Indiana Tribüne, Volume 3, Number 35, Indianapolis, Marion County, 9 April 1881 — Page 3
Jndiana Tribüne.
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Die Feuerbestattung in Deutschland. Der Verein für Feuerbestattung in Ber lin hat einen Jahresbericht für 1880 puMicirt, aus dem hervorgeht, daß seine Mitgliederzahl sie stieg 1880 von 33 auf 107 stetig anwächst. DasVorwort erwähnt die hygienischen Nachtheile der Kirchhöfe, die nothwendige Verlegung derselben in immer größere Entfernungen, die Scenen bei den Ausgrabungen an der Nicolai und Spittelkirche, aus dem Schloßplätze, sowie die Uebelstände aus dem Kirchhof zu Dalldorf, ferner die Verwüstungen oberschlestscher Kirchhöfe durch Ueber. i schwemmungen. Die Feuerbestattung will solche Uebelstände zur Abstellung bringen. Gefahren verhüten und die Benachtheili' gungen der Gemüthssphäre auf ein ge
ringes Maß einschränken helfen, so daß
einst die Berliner FeuerbestattungsHalle dieselbe Jnschrist tragen könnte, wie ein anatomischer Hörsaal in Paris : Hier ist ein Ort, wo der Tod sich freut, dem Leben
zu nützen (die locus est ubi mors gaudet
tuccurrere vitae. Da die Feuerbestattung in Preußen noch
unzulässig ist, beschränkt sich der Verein
darauf, die Bedingungen der Feuerbe stattung in Gotba bekannt zu machen T. rM . . 9
uno oie isoec oer ellyenverorennung zu
propagiren. Der Bericht stattet der Ber liner Presse sür die Unterstützung der Be
wegung Dank ab. Im März wird von einem Bevollmächtigten der Firma Fr.
SlemenS ln Dresden ein Vortrag über
den Siemens'schen VerbrennungsAppa
rat mit Vorzeigen von Modellen und Zeichnungen gehalten werden. Für den
. Baufond zur Errichtung einer Feuerbe
stattungs'Halle wurden m der letzten
Sitzung 224 M. gezeichnet.
Aus dem Vortrage eines Vorstandsmit gliedes ging deutlich hervor, daß der Ver
ein ebensosehr den Zweck hat, die Gefahr des Lebendigbegrabenwerdens zu verhüten.
wie die Feuerbestattung einzuführen. Es
ist von wissenschaftlichen Autoritäten sowie von praktischen Aerzten hinreichend con statirt, daß es nur ein einziges sicheres Kennzeichen des eingetretenen Todes gibt : die beginnende allgemeine Zersetzung des Körpers; alle anderen Zeichen sind ohne f Ausnahme nicht von absoluter Zuverläs sigkeit. Es ist vorgekommen, daß man es M W 1. .
leioit Dann mit einem THeinloolen zu thun hatte, der später wieder erwacht ist, wenn man seine Haut ohne Erfolg durch Brandwunden assizirt hatte. Vollständige Unwahrnehmbarkeit von Puls und Athmung, auch für den auscultirenden Arzt, Todtenkälte, Starre, Unergiebigkeit des Aderlasser nichts von alledem bietet eine
O I sickere lAemäbr aeaen die Möahckkeit eines
7 - w -v - -7 - U kJ ' kJ i ' vorliegenden Scheintodes. Die Kennzei chen der allgemeinen Zersetzung stellen sich bei sehr vielen Leichnamen erst lange nach den gesetzlich vorgeschriebenen 3 Tagen ein. Der Gefahr, Scheintod mit wirklichem Tod zu verwechseln, sollen zwar die Leichenhauser entgegenwirken, aber diese Schutzmittel sind nicht allgemein vorhanden und reichen nicht aus. Nach wissenschastlichen Quellen (Froriep u. A.) wurden in Amsterdam im Laufe von
25 Jahren 990 cheinlooe emoeat, in Hamburg 107 in 5 Jahren, in New'York haben sich unter 1200 für todt Erklärten 6 als scheintodt herausgestellt (K pEt.); die
Humane Society in London hat in 22 A O . ..... Als MiAnn luv SYl .Vlv1l".TifM?n-
juqrcti aho -pciuitii .luii'iiuuuviinuinj Verholsen; Bruhier führt 181 Fälle an: 53 Mal fand Erwachung im Sarge statt, 52 sind lebendig begraben worden, 76 figuriren als sonstige Scheintodte". Die Thatsache des Lebendigbegrabenseins ge langt dann zur Entdeckung, wenn bei einer Exbumirung und Qesfnung des Sarges die Leiche in einem Zustande gefunden wird, welcher von verzweiflungsvollen An ' strengungen des unterirdisch Erwachten Kunde gibt. Wendet man die für Nem Vor! ermittelten Ziffern auf Deutschland - an, so würden hier eta 154 Personen jährlich lebendig begraben werden. 5)tr Berliner Verein fürZeuerbestattuna
l'ljat es daher mit Recht zu feinem Grund
satze gemacht, die Vermittelung des Verfahrens, welches einstweilen für hiesige Leichen in Gotha vollzogen wird, aus r nahmslos an die Bedingung zu knüpfen, daß der Beweis des Todes untrüglich vor
4ugt. Schon aus diesem Srunde ist dem
' Verein eine weitere Ausbreitung zu wünschen. Der interesiante Jahresbrricht ist den Behörden, Autoritäten der Wissenschaft, serner den besreundeten Vereinen in Pest, London, Paris, Mailand, Rom u. s. w. auf Wunsch zugesandt worden.
Neligiöseö auö Italien. Die christliche Toleranz" hat in Italien einen neuen sprechenden Beleg erhalten. Die kürzlich eingetroffene telegraphische Nachricht, daß in Marsala ein katholischer Pöbelhause die dortige protestantische Ka pelle gestürmt und verwüstet, fand ansang lich beinahe keinenGlauben. Aus Italien einen Akt so großer Rohheit und Unduld samkeit zu hören aus demselben Italien, wo eine zweitausendjährige Kultur ihre wohlthätig abschleifende Arbeit bis auf den gemeinen Mann erstreckt das mußte denn doch einigermaßen überraschen. Allein der traurigeAuSbruch des religiösen Fana. tismus bat wirklich stattgefunden; dieselbe Stadt, in deren Hasen vor einundzwanzig Jahren Garibaldi landete, um die Befrei ung Siziliens von der Bourbonenherrschast zu beginnen, ist der Schauplatz em pörender Szenen gewesen, dergleichen sonst auf dem klassischen Boden Italiens uner hört sind. Ein wüster Haufe hat die dortige prote stantische Kirche entweiht, alle Geräthe zu
den Fenstern hinausgeworfen und auf offenem Platze verbrannt. Der eine der
beiden Geistlichen soll sich nur dadurch ge rettet haben, daß er über die Dächer ent floh. Nachdem der sanatisirte Pöbel das Heldenstück" vollbracht hatte, ordnete er
sich zu festlichem Zuge. EineKilchenfahne
flatterte zu Häupten der Glaubensstreiter
und die städtische Musik, welcher der Bür
germeister. wie er später behauptete, aus
Mißverständniß", die Erlaubniß gegeben
hatte, bei dem Skandal mitzuwirken, mar
schirte an ihre Spitze. Wo die Polizei blieb, davon ist in keinem Berichte die
Rede. Wahrscheinlich hatte sie sich ver krochen oder marschirte iuEivil ordnungs
mäßig" mit. Die Kirchenstürmer rückten ungestört nach der Kathedrale und ließen sich dort zur Belohnung ihrer wackeren
Leistung den Segen ertheilen. Der an
wesende Priester soll ihn nur widerstrebend
gespendet und die Brutalität seiner srom
meu Schäflein laut getadelt haben ; aber
er sügte sich dem Verlangen der Menge.
Jetzt wurden auch die Wächter der öffent
lichen Sicherheit sichtbar; sie vermochten
aber nicht die Ordnung herzustellen, und erst als die Trommeln des anrückenden
Militärs ertönten, verlief sich das Volk.
Es gibt keine Entschuldigung sür diesen
Vorfall, der an finstere Zeiten erinnert. Er ist ein trauriges Symptom des Geistes
der Unduldsamkeit, der in neuester Zeit,
nachdem ihn nur kurzsichtige Optimisten längst überwunden glaubten, bald da, bald
dort ein ruppiges aryalioenyaupl in
die Höhe hebt. Ansichten, die der Ver gangenheit angehören, werden wieder ledendig, und man beginnt sich neuerdings wegen der Art zu Haffen, wie Der oder Jener seinen Gott" verehrt. Unsere modernen 2cu:e vonGeist" sehen diesem Treiben erstaunt zu, ohne es be greifen zu können. Sie suchen dem Rück fall in mittelalterliche Gefühle in äußerst schwächlicher Weise zu steuern, aber auch dieser sind leider nicht Viele Verstand ist stets bei Wenigen gewesen" und die von Pfaffen bethörte Maffe hört nicht auf sie. Die Vernunft kämpft schwer mit der Leidenschaft, und der Haß gegen Anders gläubige läßt sich, wenn er erst einmal erwacht ist, schon darum nicht mit philosophischen Gründen bekämpfen, weil die Leute, denen die äußere Form der Religion Alles ist, von Philosaphie und Misten schast so wenig verstehen und lernen wollen. Der Geist pfässtscher Intoleranz, welcher eine lächerliche Scheinehe mit der christ lichen Liebe" eingegangen ist, regt sich mit der allgemeinen reaktionäre Strömung mächtig in allen Landen. Sogar in Jta lien, das unter allen katholischen Ländern allein noch eine Geistlichkeit besitzt, die im politischen und religiösen Kampfe nicht ihre Hauptbeschäftigung steht, selbst dort machen sich nun die Wirkungen der Ultra montanen Gesinnung des Clerus fühlbar. Welche Anklagen gegen die Ketzer" mögen von geistlicher Seite in Marfala erhoben.
welche Vorstellungen vom Protestantismus in den Köpsen der ungebildeten Menge ge weckt worden seien, bis der Fanatismus so arg wurde, daß er zu Thaten schritt I Der Italiener ist im Allgemeinen in religiösen Dingen ausgesprochenerJndifferentist, und selbst der gläubigste Mann aus dem Volke, der vor jeder Kirche ein" Kreuz schlägt, jedem Pater dieHand küßt und ein geweih tes Madonnenbildchen auf derBrust trägt, damit ihn Krankheit oder auch die Polizei verschonen möge er denkt nicht daran, amen Protestant zu Haffen. In Sicilien hat die politische Leidenschast wiederholt
vulkanisch aufgeflammt, von Religionshaß Die Behörde von Hancock County macht
hat sich nie eine Spur gezeigt, und auf der sich eines abscheulichen Verbrechens schul
Insel, welche die blutige Vesper gesehen, big, gegen welches es leider kein anderes
wo Masaniello die Fahne des Aufruhrs Abhülfsmittel giebt, als die öffentliche
gegin die Fremdberrschaft erhoben, wäre Meinung, ein Ding, daö in besagten Ge
eine Bartholomäusnacht unmöglich gewe genden von fast gar keinem Einfluß ist.
sen. Der Kirchensturm inMarsala ist daS Bald wird es nöthig werden, zum Schutze
Werk ultramontaner Verhetzung; dem der weißen Arbeiter des Südens ein Ver
angeblichen erzwungenen Segen in der faffungs'Amendement zur Abstimmung zu
Kathedrale darf man symbolische Bedeu bringen. (Br. F. Pr.)
tung beilegen. Hier offenbart sich derselbe
Geist, der in Berlin die Herren Stöcker
und Henrici leitet, und für den unbefan
genen Anhänger freiheitlicher Entwicklung
ergibt sich daraus mit Nothwendigkeit
der Satz: Die Welt muß entpfafft wer den.
m m Sklaverei in neuer Form.
Wie herrlich weit sie es im Süden in
Suchen derGleichberechtignng aller Bür ger gebracht, geht aus der Nachricht her
vor, daß im Staate West'Virginien die
Jnsaffen der Armenhä. ix versteigert, und
dem Mindestfordernden von Jahr zu Jahr zugeschlagen werden. Dieses Verfahren
sucht man zu entschuldigen, indem man
geltend macht, daß das County, von wel
chem die Rede, die Unterhaltungskosten der
unterstützungsberrechtigten Armen nicht er
schwingen könne, und sich daher genöthigt
sehe, die Jnsaffen sür das bischen Arbeit, das sie noch zu leisten im Stande sind, an
diejenigen Bürger abzutreten, welche sür
Beköstigung und Bekleidung der Armen
die geringste Vergütung verlangen. Daß
dies nichts anders ist als Sklaverei, wird wohlJedem auf den ersten Blick einleuchten;
eine Art Sklaverei, die weit schlimmer ist, als das Uebel,demLincoln einEnde machte. Den Mindestfordernden schlägt man die Armen zu. dh. mit andern Worten, man übergibt sie auf Gnade und Ungnade dem
Unmenschen, der ihnen naturgemäß so
wenig Nahrung verabreichen "wird, als äußerst möglich ist, während er, um dabei
seine Rechnung zu finden, sie zu den här
testen Arbeiten anhalten wird. Durch
schnittlich werden jährlich $60 vomCounty
sür den Unterhalt eines Vesteigerten be
zahlt; es gehört kein großer Scharfsinn
dazu, um zu begreifen, datz man mit circa
16 Cts. pro Tag keinen arbeitenden Men schen ernähren kann; der zeitweilige Ei
genthümer der Sklaven ist daher von der
Behörde des County darauf angewiesen
aus den Paupers genug Arbeit httauszu
schinden, um das Minus zu decken. Dazu ist er von der Countybehörde ermächtigt. Bedenkt man nun, daß nur Unmenschen
sich solcher schnöden Vortheile bedienen
Die soeben eingetroffene Nummer
der Morschen Freiheit- hat uns den Artikel gebracht, der nunmehr gewiffer
maßen ein Stück Weltgeschichte" gewor den. Dank dem unqualifizlrbaren Borge hen der Gladstone'schen Regierung. Der Aussatz, der über 24 Spalten kleinen Druckes einnimmt, enthält, außer ein paar
sonstiger Phrasen, absolut Nichts, was
als direkte Aufforderung zum Fürstenmord
konstruirt werden könnte. Wir geben
rtn m w & Mi . v
im nacmoiaenoen oen ernvunn oes
Artikels :
Die Träger der herrschenden Klassen
erblicken eben in dem stattgehabten Ver
Nichten eines Autokraten mehr wie den bloßen Tödtungsakt an sich. Sie stehen
vor einem ersolgreichen Angriff auf die
Autorität als solche. Gleickzeitig wiffen
sie alle, daß jeder Ersolg die wunderbare
Krast hat, nicht allein Respekt einzuflößen,
sondern auch zur Nachahmung anzueifern.
Da zittern sie denn einfach von Konstan
tinopel bis nach Washington sür ihre
längst verwirkten Köpfe.
Uns ist dieser Schrecken ein Hochgenuß,
gleich wie wir mit den freudigsten Gesüh
len die Heldenthat jener Socialrevolutio
nare von i. Petersburg vernommen haben, welche am letzten Sonntag einen Tyrannen schlachteten.
In dieser Zeit der allgemeinsten Dc
und Wehmüthelei; in einer Periode, wo
in vielen Ländern nur noch alte Weiber
und kleine Kinder, voller Thränen in den
Augen, die. ekelhafteste Furcht vor der
Zuchtruthe der Staatsnachtwächter im
Leibe, auf der politischen Bühne umher
humpeln; jetzt, wo die echten Helden so selten geworden sind, wirkt eine solche
Brutusthat aus bessere Naturen wie ein
erfrischendes Gewitter. Mägen uns die Einen nachsagen, wir trieben ein Spiel mit Nihilisten," mögen die Anderen uns Cyniker oder brutal schel ten ; wir wiffen doch, daß wir, indem wir unsere Freude über die geglückte That ausdrückten, nicht nur unsere eigenen Ge fühle an den Tag legten, sondern ausspra chen, was mit uns Millionen gedrückter und tyrannistrter Menschen dachten, als sie von der Hinrichtung Alexanders lasen.
Freilich wird es wieder einmal Passiren,
Mauriec Albrecht,
Doutseliex- Zaliiiurzt.
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Halbert E. Pahne. Patent Commissäre. Patent c, Payne, Grafton & Ladd. AttornehS und Solicitorö amerikanischer un ausländischer Patente. 412 Fünfte Str. Washington, D. v Ausübung des VatentkZesetze in al seinenZeise' in der Patent-Office und in der Supreme uns EtrcuU Court der Ber. Staaten. Pamphlete werden siege Einsendung der Postmalken frei verschickt.
Die beste Zeitschrift-Halte sie. Schön illustrirt. 35. Jahrgang. Der Scientific American Der Seienlisie American ist ein Wochenblatt von iO S. iten, schön gedrucktAnd reich illuftrirt, berichtet über die neuesten Srsindungen und über die Fo:tschritte i Kunst und Wlssenschast usm. Preis $i.20 verfahr I1.6J für 6 Monate, einschließlich Porto. Rabatt für Agenten. Einzelne Nummern U E'S. Remitatton per Postanweisung an Munn Co., Hereusaeber, JT Park Rom, Nem York. SttrtMHf- Wir besorgen amerikanische Ki'u' ausländische Patente und tebeD darin ZbjShrige Erfahrung Patente werten ,u billigen Besin ungen besorgt. Da in dem CcienUficAme,
(itun uuc cuity uns rxiroiorrirn Parenie verannr gmacht werden, o ist daS bei der großen Circulation defc Blattes von großem Bortheil.
Au? verlangen untersuchen wir in zedem Za r st e n f r e i. ob ein Patent erlangt werden kann der nicht. Auch schicken wir Je: ermann frei unser HandB
buch über Patentgesetze. Cave-tZ, Handelsmarken, und wie u. zu welchenKosten dieselben erlangt werden. Munn & Co., 37 Park Row, Nlv Z)ork. Zweig, Office, Ecke F und 7. Str., .Washington, D. E ,
können, und daß sie die Leute nicht etwa
.. V V , I lllMi llv .v.v V I 1 ' z."' b"'. nur um d, -wirklichen da und dort sogar Socialisten aus.
,..u.i,.,.,. tauchen, welche, ohne db sie Jemand be. die ganze Transaktion als ine profitable ,,r,A.. , tn. if, nnf..
L..I..f . . , r I U I I """-
muumirn icuuivicii, uuci , : ui futen Won bcaU) Königsmord,
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ungefähren Begriff machen können. Es handelt sich hier eigentlich nicht um eine Verletzung der Bundesverfassung, da
Weike wie Schwarze, Lahme undGesunde,
Jünglinge und Greise, Männer und
tungen bekämpften.
Diese Sophistik ist so plump, dak sie
mit einem einzigen Satz zu Schanden ge macht werden kann. Es liegt nämlich selbst
für einen politischen ABCSchützen auf
Frauen, ganz ohne Unterschied unter den Ul bstfe Staats- und GesellschaftsHammer gebracht werden. DaS .söge- Dichtungen nicht eher beseitigt werden Mnvit "nrlii ra rraoh Vm 1h FmmM t
. "7 ,r " . können, als bis man die Personen bese,. vor dem Kriege mcht viel beffer, ja, m ge ,ifl, 6af dieselben ausrecht erhal. wissen Hinsicht noch ungleich schlimmer da- m Uo- mmomt . ran als die schwarzen Sklaven ; d.e freie , , man m (inmal dUn Spatzen vom arbeit im Suden nicht nur verachte , girschbaum, so wenig wie die Bienen ihr. sie ar auch tief verhakt und man trachtete loWn durch einsaches Summen los darnach, wo es einigermaßen tbunlich war, mtx, xtJaVniai9 's in .. Andererseits ist es durchaus falsch, dass wssien Theilen des Südens heute noch j, Vernichtung eines Fürsten ganz ohne '."r0-."' ."I"1 ,fi Werth sei. weil ja sofort ein im Voraus beleuchtete Nachricht aus Hancock County. bmmter Stellvertreter an dessen Platz West Virginien, der schlagendste Beweis. f0mme Die Verwerthung der Arbeitskräfte uon ggas man allensalls beklagen könnte, bestrasten V.rbrechean ,st nichts neues ist nur die Seltenheit des sogenannmehr ; diele Arbeiskräftz werden s,usa. ,en Tyrannenmordes. Würde nur alle gen auch versteigert, dh dem Me.stb.eten. gnate ein einziger Kronenschust abgedenselben die Sträflinge zu gewissen tbnn , , ...,. s,if nm. mfh.
?x'lriLB2S Öbnlaiiin ."5" -u' behagen, noch fernerhin einen Monarchen hörde behält volle Kontrolle über die . spulen Ströflingsarbeit sowie über die Sträf. ( ,8 Mu b 6enU8tbminfl Ti, l?Ä s'ieden gerech. denkendenMenschen, wenn l.ngsarbeit kinnte die County.BehSrde sg.; Capitalverbr.cher abgethan, d.h. Ä mÄI iB'Bh en'!p"ch'nd seinen Unthaten gezüchtigt Unterschied besteht mschen Armen und m ja Jcsuiien der Verbrechern) d.e Jnsasten ihres Armen- bürgerlichen Gesellschaft nicht ein, keinen Hauses wohl auch zur Thätigkeit inner- mthu ü w keinen Dieb einl m n mB k ' ? lM Zusperren, weil es erwiesen ist, dab diese der Angestellten der Anstalt anhalten, um trasen Mord und Diebstahl (auchJnstiauf diese Weise dem County erwachsende ,,.,!... u.tnt L ... ' ;k.. . .. i. L. tul.onen dieser Ge ellschaft) nicht aus der Unkosten zu vermindern; es konnte dage zgschafken gen auch noch Manches einzuwenden sein Wnn man'es vollends mit einem Sub allein im Ganzen und Groszen wäre das jekt zu thun hat, wie Alezander Romanow Verfahren nicht geradezu verwerflich. war, so muß man dessen Vernichtung mit Für die gemeldeleVersahrungsmeise hin doppelter Befriedigung hinnehmen." gegen giebt es keinerlei Entschuldigung. N. V. V. Z.
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Elscnliahll-Zclt-Tabcllc.
Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntags' den 10. Oktober 1880.
Cleveland, Columbuö, Cincinnati und Jndiano polis Eisenbahn. (Bee Line.) Abgang: Ankunft: . .
N A B Sri- s.. 4.15 nt 2 & St S 5 ... 6.55
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Union Accom 6.45 Lm
nk,'xln?)?p 'i.' unlvn Accom 3. Dayton 5 E Ex .11 Vm oft ICtLEr . 4t y & S3 Cj S c C 7.15 Nm' N EtL Sr .10.
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45 NM U5 NUN K5N.
Brightwood Division, C. C. C. und I.
4.15 Vm 7.15 Nm 6.45 in 6.25 m 11.35 Bm 11.15 Nm 12.55 m 7.20 Nm 3.55 Nm
3.45 Vm 6.05 N 6.3 Bm 6.45 Nvr 10.05 Vm 10.55 Nm 12.33 Nm 3.45 R
Pittöburg, Cincinnati und St. Louis Eisenbahn (Pan Handle.)
N D & S3 (Sri- 9 . 4.20 Stn 2) & S öe cic. SU .00 Vm R 5 D Are er. S 3.4S Nm
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Dayton Er nc. 6 4.20 Vm
Richm Acc e'c. S 9L5 Um N ?) Ci .,.12.20 Nm E S D Er erc. S 5.40 Nn
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Terre Haute, Vandalia und St.Louis Eisenbahn
Mail Train 7.30 Vm
Tag Sri- x,h.... 12.40 Nm Terre Haute Acc. 4.00 Nm Pacific Sx-j- ...11.0U Nm
Schnell, 3.30
Mail undAce....10.WJm Tag Expreß 5.35 Nur Mail und Lcc.... 6.40 Nur
Cincinnati, Indianapolis, St. Louis u. Chicago Eisenbahn. Cincinnati Division. S Si L F L-k- S 4.15 Vm l Eine. Schnel!,ugl0.45 Vm Eincinnati Are. . 6.35 Vm Ehi. Sc St S Maill?.05
Chicago Matt v e 3.10 Nm Westliche Erpreß. 6.35 N
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St. Lsuiö Mail.. 6.00 Nm d St St 2 Kf..'l0.55 N
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Peo & Burl Er.. 7.30 m ThiMailSiL v cP.25 Nm Westlich Expreß. 6.50 Nm 5 !Ö g lit 8 r cll.20Nm
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Jeffersonville, Madison und Indianapolis Eisenbahn.
Southern Er. t i 3.45 93m 2 4 2lcc,t 8-. 7.10 m
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Indianapolis, Peru und Chicago Eisenbahn. , f$t 2B & LavTx 8.50 Am I Thi 4Gr Ra? Ex 3.4 Vm d, M CSRMaill2.50 rn X, ??t 2B $c SarEill.CO m Ehi5M &Scci 6.25 Nm Ehi Mail. 5.V0 Not 2), Z 5 Cjt 8.11.00 Nm . Det. T St gt WEx Q.45 Nm Jndiana, Bloomington und Western Eisenlah.
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