Indiana Tribüne, Volume 3, Number 30, Indianapolis, Marion County, 5 March 1881 — Page 2

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Aermisötes. Inland. Die Lehigh und Schuyttill-Kohlen.

Eomvaanien haben beschlossen, für den Monat Mär, keine Veränderungen in den Koblenvreilen eintreten zu lassen. Rassenhaß wüthet m Falk Haven, m rj t 1 Vl. I.. zwischen Welken unv arptgen. Letztere forderten für ihre Kinder in Bezug auf Schulunterricht dieselben Rechte, wie M die Wechen genießen. Nachdem t durckaesekt. dak ikre Kinder die Schule ytu.n ku, 0inhr

UWVII VUk IVIIl IVV v'Uk" J..vv ' v (..Jhit in iTinnnnslii entstandene Remeauna

UlllClllUJUl IUCIUCU, UllCUCU icpillt Ul, und es wurde den Narbigen wieder das frühere Schulgebäude eingeräumt. Das ean wurde dann einaeäsckert. DieVoli. zei fahndet auf die Brandstifter. - - E. E. Hayden, der Mörder seiner Frau, wurde am Frettag zu Windor, gehängt. In Shelbyville, Ky., büßte John Vanderheid, welcher im Juli 1880 dle Rebekka Johnston erschlug, an Dernelden Tage fern verbrechen am balgen. - In Sioux Falls, Dakotah, herrscht furchtbare Noth an Lebeusmitteln und Nrennmaterial. t Schulen sind seit längererZeit geschloffen und bercTaftSverkehr hat aufgehört. Seit drei Tagen sind keine Bahnzüge eingetroffen. Dort und in benachbarten Uen verwendet man Telegraphenstangen und Eisenbahnschmel. len zum Heizen. Meilenweit im Umkreise sieht man Nichts als Schnee, aus dem hier und da Baumwlpsel hervorragen.

- Einen gMlichen Tod erlitt in Colo- Kinder bereits hier besindlicher Ausgewiernnh,r n.n.ps.ni, ftAttifh 9iit.iitfi sener eingetroffen, wahrend noch 3 Frauen

ro; s hnmu ktt fnnr di. Maschinerie der Bobtail Schmelsmerke iiiwivi v v v v v v Mf v yy tonr. in ftmr mit DI üitUhm. tfx wurde von den in denWerken beschäkiigten Arbeitern zuletzt gesehen, IS er mit einer Lampe in der Hand aus das grokze Schwungrad zuschritt. Gleich daraus sah einer der Arbeiter einen kopflosen Körper n ,r hRAstn Kike bis Rd., N,

Treibriemen eingeklemmt, hängen, und be stehen wird der dann erst wurde es klar, dab Winerot auf R'st der Bedrängten hierher Kesördert werori.it. .mm.n den. Nebst den erwähnter, ist auch der

( - rjH--vv i kein 6Ani. kein .Laut war - hfirhnr npmnrhn. Man nimmt n. dak " ii-"- - ' I der junge Mann, der einen mollenenShawl um den Hals gewickelt halte, dem Treibriemen unachtsamermeise zu nahe km,db dieser dann den Shaml ersaßle, zwischen sich und das Rad klemmte und den Körper CV;C C,rfioi rtOf.alf tiAtltfTirfi vC7nVY( UilViQ. yntuu nuutiu; vvivu des Unglücklichen zwischen den Riemen und das Rad und wurde abgeschnitten und in Stücke zermalmt gegen die Decke des Ge bändes geschleudert. Außerdem fand man, sobald die Maschinerie zum Stillstand ge c x & v -r. -n. re x v.o rt2i q I '7 7d nach, daß derselbe verschiedene Male den Umschwung mit dem Rade gemacht haben .wii, in dem Dela. rr, Itn.rAn rtninn nnh inrh,n, ivmim v nivi wvii v -wwv .s .Zror .,.0 ,,m t0WN IN Akw Jersey errichtet Wurden, UM dadurck das Nabrwasser verbessern, sind während des lürzlichen Eisganges , ' u---"--n" " II , fortgewaschen w?rden. - Der. berüchtigte Chicagoer Advokat Goodrich, der sich mit Ehescheiltfa hat soeben einen Prozeß mn Irene Worrell verloren. 1876 o lumuc vyüuuiiiy uu uuiuuis um iiikui rrvvH ,:.s,... mrt I VUIVIIIVII ViUUM uuiumuuui iikUM - I ' .1 0 als Advokat beschästigt, damit er sür . "ct-fjciv nr- 4..iic eine ueiuieiuunu eiwuic. li uzi schasste der Frau m den Gerichten von Utah eine Bewilligung zur Scheidung. Da eine solche jedoch in anderen Staaten ungültig ist, weigerte sich die Frau, dem Advokat die Gebühren zu bezahlen. Der I fVT w . tf j Z V 4. a ST 1 oüoioi vernagle nc UN0 oas venent m Chicago entschied, daß Frau Worrell keine Gebühren zu zahlen brauche, da der Dienst, den ihr der Advokat leistete, ihr n,mi-trt, mnriU.lt v, v wuii i - Ein junges, hübsches Mädchen, Na mensEliza I. Mallory, welches alsDienstmagd m der Familie des Herrn Samuel Thompson, eines reichen Bürgers, welcher cinitjc icuc üuniv uuji oinccnncs, no. rnnnn Wit ,tm ,Zn,m r,-ss,i. , : cro .!r.u 2 ni! x n : o rv..v vwt,..., ! .vv ........ iftt vkWfUtiu d'eser Tage lhrem Dasein durch Ertrinken ein Ende. Die Verstorbene, welche man in einer Pfütze hinter dem Hose fand, muß des Lebens sehr müde gewesen sein, sonst würde sie nicht in der nur zwei Fuß tiefen Pfütze etrunken sein, Wie Todesursache lst rathselhast und

auch ein von der Selbstmörderin hinterlassenes Billet giebt darüber keinen Aufschlug. Dasselbe, welches an 'die Tochter des Hauses gerichtet'ist, lautet : Theure

ua k . Ich have 10 viel ttummer, daß ich beschlossen habe, mich in der Psütze hin ter dem Hause zu ertränken. Oh. Louise, ich werde in denHimmel kommen und hoffe. 0a& auch Du einst das Himmelreich erer ' 0en mögest. Ach, ich möchte so gern nach Hause gehen. Lebewohl." Die Leiche des jungen Mädchens wurde mit dem Gesichte nach unten gesunden. Die Sckulfrage in Cincinnatl. Ueber " ' " " zur Vereinigung der katholischen Schulen mit den öffentlichen Schulen bringt der dortige .Volksfreund" die Mittheilung, daß die Befürworter derselben ein Execu llvcomtte ernannt yaven. oas tn emer ersten Sitzung sich dahin geeinigt hat: vorläufig in solchen katholischen Gemein den zu agitiren, die von Schuldenlasten bedrückt seien. Das genannte Blatt fügt hwzu : es sei die Ansicht dieser Herren geCfen nachdem in diesen Gemeinden die Schulen geschlossen und die Kinder unter den, vom Schulrath zu erwartenden, aneymoaren eomgungen m vtt tfmicnu ". ßefcirft seien würden im Laufe der iiiuincn wrneinoen ozm 'vigen Sozialisten.Familien sind gelandet. Die N. Y. V. Z." meldet darüber : Mit dem Hamburger Dampfer Frisia, toel r am letzten Sonntag hier eintraf, sind 13 Familien, respektive 13 Frauen und 33 nebst Kinder wegen eingetretener Krank "!"5 U"b Slerbefälle in Dmstchland ,. . - Ä ! A - & a E u M " A - ? iuaBtUH"n umtutn. ,ut rona, oas qif stge Untekstüdunas.Comile die Uebersahrt h'. vierbwben nun ? O " wiwno , oam '""r,rng " "MI,en un m a genom wen ak. sovaw oem omue oie natqtrv rni , cwn orn 26.3nu 1881 aus Vltona ausge ,:r flf....tt c?. .:.t.tt. . Wttsene August LagemaNN', eMgetroffiN Z ..7'": 'nstr. und h.nt.rlSbt ,n Allna me Frau unb "? R,nb'P Murer ton Prosession d es sehr wunschenswerth. wenn demselben baldmögachit Arbeit zugemiesen v.-r.Tt i cv;..jp r-i.r not. IVMlUt, Der Reingewinn bei dem Opern musikfest in Cincinnati wird auf $7,000, ungerechnet die Theater-Requisiten, welche mehrere Tausend Dollars gekostet haben, veranschlagt. In der Musik bewährt sich . , e i: w -Große Noth einer e'maewanderten Familie. ?!n Danton. Q.. wurde soeben eine Einwanderer . Familie. Namens Geyer, welche erst vor Kurzem aus Deutschland angelangt und der englischen v . , , n , . . Sprache garnicht mächtig lst, ln den durf- " " z . tlgsten Verhältnissen aufgefunden. Weder 1 n r X CV 0 1. . . ".e noai u,,gmu,er,. war im yauie, zn irio liaro vor einigen Wochen, ein anderes Kind ist 5 Jahre alt und kann weder sprechen noch gehen, und um dasMaaß des Unglücks voll zu machen, stürzte vor einigen Tagen em klemesMädchen in kochendes Wasser und starb wenige .,.,. wrtf vermischtes . Ausland. Im britischen Parlament wurde am Freitag Zwange Abend die Berathung über die gsbill fortgesetzt. Um 12 Uhr 50 Minuten brachte der Sprecher des Hauses I . rw v . M P Ofl oen Mckartyyiqen Antrag aus erwer sung der Bill zur Abstimmung. Durch gefallen mit 321 gegen 51 Stimmen. Dann passirte die Bill in dritter Lesung k. wx;,s. .57'.. unv luuiui, uuuueut v(t viuuiuw w, vsw nor Protest eingelegt, mtt nn,M innni mir 9R1 vn,n ?Z i v u. Stimmen angenommen. Der Pariser Jntransigeant" schreibt. Agitator Parnell sei nach Paris zurückge kehrt, um seine Beziehungen zu demjeni I r. . ,r m r gen itqm oer repuvmanliazen Pree, .sF. LX. V,.,- C 9O..ffl H.vRf l ü 1411 UIC UUyC Ull UUIt IUIU V(t.iU, zu erweitern. Parnell's Thätigkeit wird geheimgehalten; doch heißt', es, er werde rechtzeitig nach London zurückkehren, um an der Debatte über die Landbill theilzu nehmen. ES ist möglich, daß dieselbe schon nächste Woche von Gladstone vorae. legt werden wird.

Der Volksraad" des Oranje.Frei staatS, Südafrika, faßte mit 36 gegen 3 Stimmen einen Beschluß, in welchem der selbe seine Sympathie mit den Boers, so wie die Hoffnung ausspricht, daß Groß britanien die gerechten Forderungen der Letzteren bewilligen und PräsidentBrand's Bemühungen für eine friedliche Beilegung der Schwierigkeiten erfolgreich sein werden. Die Boers des Freistaates werden vor den schlimmen Folgen gewarnt, welche eine Ausdehnung deö Krieges für die Weißen in Südafrika haben würde. Privatdepeschen aus Lima Peru mel' den, daß Chili und Peru Frieden geschlos sen haben. Die Nachricht klmgt unwahr scheinlich.

Victor Hugos Aufruf zu Gunsten des unterdrückten irischen Volkes wird bin nen wenigen Tagen erwartet. Eine interessante Erbschaft?geschichte wird aus Königsberg erzahlt. Eine Frau 3; aus Klingershof erhielt von derBehörde : die Nachricht,, daß ihr Sohn, welcher vori ;. 13 Jahren von KSnigsberg ausgewandertM M I j a W a A & - V 1 - A A und in die niederländisch'indische Armee eingetreten war, zu Padang auf Sumatra ohne sonstige Erben für seine Hinterlassen schaft verstorben sei. Das Gerücht erhob den Verstorbenen zum Gouverneur von Sumatra und die Hinterlassenschaft auf zwei Tonnen Goldes. Alles buhlte um die Gunst der früher unbeachteten Frau ; der eine bot ihr eine feine Wohnung, der andere entsprechende Möbel, ein dritter bedeutende Darlehen an. Die Frau war ehrlich und verständig genug, dieseFreund schaftsdienste von der Hand zu weisen und einfach fortzuleben wie bisher, bis sie die Erbschaft in Händen hatte. Diese ist jetzt angelangt und besteht in 7 M. 15 Pfg. Der Berliner Polizeigericht registrirt in seine? trockenenWeise einenUnglücksfall, der ein grelles Streiflicht auf das unter einem Theile der Berliner Arbeiterschaft herrschende Elend wirst. Der Arbeiter Hartfeil- so heißt es wollte am 26. ds. Monats. Abends auf dem Grundstück Ur. banstraße 167163 in einem daselbst sie henden Möbelwagen übernachten. Als er denWagen bestiegen hatte, fand er daseblst einen todtenMenschen vor, in dem er seinen Bruder Theodor Hartfeil erkannte. ilcach ärztlichem Gutachtens vermeide er froren". Welche Summe von Noth und Verzweiflung verbirgt sich hinter dieser kurzen 5!otiz. In der kaum 500 Einwohner zahlenden Gemeinde Eoposile, Distrikt Musile. in der Provinz Venedig, ist ein schrecklicher Unfall vorgekommen. Mit einem Priester der einem auf dem jenseitigen Ufer des Baches Sile wohnenden Kranken das Via tikum brachte wollten, wie üblich, zahl reiche Personen den frommen Gang rna chen und bestiegen deshalb in übergroßer Zahl das Fährboot. Dasselbe schlug um und 37 Personen, in der MehrzahlFrauen ertranken. Der gerettete und verhaftete Fährmann erklärte, daß er sich der Auf nähme der Ueberzahl in das Boot wider setzt, dieselbe aber unter den Rufen : Habe keine Furcht! Der Herr ist bei uns!" sich hineingedrängt habe. Wer Herr" war demnach offenbar nicht bei ihnen. In Löbtau, Sachsen, haben, trotz krampfhafter Anstrengungen der Gegner, die Sozialdemokraten bei ber Gemeinde rathswahl mit 230 gegen 76'Stimmen ge siegt Das deutet aus gute Aussichten für die nächste Reichstagswahl. Der Generalsekretär der Quästur der französischen Kammer benachrichtigte Hrn. Rochefort, daß die von ihm verlangten rückständigen Taggelder nicht ausge zahlt werden können und zwar aus folg enden Gründen : erstens stellte ein Artike des gesetzgebenden Körpers fest, daß jeder in Hast befindliche ZDeputirte ipso facto seine Tagegelder verliert, zweitens war aus seine Tagegelder von Gläubigern Beschlag gelegt worden und schließlich blieb nur ein Rest von 175 Frcö., der im Jahre 1870 vom Mandatar von Hrn. Rochefort erho ben wurde. DaS statistische Amt des Deutschen Reichs hat nunmehr die Ziffern der natürlichen Bevölkerungsbewegung aus allen deutschen Staaten sür das Jahr 1879 zu fammengestellt. Danach waren im Jahrr 1879 zu verzeichnen : 536,118 Eheschließungen, 1,806,741 Geburten, 1214,643 Sterbefälle. Somit wurden im Deutschen Reich durchschnittlich täglich 916 Ehen geschloffen,

, 1. :n und eS starben tag v.mx. Unter den Geborenen sind 70.870 Todtgeborene nr.i es kommen daher, wenn Lt, nur 3,125 Gestordenc(194 .' ju einen Tag deS Jahres. .1 len waren 930,195 männ e blich; von den Gestor 3 .rännlich, 577M5 weiblich. und Qn'.icz'--: Mitgkr?') j'. man Tod N 5 - " ,si" v.'. v. Voi: 1 v: lich DCr; 11 .; V"' 4 . i. m. IKQOI CJnhtr rtfrtrn 1 - - t.. v t . gvinvv )vwv., d. o.f- o;ioz. der Gesammtzahl. Die !Zs t ließungen, welche schon seit 1 idncigen Herabgehen ist. hat fi:; un Vorjahr 1878 wiederum p. ::ürv-:rt (u.n 4.903); hingegen haben 1:) Dir Kurten vermehrt (21.661). und iiZ t7eizer terbefälle vorgekommen sind, 'in I y.so entstand sür 1879 ein we. y ' ihixtt Geburtenüberschuß : 592 ' 56473 im Jahre 1878. Auf ( ; rohncr. kamen 7.5 Eheschließung Geburten, 27.1 Gestorbene. Die jrii'i: Bevölkerungs-Vermehrung be d:r.5 noch 13.2 auf 1000 Einwohner; st den einzeln Landestheilen stets r .schieoen; sie war im Jahr 1873 am denpolnischen Bezirken -Pro- ' if C3osen ; 19.2, Regierungsbezirk Op ' : 16,0 und in den industriereichen Heinischen Bezirken Preußens: 16.1 ; am chwächsten im deutschen Theile der Pro vinz Schlesien: 8.0 und im rechtsrheinichen Bayern : 9.3. Der größte Gründer der Welt, Dr. Stroußberg, Chefredakteur des Kleinen Journals", erklärt in seiner letzten Rum mer, daß er Besseres" zu thun habe als die Rede v. Ludwigs mitzutheilen. v.Lud wig richtete seine Auslassungen vornehm ich gegen die Gründer, und da mag es dem Herrn Strousberg etwas warm unter dem Seffel geworden sein. Da sein letztes Projekt, die Auswanderung nach Brasi ien, so schmählich ins Waffer fiel, so finnt er wahrlcheinlich auf ,,beffereGründungen, die hoffentlich der Aufmerksamkeit des Herrn V.Ludwig nicht entgehen werden. Im AstatischenRubland hat die Hm gersnoth schon soweit UM stch gegriffen,daß äglich Hunderte Hungers sterben. Man begeht Räubereien nur um tn'3 Gefängniß zu kommen und aus staatskoi.ten Nah rung zu erhalten. Mitleid aber auch Em pörung über die Möglichkeit solcher Zu n 2 s. - i in cv-.t v. n v ilullue lm iy. aurounoeri, ergreif! einem wenn man ließt, was Rochefort über die dortigen Berhältniffe sagt. Es heißt da unter Anderm : die Kirghisen und ttalmü aen plündern dle Ortschaften und ermor den die Einwohner, um Lebensmittel zu erlangen ; dle Baschkiren verkaufen ihre Knaben sür zwei Pfund Mebl und ermor den ihreMädchen; diettalmücken graben die Gerippe von ihren lm vongenadre an der Pferdeseuche krepirtenPferden aus und bereiten aus den Knochen die aemablen werden. Kuchen, die ihr Nahrungsmittel bilden ; ganze Ortschaften sind verödet, die Einwohner ffnd entflohen und haben alte Leute und Kinder im Stich gelassen. N cw t . i t-1 vr. n .n.v . , . . ;jn Anoelraazi oieier Juiianoe yak oer mitleidige Ezar allerdings Adjutanten in die von Hungersnoth heimgesuchten Pro vinzen mit dem Auftrage geschickt, unter die Notbleidenden Geld zu vertheilen. Aber was nützen solche Brocken, die bloS hingeworfen werden um den Unmuth der Bevölkerung zu dämpfen aber neues wo möglich noch größer Elend nicht abzuhal ten im Stande sind. Darum beseitige man vor Allem die Uebel,welche solch gren zenloses Elend hervorrufen, und solche Liebesgaben" sind dann nicht mehr nöthig. W . Zur Iudenhctze. Herr Karl Scholl auS Nürnberg hielt kürzlich in Heidelberg vor einer dichtgedrängten Zuhörerschaft einen Vortrag über die sog. Judensrage. Mit Scharfe und doch mit der ihm eigenthümlichen Milde, welche auch Gegner feffelt, verur theilte der Freidenker Scholl das Borge hen der Antisemiten nnd zeigte die Ber werflichkeit der ganzen Bewegung. Der Kern des Bortrags war der Nachweis, daß dieUrheber derSache, welche jeder beiGele genh'.it ihr.Ehristenthum-betonen, mit sich selbst in den stärksten Widerspruch gerathen. Denn das Christenthum wurzelt unzwei felhaft im Judenthum; wer also das Ju denthum schmäht, beschimpft sich selbst in seinem Ursprung. Alle Lehren des Christ enthums, insbesondre die von den Antise miten so sehr verletzte christliche Liebe, stammten aus dem Judenthume (?). Je sus selbst, der erhabene Stifter der christli chm Religion, war seiner Abstammung nach ein Semite, und zwar einSemite von niederem Stande ; er war in seinem gan zen Denken und Fühlen ein Jude, und wollte nichts anders sein, wie er ausdrück erklärt hat. Schließlich zeigte Scholl die völlige Grundlosigkeit der Behauptung, daß die Semiten einer niedrigen Rasse an gehören und deshalb von den Germanen zurückzuweisen seien. Was Einzelne ver brachen, darf nicht der Gesammtheit zur Last gelegt werden. Mögen nach dem Wunsche des Redners seine Worte überall Gehör finden und zur Wiederherstellung des socialen Friedens beitragen !

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