Indiana Tribüne, Volume 3, Number 50, Indianapolis, Marion County, 23 July 1881 — Page 2

o

Jndiana Tribüne.

Alex. Metzger's General-Dampf.Schiffsayrts-Agentur.

Sämmtliche deutsche, englische und amerika nische Linien sird durch mich vertreten, Pas. sage, und Excursions-Tickets zu den oiUigsten Preisen. Nock immer ist Gelegenheit, durch mich Pas. sage für (Zinwanderer zu redu;irten Preisen auf trt repulZren deutschen Dampfer-Linien zu kau frn. Zugleich habe ich die Agentur für die &cfl lieft cn EisenbaHnen ab biete meinen Kunden alle mit einem reellen Geschäfte verbundenen Vortheile. Eurova. Reisende sollten nicht verfeh. Im, ehe sie hre Vorbereitungen für die Reise treffen, bei mir vorzusprechen". Reise.Pässe werden prompt besorgt. Alex. Metzger, Zweites Stockwerk, Odd Fellows Halle. Z. H. Bates, .41 Park Row (Times" Building). New Bork. Anzeiften'Agentur. GILT EDGEs fP h ist ein wirksames Mittel zen Malaria Fieber, kalte? Fieber und verdorbenen ul 2 'kn. Leberkrankheiten, Unverdaulichkeit und Sinken It:r5ft. ES hat nicht seines Gleichen und kann NichtZ ersetzt werden. E sollte nicht mit billiirrt Mischungen von Spiritussen, ätherischen Oelen .f.., roelche oft unter dem Namen BitterS verkaust ?k7den, rerechsett roerden. Zu verkaufen bei allen Apothekern, Grocern und Wemhändlern. KcndaW Spath-Curc. Das erfolgreichste Mittel, das je ent. Itit wurde. ES ist sicher in seiner Wirkung und rruugt keine Kruste. Lie folgende Beweise : Bon Col. L. T. Foster. YoungStowm, Ohio, 10. Mai 1880. Tr. B. I. Kendall & Co. Meine Herren: Ich ltieein 5ehr sahiges hambletonischeS Füllen, welche ich sehr hoch schote, eS hatte einen großen Exath an dem einem Gliede und einen kleineren an dem andern, klch S sehr lahm macht, ich hatt S unter der Handlung von zwei alten Chirurgen denen d:e Hei uns fehlschlug. SineS 7aaeS las ,ch die Annonce von .'kendaU'S Svath.Heilmittet in der Chicago Ezxreß; ich öeschlotz es sogleich zu versuchen und veranlaßte die Pensen Arotheker mir dasselbe ,u verschaffen. Sie den Order sür 3 Flaschen, ich nahm sie alle und ae, Züchte es gründlich zu versuchen.ich gebrauchte es der JALZtisung aeviätz und am 4. Tage hörte das Füllen ras lahm ,u sein und die Klumpen roaren gänzllch ver, f'chmunden. Ich brauchte nur eine Flaiche und des z?ü2kn's Glieder sind srei von Klumven und so welch mt die irgend eines Pferdes im gewohnlichen Zu ande. ES ist vollständig geheilt. Die Heilung war merkwürdig, daß ich zweien meiner Nachbarn d,e llxiztn 2 Flaschen überließ, welche sie jetzt gebrauchen. Hochachtungsvoll L.T. Foster. Kendall's Spath- Curc für menschliche Gebrechen. PattenS Mill, Washihington Co., N. N., 21. Februares. V.J. endall. 2l. v.-Geehrter Herr! Ich litt sebr in einer 'überaus schlimmen Verrenkung am Fußknöchel. und zwar schon sechzehn Monate, als ich mit dem SebrauS von endall'S Lrath.Sure ansing. Ich datte zuvor alles Mögliche versucht, aber umsonst. Ihre Lvath'Cure brachte mich zuerst wieder auf die Beine nd meinen verrenkten nöchel zum ersten Mal seit meiner Verletzung wieder in die rechte Lage. AIS ein Lausmittel übertrifft S an Werth alles Bisherige. Ihr ergebenster Freund, Rev.W.P.Bell, Prediger der Julien Str. Kirche. Kend all's SpathCure. Man sende Adresse für ein illustirteS Cireular, wel chek nach unserer Meinung dessen Werth über alle Zwkifel darstellt, ein Mittel, für Tbier fowohl als Mensch, hat sich unseres Wissens je solches entschied, nen Erfolges erfreut. Preis U per Flafche, 6 Flafchen $5. Alle Apotheker führen S oder lassen e für Dich kommen. Die Sigen ihümer schicken eS bei Einsendung deS Preise an jede Adresse. Dr. B. I. Kendall Co., SnoSburgh Falls, Vermont. Zn derkanfm in offen Apotheken.

rrPi7 m& s op i C i j j j I

s

fnl rsl I v! lyj IKI

ÄuA W-

W ermi scüte s. Inland. Washington, 16. Juli. Mit Rücksicht auf den günstigen Fortgang der Genesung des Präsidenten, haben die Aerzte beschlossen, fortan nur zwei Kran lenberichte täglich zu veröffentlichen. Ein gewinnsüchtiger Bostoner hat der Mordbestie Guiteau brieflich das An erbieten gemacht, sich ihm nach abgebüßter Strafzeit zur Verfügung zu stellen, da er ihn auszustellen gedenkt. Er bietet ihm 200 die Woche, In der Umgebung von Wilkesbarre, Pa., sind seit einigen Wochen die Blat tern ln bösartiger Weise aufgetreten. Todesfälle sind übrigens noch nicht gemel det worden. In der Bundes-Senatoren-Wahl zu Albany, N. Y., wurde endlich die Wahl für den langen Termin entschieden. Er wählt wurde Warner Miller, von Herkimar Eounty, mit 76 Stimmen. Der 19 Jahre alte Charles Eifler, Sohn des Turnlehrers Eifler, No. 106 East Houston Strafe, New York, welcher im BraunIchen Bade, am Fuße der Ost 65. Straße beim Turnen vom Reck stürzte und eine schwere Verletzung am Kopfe davontrug, ist im Hause seiner Eltern ge storben. Ein Theil der großen Baumwoll spinnerei in Statesville, Rh. I.. ist durch Feuer verheert worden. Der angerichtete Schaden wird auf 5100,000 qeschätzt und ist nur theilweise durch Versicherungen ge deckt. Gegen 700 Arbeiter sind beschäfti. gungsloö geworden. Stimme der Natur. Unter den vie len wahren oder erfundenen Garfield Geschichten, die jetzt über" da Land Ulf graphirt werden, ist auch die folgende, die ln dem Kranken ein klares Bewußtsein der Hohlheit gewöhnlicher Phrasenmacherei verräth. Der, den Dienst im Krankenzimmer versehende (mit Garfield verschwä gerte) Col. Rockwell hatte dem Präsidenten mit der bombastischen Ansprache: Daö großeHerz derNation ist mitJhnen!" etwas besonders Schönes zu sagen geglaubt. Allein der arme Leidende hatte sich die Aeußerung gemerkt, um später, als )cr Durst ihn plagte, ironisch zu fragen : Kann das große Herz der Nation mir ein Glas Wasser geben?" Dieser kleine Vorfall gestattet einen Blick in Gar sield'S innerste Natur, er kennt offenbar den wahren Werth der landläufigen born bastischen Redensarten, und das ist viel werth. Ueber ein Schutzgesetz" für denPrä sidenten unserer Republik spricht sich mit vielen anderen Blättern auch die Westl. Post" ganz vernünftig aus, indem

sie sagt : Ein Schutzgesetz für den Präsidenten kann man machen, und das wird den vorliegenden Fall vollständig decken. Man nehme dem Präsidenten die unange nehme Rolle des Vertheilens der Brote und Fische an die gemeinen ParteiLanz knechte von dem Schlage Guiteau's ab und der Fall wird sich nicht wieder ereignen, daß ein enttäuschter Aemterjäger zur Mordwaffe greistt, um einen anderen Gnadenspender ans Zuder zu bringen." DieThatsache, daß eine Maffe Be amte bei den Lebensrettungs-Stationen ihre Stellung niederlegen wollen, weil sie im Vergleiche zu ihrer lebensgefährlichen Thätigkeit geradezu mit Hundelöhne be zahlt werden, mit denen kein Gassenkehrer zufrieden wäre,ist ebenso charakteristisch als beschämend. Sonst wird bei unö $m Hei dengeld verschleudert für eine Unmasse arbeitsloser Aemter, welche politische Parteihengste und Klepper inne haben, während man für angestrengte und gefährliche Arbeit miserable Löhne aussetzt. Ein Ge meinwesen, in welchem Derartiges vor kommen kann, ist alles Andere, nur nicht republikanisch, und wie sonst in der sozialen Stellung der Arbeiter, so zeigt sich auch hier, daß man den Werth der Arbeit noch nicht zu schätzen gelernt hat. An. dieser Nichtschätzung sind schon die größten Gemeinwesen zu Grunde gegangen. Der leidige Streit zwischen den Allo pathen und Homeopathen, welche sich, wo sie sich nur immer treffen, gegenseitig als unfehlbar bezeichnen und immer vergeffen, das der Geist der Medicin leicht zu fasten ist," ist auch im Krankenzimmer des PrS sidenten wieder zu Tage getreten. So wohl Dr. Boynton, wie Frau Dr. Susan

Edson haben sich mit der Behandlungsweise des Dr. Bliß nicht einverstanden er klärt, und, cholerisch, wie sie sind, wollten sie beide das Weiße Haus verlaffen. Nuj den Bitten der Frau Ga'rsield, welche das größte Vertrauen zu der Frau Dr. Edson hat, gelang es, diese zu bewegen, ihre Krankenwärterdienste weiter fortzusetzen. Dr. Ruffell spricht in seinem letzter, in der Morning Post" veröffentlichten Briefe über die amerikanische Reise des Herzogs von Sutberland von der Verbre cherwelt der westlichen Staaten, u.nd wid met einen großen Theil seiner B'' ibiin gen den Mördereien und dem.r ' M im fernen Westen. Er tad'' regierungen sowohl wie rung, daß sie in vielen nien's, Colorado's, Tex , 'e xico's einen schmählichen tmid'd erginge dulde. Indem er den außergewöhnlichen dort bestehenden Verhältnissen Rechnung trägt und darauf hinweist, daß selbst Eng land und andere europäische Staaten nicht im Stande seien, die Verbreche' genügend zu unterdrücken, stellt er die Behauptung auf, daß in keinem anderen Lande derWelt solche Schießereien, Stechereien und Mördereien vorkommen, als in den genannten Theilen der Ver. Staaten. Das Nicht. Vorhandensein von Maßregeln zur Unterdrückung solcher Gewaltthätigkeiten sei nicht leicht entschuldbar. Guiteau soll sich jetzt im Ge sängniffe mit der Abfaffung von Memoi

ren beschäftigen, wodurch sein Größen Wahnsinn eine neue Illustration erhält. Im Uebrigen ist sich derSchurke der vollen Tragweite seiner Schuld bewußt, denn er äußert eine hochgradige Furcht vor dem Gelynchtwerden. Einen recht Humorist! schen Gedanken hat ein Blatt in Chicago gehabt, indem es alle' die verschiedenen Ursachen zusammenstellte, welche der Guiteau'schen That mit Recht oder Unrecht untergeschoben worden sind. .Die, dazu nicht einmal vollständige Liste lautet : das Beutesystem, Religiosität, Unglaube, Wahnsinn, gänzliche Versunkenheit, Strammheit, Halbheit, Enttäuschung, Streben nach Berühmtheit, die Politik, der Teufel, der Wiederkunstsglaube, der christliche Jungmännerverein, das Wahl wesen, Ehrgeiz, das allgemeine Stimm recht, das Geschwornensystem, das Wash ingtoner Leben, die Civildienstreform, eine Verschwörung, die Kosthausnahrung, Geldmangel, republikanischer Undank, monarchische Ränke, die Zeitungen, daö Wiedererweckungsgeschäft, Theologie, die Vorleserei, Amerikanismus, die Volksschu len, Grant, Conkling, Blaine (und eine Menge anderer hervorragender Persönlich keiten), die Sommervacanz, republikani sche Einfachheit, das Tragen von Feuer Waffen, Sozialismus, Nihilismus, Römer thum, dieBibelrevision, daö Fräuenstimm recht, der Komet, der 4. Juli obschon letzterer noch gar nicht gekommen war. Nun, welches die Ursachen in Wahrheit sind, haben wir schon oft genug gesagt, sie werden nicht durch Ausnahme Gesetze beseitigt, sondern durch ordentliche Gesetze ; denn Ordnung, die wahre innere Ordnung, welche auf einem harmonischen Zu sammenarbeiten aller Mitglieder eines Gemeinwesens bei politischer Freiheit und sozialer Gerechtigkeit basirt, muß geschaffen werden. Furchtbar groß wur die Zahl der Sonnenstiche in den letzten Tagen beson ders auch inCincinnati. Unter den vielen Opfern ist einer der geachtetst'en und gebil detsten deutschen Geschäftsleute, Herr Johann A. Mohlenhoff, Besitzer eines großen und eleganten Glas und Porzel lanwaaren - Geschästs. Mohlenhoff, der Wittwer war, fuhr kürzlich Abends mit seiner BrautFrau Bendinger, derWittwe des bekannten Lithographen Bendinger, mit der er sich zwei Tage darauf zu ver heirathen gedachte, spazieren, wurde durch die Hitze krank und starb einige Stunden darauf in Gegenwart seiner Braut. Herr Bendinger,' der erste Gatte der mit Herrn Mohlenhoff verlobten Dame, starb an den Folgen ungewöhnlicher Kälte; er hatte beide Arme und Füße erfroren. Und jetzt ward ihr der Mann, den sie binnen weni gen Tagen Gatten nennen sollte, durch ungewöhnliche Hitze entrissen. Mohlen hoff wurde nicht ganz achtundvierzigJahre alt. Er war zu Vedehorn im Hannöveri schen geboren, erhielt draußen eine'treff liche Erziehung und wohnte seit mehr als dreißig Jahren in Cincinnati, wo er sich zu einem der.geachtetsten Geschäftsmänner und Bürger emporarbeitete. Auch im Wohlstande blieb er bescheiden und lie

benswürdig. Stets nahm er regen und uneigennützigen Antheil an deutschen Be strebungen ; er war lange Jahre eines der intelligentesten Mitglieder der Turnge meinde und betheiligte sich auch an sonst! gen gemeinnützigenUnternehmungen. So war er einer der Schöpser des Zoologi schen Gartens und wurde auch unmittelbar nach der Inkorporation der Zoologi schen Gesellschaft von denMitgliedern in'S Direktorium gewählt. Er hinterläßt einen Sohn und eine Tochter. - In Detroit, Mich., endete die Lauf. bahn eines Mannes, der vermöge seiner Kenntniffe eine geachtete Stellung einneh men und wohlhabend sein konnte, wenn er m Stande gewesen wäre, seinem Verderb lichen Hang zu übermüßigem Trinken Witerstaud zu leisten. Der bekannte deutsche Augenarzt Dr. Iahn endete, in einer Zelle der Polizeistation in der Gra tiot Avenue. Wie schon oft vorher, wurde Iahn um 8 UhrAbends in sinnlos betrun kenen'Zustande verhastet und nach der be nannten Station gebracht. Gegen 11 .Uhr Nachts sah Polizist Granzow in der Zelle nach und fand Iahn in tiefem Schlafe. AlsGranzow eine halbe Stunde später wieder erschien, gewahrte er Iahn in sitzender Stellung, mit dem Rücken an das Zellengitter gelehnt. DerPolizist zog ihn am Ohr und da Iahn sich nicht rührte, stellte er eine genauere Untersuchung an, welche ergab, daß derUnglückliche todt war. Dr. Carrier wurde geholt und berief eine Jury, vor. welcher der Jnquest stattfand. Ernst Iahn, der ein Schüler Grüse's war, galt weit'und breit für einen der tüchtig sten Augenärzte' und hatte durch viele Jahre eine ausgebreitete Praxis, die ihn zum reichen Manne gemacht hätte, wenn

er nicht dem Laster des Trunkes ergeben gewesen wäre. Ost bezahlten Patienten die ihm auferlegte Geldstrafe, um ihn aus dem Correctionshaus zu befreien und so seine ärztlichen Dienste zu erlangen. Hochherzige Sträflinge. Das Ph. Tgbl." schreibt : Am letzten Donnerstag waren mehrere Sträflinge desCorrektions Hauses am Werft in der Nähe der Anstalt beschäftigt, ein Boot zu beladen. Dabei fiel einer der Männer in den Deleware und sank auf denGrund. da er nicht schwimmen konnte. Ein anderer Sträfling, Namens McJllhenney, sprang seinem unglücklichen Kameraden nach, würde aber wahrschein lich ertrunken sein, da der andere Mann ihn festpackte und mit in die Tiefe riß, wenn nicht ein anderer Sträfling,Namenö Patrick Boyle, ebenfalls in das Waffer ge sprungen wäre und den beiden Männern geholsen hätte. Alle ' drei kamen dann glücklich an daö Land. Jllhenny und Boyle wurden dann von den Direktoren sofort in Freiheit gesetzt, als Belohnung sür ihre Aufopferung. Beide waren zu 21 Monate verurtheilt gewesen. In dem Philadelphia Tageblattfinden wir die nachfolgende Anzeige : Achtung!! In der alten Heimath exilirt, habe ich mein Asyl in der Stadt der Bruderliebe gesucht und gefunden. Freunde und Bekannte, welche mir die Ehre ihreS BesucheI schenken wollen, sind ersucht, am Samstag, den 1. Juli, in No. 825 Callowhill Straße, vorzusprechen, an welchem Platze ich einen Bier S aloon eröffne. F. W. F r i s ch e Vermischtes . Ausland. Die Herren" von Deutschland und Oesterreich, die Kaiser Wilhelm und Franz Joseph, werden am 6. August in Gastein im Salzburgischen, zusammenkommen. Die irischen Landarbeiter, welche noch schlimmer daran sind als die Pächter, verlangen jetzt auch Verbesserung 'ihrer Lage und werden möglicherweise noch vor Beginn der Ernte einen allgemeinen Aus stand in Scene setzen. Nach in Paris eingetroffenen Depe schen wüthete am Freitag ein schrecklicher Sturm auf dem Genfer See, Schweiz, den Schiffen und den an den Ufern lgelegenen Wiesen und Feldern großen Schaden zu fügend. Die am See gelegenen Dörfer und Städte wurden durch Ueberschwem mungen schwer geschädigt. Man hegt die größten Befürchtungen für die zur Zeit auf dem See fahrenden, überfüllten Pas sagierdampser. - Die Cardinäle des Heil. VaterS haben auf Antrag des Cardinals Pecci (eines Bruders des Papstes) beschlossen,

keine weitere Schritte zu thun, um Genugthuung zu erlangen wegen der bei Ueberführung der Leiche des Papstes erlittener. Unbilden. Weaen Arbeit5;weik5r:lna sollen

auf dem Gute Bolia, russisches Gouvttnement Kursk, IS junge Leute beiderlei Geschlechts von einem rohen Verwalter in eine Scheune gesperrt und dann mit der selben verbrannt worden sein. . . Drei französische Colonnen stehen in Algerien, Nordafrika, im Begriff, den Be duinen'Häuptling Bu Amina vom Tell Hochland abzuschneiden und zur Ergebung zu zwingen. Häuptling Kreli, der Führer der Ga lekaS-'Kaffern in Südasrika, welcher sich so lange gegen die britischen Söldlinge tapfer vertheidigte, soll sich mit seinen sämmtlichen Kriegern den Engländern er geben haben. Wieder ein Vittiol.Attentat. Eine 60 Jahre alte Pariser Arbeiterin, Namens Guillett, hatte seit längerer Zeit ein junges Mädchen, Louise Douche, im Ver dacht, vertraulichen Umgang mit ihrem Manne -zu pflegen. In ihrer Eifersucht lauerte sie dem Mädchen, als dasselbe von der Arbeit kam, auf 'der Straße auf und überschüttete es mit dem vollen Inhalt ei ner Flasche Schwefelsäure. Das Gesicht des unglücklichen und unschuldigen Opfers ist eine einzige Brandwunde. Wie Wffizm der Indiana f vT ff 1 nautte empfiehlt sich zur Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, r - Briefköpfen, Preislisten, Quittungen Eintrittskarten, Mitgliederkarten, Broschüren, Confiitutionen, Adreßkartcn, und allen einschläglichcn Artikeln unter Zuskcherung cle qanter AuSsübrung bek billiqem Preise.

U&

i