Indiana Tribüne, Volume 3, Number 52, Indianapolis, Marion County, 6 August 1881 — Page 2
Wie man in Tokio einen Sonntag zuöringt. Von Otto Schütt.-
-cdTokio, Ende April. Tie bekannten ältesten Leute" erinnern sich nicht, daß man jemals um Mttte' April hier noch Oefen in Thätigseit gehabt hätte ; es kommen dabei natürlich nur die ältesten fremden 3!esidentcn in Betracht, denn die Eingeborenen brauchen, auch bei der strengsten Winterkälte, als Heizmittel nur eine verdoppelte oder verdreifachte Anzahl wattirter Kimonos (Kleider) ein kleines Kohlenbecken für 'die Hände, einen dicken Shawl um Hals und Kopf und, last not leäst, so oft als thunlich ein beißes Bad. Zu diesen Bädern sind die Anstalten . . m zeoem guren zapaneucyen Hause unbedingt vorhaydm, wäbrend die geringcren Klassen alltäglich sich der öffentlichen Badebchälter bedienen, in denen, in reizender Naivetät, Männlein und Fräulein, Greise am Stäbe und Säuglingc an der Brust, in vollkommener 9!ichtkcnntniß des darinliegenden Vergehens gegen Sitte und Anstand und, zu ihrer Ehre sei's gesagt, ohne je selbe zu verletzen, zusammen ihre Erquickung und Erwärmung für diverse u n g e h e i z t'e Stunden suchen ; sie sind die conditio, sine qiia non" japancsischen Erdenglücks und für die ärmeren Klassen das einzige Vergnügen und nebenbei ein wabrer Fundort von Wohlthaten. Ein deutscher Professor an der hiesigen Hochschule hat uns neulich in einem Vortrage in der Deutschen ostasiatischen Gesellschaft die Vorzüge des Bades von einer Temperatur über Vlutwärme in geistreicher Weise wissenschaftlich definirt, wie man nach einem solchen sich gar in den Schnee legen könnte, ohne zu frieren oder sich einen Schnupfen zu holen. Freilich ist der Erwähnte ein überführter Japan-Schwärmer und freilich ziehe ich für meine Person, ohne jedoch irgendIvelche wissenschaftliche Begründung dafür versuchen zu wollen, das kalte Bad vor; aber das hindert mich nicht, volles Vcrständniß zu haben für die Vorzüge, die sein heißes Bad, sein Oyn, für den Sohn des Reiches der aufgehenden Sonne yat. Sie haben, trotz dieser langen, wenig begründeten therapentischcn Abschweisunz, vielleicyt verstanden, daß es fcter, wo sonst Mitte Februar den Frühling bringt, in diesem Jahre noch merkwürdig kalt ist. Fünf bis zehn Fuß hoher cynee deckt noch das Innere des Landes und auch hier am Meere konnte man erst an einigen wenigen Tagen den Mantel zu Hause lassen. Um so freudiger wurde daher gestern die in den europäischen Häusern rund'gcsandte Ausfordc-.ung ciniger unternehmenden Herren, den schönen Frühlingstag durch ein Pic-Nic zu feiern, begrüßt. Bald rasselte eine stattliche Kavalkade von Tamen und Herren durch die Straßc.i, denen einige Äntireiter in elegantem Gefährte folgten. Die japanesische'l Pferde können keinen Anspruch auf klassische Schönheit erheben, sind nicht besonders groß und werden deßhalb von den Engländern mit den erniedrigenden, bei ca. Mtr. 1,0 Durchschnittshöhe ja gar nicht begründeten Namen Pony belegt ; die meisten haben große, unschöne Köpfe und alle einen abscheulich wuchernden Haarwuchs und besonders eine Mähne, mit welcher man nichts Besseres anzufangen weiß, als sie ganz kurz zu scheeren. Dies und ein -wenig Tücke, die fast allen innewohnt, mag die erwähnte Bezeichnung einigermayen rechtfertigen; dafür haben sie schöne Schultcrlinien, einen angenehmen Sitz, traben ganz vorzüglich, halten sehr gut aus und brauchen wenig Pflege. Der Preis eines guten.Pferdes ist 40 bis 50 Dollars (ebensoviel wie ein neuer Dattel) und leme Unteryauung toet jetzt monatlich 6 Tollars, wobei man das Pferd dem betto (Stallknecht) in Kost gibt. Dieser Gebrauch wirft ein gewiß nicht ungünstiges Streiflicht auf den japanischen Eharakter, ich glaube kaum, daß in europäischen Ländern die Pferde fett werden würden, wenn jeder Knecht sein Pferd in fester, gänzlich unkontrolirbarer monatlicher Pension zu verpflegen hätte. Tie Straßen von Tokio sind breit rtontiv Kiti Vitir Pferde nebeneinander v v yf yj rf I " " geritten, noch keine Gefahr laufen, den Verkehr ;u stören, zumal der Japaner, der sonst in unglaublicher Sorgfältigkeit auf seinen schwerfälligen gettas, hölzernen Stelzen-Sandalen, dahinwandelt, ohne sich durch den Lärm .der von hinten sck'neller' herankommenden Wagen und Jinrikichens (V!cnschen-Droschken) je zum Umsehen bewegen zu lassen, Reitern doch etwas mebr Aufmerksamkeit schenkt. Polizeiliche 'Vorschriftten über die Gangart, die m den diversen Stadttheilcn gestattet ist, cxistircn nicht, man reitet also so scbncll, wie man durchkommen kann, das ist sehr schnell. Wir hatten jedoch diesmal me'st Anfangs eine schwere Gedlildprobe n bcsteben. wir mußten durch tiiivii c.iac;Uul, u vjiiatt n.atsi.n balle. Es sind dies eigentlich religiöse Feste, welcbe . an bestimmten Daten zu Ehren eines bestimmten Gottes oder, göttlicher Verehrung genießenden Helden in den verschiedenen Quartieren abgehalten werden. Viele sind zu Ehren Gongensama s (posthumer Name des .Jyeyasu, des Gründers des Tokugawa-oder ShogunFamilie) andere gelten Emma Sama, dem Höllengott, Shinmei, dem Glücksgott,' und vielen anderen. In dem, unserem Iashiki am nächsten gelegenen Quartier, Toni no ,uou (Tigerthor), f;rf mnn stm 10. jeden Monats
j - Kompira, einen antiken deisicirten Helden. Bei solchen Matsuri's werden Straßen und .Plätze des betreffenden Quartiers durch Schau- und Verkaufsbuden verengt, Gaukler, .Akrobaten und Sängerinnen geben ihre Kunst zum Besten und Tausende von Menschen drangen, nachdem sie ihre Andacht im betreffenden Tempel ftnz verrichtet, 'zwischen den Buden umher, feilschend, anstaunend, sich belustigend, j gerade wie dies bei unseren Jahrmärkten der Fall ist. Trunkene Soldaten, jederzeit bereit, besonders
an den Fremden, ihren Uebermrth aus- ! ... .. ?jr. i . v!. Of 'i zuiaen, eroyen nicyr geraoe oic nehmlichkeitcn der Passage durch ein solches Quartier. Doch endlich sind wir durch und nuu geht's durch lange Straßen,, die ganz ihr alltägliches Kleid tragen, denn den Sonntag unterscheidet der Japaner in nichts von den übrigen Tagen der Woche. Fast jeder Haiis hat ebenerdig einen Laden, in welchem vorne auf gereinigten Brettern die Waaren ausliegen, die feineren in Glaskästen, die gröberen frei. An den drei Wänden sind die stets ziemlich geringen Vorräthe aufgeschichtet, bei Handwerkern dient der übrig gelassene Raum gleich als Werkstätte und den Kaufleuten als Wohnstube. Jede Arbeit geschieht so öffentlich, vor allem Publikum, auch einem Schreiber, Maler, Dichter u. s. w. fällt es nicht ein, für seine Arbeit der Einsamkeit zu benöthigen. Nach einer gut,n Stunde Reitens liegt die eigentliche SUdt hinter uns, wir biegen in den ersten, besten Feldweg ein, der, wie überall hier, auf dem Damme angelegt ist, der die einzelren Vrei-Seen, welche die 3!eisfelder vorstellen, trennt. Die Felder fangen schon an, ein grünes Kleid anzulegen, . in herrlicher Blüthe stekende Ume-(Pslaumen) und Sakura-(Kirschen)-Bäume zieren den Pfad, dessen Enge nur gestattet, hintereinander zu reiten, aber auch die in raschem Tempo sich dalinwindcnde Schlange, die die Eavalkad? nun bildet, ist belustigend. Derjenige der Herren, welcher sich, anheischig gemacht hatte, uns durch die Felder den den Weg nach dem, übrigens durchaus gar nicht dringend ersehnten Ziele, dem Tenpel des Fudo Sama, zu führen, hat längst seine Insolvenz erklären' müssen. unter lautem Jubel hat sich das schnellste Pferd" an die Spitze gesetzt-und, ohne die Antwort der, im Vorbeifliegen freilich um Un Weg angerufenen Bauern recht verstehen zu können, geht's auf's Geradewohl dahin. Endlich hinter einer Terrainwelle, an einem Kreuzungspunkt der Wege, belehrte uns die Kalesche der Äntireiter, daß wir wieder auf der rechten Fährte sind. Jene hatten natürlich in die Felder nicht folgen können, und selber ernst gemeinte Vorwürfe der holden' Wagenlenkerin und die Drohung, fast wieder umgekehrt zu sein, cb so ungalanten Betragens seitens der Reiter, cmpßngcn die Uebermüthigcn. Nun ging's auf dem breiteren Wege in allseitig wiederhergestellter Harmonie noch eine halbe Meile fort und der Tempel mit seinen Theehäuscrn war erreicht. Vekanntlich gibt es in Japan zwei Hauptreligionen, die buddhistische, von China über Korea sehr früh herüber gebracht und in der Zeit der Shogune von diesen protegirt und darum auch die verbreitetere, und die Religion des Shmto, der Ahnen-Cultus, dem das Haus des Mikado uuldlgt, der also die ofnzzelle Religion ist. Seit der Umwälzung 1868 hat man nun etwas mehr Einheitliches herzustellen gesucht, viele Buddhatempel sind zu Shintotempeln gemacht und das ärmere Volk, wenn auch auf direkte Anfrage die Emen sich nominell zur emen, die Andern zur andern Religion bekennen, macht gar keinen und auch die mittleren Stände nur sehr wenig Unterschied. Bei der großen Menge von Göttern, die beide zusammen aufweisen, kann der einzelne Mann ja so wie so nicht alle kennen und so pflanzen sich traditionell m den Famuien emer oder einiae Götter als svenelle Patrone fort. Kommt dann durch Heirath oder die sehr stark übliche Adoption ein Buddhist in eine, Shintofamilie und nimmt seine Hausgötter mit dahin, so haben Nachkommen natürlich von beiden Sorten zur Auswabl und huldigen ihnen mit gleichem Eifer, ' i ' . r. r ' ! ooer ricynger, wie xa.) vemerien zu yaven glaube, mit gleich geringem Eifer. Religiöser Fanatismus gebt Wohl den Japanern ganzlich ab und die wirklich Gebildeten, geistig höher Stehenden bekennen sich auch Wohl meist ;ur Vernunftlebre
des Eonfucius. Einigen Göttergestalten, spräche aus ihren Mundwinkeln heraus bösen und guten' Charakters, wird im ' und ihr ganzes Gesicht erhielt einen wirkVolke, von allen Sekten, deren Zahl übri- j lich füchsisch boshaften Ausdruck. Der gens Legion ist, gleichmäßig und obne erwähnte Arzt suchte dies daraus zu erUnterschied gehuldigt. Es sind dies ' klären, daß die Frau für gewöhnlich mit Phantasie-Gebilde, die eigentlich mehr un-, der bei Menschen sonst nicht üblichen Geseren Feen, Heinzelmännchen und Kobol- hirnhälste, der rechten, spräche, wie das den zu vergleichen scindürsten, als Göttern. ! ja vorkommen soll ;. was der Fuchs sprach. Man sindet eins oder das andere der Bil-, kam demnach natürlich aus der linken,' der, der sieben Glücksg'ötter z. B., unter die ihr natürliches Recht geltend machen den Wandmalereien, welche die Tapeten-' wolle. thüren der Theehäuscr ziebcn, sicher und! Das beste-Mittel, von solchem bösen also vermuthlich auch in Privathäusern. Zauber verschont zu bleiben, ist nun Diese Sieben werden alle als kleine, ' selbstverständlich, daß man den Füchsen furchtbar fette, lachende Kerls mit be- recht viel Ehre erweist, ihnen huldigt, sonders auffallenden, ' enormen Qhren Jeder Fromme, wenn er bei den Bildern drnj stilli. s i.ncie iuili dem Jcipa- vv, bekommt, kaut etwas Papier zu Bni ner als blondem Reiz, sagt man. und bläst es gegen das Bild. Flieg: Daikoku, der das Gedeihen des Reizes die Masse durch das Drahtnetz an das beschirmt und Ebisu, der als ein lustiger Bild und bleibt dort kleben, so ist der Fischersmann sich zeigt, Benten, die die Betreffende sicher vor allem Unheil; war Liebe schützt, Fukurokudjm, der ein reiches der Schütze ungeschickt und das Geschoß Einkommen verleiht, das sind so die be- wird im Fluge von den Drähten . aufgekanntesten der Sieben. I fangen, so wird cr wohl gewöhnlich Eine Art Kobold, mit grimmigen Ge- sein Heil noch einmal versuchen, sicht und großen Klauen abgebildet, ist.- Ein Grab, anas sich höchst poetische Shoki (oder Shokisama). Er ist aber Legenden knüpfen, wird ein paar hundert eicjcntlicr) sein böser eist' liebt tror)l fcen f Stritt vom Tempel entfernt gezeigt. Schabernack und man ruft ihn nur um Dort ruhen Romea und Julia,' in's unartige Kinder zu strafen, aber er kämpft Japanische übersetzt ; Gompachi, natürgerne mit anderen bösen Geistern und lich ein Jüngling, liebte 'Komuratsaki, besiegt sie auch, nützt also den Menschen, eine tugendsame Jungfrau ; sie, vermuth-
Kirin, der Drache mit Pferdsgestalt, zwei geraden, rückwärts langmden Hörnern am Kopfe, und rothen, nach unten gerichteten Hirschgeweihen an den Schulterblättern, deren etwaige Verwendung nur einer japanesischen Einbildungskraft erfindlich werden kann, sowie Hoo, ein sagenhafter Paradiesvogel, sind göttliches Ansehen genießende Thiere und man sindet
sie ebenfalls überall abgeoildet. Thurn, der Kranich endlich und Käme, die Schildkröte, sind als die glücklichsten und glückbringenden Thicre, Matsu, die Kiefer Take, der Bambus und Ume (sprich m'me !) der Pflaumenbaum als glückbringende Gewächse verehrt. Fudosamä, dessen Tempel das Ziel unseres Spaziergangs war, ist ein Wesen, welches den Menschen die straft gibt, Schmerzen, Leiden bringt, zu ertragen. Als Symbol dessen wird cr mit einer Flamme abgebildet, die auf seiner Schulter brennt. ' Der Tempel liegt auf einer Anhöhe nahe dem schönen Dorfe Meguro, in.wclchem der deutsche Konsul, Herr Vair, sich eine geschmackvolle Villegiatur mit Herrlichem Park angelegt hat ; das Grundstück ragt wie eine Insel aus dem grünen Meere der Reisfelder hervor und war vor zwei Jahren selbst ein Reisfeld. 'Nun sieht man von hohen Bäumen beschattete Pfade sich an felsgekrönten Hlgeln und malerischen, buschbekränzten Teichen hinwinden, ein Bach rauscht in Kaskaden dahin und bespült den Fuß eines lichtgrünen Bambusdickichts ; was immer der, als Gärtner außerordentlich geschickte und ersindugsreiche Japaner als zu einem vollendeten Landsitz gehörig betrachtet, ist da, verschönt durch ein bequemes Wohnhausund alles, sonst zum euroj5äischen Komfort Gehörige. Auch eine prächtige Reitbahn ist angebracht, auf welcher wir auch sofort eine Quadrille improvisiren. - . Der Tempel . selbst ist rings mit Blumen und Gebüschanlagen umgeben, die ihn vortheilhaft aus den Reisfeldern heben. Am ersten Hofe fällt dem Besucher ein weites Wasserbecken auf, in welches zwei eherne Drachen Wasserstrahlen werfen. Hier sieht man häusig,, auch im kältesten Winter, Menschen lange Zeit unbekleidet unter dem Wasserstrahle stehen, um den Gott, dem selbst Feuer keine Unbequemlichkeit verursacht, sich geneigt zu mächen : wie viele der üblichen Lungenschwindsüchten von diesem und ähnlicher Exercitien mit nach Hause getragen werden, darüber dürften die Priester Fudo's kaum ein Register führen. Im Innern des Tempels ist neben den Bildern Fudo's auch ein bronzenes Standbild von Tengu, einem sagenhaften Wesen, das öde Wildnisse bewohnt und mit langer Nase, Fledermausflügeln und zwei Klauen an jeder Hand und jedem Fuß dargestellt wird ; auch Tengu dient, gleich Shoki, um den Kindern bange zu machen, ist aber böserer Natur. Nebst vielen anderen schönen und kuriosen Dingen, von denen ein fünf Meter langes Schwert über dem inneren Portal nicht das geringste ist, kann man hier auch sehen, wie die Japaner sich die Engel vorstellen.' Sie gleichen nicht ganz denen, die Raphael malte, sie fallen auf durch merkwürdige Proportionen, besoirders ihr vieles unnöthiges Fett und neben dem fast schwarzen Monsieur Tengu durch ihre gleichmäßig grelle liebliche Fleischfärbe, ohne alle 3!üanzen, ungefähr wie unsere Kindertuschkasten billigster Art diese Farbe enthalten. Im Tempel selbst sitzt ein Priester hinter einem Ladtische, welcher allerhand, den Frommen dienliche Sächelchen zum Verkauf aus? bietet. Tem Besucher am meisten auffallend sind am Eingange zwei große Kasten mit Drahtgeflecht überspannt, in deren jedem sich das Relicfbild eines etwas sagenhaft umgestalteten Fuchses befindet, welches sowie das Geflecht, der Rahmen und die Mauer ringsum dick mit Klecksen einer weißen Masse beworfen x)t. Der Fuchs, Iirnri, ist nämlich das Svmbol, die Gottheit des Bösen : wie andere Völker vom Teufel Beftssene hatten so habe?bie Japaner Leute, von denen ein Fuchs Besitz genommen hat. Der Glaube hieran ist sehr verbreitet ! Ich habe neulich selbst eine Frau von einem Arzte . r . . crn-r .... r,: vorsuyren ieyen, vie zwvi qen zu jem behauptete und sich auch voller Ueber zeugung danach geberdete.' Einmal sprach ihr eigener Geist, in anständiger, gewählter Sprache, dann schnarrte der Fuchs seine Zoten in der niedrigsten Eoolie-
lich schön-wie Hebe blühend, er, durch die Gebirae nebend. rüstia. zc. zc." Der
Phantasie eines, jeden ist hier freies Spiel gelassen. Gompachi wurde plötzlich hingerichtet, nachdem er natürlich vorher eingefangen worden war, da beschloß sie, treu' ihrer Liebe, ihn nicht zu überleben und schlitzte sich mit eigenen Händen auf seinem Grabe den Leib auf ! Viele Papierstreifen hängen an den Zweigen übex dem Grabe. Theils sagte man mir, sind es Pfänder von Liebenden, die sich schon gefunden haben, gemeinschaftlich dort befestigt, theils enthalten sie, in Reimen oder Prosa, aus Vorsicht niedergeschrieben, die j sehnsüchtigen Hosfnunaen Verliebter beil derlei Geschlechts, weil das todte Musterm v-j. a mxi jr n v: orr: paar vuu; uuiucyiiu; uu uit uuitijtii im Gedächtniß behalten kann, welche die zahlreichen Besucher an sie stellen. Nachdem wir alles genügend betrachtet, nahmen wir. in dem Theehaus am Tempel ein vorher bestelltes japanisches Mahl ein, zu welchem allerdings die allgemein gehobene Stimmung die Hauptwürze liefern mußte ; es bestand, trotz der vorherigen, Bestellung, aus rohen Fischscheibcn, Choyu-Sauce, Zwiebeln, Meerrettig, hart gekochten Eiern und Reiswein. Nachher folgte ein möglichst toller Heimritt und als wir uns am Toranoman trennten, waren alle einig, einen herrlichen Tag verlebt zu haben. Der Fakir. Von Ernst Rcmin. Um den Strapazen des Landweges zu entgehen, hatten wir in Patua ein Boot gemiethet, welches uns den Ganges abwärts nach Bhagalpur führen sollte. Der Referent Mr. Hobart Eaunter, ein A!issionar aus Ghazipur, zwei englische Offiziere und ich, so lagerten wir unter dem Reit sliif dem Verdeck und nabmen unser i ; , 1 " c r c v QXvVt frKv,- ni .' Vi ?0r4.3 i cim uiuy4uu un, uuu vti sichrer, ein ernst-freundlicher, älterer Muhammedaner, hatte sich auf unsere Einladung zu uns gesetzt Das Tischgespräch kam auf die fanatische Zähigkeit, mit der die brahmagläubigen Hindus an ihren religiösen Satzungen und den Kastenunterschieden festhalten. Leider ist es so,"bestätigte der Missionär, selten entsagt ein Hindu dem Glauben seiner Väter und fast immer bleibt die Bekehrung eine oberflächliche. Und merkwürdigerweise ist das Gemüth der Frauen am unzugänglichsten. Mit mehr Abscheu noch, als auf uns, sehen sie auf die Muhammedaner, und mir ist kein Fall bekannt, wo eine Hindu sich einem solchen vermählt." Verzeih' Deinem Knechte," warf hier der Bootsführer ein, mein eigenes Weib war Tochter eines Kschatrya (Angehörige d:r Kriegerkaste, der zweithöchsten der Inder) und eine gläubige Anhängerin Brahma's und doch hat sie Stand und Glauben aufgegeben und ist zu meiner Riligion übergetreten!" ' Wie kam das, Hussein V fragte ich. Möchtest Du uns das nicht, erzählen?" Sahib (der Herr) soll es hören," antwortete der Vootsführer. Es sind nun zwölf Jahre her,' daß ich in Vhagalpur lebte. Faktire trieben damals ihr Wesen in der Stadt. Diese frommen Schurken heucheln die rauheste Enthaltsamkeit und leben ans Kosten des Mildthätigen ; durch Kasteiungen, und Bußübunge:z wissen sie sich ehrwürdig zu machen, so daß sie oft einen fast soveränen Einfluß auf Städte und ganze Distrikte erlangen. Dabei sind Manche unter ihnen die argsten Lüstlige und schrecken auch vor den abscheulichsten Unthaten nicht zurück, eben weil sie ja nach ihrem Glauben sich gleich darauf durch Kasteiung und Selbstpeinigung Vergebung ihrer Sünden erwerben können. In der Nähe der Stadt befand sich nun damals eine uralte Ruine und darin ein enges, düsteresGemach, in dem ein Ad'bhut Bettelmönche) hauste. Ein halbunterirdischer Gang führte zu der Höhle und nur durch eine Oessnung n der Decke empfing, letztere ihr trübheilige hu Licht. Dieser Abthut galt für so heilig, daß ein bloßes Anhauchen von ihm genügen sollte. Krankleiten, selbst Wahnsinn zu heilen oder zu erzeugen. Und in der That war der Anblick dieses Mannes fürchterlich gÄiug. Die grausamen Selvftkasteiungen, die er sich auferlegt und wie mir schien auch fürchterliche Ausschweifungen hatten die lange Gestalt des frommen Büßers zu einem unsäglichen mageren. Gerippe zusammenschrumpfen lasse. Seine dürre, gelbe Haut, voller Wunden und Brandmale, bedeckte straff. ausliegend die überall herausstehenden 5ochen, und dazu funkelte aus den tiefen, schwarzen Augenhöhlen ein so dämonisches Leuchten, daß selbst ich, der ich damals ein Krieger war, ihm scheu aus dem Wege ging und ihn eher für einen der Asuras (böse Geister) als einen Menschen von Fleisch und Blut hielt. Und täglich kamen dieSchaaren der Gläubigen zu diesem heiligen Büßer gewallt,um sich von ihm segnen zu lassen. Man wußte daß er in seiner Höhle mit einer schönen Hindu zusammenlebte und l aß das wunderliche Paar schon zwri rdcr drei Kinder gehabt. Allein- alle drei, sagte das Volk, seien gleich nach der Geburt ohne weiteres Erdenleben oder Seelenwanderung Dura's (Engel) gewordeg und als Sprößlinge des Heiligen aller Ab'dhuts unmittelbar in Siwa's Schooß aufgenommen worden. Warscheinlich hatte der Elende sie gleich nach der Geburt umgebracht. Diese Hindu hatte ich eines Morgens aesehen, als sie ihre Gumlah (Wassergefäß) auf dem Kopfe zu dem Flusse nach Wasser ging) und das leidensvolle Antlitz dieses zarten, unglücklichen Wesens hatte sich mir so tief ins Herz geschnitten, daß
ich von da an alle Tage um die Morgendämmerung im Schilf am Fluß lag, um die liebliche Heidin wiederzusehen. Da, eines Morgens, als sie ihr Gefäß gefüllt, ward ich Zeuge, wie sie sich' schweigend in das smaragende Gras am Uferrande niederwarf, wo neben ihr die stillen .Wellen des heiligen Stromes leise klatschend anschlugen und sah, wie ihr nackter, rehbrauner Oberkörper in konvulsivischen ' Zuckungen bebte. Ihr Antlitz lag auf der Erde und ihre Häne hatte sie über dem Haarknoten auf ihrem Hintörkopfe gefaltet. Mitleidig wollte ich zu ihr treten, aber sie sprang entseß; auf, als sie mich hörte, nahm ihr Gumlah auf und ging davon. Ich redete sie mit sanften Worten an, aZer so verschüchtert war dies arme Wesen durch die Furcht vor der Allgegenwart ihres grauenvollen Gebieters, daß sie mir nicht zu antworten wagte, und als sie die Farbe meines Turbans erkannte, daß ich ein Anhänger des Propheten sei, da wandelte sich der Ausdruck ihres Auges gar erst in Entsetzen und Abscheu um. Am nächsten Morgen lag ich wieder in meinem Versteck unter den Buchen, aber das Hinduweib kam nicht. Und als sie auch am dritten und vierten Morgen und an folgenden nicht kam, da faßte ich mir ein Herz und drang eines Tages, nachdem ich meine Seele im Gebet gereinigt, während der Abwesenbeit ' des Fakirs in seine Ruine ein. Meines Herzens Sehnen war übermächtig und bis in den Hals hinauf schlug es als ich mir einen Weg durch die Trümmer bahnte und auf dem sinstern Gange vorwärts tastete. Endlich sah ich ein düsteres Licht wie Morgengrau und trat in das Gemach des Unholts. Ein füichterlicher, athembenehmender Dunft herrschte in dieser Höhle und da, geraoe unter dem Lichtloch, saß das unglückliche, liebreizende Wesen, das ich suchte. Ihr Kopf war gesenkt und ihre Arme hatte sie um die Knie geschlungen. Das Herz im Leibe kehrte sich mir um, als ich sie so sitzen sah und an das Leben dachte, das sie hier in diesem grauenvollen Kerker an der Seite des Dämons führen mußte. Mit einem schwachen Schrei sprang sie auf, wie ich sie anredete, und als sie mich erkannte, siel sie auf die Kniee und flehte mit dem Ausdruck des größten Entsetzens, die Höhle zu verlassen. Qualvoller Todt sei ihr Loos, wenn der Fakir mich entdeckte. Dabei flüsterte sie mit leiser, heiserer Stimme, wie sie sich fürchtete, der Heilige könne sie auch in der Entfernung hören. Sag' mir nur eins !" bat ich, weilst Du freiwillig hier oder gezwungen?" Da senkte sie das Haupt und eine Thräne rann über ihre lichtbraune Wange. Nun trat 'ich auf sie zu, entschlössen sie. zu fassen und hinaus zu tragen. Aber voller Abscheu, als sei ich der Engel der Pestilenz, wich sie vor mir zurück ; dabei hasteten ihre süßen, sammetschwarzen Augensterne mit unwiederstehlichem Flehen an meinem Antlitz und mit ausgestrecktem Arme deutete sie auf den Ausgang. Und als ich noch zögerte, da begann ihr nackter Oberkörper zu zittern und zu beben und es schien mir, als würde sie im nächsten Moment zusammenbrechen. Voller Verzweiflung stürzte ich hinaus. Als .ich aus dem finsteren Gang wieder
in das breite, goldene Sonnenlicht hinaustrat,' da stand der Fakir neben der Oeffnung., Wortlos ging er dicht an mir vorüber, 'allein seine Augen schössen einen so fürchterlichen Drohblick auf mich, daß mir kalt ward bis in's innerste Mark. Unwillkürlich war ich vor ihm zur Seite getreten. Als er aber in der Höhle verschwunden, befahl ich meine Seele in die Hände des Propheten, nahm mein Schwert unter den linken Arm und begab mich gleichsfalls hinein. Der Ab'dbut mochte wohl fest überzeugt sein, daß ' Niemand d.n Muth haben könnte, während seiner Anwesenheit in bi.e Höhle einzudringen ; so hatte er keine Vorsichtsmaßregeln gegen eine Ueberrumpelung getroffen. Vor dem Eingang in die Kammer machte ich Halt. Da hörte ich, wie der Dämon in Lauten, die dem Zischen der Schlange glichen, dem unglücklichen Weibe vorwarf : sie sei schuld, daß die heilige Stätte durch den Fuß eines Ungläubigen besudelt worden und wie er ihr unter den fürchterlichsten Flüchen und Drohungen für das Leben im Jenseits ankündigte, daß sie wegen ihres sträflichen Umgangs mit dem Fremden sterben müsse. Das arme Weib lag stumm am Boden. Sie wagte kein Wort zu erwidern, nur ein herzzerbrechendes Schluchzen erschütterte ihre Brust. Der Unhold aber knirschte mit den Zähnen und sprach, seinen kurzen breiten Dolch schwingend, einen entsetzlichen Fluch über sie aus. Da sprang ich mit einem wilden Satz in die Kammer, packte ihn an seinen ausgestreckten, fleischlosen Arm und führte einen verzweifelten Hieb gegen seine Schläfe. Klappernd wie ein umgcworfencs Skelett siel er aus den Steinboden, seine dürren Arme und Beine zogen sich krampfhaft zusammen und zogen sich dann weit aus. .Wie ein ekelhaftes Reptil kam mir die Graucngestalt vor, als sie da blutend im Halbdunkel lag und ich schaute auf das scheußliche Gtnppe, ohne das sich Mitleid oder Reue in meinem Herzen regten. Ich hatte einen Menschen erschlage, aber mir war nicht anders, als ob ich ein Raubthier überwältigt. Das Weib schaute mit stieren Blicken auf den Leichnam. Sie mochte nicht glauben können, daß das fürchterliche Wesen so sollte unterlegen sein, ohne daß Siwa's, Donner den frechen Mörder zerschmetterte. Endlich schwellte ein tiefer Athmcnzug ihre Brust und sie brach in heftiges, anhaltendes W einen aus. Dann warf sie sich mir zu Füßen und umklammerte meine Kniee, während sie mit einem
überidischen Glänze in ihren schönen Augen zu mir aufschaute. IM ließ sie es wiederstandlos zu, daß ich sie aufhob und an meine Brust zog. . In der darauf folgenden Nacht bolte ich sie aus der Ruine ab. In der Kleidung eines A!uhammedaners slob sie mit mir. Wir ;ogcn quer durch das Land und erst in Kalkutta glaubte ich mich vor der Rache der Gläubigen sicher. UnterWegs erzählte sie mir wie sie in Gewalt des Unholds gerathen. Ihr Vater war ein " hochangeschener Kschatrya gewesen und hatte in der Nähe von Delhi gewohnt. Der Ab'dhut hatte damals seinen Wohnsitz cbendort und gewann durch seine Heiligkeit den größten Einfluß über den alten, frommen Mann und seine vierzehnjährige Tochter. Eines Tages lockte er letztere . unter einem heiligen Vorwande in seine Höhle und in ihrer abergläubigcn Angst vor seiner überirdischen Macht wagte sie sich in seiner Ruchlosigkeit nicht zu widersetzen. Und als sie ihrem Vater Mittheilung von dem machte, was ihr dort widerfahren, da segnete dieser ihr Geschick, weil ein so heiliger Büßer sie seines Umganges gewürdigt, ja cr pries sich und seine .Familie glücklich deswegen. Drei Kinder hatte sie zur Welt gebracht und alle drei batte der Schurke gctödtet und ausgegeben, sie seinen wegen der Heiligkeit ihres Vaters unmittelbar in Brahma's Substanz aufgegangen, was sonst den' Sterblichen erst nach langem Leben und langer Seclenwandcrung als höchster Lohn zu Theil werde. Seitdem haben wir," schloß der Vootessührer, zwölf Jahre in ungetrübtem Glück gelebt. Sie ist Muhammcdanerin geworden und hat es nie bereut. Wir haben uns herzlich geliebt und so wird es bleiben, bis der Todtesengel uns trennt. Und wenn Sahib meiner Dienste nicht mehr bedarf, so werde ich heimkehrcii nach Patua, wo sie in unserem ' lieben, stillvcrschwiegenen Heim meiner haxxt."
Bei Aitkin in Minnesota ' haben zwei Weiße Strolche, Geö.-Harris und Henry Taylor, einen niederträchtigen Mord an einem Indianer begangen. Sie drangen betrunken in ds Lager der ftied- . fertigen Nothhäute und wurden von diesen, als sie die Squaws beleidigten, -an die Luft gesetzt. Nachts um 1 Uhr kehrten die zwei Strolche mit Winchester-' Büchsen bewaffnet zurück und schössen aus ; dem Hinterhalte fünf Schüsse auf ein um 1 ein Feuer versammeltes Indianer -Häuf- . j lein, wodurch sie den Häuptling Oui-ke- " Ge-Shih tödteten und die anderen 4 vcrwundetcn. Die stiebenden Mörder liefen direct dem Sheriff Tibbits in die . Arme, der sie sofort in das Ge- j fängniß brachte und dieses durch auf- i gebotene Hülfsmannschaften bewachen ließ. Die Indianer umzingelten sofort, das Städtchen Aitkin. 25 von ihnen umgaben das Gefängniß und ließen den 4 . S her ist wissen, daß sie ihm zwei Tage . Zeit gäben, um die Mörder auszuliefern. Der "Sheriff weigerte sich und knüpfte' ; 1 Unterhandlungen an. Am nächsten Tage . j fand eine gemeinsame Verhandlug zwi- -: schen Indianern und Weißen statt; die i Indianer verlangten Auslieferung der j Mörder, da sie den Worten der Weißen ; nicht trauten. Am Besonnensten zeigt- ? . sich der Bruder des Ermordeten, Sha- ' bash-kunk, und seiner Vermittelung ge,' . ; lang es, Feindseligkeiten zu verhüten, ; Als der Advokat Erwin anlangte und die;; Indianer erfuhren, daß cr die Mörder i vertheidigen solle, wurden sie zornig; er ' gab aber der Wittwe dcs Ermordeten , 820 und verzichtete auf ein Vorverhör, j Bald darauf kam in einer von Indianern 1 und Weißen gehaltenen Versammlung ein ' Uebereinkommen zu Stande; acht der angesehensten und bei den Indianern beliebtesten Geschäftsleute des Städtchens verk,",rt stsfi Vrtfi'rr. fci WrrVor im k??-
VU4VII H v v v tember in Brainerd vor Gericht zu bringen und sie mittlerweile im St. Pauler i Gefängniß scsizuhalten. Der Vertrag V wurde im Duplikat von Weißen und i Nothhäuten unterzeichnet. Sha-bash-kunk, der Bruder des Ermordeten, theilte aber dem Sheriff mit, daß dieser di v CIT)n-W CC Cst Ct.-C t.' TT
jjivivzi uiiijt.ti;iii $uui ouyiiyv vi.iivu,, solle; cr versammelte die Indianer, vcr-i' j anstaltete einen Kriegstanz und während'' dieser im Gange wär, fuhren Sheriff, Mörder und 3 Indianer von Aitkin nach St. Paul ab, wo die Möider jetzt im Gefängniß sind. Der Gouverneur hat den Indianern persönlich versprochen, da-ß' mit den Mördern genau so verfahren' V werden solle, wie wenn sie einen Weißen ermordet bätten. - Die nach Amerika verschlage-.' nen Söhne der deutscheu Aristokratie tm bcn bekanntlich hier zuLande Einiges," um ihr Leben zu machen". Oder wie in lokaler Dichte? sich ausdrückt : Der Eine dreht die Bremse und lenkt mit Grazie die Ear, der Andere verdient als Kutscher 5300 per Jahr. Pappschachteln klebt cin Dritter, der Vierte wird Polizist V Dieser Vierte ist soeben in Philadelphia . entdeckt worden. Die Quakerstadt hat ' einen Grafen Karl Asmus v. Scvticrt,
welcher den Hickoryknüppel trägt. Er ist ' der Sohn eines hobcn russis ben Beamtrn und einer Gräsin Oilcwcky, war preußischer Osficier, machte den böhmischen j Feldzug mit und kam 1868 mit L3000 in ! der Tasche nach Amerika, wo er es dci:n j nach dreizehn Jahren glücklich zum Polizisten gebracht hat, welchen Posten cr mit Eleganz" bekleidet. Jena, 11. Juli. Ein seltener Fang wurde in der Saale bei Jena unterhalb der Eamsdorfcr Brücke durch dcn Fischer Herrn Münster, gemacht. Im Wersnetz hatte sich nämlich ein großer Forcllen-Lachs gefangen, der das respek- ' table Gewicht von ca. 20 Psund, eine. Länge von 1 Meter hatte.
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