Indiana Tribüne, Volume 3, Number 27, Indianapolis, Marion County, 12 February 1881 — Page 3

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Indianer Tribüne.

Welche KeilKunst sollst Au bei eintretenden Krankheiten wählen Cine gewissenhafte Beantwortung dieser Frage für alle Gesunde und Kranke. Von Dr. Theo. Neumann. Der Mensch ist von der ersten Stunde seines Daseins von der Wiege bis zum Grabe stets von allerhand Gefahren umgeben, welche seine Gesundheit, sein Leben bedrohen ; denn der körperliche Bau ist fortwährend allerlei kleinen Störung: ausgesetzt, welche Temperaturwechsel, un gesunde Bestandtheile der Luft, Witterungseir.flüsse, fehlerhaste Bekleidung, in den Nahrungsmitteln enthaltene naturwidrige Substanzen, sowie auch Geistes spannung und GemüthSmallungen herbei führen. Außer diesen oft nicht zu umgehenden Nachtheilen kommen noch andere hinzu, welche in den verschiedenen Er werbszweigen und Berufsstellungen der Menschen liegen; solche Personen sind

möglichen Erkrankungen ausgesetzt, weil

die Abwehr ihrer Veranlassung für sie eine Unmöglichkeit ist. Der fleißige Schneider kann sich durch anhaltendes Krummsitzen Unterlcibsbeschwerden zuziehen, der Chemiker kann

durch Einathmen vonGasen undSäuren

der Lokomotivführer beim Wehen eines ihm entgegenkommenden, die Brust aus

lrocrenoen ) twlnoes den Ansau elner

Lungenentzündung nicht vermeiden, Ma ler und Bleiweißsabrikanten fallen haust

gen Koliken anheim, der Bergmann zieht sich schleichende Leiden und Suchten zu.

Weißglasmacher, Feuervergolder und Spiegelfadrikanten vergiften sich durch Einathmen von Arsenik und Quecksilber'

dämpfen; der .pflichtgetreue Arzt, der

seelsorgerliche Geistliche und der dienstwil

lige Krankenpfleger dürfen die Gefahr des

Krankmerdens nicht scheuen; ihre Beruss

Pflicht gebietet ihnen auch an das Bett

eines mit einer ansteckenden Seuche Bebaf

teten zu treten, und so sehen wir mit vielen

Gewerben, mit mancher Lebensstellung zu gleich auch eine Bedrohung unserer Ge sundheit verknüpft.

Bei so häufigen und oft überwiegenden

Feinden gegen unsere Gesundheit wäre ein Aufbau des Lebens gar nicht möglich.

wenn nicht eine andere Kraft diesemFeinde

wirksam entgegen arbeitete. Diese Kraft

ist nichts anders, als: die Naturkraft oder derL ebenSerhal'tungs-

trieb, der unaufhörlich bemüth ist.

Schädliches aus unserem Körper zu entfer nen und die entstandene Unregelmäßig leiten wieder auszugleichen. Die Naturkraft oder der LebenSerhal

tungstrieb vermag allen vorgenannten und unzählig anderen, die Körperfunctionirung störenden Eingriffe, vorzugsweise den

unausgesetzten, nicht für die Dauer die Waage zu halten, in Ansehung des schwächlich gewordenenMenschengeschlechts

aber noch weniger die ausbrechende Krank

heit zu bewältigen ; eine directe Hilfe isi

eine unumgängliche Bedmouna und es

muß deshalb die Heilkunst angerufen wer den.

In einem solchen Augenblicke tritt an

jedenMenschen die ernste Frage: Welche

Heilkunst soll er wählen? Allo

pathie Homöopathie Wasierkur

Elektrizität Magnetismus odr Baun

scheidtismus? Denn bei der Wahl der

Heilmethode handelt es sich um die wich

tigste Lebenssrage. handelt es sich ost in

den meisten Fällen um Leben und Tod.

Würde Jemand in einem so wichtigen

Augenblicke mich um die Wahl der Heilar

befragen, so könnte ich ihm nur antworten Wählet keine von Allen, sondern wähle einzig und allein d?e diätetische Heilme thode, denn sie ist die beste und sicherst

Heilkunst unter allen bis jetzt bekannten

Heilarten der Welt Das Warum will ich in Nachstehen dem erörtern und die Beweise durch Bei

spiele erbringen. Unstreitig die größten Feinde unseres Lebens sind die sogenannten nervösen Fie ber und Entzündungen. Nach ihrer ver wirrenden Ansicht theilt die Medizin ihre Fieber in Ordnungen, Gattungen, Arten, Unterarten und Spielarten, als Faul-, Nerven-, Saburral, Schleim, Gallen-, Wurm, Wechsel-, Brech-, Schweiß-, Schlasfieber u. s. w. Da gibt cS ferner: einfache, zusammengesetzte, anhaltende, aussetzende, entzündliche, rasch und langsam verlausende, regelmäßige und unregelmäßige, ursprüngliche und abgeleitete und andere Fieber eine überaus reiche Auswahl, zu deren Studium viel Zeit ge hört. Conscquenter Weise hat die Medi zin, gleich wie bei den Fiebern angegeben.

e nach dem Sitze der Entzündung beson- In Nervenfiebern ist die Thätigkeit der

dere Krankheiten angenommen und deren Haut außerordentlich gesunken; sie zeigt

Ursprung undEigenschaften zu weitschwei' sich trocken, starr und heiß, und im Innern figen Krankheitslehren gemacht, welche am des Körpers conzentrirt sich eine überKrankenbette schwerlich einen Anhalt oder mäßige Hitze, welche das zunehmende FieVortheil bieten; sie unterscheidet in ver- ber bis ?zur höchsten Höhe emporgipselt, schiedenen Arten nur Nebenarten : eigent- ohne daß die ohnmächtige Medizin e3 zu

iche und uneigentliche, active und passive, hindern vermag. Wahrhaft haarstrüu-

reine oder zusammengesetzte oder gemengte, bend ist es, einen Patienten in solchem

faulige, nervöse, Catarrhalische, rheuma- Zustande zu sehen : sein Getränk ist im tische exantematische, heilsame und nach- Stande, den brennenden, verzehrenden theilige Entzündungen u. s. w. Das rich Durst zu stillen, die furchtbare Hitze er tige Erkennen dieser mannigfachen Sorten zeugt Geistesverwirrung und Irrereden, bereitet den Aerzten ost große Verlegen dem unter den wildesten phantastischen

heiten und gibt zu vielen Irrungen und Bildern ausbrechender Wahnsinn folgt, so Widersprüchen Anlaß. daß die wachsamste Beaufsichtigung mit

In Krankheitsfällen bemerken wir, daß Zuziehung der kräftigsten Zwangs und

sich die Hautexcretionen augenblicklich ver- Sicherheitsmaßregeln nöthig wird; ent-

mindern, in höheren Stadien des Krank- setzliche Krämpfe stellen sich ein und der

seins sogar fast ganz verschwinden; die Lebensunterhaltungstrieb kämpft mit verHaut wird starr und trocken, und nur bei zweiselter Anstrengung um hilfreiche Un-

einer günstigen Wendung, bei eintretender terstützung flehend.

Krisis oder der Entscheidung zum Besser- Was thut hier nun die Medizin? An-

werden nimmt sie ihre normale Zeucht- statt die innere Hitze nach außen abzuleiwarme Beschaffenheit wieder an. v Es liegt ten, anstatt ihre Hauptbestrebungen aus

auf der Hand, daß, wenn bei den ersten die normale Wiederinstandsetzung des Merkmalen eines Krankseins der Haut die Hautorgans zu richten und unmittelbar feuchte Wärme, welche sie zu ihren Verrich- darauf zu wirken, und zwar nicht bloZ auf t'ingen nicht entbehren kann, ungesäumt handgroße Stellen,! wie sie es mit ihren zugeführt wird, dieselbe auch die Fähigkeit schnurrigen, die Haut zerfetzenden Senfbehält, ihre Funktionen fortzusetzen und pflastern und spanischen Fliegen hinrei-

die in der Ausdünstungsmaterie befindli chend zu thun meint, sondern im weitesten

chen Stoffe, welche sich während des Umfange, trägt sie durch ibre innerliche

Krankheitezustandes in verstärktem Maße Arzneimittel sogar noch zur Vermehrung wahrnehmen lassen, unausgesetzt abson- der Körperhitze bei; denn Opium, Kam

dern. pser. Mo chus, Bibergeil, Phosphor, stin-

Durch die BeHandlungsweise der Arz- kendes Thieroel und Teufelsdreck erhöhen

neiheilkunst aber wird die Naturthätigkeit ungemein die Empfindlichkeit und Reizung

durch allerhand Störungen und falschen des ganzen Nerven und Gesäßsystems,

Eingriffen in ihrem Wirken stets unter- daher auch heftige Nervenfieber gewöhnlich brachen, so daß sie ihre Schuldigkeit nicht ein tödtliches Ende nehmen. Wollte doch

bis zu Ende fortsetzen kann. Die Folge die Medizin den unglücklichen glühenden

davon ist. daß Entzündungen unreael- Kranken wenigstens in ein kaltes Bad

mäßig und unvollkommen verlaufen und setzen, um ihn nicht lebendig verbrennen

können entweder durch Ueberhandnahme zu lasten ! Sie bequemt sich indesten nur

der beträchtlichen Hitze, welche sich dabei zu mit Eis gesüllten Blasen, um das Ge-

entwickelt, in Brand übergehen, der das Hirn etwas abzukühlen. Absterben des Gliedes oder, wenn es ein Welche Wohlthat wird dagegen dem in inneres Organ betrifft, das Verlöschen den trocknen Betten schmachtenden KraN' des Lebens zur Folge hat; oder sie hinter- ken durch die feuchten Einhüllungen deL lasten Verwachsungen, Erhärtungen, Läh Naturheilverfahlens zu Theil ! Die Haut mungen oder auch fortbestehende jauchende saugt begierig das ihr gebotene Labsal Verschwörungen, welche organische Zer- zur wirksamsten Milderung des stark gestörungen stnd, die denGrund zu Schwind- steigerten Fiebersein, Hitze und Durst suchten legen. Durch den unvollkommenen vermindern sich, der Leidende bleibt ruhig Verlauf der Krankheit entsteht auch eine und bei Bewußtsein, die Haut bewahrt im unvollkommene Genesung und trotzdem die feuchtwarmen Zustande ihre unausgesetzte Krankheit glücklich überstanden ist, fühlt Thätigkeit und jede Besorgniß vonLebenssich der Kranke doch nicht gesund. Da gefahr verschwindet. Weiß 'nicht schon bleiben die sogenannten unvermeidlichen jedes Kind, daß man, wenn es brennt, Nachkrankheiten und Schwächen zurück, löschen muß, daß dazu aber auch Master die ost Wochen, Monate, ein Jahr und und nicht Oel daS beste Mittel ist ?

(Fortsetzung folgt.)

Urtheile eines DichttrS über die Frau

enstimmrechtöbcwegung.

darüber hinaus andauern. Die meiste

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miiielu Arznei oeyanoenen ranren er-

langen den Besitz ihrer vorherigen unge trübten Gesundheit nicht wieder und na

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rncrriim maji, wenn uic uoer,ianoene Niörnlierne Biornson. der nordiscke

Krankheit länger als 4 Wochen gedauert Dichter und Republikaner, sendet an die

9QIie- N. Fr. Presse" in Wien Berichte über Zur klaren und deutlichen Veranschau- f.;ne ammfainiAen Erfabrunaen und Er-

lichung des Vorgesagten möge hier die r.bnifff.bie sebr interessant und lesensmertb

iöcrjanbrunötoeifc Der OTebiiin in einigen sinb. Als er in Boston war, wohnteer -fl . ! i r n I "

auflcmcin ociannienKranigciicn circicuc auch einer Sitzung des dort zur Zeit tag. finden, um m chlagenden Beispielen die enden Frauer.congreß es bei.Er schreibt daVerkehrtheit dieser Heilkünstelei zu offen- 5. f (Y P II w r n . t

" 'zuer Csaai mar uoeriuuk : im nam er

Das Nervenfleber, von dem die wartet, Gesichter von der großen Familie Medien eme Menge Arten und Abstufun- bcr überspannten Emancipirten zu sehen gen aufzählt, fiter dessen eigentliches ober nein! Da waren kluge, aufgeweckte, Wesen ste jedoch, wie beiden meisten engerische oder seine, gedankenvolleFrauen, Krankheiten, noch im Unklaren schwebt, ist Me hier Versammlung hielten und das

keme primäre, fondern eine aus andern will ich sagen : Die Stunden die ich hier Leiden erst hervorgegangene Krankheit, verlebte, waren die schönsten meinesLebens, also eine Verschlimmerung der ersten, da- x.nn : m;, in der ukunst. Z)u

her man auch zu sagen pflegt, daß stch ein sten Frauen Amerikas mit gediegener

neroo,er Juuano enlwmen ,yave. as Bildung, weltersahren und belesen, manch vßi.zit- :n .ir.i...i(. v . rv l 1 1 '

1 Mi groöieniyeus oie ge dem Doctordiplome, erhoben stch hier

a:,cy veyanoeiler ganrljcyer uevel; es nacheinander, um mit Tüchtigkeit, Wahrkann im ungehmdertenWeitergreifen einen haftigkeit und einnehmender Ueberzeugung anstoßenden Charakter, den Typhus, an- ber die vorliegende Sache zu sprechen, nehmen, m welchem Falle es zur grasst- Zwei Thema lagen vor : .Die Bedeutung renden Seuche wird. Gleichfalls ist lie der este" und Die aeistiae und körver.

Cholera die höchste Stufe der gastrischen che Pflege der Frauen. Das erste Krankheit und beide können weder sich bil- urde in einem vortrefflichen Vortrage den, noch m so hohem Grade tödtlich wer- beleuchtet, welcher historisch und psycholo den, wenn zur rechten Zeit die rechten Mit- aisck die Bedentuna der aroken nationa.

tel angewandt werden. Leicht und sicher Un Feste hervorhob, bei welchen das Volk hebt im Ansänge das Naturheilverfahren ttie bei Familienfesten sich versammle. Die die gastrischen Krankheiten, mdem es die .,. edinauna zur Abkaltuna von

sie veranlaffenden Unreinigkeiten vollstän- m,n müsse sein, daß die Ursache, der w e v, j. orn & w I " ' " '

Dia aus oem Nlliurttuzrn oege aus oem Gegenstand derselben wahr und bedeutend Körper entsernt, so daß der Krankheit und somit im Stande sei, die Ehrerbietung augenblicklich m der wirksamsten Weise und Dankbarkeit zu erhöhen. Man solle jeder Halt zum Fortschreiten genommen deshalb die öffentlichen religiösen Feste, st , M)hrthir iinm Anlii4i " u t J t r

ff Nick ..ich7ii?: 'Iche m tn mauUn be,.w. daß

Arzneiheilkunst mit ihren Brech. und Ab- oll a:s 'cemcy unrer uns flcuoi yaoe, füdrmitteln nicht halb, und die im Körver abschaffen, da die Mehrzahl der Amerika-

zurückbleibenden Unreinigkeiten schaffen ner das nicht mehr glaube; man solle den

progreNiv die lebensgefährlichen Symp- Smn der Menschen Nicht abstumpsen da tonte, welche die medizinische Praxis nicht durch, daß man mit ihren Gefühlen spielt. zu verhüten verstand. Wenn die Rednerin über Religion sprach,

so dachte sie nicht an dieses oder jenes Glaubensbekenntniß, Religion waren ihr

die Gesühle und Betrachtungen, welche den

Menschen heben und sameln im Glauben an die wirkenden Kräfte des Lebens, in

Freude über das, was groß, edel und ewig

sei. Der Vortrag wurde mit Jubel aufgenommen und vielfach mit großer Redefertigkeit discutirt. Niemand sprach vom sogenannten christlichen Standpunkte, son dern von dem der Unitaner (die an den schaffenden Geist glauben und hier den Anderen gegenüber Christen" genannt werden) 'oder von einem ein rationellen Standpuu.'te. Ein weiblicher Docter hielt nun einen Vortrag über das zweite Thema. Die Dame sprach eindringlich und lebendig über die Art, wie Frauen erzogen und ihre körperliche Entwicklung gefördert werden sollte, und als ich den starken Beifall vernahm, womit die Auseinandersetzung entgegengenommeu wurde, da begriff ich, daß es die Frau selbst ist, welche die Modedame abschaffen wird, sowohl den zierli chen Typus des willenlosen, unthätigen, frommen Wesens, als auch die pikante, ewig sich selbst ausstellende Puppe, welche

wir Männer uns selbst für unsern Frieden

und für unser Vergnügen erzogen haben. Eine ältere Frau nach der andern

lieferte nun ihren ihren Beitrag. ES ist nur eine Frage der Zeit, daß die Regeln,

die mit den menschlichen Ausgaben über einstimmen und durch ein einfaches Natur

aesetz begründet sind, allgemein und die

Frauen, welche dieselben verletzen, als Un würdige aus der Gesellschaft gestoßen wer

den. Und das geschieht, wenn die Frau ihre eigene Angelegenheit selbst in die Hand

nimmt." Dazu bemerkt der Freidenker ganz tref send :

Wenn unsere deutschen Kraftmeier die

mit angeerbter Brutalität stch über die Anstrengungen der Frauen im Sinn der

Gleichberechtigung beider Geschlechter aus

sprechen, Björnsterne Björnson von dieser

Seite kennen lernen, so wird er wohl in ihrer Achtung beteutend sinken denn nach ihrer Auffassung können nun einmal nur

Tollhäusler und Wahnstnr.scandidaten

der Frauenstlmmrechtlerei Geschmack abge winnen. Trcmpö 1., 2. und 3. Klosse.

In der kalifornischen Staatsgesetzge

bung ist eine.Tramp'Bill" vorgeschlagen worden, welche besagt, daß unter Vaga-

bunden" Leute zu verstehen sind, welche

keine auaenscheinllchenMittel zum Lebens

unterhalt haben, ferner gesunde Bettler:

jede Person, welche ohne erlaubtes Ge schäst herumstreicht, jeder Drehorgel Mann, Straßen-Musikanten oder Sän aer. Diebsgenoffen, ausschweifende Men

schen, welche bei Nacht herumlungern, jede

lüderllche Person und jeder Trunkenbold

Derartige Personen sollen arretirt, der

Obhut eines Aussehers übergeben und zu

regelmäßiger Arbeit an den öffentlichen

Straßen angehalten werden. Alle arre

tirtenPersonen sind zu einem Verhör durch

Geschworene berechtigt und können zu dar

ter Arbeit verurtheitt werden. Personen

welche sich m durstigen Umstanden befin den. können sich selbst dem Aussehcr auö

liefern, der ihnen erlauben soll, die Arbei

zu jcder Zeit aufzunehmen; solche Leute

sollen Vagabunden erster ttiaffe genannt werden. Die erstgenannte Art aber sollen

Vagabunden zweiter Klos r heißen

Ncch eine? Verurteilung aber sollen sie

Mauriee Albrecht,

D.rIi:r Zahnarzt. .

Ofsice : Room 54 gleicher und CHarpe'ö Vloik.

Chas. Mcycn & Co., eirzige

deutsche Anzeigen - Agcntyr

für die gesammte deutsch. amerikanische Presse. 37 Park Row, New Bork. Stablirt seit 1LS7.

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Benj. F. Graston. Etorh B. Lad,

Yfllbeit T. Pahne. latent. Commissäre. ä t e n t e

Pahne, Grafton & Ladd.

AttornehS und SolicitorS amerikanischer und ausländischer Patente. 412 Fü,.fte Str. Washington, D. 5.

Ausübung deS Patent.GestbeS in all seinen Nmeic

in der Patent-Ofsice und in ter Supreme uns Elrcutt

Eourt der er. Staaten. Pamvblkte werden aeae

Einsendung der Postmaiken frei verschickt.

als Vagabunden dritter Klasse" bekann

sein. So lange sie arbeiten, sollen die

Arbeiter beköstigt und nach solgenderLohn tare bezahlt werden : Vagabunden erste

Klasse 30 Cents per Tag : zweiter Klaste

15 Cents ver Tag ; dritter Klasse nichts

Der Preis sür gelieferte Kleidung soll nach

der Entlastung vom Lohn abgezogen wer

den. Wie viel von nichts" abgezogen

wird, sagt derEntwurs nicht. Die Dienst

zeit der beiden ersten Klaffen soll dreikig

Tage nicht übersteigen, doch können sie zu

jeder Zeit wieder arretirt werden. Stadt und County'Räthe müsten dieses Gesetz ausführen und ernennen auch den Aus seher über die Zwangsarbeiter. Hi rzu bemerkt die Cal. Fr. Preste" : Die Kapitalisten haben nicht mehr nöthig, stch vorder Unzufriedenheit Unbeschäftigter zu fürchten ; man kann densel ben ja jeden Augenblick zwangswejseArbeit anweisen. Brauchen die Unternehmer dann einmal billige Hände," so stnden sich genug Vagabunden erster, zweiter und dritter Klaste welche einen Hunde lohn der Zwangsarbeit vorziehen werden. Der Plan ist wirklich vortrefflich und klug ausgedacht. Zu was braucht es auchLeute zu geben, die arm, freundlos und arbeits los sind? Solche Personen sind ein Ge meinschaden, Armuth ist ein Verbrechen, darum in's Gefängniß mit den Landstrei chern ! So denkt die herrschende Klaste. WaS aber sagt das arbeitende Volk zu solchen Projekten ? Wird es theilnahmlos zusehen, wie Pläne zu seiner Knebelung geschmiedet werden? Oder wird es sich aufraffen und sich zu einem energischen Widerstande organisiren?"

Die beste Zcitsckrlft-haltc sie.

Schon lllustrrrt. 33. Jahrgang. Der Scioiifäfic American. Ter Sciemisie American itt ein Wockenkka,

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Ciscnliahn-Zcit-Taliclle.

Ankunft und Abgang der Eiscnbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 10. Oktober 1880.

Cledeland, Columbus, Cincinnati und Jadiauapolis Eisenbahn. (Bee Line.) Abgang: Ankunft: N A St 83 Cr. 8.. 4.15 Srn j 2 Bt 2 Ct ... 6.55 Unron Accom .... 6.45 Vm ' E G M I ?x . .12.3 5l Jnd'VlNDExp 11.0Ä Bm I Union Accom.... 3.15 9! Davton C fj .11.35 Bm vost I CtLSr 6.U5 N il 2) Sc 8 Ci 8 c C 7.15 Nm ' N Y St L Epj-.10.l Brightwood Div sion, C. C. C. und I.

3.5 Vm 6.05 N 6.3 rn 6.45 3h l('.35i'm 10.W N 12.: Nm 35 N

4.15 Lm 7.15 Nm 6.4!, Bm 6.?v m 11.05 Bm 11.15 Nm 12.50 m 70 Nm 4.05 91 nt

Pittöbura, Cincinnati und St. Louis Eisenbah. (Pan Handle )

N Y & 8 Qii i . 4.20 Tm , 91 &m Acc e c. S 9.55 La

D C Ex exc. Sl' 00 Cm R D Acc ex. S 3. Nm N Y 3 Cri 8 b 5.45 Nm Danton Sr exc. S 4.20 Bm

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C är D Ex erc. S ö.4 N J E'.-j- ...10.45 N DaytonEr.es.cS jZZZZ

Terre Haute, Vandalia und Ct.Louis Eisenbah.

Moil Train 7.30 Bm Tag Er-l- r.h... 12.25 Nm Terre Haute Rcc. 4 Nm Pacific Gif 8 ...11.' Nm

Schnellzug .... 40 Brn Mail und Äce.. .. 10.00 m Tag expreß 5.35 N Mail und Acc.... 6.40 Nm

Cincinnati, Indianapolis, St. Louis u. Chicags Eisenbahn. Cincinnati Division. C St L I L-r 8 4.15 Bm I Eine. Schnellzug 7.25 Cincinnati Are.. 6.35 Bm Chi. 6 StL 3JlaUl.'5 5!.

,yrcago zxair r c -.iv vim St. Lom3Mail.. 6.00 Nm

Westliche Erpreß. 6.35 Ni

6 & St 2ft 2s.. 10.55 N

Lafahette Division.

Peo St Burl Ex.. 7.40 Bm LhiMa,lSt2 p c' .25 Nm Westliche Expreß. 6.-0 $m C & g Üt 8 r cll.20 Nm

Ehic Schnellzugt 3.50 B 2ofarzette Are ...11.(0 Chicago Mail .. 2.:0N 'Leo & kurl Cj 5.40 N

Jeffersonville, Madrson und Indianapolis Eisenbahn.

Southern (St, t 8 4.!0 Bm ß& Acc.f S.. 7.10 l'tii Jnd & Mad Mail 3.30 Nn Abend Ex, r 6.30 Nm

Jnd Mad Mai II 0.00 B Jnd & Ehic Ex ..11.00 v NINFE.f.. 6.55 Sa t St E;r F i;f 10.50 N

Indianapolis, Peru und Chicago Eisenbahn. T. ZZ: W St LapEx 7.30 Bm I Chi Gr Rap Ex 4.00 Lm , M CSNMarlll.20 Snt X, 23 St LarExll.c CbiM E G; e c S .10 Nm l Chi Mail. 5.00 Nm 2), 2 St Cxf S 11.10 Nm Det, X Sc gt WEx 9.35 N

Jndiana, Bloomington und Western Eisenbahn.

PaeExMailexS 7.45 Bm Bur St R ?t2r 11.00 Nm

ChampAcc-i- excS 7.M Nm RaStZtiaifucQ 1.25 Nm

Atlantic ErMail

tZgl. ere Sonnt 5.40 N Eastern St S Ej 4.10 m Ctnc Specf exc 12 35 N

Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. Tag Expreß, r c. . 7.45 Vm t N N Ex-i- 4.10 a Local Expreß 3.35 Nrn I ndianapoliSAeell.00 91 2) St 11.10 Nm l Tag Ex 5.55 Na Cincinnati, Hamilton u.JndianapolisTisenbah Mail & CincinEx 4.15 Vm Mail 12.15 ccommodation . 5.50 lim Westliche Cipref .10.25 R Indianapolis und VinccuncS Eisenbahn Mail & lairo $i 7.30 Bm Bincenne8 Acc ..10.45 m Vincnne8 Ace .. 4.10 Nm I Mail St Tairo Cx 5.35 N Indianapolis, Decatur u.Spriugsield Eisenbahn. an Cit,tLEx 7.40 m ND, Phila St Ex 4.10 Stand Schnellzug 1 15 Nm Montezuma Ace. 10.40 ontezuma cc. 2.' Nm Ctncrnnatt Ex... 12.20 Züge mit r. c. LehnsefielCar. Mit 9. Schlaf.Wagen. Mit p. l arlorrEar. AU t täglich.

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