Indiana Tribüne, Volume 4, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 August 1881 — Page 1
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Jahrgang 4 No. 2. fsice: No. vl Virginia Avenue. Lausende No. 158. "'; Indianapolis, Indiana, Samsta, den 20. August 1881. ,
Originalität. Von Ferdinand AvenariuS. .Die Welt ist schlecht und elend unser Leben
Das wird don tausend sprachgewandten Zungen Schon in der Wiege treulich nnS gesungen Und unö zur Milch als Ammenlied gegeben. Nun, nachzuahmen ist des KindeS Streben ! Sobald die ersten Wörtchen uns gelungen. Sind auch die ersten Klagen schon erklungen. Die zierlich bald sich zum Gesänge weben. Doch wenn die Brust ein echter Schmerz durch windet. Und. roaö un dunkel durch die Seele zieht. Den Weg zum Wort nach heißem Kampfe findet , Dann glauben dir: vaö unö im Sang txiU flieht. Hat Keiner uoch den Menschen je dkrkündet Und dennoch, dennoch ist's da alte Lied! Daö Befinden des Präsidenten ist, obwohl nicht hoffnungslos, doch äußerst beunruhigend. Im Anfange der vergangenen Woche nahm sein Zustand einen höchst ungünstigen Verlauf. Es trat häufig Erbrechen ein, er konnte keine Nahrung zu sich nehmen und mußte durch Klystiere genährt werden. Die Körper wärme nahm ab und die Schnelligkeit des Pulses stieg zu gefährlichem Grade. Man bejürchtete das Aeußerste, zumal noch eine Anschwellung und Entzündung der zwischen dem Ohre und dem Kinnbacken gelegenenSpeicheldrüsen hinzutrat. Das Befinden des Kranken befferte sich jedoch wieder. Nachdem der Magen ei nige Tage Ruhe gehabt hatte, war er im Stande, wieder Nahrung anzunehmen, die Körperwärme. nahm wieder zu und die Regung des Pulses ab. Die Anschwellung derDrüsen kommt nachAnsicht der Aerzte von einer durch mangelhafte Ernährung erzeugten Verdünnung des Blutes her. Die Heilung der Wunde geht vorwärts und die Gefahr liegt weni. aer in einer Blutvergiftung als in dem Nachgeben der Kräfte deS Kranken. Jedenfalls ist öiC Situation noch immer eine sehr kritische. - i m Sotten unsere Mädchen turnen? Wenn unsere Eltern und Erzieher die wohlthätigen Einwirkungen geregelter Muskelthätigkeit auf den menschlichen Organismus eingestehen, so unterliegt es kkinemZweifel, daß sich du Wohlthätigkeit derselben auch für das weibliche Ge schlecht nachweisen läßt, wenn man sonst die Mädchen und Jungfrauen nicht für überirdische Wesen ohne Fleisch und Bein Gülten will, . Handelt eZ sich um die Fraäe ': ob die rationelle Turnkunst auch für das andere Geschlecht nothwendig sti? so ist die Lö sung derselben von dem Begriffe einer Nothwenvigkit der Bildung überhaupt abhängig, sofern diese eine harmonische Entwickln des ganzen Menschen er beisckt. Die Gvmnastik würde sich von diesem Gesichtspunkt auS als eine sittliche Nothwendigkeit ergeben, während sie oft genug von emsichtlgen Aerzten nno Er liebern als zweckmäma und unter den gegenwärtigen Eulturverhältniffen fast als unerläßlich sur das azerbuche Ge süleckt bezeichnet wird. Wie wir im Besonderen sehen werden, ist die Organisation des weiblichen Ge jchlechts so eigenthümlicher, zarter und feiner Natur, daß sich die aus Mangel an Bewegung hervorgehenden cyaoncy keiten eines häuslichen Still und Sikle bens besonders leicht geltend machen und die Einheit der Lebensthätigkeit des Organismus zum Rachtheue der Geiund heit des Lebens und der Seele zerstören. Treuen lene saol!en raste im Allgemeinen nickt jene flinken nnd rübri gen Bauern und Gärtnerdirnen, so häU' sen sie sich um so mehr der den Bewohne rinnen derStädte und in den sogenannten gebildeten Ständen, bei denen eine bis zum Uebermaß getriebene Bergeistigung des ganzen Lebens den gesunden Sinn sur das, was dem Leibe wohl thut, faj aanz verdrängt hat. Schon im Jahre 1780 klagte Dr. I. V. Zirank in seinem System einer voll ständigen medizinischen Polizei: über diese Erscheinung. Ein Frauenzimmer, nach dem was man guten Geschmack heißt, auserzogen, ist gegen diejenigen, was die Natur ohne uns erzieht ein wirkliches, elendes und bedauerungswurdlzes Ge schöpf. Bei der geringsten anhaltenden Bewegung spürt sie alle Empfindungen eines kranken Menschen: Herzklopsen, CYf i f 0!n V im - ii' engen Aiyem, Jinern uno ucaingieu. Das ewiae Sitzen und die nie unter brochene Ruhe ihrer BewegungLmuskeln verursacht, daß der Kreislaus nur in den senigen Gefäßen Platz findet, wohin die Kraste des matten Herzens für sich allein die Säfte wohl nicht bringen können, aber es ist kaum cm Verdacht von innern Be wegung des Blutes m solchen Theuen, wom jene Kraft allein nicht binlanat und deren kleinsten Adern sich nur durch die verewigten Kraste des Kmslau es anfüllen. Die vornehme Todtenfarbe der Stadtlchonheuen uno das ausgidun . P L tnt Jiiseten oenc ioen nno ,50laen einer halberstickten Eirculation. Der Einfluß . r. c - C v:. rr einer lolazen rzieyuilg uui vle uuueriieine Gesundheit ist, nach dem blyßen Augen schein, von der schlimmsten Gattung; und hierin Ueat e3 elgentllch, wo man den Schlüffel zu der überall gemachten Be merkuna sucken muk. dan die Sterblichkei unter vornehmen Kindern so sehr vie aröker ist. als iene der Landleute. Darum muß jeder würdige Vorsteher
der Menschen darauf denken, wie er durch Klugheit -und Beispiel den natürlichen Hang deS städtichen Frauengeschlechts zur allgemächlichen Unthätigkeit hemmen. und wie er dem Fehler abhelfe, der sich in der Erziehung der vornehmen und
mittelmäßigen jungen Frauenzimmer uverau elngejqllcven, wo man nuiieng so lebt , als wenn man durch Unbeweg lichkeit deS Körpers alle Fähigkeiten der Seele, mit Verlust seiner Gesundbeit er kaufen mükte. Wohin soll das führen? was ist die ledige. Generation und was wird die nächstfolgende sein? Ein krankes, unschönes Geschlecht, reizbar, ewiaer Anregung bedürftig und alle seine Unarten durch seine Rerven entschuldigendes. Diese Anführungen mögen besonders Eitern und Erziehern Beranlaffung sein, mit größerer Entschiedenheitsich der Erziehung des weiblichen Geschlechts in gedachtem Sinne anzunehmen. Du ra tionelle Turnkunst ist sür dasselbe in der Zeit, wo der Körper wächst und sich entwickelt, nicht bloß zweckmäßig, sondern nach den obwaltenden Verhältnissen so gar nothwendig. Es giebt kein eeigne teres Mittel, den weiblichen Organismus zu starken, zu kräftigen und zu natürlicher Wohlgestalt zu bilden. Wir werden auch besonders nachweisen, daß dadurch die hauptsächlichen Krankheitsanlagen, zu denen d?r weiblicher Organismus beson ders geneigt ist, verhütet und sogar geho den werden können. Vor Allem nehme die Schule sich dieser Angelegenheit an und suche ihr eine solche Gestaltung w aeben, daß sie damit lbre eigene Aufgabe fördere und sich als eine wahre Erziehungsanstalt erweise. Hat man bei der seligen Organisation der Mädchenschulen keine Zeit mehr frei sür den so nöthigen Turnuntericht, so mag man getrost von anderen Lehrobjecten die allzu viele 3eü, welche denselben einge räumt wurde, für die Ausbildung des Leibes zurückfordern. Hoffentlich wird mit der Verbreitung einer rationellen Grmnastik für die weib iche Jugend auch eine gleichmäßig geisti ge und leibliche Erziehung allgemeiner und die vorwiegend geistige und dabei den Leib vernachläffigende immer seltner. Die Präsidentschaft. Seit sieben Wochen liegt der Präsident auf dem Krankenbette, unfähig irgend welche Regierungsgeschäste zu besorgen. Seit sieben Wochen haben wir bloß dem Namen nach einen Präsidenten. ' Trotz alledem stand die Regierungsmaschinerie nicht still. Die Geschäfte der Regierung wurden nach wie vor besorgt, während eines Augenblickes .trat irgend welche Unterbrechung oder Störung ein und die ganze Regierungsmaschinerie blieb in ih rer gewohnten Ordnung. Wenn irgend ein Umstand dazu geeignet ist, die voll'tändige Entbehrlichkeit eines Präsiden !en zu beweisen, so ist es dieser. ' Die Mitglieder des Cabinets an ihrer Spitze der Staatssekretär haben die laufenden Geschäfte auch ohne Präsident besorgt, und wag siebenWochen lang möglich war. wird auch immer möglich sein. Thatsa chen wiegen schwerer, als Argumente. Das Attentat auf Garfield und sein lan ges Krankenlager sind schwere Argumente zu Gunsten, der Abschaffung der Präsi dentschaft.. Der Amerikaner pflegt mit außerordentlicher Zähigkeit am Herge brachten zu hängen, aber gegen die Logik der Thatsachen läßt sich doch nur schwer ankämpfen. Die Präsidentschaft ist eine hergebrachte Institution, dem monarchi schen Prinzip entlehnt, der Geist.unserer Zeit will sich jedoch nicht Ueberlieferungen schicken, er lehnt sich auf gegen veral tete Institutionen, die Emporhebung ei neS Einzelnen über die große Maffe, die Ausstattung desselben mit außerordent lichen Gewalten und Vollmachten stimmt nicht mit dem demokratischen Zug über ein, welche heute das Rechtsbewußtsein des Volkes durchbnngt und dem Zeitgeist seine Richtung giebt. Die Abschaffung der Präsidentschast ist bloß noch eine Frage der Zest, sie wird und muß kom men. L okales. Die Turnschule deS Sozialen Turnvereins wurde am vergangenen Sonntag nach den stattgehabten Ferien wieder eröffnet. Die Betheiligung ist im Ganzen eine recht zufriedenstellende, trotz dem sollte aber die Wichtigkeit des Tur nens und damit der Besuch der Turnschule tmmer mehr an Bedeutung gewin nen. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, daß Eltern, die ihre Kinder lieb haben, und denen sür eine gleichmäßige Ausbildung des Körpers und deS Geistes das richtige Verständniß nicht abgeht. denselben den Turnunterricht nicht vor enthalten dürfen. Dies gilt aber nich allein sür Knaben, das Turnen ist auch bei Mädchen eine nothwendige Leibes übuna. Da aber gerade diese Ansich häufig auf Wiederspruch stößt, bringen wir htute an anderer Stelle einen Artikel, der speciell diese Frage eingehend behan delt.
ES muß geschieden sein.
Kaum sind einige Wochen vergangen, ln denen verhaltnlßmaßlg wenige Schel dungsllagen anhängig gemacht wurden, so zeigt es sich schon wieder, daß unsere Stadt recht viele unglückliche Ehepaare beherbergt. So sind am. Dienstag nicht weniger als orer iscyeioungsilagen nn gereicht worden, und in allen Fällen scheinen die klagenden Parteien gar Manches erduldet zu haben, ehe sie zu diesem letzten Mittel ihre Zuflucht nah mcn. Da ist vor Allem Laura I. Langen, welche von ihrem Emil geschieden fein Möchte, weil dieser fie häufig Mlkbandelt und noch niemals Willens war, für ihren Unterhalt zu sorgen. Augustus T. Thompson scheint sich in einer ähnlichen Lage zu befinden. Er bat nach eigener Angabe von seiner Frau Kate schon manchen Nasenstüber erhalten, und schließlich ist sie ihm auch untreu geworden. Er verlangt nicht nur ein Scheidungsdekret, sondern will auch die drei Kinder zugesprochen haben. Wenn seine Angaben auf Wahrheit beruhen, wird ibm Beides bewilligt werden. Frau Nellie Warfield klagte auf Scheidung von Charles Warfield und ihre Klageschrist enthält eine lange Lei densgeschichte. Sie ist seit acht Jahren verheiratbet, hat während dieser Zeit manche Mißhandlung ertragen, hat ihrem Gatten viele schlechte Gewohnheiten nachgesehen und ist noch niemals von demsel ben ernährt worden. Endlich ist ihr aber die Geduld ausgegangen und sie will nichts mehr von ihm wiffen. Die Leute haben fünf Kinder, und die Mutter ersuchte das Gerücht, daß ihr die Aussicht über dieselben zugesprochen werde. Auch verlangt sie $1000 Alimente, welchen Be rag das Grundeigentdum ihres ManneS repräsentirt. LÄ- Die Citizens Headlight Compilg' nie wurde von einem ihrerPardner, Iran cis Hay verklagt und der Kläger beanragte, die Compagnie zu zwingen, daß sie einen Verwalter für das Geschält ernennt. ssr Adelina Patte und Nicholiniwerden hier am 4. Februar in Englisch'S Opernhaus concertiren. Bis dorthin ist edenfalls etwas kühlere Witterung ein getreten. . Die Beamtenwahl am Samstag m protestantischen Waisenhaus resultirte wie folgt '. HeNrh'Nus's Präsident. Jacob L. Vieler Vicepräsident. Herman Sieboldt Sekretär. Wilhelm Rotbert - Finanzsekretär. Henry Resener Schatzmeister. Tobias Bender, Henry Biermann, George Reyer, Wilhelm Pfäsflin und Wilhelm Wegland. Trustees. Die Schmidt'sche Brauerei errichtet einen Anbau zum Betrieb des Flaschenbier ' Geschäftes. Die Kosten sind auf $6000 veranschlagt. W" Wir machen ganz besonders da rauf aufmerksam, daß am nächstenDienstag um 2)z Uhr Nachmittags in der Mozart Halle eine Versammlung des Indianapolis GewerbeVereins stattfindet. In dieser Versammlung wird sich der Verein permanent organisiren. Der Zweck des Vereins ist hauptsächlich der Saun derjenigen Gewerbe, welche am Meisten unter den Angriffen und Ueber griffen der Mucker und Temperenzler zu leiden haben. Diese Fanatiker können nicht durch die Bemühungen Einzelner, sondern nur durch starke Organisationen bekämpft werden. Es sollten daher Alle, deren Geschäftsinteressen es erher schen, die Versammlung am Dienstag besuchen und sich dem Verein anschließen. Eine Ehe wie sie nicht sein soll fuhren Levl I. Knott und seine Frau. Die Leute haben kaum die Flitterwochen überstanden, sie sind räum drei Wochen verheirathet, aber sie liegen sich doch fortwährend in den Haaren. Dieser Tage hat die Frau ihren Mann verklagt, daß er verborgene Waffen mit sich suhrt, obwohl die Untersuchung er gab, daß es mit dem betreffenden Revol ver keine Gefahr hatte) denn er war nicht geladen. Ferner v?hauptet sie, daß ihr Mann schon früher verheirathet war, und daß seine Frau und Kinder in New Z)ork wohnen. Daran soll.jedoch kem wahres Wort sein, und es scheint als ob die Frau . e m i cm nur oaraus ausgeyr lyren cann zu ver liiumden. Zum Unglück ist aber trotz alledem der Mann bis in die Ohren in sie verliebt. Charles G. Haag' wurde wegen wiederholter Thierquälerei zu Geldstrafe verurtheut. tSS" Richard Washington wurde in emem berüchtigten Hause gesucht und ge funden. j&ar Unsere Stadt hat den Leuten, welche den Wallfisch hier zeigten eine Lizens von $60 auserlegt, während Städte wieChicago, Cincinnati und Cleveland nur einen unbedeutenden Betrag sorder ten. weil sie dasür hielten, daß die Aus stellung des Thieres für die Bewohner i n t r ' yocyst leyrreiaz m. LSS" Ein Pferdedieb, der sein Geschäft bisher mit Erfolg betrieben hat, wurde am Mittwoch hier verhastet. Der Bur sche heißt Frank Nye und bat die vielen Vferdediebstähle in Gemeinschaft mit ei nem gewissen Frank Rohster verübt. Beide haben hier und inCinclinati werth volle Pferde gestohlen und wußten stets der Polizei ein Schnipvchen zu schlagen, bis endlich vereine denOrdnungsmännern
in die Hände fiel.
Wir lenken die Ausmerksamkeit
unserer Leser auf die in einer andern Spalte enthaltene Anzeige des Herrn George Pfau. ZS. Die Herren H. Sweeney 8c Co empfehlen in unserm Blatte ihr ceichbal' tiges Lager importirter und einheimischer Spiritussen, worauf wir unsere Leser ganz besonders hinweisen. Wir machen heute unsere Leser auf eine Anzeige eines hier schon seit Jabren bestehenden Instituts ausmerksam. Wir meinen das "IndIanapoli3 BimneS3 College'. Schüler finden in demselben zu jeder Zeit Ausnahme und wir empfehlen dasselbe unsern Lesern aufs Beste. Ä" De.r Zither Verein wird am 1. September ein Sommernachtsfest im Germania Garten veranstalten, woraus wir unsere Leser schon heute ausmerksam machen. fi Zwei blutdurstige Damen Ramens Florence McEarty und Adda Ditto lagen sich am Mittwoch Morgen in den Haaren. Die Keile welche dabei abfielen waren so schlimm, daß Dr. Hugo Pantzer gerufen werden mußte. Er verband die ziemlich bedeutende Kopfwunde der Er steren, worauf Beide sür dreißig Tage eingesperrt wurden, damit sich die erhitz ten Gemüther etwas abkühlen. Neue Anzeigen. Verlangt. Ein Junge, der deutsck und englisch lesen kann und daö Schriftsetzen erlernen will, kann Bfschäftigung finden in der Ossice der Indiana Tndune. GE0BGE PFAF. Wbolesale-Handler in GZjZLiöhws, 141S.MmdianStt., Indianapolis, Ind. BRYANT & STEATT0N AN0 Telegraph Institute. E8TABLISHED 1858. PraMirftl. PmAtaW and üsef nl Ediiefttion. No Ufleless gtudies. instruction Indlvidual and bf lectures. Student adrancea as rapiajy u rneir billtles perrniu Original and leading in exerf departrnent. Males Ho Idle Claims, but relies on tneproaucea resuiis as snown oj a preuu recordof 0Ter23 years. r m v , , L . 3 n o otner scnooi or couege nas sianea so mwij yoang and middle-aged men on the road tO 8UC0688. rTheschool Is open to all, and cordially, earnestlf inrltes all before entering upon a eourse of study to Tlslt it and inspect ita every detail. Call for catalogue and füll partienlaxs at tnt College Office, Bates Block, oppoeite the Poet-Office, oraddress C. C. KOERNER, Prest. Indianapolis, Ind. H. SWEENEY & Co. Wholesale-Händler in reinem Kentuckh COPPER - DIST1LLED UM, einheimischen und importirten SPIBITÜOSEN. No. 81 S. Illinois Straße, Indianapolis. Ind. Jndpls. Gctocröeiiercm. Dienstag,23.August1881, Nachmittag 2 N h r, in der Mozart alle Gcschästsvcrsammlung und BcamtcniMhl. Mitglieder, sowie Diejenigen, welche sich dem Verein anzuschließen wünschen, sind freundlichst eingeladen. C. Hedd erich, G. Monninger, tem. Präs. t:mp. Sekr. glnmernolchtsfeft de Indianapolis erems, am Donnerstag, 1. September im Germania Garten (Scke Noble und Market Straße.) Conzert-Anfang 8 Uhr. Eintritt 25 Cents. ßÜT Nach dem Conzert Tanzkränzchen.
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