Indiana Tribüne, Volume 3, Number 51, Indianapolis, Marion County, 30 July 1881 — Page 4
ndiana Hriöiwe.
(Wochenblatt.) if'ff. , NTir,inia "lvcnne. sficc: 44 Jütrßtma ucime. lEntered as second-clas3 matter at the Postoffice at Indianapolis, Indiana. Abonnements-Preise. Juder Ttadt durch die Post ins HauS geliefert Per Jahr im Voraus 'i2?0 Per Kummer - Indianapolis, Ind., den 30. Juli 1831. An die Leser. mw fc,nAriAt?slMi fcterrnit die Leser ' ' der Tnbüne, daß wir das Blatt von Herrn Schiffe! käuflich erworben haben, 3va Format des Blattes wurde sofort von uns vergrößer.. Die Tendenz bleib. unverändert. Wir bitten um die Gunst der biesiaen Deutschen, und versprechen, allen billigen Anforderungen an unser I Blatt gerecht zu werden. -Achtungsvoll R.TcnnbardtöfCo. Der Scandal in Albany ist nun zu Ende. An Stelle Eonklings und Platts wurden Lapham und Millkr gählt. So ist denn die Niederlage Conkling's fertia. und erbat nun 3eit fern von Washington über seine verlorene Größe nachzudenken. Er hat ourch übereiltes m .. i ( i. r... V .-...! Ifjt I Handeln die Jntereffen der republikanischen Partei in Gesahr gebracht, er hat die Interesien'der Partei seinen persönlichen Interessen seinem Ehrgeize geopsert und das verzeiht eine politische Partei nicht so leicht. Wir wollen damit nicht behaup ten, daß ein Mann von dem Talent und den Fähigkeiten eines Conkling nicht wieder.in Einfluß und politischer Stellung gelangen kann, allein es ist jedenfalls dazu eine Combination von Umständen ersor derlich. deren Eintritt nicht zu dem Wahr miifct honn .,.. mufiie oenn oeri scheinlichsten gehört, es Fall eintreten, daß der Präsident noch sei nen Wunden erliege. Nichts aber konnte klorer zeigen, daß das . rvi ... r cr v:. bewegende Prinzip in unserer Politik die Beute ist. als die Vorgänge in Washing ton in Verbindung mit dem Attentate auf den Präsidenten. Bis zu dem Mordan CTT San 9Hr??nMfn ftrttlhtt sSnff. ri wt" 77 . : : L Vi breeds" und .Stalwarts" einander scst gegenüber. Nachher sprach man von einem Compromiß und die Halsbreeds" wären geneigt gewesen, einem Stalwart ihre Stimmen zugeben. Die Stalwarts aber zögerten, denn es war ja noch immer Hoff f V i r CV 1 m - r- V i nung vorhanden daß Arthur Präsident und ,hr Herr und Meister Conklmg eme allmäcktiae Persönlichkeit würde. Der Zustand Garfields befferte sich aber zuse n..n v rti.c.rvp r..t. . hendS, die Aussichten wurden immer tröst loser, man rechnete schließlich mit Be stimmtheit auf die Genesung deS Präsi denten und die .Stalwarts" fanden es zu , , , F , a Yl 1 'IV "V "n"?J!:l"Ä," aller Beute zu verderben. Großmüthig stellten sie die Einigkeit in der Partei her und stimmten für Lapham. Wir wagen zu behaupten, daß wenn der Zustand Garfield's sich verschlimmert, statt gebeffert hätte, daß wenn die Aussichten Arthurs auf die Präsidentschaft in dem Maße zugenommen hätten, wie sie abnahmen. Lapham nicht in den Bundessenat gewählt werden wäre. Ohne das Zusam. menwlrken der .Halsbreeds" und der .Stalwarts" war keine Wahl möglich, keine der Parteien war stark genug, ihre Kandidaten durchzubringen, und ohne einen besonderen Zwischensall blieb nichts übrig als em Compromiß. Dieser Zwischenfall kam und da die .Stalwarts" weder bester, noch schlechter sind, als die .HalsbreedZ", so sind wir ebenso fest über, zeugt, daß wenn der Zustand Garfield'S sich verschlimmert und somit die Aussichten Arthur's sich gebeffert hätten, die .Hals, breeds" dieselbe Rolle gespielt hätten, wie r v ? 4 . , r. i m . I" NUN oie .nialwarlö lplettkn. Beule, pomiler rönnen es mcy: "arnrnieii" m oauernoemmmpail mit oer veuleverthel. v rw wn. "oen omlniilrallon zu ueyen. Der Ausstand, der Cigarrenmacher. Es fällt uns nicht ein. untersuchen zu wollen, in wieweit die Forderungen der Cigarrenmacher berechtigt sind, und in wie weit die Cigarrenfabrikonten Recht haben, wenn sie die Forderungen der Ar beiter nicht ben:illigen. Wir wissen gut genug, daß das Steigen der Arbeitslöhne nicht gleichen Schritt mit dem Steigen der Preise der Lebensmittel gehalten hat. und daß der Arbeitslohn niemals so hoch ist, daß eine Verbesserung nicht am Platze wäre. Wir sympathistren wohl mit den Arbei tern, aus der anderen Seite darf man aber auch nicht vergeffen, daß ldie Fabrikanten das heutige Lohnsystem nicht geschaffen haben, und daß gerade unsere hiesigen Cigarrensabrikanten mit den Fabrikanten anderer Städte, in welchen billigeArbeitSkräste zur Verfügung stehen, eine schwere Coneurrenz zu bestehen haben. Die Forderung der Arbeiter mag vollständig gerecht sein und doch mag eö den Fabrikan ten der Conkurrenz wegen unmöglich sein,
sie zu bewilligen. DerFabrikant ist ebenso
gut ein Produkt der Zeit und der BerHaltnisse, wie der Arbeiter und es würde viel zur Besserung der sozialen Verhalt nisse beitragen, wenn der ffabnkant beS"ifen würde, ba& er ebenso viel nle , .u., uuiuu yui, wi vv.v das Riesenmcnopol des Großkapitals Front zu machen. Arbeitseinstellungen sind ein zweischnei' digesSchwert. Selten entsteht für irgend' Jemand ein Vortheil aus denselben. Sowohl Arbeitgeber, wieArbeiter leidn unter denselben, und das gute Einvernehmen zwischen Beiden wird ost aus Jahre hinaus gestört. Wir möchten deshalb den wohlgemein ten Rath ertheilen. Nichts unversucht zu lassen, um ein Einverstandniß herbeizu führen, und sollte sich dies ols unmöglich erweisen, ein Schiedsgericht aus unvartei. isch Männern bestehend, aufzustellen, gnt4eioung m beide Theile zu unterwerfen Willens sind. Dies Versah' ren wäre für beide Theile vortheilhafter. m grfOjgC std bei dem Mangel einer über das ganze Land sich erstreckenden I !(.t .ti v : t . n . uraannanon wwwi uno im uc 4 a ff s j fll A fc rf MM tjauc uiuö icuiyuiui. Auf der anderen Seite bringen Arbeits Anstellungen für den Fabrikanten immer hin solchen Schaden mit sich, daß er alle Ursache hat, dieselben nicht durch vollstän dige Unnachgiebigkeit heraufzubeschwören. Wenn es demnach irgendwie möglich ist. die Streitsragen zwischen den Cigarren, fabrikanten und deren Arbeitern durch ein Schiedsgericht zu lösen, so möchten wir im Interesse beider Theile aufrichtigst dazu ralyen. Sg, der Handwerker höhere Schul . . bildung brauchen? Keine öffentliche Anstalt kann sich rüh men, das Interesse des Volkes in allen den obersten wie den untersten Schichten fort und fort so sür sich in Anspruch zu nehmen, als die Schule. Es ist ja auch nichts natürlicher, als daß man in einem gebildeten Volke, bei welchem die Erkenntniß : .Bildung istMacht !" und : .Was bildend, ist nützlich", in die weitesten Kreis gedrungen ist. mit Ernst und unermüdlich . . ... uno unicr vielieiiigem ceinungsausiauicy die Zweckmäßigkeit deijenigen Anstalt be svrickt. welcke iirn allerarökten Tbei j m ang6meinei: Bildung vermittelt. ' " " Nicht sür die Schule, sondern für das Leben", ist eine der vielgehörten Förde rungen, mit welcher die wiffenschaftliche Erziehungs und Unterrichtslehre zugleich den tiefgehendsten Wünschen des m"!1lt, fl ' v L-i ... Publikums einen treffenden Ausdruck ge geben hak. Und doch erweist sich dieses Streben der Schule, dieSchüler brauchbar und tüchtig sür das künftige BerufS, Gefellschafts und Gemeindeleben zu machen, gegenüber den Ansprüchen des UlUWtlli HIHdIUVVI VUI Ull UIUWIII unzulänglich. Den Einen . r su ltt vielen auaz Dtxots zugleily, naiumcu tn verschiedenerlei Beziehungen. Mit Kopf schütteln oder offenem Widerspruch sucht man die Fächer, welche die moderneSchule in den Unterrichtsplan eingeführt hat, zu verdächtigen oder zu beseitigen, wenn man VVVUUWMHII lVU f m VV VlllUVIll tUllill UIUII bl.to4tb.Sat S.hr häufig gipfeln und basiren zugleich alle diese Einwände in dem Dogma : Das haben wir früher auch nicht gelernt" und nicht ohne stolzes Selbstgefühl setzt man dazu ; - .und wir sinb au4 keine dummen Kerls geworden", $a treiM man jetzt, .so heißt eö wohl, $mt in der Schule und schafft theuere Apparate für zeitraubende Experimente Qn Unb wenn's dazu kommt, vermag ein Barsche, der diesen Unterricht genoffen nicht einmal einen Blitzableiter zu untersuchen oder eine Gasuhr zu repari n. 3n der Naturaesckickte äblt man mit Hilfe der Lupe die Staubfäden und weiß doch später nicht einmal, woraus die Jutegardinen der Wohnstube gewebt sind, n der Geoaravbie svrickt man ein Lan. fle3 und Breites über Flüffe und Seen, über Gedirae und Klima, über Weike und Schwarze, und doch weiß der gelehrte Scküler nicht einmal schnell zu saaen. wo die Stadt liegt, woher der Vater doch so viele Waaren bezieht.' oder er weiß nicht, " ' wo die größten Strohhutfabriken sind. In der Geschichte hören die Kinder jetzt sogar auch von den alten Griechen und l'u Römern und sväter wird dock mancker den jetzt durch die Geschichte begeisterten Knaben ein Socialdemokrat. Aus dem Rechnen bringt der Knabe ellenlange Ex empel mit nach Hause und noch vermag er nicht einen einfachen Kostenanschlag zu machen. Oft hat sich das arme Kind mit Beschreibungen und Schilderungen aller Art abgemuht, hm und wieder auch einen Brief gesertigt und doch stellt eö sich später noch herzlich ungeschickt, wenn eö einen einfachen Geschäftsbrief schreiben soll. Der Knabe hat in der Geometrie mit Hilfe von Zirkel und Lineal, Winkel und Figu ren verschiedenster Art zeichnen und con struiren, er hat selbst den Inhalt verschie dener Körper berechnen gelernt, und doch muß er auch erst lernen wie ein Ofenrohr zugeschnitten wird. Daö Mädchen ha im Freihandzeichnen schöne Ornamente gezeichnet und doch kann sie nicht daö Muster zur Stickerei auf PapaSReisetasche selbst entwerfen u. f. w. Wer nicht glauben will, daß diese und ähnliche Vorwürse seitens deS HandwerkerstandeS gegen die moderne Schule ge schleudert werden, dem möchte man wün. schen, einmal den auf die Schule bezügli-
chen Wirthshausgesprächen zu lauschen.
Sehr ost kann man bei dieser Gelegenheit das Urtheil hören, daß die Schüler von heutzutage gar nicht mehr praktisch, viel mehr ungeschickt, zerfahren, naseweis, ein. gebildet wären. Und doch vergißt man zum großen Theile, wie ungeschickt man elbst in demselben Alter zu jeglicher eigentllcherBerussarbelt gewesen m und Daß e3 einem doch recht oft sauer genug gewor den ist, sich emporzuarbeiten, daß man wiederholt die Unzulänglichkeit der früher erworbenen Schulkenntnisse gegenüber dem um materiellen Wohlbefinden nothwen diaen Vorwärtsstreben erkannt uud behnueri fint Derselbe Vater, der mit der Handschrift ' eines Sohnes so außerordentlich unzu rieden ist, würde sich beschämt sühlen, wenn ihm seine eigeneHandschrist auö dem entsprechenden Lebensalter vZrgchalten werden könnte. Ferner ist immer sestzuL.H X.d V: . nMt!n fsl Y?3rfitT yuiicn, uub uic uuucuiiuic "ü'I eben keine Berufsschule sür Kaufleute oder r r( . .. r :ri r v vC ! ui aucinpncr u. w. in, iuuvcui uuD l" :t v trr j..".r w... cmS. -ri igc uci nur vas iuq uumuicuui rvi 4. w m M 1 w T I Bl.oung eryailen rarn, weiazes ign oe sähigt einen bürgerlichen Berus mit Vor. theil zu ergreisen. Die besonderen Fer tigkeiten jedes einzelnen Beruss müssen besonders gelernt und geübt werden. Daß sich dabei ein mit vorzüglichen Schul, kenntnissen ausgestatteter Knabe oft recht ntitJL. - n n -. . wnt s 9 . I iiiiuiiy uniicucii uiu, uci iüuuu uu, v- , , . , V I . . . :L.tfu . t. !Z 1 V Xs. LIammI!i , , I jiDcunn, Bcguu vm uuuhh.iih, a" meazaniicyen errigieuen eine vriviiucir 1 Beanlagung, Die Nicvt immer ncy mu geiNiger Fähigkeit paart. Hält es nun schon schwer, vielen Handwerkern gegenüber die sogenannten neuen Fächer der Volksschule siegreich zu verthei digen, so wird man die Erfahrung machen, daß ihnen die Bildung, welche eine von der Volksschule zunächst stehenden höhrren Schulen gewährt, sür einen Handwerker geradezu schädlich erscheint. In verschärf. ter Weise wiederholt man hier die oben angeführten Vorwürfe. Namentlich er scheint ihnen der Unterricht in fremden Svracken als den Zwecken und Vorbedin. gungen des Handwerks vollständig zuwi derlausend. Da,u werde durck die Auf nähme eines so massenhasten Memorier stoffes das Gedächtniß des Schülers über, laden und seine Thatkraft geschwächt, Wenn nur wenigstens das Erlernen frem der Svracken etwas nütze und sür einen Handwerker praktisch nutzbar werden könnte. fflti A(nfin vamm x Ci xj sCi tmi m ( uyciiyiii uuuuii, uuß uit uvuihhh sremoer spraazen oas eoaaziniö m aus W 1 , . r ri 1 1 A gezeichneter Weise übt und stärkt, Witz und Scharfsinn. Phantasie und Verstand hebt und Sinn für Gutes und Schönes weckt, und durch die Nöthigung zu Ausdauer und Beharrlichkeit die Willenskraft stählt", -also gewiß Vorzüge, die auch das Handwerk fördern können so haben ncy oocy mu oen Jenen aucy oeren prailische Anforderungen gesteigert. Das Zeitalter der Vampfkraft hat nicht nur das äußere viniuß oer roe, es yai aucy oen innersten Charakter der Menschheit wie ihres Thuns und Treibens, ihres Handels und Verkehrs und vor allen Dingen auch ihrer Industrie vollständig umgewandelt. Die Erweiterung des internationalen Ver kehrs, deffen Maschen täglich weiter noch mußten gesponnen und nach innen immer dichter werden, nöthigt die Völker und da mit auch den Einzelnen in ausgedehnterem Maße als früher, die Mittel gegenseitiger Verständigung zu pflegen. Man wende nicht ein. daß den Verkehr mit dem Auslande der Kaufmann zu be. sorgen habe, welcher ja zu diesem Zwecke die nöthige deutsche und französische Corresvonden, erlerne. Bei der Unmittelbar, keit dcö heutigen großen Verkehrs würde ein Industrieller sehr ost mit großem Vor Iheil direkt mit cintm fremdländischen Ab v..... ... - nebmer verkehren lönnen. wenn er derbetrefsendenSvlache nureinigermaszen mäch. ,i ä snntntl h.tt.n ft!t h.r ,r. !,..,. l?..kn.nn tr,r mnu u. miiiiihvvvmmmmiiii v deutenden Gewmn ein. Aber auch in anderer Weise kann die Erlernung fremder Sprachen dem nrhr nii6rnrhfitfS(fi nfifeii w-r. L i,m .... .k.mi.,n5,,. um, iiiuii:i iiyiii vuuuiuf uu vi tuu.u z.. w.: ..sss. s.:. lllllt VlvUliVII 4UtVVI IVIIVIU O I V III VI nem Berufszweige Hervorragendes leisten. In dieser Beziehung ist dem geistreichen Philosophen Hippel unbedingt zuzustim tr? er rnnn r (nnt (hrnsfpn Krihrtiu rt,hnr . '"' ö"ö u hn l(in ln(nrnmmn VM MVWM .V M.VM...... . e rw r v cn r cm einsacyen Aroener ,n :ou,e liegen otc iu$eniaiien auer geweroiyaiigen . cm . Lander offen; aber er kann sich nur dann in Besitz der fremdländischen Vortheile r. V Ä . W . a 1 rr iegen, wenn er oer 'spraaze oes oelressen den VolkeS mächtig ist. Und thut eS un. serer Industrie, die sich ja zu einer respek. tablen Höhe emporgeschwungen hat, nicht noth, daß sse im Wettkampfe mit anderen Industriestaaten fort und fort nach Ver. vollkommnung strebt und daher die Vor theile und Vorzüge letzterer. kennen lernt und sich anzueignen sucht? Angesichts dieser Vortheile welche eine höhere Schul, bildung auch oemHandwerk gewährt, kann wohl getrost behauptet werden, daß dieselbe das Handwerk Nicht hemmt, daß ne vielmehr im Stande ist, dasselbe zu heben und zu fördern. Mayor King von Philadelphia verbot am vonmag oas Avyalken von cunr m . M, . at rw den verschiedenen Parks. Dieser prächtige Mayor kann den hiesigen Muckern zur Seite gestellt werden und sollte von den Deutschen ein Standbild errichtet bekom men.
In Wien wird kommenden Herbst ein
Congreß der Gegner des Impfzwanges stattfinden. Jacob Audorf, dem bekannten Volksdichter wird es ebenfalls in Deutschland zu enge, und er befindet sich bereits auf dem Wege nach Amerika. In Deutschland kamen dieser Tage mehrere Vistolenduelle vor. die mit tödt lichem Ausgange endeten. Ein Fortschritt m Lande der Denker wird durch diese Tollheit gerade nicht bewiesen. '"m . Juli yaoen eme Stenge Aus I . 1. ?v rtvir. wanoerer uricy vertanen um ncy nacy oen Staaten zu begeben. Also auch aus V!. r. cm . . ri . . t n r r t dieser Musterrepublik? flüchten-sich die Leute nach andern Ländern. Der frühere Generalanwalt Devens und Gray, der Oberrichter der Spreme Court von Maffachusetts sind Kandidaten tn v;Ä v vflt, c? srijKx .UlU . ; " " h.artr:A "kSgerillZIS. " is wuu-v.. rx m tftf na. - In ,ttanlrclcy uno ollano nno m Folge anhaltender Trockenheit die Ernte Aussichten sehr getrübt. Am Montag, den 25. Juli starb Nathan Cllssord. seit 2o Jahren Richter des Oberbundesgenchts. oin ,. K.n m)rtrtrt 11 CMM IIIVUI (IUW ull IVIIIWH ' ' u Staatswahlen statt. . &m Zeitungsschreiber in München (m Liberaler) hatte Fürsten Bismarck be schuldigt, er übe auf die Richter in politi fchen Anklagen einen willkürlichen Druck aus. - Dafür auf Bismarck"Beleidiqung angeklagt, wurde er für den Beweis der Wahrheit freigesprochen. Eme solche Blamage hatte sich der Kanzler auch ersvaren können, denn wer Butter auf dem Kopfe hat, soll nicht in die Sonne gehen. Verschiedene deutsche Zeitungen trö sten sich und das Vaterland wegen der Masstnauswanderung mit dem Gedanken daß Deutschland dabei gewinnt, weil es übervölkert sej. und daß es dabei viele un gesunde Elemente loswerde. Das ist genau derselbe Trost wie der des Ernbeini gen, welcher sein anderes Bein durch eigne Schuld verlor und ausrief: Gott sei Dank, dieses Bein kann keine Gicht be kommen, auch nicht mehr gebrochen wer I den 1 . Die Eröst'nuna der neuen Damvf schissfahrtslinie' zwischen Bordeau und ew Vork wird durch ein Bankett an Bord s Dampfers Ehateau Lafitte" gefeiert werden. . Wein Linie" heißt das neue Bttkehrsmittel und jeder Dampfer trägt den Namen einer Weinsorte. Auf diesen Dampfern sollte eigentlich der Wein gar zg fostc gine vortreffliche Nreauen. ,jrung der Linie würden wir uns in einem sgn Falle zu propbezeien getrauen. Die Nationalconserenz der Armen und Wohlthätigkeitsanstalten in Boston ließ sich von ihrem Vorsitzenden Frank L. Sanborn berichten, daß der Wahnsinn in den Ver. Staaten stark in der Zunahme begriffen sei. Man habe jetzt schon einen Wahnsinnigen auf je 400, und in Massa chusetts sogar einen auf 350 Seelen. Un ter den Armen ist der Fall am schlimmsten. Mehr als ein Drittel aller ganz den öffent lichen Anstalten zur Last Fallenden sind wahnsinnig. Ihre Zahl hat sich seit 1854 um mehr als 200 Prozent vermehrt. Eme derartige Statistik giebt Anlaß zum denken, denn sie beweist, vatz unlere allgemu en Zustände nicht so sind wie sie sein sollten. Unier Larven die einzig fühlende j fi (di:a nx r ..ii:,. Brust. -Bkkannll.ch sind ,ast 'ammtl.che Gouverneure übereingekommen, demnach "N'N Bella zu.proklamiren, weil Prasi. 0" Garfield mit Gottes Hilfe? (die in i r m r r v . - , . Aerzte sind also ganz unschuldig dabei) er flWtrt . 5) Gouverneur DOn fa O"i ii ao cniiwotn, c,ne dahingehende Proklamation zu. er. lasten, weil eine solche, da Kirche und i l , . i n v Staat von einander getrennt sind, UN statthaft ist. In dieser Weigerung liegt entschieden Vernunft und mit ihr ist zu gleich gesagt, daß es auch ungesetzlich ist, un den sich jedes Jahr widerho!enden Danksagungstag aufzudringen. Schade. I vc r, ..,-.t,:.. m........ k uu lUiU v..u..,iiHv uwu.mi ,u 1 - , . - . X. " IT1 t D"nNJC CQUm l AUll, tll OllCf ,n ibm in die Sckule eben. I J ' u - -i Ein Königreich für den Meistbie tenden ! Vom König der Sandwich.In . . eln. alakaua, ver icy gegenwärtig m London aufhält, wird behauptet, er geh mit dem Plane um, daö Königreich an England oder Frankreich, oder an China, kurz an den Meistbietenden zu verkaufen. Wir zweifeln auch nicht an seiner Abstcht; denn bei seinen Unterthanen ist er nicht beliebt und verdient nicht, eS zu sein, da er ein Spielzeug seiner wechselndenGünst linge und ein versoffener, verschwenden scher Mensch ist. Allein er wird schwerlich einen Käufer finden, da sein Parlament dazu nicht Ja sagen würde, und Gewalt anwendung schon der Ver.Staaten wegen, welche dort Jntereffen zu vertreten haben. höchst bedenklich wäre. Auch die Frauen rühren sich. In I m New yoxi yaven oit nahermnen eme Versammlung gehabt um über Mittel zur Erhöhung ihrer Löhne zu berathen. Nä herinnen verdienen in New Pork jetzt bei zvölfstündiger Arbeit 5 bi 6 Dollars per Iftoäev
n
c.e
ager - Bier (SCHMIDT'S 5Öic berüwZeste und besteingerichtetste und "Invisroratinor Malt-Extraf r5e Herzog Ernst von SachseN'CoburaG otha ist gestorben. k Das vom Census'Bureau ausaeae bene Bulletin No. 217 giebt die Einwoh nerschaft mehrerer Städte und Ortschaften von Indiana an. Darnach hat Fort Wayne 26,850, Elkhart 6650, Goshen 4123, Kendallville 2287 und Lafanette 14,860 Einwohner. Ex. Senator Conkling beabsichtigt eine Erholungsreise nach Europa zu ma chen. Ob er sich dadurch wiederherzustellen vermag ? Wir bezweiseln es. Und daß er das Land verläßt ehe des Prästdenten Schicksal und damit das Arthurs entschieden ist, erlauben wir uns ebenfalls zu bezweifeln. Paul Pulkonbeck, ein politischer Ver breche? Deutschlands hat die Gelegenheit wahrgenommen und ist aus seiner Hast entronnen. Er ist als sozialdemokratischer Redakteur zu vierjähriger Gesängnißstrase verurtheilt worden. 2j Jahre hatte er davon in Plötzensee abgesessen, als kürzlich sein Vater starb und er zur Beiwohnung der Beerdigung acht Tage Urlaub erhielt. mit der Weisung, stch nach dieser Zeit wie. der pünktlich einzustellen. Das scheint aber unser Freund ganz und gar vergesten zu haben, denn er hat stch bis jetzt nicht wieder in Plötzensee blicken lasten und wenn er klug 'st, läßt er die dort innege. habte Zelle anderweitig vermuthen, und steht stch nach einer geräumigeren Woh. nung um. Die Einfuhr von Opium ist seit 1871 von 52.399 Pfund aus 533 341 Pfund gestiegen. Wenn die Temperenzler dieser Thatsache ihre Aufmerksamkeit zuwende ten, würden ste auch einmal etwas Vernünftiges thun. Der Berliner Correspondent d:r .Times- sagt : Laut Berichten derHam burger Polizei-Behörde haben stch vom 1. Januar bis 30. Juni d. I. über Hamburg allein 74,633 deutsche Auswanderer nach Amerika eingeschifft, zweimal soviel als während der entsprechenden Monate des auf den sranzösich deutschen Krieg folgen, den Jahres. Geht die Auswanderung in diesem Verhältniß fort, wird die deutsche Regierung am Schluffe des Jahres etwa eine Viertelmillion ihrer tüchtigstenUnterthanen" verloren haben. In Maffachusetts besteht ein Gesetz, welches denWirthen verbietet, Thürschirme, Fcnstergitter u. s. w. zu gebrauchen. Es darf nichts angebracht werden, was verhindert, daß mun vonAußen in dieWirthS. stube hinein schauen kann. Ein solches Gesetz ist sehr vernünftig und allenthalben empfehlenswerth. Es liegt demselben die Idee zu Grunde, daß die Geheimthuerei schädlicher ist, als die Oeffentlichkeit. In Maffachusetts wird das Gesetz zur Zeit mit Aller Strenge durchgeführt, 'und wie es heißt, ist die Folge davon die, daß die Leute stch in den Wirthschaften viel an ständiger benehmen, wie früher und die Wirthshäuser respektabler werden. Wir begreifen wohl, daß dieö nicht in der Ab ficht der Gesetzgeber lag, daß es ihnen viel mehr darum zu thun war, die Leute vom Wirthshausgehen abzuhalten, aber die Sache fiel eben anders aus und jeder Ver nünstige hätte das vorhersagen können. Den Temperenzlern könnte dies aber als Fingerzeig dienen, wie ste die Trunksucht wirksam bekämpfen können, wenn der Fanatismus ste nicht blind machen würde. Des Präsidenten Zustand war letzte Woche einige Tage lang recht besorgniß erregend. Der Patient hatte einen sehr heftigen Fieberanfall, der nach Ansicht der Aerzte durch das Stocken des Au'sfluffes der Eiterung hervorgerufen war. Auö diesem Grunde mußte an dem Kranken eine leichte Operation vorgenommen wer den, die darin bestand, daß man an der Wunde einen Einschnitt machte um dami einen neuen Kanal durch welchen der Eiter abfließen soll, herzustellen. Die Operation wurde von Dr. Agnew von Philadelphia, ausgeführt und nahm den gewünschten Verlauf. Der Präsident be findet sich seitdem in verhältnißmäßig gu tem Zustande, aber es kann nicht ver schwiegen werden, daß er noch lange nich außer Gefahr ist. Phil. Rappaport, Necktsanwalt, 95 Hst Washington Str.
I Zimmer 12 und 13. Indianapolis, Ind.
raiin
Brauerei 5 SQUARE,) INDIANAPOLIS, IND. Brauerei ta Staate. Mein Laaerbitt TWtio m :l'rr".Z.rl:l 5. F. Schmidt. Eiscliöahil-Zcit-Tabcllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüae ' c: . in noianapolls, an uno nach Sonntag, den 10. Oktober 1880. Cleveland, Columbus, Cincinnati und Indiana. pous Clsenbahn. (Lee Line.) Abgang: Ankunft: Brightwood Div.sion. C. C. C. und I. .l5 5hn 7.15 Km 7.20 83m 6.25 Hm 3.45 33m 8.05 Nm 5.55 Z3rn 6.45 N Vm 10.55 Nm 12.4 Nrn 3.45 91m 4 25 Nm rZ Nm ".5 Vm 11.15 Nm 1 1 m 6.10 33m Z.d5 Nm 11.10 33m Pittöburg, Ciacinnati und St. Louis Eisenbahn Wan Vnole ) 51 ?) 33 Cr 9 . 4.20 ?rn R'chm Slcc e-c. S 9L5 ZZm N ...12.ANM a Sc D Er crc. S 5.40 91 rn N V ö C:f ...10.45 NM Taytonlkiezc jZZ ANn 35 & 6 Gr exe. II 00 33m R D Acc er. S Z.45 Nm N Y & 33 Gjf s h 5.45 Nm snnntn Kr rr 'S. 1 OA cn 7 4 t. w 1.. out Terre Haute, Vandalia und Et.Louis Eisenbahn. anau -croin t.su nsm Tag Cr v, !)... .12.40 3h X'. u.Gtne.Grp.f . 3.30 Sm Scyneuzug-j..... 4.00 Bm Mail und 10.00 33 Tag Expreß 5.35 N !1ailund Acc.... 6.40 91a Terre Hzute ilcc. i m Nm Pacific 8 ...Il.ONm L.u.me.Ex?.f .11.40 Um Cincinnati, Indianapolis, Ct. Louis u. Chica Eisenbahn. Cincinnati Division. C St L F L-k- s 4.15 Vm Sincinnati Ace.. v.35 Vm Eine. Schnell,ugl0.45 Vm Chi. & St L MaiI1?.l'5 m Westliche Ervreß. 6.35 Nm C Ct L F Lj-.. 10.55 Nm Chicago Mail v c 3.10 Nm Ct. Louis Mail.. S.OO Nm Lafahette Tidision. Peo & Burl Sx... 7.50 Vm Chic Schnellzugs 3.b0Vm LafaetteAcc ... 11.00 Vm Chicago Mail .. 2.50 Nm Peo & öurl Er S.40 R ShlMallSStL V cl".25 Nm Westliche Erpreß. S.?0 Nm EH-FL-t-rc11.A1Nm Jeffersonville, Madison und Indianapolis Eisenbahn. Southern Er.t S 3.45 . Ind Mad MaillO.OO Vm 2 Ace.t S.. 7.10 Vm Jnd Sc Shic Ex ..12.25 Cn NYS NF5s.. 6.20 Nm et L Chi F f 10.50 N V Jnd Sc Mad Mail 2.50 Nm Abend Ex, v 6.10 Nm Indianapolis, Peru und Chicago Eisenbahn. T,??t W LavSx 8.V j Chi ErRa? Er 3.40 m ' M CGRMa,l!'.50 Brn Z, jxt 23 & LarErll.W 33 EbiM E E;c c S 6.25 Nrn , Chi VI 6 Mail. .SOO Nm Mjt tT 8 li.w Nm Tel. T Ft WSr 9.45 Nm Indiana, Bloomington und Western Eisenbahn. PacErMailerS 7.45 m Atlantic C-r&Mail Burck R JEx-i- cc 1.15 Nm tägl. crc Sonnt 4.10 V Eaftern S Ex 12 30 N Cme Spec-Z-ere S 5.40 Nm uyamvAcci- ercS 3.S0 Nm aTe:a-jelcSll.W Nm Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. Tag Exrreß, r c.. 7.30 Vm INI Ex-j- 4.05 Vm Loeal Expreß.... 45 Nm ndianapsliSAcclLl N V Eri- s 11.10 Nm Tag Sr ......... 7.00 Nm Cincinnati, Hamilton u.JndianapolisSisenbaba. Mail 3t CincinEr 4.15 rn I Mail J2.ism Aecommodation . 5.50 Nm Westliche Einre. 10.45 Indianapolis und Vincennes Eisenbahn. ' Mail & kairo ii 7.30 Vm LincenneSAce ..10.45 Vs Btncennes Aec .. 4.10 Nm Mail & Cairo E 5.35 SZ, Indianapolis, Decatur u.Springsield Eisenbahn Statt CityHtLEr 7.45 33m an C Schnellzug 1.00Nm ontejuma cc. 3.30 Nm N.PHilaÄ Ex 4.10, Monre,uma Acc. 11.40 Lu Cincinnati Sr...l?.ANl Züge mit r. e. Lehnsefsel.Car, Mit . Schlaf. Wagen. Mit p. t'arlorrCar. Mit -j-täglich. POUDER'S Reinlicher vleischnlarkt, 78 N. Pennsylvania Str. 232 Ost Washington Str. Stand: No. 1 Ost Market.Haus, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch zu den niedrigsten Preisen verkauft verden, in Folge dessen das Geschast sich mit jedem Tage bedeutend vergrößert. Jobn Weilackcr, Saloon u. Billialdchalle, 33 N. Pennsylvania Str. Reichwein's' Halle, S-W-Ecke Market NobleSt. Meine Halle ist jetzt eine der schönsten in der Stadt und bin im Stand gescht, sie für Concerte, Bälle, Unterhallungen und für Vereinkzwecke bestens zu empfehlen. - Die besten Getränke und Cigarren sind stets an Hand. Ph. Reichjvein, JtlMKT.
N S) 33 Qtf S.. 4.15 93m I fi St 2 Srf . 6 55 Un.on Acco ... 6.WBm'EGM5 Qr ' U 45 Nm Jnd'xlHNE5p.,.ll5 8 I Union cVm 5. '. llb Nm Dayton 5 Sex .11. Am oft 3 & St 2 Gr 6 05 Un V & C $ C C 7.15 Nm 'NZs 8t 8 Q&AoSa N
