m von emer neven vem Maoe zum Züorschein kommenden Klapperschlange. Wie man Katzen mit Erfolg gegen Einbrecher verwenden kann, zeigte sich in einer der letzten Nächte zu Jersey City. Frau Euenie Reufre, eine Wittwe, wurde durch ein Geräusch während der Nacht aus dem Schlafe geweckt. Sie verließ alsbald. ihr Bett und gewahrte in dem Hausgang einen unbekannten Eindringlmg, der im Begriff stand, ein Streichholz anzuzünden. Sie wurde dermafen mit Schrecken erfüllt, daß sie nicht im Stande war Lärm zu schlagen. Plötzlich erschien ihre Lieblingskatze, die sie sofort ergriff und dem Einbrecher an den Kopf warf. Das Thier krallte sich am Halse und Gesicht des Gauners fest, wodurch Letzterer sich bewogen fand, sofort Reißaus zu nehmen. Am nächsten Abend war die Katze noch nicht zu ihrer Herrin zurückgekehrt. DieFre-igebigkeit des Eisen-rahnkönigsVillard-Hilgard ist unerschöpfHch. Auch für die Staatsuniversität z?on Oreaon" bat er in die Talcke aearifvcn; er schenkte ihr soeben $7000 zur Abtragung ihrer Schulden. Werden, 26. Juli. Ein WolkenbruchartigerRegen hat heuteMittag unsere Stadt in die größte Aufregung versetzt. Nicht blos die unteren Stadttheile, auch die höchst gelegenen Straßen und Plätze, bedeckten sich mit wild dahertosenden gelben Wafferfluthen. Jede Straße gestaltete sich zu einem wilden Strome ; an vielen Stellen stürzte das Wasser in die Häuser oder füllte die Keller an. In großartigen Cascaden ergoß sich die Wassermenge von den steilen Böschungen herab; auf den Höfen schwammen die -r-m . W . m f r weratye, uno mancyes ma eoerviey . tYfn e Viorn STfttrrfnrtrr in Sott StTnn VV- VVt VVit IVWIIVH V. yv.Vf. Glücklicherweise hielt das Unwetter nicht lange an; doch hat der Schaden genuggethan, besonders werden die abschüssigen Gärten und Felder viel guten Boden verloren haben. Die Wasserpest, welche in den Gewässern der Spree und Havel, namentlich in letzterer, seit mehreren Iahren fo zugenommen hatte, daß theilweise sogar die Schifffahrt, am meisten aber der Fischfang behindert wurde, hat in diesem Jahre bedeutend abgenommen, so zwar, daß manche Stellen der Havel und des Tegeler Sees, wo das Unkraut früher bis an die Oberfläche des WasZers reichte, nunmehr bereits ganz von dieser Plage befreit sind. Erfahrene Adjacenten der ' in Rede stehenden Gewässer sind der Anficht, daß die Wasserpest, nachdem sie die zu ihrer Ernährung erforderlichen Bestandtheile des Bodens ausgesogen, eben so schnell wieder verschwinden wird, wie sie gekommen. Auf Corsica hat am 17. v. M. bei der Stadt Corte ein wildes Gemetzel stattgefunden. Eine Zigeunerbande von 40 Personen (Männer, Weiber und Kinder) hatten sich 3km von der Stadt niedergelassen, um ihr Kesselflickergewerbe zu. betreiben. Da entstand plötzlich das fal sche Gerücht, zwei Einwohner der Stadt seien draußen ermordet worden. Sofort zog ein Haufe mit Gewehren bewaffneter Corsen hinaus, übersiel das Zigeunerlager, mordete drei Männer und eine Frau, mißhandelte auf gröblichste, dreizehn Männer, Frauen und Kinder, und plünsr VslS Prtfrpr sl.8. Als Nolttki lind VVV rjjw " ü Militär auf dem Platze erschienen, war. das Lager leer. Die Zigeuner waren in das Gebirge geflüchtet. Nur drei Mörder sind verhaftet worden. In Wien ist am 13. Juli der Jäger Hietler, welcher im Mai d. I. den sogenannten Baron Sothen (ein frommes" Scheusal, Wucherer und Menschenschinder der schlimmsten Art) erschosserr hatte, vom Schwurgericht des gemeinen Mordes ohne mildernde Umstände schuldig befunden und zum Tode durch den Strang verurtheilt worden. Im Publikum gab sich die tiefste Entrüstung über dieses grausame Urtheil kund, da durch das Zeugenverhör der abscheuliche Charakter des Getödteten ins grellste Licht gesetzt worden war. Hoffentlich wird das Todesurtheil im Gnadenwege umgewandelt werden.
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