Indiana Tribüne, Volume 3, Number 42, Indianapolis, Marion County, 28 May 1881 — Page 5
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Heiliges und Unheiligeö. ' Ein Blick aus der Vogelperspektive aus unsere gute StadtJndianapolis und deren Umgebung hätte diese Woche wirklich von großem Interesse sein müssen. SonntagPicnics, GartenKonzert am Sonntag und wiederum Verbot eines solchen, zahl losePfaffen. Talmadge und BobJngersoll, Veecher-Nevivals,Temperenzvereine, Anti 'Prohibitionsliga :c. Alles zusammen ein gehüllt in eine "dichte Staubwolke, es müßte ein Anblick gewesen sein zum ja. zu was? Zum Lachen? Wahrhastig nicht! Viel eher ein Anblick zum Ekeln. Zwar, es giebt allerhand Menschen, und also auch allerhand Narren. Di Picnics am Sonntag waren von Tausenden be sucht, im Germania Garten war kein Stuhl mehr zuhaben, die Kirchen waren übervoll, im Park Theater drängte sich eine schwitzende Menschenmenge, um Bob Jngersoll zu hören und bei jedem Witz in lautes Jubeln auszubrechen aber wenn man daraus schlichen wollte, dab die Zahl der religiösen Elemente, oder daß die Zahl der Freisinnigen grob . istoder dab der Amerikaner leichtlebig ist, so würde man sich sehr irren. Von den Sonntags - Vergnügungen wollen wir weiter nicht sprechen. An die sen betheiligten sich entweder bloß die Deutsch:, die eben eine andere Anschauung vom Sonntag haben, als der Ameri faner, oder rsaö amerikanische Vergnü gungen betrifft, nicht gerade der besteTheil der Gesellschaft. ! Was aber die Kirchen und Bob Jnger soll. betrifft, so fehlt bei den Besuchern, hier, wie dort, der sittliche Ernst. .Man geht in die Kirche, weil es zum. guten Ton gehört, man geht zu Jngersoll aus Neu gierde, oder weil man sich amüsiren will. Weder sind die Kirchengänger alle fromm, noch sind die Tausende', welche Jngersoll's Vorlesungen hören, alle Freigeister. Dab die heißende Satyre Jngersolls ihregu tenFrüchte tragt, wer wollte es bezweifeln? Dab sie aber auch auf der andern Seite erbittert, ist sicherlich ebenfalls .wahr. Gleichviel, Jngersoll-ist für die.Sache'des freienGedankens von unschatzbaremWerth. Es giebt ganz gewiß soweit die englische Zunge reicht, keinen Redner, der so wie Jngersoll, durch sprudelnden Witz, ein fache und doch elegante Sprache,, edles Pathos und schöne Vortragsweise ein nach Tausenden zählendes Publikum in geschloffenem Raume'an einem heißen Soni merabende 2 Stunden lang zu fesseln weiß. Die .Roberts Park Kirche war zwar auch stets angefüllt, aber man vergeffe nicht, daß es dort nichts kostete. . Die, Leute, welche 50 und 75 Cents bezahlt hatten, um den Humbugger Harrison. zu hören, wären gewib nicht sehr zahlreich gewesen. Aber wir wollen Jngersoll nicht beleidi gen, indem wir ihm' einen Harrison ge genüberstellen, einen Burschen, der, so jung er ist, doch schon die ganze Frechheit und Arroganz des , Pfaffen zur Schau tragt. Aber da ist Talmadge, der spin deldürre Brooklyner Pfaffe, der schon in leiblicher Beziehung da3 gerade Gegenstück des wohlbeleibten Jngersoll .bildet. Von Anderen seines Gelichters unterscheidet er sich nur durch sein Rednertalent, im Heb rigen schwätzt er klapperndenS Blech wie die Andern, nichts ; weiter. Trotzdem hat der Mann einen Namen. Was er am Sonntag predigte, .war weiter nichts, als ein fortwährendes .Gewinsel um Salwe Wn". Und wir-wetten, dab wenn man dem Menschen Daumenschrauben anlegen würde,.er könnte keinem klar machen, was er eigentlich unter salvation versteht. Solche Leute, wie Talmadge sind übn genS recht gefährlicheMenschen. Sie pre digen von Dingen und begeben sich auf Gebiete, von denen sie nichts verstehen, aber man glaubt ihnen, weil ihnen der geistliche Stand eine Autorität verleiht, welche bei dem'glSubigenGemüth in hohem Ansehen steht. So wagen sie sich aus daS politische und soziale Gebiet und sprechen Ideen aus, wegen deren sie Prügel ver dienten. So hielt dieser Talmadge kürz lich eine Predigt, in welcher er die Ver. - tW . M, . y Staaten als eine Vraul oarueute, um deren Hand sich drei Freier bewerben. nämlich Monopol, Nihilismus und Un glaube. Ist das Bild an sich schon ein schlechtes, so ist daS, was er vom NihiliS muS sagt, geradezu empörend. DerNihi liSmuS ist nach ihm ein armer Teufel, der nicbts bat. als ein Meffer zum HalSab schneiden. Er glaubt an keinenGott, keine
Regierung, keinen Himmel, keine Hölle. Zerstörung ist sein Wort. Er erschlug den Kaiser von Rußland, macht den Kaiser Wilhelm zum Gefangenen, tödtete Abraham Lincoln und würde jeden König und Präsidenten tödten. ja selbst Gott auS dem Himmel treibet, wenn er die Macht hätte. In Frankreich nennt man ihn Communismus, in Amerika SozialiSmus, in Rubland Nihilismus u. f. w., u. s. w. Hat man schon je einen solchen Unsinn gehört.?. Nun macht dieser Mensch auch noch die grobe geschichtliche Entdeckung, dab eS die Nihilisten waren, welche Lincoln ermordeten. Man möchte bersten vor Lachen, wenn nicht die traurige Thatsache vorhanden wäre, dab Tausende AlleS, was ein solcher Schwadroneur sagt, für baare Münze hinnehmen. Da istBeecher, trotz seiner Nestheidem doch immer noch ein viel vernünftigerer Mensch, als dieser Talmadge. Das zeigte sich auch bei seinem Vortrag, den tx im
Parktheater hielt, dessen Hauptinhalt die öffentliche Schule bildete. Ee sprach sich für Schulzwang und die weiteste Verbrei tung deö Wissen aus. DaS ist nun recht schön, aber wir lieben die Pfaffen nicht. die so viel mit ÄSiffen und Wiffenschaft um sich werfen. Sie sind gerade durch diesen Anschein der Liberalität gefährlich und bestechen den Theil des Publikums, der gerne liberal scheint, aber nicht klug genug ist, eS zu fein. Religion und Wif senschaft vertragen sich einmal nicht mit einander. Sie paffen zusammen wie Feuer und Waffer. , Pfaffen, welche mit Wiffenschaft liebäugeln, sind Heuchler. Da ziehen wir noch immer den echten, rech ten, heiligen, augenverdrehenden Pfaffen vor. Bei dem weib man doch wenigstens immer, woran man ist. Die Baptisten hielten diese Woche eine Art Convention, Jahresseier, Synode oder was es sonst war, ab und ihre Psaf fen strömten aus allen Theilen des Landes zusammen. Auch Kalloch, dem DePoung in San Francisco eine Kugel in den Leib schob, und besten Sohn, der ebensallS "minister" ist, dafür wieder . diesen todtschob, war hier. . Der .amerika nische "mim8tor" ist immerhin ein ganz anderer Kerl, als der deutsche Pfaffe. Er versteht es, auch mit Pulver und Blei umzugehen. Mit welchem Wohlgefallen mag Gott aus die grobe Schaar seiner Jünger herabgesehen haben ! Es war runter den Umständen ganz natürlich, dab sich ein wahrer Heiligenschein -um unsere Stadt lagerte und dab MovorGrubbs das Konzert im Volksgarten verbieten lich. Aller dings schien der Heiligenschein nicht bis zur Noble Strabe zu reichen, denn im Germania Garten spielte man lustig drauf los.So ein religious excitement aber, das den Mayor zu einem KonzerUVerbot veranlassen kann, hat etwas Unheimliches an sich. Man weib nicht so recht, wo das excitement hinführen kann, und man hat fortwährend das beängstigendeGefühl, als befände man sich in der Gesellschaft von Verrückten. Und mehr oder weniger Ver wandtschaft mit Verrücktheit hat so ein religious excitement immerhin, denn der gesunde Menschenverstand geht dabei flö ted. Wahrscheinlich war es ebenfalls religious excitement, oder Verrückkhett, was die News" veranlabte die Anti'Pro hib!tionsLiga aufzufordern, die von ihr erklärte Absicht, Mäbigkeit fördern helfen zu wollen, dadurch zu zeigen, dab sie zur strikten Ausführung der SonntagSgesetze hilft. Als ob Derjenige, der sich am Werktage besäust weniger Lump sei, als Der, welcher sich am Sonntage besäuft, als ob daS, waS unmoralisch ist, am Sonntag unmoralischer sei. als am Wochentage. Diese ekelhafte Sonntags muckerei! Natürlich wird es derLiga nicht einfallen, sich um solch' dummes Zeug zu kümmern. - Aber man steht, zu welchen Albernheitene1!Sious excitement führen kann. Einstweilen wollen wir Alles geduldig hinnehmen, wenn nur daS religious excitement nicht unserm Sommertheater in die Quere kommt, dennldort wird im All-, gemeinen viel bester gepredigt als in den Kirchen. Aber wir fürchten, es wird Tru bel geben, denn die Hand deö Pfaffen liegt schwer auf dem Lande Amerika. Die Dummen werden nicht Alle und der Un verstand regiert die Welt. Wann wird es bester werden? Die Ärcade Mühle an der Ecke von Maryland und Missouri Str. brannte am Dienstag Abend total nieder. Die Eigen thümer derselben, Chase und Blanton werden dieselbe sofort wieder ausbauen.
Germania Theater. Morgen beginnen die Vorstellungen des Germania Theaters. Gewib haben sich unsere Theaterfreunde schon längst auf diese Nachricht gefreut, denn unser Somwerthester hat sich schon so eingebürgert, dab eS zu einem unentbehrlichen Bedürf nib geworden ist. Bisher ist daS Theater so geführt worden, dab unser Publikum schon Etwas verwöhnt ist, doch bürgen schon die Namen der morgen auftretenden Künstler dafür, dab die Leistungen in die sem Sommer nicht nur blcb den vorjähri oen gleichkommen, sondern sie wahrschein lich noch übertreffen werden. Zur Eröffnung wird das Puttlib'sche dreiaktige Lustspiel Spielt nicht mit dem Feuer!" und die Offenbach'sche Operette Hanni weint Hanst lacht !" gegeben. Auftreten werden in diesen Stücken die Damen Frau ClausteN'Koch, Frau Szwir schina, Frau BaureiS und Frl. Stein, so wie die Herren Baureis, Jensch, Gotthardt nnd Stengel. Hoffen wir, dab die Ele mente der Eröffnung des beliebten Jn stitutS günstig fein werden und dab daS Publikum sich zahlreich genug einsinken wird, um sowohl den Unternehmer, wie die Künstler zu ermuthlgen und zu eifrigem Bestreben anzuspornen. LS Der Stadtrath beorderte - Herrn Naltner neue Bürgschaft zu stellen, weil sein Bürge John Kistner verschieden ist. LS Nach einem Beschluste des Stadt raths wird die Meridian Str.. nicht mit Holz, sondern mit Kies gepflastert werden. Jt Der Stadtrath beabsichtigt, den Contrakt mit Naltner zur Forschaffung des UnrathS aufzulösen. ES wurde im Stadtrath der Vor schlag gemacht, die Polizei um zwanzig Mann zu vermehren. Es scheint uns ebenfalls als wäre die gegenwärtige Poli zeisorce nicht der Größe der Stadt ent sprechend. - AuS den Bergen Tenneffee's. Herr Pastor Brügmann, Wartburg, Tenn., schreibt wie folgt : Dr. August ' König's Hamburger Tropfen ist eine gute Medizin. Leute, die einmal den Nuen derselben erprobt haben, wollen nicht mehr ohne die selbe sein. Ein Herr L. Kreis,., war mit Seitenstechen, Brustschmerzen und' DiS pepsia behaftet. Der Gebrauch einer hal den Flasche Hamburger Tropfen heilte ihn und er ist jetzt ein gesunder, junger Ehe mann. Ich für meinen Theil, kenne die Tropfen schon durch JahrelanqenGebrauch und mag nicht mehr ohne dieselben sein. Das vom Mayor letzten Sonntag an Herr Hedderich vergangene Verbot, ein Konzert abzuhalten, ist eigentlich nicht als Verbot auszufassen, denn verboten sind solche Konzerte schon so wie so. ' Es ist vielmehr als eine freundliche Warnung aufzufaffen, sich nicht den Chicanen der Muker auszusetzen, welche gegenwärtig sehr thätig sind. 1 . , - - Christ. C. Hendricks. 10 N. Pennsyl vania St. hat den feinsten Candy und frische Früchte stets an Hand. Ausgezeich' neter Jce Cream Wholesale. Man ' sende Bestellungen. , . LS" Am nächsten Donnerstage und Freitag wird der Couplche Zirkus hier Vorstellungen geben. Der Ankündigung nach zu urtheilen, wird derselbe Riesiges bieten, Cirkus, Wettrennen Menagerie, Vorstellungen auf dem Seil und dem Trapez, dresgrte Pferde u. s. w. Der Coup'sche Cirkus ist eine Combination von zehn sogenannten shows" und verspricht dem Publikum noch nie Dagewesenes zu zeigen. Voraussichtlich wird der Andrang riesige Dimensionen annehmen'. . - Ashland Pa. 3. Juni 1880. Ein Fall von Spath, den ich zu beobachten Gelegenheit hatte, wurde durch eine Flasche Kendall's Spavin Cure geheiltl Das Pferd wurde später für 1200 verkauft. Ihr ergebener C. H.' Bernard. Am letzten Samstag Abend fand die permanente Organisation des BäckerVereins statt. Folgende Beamte wurden erwählt: ' H. Horst, Präs. D. Brüne, Vice.Prüs. Ignatz Gerald, Schatzmeister. Ad. Blümelein. Finanz Sekretär. .. John Bisjel, Prot. Sekr. - IST Die Homöopathen im - Staate Jndiana hielten diese Woche eine Conven tion hier ab. ty Am Mittwoch begann der Mai Termin der Supreme Court. . Der Tod deö Zaren wurde durch Glaskugeln herbeigeführt, welche mit NytroGlycerin gefüllt waren. Wären dieselben mit Reed's Gilt'Edge Tonic ge. füllt gewesen, so wäre der Zar noch am Leben. j Der Männerchor veranstaltet am Sonntag, den 5. Juni wieder eine Excur ston nach Louisville. - - es- Am Mittwoch den 25. ds. Monats organistrte sich der JndianapolisSchützen Verein mit 20 Mitgliedern. Präsident E. K'tz: Vice.Präsident C.G.Truemper. Secretär Max Herrlich. Schatzmeister Dr. Greiner. r3- DaS Picnic der dcutsch'englischen Schule findet am Montag, den 6. Juni im Germania Park statt.
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W inter ist vorüber. Mit dem Herannahen der wärmeren Jahres zeit tritt in vollstandigerNaturwcchsel ein. Alles erdacht zu neuem Leben, alles sprießt und keimt. ES ist daher an der 'Zeit eine Reinigung der Säfte vorzunehmen, um den Körper gegen die Strapahen bei Sommeri zu stählen und für die Gifte, welche die heiße Jahreszeit entwickelt, un. empfänglich zu machen. peinigt euer Akut durch den Gebrauch des bewährten Heilmittels ArLiigustKocinzs Segen all e Krankheiten deö MaaenS, der Leber, deS Unterleibes. Segen Schwermuthigkeit, Gebrauche Hamburger Tropfen. ' ' Kopfschmerzen, w Gebrauche Hamburger Tropfen. , Gegen 9 Sollblütigkcit, Gebrauche Hamburger Tropfen. . Gegen - Dis pepsia, Gebrauche Hamburger Tropfen. ' , Gegen -J " (Siät, gallige remittirende und intermittirende Fieber. Bist Du Citronengclb? Bist Du z,. . , Citrone n g e l b ? . ' Gebrauche Dr. Aug. König'S Habnrger Tropfen. Bist Du , C i t r o n e n g e l b ? Bist Du Citrone n g e l b ? Gebrauche Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen. :i. Der beste : lutr einig er Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen. ' Der beste' V l üi vcintQ et Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen. Hautauischläge, ginnen, Mitester u s. v. sind die Anzeichen, daß das Geblüt? außer Ordnung,', d. h. mit gistiaen Substanzen angefüllt ist. Ein Blutreiniger ist da unumgänglich nothwendig und al solchen habe sich Dr. August Köntg'S Hamburger Tropfen in dielen Fällen bewährt und bewiesen. Kaut-Kränkheiten TluSschlage, Schwären, Salzfluß. Haltet euer Blut rein und die Gesundheit eures Organismus wird die Folge sein. Ein Lebens-Elixir Dr. Aug. König'S Hamburger Tropfen. ' öv Cent die Flasche. Ein Lebens -Elixir Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen. 60 Cents die Flasche. ' Ein Lebens -Elixir Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen. 50 Cent die Flasche. Die Flasche Hamburger Tropfen" kostet 50 SentS oder fünf Flaschen $2.00, sie find in allen Aptheken zu haben oder werde dei Bestellung, von $5.0(1 kostenfrei versandt durch V. Vogeler Co., . Valtimore, d.
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