Indiana Tribüne, Volume 3, Number 34, Indianapolis, Marion County, 2 April 1881 — Page 5
Jndiana Tribüne.
B o L a l e s.
Aufforderung. i Carl C. Jacob wird hiermit aufgtfordert auf der Office dS. Bl. zu erfchei nen, um Rechnung abzulegen. Die gesellschaftliche Stellung der Juden. Vor einem ziemlich zahlreichen Audito tmm hielt Herr Robert Weyher am Sonntag Abend in der Turnhalle einenVortrag über obiges Thema. Der Vortrag der dient als eine kulturhistorische Studie, als eine treffliche Arbeit, lobende Erwähnung, und wurde auch mit vielem Beifall aufge nommcn. Wir geben hier einen kurze? Auszug aus demselben. . In der Einleitung erwähnte der Redner, 'dab er selbst Christ sei, also sich eine fremde Sache zum Thema gewählt habe. Er erisähnte die kürzlich in Deutschland stattge fundene Judenhetze, in dem Lande in dem Lessing seiun Nathan gedichtet, und sagte: Ich habe gegenwärtig das Gefühl, als ob ich vor Aerger oder Scham im Nathan! nicht lesen könnte." Der Redner kam 'dann auf die Vorurtheile zu sprechen, welche heute noch gegen die Juden Herr schen und aus derenZurücksetzung im staat lichen und gesellschastlichen Leben, und bemerkte, dak die Judenseindschaft mit einer soliden Bildung unserer Zeit unver träglich sei, und dak die Antipathie gegen die Juden keineBerechtigung habe. Einer In Gründe der Judenseindschast bestehe darin, dab die Juden eine besondereRation seien und deshalb keinen Anspruch aus die Theilnahme am christlichen Gesellschastsleben erheben dürfen. Dies bestritt der Redner, obwohl er als richtig zugab, da& die heutigen Juden von einer Nation ab stammen, die zur semitischen Völkerfamilie zahlt, während die meisten Nicht Juden in Europa mit Recht ihrenUrsprung auf die arische Völkcrfamilie zurückführen. Diesem Ursprung sei jedoch nicht viel Ve deutung beizulegen, denn thatsächlich sei tS noch nicht gelungen, sogenannte Racenunterschiede wissenschaftlich genau und fest zu Präcisiren. Die Christen seien eben falls Fremde, Eingewanderte. Nationen entstehen und gehen unter und die jüdjische Nation sei untergegangen. Das Ende der . Nationen seiderSchwindsucht vergleichbar, i ein allmählicher AuflösungsprozeK. Ge wöhnlich fangt zunächst der politische Ein fluk einerNatian an zu sinken,dann tritt der Verfall der gemeinsamen Sitten, ein, dann erlahm! das nationale Rechtsbewubtsein, die nationale Kunst -findet keine Pflege mehr, die Nationalreligion zersetzt sich endlich ist nur noch die Sprache übrig, welche oft lange noch wehmüthig an die alte Gröke und Herrlichkeit erinnert. Hat auch diese sich mit der Sprache anderer Nationen versetzt, findet fie selbst unter den Landbewohnern keine Pflege mehr, dann hat auch der letzte Schein einer besonderen Nationalität aufgehört. DerNedner wieö dann nach, wie alle diese Merkmale einer Nation bei den Juden nicht mehr existiren, zeigte ganz besonders, wie durchaus kein spezielles jüdisches Rechtsbewutsein mehr vorhanden sei und wie die jüdische Sprache längst aufgehört habe, eine lebende Sprache zu sein, selbst der Typus sei nicht so ausgeprägt, daß er als Merk mal einer besonderen Nation gelten könne. Die gesellschaftliche Abneigung gegen die Juden könne hiernach nicht darauf gestützt werden, daß die Juden eine besondere 'Nation ausmachen, denn dies sei einfach ein Irrthum. Und selbst wenn es wahr wäre, so böte dies keinen Srund zurJuden feindschaft, denn der Nationalitätenhaß fei ebenfalls verwerflich. Ein anderer Grund derAntipathie gegen die Juden werde gewöhnlich nicht ganz laut und bestimmt ausgesprochen, aber doch überall so, daß man's recht gut ver stehen kann, nämlich daß die Juden durch weg, wenn auch nicht gerade Gauner, so doch übervortheilungssüchtig, auf Wucher bedacht, geldgierig, wenig reell und rasfi nirt seien. Der Redner zeigte dann, daß dieseEigenschaften bei den Juden als Klasse nicht vorbanden seien, und bei Einzelnen unter ihnen nicht häufiger als beiden Christen vorkommen. Daß sie sich rnei stens des gewinnbringenden Handels be fleißigen sei wahr, aber die ganz natürliche Ursache davon sei eben in der in früheren Zeiten den Juden von den Christen angewiesenen bürgerlichen und gesellschaftlichen Stellung zu suchen. Der Redner schilderte darauf die Lage der Juden von der Zer
trümmerung des jüdischen Reiches im Jahre 70 n. Ch. bis auf unsere Zeit, und zeigte den Einfluß der jeweiligen Stellung der Juden aus'ihre Sitten und Gebräuche. Er schilderte die grausamen Verfolgungen, welchen sie in Folge des herrschenden Aber glauben? durch läppische Anschuldigungen ausgesetzt waren und die nachtheiligen Folgen derselben für die Juden, und be merkte dann : Es ist eine Freude zu be merken, wie die große Mehrzahl der Juden sich so schnell zu tüchtigen braven und guten Staatsbürgern auö dem entsetzlichen Dasein emporgearbeitet hat. Mir erscheint diese Thatsache als ein großer Triumph der liberalen Idee. Man steht.
welche wichtigen Folgen die politische und rechtliche Gleichstellung aller Bürger auf die Sittlichkeit derselben hat. Man ver gleiche einmal daS Bündeljudenthum von 1776 mit unsern heutigen Juden. Der Abstand ist ein geradezu enormer. Herr Weyher ging dann auf die Verschiedenheit der Religion als einen dritten Grund zum Judenhaß über. Er beschrkeb dann die verschiedenen christlichen Sekten, den Unterschied zwischen dem orthodoxen Judenthum und dem Resormjudenthum, und wie sich schlieklich aller Religionsun terschied in einen Unterschied zwischen ver schiedenen Ceremonien auflöse. Zwischen den vorgeschrittenen Christen und den vor geschrittenenJuden sei überhaupt in Bezug aus die Religion kaum mehr ein nennens werther Unterschied. Ich begreife, sagte Herr Weyher die Religionsseindseligkeit überhaupt nicht und muß immer an die prächtige Unterredung denken, welche der Palatin von Ungarn Jllerhazy zuAnfange deö 17. Jahrhunderts mit Mathias, dem späteren deutschen Kaiser hatte. ES sei. meinte der Palatin, ihm immer kurisS vor gekommen, wenn der Mensch sich um den Glauben e-neS Anderen viel bekümmere. während im Jenseits doch Jeder allein für sich selbst von seinem Glauben Rechenschaft ablegen müsse; auch habe er noch nie gehört, daß der Eine für den Andern irgend welche Garantie im Jenseits zu überneh men sich erboten habe." Redner bemerkte dann, daß nachdem er die Gründe für den Judenbaß widerlegt, er auch noch einige Tugenden der Juden anführen wolle. Er schilderte dann ihr musterhaftes Familienleben, die gute Er ziehung, welche die Eltern ihren Kindern geben, die Achtung der Kinder vor den Eltern und die Liebe zwischen Geschwistern, er lobte ihre Wohlthätigkeit und ihr allgemeines Streben nach Bildung und Intelligenz, ihre Lust und Liebe zur Wissen schast, ihren eisernen Fleiß und ihr rast loses Streben und schloß wie folgt : Ich wage die Hoffnung auszusprechen, daß alle sreidenkenden Christen mit demGrundgedanken meines VortragS einverstanden sein werden : daß nämlich jeder gute und gebildete Mensch ohne Ansehen seiner Re ligion oder seiner Geburt zu dem gesell schaftlichen Umgänge mit allen andern guten und gebildeten Menschen legitimirt ist. Die gesellschaftlicheZurücksetzung eine? Juden bloß aus dem Grunde, weil er Jude ist, scheint mir ein großes Unrecht zu sein. Ich kann nicht zugeben, daß das Christenthum ein solches Benehmen rechtfertige. Nach meiner Ueberzeugung wollte Christus in die bei seinem Erscheinen ge sellschastlich so zerrissene Welt den Frieden im weitesten Sinne des Wortes bringen." Große U eb e r s chw e mmu n g. Die Berichte aus der überschwemmten Gegend am Platte und Loup Flusse in Nebraska lauten schrecklich. Die lange Brücke der Burlington 6?Mississtpi Eisen bahn bei Oreopolis wurde vom Eis fort gerisien, wodurch die Kommunikation mit dem Westen unterbrochen wird. Die Flu then sind bis Valley Station vorgedrun gen und auf eine Strecke von 60 Meilen an der Union Pacisicbahn entlang, ist jede Ortschaft überschwemmt. Großer Verlust an Menschenleben wird befürchtet. Der größere Theil des Getreide und Heuvor raths der Farmer ist unbrauchbar gewor den. Alle Brücken auf dem Platte sind eingestürzt und der nördliche Theil des Staates dadurch vom südlichen isolirt worden. Fremont. eine Ortschaft von 4000 Einwohnern steht unter Wasser. Die Versuche der Eisenbahnbeamten, Material zur Ausbesserung des Fahrparkes nach der überschwemmten Gegend zu senden, sind vergeblich. Die Überschwemmung dehnt sich in westlicher Richtung 99 Meilen weit bis nachDuncan aus. Letzte Nacht stürmte das Hochwasier mit einer ungeheurenMasse Eis auf die Ortschaft Vonton ein und setzte die Ortschaft 11 Fuß hoch unter Wasser. Einige Einwohner wurden vom
tosenden Gewässer fortgerissen, andere ret teten sich in Booten von den Dächern der
Häuser. In Columbuö ist die eiserne Brücke zertrümmert worden, wodurch Ash land von jeder Verbindung getrennt wird. Das ElkhornThal ist der Gnade des ent fesieltenElementS preisgegeben. AuS dem Loup.Thale sind bis jetzt keine Berichte zu erlangen, doch hat man Grund zu den schlimmsten Befürchtungen für die Sicher heit der Bewohner. Nach den letzten Mit' theilungen brauste ein Strom von Eis und Wüster durch daS Thal und die Ansiedler waren in wilde? Flucht. Allen Orten wurden, sowie die Ueberschwemmung hier eintrat, Warnungen telegraphirt, doch sind inzwischen alle Telegraphenlinien und sonstige Verkehrsmittel unbrauchbar ge worden. BahnSuperintendent I. F. Clarke von der Un on Pacisicbahn reiste heute morgen mit 400 Arbeitern ab, welche das Geleise ausbessern sollten, kam jedoch nicht weiter, als bis Valley Station. Der Omaha eralb" berichtet wie folgt Über die Katastrophe : Das Platteflub' Thal ist von einerUeberschwemmung heim gesucht worden, die ungeheuren Schaden am Eigenthum angerichtet und, wie man befürchtet, viele Menschen ums Leben ge bracht hat. Mit dem ersten warmen Wet ter vor einigen Tagen staute sich im Plat tekanal, westlich von Fremont, eine unge heure Eismasse auf, welche in ihrem. rasendenLaufe dieUserländereien überschwemmte und eine meilenlange Geleisestrecke der Union Pacisicbahn unter Wasser setzte und zum Theil aufriß. : Seit der Zeit hat die Bahn-Gesellschaft ihre Züge mit der Bur lington Mlsiouribahn gehen und ein tem poräres Geleise legen lassen. Die nach östlicher Richtung gehenden Züge konnten ihre Fahrt zurücklegen, aber die Züge nach entgegengesetzter Richtung mubken in Ire mont hierher zurückkehren. Unsere Stadt wurde (wie bereits berichtet) überschwemmt. DaS Wasser stieg am Vormittag langsam. erreichte aber bald eine Höhe von neun Fuß und die Bewohner konnten sich nur der Boote als Verkehrsmittel bedienen. Das Wasser ergob sich auf immer weitere Strecken und überschwemmte Benton, &olumbia und Duncan. Während sich die Umgegend von Omaha auf diese Weise in einen mehrere Meil;n breiten und viele Meilen langen See mit glattem Spiegel verwandelte, stürmte das Eis in den Loup fluß, auch North Fork genannt, welcher sich bei Duncan in den Platte ergießt, überschwemmte mehrere Orte und brachte dem Loupthal ebenfalls Verderben und Tod. Zu gleicherZeit brach sich eine Eis und Wassermasse an einemPunkte zwischen Columbus und Duncan einen Weg, zertrümmerte Telegraphenstangen, als ob es Zaunriegel wären und schnitt, jeden tele graphischen Verkehr ab. Der im Loup thale angerichtete pekuniäre Schaden kann nur gemuthmaßt werden. Man kann ay nehmen, daß manches Haus sammt den Bewohnern von der Fluth fortgerisien wurde. DieVerbeerungen unter demVieh und Getreide müssen enorm sein, da dies eine reiche und dicht bevölkerte Gegend ist. Eine Familie, deren HauS sich in der Nähe des Bahngeleises befand, war dem Ertrin ken nahe, als ihr einige Bahnbedienstete auf, einer Lokomotive zu Hülfe eilten. Später. Die letzten Nachrichten aus der überschwemmten Gegend besagen, daß Menschen zu Dutzenden umgekommen sind. Wenn jetzt ein Attentat auf Kaiser Wilhelm verübt würde, was würde das für eine Zetermordio geben, wie würde man über den abscheulichen, feigen Mord sprechen! Niemand aber hat sich daran erinnert, daß vor 32 Jahren wegen dersel ben That, wegen deren eS vorwenigTagen Lorbeerkränze auf das Grab Hecker's reg nete, der jetzt von der ganzen deutschame rikanischen Presse mit Recht als Held und Patriot gepriesen wird, folgende Personen, welcke auck Seiden und Vatrioten waren. standrechtlich erschossen wurden: Max rr mt . ..t . er v ... r v A)oriu, vr. iienyans, von Vinoenselvi, Fr. Nesf, N. Tiedemann, Heilig, A. von Trutzschler, K. Höfer, H. Böning, G. Kromer, Ph. Zenthöfer, P.Lacher, K. Jacobi, Schade, Cunis, H. Diez, Gün tard, Jäger, Bauer, Killmarr, Val. Streuber, A. Bernigau, Joh. Jansen, Schrader und Graf v. Fugger, 23 an der Zahl. Sie befanden sich alle in der Festung Rastatt, man hatte der Besatzung sreien Abzug versprochen, aber man brach sein Wort, erschoß die eben Genannten und kerkerte eine noch viel größere Anzahl ein : DaS war zwar nicht nihilistisch, aber es war preußisch. Freilich, wenn Helden und Patrioten mit preußischen Stand rechtskugeln erschossen werden, so ist das kein Mord! Geist der Achtundvierziger Jahre, wo bist Du geblieben ! Ein gut Theil von Dir ging mit Hecker zu Grabe.
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