Indiana Tribüne, Volume 4, Number 1, Indianapolis, Marion County, 13 August 1881 — Page 7

folgenschwere Verwcchsekung. Von H. Still. Der die Pastor von Kloktenbera faft n Scrgenstuhl, um sich bei einer Taffe cffee uud der Zeitung von der gehabten -Znfrengung zu erholen. Denn wie alljqrlich waren auch heute alle Heirathslüizen Paare aus der Umgegend im K'Hdorf Klokkenberg zusammengeströmt, uih'ren Bund für das Leben einweihen Zuassen. Gerade der heutige nämlich, alider Michaelistag, galt und gilt noch n ner Gegend als desonders glückbrinjert für einen neu zu stiftenden Ehebund ; rehalb, haben wir nicht in Erfahrung brisen können, doch vermuthen wir, daß tfe Herstellung ihren Ursprung einer 'orlubeder männlichen Bevölkerung für ',n Erzengel Michael als Trachenbe:ger" verdankt. Elf Paare hatte der te Pastor heute eingesegnet, immer eins s.ach dem andern, .und so war ihm eine echolung Wohl zu gönnen nachdem er so inv für das Weiterbestehen seiner Genände gesorgt hatte. Leider gab es Leute, freche ganz anders darüber dachten und schrn auf dem Wege waren, dieser ihrer Glicht den unverhohlensten Ausdruck zu "icfon. Ein schüchternes Klopfen an der Thür, und auf des alten Pfarrers Herin" betraten vier Leute das Zimmer, in 'enen jener sofort zwei der heute getrauten Jeure erkannte. Die ganze Gesellschaft olieb als Gruppe an der Thür stehen, theils aus Verlegenheit, theils aus Rücksicht auf die blankgescheuerten Dielen, denen allerdings eine Berührung mit den Fußbekleizdungen jener nicht zum Vortheil gereicht i haben würde ; denn Sauberkeit war keine i hervorragende Eigenschaft der Dorfstraße on Klokkenberg. Erst auf des Pastors freundliche Frage : )!un, Leutchen, was wollt Ihr denn , -och ?" trat Bugslaff, der Vlüllerknappe, vor. Er that es nicht, weil Vordringlichkeit seine schwache Seite war, o nein! Viel lieber hätte er dem Gefährten Kriichan den Vortritt gelassen, aber es ging nicht: ihn hatte die Gesellschaft mit allen gegenseine eigeneTtimme zum Wortführer erwählt und er sich majorisiren lassen, ohne mit einem Wort für das Vertrauen zu danken, das man ihm erwiesen, was doch sonst selten ein Majorisirter versäumt. Er hatte eben gar keine parlamentarischen Formen, der gute Bugslaff! Seinen Stand als' Müller jedoch verleugnete er nicht. Sobald er den Mund öffnete, begann sich die Pelzmütze in seinen Händen wie ein Mühlrad zu drehen, eine Bewegung, welche offenbar den gewünschten Erfolg hatte. Denn aus dem geöffneten Munde sielen jetzt Worte heraus, wie das Mehl aus dem Schüttebeutel, .zwar nur langsam und stoßweiß, aber sie sielen doch ! Ja, Herr Pastor," begann er die ungewohnte parlamentarische Shätigkeit, wir wollten Ihnen man blos sagen, daß Sie daß Sie uns falsch getraut haben ! Das Mühlrad stand still ind mit ihm der Schüttebeutel ; auf der 'inken aber, wo Krischan stand, erhob sich . m Gebrumm, das offenbar dem Beifall" einer legislativen Körperschaft entsprach. Nicht so beifällig jedoch nahm der alte Herr Bugslaff s wohlgesetzte Nede auf. Vielmehr betrachtete er den geehrten Vorredner so scharf über die Brillengläser hinüber, wie vielleicht selten ein Minister f r i i r c . . . Mal in seiner süusunddreißigjährigen Thätiakeit gewesen! Roch nie hatte er die Trauformel unrichtig verlesen oder etwas aus ihr ausgelassen Im Gegen theil ! So oft die Versuchung dazu an ihn herantrat, und wem würde sie bei. solchen Massentrauungen wie heute nicht j einmal ankommen : yatte er ue ttets uanvhaft abgewiesen. Und so entgegnete er denn im Vollgcfübl erfüllter Pflicht, nicht ohne einen leiten" Ton des Vorwurfs, dem verwegenen Interpellanten : I, was bildet Ihr Euch denn ein ? Ihr seit ganz richtig getraut, wie die Andern alle !" Aber einer der schlimmsten Fehler der -.. . . 1 . .... r una seiend : Sie haben mich mit Fiken

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ein auzuiurnes uppoitnonemiigueo an- war, sich Men ewig zu binden, setzte er gesehen hat. Er hat falsch getraut ? jetzt doch, zu seiner Schande sei es gesagt !

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pposttton pnegr .arlnaaigmr zu i,an; reine p eijeijua;ua, oer gurrm nun; und Bugölass theilte selbigen mit allen nur einen bösen Blick zuzuwerfen, geFrondeurs : Nee, das ist doch wohl nicht schweige denn zu Ver- oder gar Nealinso !" beaann er. das A!üblrad in Bewea-' jurien ;u areifen. Sie versprachen wirk-

zusammengetraut und Krischan mit Tri j ' -as dachteluch der alte Pastor und so nen, und ich wollte doch die Trinen heira- freute es ih: doppelt, die Sache zu einem tben und Krischan wollt' Fiken ftt:ien'.jjcklichcn 'Ende führen zu können, aber Sie haben uns falsch getraut?'5M deün, Kinder!" begann; er Du, Hier stand das Mühlrad still und dcmChristian, behältst Trine und ihr Schwein; geistlichen Herrn stand etwas Anderes stille ,Dir aber, Bugslaff, gebe ich, damit Du der Verstand! Lautlos sank er in seinen keinen Schaden leidest, ein gutes Schwein Lebnstuhl und licß die Zeitung in den aus meinem Stall ; aber Tu mußt Fiken

Kaffee fallen. 'as tonnte ihm auch die ein Scbülerzank, weiter nichts ! Die Opposition stand indeffrn an der Thür und starrte den Herrn Pfarrer genau ebenso rathlos an wie dieser sie. 'Das Mühlrad begann sich wieder zu drehen, aber nur ganz, ganz langsam. Doch hatte Trine diesen Mangel nicht sobald bemerkt, als sie ihm helfen zu wollen schien durch. Entwickelung einer nicht unbedeutenden Wasserkraft, welcbe ibren Augen ent- ' r i l ' r.' - riettt. dan es die bartaesottenste Reaie-

Preise noch denen! Und was fragte er ann hatte nun glauven pllen, van die jetzt nach dem Kulterkampf, den er eben Opposition mit diesem Schlage völlig stüdirt? O, gegen diese Verwickelung war mundtödt gemacht Ware ; aber Bugslaff die aan;e caigesetzfrage eine Bagatella, ' konnte das Jnterpelliren noch nicht lassen.

1 prang, ziaum jay oas ?iien, ais ne es tiienen oeocr amen, ai mu ur ihre Pflicht hielt, die Gestnnungsgcnossin beiden Borstenthiere beschäftigt war. irrt.rfti"ifefn. imS W N?ipn 'Vn'iilti'n Dnn ?aF er den Vastor an und svrack) :

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rungspartei jammern konnte. Gott sei Dank !" rie? der alte Herr ; Um wie viel mehr den guten, alten dann kommt nur gleich nach dem Stall, Pastor! Er sprang auf und rief, vor- daß wir die Sau herausholen !" wurfsvoll zwar, aber doch nicht strenge : ' Als die Hochzeitswagcn aus KlottenAber Kinderchen, warum habt ihr das berg fuhren, befand sich auf demjenigen, nicket gleich gesagt ' welcher Äugslaff und Krischan trug, ein Ja, warum nicht? Bugslaff war so in Traungsfuhrwelken nicht ganz gewöhngerührt gewesen von der heiligen Hand- licher Passagier ein Weißes Schwein mit limgj und -vielleicht auch von dem vorher- einem schwarzen Vordersuß. Trine nud

e gegangenen Frühstück, daß er gar nicht bemerkt hatte, mit wem er getraut wurde. Krischan seinerseits hatte zwar gesehen, daß Trine neben ihm stand, auch einen verzweifelten Versuch gemacht, durch Zie-

hen an Fikens Rock der Sache den rechten , Schick zu geben ; aber als ihm das miß-! lang, hatte er seine Bestrebungen als! fruchtlos erkannt und aufgegeben und, da ; er die heilige Handlung nicht durch lautes ' Sprechen zu stören wagte, vorläufig nichts j Besseres zu thun gewußt, als sich schwei-! gend in sein Schicksal zu ergeben ; er war überhaupt nicht zur Parlamcntsgröße geboren,' der brave Krischan. Fiken ihrer- j seits war starr vor Schrecken gewesen, als j ibr Bräutiaam mit Trine getraut wurde-, I und als sie wieder zu sich kam, hatte sie ein Mt accornpli vor sich, gegen das zu opponiren ihr im Augenblick völlig aus sichtlos erschien. Trine endlich antwortete auf die Frage, warum sie sich nicht $um Wort gemeldet, durch Produktion emer unermäßlichen Wasserkraft, welche acht Mahlgänge hätte in Thätigkeit setzen können ; aber weiter gab sie nicht das Germgste von sich. Der gute Pastor rannte in der Stube auf und ab und zog an den wenigen Haaren, welche das Älter ihm gegeben, in einer Weise herum, als wären ihm auch diese noch überlästig. Aber das ist ja eine böse Geschichte!" rief er mehrmals aus ; was läßt sich denn da machen V Es ist ein anerkannter Fehler aller Oppositionsparteien, daß sie die Regie: ung getroffenen Anordnungen in den meisten Fällen bekämpfen, Maßregeln zur Nemeduraber höchst selton in petto haben. So ging es auch unserem vierblätterigen Kleeblatt, das freilich seinem Finder, dem Pastor, wenig Glück brachte. Er schwieg. Was ist da zu machen?" rief der Pastor noch einmal; wieder scheiden und anderes trauen kann ich Euch dock nicht, könntJhr denn nicht so zusammen ! l -iben?" Opposition a tout prix schien heute Bugslaff's Parolle. Nee, das geht nicht, Herr Pastor," erklärte er mit um? verzweifelten Entschiedenheit. Aber warum denn nicht V replizirte der Pastor ; kannst Tu denn Fiken nicht leiden !" I nu, leiden konnt' ich sie schon," gab Bugslaff zu. Warum willst Tu denn also nicht ihr Mann bleiben, da Du es doch nun einmal bist? Warum willst Tu denn durchaus die Trine haben ? Magst Tu denn die so sehr viel lieber? Ja, Herr Pastor ?" Aber warum ? Ist Fiken nicht auch ein gutes Mädchen?" Das ist sie schon," erwiederte Bugslaff mit einem Seitenblicke auf die Genannte, aber Trine kriegt mehr mit als Fiken und darum " So muß einem Minister zu Muthe sein, der, von der Opposition in die Enge gedrängt, plötzlich eine Behauptung fallen hört, deren geschickte Benutzung ihm den Stoff zu einrm vernichtenden Schlage gegen jene bietet, wie dem Pfarrer jetzt zu Muthe war. Wie viel denn?" fragte er schnell. Ein Schwein," war die Antwort. Der Hoffnungsstrahl, der dem alten Herrn aufgedämmert, wurde zur elektrisehen Lampe. So mußte es gehen! Schnell trat er vor Christian und begann : Christian! wen möchtest Du lieber Habens Trine oder Fiken ?" Trotzdem Krischan entschlojstn gewesen sehr hinten an, daß er laut und deutlich Rtwortete : Trine " Warum ?" fragte der Pastor. Weil sie ein Schwein mehr kriegt." Der Erzähler dieser wahrhaftigen Geschichte kann hier nnn die Bemerkung nicht unterdrücken, daß diese Antwort für Trine nicht minder provourend war als für Fiken : zum Glück aber kann er hinzufü- . - rm . , I P r i. gen, daß der yarattcr omer veioen Damen eine seltene Ausnahme von der f Regel bildete. Keine war so eitel, in dieser böchst bedenklichen Werthschätzung ihrer beiderseitigen Qualitäten auch nur , das geringste verletzende Moment zu finden '..tr.J.L-: V. sli . lich,".musterhaZte Ehefrauen zu werden, behalten !" ! Welches ?" fragte er. Diese Frage bedürfte für den Pfarrer trotz ihrer mehr als lakonischen Kürze gar keines Kommentars: Die Muttersau mit dem schwarzen Vorderfuß," erwiderte er schnell. ' Jetzt hatte er gesiegt. Zwar warf Bugslaff noch einen Blick ans Trine, doch dürfen wir nicht verschweigen, daß er weit weniger mit der Abwäaung der Vortrestr 1. . . rr !i V V. ..Ja, denn will ich !"

Fiken batten die Schleusen ihrer Wafferwerke längst geschützt und Bugslaff hatte das Mühlrad eingestellt. Krischan bewies, daß er zum Spektaklmachen weit mehr verlangt war als zum Redenhalten, denn er klatschte fortwährend mit der Peitsche in das Gejodel der Hochzeitsgäste hinein. In den hellen Freudenlärm aber ließ dann und wann die Sau vergnügt ihre angegmebme Altstimme hineintönen, als wäre sie sich bewußt, was für eine wichtige Rolle sie heute im Streit der Parteien gespielt hatte und wolle ihrer Genugthuuug über das durch sie zu Stande gekommene Kompromiß denn geeigneten Ansdruck ver-

leiben. O, der Wagen trug nurZufriedene! ., i , ' Uno es und zwei vrave Ehepaare geworden, die Beiden Krischan und Trine haben sich mehr auf Kinder-, Vilgslaff und Fiken mehr auf Schweinezucht gelegt. Ihre Ferkel sind in der ganzen Gegend außerordentlich beliebt, nur die Frau Pastorin kann sich eines leisen Gefühls von Wehmuch nicht entbalten, so oft das Gespräch auf die Vortrefflichkeiten dieer Borsten thiere kommt. Aber dies Gefühl ist doch wieder mit Stolz gemischt: das Thier ist das beste Schwein gewesen, das sie jemals aufgezogen hat ! Der Pfarrer aber weiß sie in solchen Momenten zu trösten ; er selbst hat sich über den Verlust nie bedeutend gegrämt. Aber vorsichtig ist er jetzt doch am Michaelistage, sehr vorsichtig ! Ein Multermord. In Berlin ist am 26. v. M. eine gräßliche Blutthat verübt worden. Ein achtzehniähr.igcr junger Mann hat seine eigene Mutter in einem Wahnsinnsanfalle ermordet. Dem Bericht, welchen Berliner Blätter über diese entsetzliche That bringen, entnehmen wir folgende Einzelnheiten : .In dem Hause Louisenstraße 18, Hos parterre, wohnte die Wutwe Henri et. te Caroline Grein, er, geb. S ch im vs, geboren am 30. Mai 1830 zu Freiburg. Dieselbe hatte vor etwa acht Tagen ihren einzigen achtzehnzährigen Sohn Herrmann, der früher auf der hiesigen Universttät studnte, sodann aber als geisteskrank der Irrenanstalt zu Dalldors überwiesen worden war. zu einem Besuche von dort abgeholt. Da sich der Zustand des jungen G. anscheinend etwas gebessert hatte, so wurde ihm von der Anstaltsdirektion ein achtägiger Urlaub bewilligt, der heute am 26 d. M. abgelaufen war. In der vergangenen Nacht gegen SU Uhr hörten Hausbewohner mehrfach Stöhnen und Röcheln aus der G.schen Wohnung dringen, ohne daß sie demselben jedoch weitere Beachtung schenkten. Etwa 15 Minuten später ließ der junge G., der seinen besten Anzug angezogen hatte, von dem Portier die Hausthür öffnen. Auf die Frage, wohin er schon so früh wolle, antwortete er, daß er um 4 Uhr 30 Min. mit der Nordbahn verreisen müsse. Dieser Umstand in Verbindung mit dem anfangs erwähnten Stöhnen erweckte bei dem Portier Ve.dacht und er begab sich daher mit einigen inzwischen wach gewordenen Hausbewohnern nach der G.schen Wohnung. . Hier bot sich den Eintretenden ein entsctzlicher Anblick dar. Die noch sehr rüstige Frau G. lag am Eingang zur Wohnung in einer großen Blutlache und kämpfte anscheinend mit dem Tode. Gesicht, Stirn und Hinterkopf waren über und über mit Wunden bedeckt und neben der Frau lag eine kleine abgebrochene Schecre, mit der ihr augenscheinlich die Wunden im Gesicht zugefügt worden waren. In der Wohnung herrschte eine furchtbare Verwüstung. Das Bett und der Fußboden waren mit Blut bedeckt, auf einem Stuhl lag das ebenfalls von Blut durchtränkte Hemd des Sohnes und daneben eine zerbrochene Gardinenstange, mit der er offenbar die ersten Schläge nach seiner Mutter geführt hatte. Ein sofort hinzugerufcner Arzt stellte neben vielen Fleischwunden einen Bruch des Nasenbeins, Zerschmetterung des Stirnbeins und mehrere klafsende, augenscheinlich mit Schädelfrakturen verbundene Wunden am Hinterkopf fest. In bewuhtlosem Zustand, aber noch lebend. Wurde die Frau nach der Eharitce geschafft, wo sie indeß um 8 Uhr ohne noch einmal vernehmungsfähig zu werden, verstarb. Der sofort benachrichtigte Kriminal-Kommiffar Honr, der Staatsanwalt und der Untersuchungsrichter e'lten zur Feststellung des Thatbestandes alsbald an Ort und Stelle. Sicher hat der Sohn in einem Anfall von Tobsucht seine schlafende Mutter ermordet. Bisher war sein Aufenthaltsort nicht zu erMitteln. Dem Anschein nach hat der Sohn nach der That die Goldsachen und das baare Geld der Mutter sich angceignet. Denn von den der Mutter gehörigeiv Schmucksachen, die nach einem von ihr angefertigten und von den Kriminalbeamten vorgefundenen Jnventar-Ver-zeichniß in ihrem Eigenthum sich befanden : zwei goldene Vroches, eine goldene Granatbroche und ein paar Ohrringe ist nichts vorgefunden worden, das Portemonnaie der Ermordeten war vollständig leer und ein verschlossenes Spind war mit einer Scheere erbrochen. Ein Roman im Leben. Der Pcster Llod" erzählt als buchstäblich wahr. Folgendes: Vor mehr als einem Vierteljahrhundert sah sich ein Bürger einer ansehnlichen Provinzstadt in Croatien, der ehedem ein gut situirter Kaufmann gewesen, durch mancherlei Unfälle aber zurückbekommen war, veranlaßt, seine Geschäfte endziltig abzuwickeln.

Er entschloß sich, der Heimath, die ihm, Erlaffers, weil nur auf diese Art cm gründlich verleidet war, den' Rücken zu verwandtschaftliches Verhältniß zu conkehren. Er vermochte aus dem Resten struiren ist und sie erwägen dabei nicht.

seiner Habe seiner Familie (einer Iran mit einem noch unmündigen Knaben) einen geringen Zehrpfennig zurückzulassen und wendete sich der neuen Welt zu. Es gelang ihm jenseits des groffen Waffers eine Stellung in einer Branche zu finden, die ihn näbrte. Er blieb mit seinen Angehörigen in brieflicher Verbindung und sendete ihnen von Zeit zu Zeit nach Maßgäbe seines Erwerbes kleine Geldbeträge. Das ging so eine Reihe vo.n Jahren fort. Plötzlich aber blieben die Briefe aus, der Mann war verschollen. Nach Jahr und Tag veranlaßte die Frau Erkundigungen bei den ameiikanischen Behörden und erkielt den Bericht, der Mann babe den amerikanischen Continent verlassen und ! sei in Gesellschaft von Goldgräbern nach i Austral-en gegangen. Seither habe man nichts mehr von ihm gehört. Und wieder vergingen Jahre. Die daheimgebliebene Frau strengte neuerliche Nachforschungen an und empfing als Nesultat derselben eine Todes-Erklärung über ihren verschollenen Gatten, in legaler Form von den amerikanischen Behörden ausgestellt. Auf Grund dieses Dokumcntes schritt die Frau zu einer zweiten Ehe, deren Glück sie aber kaum ein Jahr lang genoß ; in ihrem ersten Wochenbett starb sie. Ihr Sohn aus erster Ehe war mittlerweile zu einem wackeren Jungen herangewachsen. Späterhin etablirte er sich, von der Unterstützung seines Stiefvaters getragen, in seiner Heimathstadt als Kaufmann und hat heute dort eine angesehene Firma inne. Vor etwa acht Tagen fand sich die Direktion einer Budapester Versicherungsgesellschaft veranlaßt, einen ihrer Vertreter in Kroatien wogen Rücksprache in belangreichen Angelegenheiten hierher zu berufen. Der junge Kaufmann (eben der Sohn unseres verschollenen Emigranten) traf ein und ließ sich im Hotel das Fremdenbuch vorlegen. Als er die Feder ansetzte, erblickte er einige Stellen weiter oben, seinen Familiennamen mit dem Vornamen seines verstorbenen Vaters eingetragen. Die Feder entsank seiner Hand. Wer hat diesen Namen eingeschrieben?" ,.Ein Fremder, der gestern hier eingetroffen ist," erwiderte der Direktor des Hotels. Wo . ist der Mann?" Hier ebcn kommt er." kme kurze Erklärung und in den Armen des reichen amerikanischenn Farmers, des längst todtgeglaubten Mannes, der, von unwiderstehlicher Sehnsucht getrieben, eben auf der Heimreise nach der alten Heimath begriffen war, lag sein Sohn, den er als zweljährigen Knaben zum letzten Male gesehen und geküßt hatte, heute ein stattlicher, blühender junger Mann. Die Ottlchen Millionen. Mehr als zwei Jahre sind bereits verflossen, seitdem der vielgenannte Millionär Ott in Wien ins Grab gebettet wurde, aus welchem er bekanntlich auf Anregung des Verlassenschafts-Curators unter notarieller Assistenz noch einmal ans Tageslicht geholt wurde, da in den Klcidernves Verstorbenen nach einem Testament gefahndet wurde und noch immer wollen die ungestümen Erbsprätendenten, deren Zahl ins Ungemeffene wächst, nicht zur Ruhe kommen. Es . dürfte wenige Länder geben, in welchen nicht glückliche Erben zum Vorschein kamcn, wenig Rechtsfreunde, die in dieser Affaire nicht in Action getreten wären ; selbst das diplomatische Corps wurde zuweilen aus seiner beschaulichen Ruhe aufgescheucht, um von zudringlichen Träumern zu energisches Intervention und Wahrung ihrer Rechte aufgefordert zu werden. Alles, was den Namen Ott oder auch nur einen ähnlichen Familien-Namen trägt, drängt sich hoffnungsvoll zur Verlaffenschafts-Behörde, um da zuerst hartnäckig im Wege rechtens, sodann sanft im Wege der Gnade den vermeintlichcn Anspruch zur Geltung zu bringen; viele Familien, welche sonst nichts Anderes für sich anführen können, als daß ihnen glücklicher Weise irgend ein vermißter Ahn- oder verschschollener Großonkcl, Namens Ott, zur Verfügung steht, bcnützen diese Gelegenheit, um eine mitunter allerdings problematische Identität mit dem verstorbenen Juwelier herauszutüfteln. So kommt es, daß der arme Millionär, einem Proteus gleich, in den Acten des Gerichtes in den verschiedcnartigsten Gestalten cinberschweb:, und daß sich um die Persönlichkeit des Verstorbenen ein Kreis von geheimnißvollen Mvthen. bildet, über welchen der so nüchterne, trockene Geschäftemann nicht wenig erstaunt wäre. Die eine Gruppe agnoscirt ihn mit voller Bestimmtheit als den im Jahre 1793 in Prohaskow bei Pilsen geborncn Martin Ott, die andere reclamirt ihn mit seltener Zähigkeit als den im Jahre 1812 zu Pichlberg in Bayern geborncn Martin Ott, und die dritte Gruppe, welche sich auf das betreffs der Erbseinsetzung hinfällig gewordene Testament stützt, liefert den Nachweis, daß der Verstorbene Niemand Anderer sein könne, als der im Jahre 1799 in Zimmern bei Grünsfcld im Herzogthume Baden geborene Martin Ott, Sohn des Weinbrauers Bartholomäus Ott und der Zlnna Marie Ott, geborene Henneberger aus Untcr-Wittighausen. Die vielen anderen Erbsansprecher, welche man füglich als die Gruppe der Wilden" bezeichnen könnte, bemühen sich, den Versterbenen sogar seines ehrlichen Namens, den er sich aus verschiedenen Gründen beigelegt, haben soll, zu entkleiden, um dann aus diesem Phantasiegebilde mit seltener Gschicklichkeit irgend einen verschollenen j Großvater oder lieben Onkel zu präpari- ! ren. Andere wieder bestreiten in ahnungs - ! 1 CT r , ' , rr t . ! loser Naivetät die eheliche Geburt des

daß nach dem österreichischen Gesetze den

Verwandten gegenüber unehelichen Kindern kein gesetzliches Erbrecht zusteht. So tobt die ungestillte Gier nach den verlockenden Millionen in den Herzen der vielbeneideten Prätendenten mit ungeschwächte? Kraft fort, welche wohl dann zum offenen Durchbruche gelangen dürfte, wenn, entsprechend dem Erkenntnisse des Wiener Ober-Landesgerichtes, jene Monstreverhandluna stattfinden wird, bei welcher die Rollen für den Zukunftsprozeß! den einzelnen Eoncurrenten zugetheilt werden. Vorläufig hat noch der Oberste Gerichtshof das letzte entscheidende Wort zusprechen; von dem Ausspruche deffelben wird es abhängen, ob das Verlassenschastsvermögen, welches derzeit einen Werth von drei Millionen Gulden rcvräsentirt, dem Fiscus eingeantwortet wird, wie die erste Instanz erkannt hat, oder ob, entsprechend der Entscheidung des Ober-Landesgerichtes, der Erbrechtsstrcit unter den einzelnen Gruppen ohne jede Rücksicht auf das Aerar eingeleitet werden soll. Beide Erkenntnisse, von wclchen das günstigere die trostlose Aussicht auf einen langwierigen Erbschaftsprozeß bietet, sollten das Ungestüm der Erblüsternen einigermaßen lindern ; es sollte eine nüchterne Auffaffung platzgreifen, welche für die weiteren Städten der Abhandlung nur wünschenswerth sein kann. Jene, die mit dem goldenen Traume und der glänzenden Hoffnung im Herzen dem Erblasser in die Grube nachgefolgt sind und ihre Zahl ist nicht unbedeutend bleiben wenigstens von der bitteren Enttäuschung bewahrt, welche dem größeren Theile der zurückbleibenden Streiter noch bevorsteht. Ein Denkmal der Schande. Aus Paris geht der ,,N. I. Volksztg." umterm 18. Juli folgende Mittheilung zu : Vor einigen Tagen ist der Bericht des parlamentarischen Untersuchungsaueschufses für das Strafregime in Neukaledonien erschienen. Der mehr als dreihundert Seiten enthaltende Rand ist ein D :nkmal der Schan d e unseres Jahrhunderts. Man hält es kaum für möglich, daß Dinge, wie sie hier als feststehende Uebung der frankosischen Strafbehörden in den Kolonien aufgezählt sind, im siebenten Jahrzehnte unseres Jahrhunderts von einem Staat des civilisirten Europas geübt wurden. Und dennoch ist es durch zahlreiche Zeugen unwiderleglich festgestellt, daß man den Gefangenen mit DaumenSchrauben die Finger zera u e t f ch t, sie nackt und mit sirartem Schädel den glühenden Sonnenstrahlen und den Mosquitostichen aussetzte, sie mit Eisen belud, auf sie mit Revolvern schoß und sie todtpeitschte ! Und diesen Martern wurden nicht nur Räuber und Mörder, sondern auch politische Gefangene ausgesetzt Allerdings soll nach Versicherung des Marineministers der größte Theil dieser unerhörten Mißbräuche bereits abgeschafft sein. Jndeffcn darf man angesichts der Qualität des dort verwendeten Strafpersonals nicht allzusehr vertrauen, um so weniger, als sich jetzt, wo die letzten Kommune-Verurtheilten aus Neukaledonien fort sind, keine Klagen mehr vernehmlich machen könln. ' Europäische Pofinachrichten. Ein treffliches Wort fV 0 V. V. Scheffel's aus dem bei I. I. Schorer in Berlin erscheinenden AutograpbenAlbum Aus Sturm und Roth", das gerade heute manche Partei auf ihre Fahne, manches Blatt an die Spitze seiner Erörterungen, manche Versammlung über ihre Rednertribüne schreiben könnte: Gedenkspruch. Stoßt an : Ein ock dein deutschen Reich ! An Rübubeit reich, dem Adler gleich, Mög's täglich neu sich stärken. Doch Gott behüt's vor Klassenhaß, Bor Nacenbaß und Massenhaß llnd derlei Teuselöwerken s Das Ausrufungszeichen, welches des Dichters eigene Hand hinter die Teufelswerke" gesetzt hat, reicht in nachdrücklicher Größe fast über drei Zeilen hin. Hungerkur einesHundes. In dem Kasernement des Rheinischen Fuß-Artillerieregiments Nr. 8 in Äketz hat, wie die Metzer Zeitung erzählt, jüngsr em jpund eine Hungerkur durchmachen müssen, die der berühmten Kur des Dr. Tanner vollständig an die Seite gestellt werden kann. Als das Regiment am 1. Juni zur Schießübung nach der Wahner Haide abrückte, war in einem Zimmer der Kaserne, von Niemand bemerkt, ein Hund zurückgeblieben, der, als die Mannschaft am J. Juli von der Uebung zurückkehrte, zwar in total entkräftetem und abgemagertem Zustande, aber doch noch lebend angetroffen wurde. Durch gmaueste Untersuchung ist festgestellt worden, daß an Nahrungsmitteln nicht das Geringste im Zimmer zurückgeblieben war; deutliche erkennbare Spuren zeigen, daß das Tbier, um seinen Hunger zu stillen, an einigen Holztheilen genagt hatte. Als man es endlich erlöste, konnte es vor Mattigkeit anfangs keine feste Nahrung zu sich nchmen ; nachdem man ihm aber zwei Tage lang Milch eingeflößt, kam der Hund wieder langsam zu sich, frißt wieder wie zuvor und läuft munter vor der Kaserne herum. Die deutsche Feldpost wäbrend der letzten Kriegsjahre war das ms m . ycma cmes Aortragcs, den der preußi r i . ,"i 1. 1 er iV i p j sche Hauptmann Böttcher dieser Tage zu ! Berlin in den Neicbshallcn vor einer Ver- . . '.' . ' sammluna des Bereins ebemaliacr Käme-

raden. des Eisenbahn-Regiments hielt.

em vom rerPostsekretär und Lieutenant der Reservr, Stößner, bearbeiteten statistischen Material ist zu entnehmen, daß 5000 Mann, von denen 3700 als Hilfspersonen von den Truppenthcilcn commandirt, 314 für den ständigen Betrieb in Elsaß-Lothringen etablirt waren, den Dienst auf dem Kriegsschauplatz und den verbindenden Etappen versahen. Elforderlich war nun im französiscken Kriege in der Zeit vom 10. Juli 1870 bis 31. März 1871 die ungeheure Zabl von 89,659,000 Bnefen und Postkarten, 2,354.310 Zeitungen, 36,705 DienstGeldsendungen mit 4 3,023,760 Tbalern, 2,379,020 Privat -Geldsendungen mit 10,842.200 Tbalern, 120,910 Ticnstpackete und 1.853.080 Privat-Packcte bei den größten Hindernissen und zuWeilen primitivster Etablirung auf den Schlachtfeldern unter dem Donner der Geschütze in so kurzer Zeit zu btwähigen, daß bespielsweise sämmtliche Postsendungen zwischen Berlin bis Ferriere, bei einer Entfernung von 150 deutschen Meilen, in 70 Stunden ervcdirt wurden. Bon der Sammelstelle Berlin aus jede r. . rr l .11 r il . . r r große iaoi ouoei eine ivicoe wurocn allem taglich 300,000 Briefe durch nur 150 Beamte crvedirt. Und tron der oft mehr als mangelhaften Beschaffenheit der Sendungen gingen im Ganzen nicht mehr als 5000 Thaler verloren. Was die Organisation der Feldpost nun selbst anbetrifft, so sind die Beamten derselben bereits designirt und können daher im Falle einer Mobilmachung sich sofort formiren. 'msaesammt als crUer Bedarf bei einer Mobilmachung: 2070 Mann. Für die 530 Oberbeamten sind 702 NeitPferde und für den Betrieb 1014 WaaenPferde erforderlich. Im Krjege gegen Frankreich waren 1933 Pserde und 400 Fahrzeuge erforderlich-, die gesammten Kosten für den Feldpostbetrieb ergaben N Millionen Thaler. I n unangenehmer Lage besannen sich jüngst zwei aus einer naben Sommerfrische weilend: Damen ausPrag. Sie begaben sich Nachmittags zu dem unweit von der Billa fließenden Flusse und stiegen an einer dicht beschatteten mrnschenleeren Stell? in s Waffer. Sie plätscherten, sich unbemerkt wähnend, munter in dem Fluffe und vergaßen ganz, auf ihre am Ufer liegenden Kleider Acht zu geben. Irgend ein nichtsnutziges Jndividuum muß aber, durck die laute Eonver--sation der Damen angelockt, nabe gekommen em, und wahrscheinlichem jlch an der Verlegenheit der Damen zu weiden, ihnen' die sämmtlichen Kleider davon getragen haben. Nach einer längeren Zeit wollten die Damen das Bad verlassen, doch außer einem einzigen Strumpf war kein weiteres Kleidungsstück aufzufinden. Nun nahten aber ichon PaMnten und die Damen mußten wieder in's Wasser srvingcn. Als sie schon an zwei Stunden in: Wasser zugebracht hatten, mußten sie an die Nitterlichkeit eines vorübergehenden Herrn apPelliren, der die Angehörigen der unfreiwilligen Wassernixen von dem unangenehmen Ereignisse verständigte und ibnen frische Kleider senden ließ. Zähneklappernd verließen die Damen .das Bad. Z'm Abend wurden sämmtliche Kleider in einem entfernten Gestrüpp aufgefui-.n. -Ncuß, 18. Juli. Man theil? d-r N. Z." mit, daß fii) ein sehr unliebsamer Gast, nämlich die Proccssionsraupc hier eingenistet hat. Namentliü) sind ts Eichenwälder, wo sich dieses Thier aufhält, vkebcn der Kreuzotter ist es das einzige giftige Thier in Deutschland, das auch den Menschen gefahrbringend ist. Die kleinen kaum sichtbaren Gifihärchcn, mit mehreren Widerhaken verschen, verUrsachen bei der geringsten Berührung heftige Entzündungen der Haut, besonders der Augen, der Nase und des Mundes. Sie können auch, da das Thier diese Haare abstreift, leicht eingeathmct werden. Der Aufenthalt unter Eichen ist nicht besonders zu cinpfchlcn. Im Ncrden, wo das Thier (jdoch sonderbarer Weise nur westlich von der der) manche Jahre sehr häufig auftritt, werden nicht nur in den Amtsblättern Warnungen erlassen, sondern oft fogar die von dieser Plage befallenen Waldbezirke gänzlich abgesperrt. Für letztere Paßrcgcl ist allerdings bis jetzt bei uns tc:n Grund vorHanden. Ein kostbarer Fund. Zu den berühmtesten französischen Sammlern gehört der Baron Picl'on, deffcn Kollektion von Büchern und Silberarbeiten in der ganzen Welt bekannt ist. Ei'? Kunsttischler, den der Baron in f : -Diensten zu verwenden pflegt, brachte . . kürzlich eine alte Scharteke, die er sehr billig bei einem der fliegenden Buchbänd- ! lcr am Quai gekauft hatte. Herr Ba!ron", sagte der Arbeiter, ..bier ist an

Buch, das mich n'cht viel gekostet hat, aber icb glaube, es ist etwa? 3thc:u. Für hundert Francs verkaufe ich cs Jhnen. Der Baron blättert in dem alten Buche und beeilt sich, dem Arbeiter die verlangte Summe zu geben. b wohl Jemand erräth, was das Objekt diests rasch abgeschlossenen Handels war? Ein Crcmplar von Manon Lcecaut", auf dessen Rändern in kindisä'cr, ab ganz l.serlicher Schrift der im Temvle gefangen? Dauphin, Ludwig X VII , scine'Eindlücke verzeichnet hatte. Der kleine kön.l''ä'c Märtyrer hatte kein anderes Papier zur Verfügung, und so vcrzeiä-nclc cr eben in Manon Lcscaut" die berzzcrreißende Darstellung seiner schmerzlichen Empfindüngen. Das Strafgericht in Prag verurteilte am 16. Juli sccbs der bei dem Kuchclbader Krawall bclbi!igt(n Erzcdenten zu 14 resp. 17 und 1 Tagen verschärften Arrestes.

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