Indiana Tribüne, Volume 3, Number 29, Indianapolis, Marion County, 26 February 1881 — Page 2

1 1

, n Q Jndiana Tribüne. :

t ' r '

MleZ

jjjtftfp No. 5 Odd FcllowZ Hall, eine Treppe hoch. Grund - EiJ?zitI)Ultts-, FeuerVersickeruuas- und Schiffi fahrls-Agcntur, Notariatsund GeldGeschäft. Durch mich vcrtr tene Feue?.Vclsich?rungö. Vesellichasten grkören zu den sichersten deeLandes. . SäziffS.Pzssae, P-.ckete. im) racht-Be ör. derung nach und don Zuropa p omvt und billig. Gelder in Betrag' con 5500 bis ;u $5000 nd mehr beschaffe ich -,egcn ante hypothekarische Sichrrb it zu gkwohnichen Raten. Für An und Verkauf van Grund.Vig'nthum, Collcktimcn von Micth;ins halte ich mich bestens npfhlen, soirie für daö Einziehen van Geldern nd Erbschaften in Teu:s.ulan), das Ausfertigen fcon VoZmachten und Zksetzlichn Dokumenten. O ). Bntcs, 41 Park Rom (Times" Building). 'New York. Anzeisten'Agctttur. ij CWGILT EDGE i i r" r n u vj XJ ist ein wirksames Mittel gen Malaria Fieber, kaltes Fieber und verdorbenen aaen. Leberkrankheiten. Unverdaulichleit und Linken erräfte. Es hat nicht seines Gleichen und kann hut$ Nichts ersetzt werden. Ei soll:e nicht ir.it dilli ficn Wischungen von Sxir tuosn, ätherischen Celen . s. ro., welche oft unter dem Namen Bitters vktkaufr erden, verwechselt werden. Zu verkaufen bei allen Apothekern, Grocern und Weinhä.-dlem. XftrtL fnttT.r-nrM I 10 !S?K1&J?? ..r. v rv r uuiia ii Kcndqll's Spttth-Cmc. Daö erfolgreichste Mittel, das je ent. deckt wurde. ES ist sicher in seiner Wirkung uns erzengt keine Kruste. Lieö folgende Beweise : Von Col. L. T. Foster. DoungStowm, Ohio, 10. Mai 18L0. Tt. B. I. Kendall & Co. Meine Herren: Ich batte ein sehr fähige hambletonischeS Füllen, welches ' S sehr doch schätzte, 5 h..tte einen großen Cxath an 1 Um einem GUede und einen kleineren an de n andern, ?le S sehr lahm machte, ich hatte eS unter fcer tf kandluva von zwei alten Chirurgen denen die Hei luna fehlschlug. Eine? kageS las ich die Annonce von endalt's SPath.Heilmittel in der Chlcago Expreß;, ich , - beschloß eS sozleich ,u versuchen und veranlaßt? dre hiesigen Apotheker mir dasiclde ,u verschaffen. S-e aben Older für Z Flaschen, ich nahm sie alle und e. dachte S gründlich ,u versuchen, ich gebrauchte eS der Unweisung gewäß und am 4. Tage hörte das FuZen uf lahm ju sein und die Klumpen mzren gänzlich rer schwunden. Ich brauchte nur ein F.aZche und deS ullen'S Glieder sind frei von lmen und so merch ie die irgend eines Pferdes im gewöhnlichen Zu Ende. Ei ist vollständig geheilt. Tie Heilung war erkwürdig. daß ich zweien meiner Nachbarn die riaen 2 Flaschen i'berließ. welche sie jetzt gebrauchen. Hochachtungsvoll L. T. Foster. Kendall's Spath- Curc für menschliche Gebrechen. PattenS Mill, Washihington Co., N. F., ' 21. Februar 188. . I. Kendall.5l. v.-Geehrter Herr! Ich litt sehr n einer überaus schlimnen Verrenkung am InSchel,und zwar schon se tzehn Monate, als ich mit dem Sebraui von Kendall'S Scath-Cure ansing. Ich hatte zuvor alles Mögliche versucht, aber umsonst. Ihre ix-Kv fcvtrfit tntifi m,rst miktek aus die Beine Vf tf -r . i . , und meinen verrenkten Knöchel zum ersten Mal sett Hausmittel übertrifft es an Wer.'h alle Bisherige. Ihr ergerenster Freund, Rev. W. P.Bell, Prediger der Ful on Str. Kirche. ninr OTfriefeuna tnteßr in etc rear? aar. i Kendall's Spath-Cnre. Man sende Adreffe für ein illustirte Circular. w'l ' - . . pr . t t&H fT DeS nach unserer telnung reuen nxtni) ue Zweifel darstellt. Kein Mittel, für Thier sowohl als ensch, tat sich unseres Wlns je solches enchirre nen Srfolaeö erfreut. Preis N per Flasche. Flaschen 5. Alle Apotheker führen S oer lassen eS sür Tich kommen. Tie Eigen, ihumer schicken S bei Einsendung deS Preises an jede T 4fc 4. . ra a - rf .L..aL .MfTA Adresse, r. . I. ruoau uo., nosvulvv , Vermont. Zu verkaufen in allen Apotheken.

M

i

O

w

e r m i s cS t e s. , Inland. Laut Bericht des Censusamtes in Washington vertheilt sich die Bevölkerung der Union wie folgt 25,520,582 männliche und 24.632.231 weibliche Bewohner: im Lande 43.475.506, im Auslande 6 677,. 360 Personen geboren ; Weiße 43,404,877, Farbige 6.577,151 ; nicht im Stamm verband stehende Indianer und Halbin dianer 65.122; 105.563 Chinesen und 255 anderen Asiaten. Der Chef desStatistischen Bureau in Washington' berichtet, daß der Gesammtwerth der im Monat Januar aus sammt lichen Häfen der Union ausgeführten Brodstoffe 14.939.406 betragen hat. In der letzten städtischen Wahl zu Pittsburg, Pa., hat der Candidat für's Mayor's Amt. Mr. R. W. Lyln, Demo krat, laut offiziellem Bericht, 11,893, der Republikaner Miles S. Humphreys 10,. 330 Stimmen erhalten. In Allegheny, .Pa., erhielt der Mayor's-Candidat Louis Peterson, Re publikaner, 4,792 gegen William Y. Richardson, Demokrat 3108 Stimmen. Das große Eisdoot Ship of the State" schlug am Freitag Nachmittag in der Nahe von Re Bank, N. I., auf dem Shrewsbury River um, ,und die Insassen

wurden herausgeschleudert. Alle entka men unverletzt mit Ausnahme des B. C. Alexander, welcher drei Rippen brach. Zur Bezahlung der Transport.nnd Verpflegungskosten der tapferen Milizen, welche beim Ausstande der Eisarbciter zum Schutz ihrer Ausbeuter in Verplant's Point, N. I , stationirt waren, ha am Freitag Nachmittag der Rath der Supervisoren zu White Plains. N! Y., die Summe von tz),2o3.17 bewilligt. Der Senat der Legislatur vonRhode Island hat am Freitag Abend eine Reso lution angenommen, welche erklärt : Da Irland durch ein Landmonopol, das den Arbeiter zum Leibeigenen macht, sein Lebensmark verliert, und viele Jrländer furchtbare Leiden auszustehen haben, so erklären wir, daß Irland in seiner Noth sich der Sympathie des Volkes von Rhode : Island zu erfreuen hat. Das Haus wei gerte sich jedoch, der Resolution beizustim i men und legte dieselbe am Samstag auf ! den Tisch. ! Die Grand Jury zu Wilmington in Delaware ist auf das Verlangen des Rich ters Comegys, gegen Robert Jngerfoll wegen einer dort gehaltenen Rede eine Anklage auf Gotteslästerung zu richten, nicht eingegangen. Das Delawarer Ge setz, auf welches der Richter seinVerlangen gründete, stammt noch aus den Zeiten der britischen Herrschast, nämlich aus dem Jahre 1740. Während die Grand Jury ich weigerte, auf das Verlangen des Rich ers einzugehen und so den atheistischen Redner der Gefahr der Zuchthausstrafe auszusetzen, ertheilte sie ihm, um ihn vom abermaligen Reden in Delaware abzuhal ten, folgende sonderbareWarnung : Die Rede Jngersoll's hat in den Gewohnheiten eines respektablen Vagabundenthums nicht ihres Gleichen. Er i t ein Erz-Gottes-lästerer, er beschimpft Gott und die Reli gion, und sollte er sich je unterstehen, noch mals hier eine derartige Rede zu halten. so würde ihm begreiflich gemacht werden, daß in Delaware die Gotteslästerung ein mit Gefängnib und Geldbuße zu bestra fcndes Verbrechen ist." Delaware, das edle Reich derBayardö und Saulsbnrys hat bekanntlich die Pett schenstrafe und den Schandpfahl und zwar zwar lediglich für solche Vergehen, die nicht etwa, einer besonderen Rohheit ent springen, sondern häufig nur in Armuth ihrenGrund haben. Zugleich aber müssen dort der Mann, die Frau, der Junge, das Mädchen, welche wegen bestimmter Ver. brechen eine Zuchthausstrafe bestanden, nach ihm Freilassung sechs Monate lang eine ihnen vom Staate gelieferte dunkel farbige Jacke tragen, auf welcher hinten in Heller Farbe ganz groß der Buchstabe 0 (Convict, Verurtheilter, Verbrecher) steht. Wird der oder die Unglückliche ohne diese Jacke betroffen, so kommt eine neue ent ehrende Strafe in Gestalt von zwanzig öffentlich auf den bloßen Rücken fallenden Peitschenhieben. Die Wirkung dieser scheußlichen Bestimmung ist, daß auch dem bestrasten Verbrecher, der sich bessern will, iede Keleaenbeit ha in in Delaware abae schnitten wird und daß auch solche bestrafte

Verbrecher, die sich nicht bessern wollen.

über Delaware's Grenzen ,n die Nachbar stauten getrieben werden. Vom jüngsten, uns nicht zu Gesicht gekommenen. Blumleln aus oer tflur deutsch amerikanischer Journalistik" ersahren wir aus dem Anzeiger des Westens" : Dasselbe nennt sich DysartPost.". (Dysart liegt im County Tama in Iowa). Der Anz." theilt folgende Proben mit : Am mehrsten haben die Zeitungsdrucker jedenfalls von solchen Personen zu leiden, die dem armen Zeitungsmann mit ihrem Wissen, Gelehrsamkeit und Rathschläge trudeln. Wenn solche Leute nur die Balken in ihren eigenen Augen sehen wollten, dann wäre das Schicksal des Zei tungsmannes bedeutend erleichtert." Sehr hübsch ist in demselben Blatte auch die folgende Mittheilung über die Ungunst des Wetters: Durch die anhaltende Winde dieser Woche wurden die Züge verhindert ihren regelmäßigen Gang zu gehen. Am Mittwoch Abend blieb der Passagierzug in einer Schneewehe bis spät in der Nacht tecken. Gestern Abend blieb er wieder lecken und hat bis heute noch nicht einge roffen, heute kam kein Passagierzug vom Osten." Der Bericht über Schulen zeigt, daß schon im Jahre 1790 14 Collegien in den Ver. Staaten bistanden. In den nächsten 30 Jahren stieg die Za)l nur um 13, während in der Periode von 1820 bis 1850 schon 80 neue Anstalten gegründet wurden und von 1850 1880 stieg die Zahl um 251, so daß ihre Gesammtzahl beute 3203 betragt. Sie stehen unter Leitung von 30,368 Lehrern und haben eine Schülerzahl von 156,360. Ihre Bibliotheken stnd 2.187,935 Bände stark. Das Vermögen dieser höheren Lehranstalten beträgt nach offiziellen Berichten, $36,878,213, welche einen jährlichen Zinsenertrag von $2,548, 324 einbringen. Den größten Fond besitzt das Columbia College, ungefähr 5 Millionen Dollars, welcher der Anstalt im letzten Jahre $210.220.22 einbrachte, dazu kommt noch das von den Schülern in den ver schiedenen Departements bezahlte Schul geld mit $110.679, so daß sich die Einnahmen des Colleges auf $321,917.56 beiefen. Whittakers zerschnittene Ohren kosten den Ver. Staaten bisher die Bagatelle von viertausend Dollarsmit der Aussicht, daß weitere zehntausend nachfolgen wer den. Der Gerichtshof, welcher die erste Untersuchung geführt hatte, liquidirte die obige Summe, deren Hauptpost: folgende sind : Der Ver. Staaten Distriktsanwalt Townsend, dessen Leistungen in wenig mehr als Skandalmachen bestanden, er hielt für seine Bemühungen $764; die vier Sachverständigen in Handschriften, die zu direkt entgegengesetzten Befunden gelangt waren $25 bis $100 per Tag, zusammen $1,250; die Rechnung der Detektives, die nichts entdeckt hatten, belief sich auf $525; der Stenograph, welcher das schätzens werthe Material sür das Archiv geliefert hat. erhielt $1.056 und der Photograph $96.. Das Kriegsgericht wird nun von vorne anfangen und wird man ganz zufrieden sein können, wenn die Kstoen des selben den Betrag von $10,000 nicht über steigen. Angesichts dessen ergibt sich fol gende interessante vom W. a E." gestellte Preissrage: Wenn die Ohrläppchen eines farbigen Kadetten $14.000 kosten, wie hoch kommt der ganze Bursche zu stehen, und wie viel ist überhaupt das ganze Institut werth? vermischtes . Ausland. DaS Herrenhaus im Preußischen Landtage hat die Vorlage für einen dauernten ?!euererlaö im Betrag von 14,000,000 Mark angenommen. Im britischen Hause der Gemeinen ist der erste Paragraph der Zwangsbill mit 302 gegen 44 Stimmen angenommen worden. Agitator Parnell betrat am Freitag Nachmittag wieder das Haus der Gemei nen und wurde von seinen Parteigenossen mit Jubel begrüßt. James Stepbens, der Führer der Fenier, erklärt, er habe keine Unterredung mit Parnell gehabt; auch sei kein Fenier im Stande, eine verbrecherische Handlung zu begehen. Der Stadtrath der Stadt MarseilleS. Frankreich, hat mit 33 aeaen 1 ! Stimme beschlossen. Nichts für die Errich ! , A

ilinci eine Stanknilk? h8 n,?s!nvnn-n

i - ' - -r . VV 4V VVIIVII Präsidenten Louis Adolphe Thiers zu thun, da er ein Feiud aller radikalenJdeen gewesen. - Das. Dorf Breniers. im französischen Departement Savoie, ist durch zwei Sckneestürze Zierstört morden, ftfinhofm ' v i W - - u j Personen wurden getödtet. Der am Eigenthum angerichtete Schaden wird aus 240,000 FrS. geschätzt. Eine Versammlung von Bergleuten in South Yorkshire, England, hat einen Antrag der Arbeit gebenden Herren", die Lahnfrage einem Schiedsgericht zu unterbreiten, entschieden abgelehnt. Nach einer Depesche von Newcastle, Transvaal haben die britischen Generäle Colley und Wood beschlossen, nicht eher gegen die Boers vorzurücken, bis ihre sämmtliche Truppen zusammen sind. Das von der französischen Deputirtenkammer angenomme Preßgesetz enthält einen Artikel, welcher den für Preßvergehen verurtheilten Personen Amnestie gewährt. Nur wegen Veröffentlichung sit tenverderblicher Artikel Verurtheilte sind ausgeschlossen. Es wird von Constantinopel tele graphisch gemeldet, daß Rußland den Großmächten den Vorschlag gemacht, es möge statt des von der Berliner Conferenz Griechenland zugesagten G'.bietes in Epi rus, die Insel Candi (Kreta) an Griechenland abgetreten werden. Wie die Pekinger Zeitung" meldet. besitzt jetzt der 10jährige Kaiser Quang'su 329 Gestüte mit 97,756 Pferden und' Fül len, dann 6,732 Stück Kameele, 12,139 Stück Mastvieh und 243.815 Schafe. Wie dasselbe Blatt ferner meldet, bat Kaiser Quang'su im August vergangenen Jahreseine Gesandtschaft an den berühmten Gott der Provinz Kokonur (nördlich von Tibet) abgeschickt, um denselben einige Geschenke überreichen zu lassen. Die feierliche Uebergabe der Geschenke fand am 16. August statt. Am 16. September stahl nach derselben Chronik ein Eunuche im kaiserlichen Palaste einen Theil des dortigen Silber Services und wurde flüchtig. Die , Palastwachen, welche den Dieb ungehindert passiren ließen, erhielten eine schöne Tracht Prügel auf einem gewissen Theile des Körpers. Deutschland zeigt sich auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens immer humaner gegen das Vieh. Neuerdings hat ein Herr Thomas Clarke aus Truro (Canada) dort eine Wagen-Einrichtung patentirt erhalten, bei 'welcher das liebe Vieh fast ebenso comfortable reisen soll. wie' ein Passagier erster Klasse. Dieser sitzt zwar auf weichem Polster; will er aber seine L ibesbedürfnisie befriedigen, so bleibt ihm, w:nn er nicht etwa einen Futterkorb" mitgenommen, meist nur das athemlose Laufen nach der entfernten Restauration, wo er für vieles Geld in der Regel wenige und schlechte Speisen erhandelt. Ganz anders das liebe Vieh. Demselben hängt Futter und Wasser in bester Qualität über dem Kopse, und auf einen Wink, bestend in dreimaligem Brüllen, beeilt sich der Wärter, die Behälter zu öffnen und deren Inhalt in Krippen und Tröge zu ergießen. Beneidenswerthe Ochsen! ' Keine Seekrankheit mehr. Im Mai 1880 machte ein Hr.,Huston eine Coje für Schiffe, die sich selbst balancirt. so daß der darin Liegende immer die gleiche Lage behalt und so die Schiffs krankheit theilwei5 vermieden wird. Der Capitän des Dampfers City of Alexan dria", welcher zwischen New Pork und Havanna' fährt, führte diese Cojen ver suchsweise ein und spricht sich nach neun monatlichem Gebrauch sehr lobend über dieselben aus. Selbst beim stürmischsten Wetter hatten die darin Liegenden ein ruhiges Lager und von dem Werfen und Schwanken des Schiffes wenig zu leiden. Der Boden der Coje ruht in der Mitte auf einem eisernen Bogen und wird durch ein halbovales Gewicht, das an beiden Half ten des Bodens befestigt ist, genau balan cirt. so daß dasSchiff, wie es auch schwan ken mag, die Coje nicht schief stellen kann. Der große Rath von Luzern hat den Antrag auf Wiedereinführung der Todes strafe und Kettenstrafe angenommen. Zu nächst ist hierzu eine baldige Revision der Cantons Verfasiung erforderlich welche t . : V . 7" i f of ii' f i , . rr veive Viraien ausiazneLi. Aucy im ian ton Bern ist die Bewegung bebuss Wie derberstellung der Todesstrafe im Wachsen. angeregt durch mehrere m letzer Zelt vor

gekommene Mordthaten. Bekanntlich ha- l den schon vor zwei Jähren einige Cantone

die Todesstrafe wieoer m ihr Strafgesetz buch aufgenommen. Eine von Prof. B:rtillon aufgestellte Tabelle zeigt die Zunahme derSeldstmorde in den verschiedenen Ländern. Auf eine Million Einwohner kämmen m - Italien 0 in 1864 37 in 1878 Belgien 39 in 1861... 68 iu 1876 England 66 in 186) 70 in 1878 Schweden 39 in 1860 8" ln 1877 O stereich 7 ' in 1960 ...122 in 1878 Frankreich 52 in 1827.... 149 il 1877 Preußen 71 in 1820.... 133 in 1878 Dänemark 213 in 1836.. ..258 in 1876 Ver.Staaten 107 in 1845 163 in 1878 Deutsche2kaat...ll7 in 1835. ...189 in 1878 Schreckliche Ziffern, die mit dem geprie senen Glück der Civilisation schlecht har monlren. (In Deutschland verböten.) An die Frauen. Auf ihr Frauen, helft unö bauen An der Liebe Wcltenreich : ES zu krönen, aus den Söhnen Zieht uns Männer, Helden gleich. Wenn ihr nach des Tage Mühen, nach dem Skladendienst um Brot, An der Wiege eu-eS Kindei weint ob seiner bittern Noth, Sich da Schlummerlied in Schluchzen und in Jammer aufgelöst. Wenn ihr mit der Milch die Thräne eurem Kinde eingeflößt, Denkt, es ist an euren Leihen eurer Männer Feigheit schuld. Darum lehret eure Knaben nicht Ergebung und Geduld, Lehrt sie den Gefahren trogen, füllt ihr Herz mit Helvenmuth, Gießet Haß in ihre Seele gegen die Tyrannen. brüt. Auf ihr Frauen, helft :c. Nicht mit wcichcn Schmeichclliedern singct in den Schlaf sie ein. Singt, wie sich die Unterdrückte aus dem Sklavenjoch besrci'n. Nicht Legenden frömmer Dulder flüstert leise in ihr Ohr, An Rebellcn.Heldenszgen ranke sich ihr Muth empor. Nicht Gebete lehrt sie stammeln, die umnachten die Vernunft, Lehrt sie nicht den Nacken beugen dem Gebot der Pfaffenzunft, Sinn sür Wahrheit, Recht undTugend, Mannesstolz impft ihnen ein, Lehret sie alö treue Kämpen sich dem Dienst der Freiheit weih'. Auf ihre Frauen, helft ,e. An der Hand der Weltgeschichte, die da trieft von Menschenblut, Zeiget, daß den Unterdrückten fehlte jeder Todes. muth. Der das Leben läßt verachten, wenn eö Sklaven. fesseln trägt. Der selbst Weib und Kind als Opfer auf de? Freiheit Lltar legt. Wie ein Brutus seine Söhne selbst dem Sühne. ' to.de weiht. Wie der Gracchen edle Mutter stolz erträgt ihr Herzeleid, Wie ein Winkelried die Speere in die treue Brust sich drückt. Wie der Kämpfer der Kommue stolz dem Tod in'S Auge blickt. Auf ihr Frauen, helft :c. Führt sie an die Prachtpaläste, ws der faule Schlemmer ruht, Sagt, der Mörtel, der die Mauern bindet, ist der Armen Blut. Wie der Geier dem Prometheus täglich neu zerfleischt die Brust, Wühlt im Eingeweid des Volkes Wuchergier mit frech r Lust. Sagt, daß daö Gestirn des TazeS dlutigreth der Nacht entsteigt, Dast daS Roth der Bruderliebe uns den Weg zur Freihe't zeigt; Sagt, daß ihr, die Priesterinnen heil'ger Liebe, nicht erschreckt, Wenn der Weg zum Reich der Liebe sich mit Blut und Leichen deckt. Auf ihr Frauen, helft tt. Hort ihr's rauschen in den Lüften? über euren Häupten zieh'n? Seht ihr, wie der Berge Gipfel blutigrothe Flammen sprüh'n ? Fühlt ihr eure Brust durchzitt??n Wehen doller Lust und Schmerz. Die mit ahnungsvollem Hoffen füllen euer Mutterberz? Glaub .'s, es sind die Frühlingsboten einer neuen golo'nen Zeit ; Ihr die Stätte zu bereiten, auserkürt ihr Frauen seid. Laßt uns nicht vergeblich hoffen, denkt an eure Mutterpflicht ; Laßt euch von der Liebe leiten, holde, Frauen, zaudert nicht. Auf ihr Frauen, helft uns bauen An der Liebe Wcltenreich; Es zu krönen, aus den Söhnen Zieht uns Männern, Helden gleich. K. 93. r i fe f & f. v v i j -

, 1 1

! H f V if rl' V i i i it i . V !l , 5 i ') ii ' l l ty o.