Indiana Tribüne, Volume 3, Number 29, Indianapolis, Marion County, 26 February 1881 — Page 3
Jndiana Tribüne.
Welche KcilKunst sollst Du Bei eintretenden Krankheiten wühlen Z Eine gedissenhaste Beantwortung dieser Frage für alle Gesunde und Kranke. Von Dr. Theo. Neumann.
(Fortsetzung.) Es dürfte kaum nöthig sein, hlnzuzufügen, daß die diätetische Heilmethode auch dieHalsbräune, gleich wie jede andere Entzündungskrankheit, eher alsBlutegel u. Aderlässe mittelst einfacher HaZsumschläge und ganzer Leibeinpackung mit staunenswerther Sicherheit undGründlichkeit heilt ; nur ein äußerst siecher Körper oder bis schon zu weit vorgeschrittene Krankheit könnte zu entgcgesktzten Nesulta!en führen. Die Blattern oder Menschen Pocken, vor denen man sich nachher kömmlicher Sitte stets entsetzlich sürchtet, sind ohne Zweifel, gleich Scharlach und Masern, von der Natur für ein bestimmte Lebensalter eingesetzfe, demnach unter rich tiger Behandlung gar keine gefährlichen Purificationsacte, welche vielleicht zugleich eine Umstimmung der organischen Thatig. keit bezwecken. Ihre lebensgefährlichen Eigenschaften sind erst durch das hinfällige Menschengeschlecht, so wie durch die Arz neiheilkunst selbst geschaffen werden. Die Medizin überläßt die Heilbesorgung im Anfange der Lebenskraft allein und greift erst ein. wenn diese nicht stark genug ist. das Geschäft verrichten zu können; ihre Arzneien sind aber nicht die von der Natur verlangten Hilfsmittel, vermögen also sei nen gründlichen Erfolg zu bewirken. Die feuchte Wärme der Einhüllungen bei der diätetischen Heilmethode lockt den Ausschlag auf die Oberfläche der Haut, welche sich hierbei in ihrem wahren Elemente befindet, und dieAusleerung der schädlichen Stoffe in Form von Eiter geht mit Leich. tigkeit und Lebhaftigkeit vor sich, wobei der Patient vbenein noch eine wohlthuende Linderung des fürchterlichen J.lck.-ns beim Heilen der Pusteln mit in den Kauf bekommt. Jri dieser naturgemäßen, höchst einfachen Weise behandelt, verlieren die Blattern nebst ihrer gelinden Abzweigung, den sogenannten unechten oder flschen Pocken (Varioliden), jeden glfähr lichen schreckhaften Charakter und behalten ungestört ihren rechtmäßigen Auslauf bis zu Ende. In gleicher Weise werden Scharlach. Masern und alle anderenAusschlagskrank heiten durch die diätetische Heilmethode gründlich und sicher geheilt, ohne daß auch nur eine der allbekannten Nachkranlheiten zurückblieb?. Unleugbar schneiden die Krankhei ten der-Ä es chlechts theile in das Wohl und Wehe der Menschen am tief sten, am grausamsten ein ; diese vor allen andern müssen eine gründliche Heilung beanspruchen, wcil von ihr nicht nur das irdische Glück Zi n es oder E i n i g e i abhängt sondern auch das der folgenden Generationen. Was die Medizin bi? heute darin geleistet, stcht mit in's Fleisch gegrabener leserlicher Schrift auf den L-'i bern der Menschheit verzeichnn; ihre eigenen verabscheuungswerthen Heilsysteme haben den verurtheilenden Richtcrpru.b gethan. Eine einfache, aus verschiedene Ursachen entstandene Blennorrho (Schleimflaß) der Gcnita'.ien, welche di. diätetische Heilmethode mit größter Lich tigkeit in kürzester Frist, vollständig beseitigt, wird unter den Handen der medizinischen Praxis häuft,; zu einer lebenslang, lichen Pl.ige, wenn nicht gar etwas Schlimmeres daraus entspringt. Gewis senlose Aerzte haben sich daourch einen Ruf verschafft, daß sie eine Hebung dieses Leidens binnen wenigen Tagen zuStandc bringen, un) die arglose, unverständige Jugend laßt sich von solchen Anlockungen verleiten, um nur so bald wie möglich vor: ihrer Unbequemlichkeit befreit zu werden. Die verdammenswerthen Einspritzungen von Bleizacker, Ziekvitriöl, Sublimat und Höllenstein bewirken diese Zauberkuren; dafür tauscht man aber, in Folge der zer störten Schleimheit, später sich bildende unheilbare Stricturen ein, die nicht blos das Dasein unaufhörlich verbittern, deren gräßliche Schmerzen vielmehr zur Ver zweiflung bringen können und den Urheber verwünschen lasten. Die arzneilichen Heilversuche der syphi litischen Krankheiten ergeben stets traurige Reiultate. Die Medizin erklärt das Quecksilber für das einzige, sichere Heil Mittel, sie will also durch ein fürchterliches Gift eine fürchterliche Kcankizeit tilgen; . fürwahr, ein chauoeryasler scampl z-veie. Unaelhüme um den Preis eines Men sckenledens! Berschlrngt es nicht das
eine, so wird es dem andern zur Beute. Wahrhast schrecklich ist die Medizin in ihrem Wahn : Stoffe, welche jeden gefunden Menschen in Lebensgefahr bringen müffen, als Heilmittel zur Wiederherstellung der Gesundheit verwenden zu fön nen." Liegt hierin nicht der barste Un sinn ? Die Medizin bebt vor keinem noch so gefährlichen Mittel zurück, welches sie für den Augenblick als Heiferin in der Noth erscheinen laßt,' mag die Zukunft auch Wahnsinn oder Tod bringen. Die arzneiliche Heilkunst b-sitzt die Leidenschast. Leiden zu schaffen, und in der That schafft sie so grausige, daß ihr Opfer auf jedes glückliche Familienleben, auf alle Erden freuden für ihre ganze Lebensdauer Ver zicht leisten müffen. Wer von dieser unglücklichen Krankheit befalle . wird, der
schlage den Wacheruf nicht in den Wind: nch niemals einer Quecksilberkur zu unter ziehen, wenn er nicht seiner Gesundheit ein sicheres Grab bereiten will. Die vielfältigsten Versuche haben die Zuverlässigkeit des diätetischen Heilversahrens in allen Arten des verschiedensten Auftretens der Syphilis zur Evidenz be wiesen und hat vornehmlich hier diese Heilreibe ihre glänzensten Siege erfochten Widerspreche? und Zweifler mögen doch keine sich ihnen darbietende Gelegenheit versäumen, um sich von der Wahrheit der Heilungen zu überzeugen; wenn sie die selbe eingesehen, dann mögen sie aber auch dazu beitragen, die Menschheit von der entsetzlichen geistigen und körperlichen Geißelung durch fluchbeladenen Gif'.stoffe zu erlösen. Obschon viele Kinder während des Zah nens erkranken und man sogar in den ärztlichen Todtenscheine Kinder als am Zahnen oder Zahnfieber gestorben erblickt, so ist es doch noch gar nicht erwiesen und sehr fraglich, ob alle j?neSymptome, wie : Unruhigsein, klägliches Wimmern, übermäßige Hitze, Krämpfe u. a. m. wirklich auf Rechnung des Zrhnens zu setzen sind und ob sie nicht vielleicht mit größerer Wahrscheinlichkeit einer Erkältung, Un ordnung in den Verdauungswegen oder andern Ursachen zugeschrieben werden müssen. Dem altherkömmlichen Glauben tritt wenigstens die Thatsache entgegen, daß nicht wenige Kinder in der Periode des Zahnens nicht im geringsten von Un woblsein befallen werden und daß das Durchbrechen der die Mllchzäbne spaterhin ersetzenden Dauerzähne weder von Schmerzen noch von Krankheitsgefühl begleitet ist; ferner erschienen auch die sogenannten Weisheitszäbne (die letzten Backenzähne) p ötzlich und unvermutdet. ohne ihr Kommen anzukündigen. Das schmerzhafte Aufschneiden" des Zahnflei sches ist unmissenichafllicher Blödsinn, ?enn mit einem gesunden Menschenver stände läßt es sich unmöglich fasten, wie der knochenharte Zahn an dem zarten. weichen Zahnfleische einen Widerstand finden finden sollte, welcher seinen Durch .'ruch hindert. Die diätetische Heilme lhode heilt alle diese Leiden mit größter icherhe't und Schnelligkeit. Unter allen Verstimmungen des nor malen Lebens ist wohl keine, welche der Medizin mehr Kopfzerbrechen macht, als ie Heilung eines einfachen Durchfalls, oeil man, wenn keine sicheren Anzügen, oeder in Betracht der äußeren Gelegen leitsursache noch in Bezug auf die Be schaffenheit der Ausleerungen vorliegen, nie dies besonders bei einfachen, mehr )der weniger wasserigen undschmeczlosen. ganz zufällig entstandenen draunenDurch fällen vorkommen kann, ost lange suchen mag, ehe man das passende Mittel findet. Deshalb findet man auch auf den wöchent lichen Todtenlisten größerer Städte eine oerhältnißmäßig große Anzahl an Durch fall verstorbener Klnder. Und doch ist eine solche Verstimmung des DarmKanals durch die diätetische Heilmethode oft in einigen stunden vollständig geheilt. Ich selbst' habe Durchfälle heftiger Art in weniger als 8 Stunden vollkommen be seitlgt. Außerordentlich günstige Resultate er jielt die diäletlsche Heilmethode bei Ver renkungen, Verstauchungen, Quetfchun gen, bei Kiochenbrüchen, äußeren Ent Zündungen, bei Hieb, Stich und Schuß wunden, der äußeren Verletzungen der vaut und aus heiler Haut entstandenen Geschwülsten und Entzündungen. Ein gar nicht hoch genug anzuschlagen der Vortheil der diätetetischen Heilmethode besteht auch darin, daß sie eineRe gelung des Fiebers vollständig in lorer Hand hat, welche Unfähigkeit die Uiedlzin eben so unvorteilhaft auszelch net. Darum sind auch in hitzigen Krank
heiten die Patienten, wenn das Fieber sich
bis zu einem verhängnißvollen Höhepunkte emporgeschwungen, bei dem Unvermögen der arzneilichen Heilkunst', dasselbe zu bändigen und zu leiten, fast jedes Mal rettungslos verloren; wegen dieser Be sorgniß sucht sie daher lieber bei Zeiten noch schwach austretende Fieber zu ersticken und die Krankheit chronisch zu macheu. Ich kann hier nicht unerwähnt lassen, muß sogar ganz besonders darauf auf merksam machen, daß, mahrend der diäte tische Arzt sogleich und ohne Z S' gern beim ersten Zeicüen einer ausbrechenden Krankheit einschreiten und sei. nen Heilapparat appliziren kann, der Mediziner genöthigt ist, erst den vollen Ausbruch derselben abzuwarten, um die richtige Diagnose und die sür diesen Fall passenden Mittel treffen zu können, wo dann gewöhnlich die Flammen schon über seinem Kopfe zusammenschlagen und die $ilse zu spät erscheint; doch ist diesem trübseligen Uebel nicht abzuhelfen, weil man eben zuvor wissen muß, auf welches Organ sich die Krankheit wirft, oder, wie man zu sagen pflegt, was daraus wird! In Amerika ist die diätetische Heilme thode bereits noch vollständig unbekannt, während sie in Deutschland ichon bedeu tende Fortschritte gemacht und eine Anzahl Heilanstalten zur Heilung chronischer Kranth'it aufzuweisen hat, die sehr segens reich wirken. Deshalb erhebt sich diese großartige ud segensvollste Schöpfung mit siegender Gewalt immer höher und töher am dunkel umwölkten Horizonte des Völkerlebens und zerstreut mit dem leuchenden Strahle der Alles beüegenden Wahrheit die Macht des Wahnes und des Aberglaubens, des Glaubens an die Heil krasl der Medizin, und mit jedem, durch diese Heilmethode dem Leben erhaltenen oder auch nur zu rosiger Hoffnung neu erjtarkten Genesenen eitteyt ein neuer Herold der heiligen Sache, die für die Zukunft weder todtgeschwiegen, noch durch Gewalt eingesargt werden kann. . (Fortsetzung folgt.) Frcicö Silbübcstim nungörecht' und Kinderarbeit. Außer der ausländischen Concurrenz führen die Vertheidiger der Kinderarbeit ganz besonders noch einen Grund in' Tressen, und es sind wieder gerade libe rale" Herren, von denen er ausgeht. Der Anhänger des laisscr faire laisser passer stnnerfennen zwar die in vielenBeziehung'N vorhandenen, unmittelbaren Gefahren der Kinderarbeit d. h. lediglich die Gefahren für Leben und Gesundheit, aber wie z. B. Frere Orban im Jahre 1877 in der belgischen Kammer sagte sie sind gegen jede weitere Beschränkung und natürlich erst recht gegen das Verbot der Kinderarbeit aus Achtung vor dem Familienvater." In demselben Sinne sprach in demselben Jahre der fortschrittliche" Abgeordnete Wiggers im deutschen Reichstage von einem "Eingriff in die persönliche Freiheit" derer, die davon betroffen werden. Ja, diese persönllchFreiheit", diese volltönende Phrase, hinter welcher sich schon so oft die niedrigste Selbstsucht verborgen hat welche immer schon der höchste Trumps war, den man gegen den Sozialismus ausspielen zu können glaubte. Was ist denn überbaupt Freiheit? Ist es etwa die schrankenlose Willkür jedesEinzelnen, nach beliebigem Gutdünken alles Mögliche thun und lasten zu können? Diese Ausassung existirt thatsächlich, aber sie ist sehr roh und entspricht allenfalls dem niedriegen Cul turstande eines Nomaden oder Jägervol kes. Denn schon bei dem heutigem Zu stände der Vergesellschaftung entspricht ste nicht der Wirklichkeit ; sonst wäre ja jedes Gesetz rin Attentat auf die Freiheit, weil es dieselbe zum Nutzen der Allgemeinheit beschränkt. Es ist wirklich hebend, wenn man angesichts der brutalen Ausbeutung der Kinderarbeit ausrufen hört : DieFrei heit der Arbeit, des Familienvaters sind viel zu ehrwürdig, um daran zu rütteln". Und wenn man sznst nur mit dieser Achtung derFreiheit esso ernst nehmen wollte; aber während man dann, wenn die Arbeit der Kinder bis zum 12. oder 14. Jahre verboten werden soll, sofort schreit : Die Freiheit ist in Gefahr", erklärt man in den alten "Kaltur"Ländern dem Familienvater, daß sein Sohn mit 20 Jahren so und so lange unter der Waffe dienen müffe. uud die Verpolizeilichang der bürgerlichen Verhältnisse macht überall die bösesten Fortschritte. Nun gar die Freiheit des Arbeiters-! Es ist ein blutiger. Hohn, von einer solchen
zu sprechen, es ist in den meisten' Fallen
eine bewußte Luge, 'Wenn etwa? "dem I Arbeiter geschadet ha, so ist es das lächerliche Dogma des . Manchesterthums vom freien Arbeiter". Das war das gleißne rische Zuckerbrod, durch welches derselbe in immer größere Abhangichkeit hineingelockt wurde, in immer geduldiger ertragene Ausbeutung. Die Arbeit und damit der Arbeiter ist nicht frei ; seine Abhanigkeit ist gegenwärtig in mancher Beziehung noch schlimmer als die des ehemaligen Sklaven, welcher für die Unfreiheit wenigstens ein Acquivalent hatte in der Garantie feines materiellen. Bestehens : der Arbeiter kann und wird nicht frei sein, solange seine Ar' beit eine Waare bleibt, den Gesetzen von Angebot und Nachfrage unterworfen, so lange die Arbeit getrennt bleibt von de Arbeitsmitteln, also so lange der private Kapitalismus, das Privateicenthum von Arbeitsmitteln besteht. Sieht man sich diese Freiheit des Arbeiters" recht durch dringlich an, so kommt sie auf nichs weiter heraus, als auf die Freiheit des Verhungerns ; denn sein ökonomisches Fortkommen ist nur in geringem Maße von ihm selbst abhängig. Das beweisen die Hundertau sende von arbeitskräsligen und arbeitsw'l' ligen und trotzdem arbeitslosenJndividuen, das lehrt jeder Tag mit seinen erneuten Arbeiterentlassungen. Nicht frei ist der Arbeiter, sondern vogelfrei; jede Laune eines Arbeitgebers ist im Stande ihn aus's Pflaster zu werfen, eine merkwürdige Freiheit"! Und was müssen di: Leute wohl sür eine Einsicht oder besser wohl sür eine Moral haben, die sich nicht schämen für diese Freiheit" einen Schutz zu ver langen. Wir haben schon gesagt, das ist blutiger Hohn auf die Thatiächlichkeit, das ist ein ganz gemeiner Kn:ff. um die Arbei ter zu täuschen und in fernerer Kaechtschaft zu erhalten. Dabei haben wir hier zunächst nur der wirthschastlichen Abhäng infeit und Unterdrücknng gedacht, dieselbe dehnt stch aber natürlich auf alle Gebiete des Lebens aus ; sie macht sich nicht min der geltend in der Politik wie in der geisti gen und sittlichen Bildung. Sehr richtig sagte bei der schon vorerwähnten Gelegenheitim deutschen Reichstage der sozildemokratische Abgeordnete Motteler: Wrs die heutige persönliche Freiheit ganz speziell ich möchte sagen in ökonomischer Hinsicht betrifft, so charak terisirt sich diese Freiheit für die Arbeiter am besten mit den Worten : die Arbeiterschaft ist so frei, oaß sie gezwungen ist fortwährend gezwungen ist. unter den ti genthümlichsten Verhältnissen gezwungen ist, ihre Arbeitskraft zu verkaufen oder feilzubieten. Bei diesem Verlausen oder Feilbiet 'n sind die geschäftlichen Verhältniffe maßgebend, aslo unter Umstanden Verhältnisse, zu deren Abänderung c er Arbeiter gar nichts thun kann, von denen er ohne Gnade abhängt, mit andernWor ten total unfreie. Von der Kinderarbeit gilt das zumeist. Würde denn ein wirklich freier. Arbeiter nch jemals dazu verstehen, sein Kind von 10 oder noch weniger Jahren in die Fabrik zu schicken, deren Schrecken und Mühsale ihm, dem Erwachsenen, genügend bekann: sind ? Wer ist wahnsinnig genug, das zu glauben? Unter dem empörenden Drucke der gegenwärtigen wirthschostlichen Ver bältnlsse ist es allerdings leider dahin gekommen, daß mancher Familienvater, manche Mutter ihr Kind in die Fabrik hm einzwingen, aber etwa aus reiner Lust, damit sich das Kind an Arbeitsamkeit ge. wöhne? O nein! Sondern weil der freie" Arbeiter, weil Vater und Mutter keine Arbeit finden, weil sie der Fabrikant theurer bezahlen müßte, deshalb muß das schwache, unerzogene Kind hinein in bn Fabrik, um sich und seine Eltern vor dem Verhungern zu schützen. Denn von bei vielgerühmten Freiheit" kann Vater und Mutter daheim nicht leben, mit ihr lockl man nicht einmal einen halbverhungerten Hund von der Gasse. So verkehrt stch das freie Selbstbestim mungsrecht" in den 'nichtswürdigsten Zwang; so werden die Kinder zu Gegnern ihres freien" Vaters gemacht, so werden sie selbst zu nachherigen freien" Arbeitern herangebildet. Es ist aber ganz die Freiheit, welche die Herren Ausbeuter ia liberalster Weise für sich gebrauchen können. Freiheit, die S i e meinen, tu I h r Herz erfreut." Deswegen mögen sich die Arbeiter nim mermehr die Augen verkleistern lassen von den Phrasen von Freiheit" und Selbstbestimmungsrecht", sondern unermüdlich fortfahren in ihrer Agitation geen die Kinderarbeit. N. B. V. Z.
Mauriee Albrecht,
. Ooritrseliei Zjilninrzt. Office : Noom 54 Gleicher und Sharpc's Block. Chas. Mryrn & Co., eirz?ge deutsche iUnzeigcir - Älcntur für die gesammte deulsch.an'.krikanisc! Preffe. 37 Park New, New Zjork. Etablirt seit 1657. Bevj. F. Grafton. Ctory B. Ladd, Halbes K. Pohnr. , Patent. CommZssäre. Patent e Patzne. Grafton & Ladd. Attorneys und SolicitorS att'kfikzrischer und ausländischer Potente. 412 FÜ! ste tr. Washinqton, D. S.' Skusük'ung des 'vetent ßefc? in a 'e:enmi. tn in der Potcnt Ofsi t und i i ter Surre - , n aucult Cour: der ter. azien. Pnmoiil Ze weiden cecte infendui'g der Postma:k,n frei mittust. Die beste Zcitsckrift-halte sie. Sckön illustrirt. 35, Jahrgang. Der Scientistc American. Ter -cien'.ifie 9 merican ist ein VochLndlan von 15 3 tteit, schön neou.cst in d reich llu tut, d r r.lrt über d,e nu.ste:, rfindutt, en und über dir Foitschritte . K.inst irnd W ss n'cha t sm. I'xri Z .z. vr '.abr, ki.L) für 6 Monare, eins: ließlrch I oit.'. Rabatt für Zlge ten. 5itij-u;e v u nirein IC. R,mitalion pr Pv'tanw is ui-i cn Zliunn & Co., HeiauSösber, 37 Part iioro, iitto i)oil. ?!Vtf iMt i SNr l-eso gen rm rikanische und r.ltl ,141 a,.s!Ld'.s'Se Pa,r,e uvt ' rltn darin Njöh ige Srs"5ru, g ti tel t' rve'dn zu billi gen Be in u g,n brsrr t. Dz ir dem Seien, ,ncAe rican att du ch ns ero-hner Pne e b rannt ge mi i t merken, 'o vi das bi de, ctcfcon dir. i Iction ttt Platt s von große' Z?orll eil. Aus V.riai gn unter "che wir i j?kem Falle ko ste frei, ob ein Patent erlangt rverre" tavt oder t'icht. Auch stnlen wir .e' ermann frri f-i anfc buch über Palentg Qcvc t, HandklZmaiken, und wie u. zu welchenöivstcn r ie elven , rl n, tw rden. Muttil & (so , 37 Park Now, N w ftcxt. Zweig. Osfice, Ecke F und 7. Ltr , Wajl,i'gtkn, D. kj f. f. ' -" ( . 7.M,f? Tt ' ' r:,v.. ,td4Tyy lt. .-sii' iiÄ 3 . sr'zj jt, i ; j 3ssyr.. tKsf :js5;-r.T.V.;;,vr.-;, . -Afü- rV'AV A-'i-i f.i-? .'M a..uV - i T ' - . , '.' A , t- , W ::xvy-: ZZdr Eiscttbahtt-Zcit-Tiibellc. Ankunft und Abgang der Eisknbal'.nzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 10. Oktober 1880. Eleveland, Columbus, Cincinnati und Jndianapol s Eisenbahn. (Lee Lin.-.) Abgang: Ankunft: NYBEr-r S.. 95 2 St St 2 Gif ... 6 55 V itkiioil Äcro n . ..ti.4Bm E G M Sc r ..12. 9Jm Iiid'rlNErp 1.U.S n j U" on ?l ,o .. 3.4S Nm D.iytzn 3t E v's Bm icft & t L Er .i-5 N y & n tfr. 3 c c 7.1 ' A & et L tt-f.lU 6"i N Brightwood Div sion, C. C. C. und I. 4.15 Lm 7.!N,n 6.4 . irn '. b.'2b Um 'i.3 B,n.. .Ul.l.i S!m 12 .'5 Hm 7.20 ö!m ?.55 9irn -.l'm fi.v.hm Vm.. ...... f. N l '.u.S S m. J0AS9?nx 12..1 9im...;.... 3.45 51 Pittöbura, Cineinnti und St. Louis Eisenbahn. (Pa. Handle) .. V ?) & C; 4 . 4 .Ä) j m 31 chm :1cc e e. S .55 8m D C Er .xe. S1' ' ?M D Aee er. 5 3 35 'JJm v Sc eif 3 h b.S ),m Danton Ei exc.S 4.2g M N & "Hfrf ...1?.S1?Im c T Gr e c. S R.4i 91 ) G f ..,l) 5Nm TaotonExercS !!;,st :0.4 .3!m Tcrre Haute, Vandalia und t.Loris lZiscnbahn. 1H i' Iran 7.'0 Vn Zca Ci V, 12 3i - Schnell,,' 3.?0 m SJiJil und "cc.. .'".") Vm Xene Hzute :'cc 4'0 -um Taa vrrreft ..... 5.39ta Racine v.f ...tl.U" Nm ' Mail uud Acc.... 6 40 Nm Cincinnati. Jnd'ancipo'is, St. Lcui' n. Lhicags E.skndahn. (Zincpnati Div sio!i. C & 6 2 2f 3 4.! 5 Vm C nc. Sine rju(tif Vm 'Mi ctMiati ä,c. ß.3 in (Jtjt. & 5t L Vail ? I?m Cd'eago Mail p c Z.W y.m i SSefti rfie F riefe. ?m et. Lou.s Mali.. t.('0 Nm j IS & St 2 2f. .10.15 S? Lafahctte Division. Peo Burl Er.. 7.lv Vm t hic Sctne7,ug-k- ?.ksi Pm hiMa l3t2 oc' .2-, )lm 2 faqefe 31c .. 11.tl)Zm Äestt che E pren. . kl ""m ' Cbieaqo Mail .. j.'l1?! i&i jet" cll.'.u Nm -ico tuxl Es Mü N Jessetsonville, Mad sen u?:d Indianapolis Eisenbahn. -oüthern E-, r 3 1.4 V " . J??d S: Mad I'n.nsi Vrn -cc.t 7.i0.i:rn I I 'd & (die Er 12.2ä Bm Z,id M ib Jla.l I m Ji A N a t- Nm tbend err, v 6.10 ' St 2 & Chr is 1.50 Nm Jk-.dianapoli5, Peru und Chirago Eisenbahn." T, Fl W & 2ap 5x 8A An I Chi Sc Mr Nav cr 3 4 V H, Vl&3nmalW.MKn I X, 23 LaErll.'OBm Cdii?! t c c 3 .25 Nm , Chi $c C ilntl." .f() S), 2 Sc Ulf 8 l'.ÜJ Nm Dei. T & Ft WSx 9.45 Nn Jndiana, Blooming!on und W:stern Eisenbahn. PaerMaileS 7.4, im bur&at35rcc .15Nm Ehi, v-j- excS 3.5" Rm KaTezaeecSll.o Nrn Atli"tic SrZ?".'aik tög'. erc Sonnt 4.10 91m Eafte'n St jf 5.0 Crnc Sp. c-i- ezc -12 3J N
Indianapolis und St. Louis Ei'enbahn. Tag Exrreß. r c. . 3.' Vm N f) Csif 4.10 Am Ls:ai iixxti.... 9. 5 92 ndia apolieAcctt.l)') L A 'ilf s 11.10 Nrn I Tag Ex 5.!S A Cincinnati, Hamilton u.JndianapoliSEisenbcihn. Üla-l St iincinjj 4.1i ?rn I Miil. 1?.'Su lcesmmodation . S.SO Um Westliche Elpreß. 0.4i 31 rn Indianapolis und Pinccnncs Eiienbohn. Mail 'airo .r 7.A rinc,nneScc . .".S Brn ,incenue3 Are .. 4.10 j Matt St Cairo Er 5.35 Nm Indianapolis, Decatur u.Spriagficl Eisenbahn. K'n Elt 'tLEr 7.4Z Bin N l), f .li ?C S an 6 -chlielljug 1,0 Nm Äontejllmz Äcc.'l.w 5 .onteju na .cc. Z.'iO Nrn Sincmnatr Ex.. .12.20 St ue mit r. c. Lehnfenel-Ear. Mrt S.Schlaf. Ägen. Sicit p t ar or.Gar. LXtt-j- täglich.
