Indiana Tribüne, Volume 3, Number 46, Indianapolis, Marion County, 25 June 1881 — Page 5

Jndiona Tribüne.

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Boölles.

Die Vnti-ProhibitionSLiga. ES sind jetzt sechs Wochen seit die Liga iljr Manifest erlassen und zur Organisation in allen Städten und Orten des Staates aufgeforderthat und mit Aus nähme der durch die hiesigen Beamten geschaffenen Zweigliga in Evansville ist noch nirgends etwas geschehen. Diese Lethargie der Deutschen ist geradezu be jammernswerth. Sie ist die Ursache ihrer Ohnmacht und ihres geringen Einflusses. Wenn unsere Deutschen nur halb so viel Energie hätten, als unsere Gegner, dann stände es mit den freibeitswidrigen Versu chen des Muckerthums nicht halb so gut, als dies in der That der Fall ist. Hinter dem Biertische sind unsere Landsleute grob im Raisoniren und Schimpfen, aber wenn sie selbst thätig Hand an's Werk legen sollen, dann sind sie nicht zu finden. Un se;e Aufforderung zu? Organisation hätte Zur Folge haben sollen, daß heute kein größerer Ort im Staate ohne eine Zweig liga ist. Statt desien ist trotz der eifrig. sten Bemühungen der deutschen Presse noch nirgends Etwas geschehen. Es ist eine Schaude! Wiege man sich nicht in dem angenehmenTraume.datz es aus derProhi bition auch nichts wird ! Ohne festgegliederte Organisation, ohne energische Thä tigkeit, werden wir gegen das temperenz lerisch gesinnte amerikanische Landvolk Nichts ausrichten können. -Nur einmüthi ges Vorgehen wird uns in den Stand se tzen, die Parteien zu zwingen, Stellung zu nehmen und den erbärmlichen Prohibi iionsversuch in der nächsten Sitzung der Legislatur zu Falle zu bringen. Kommt die Sache zur Volksabstimmung, dann sind wir verloren. Es bedarf zur Schaffung von ZweigOrganisationen doch im Grunde Nichts, als des Zusammentretens einiger energi sche Männer ar. jedem Orte, welche die Initiative ergreifen. Sollten die Städte und Ortschaften unseres Staates ollent halben so arm an solchen Männern sein, 'daß die Sache nicht geschehen kann? DaS ist glw'ch nicht der Fall. Die Deutschen im Staate sollten bedenken. da& die Organisation unter allen Umständen vollen det werden mu&. Wollen sie es selbst nicht lhun, dann muß es durch einen blsonderen Organisator geschehen. Dies benöthigt aber Ausgaben welche erspart-werden könnten. Die GeNer, welche dcfür ausgegeben werden müßten, könnten für an dere Zwecke verwandt werden, und die Deutschen in den verschiedenen Städten und Ortschaften unseres Staate! brauch, ten sich nicht nachsagen zu lasten, daß sie nicht im Stande seien, sich selbst u organisiren. Betrachte sich jeder Eintlne, der tfch für die Sache interessirt, als dizu aufgefordert voranzugehen, bespreche er sich mit einigen Freunden über die Bkrufung einer Versammlung, bilde ein Coriite und . dieses gehe dann kräftig voran. Aus diese Weise könnten innerhalb weniger Wochen .die Gegner der Prohibition im 'ganzen Staate organisirt sein. Wir hoffen, daß unsere Worte nicht aus unfruchtbaren Boden fallen und daß in Zukunft die Sache rascher verangeht, als bisher. zS- In der letzten Sitzung der Alder Männer wurde der Jahresbericht deö Superintendenten des städtischen Spitalö unterbreitet, den wir im Auszuge wiedergeben. Der Superintendent sagt, daß neuaufgenommene Patienten eine Vermehrung der Ausgaben nöthig gemacht haben. Dem Bedürfniß nach ärztlichen . Instrumenten, nach Betten und Kleidern Zonnte nicht vollständig entsprochen wer den. Gut ventilirte Krankenzimmer sind . bei dem schlechten Zustande des Gebäudes unmöglich. In. eben abgelaufenen Jahre wurden im Spital 550 neue Patienten aufgenommen, 45 sind gestorben und 553 wurden, entlassen. 37 Kinder wurden in der Anstalt geboren. Die Ausgaben be liefen sich auf $10,988.57. Davon wurden jedoch $434.30 von Patienten bezahlt, so daß aus der Stadtkaffe nur $10,554.27 entnommen wurden. Der Epitalrath stellte dem Supenntenoenlen Ä)r. iirniuatD in ?fcr niinstu es Neuanik aus. und deu tete in seinem Berichte die Nothwendigkeit - 1 r.?, eines neuen voipnais an. Am Mittwoch wurde ein Knabe Namens Rice an der Virginia Ave. von vham- et. ..v --txt einem Myrwerluoerlayiei, uuu aquyuiuj tifrlckt. SS" ffür das Picnic. welches am 4. iuli in Knarzers Grove stattfindet, und P ertii k. r .:t: - hrtS hnn n?r rncmuii üiu im uu luuuii Njschen Acbeiter.Partei veranstaltet wird, sind schon umfaffende Vorbereitungen ge

roffen.

Die Zustände im Armenhause. Die Armenhaus'Untersuchung wurde am Samstag fortgesetzt. ES wurden meh rere Zeugen verhört, die alle über schSndliche Zustände dieser Anstalt berichteten und hauptsächlich die schlechteBehandlung, welche den Insassen derselben zu Theil wird, hervorhoben. Am Mittwoch fuhr man mit dem Zcugenverhör fort, und Frau Anna T. Stock ton wurde zuerst auf den Zeugensand ge rufen. Sie ist seit letzten September in der Anstalt und sah. wie eine Irrsinnige ehe sie in eine dunkle Zelle geschleppt wurde, gebunden und geschlagen wurde. Das Fleisch, welches den ArmenhauSbe wohnern vorgesetzt wurde hat sie fast nie berührt, da eS durchaus nicht einladend aussah. Die Suppe, welche sie ab, machte sie stets krank, und Thee und Kaffee waren nicht bester. Diese Getränke wurden in Blechgefäßen verabreicht, und Dr. Cul bertson gestattete ihr nicht, daß sie eine Porzellantaste, die sie- besitzt, benutzen durfte. ' Mary Jane McLean bezeugte, daß sie sici) zu verschiedenen Zeiten in der Anstalt befand, aber keinerlei Mißhandlungen ge wahrte. James Russell wurde dann verhört. Er war meistens in der Krankenabtheilung, weil er an Asthma litt. Er sah niemals daß Wright oder Culbertson die Armen schlecht behandelte, aber von einem Wärter Namens MikeConway ist ihm ein bestimm ter Fall im Gedächtniß. Dieser hat ein mal einen sechzigjährigenMann so geschla gen, daß er zu Boden siel und nur durch den Beistand eines Andern wieder aufzu stehen vermochte. Margareth Lavelle war die nächste Zeu gin. Sie ist seit drei. Jahren als Wärterin der Irrsinnigen in der Anstalt, obschon sie selbst nicht recht bei Verstand ist. Das zeigte sich auch beim Verhör, denn sie vn wechselte das Armenhaus fortwährend mit dem Irrenhause und aus ihren Aussagen konnte man nicht recht klug werden. Frau Miller, seit zehn Jahren eine Be wohnerin der Anstalt, erzählte von Fällen, daß Frauen zehn Tage lang in eine dunkle

Zelle gesperrt wurden. Am Donnerstag wurde daS Zeugenver hör fortgesetzt und beendigt. Oliver Thomas und Mary Bloodwell, beide irrsinnig konnten nur sehr unzusam menhängende Aussagen machen. Die übrigen Zeugen gaben alle Aussagen fast übereinstimmend dahin ab, daß die Kost im Armenhause schlecht und die BeHand luna eine erbärmliche ist. . Besonders sei dies bemerkbar, seit Dr. Culbertson ein Beamter der Anstalt ,st. Am Sonntag Nachmittag fiel eine Dame- Namens Schäfer im Germania Park aus einer Schaukel und erlitt so schlimme Verletzungen, daß sofort arzt licher Beistand herbeigeholt werden mußte. Charles Kellogg, der früher schon einmal irrsinnig war, hatte einen Rückfall und fand wieder Ausnahme im Jrrenasyl. 2T Die verschiedenen Prozesse, welche Rebecca Rothschild gegen Thomas M. Diclson, wegen Nichteinlösung eineö Hei rathsversprechens, Verführung u. s. w. anhängig gemacht hatte, und über die wir seiner Zeit ausführlich berichteten, wurden om Dienstag dadurch zum Ausgleich ge bracht, daßDickson seiner früheren Flamme Z4000 Entschädigung bezahlte und stch außerdem bereit erklärte, alle Kosten zu tragen. Frau Jennie Colman klagte aus Scheidung von ihrem Cornelius undJohn McBride will ebenfalls von seinem Haus kreuz Jda McBride befreit werden. 10 Jennie White und Nancy Wadd leg wurden am Dienstag wegen Diebstahls verhastet. Die beiden farbigen Jung frauen haben stch mit einer Partie Klei dungsstücke auö der Wohnung von Wm. Canel, Nord Mississippi St., versehen, als Jennie als Dienstmädchen in dem Hause angestellt war. Nächsten Montag wird die Jagd nach unlizcnsirten Hunden losgkhen. Die Polizei ist angewiesen ein scharfes Auge auf die Eigenthümer solcher Hunde zu ha den. Die Scheidungsklagen von Alex. Adair gegen Emeline Adair, Sarab C. Porter gegen Lewis Porter, Jda M. Por ter gegen John M. Porter wurden wieder zurückgezogen. Die Paare ' werden stch vielleicht jetzt bester vertragen. LS" Der Polizeirath bat die Besitzer der verschiedenenConzertSaloons benach richligt, daß in Zukunft an diesen Plätzen Auswärterinnen nicht mthr geduldet wer den. Also auch dieses bischenFreude wird den Besuchern solcher Conzerte versagt. Und das Alles nur, weil es die morali schen? Herrn Pfaffen so haben wollen, und weil dieselben mit aller Gewalt aus Indianapolis eine Stadt der Gottesfurcht und frommen Sitte machen wollen, denn nur in einer solchen Stadt rentirt stch das Geschäft jener Heiligen.

Germania Theater. Ueber die Vorstellung am letzten Sonn tag wollen wir kein Urtheil fällen. Es fanden'' so viele Störungen statt, daß die Aufmerksamkeit zu sehr abgelenkt wurde, als daß wir nicht befürchten müßten, un gerecht zu sein. Es stellte sich eine Anzahl Poliziiien ein. die sich zwar sehr-anständig benahmen, aber doch die Schließung der Bar erzwängen. Die Hauptstörung ge schah aber von oben herab. MekrereMale retteten sich die Anwesenden vor dem be ginnenden Regen unter das schützende Dach und kehrten als der Regen nachließ, wieder auf ihre Sitze zurück. All diese Störungen ließen keine so recht angenehme Stimmung auskommen. Mit einem Worte, es war eine Vorfiel lung mit Hindernisten. Dagegen war die DonnerstagsVorstel lung wieder eine ausgezeichnete, sowohl was dieLeistung betrifft, als auch in Bezug auf das für einen Wochentag ungewöhn lich große Publikum. Frau Clausten Koch als Louis, (Pariser Taugenichts) war in ihrem Element und spielte vortreff lich, so daß sie zu Oefteren lebhaften Applaus erzielte. Die Rolle des Louis ist die einzige Rolle von Bedeutung im Stücke und wir stehen deshalb davon ab, die Einzelleistungen zu kritisiren. Das Zusammenspiel war ein ausgezeichnetes, so daß mehrere Male Hervorrufe erfolg ten. Herrn Stengel wollen wir es dankbar anerkennen, daß er selbst auf eine so unbe deutende Rolle, wie die des Kammerdieners volle Aufmerksamkeit verwandte. In Folge der Besetzung der Bedientenrollen durch Dilletanten wird meist das Ensem ble gestört. Es ist daher ganz Recht, daß da wo daS Personal ausreicht, auch An melderollen von Mitgliedern der Gesell schaft gespielt werden. Morgen, also Sonntag, gelangt das Mosenthalsche Stück D Sonnwend hos" zur Aufführung.

Herr Naltner ist beim Stadtrath darum eingekommen, daß man seine Be zahlung für das Fortschaffen derAsche und Küchenabfälle auf daS Doppelte erhöhe, weil seine Auslagen größer seien, als seine Einnahmen. Wir haben nicht den gering sten Zweifel, daß dieS auf Wahrheit beruht, aber Herr Naltner hätte das vorher wissen sollen. Wir können uns nicht mit der Idee befreunden, daß Jemand durch ein ruinöses Anerbieten andere Bewerber, welche es ehrlich meinen, fern halte, und dann auf die Generosität der Behörde Anspruch mache. Ein solches Verfahren ist sowohl den Bürgern gegenüber, sowie Denjenigen, welche Anerbieten in gutem Glauben machen und ihre Berechnungen richtig machen, eine schreiende Ungerechtigkeit. Wenn der Stadtrath Herrn Naltner von seinem Contrakte entbinden will, so haben wir Nichts dagegen, aber bei Ab schluß eines neuen Contraktes sollten auch andere Bewerber zugelaffen werden. Ferner halten wir dafür, daß eS nicht mehr wie recht und billig ist, daß Herr Naltner, solange der noch zwischen ihn und dem Stadtrath abgeschloffene Con trakt besteht, die Verpflichtungen, welche ihn jener Contrakt vorschreibt, pünktlich erfüllt. Das ist aber bis jetzt keineswegs geschehen, denn es wurde uns nicht nur von so und so vielen Seiten mitgetheilt, sondern wir haben uns sogar selbst davon überzeugt, daß die Küchenabfälle und die mit Asche gefüllten Fäffer erst Wochen, ja Monate lang stehen müssen, ehe dieselben fortgeschafft werden. Daß aus diesen mit Küchenabfällen ge füllten Fäffern, besonders im Sommer, wo jene Stoffe schon nach ein paar Tagen in Verwesung übergehen, nicht die aller lieblichsten Düste aufsteigen, läßt sich leicht denken, aber eben so begreiflich ist es auch, daß diesen sich hieraus entwickelndenMias men allein, ein großer Theil der Krank heiten zuzuschreiben ist, die jetzt so häufig vorkommen. Pflicht des Publikums ist es deshalb, den Stadtrath so lange zu bestürmen, bis entweder Naltner gezwungen wird, seinen übernommenen Verpflichtungen nachzu kommen, oder bis an seine Stelle ein Anderer gesetzt wird. Belle Standup, ein Freudenmäd chen, wurde zu Z50 Geld-Strafe'und zu einmonatlicher Gefängnißhaft verurtheilt. Charles Marley klagte auf Schei dung von seiner Gattin Sarah, weil sie ihm untreu geworden ist, während Robert Martin von Emma Martin geschieden werden will, weil ste ihn schlecht behandelt und eine Verschwenderin ist. . tZT Andrew Gilmore wurde unter der Anklage verhaftetem Occitendal Barber Shop einen Einbruch verübt und mehrere Toilettengegenstände entwendet zu haben.

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iy inter ist vorüber. Mit dem Serannaben der wärmeren Jahrekzeit tritt ein vollständiger Naturwechsel ein. MeS erwacht zu neuem Leben, alle spnepr uno itwxu ES ist daher an der Zeit eine Reinigung der -m- ' M: .... tzsaste vorzunehmen, um oen norper gegen oie Strapazen deö Sommers zu stählen und für die Gifte, welche die heiße Jahreszeit entwickelt, n. empfänglich zu machen. . Aeinigt euerAlut durch den Gebrauch des bewahrten Heilmittels grAiiSustKenigs MGUK8 Pi o alle Krankheiten des Maaens, der Leber, deS Unterleibes. ClM(tt Schwermüthigkeit ) Gebrauche Hamburger Trvpsen Segen

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