Indiana Tribüne, Volume 3, Number 35, Indianapolis, Marion County, 9 April 1881 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Ich offerire jetzt Dampsschiss-Passagc von Bremen oder Hamburg über New Dork einschließlich Eisenbahnfahrt bis Indianapolis $32.30. Von Bremen über Baltimore nach hier S29.00, Von Antwerpen über Philadelphia nach hier blos $23.80. Diese Preise werden nur kurze Zeit dauern und möge man zeitig vorsprechen in der eneralSchifffay:ts-Agentur von W!ex. 5Netzgcr, Zweites Stockwerk Odd Fcllowö Halle. I. H. Gates, 41 Park Rom (Times" Building). NcwBork. Anzciftctt'Agcntur.

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GILTEDGEN i-4 Kl Mi ist ein wirksames Miötel egen Malaria Fieber, kaltes Fieber und verdorbenen Magen, Lederkrankheiten, Unverdaulichkeit und Linken terÄräfte. ES hat nidtt seines Gleichen und kann durch Nichts ersetzt roertxn. E sollte nicht mit btlli. gen Mischungen von Sxir'tuosen, ätherischen Oelen u. s. n , roelche o!t unter dem Namen BitterS verkauft erden, verwechselt werden. Zu Verkaufen bei allen Axothekern, Grocern und Weinhärdlern. s4J' ,C V cÄFr-nrÄ i ÖSVMVE? .,r.v- rrriiUMLia Äendall's Spath - Cure. Das erfolgreichste Mittel, das je ent. deckt wurde. ES ist sicher in seiner Wirkung und zeugt keine Kruste. Liet folgende Beweise : Von Col. L. T. Foster. AoungStorom, Ohio, 10. Mai 1880. Dr. B. I. Äenball A Co. Meine Herren: Ich Hatte ein sehr fähiges hambletonifcheS Fi Uen, welche sch sehr hoch schätzte, eö h"tte einen großen Lpath an "iem einem Gliede und einen kleineren an de v andern, welche eS sehr lahm machte, ich hatte es unter rer tt Handlung von zwei alten Chirurgen bet en die Hei luna fehlschlug. EineS ?ageS laS 'ch die Annonce von 'Lendall'S Svatb-Heilmittel in der Chicago Expreß; ich 'beschloß eS sogleich zu versuchen und veranlaßte die hiesigen Arotheker mir dasselbe ,u verschaffen. Sie 'gaben Order für 3 Flaschen, ich nahm sie alle und dachte eS gründlich zu versuchen, ich gebrauchte eS der Flnweisung genäß und am 4. Tage hörte daS Füllen auf lahm zu sein und die Klumxen waren gänzlich ver Ichwunden. Ich brauchte nur eine Flasche und deS Füllen'S Glieder sind frei von Klumpen und so weich wie die irgend eine? Pferdes im gewöhnlichen Zu ftante. ES ist vollständig geheilt. Die Heilung war Jo werkwürdig, daß ich zweien meiner Nachbarn die lbrigen 2 Flaschen "berließ. welche sie jetzt gebrauchen. Hochachtun-Svoll L. X. Foster. Kcnd all's Spath - Cure für menschliche Gebrechen. ?ztten Mill, Washihington Co., N. Ä., 21. Februar 1873. V.J. endall. I.v.-Geehrter Herr! Ich litt sehr n' einer! überaus schlimmen Verrenkung am Fuß ?&!. und ,wr schon seH,ebn Monate, als ich mit dem Gebrauch von Kerdall'S Sxath.Eu.-e anfing. Ich hatte zuvor alle Mögliche versucht, aber umsonst. Ihre Cpath'Eure brachte mich zuerst wieder aus die Beine und meinen verrenkten nöchel zum ersten Mal seit einer Verletzung wieder i die rechte Lage. AlZ ein Mittel übertrifft ti an Werth alle Bisherige. Ihr ergebenster Freund, ev.W.P.Bell, Prediger der Füllen Str. irche. Kendall'ö Spath'Cure. Man sende Adresse für ei illustirteS Eircular, xol cficfi nach unserer Meinung dessen Werth über alle Z eiset darstellt. Lein Mittel, für Tbier sowohl alS Wsch. bat sich unseres Wisse nS je solche entschiede nen SrsolgeS erfreut. prci 51 per Flasche, 6 Flaschen ?5. Alle Apotheker führen S der lassen S für Dich kommen. Die Eigen f hinter schicken S bei Einsendung de Preise an tU Adresse. Dr. . I. endall & So., Snokburgh Fall, Vermont. Zu verkaufen in ollen Apotheken.

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Vermiscötes. Inland. Brooklyn. Miß Eva Leik, ein nun mehr zwanzigjährige Schöne, und Mr. Charles Leighton, ein netter jungerMann, waren in der Stadt der Kirchen und Ladiesboardinghäuser geboren und deshalb natürlich Mitglieder einer Kirchengesell schaft und einer Sonntagsschule. Das ist in Brooklyn bekanntlich da Zeichen der Nespektabilität. Die beiden Leutchen ge hören den achtbarsten Familien der Stadt an, was aber Miß Eva nicht hindert, ihren Freund Charles derVersührung unter dem Eheversprechen anzuklagen. Er verlobte sich mit ihr und schenkte ihr einen Verlo bungsring und dann war sie auf sein inständiges Bitten so thöricht, ihm das zu gewähren, was sie ihm eigentlich erst nach der Hochzeit hätte zugestehen sollen. Auch begleitete sie den frommen jungen Mann zum Campmeeting nach Sea Clifs, und da hotten sie ja die beste Gelegenheit, sich das Vergnügen zu verschaffen, wegen des sen die meisten Frommen diese Campmee tings besuchen. Und jetzt klagt sie gegen den Schändlichen, der sie in seinen Briefen meine süße Pflaume" genannt und ihr versichert, sie sei so süß wie ein sechs Mo nat altesLamm", sie trotzdem aber dennoch verrathen und verlassen hat, aus Erfüllung seines Eheversprechens. Alles deutet darauf hin, das die am 16. April in der Academy of Music zum Besten sür die Freiheit Deutschlands" stattfindende Vorstellung sich zu einem der großartigsten Erfolge gestalten wird, die unser großes Opernhaus jemals gesehen. In den letzten zwei Tagen ist dasArrange mentsComite mit mündlichen und brieflichen Nachfragen nach Eintrittskarten förmlich bestürmt worden. Der N. 7). Turnverein hat nicht nur, wie wir bereits berichtet' $25 für den Fond bewilligt, son dern verschiedene der bewährtesten und an gesehensten Mitglieder des Vereins haben in der zuvorkommendsten Weis? dem Comite ihre Unterstützung angeboten, wobei Alle die maßlose, bedientenhafte Frech heit, mit der ein paar unserer reich gewordenen Hausknechte versucht haben, dieVor stellung aus politischen Gründen zu hin tertreiben, als eine Schande für das gesammte Deutschthum unserer Stadt öe zeichneten. Die einzig würdige Antwort auf diesen Schimpf könne nur die sein, daß jeder freisinnige Bürger persönlich dazu beitrage, am 16. April den Riesensaal der Academy so zu füllen, daß kein Apfel zur Erde fallen kann ! Die Besetzung derRollen ist nahezu vol lendet. Die zwei bedeutendsten Partien liegen, wie mehrfach erwähnt, in Händen der Fr. Helene Racovitza (Marquise v. Maupas) und des Herrn Emil Schönfeld (Humbert.) Für weitere Hauptrollen haben Frl. Kelly, die Herren Adolfi und Häuser (vom Thalia-Theater) in zuvorkommendster Weise ihre Mitwirkung zu gesagt. Außerdem steht das Arrange mentS' Comite mit Hrn. Heinrich Conried, der gegenwärtig auf einerGastspieltour im Westen begriffen ist, in Unterhandlung und darf auf die Zusage auch dieses hoch begabten und in New Jork so beliebten Künstlers sicher gerechnet werden. Herr Conrad Kuhm, Mitglied des N. Y. TurnVereins, hat sich mit besonderer Wärme der Sache angenommen und die Drama tischeSektion"' desTurnvereins demComite bereitwilligst die Zusicherung gegeben.

Alles zum Erfolge der Vorstellung beitra gen zu wollen. Kurz, Alle und Alles, was das Herz auf dem rechten Fleck hat und sich keine Einschüchterung selter.3 einiger Geldprotzen gefallen zu lassen braucht, tritt in Reih' und Glied, um die Vorfiel lung zu einer in jeder Hinsicht glänzenden zu machen. Der Erfolg derselben ist zu einer Ehrensache geworden. N.P.V.Z. In Sacramento, in Ca'lifornien, hat eine intelligente Jury einen merkwürdigen Wahrspruch abgegeben. .Die Frau Hamil ton, welche einen Mann erschossen hat, stand vor Gericht; ihre Vertheidigung er klärte sie für wahnsinnig, was sie wahr scheinlich auch wirklich ist. Die Jury hielt sie für unrechnungsfähig ; statt aber ein fach den Wahrspruch .Nicht schuldig" ab zugeben, entdeckte sie schlauer Weise, daß die Angeklagte des unfreiwilligen jTodt schlages" schuldig sei. Wir haben einst sür die Geschworenengerichte geschwärmt, aber wir müssen gestehen, daß wir dieser Liebe untreu geworden sind. Wenn sich die Schwurgerichte nicht gründlich resor miren lassen, so ist es besser, daß sie gänz lich abgeschafft werden, und daß an ihre

Stelle Richtercollegien treten, deren Mehrheit zur Urtheilsfällunq ermächtigt ist.

Ein geheimnißvoller Unfall ereignete sich auf der letzten Fahrt des Dampfers Tuscumbia" von Osage Ci:y nach !us cumbia in Misiouri. Unter den Passagie ren besand sich Wm. Hauenstein, ein bekannter deutscher Kaufmann von Tuscum bia, nebst seiner jungen Gattin. Um 1 Uhr Nachmittags war dasDampfboot von Osage City abgefahren. Bei einbrechen der Dunkelheit zog sich Frau Hauenstein in eine Kajüte zurück und legte sich in ihren Kleidern in die Koje. Die übrigen Passagiere blieben noch- lange aus dem Deck beisammen und begaben sich erst mehrere Stunden später zur Ruhe. Als das Dampfboot in Tuscumbia anlangte, war Frau Hauenstein weder tn der Koje noch irgend sonstwo zu sinken, und alle Forsch ungen nach ihrem Verbleib waren frucht los. Sie war und blieb spurlos ver schwunden. Man vermuthet, daß sie in der sternenhellen Nacht aufstand, auss Deck ging und, durch den Widerschein der Brüstung im funkelnden Wasser getäuscht, zu weit vortrat, so daß sie ins Wasser stürzte. In aller Stille haben nun auch die Hauseigenthümer in New Vork undBrook lyn Versammlungen gehalten, um sich gegenseitig in Betreff der AntiRentAgi tation zu unterrichten. Vorschläge, öffent liche Versammlungen abzuhalten, wurden als unstatthaft abgewiesen. Zum Schutze gegen die Nichtzahlung von Miethen habe man das Gesetz. Ein Redner bemerkte, daß, wenn man die Landlords boycotten könne, auch die Groccr, Schuhmacher, Metzger und irgend ein Anderer, der seine Waare für den besten zu erlangenden Preis verkaust, beliebig gemaßregelt werden könnten. Einer der gefährlichsten Verbrecher im Territorium Wyoming, der Postwa gen und Eisenbahn-Räuber George Par rott, oder Big Nose George, auf deutsch etwa : Georg der Naserich, der wegen Ermordnung von mehreren She riffsbeamten zum Tode verururtheilt war, welche ihn wegen des Versuches, einen Zug der Union Pacisic-Bahn zu zerstören, verfolgten, ist bekanntlich kürzlich des Nachts zu Rawling itsWyoming von ei' nem aufgebrachten Volkshaufen gelyncht worden. Man erfährt darüber folgende Einzelheiten : Der Naserich war seit einigen Monaten im Gefängnisse von Carbon County eingesperrt und sollte am 2. April gehängt werden. Während der letzten drei Wochen hatte sich sein Gesundheitszustand dverschlechter nnd es schien zweifelhaft, ob er den Tag der Ezecution erleben werde. Während der ganzen Zeit scheint er im Geheimen einen Fluchtplan gehegt zu haben. Als nun um 7 Uhr Abends der Schließer Joe Rankin die Zelle betrat, um ihm sein Abendeffen zu bringen, sprang der Verbrecher auf ihn zu und versetzte ihm mit seiner Kette, welche er abgefeilt hatte, einen mörderischen Schlag auf den Kopf. Rankin stolperte aus dcrZlle, welche dann von seinem besonnenen Weibe, das zusäl lig zugegen war, geschloffen wurde. Die Frau lief darauf nach einem Revolver und reichte denselben ihrem Manne. Doch dieser brach erschöpft zusammen. Die Nachricht von dem Angriff auf Rankin, der allgemein beliebt ist, verursachte unter den Bewohnern große Aufregung. Um 10 Uhr an demselben Abend sammelte sich eine zahlreiche Menge auf der Straße und sie trat um halb 11 Uhr ihren Marsch nach dem Gesängniffe an. Die Gesellschaft be stand auS nicht weniger als 50 entschlösse nen Männern. Sie holten den Naserich auS der Zelle und brachten ihn an eine 10 Schritt vom Depot entfernteStelle. Hier wurde ein Strick an einen Telegraphen Pfahl befestigt und der Desperado auf eine Tonne gestellt, welche dann unter ihm fortgestoßen ward. Da der Fall den Tod nicht herbeiführte, wurde der' Mörder gezwungen, eine gegen dieTelegraphenstange gelehnte Leiter zu besteigen und von der selben herabzuspringen. Selbst dieserFall brach sein Genick noch nicht. Eine schreck liche Szene folgte. Die Hände des Un glücklichen wurden frei, und er klammerte sich verzweiflungsvoll an die Stange, an welcher er ungefähr 6 Fuß hinauskletterte, dabei flehentlich bittend, man möge ihn erschießen, um seine Qual zu enden. Er hielt sich einige Minuten mit den Händen fest, fiel dann herab und erdroffelte sich. Der Coroner schnitt den Körper ab und gab ein den Umständen gemäßes Verdikt ab. Niemand wird bestraft werden.

Frl. Hattie Deul, eine Schwägerin des Dr. Aulworth zu Iowa City in Iowa, hat seit 25 Tagen keinen Biffen gegessen und seit 3 Jahren kein Wort gesprochen ; sie betrachtet diese Enthaltsamkeit als eine religiöse Pflicht. Die verrückte Mamsell ist 52 Jahre alt. Das erste Clavier erreichte kürzlich den abgelegenen Gebirgsort Durango in Californien. DasJnstrument machte eine 200 Tage lange Reise über die Berge und war auf einen von Maulthieren gezoge nen Wagen verladen. Ueber die bevorstehende Majorswahl in Cincinnati schreibt der Milwaukee Herold": (Die Wahl hat seitden stattge habt.) Die bevorsteheade Wahl eines Mayors von Cincinnati hat dort einen Kampf ent. fesselt, der überall, wo Freunde der Frei heit in diesem Lande wohnen, und aller orten, wo die demokratische Partei sich als die wahre und einzige Partei der persön lichen Freiheit anpreisen laßt, Beachtung verdient. Die Republikaner Cincinnati's haben zu ihrem MayorsCandidaten den jetzigen Mayor Jacob nominirt, einen braven deutschen Mann, der sich, wie von einem Manneseiner Abstammung nicht anders zu erwarten war, als ein strenger Gegner allerTemperenzthorheiten bekannt, der dem Verlangen der Temperenzler nach Schlie ßung anständiger Unterhaltungs-Locale am Sonntag die kalte Schulter zugewandt, dagegen alle lüderlichen Locale, die Brüt statten des Lasters, der Verbrechen und der viehischen Besoffenheit, zu unterdrücken gesucht. Dir Demokraten Cincinnati's haben in der Person eines gewissen Means dem Mayor Jacob einen Gegencandidaten gegenübergestellt, und diesen Means un terstützen auch die dortigen Temperenzler. So gehen dem in Porkopolis die Demo kroten und die Feinde der persönlichen FreiheitArm in Arm. Ihr Candidat' ist ein wüster Knownothing, der sich nicht entblödet hat, die Anwälte eines ungehin dertenSonntagsvergnügens zur Kategorie der Diebe und des Gestndels zu zählen. Dazu ist dieser Means ein widerlicher, charakterloserWaschlappen. denn einemRePorter des Cinc. Volksfreund" versicherte er. daß er kein Freund der Temperenzler sei, während er es durch die dortige tem perenzsanatische Gazette" abläugnen läßt, daß er sich je dem Berichterstatter des Volksfreund gegenüber als NichtTempe renzler ausgesprochen habe. ' Einen Sieg des biedern Deutsch.Ame rikaners Jakob, dcs Repräsentanten der wahreu rcpublikannischen Prinzipien der persönlichen Freiheit, über den-demokrati schen Temperenzfanatiker und Fremden haffer MeanS wünschen Alle, die es als eineRiederlage freiheitlicherGcundsätze an sehen würden, wenn das große und lebens lustige Cincinnati in ein Temperenznest verwandelt werden würde. Hoffentlich werden die deutschen Demokraten Cincin natis am Wahltag denselbenUnabhän-ig keitssinn an den Tag legen, wie die deut schen Republikaner, wenn ihnen b:i Lokal wählen ein temperenznärrischer Parteigenoffe als Candidat aufgehalst wird, und im Verein Mit ihren republikanischen Freunden dasür sorgen, daß die vereinten Demokraten und Temperenzler einen Denkzettel mit der Inschrift erhallen : In Porkopolis wird nicht getemperenzelt !"

Das Jahr ohne Sommer. Das Jahr 1816, so schreibt die Hartford (Conn.) Tim?s", ist noch vielen alten Leu ten in diesem State als das Jahr ohne Sommer bekanmt. Die Farmer nann ten es so, weil es in jedem Monat des JahreS Frost gab. Der Januar war mild, ebenso der Februar, einige Tage ausgenommen. Der größere Theil des März war kalt und stürmisch. Der April begann warm, wurde aber stets kälter und endigte mit Schnee und eisigem Winter weiter. Im Mai bildete sich halbzölligeS Eis ; Knospen, Blumen und bat Korn er froren. Fröste, Eis und Schnee waren im Juni etwas Gewöhnliches; fast alles Grün wurde vernichtet und vom Obst blieb kaum eine Spur. In den Staaten New Vork und Massachusetts fiel im Junni drei Zoll hoher Schnee und in Maine lag er sogar zehn Zoll hoch. Auch derJuli brachte Frost und Eis; am 3. Juli bildete sich in New Pork, Neu'England und Pennsyl vanien Eis von Fensterglasdicke, und in gewiffen Staaten erfror alles Getreide. Im August gab's stellenweise zolldickes Eis. Das Korn (Mais) war so gefroren, daß es

gemäht und zu Futter getrocknet wurde; lehr wenig wurde reif in New England. Farmer mußten für Korn vom 1815 44 55 per Bushel zum Säen fürs Frühjahr 1817 zahlen. Die ersten zwei September Wochen waren milde, der Rest des Monats kalt mit Frost und Eis bis zu einem Zoll Dicke. Der Oktober war noch kälter und brachte dickere Eis. Im November gab's Schlittenfahrten, und der Dezember war mild genug als Dezember.

Ein Akrobat, Namens Salnetti, gab kürzlich mit jener Gesellschaft in Belfay (im Departement Doubs) eineVorstellung, zu der sich die Bewohner des Ortes und der Umgebung zahlreich eingefunden hatten. Unter Anderem steckte er mehrere Degen mit nach aufwärt gekehrtenSpitzen en die Erde und kündigte an, doß er meh rere Lalto mortales über dieselben ausführen werde. Das erste Mal gelang der Sprung, das zweite Mal jedoch, sei eS in Folge einer plötzlichen Schwäche, sei es, daß er die Distanz unrichtig bezeichnet hatte, sprang Salnetti zu kurz, fiel ge rade auf die Degenspitzen und spießte sich buchstäblich aus. Man eilte ihm zu Hilfe ; aber es war schon zu spat, nach wenigen Minuten gab der Unglückliche den Geist auf. Die Offtzm der Iiidiaiia t vs " i turnn c empfiehlt sich zur Anfertigultg von Rechnungen, Cirkularen. Briefköpfen, Preislisten, Quittungen Eintrittskarten, Mitgliederkarten, Broschüren, Constitutionen, Adreßkarten, und allen einschläglichen Artikeln unter Zusicherung ele qanter Auöfübrung bei hiüU qem Preise

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