Indiana Tribüne, Volume 3, Number 28, Indianapolis, Marion County, 19 February 1881 — Page 3
Indianer Tribüne.
3
Welche KcilKunst soll Du Lei eintretenden AranKyeiten wäyscn?
Eine gewissenhafte BeantwZrtung diescr Frage für alle Gesunde und Kranke. Don Dr. Theo. Ncumann. (Fortsetzung.) Ist bei arzneilicher Behandlung dem Nervenficberkranken das Leben erhalten, so stellen sich regelmäßig verschiedeneNach krankheiten ein, die man Gewohnheits hal ber für unausbleibliche und gar nicht aus. fallende Folgen der schweren Krankheit ansieht, den wahren Grund aber niemals in unzureichender oder unrichtigerVehandlungswcise sucht. Diese untrüglichen Be weise der nicht vollständig geheilten Krankhcit sind, außer der sternotypen allgemei nen Köiperschwäche und dem AussaUen der Haare, nicht selten bis zur völligen Kahlköpsigkeit : Gedächtniß- und 93er standesschwäche, Melancholie. Momie. Gesichtsschwäche, Blindheit, Schwerhörigseit, Taubheit, Krämpfe des Akagens oder anderer Organe und mancherlei chronische Nervenübel, an denen man oft Jahr und Tag zu labrircn hat und die gar oft lebenslängliche' Erinnerungszeichen blei den. Der durch Anwendung des diätetischen Naturheilverfahrens Geheilte ist von jenen bösen Folgen gänzlich verschont, erlangt nach dem Verlaufe der Krankheit seine vol len, früheren Kräfte sofort zurück, erfreut sich des besten Wohlseins, und nicht der mindeste Nachtheil trübt die wiederherge stellte Gesundheit. Es möge hier ein Bei spiel aus meiner eigenen Verwandschaft folgen, um den Unterschied zwischen Arz neikur und diätelischerHeilmetode recht an schaulich zu machen. Im J lhre 18ÖG hatte sich einer von mei nen beiden Onkeln durch Verkalkung ein gastrisches Fieber zugezogen. Obgleich bei den ersten Anzeichen der ausbrechenden Krankheit Arzneidilfe in Anspruch genom men wurde, artete dennoch dte eloe ln Nervcnfieber und Typhus aus und am 21. Tage seiner Krankheit raffte ihn der Tod im kräftigsten Mannesalter dahin. Ge nau 8 Tage nachher warf dieselbe Krank heit die Tante, die hinterlassene Wittwe, aufs Krankenlager und nach Verlauf von etwas mehr als 14 Tagen war auch sie das Opfer des Todesengels, 5 unerzogene Kinder als vollständige Waisen zurücklassend, trotzdem 2 Aerzten Gelegenheit geboten wurde, ihre Kanst zu üben. Mein zweiter Onkel, der Nachbar des verstorbe nen, hatte sich die beiden Todesfälle so zu Herzen genommen, daß er gar nicht recht froh werden konnte. Die Folge davon war, daß auch ihn nach 2 Monaten das Nervensieber ereilte und zwar in so hesti ger Weise, daß er in wenigen Stunden schon irre redete. Durch den unglücklichen Ausgang der beiden obengenannten Fälle gewitz'gt, wählten wir diesmal kein: Arz neihilse, sondern grisfen. sofort zur diäte tischen Heilmethode und'siehe nach Ver lauf von 14 Tagen machte mein Onkel schon Spaziergänge von einigen Stunden und nach 3 Wochen war er so vollständig hergestellt, daß'er seine gewohnte Beschäf tigung mit vollen Kräften wieder aufneb men konnte. Aon irgend wachen Nach krankheiten, Ausfallen der Haare, Schwä chen :c. war keine Rede, und er erfreute sich seit jener Zeit bis auf den heutigen Tag der besten Gesundheit, trotzdem er schon ein Alter von 70 Jahren erreicht hat. Ungefähr zur selben Zeit trat in meiner Heimathprovinz Oberschlesien der Typhus epidemisch auf. Aus vielen Kcelfen wur den Aerzte und Sanitätsräthe dahin be ordert, aber die Krankheit hatte vor all den Doctorhüten und. bochbetitelten Jün gern derArzneiheUkunstkeinen sonderlichen Respect, der Tod hielt seine reiche Ernte und besonders waren es die besiersituirten Stände, welche die Opfer liefern mußten, denen ihre Wohlhabenheit gestattete, sich mehrere Aerzte zu hatten. Nur der arme Mann war auf die Hilfe der aus Neustadt in Oberschlesien herbeigeeilten Barmher zigen Brüder angewiesen, welche alle Hilfe und Pflege unentgeldlich lieferten. Unü waS waren die Resultate : Während die Aerzte nur'wenige Kranke amLeben erhiel len, starben den barmherzigen Brüdern, welche nur allein die diätetische Heilme thode in Anwendung, brachten, nur sehr wenige und dies auch nur solche, die z'vor erst durch die Arzneikunst behandelt, und dann erst, lelder in vielen Fallen zu spät. sich der diätetischen Heilkunst in die Arme warfen. Wer von Anfang an sich durch die diätetische Heilmethode behandeln ließ, konnte mit vollerSicherheit auf die schnellste Genesung rechnen. t
Eine Lungenentzündung sucht
die Medizin mittelst Aderlässe zu heben; die dabei gebräuchlichen, einfachen und kühlenden Arzneimittel können nicht in Betracht kommen, da sie unschuldiger Art sind und weder zu einer Besserung, noch zu einer Verschlechterung des Patienten beitragen; sie lasien sich durch gewöhn liche Getränke von Zuckerwasser und Fruchtsäfte vollkommen ersetzen. Man ist also in der Hauptsache bemüht, die Ent zündung durch Abzapfen des Blutes des Tragers derselben, zu beseitigen. Mit dem abgelassenen Tbrle des Blutes ist aber die Entzündung nicht aus dem Körper geschafft, den es befindet sich ja die ganze Blutmasse in einem entzündlichen Zustande, und da das übrige Blut von derselben Beschaffenheit i;r, so wäre man zur vollständigen Erreichung seinesZweckes genöthigt, das gesummte Blut dem Orga nismus zu nehmen. Die Medizin erreich! durch ihre Aderlässe eine allgemeine Kcash erschöpfung, und die geschwächte Lebens thätikeit ist nun verbindert, ihre ange fangenen Heilb.strcbungen fortzusetzen; er mannt sie. sich nach dem ersten Aderlass? zu erneuertem Auftreten, so wird sie auch sogleich trieber von der grausamen Heil Wissenschaft durch eine zweite Blutentzie hung zu Boden geworfen, und diesesystematische Todtschlagen der Natarheil kraft wiederholt sich so lange, bis entwe der in Folge von Lungenlähmung alles Leben überhaupt aufhört, oder ein chro nisches Lungenleiden daraus geworden ist. Es bilden sich nämlich' nach einem nicht naturgemäßen Durchlaufen der Entzün dungsstadien in der Linge Verhärtungen, T u b e r k a l e oder-'K n o t e n genannt. welche häufig Athmungsbeschmerden und Stiche verursachen und in den meisten Fällen in wirkliche Schwindsucht übergehen, indem diese verhärteten Stellen allmälich in einen schwachenEntzündungszustand kommen und eitern. Diesen scharsen Eiter schafft aber die gesunkene, Le' benscnergie nicht vollständig heraus, die noch gesunde Theile der Lunge werden von ihm angefressen und, ohne einen endlichen Abschluß in einer radicalen Heilung ge funden zu haben, hält dieser Zerstörungs Prozeß solange an, als noch Lunge vorHanden ist. Wie man eine Lungenentzündung rationell und gründlich heilt, kann die Medizin von der diätetischen Heilmethode lernen. Mittelst alleiniger feuchter Ein schlagungen des Körpers ist diese ungefährliche Krankheit leicht und sicher, ohne die kleinsten uachtheiligen Folgen zu bemeistern, und bringt man diese ungesäumt bei den ersten sich einstcllendenSymptomen zur Anwendung, so wird der Natur ihr Hcilgeschäst in dem Grade erleichtert, daß sebr oft schon in wenigen Tagen der ganze Prozeß naturgemäß seineEndschaft erreicht und der geheilte Patient nichts von seinem Schatze, seinem guten Blute, eingebüßt hat. Ich selbst habe Lebcrentzündung in 48 Stunden in joweit geheilt, daß jede Lebensgefahr beseitigt und der Patient nach einigen Tagen seine Arbeit wieder aufnahm. ' Auch hier kann ich mit Beispielen aus der jüngsten Zeit dienen, um zu zeigen, in welcher Art die Medizin Lungenentzün' düngen zu heilen im Stande ist. Der Droschkenbcsitzer B. von Toronto hatte sich durch Berkältung im Frühjahr 1879 eine Lungenentzündung zugezogen. Ob gleich er sofort Arzneihilfe in Anspruch nahm, führte ihn der Todesengel doch innerhalb 8 Tagen in jene Fernen mit sich, von wo kein Wiederkommen stattfindet. Der Fleischer D. an Ponge Straße Toronto, hatte sich im März 1879 auf gleiche Weise eine Lungentzündug zugezogen. Zwar brachte ihn die Arzneiheil kunst nach 10wöchentlichem Krankenlager in so weit wieder auf die Beine, daß er das Bett verlaffen konnte, aber seine Schwächezustand war derartig, daß Mo nate vergingen, ehe er auch nur einiger maßen seinem Geschäfte wieder vorstehen konnte. Durch die Medizinbehandlung war aber auch gleichzeitig der Todeskeim gelegt worden. Seine frühere ausgezeichnete Verdauung war gänzlich ruinilt. so daß die einfachsten Speisen ihm oft große Beschwerden machten und durch den unvollkommenenVerlauf derKrankheit lzal ten sich Tuberkellnottn in den Lungen ge bildet, welche ihren Z?rsetzungsprozeß alsbald begannen und nach Verlauf eines Jahres, im April 1880 nahm das Grab ihn in seinen Schoß. Der Fleischer F. anong Straße, ZZrkoille war im Juli 1879, im warmen Zustande in seine Els? kammer gegangen und längere öiit darin verweilt. DieFalge dieserUnbesoanenheii
war eine heftige Lungen- und Rippenfell
entzündung und obgleich 3 Arzie all ihre Kunst an ihm erprobten, steckte das Grab nach 24möchentlichem Krankenlager seinem Leiden ein Ziel. Wer trägt nun die Schuld an diesen 3 Todesfällen? Die Aerzte? Sicherlich nicht! Sie haben Alles gethan, was ihre Psticht und ihre Kunst ihnen zu thun gebot. Wer trägt nun aber die Schuld ? Nun! ganz allein die Medizin ! denn sie ist nicht das von der Natur verlangte Heilmittel. Hatten diese 3 Männer, welche in der vollen Blüthe und Manneskraft vom Tode ereilt w'irden, die diätetische Heilmethode in Anwendung gebracht, so waren sie dem Leben erhalten und in kürzester Zeit wieder hergestellt. Wer wüßte nicht, daß jährlich eine große Zahl von Kindern der H a l s b rä un e zum Opfer fällt, weil d?e medizinische Wissenschaft gar keine Idee von einer richlign Behandlangsweise dieser sehr gefährlichen Krankheit' hat. Diese stets verkehrt angreifende veilkunst gibt Brechmit z tel, trotzdem dieKcanlheit weder imMagen, noch in der Speiseröhre sitzt; sie bezwcckl damit blos demNachbar dcs Speisckanals der Luftröhre, zu Hilfe zu elen, um durch die gewaltsameErschütterung des Brechens den festsitzenden Schleim oder verdickten Eiter und das verschließende Häutchen zu lösen und für den Augenblick die drohende Erstickungsgefahr abzuwenden. Hiermit ist aber nicht viel gethan; die Entzündung wird dadurch ebensowensg im Zaume ge Kalten, als durch die gesetzten Blutegel. Die Ansammlungen von Schlum' und Eiter, die Bildung des verflopsendenHäut chens geschehen stets wieder von Neuem und man nimmt natürlich auch wiederum seine Zuflucht zu den unvermeidlichen Vomitiven, bis entweder der gemißhanbellen Natur die Kräste ausgehen und Erstickung eintritt oder eine halbe Heilung erreicht ist. Die Brechmittel, welche , die medizinische Praxis bei dieserKeblkopfentzündung gibt, bestchen aus einem Kupfersalze (Cuprum sulpluricum), das indessen wohl selten vollständig ausgebrochen wird, und' um einen beständigen Brechreiz zu erhalten. läßt sie außerdem dieses Medikament in kleinen Dosen nehmen. Auf diese Weise wird dem Körpcr ein heftiges Gift (dem Grünspan gleich zugeführt, welches an und für sich schon im Stande ist, das Leben abzukürzen ; stirbt der Patient da her nicht an der heutigen Br iune, so fön nen die gefährlichen Eigefchaften des Heilmittels, wasNiemar;d bestrei ten kann, feinen Tod ! veranlassen. Die Medizin scheint hier zu senken : ent weder oder. Wird die Krankheit nach arzneilicher Behandlung überstanden, so hat der Körper lang-Z:it vollauf zu thun, um die Spuren der angerichteten Verwüstungen zu vertilgen, die in außerordentlichem Grade zurückbleibende Magenschwäche zu bewältigen und dieOrdnung einigermaßen wieder herzustellen. Ganz gelingt es woyl niemals; die unvollkommene Beseitigung der Krankheit bringt entweder den acuten Wiederausbruch zu Wege oder' man trägt durch das Verwachsen der häutigen Sudstanz mit dem Kehlkopse ein chronisches Leiden davon, in Folge dessen die Stimme zuweilen einen zischenden oder pfeifenden Ton annimmt; dieserhalb hat man sich an einen Kehlkopfarzt zu wenden. (F rtfetzung folgt.) Daö Reichs - Unfall - VersicherungöGesetz für Arbeiterin Deutschland hat nun end' lich auch das Licht der Welt erblickt uud eS ist gerade so lahm wu sein Name selbst. ES charakterisirt sich, wie der ,Soz. Dem." ganz richtig bemerkt als eine geschickt aus geklügelte Staatshülfe für die Unter nehmer. Die ArbeiterUnsall'Versicherung soll obligatorisch sein, und zu diesem Zveck eine Reichs'vekstcherungsanstalt in Berlin errichtet und deren Organisation und Verwaltung durch ein vom Kaiser im Einvernehmen mit dem Bundesrath zu erlassenden Reglement geregelt" werden. Die Prämien sollen zum Theil die Land armenverbände, zum Theil die Untrneh mer (letztere xAb) ausbringen, dagegen und dies chraklerisirt den Entwurf sind laut 816 Die BetriebZuntttnehmer be rechtigt, den von ihnen beschäftigten Per sonen den Beitrag, welchen dieselben nach Maßgabe der von ihnen verdienten Löhne und Gehälter bei dem Prämienbetrage zu leisten haben, bei der Lohn- oder Gehalts' Zahlung auf den verdienten Lohn oder Gehalt anzurechnend Da haben wir's. Kann der Unternehmer die Sache so ein
richten, daß scheinbar er die Prämie be zahlt, so ist es gut, paßt ihm das nicht, so kann er den Arbeitern den Prämiensatz di' rekt abziehen. Dafür ist er außer wenn der Unfall .durch grobes' Verschulden des Betriebsunternehmers nder, falls derselbe eine nicht handlnngssähige Person ist, seines gesetzlichen Vertreter oder durch Zuwiderhandeln derselben gegen die auf Grund' des 20 Absatz 3 der Gurerbeordnung erlassenen allgemeinen Vorschriften oder besondern Anordnungen herbeige-führt-ist (36) von der Haftpflicht befreit. Das nennt man auf gut bismärckisch ge funden Staatssozialismus." Uebrigens fehlt dem ganzen Gesetzent' würfe die unbedingt nothwendige Basis einer genauen Uafallsstatist.k. Wie man versichert, werden zwar neuerdings auf
Veranlassang des Neichsj-lstizamts bei sämmtlichen deutschen Gerichtshöfen statistische Erhebungen über die Z ihl der auf Grund des Haftpflichtgesctzes zur gerichtlichen Knntniß'gelangten Tödtungen u d Körperverletzungen angestellt und insb sondern über die seit Erlaß des Haftpflicht gesetzt vom 7 Juni 1871 zur Vechard lung gelangten Prozessuc. ; allein es liegt aus der Hand, daß die Ergebnisse dieser Eihebungen zu nichts anderem benutz! werden sollen, als einseitig zur wirksamen V-rtheidigungdesUnfallversicherungs.Ge setzenturfes und seiner Nothwendigkeit, und daß dabei die höderenZwecke einer zu veilässigen Unfallstatistik gänzlich außer Abgelassen werden. Dabei ist nicht zu vergesien, daß die geringste Zahl der vorkommenden Unfälle zur gerichtlichen VerHand lung kommt. Demnach ist das Ganze eitel Humbug. (, Schlagende Wetter. Ein berufener Mann, Holthos, hat kürz sich in Frankfurt u. M. über dieses döse Thema einen interfsanten Vortrag gehalten, dem wir Nachstehendes entnehmen : Um die Gefahren dersslben abzuwenden, könne man drei Wege einschlagen : entweder sucht man das Austrcten der Gase zu verhüten oder dieselben sofort unschädlich zu machen oder endlich die Bergleute durch ein Signalsystem vor der nahen fabr zu warnen. Das beste Mittel gegen diese gefährlichen Gase sei eine gute Ventilation ; aber einesolche läßt sich nicht überall ausführen und manchmal wird durch das Zusammendrängen der Gas? an einem Orte die Gefahr noch vergrößert. Die Warner, welche dadurch, daß sie die An Wesenheit des Grubengases sofort merkbar anzeigen, die Bergleute vor der drobenden Gefahr warnen, beruhen f.,st alle auf dem Gesetze von der Difusion der Gase. Durch eine geignete Vorrichtung wird ein elek trischer Strom geschlossen uud hierdurch eine elektrische Glocke zumLäuten gebracht. Absolute Sicherheit gegen das Grubey gas gewährt kein mechanisches Mittel. Vieleicht ist ein solches von derEhemnie zu erwarten. Man will bereits im Palla diem, das im glühenden Zustande anderen Körpern, also auch den Kohlenwzsserstoffen, Wasserstoff entzieht, ein solches gefun den haben, Nachrichten über Versuche in dieser Richtung lauten äußerst günstig und nur ein Uebelstand scheint bis letzt bemerkt worden zu sein, nämlich die, Ver schlechterung der zum Athmen dienenden Luft. Elnes bleibt jedenfalls bestehen. daß nämlich seitens der Bergwerkbesitzer auch nicht annähernd diejenigen Sicher heitsmaßregeln g 'troffen werden, welche von der Wlsiensmast zur Verhütung der hausigen entsetzlichen Katastrophen geboten werden. Bedeutsame Zahlen liefert der letzte Rechenschaftsbericht der Wiener Findet, anstatt: Mit Schluß des Iah reö 1878 sind verblieben 21,596 Kinder, daaeaen verblieben mit Schluß des Jahres 1879 24.295 Kmder, Mit Scdluß des Jahres im) verblieben logar 26.740 Kinder in entgeltlich r Pflege. Von den mit Ende Dezember 1880 verblieben sogar 26.740 i , rv m mnoer m enlgellttcyer siege. Äon den mit Ende Dezember 1880 verbliebenen Kindern befinden sich gegenwärtig 219 Säuglinge m mndelhause selbst. 8 Kinder im ersten Familienhause in Zillingsdors (Äerein von Krindersreunden ln Wien). 12 Kinder im ersten Kinderasyl in Kahlenbergerdors, (Verein Humanitas"). 147 Kinder ber . cn leiblichen Mittlern, 677 Kinder bei den Blutsverwandten. 55 Kinder bei sonstigen Parieien in Wien und im Wiener Polizejrayon, 12.757 Kinder bei Lindparteien in Nlederösterreich, 11,375 Kinder in den übrigen Kronländern der österreichisch ungarischen Monarchie, 26, 740 Kinder zusammen. Die Gesammtzahl der im Verlause des Jahres verpfleaten Kinder betrug die erstaunliche, noch nie dagewesene Zahl 31.115. Das heikt mit anderen Worten : Das soziale Elend nimmt Jahr für Jahr zu.
aureee. Albrecht,
Du-fcl.'i Ziiliiiarxt. Office : Nooin ö4 ?letchcr und Sharpe'e lock. Chtts. Meynt & Cl eirzige deutsche Tlnzeigctt - Agentur für die gesammte deutsch. an-crikünische Presse. 7 Park Rew, Ncw Zjork. - Etablirt seit 1 857. Bcnj. F. Craston. Etory B. Ladd. Halbst E. Pahne. . Patent. Commissäre. a t c n t c Payne. Graston & Ladd. Attornehs und Solicitc'rö amerikanischcr und ausländischer Patente. ' 412 Fü. sie 2tr. , . Washington. D. C. lusüdung des 'vatknt Gesetze i n icircnwel! der Patent Offt.e und i , Kr unrenr Court der Per. Staaten. Dampl'te verden eaen i u t il V II K O'nstrnAtV.i X.: ..,.fxui ö " " v vjiiuuiivii vcijqiiai. Die beste Zritschrift halte sie. Schön illustrirt ' 35. Jahrgang. , Ter . . i Scientific Americaii. tr Seif irtfic 2!mMirßti ist ?m iinM '. j i - ... .... vuinviuii von l tten, schon gedruckt, und reich .llu':rirt. b rütet übe? die nusten Erfindungen und ühtr i, it-;i. "Nst und 23;fMifchat i.fta. -teü t U ' ia&V" V l,t d 21ona:e, eins5,licß:,ch Z'ert. Rabatt skr Hüt ten. Cmvine ')!u n,,r l.i rca :'qo, " , .. : - . u.iiauun pvr Poitanw ls um 'cn Äunn 5 Co.. Herauöücber. 37 Pzrkow. 'J,(io 3)o:t. ;, "BUWV' SlVlf iMIMf m beso en ctmnkenische und .5.. länfcifie Patente vS keben vui.i ....juy iHc vifTttcrurg crente weiden tu d.lli gen ide.tn u gen btfcr. t. Da in dem Scient'ncBe. rtean alle du ch uns eroibnen Pa:e"te b-kannt ae m t werte,-, o ist daö bet großen Cirkulation tcl Isttt-ö von grofjfm 3?ortKiI. 2inf 2erlai flen uiitenitche:i wir in jedem alle, ko sten srcl. ob ein Patent erlangt rrerderi kann oder richt. Auchschiäen wir .e ermann frei ursrHan. buch über Patentgrtze. Cave-tS. Handelsmaiken. und w u. ,u wklchenosten dieselben rlanpt werden. Wuun & (5o . 37 Patt Notv, 5!'.k, Bork. Zweig. Office. Eke F und 7. Str., .Washington. D. : .I f ss n ir r 'VIIVl 41, Ankunft und Abgang der Eiscnbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 10. Oktober 1880. Eleveland, Columbus, Cincinnati und Jndia'na pül'.s Eisenbahn. . (Lee Line.) Abgang: Ankunft: Dayton & H vi .11.1S Lm Bost & -t LEr 6. 5 9Jrn H V & (St i c c 7..S Nm 1 91 A etfi CrjtitO .53 N Vrightwoyd Div sion, C. k. C. und I. 1 4.15 Vm .7.15 mm 6.4i m ti.?Ü Nm 11.05 Cm 11.1a 12 50 Kni 7.20 Nm 4.C5 Nm 3.45 ?m.. ö.Z'Vm.. l.3'- i'rn.-. 12.: Km.'. .. . 6.05-92m ... P.15 N ..:10.W N 3.55 N Pittsburg, Cincinnati und Ct. LouiS Cisenböhu. (Pan Handle ) Z N D B Erk- S . 4.20 Hm 1 R chm Acc t c. B 9Crn D C Ex ,xc. SU iK 9?rn 91 crf .. -1?.1Ü 3lm R D Acc ex. S 3 45 Nm 6 & H Er ejc. S 5.4(1 Um 9 & 50 Cif 8 D 5.4.1) Nm I N Z) ä7 C;f ...10.45 Nm ivalon exe. 0 .zu m DautonEr e cS jl2llNm ,nke.e Terre Haute, Vandalia und St.LouiS Eisenbahn, M'il Train ..... 7.Z0Bm Schnellzug f .... 4.'0 V Mail und Äcc....iN.W V Tag Expreß 5.3', N Mail und Acc.. . . .40Ä Tag Er-i- r, h... 12 25 91 Terre Haute icc. 4 0 Nm Pacific 3 ...11.0 Nm Cincinnati, Indianapolis, !St. LomZ u.-'Ctlicaso rc : r 1. . t ic 1 : i sr . r- ' viijcnoauu. xuuuiiau a;ioiIOU. .1 E LFzLj- 4 4.15 8m C'ne. Cchnell,u.7 7.? Shi. St St 2 331 cill? 5 Km Wenl'che E rretz. 65 9i'm iStrctnNfltt 2lCC.. 6.3SBM Chicago Mail v e XiO Nm St. Lou:S Ma:l..'S.l'Nm CEtLFLi..iaöR Lafayette Division. Peo Burl Ex.. 7.0 rn ,m,k,- tW nel 9S Vtn Chlc Schnellzugs 3.K0V Lafayette A?c ...11.lBm Chicago Mail .. ?..'VN Peo & tiurl Qt 5.40 N f M V V ' W Westliche E.xreß. 60 rn l g t 8 r cll.VO Nm Jessersonville, Mad son und Indianapolis Eisenbahn. ' -outhern E".f i 40 n Jnd Sc Mad Ma?l'0.00L a& vt Acc.f S.. 7.10 $m Jnd Mad Mail 3.30 Nm Ädend Ex, v 6.30 Nm Jnd Chic Ex NYNffE f.. 6.55 St L & Cht F i:f 10.50 N Indianapolis, Peru und Chicago Eisenbahn, r.ffr Wd LavSx 7 3Bil , Chi GkRap Cr 4.M M CGMallll.20 V , ftt 23 Sc LarSxll.lV 83m ff fti Vt Ex c c 3 6.10 Nm , Chi & j C Mail. .s0 Nm Q, ZSc C Cxi 0 11.10 Nm Det. T II WEx 9.35 N Jndiana, Blooming!on und Western Eisenbahn. PaeSrMailexS 7.H, 8m Atlantic CrMail Burä R JZx-j- ce'l.O'Nm Chamvcc-k- excS 7."0 Nw KaTeae-t-ecS 1.25 Nm tSgl. ere Sonnt 5.40 Nm Eastern St S Cx f 4.10 m Cinc Specf exe S12 35 N Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. Tag Exrreß. rc. 7.45 m I N N Ex-j- 4.10 Vm Loeal vfn..'.. 3. '5 Nm 'ndia.iapoliöAcctl.W ?A D rr s 11.1v, Nm i Tag Ex :.. S.55 m Cincinnati, Hamilton u.?ndianapczI:sEisenbahn Mail & 5tncinEx 4.1i 93m I Mj! 12.15 Äccommodation . S SO Nm Westliche Qi?xt. 10.25 Nm Indianapolis und Vincenneö Eisenbzlzn.''' Mail & iaira 7.30 Sti j LincenneSAcc ..in.iyjim LincenneS Acc .. 4.10 N.A i Mail Cairo Ex ö.Zz N Indianapolis, Decatur u.Springsielv C i-eubat). St in Cityk st22j 7.4 Lm', Dhila Ex 4. in m Jtan -chellzug 1 l.S Mim Monteiuma cc. 10.40 85m iontejuna acc. 3.im j tt'ncmnatt Cj.. .12,20 5? Züge mit r. c. L?h.i essel-Curl , Mit . laf.Wagen. ' Mit r t ar:or-Car. . Att ? täglich. ' "
P
. .' ..- :.- f ?;TiS. ' ? : . .... , ' . - 'J4 f -y-'',-:"'-'..,. ., ,A , i 4 , ÄT-? fAj."7 7:f-TL -sgszsF::. ki r-yjr7r'ii f-bi;fy.,v,, k ., j t . '.. : -'r . f jyJi ii KWLDch - - i Vfj -J.iyjT- -T.-fc - -: r-r-t' vikisi; A ,--?-VrV :-Zm-j-' Ji.
rr ? ? i
vunmuw
V.VVH4jM fjv
NVBEr-k- s.. AAS Srnlfi St L ... 6.5 Union Acrom .'. . Ö.45 Bm G 0 3JI & ;t r 12 N I"t,'rl5NMrp t.tBm I U,on A com.... 3Ab U2
