Indiana Tribüne, Volume 3, Number 27, Indianapolis, Marion County, 12 February 1881 — Page 1
' Jahrgang 3 No. 27.
Office: Ecke Circle tu Meridian-Straße. Lnuscildc No. 131. Indiar.apokis, Zndiana, Samstag, den 12. Aeliruar 1881. KB
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Kreislauf. Von Dr. L. Büchner.
Willst Du, daß sich an einem Vild Der Welt Gehrimniß Dir entMt, Eo sieh' auf einem Bozen weiß Ecz-gkn einen dunkeln Kreis Hm wie sich in der runden Bahn Das End' dcm Anfang fnzet an. Im kw'gem Lanfe ohne Ruh' Strebt Alles seinem Anfang zu, tln ollrr Anfang wünscht zu sein. Da, wo das Ende fügt sich ein. Drum glaube nicht, daß einst die Welt Ans einem Nichts cewordcn s.i. Und nicht, daß einst zusammenfällt In Nichts der Welten Einerlei! Denn Alle?, waö geboren wird, Ist ewig schon gewesen da, . Nnd nicht der kl.inste Staub verirrt Sich in deS T 'dcS Arme ji. Du selbst bist nur e'n kleiner Theil Der unbegrenzten Ewigkeit Nnd nur für eine kurze Weil Gcban iet hier in Raum und Zeit. . Drum streitet. Thoren, ferner nicht, Ob Jbr im Geist unsterblich seid ; Dcnn k'ine Tode Macht zerbricht Der Dinge Unvergä''glichkeit, Die Alles, was da ist und lebt, 2h einem cw'g n Kreise führt Und, wo sie zrr Verniclitung strebt. Die Fl.immen neuen Lebens schürt. Unsterblich ist der kleinste Wurm, Unsterblich auch des Menschen Geist, Den j der neue T.deösturm In immer neue Bahnen reißt. So lebet Ihr, gestorben auch, In künfiigen Geschlechtern fort, - Und dieser ewige Gebrauch Verwechselt nichts als Zeit und Ort ! Daö deutsche Kaiserreich für seiner Gründung. Vor zehn Jahren nahm Kaiser Wilhelm im Schlosse zu Versailles die deutsche stai serkrone an. und zwar nicht von den Hän den des Volkes, sondern von den Händen' seiner ebenbürtigen, gottbegnadeten deut' chen Fürsten. In seiner Proklamation n das deutsche Volk versprach er dem ?lben öffentliche Wohlfahrt, Freiheit und jesittung. Zehn Jahre sind vergangen ' nd Deutschlands politische und wirth: . hastliche Lage bietet ein bejammernswer,es Bild dar. Das Volk hat umsonst für .n einiges deutsches Reich geblutet; wie 1813 den preußischen König gegen die uslcherung von Freiheit und Volksver :tung von dem JocheNapoleons befreite, .',1 aus den Thron eines vermehrtenReichs tz'e, dasür aber mit den scheußlichsten Verfolgungen, mit der gräßlichsten Reak lion belohnt wurde; so ist auch nicht Tine der großen enthusiastischen Erwarlangen, die das Volk sich von dem neuen deutschen Kaiserreiche gemacht, bis jetzt erfüllt morden. DieMillarden französischer riegs'Entschädiguag sind an die Fürsten and Generäle in verschwenderischer Weise vertheilt worden ; an die Stelle des LiberalismuS. den Bismarck und die Hohen zöllern im Anfange heuchelten, ist jetzt die maskenlose Reaktion und Intoleranz ge treten, das sogenannte Sozialistengesetz ist gegen alle politische Freiheit gerichtet ; das religiöse Muckerthum, das von oben aus iegünstigt wird, verfolgt jede freireligiöse I Kichtunz, beherrscht die Universitäten und zat den mittelalterlichen Kampf gegen die ! Zuden hervorgerusen. In der politischen ': Führung des Reiches gibt es keinen genissenloseren Staatsmann als Bismarck, zer gleich einem Chamäleon jeden Tag seine politische Farbe wechselt, gestern mit ; zem Socialisten Lassalle conspirirt, heute ' mit den Nationalliberalen sympathisirt und morgen mit den Katholiken und der reaktionären Partei Hand in Hand geht. ; Jhn trif mentlich dieSchuld de3 großen ' wirthschästlichen Elends im deutschen ' Zolke; denn mit jedem Jahre ist dieSteu '.ilast vermehrt, und durch den auferlegten i Schutzzoll sogar Getreide und Brod dem 'hungernden Volke säst unmöglich gemacht worden. Allenthalben zeigen sich in ' Deutschland steigende Noth, wirthschaft liehe Verkümmerung und grenzenloses
Elend; die massenhafte Auswanderung aus Deutschland ist der beste Beweis dieser traurigen Znstande in Deutschland. Dies ist die erste Dekade des deutschen Reiches, was wird die zweite bringen ?
Der gefährliche Einfluß der Frauenund Kinder-Arbcit ans die Lage der Lohnarbeiter wird durch nachstehende statistische Auszüge wieder einmal recht deutlich dargetban. Da zeigt es sich nämlich, daß in der Baummoll Industrie im Jahre 1870 133.000 Arbriter beschäftigt waren, deiche 398 000.000 Pfund Rohstoff verspannen und webten. Im Jahre 1880 aber, wie aus den vorläusigen Census'Bericklen erhellt, waren 181.000 Arbeiter fähig. 719.000.000 Pfund Baumwolle zu spinnen und zu weben. Im Jahre 1870 verarbeitete davon ein jeder im Durchschnitte 2.929 Pfund; im Jahre 1880 aber 4 972 Pfund. DieLöhne sind wenigstens im Vergleiche zu den Lebensmltte preisen seit 1870 nur gr sunken. Das Produkt von 6 Stunden Tagesarbeit ist jetzt so groß wie. vor 10 Jahren das von 10 Stunden. DieLöhne hätten also um zwei Fünftel steigen, oder der Werktag um zwei Fünstel verkürzt werden sollen. Das ist aber nicht geschehen, im Gegentheil die Arbeitszeit ist vielmehr verlängert und der Lohn verkürzt wvrl en. Und man stellt hier keine zu gewagte Bchaupiung auf, wenn man diesen Mißstand lediglich der immer mehr sich breit machenden Frauen und Kinder Arbeit in den Fabriken, zuschreibt. Die schwache Frau und das zarte Kmd sind für den Lohnarbeiter eine Koncurrenz gewollen, mit der er nicht Schritt halten kann, denn Beide werden sür ihre Arbeit schlechter bezahlt und sind deshalb dem Arbeitgeber jederzeit die willkommenste Hilf '. Frauen und Kinder haben schon Tauende von Lohnarbeitern aus den Fabriken gedrängt und sich durch eine Be sckäftigung, die anscheinend ihr Loos ver oe,jc?te, den Untergang bereitet. Die 'Agitation gegen dieses schreiende Unrecht sollte deshalb mit unermüdlichem Eifer betrieben werden. Opfer unserer modernen Civilisation. Vorige Woche ist wieder zu Newark in einer Fabrik ein ganz junges Kind verstümmelt worden. Eine Maschine, an der der Knabe arbeitete, nahm ihm den Mittelfinger der rechten Hand fort. In derselben Fabrik und in derselben Woche gerieth ein kleiner Junge zwischen den Elevator und das Gehäuse und rettete seinen Fuß, viel leicht sein Leben nur durch die rasche Ent schlosienheit, womit er mittels eines Mes sers, den Schuh zerschnitt, so daß er sich mit mäßigen Beschädigungen freimachen konnte. Derartige Fälle kommen aber jeden Tag dutzendweise vor, nur gelangen sie nicht in die Oeffentlichkeit. Man weiß eö recht gut, daß es eine unerhörte Schmach ist. kleine Ki.'-r in Fabriken zu beschäftig: wo ihr Leben in jeder Stunde gefährdet ist und man thut deshalb alles Mögliche, um wenigstens die Zahl der Opfer welche un sere moderne Industrie erheischt, zu ver tuschen. Und doch weiß Jeder, daß Tausende von ganz jungen Kinde: in den Fabriken aus gebeutet werden und wir sollten denken. das wäre auch genug, um zu wissen, daß hier der Kindermord in ganz schamloser Weise und zwar unter dem Deckmantel der Civilisation betrieben wird. Denn die meisten dieser unglücklichen kleinen Wesen welche nicht durch Zusall ? in den Fabriken tf m w W W . verungiuaen, yoien ncy vurcy Die ,n jedem Falle nicht für sie passende Arbeit ein Leiden, das sie oft zeitlebens zum Krüppel macht, oder das es überhaupt unmöglich macht, daß sie über das Kindes alter hinauskommen. Daß diese Kinder auch in moralischer Beziehung unter solchen Umständen keine erfreulichen Fort schritte machen können, haben wir schon o und so ost auseinandeiaesckt und de uns erregt deshalb auch die Ausbreitung der Verbrecherwelt nicht daö geringste Erstaunen.
Jeder Verständige sieht eben hierin nur eine Kette von Ursachen und Wirkungen und trotzalledem haben wir noch nichts davon gehört, daß in den Gesetzgebungen schon je darauf hingearbeitet wurde, diese Uebel zu beseitigen, oder daß dieselben schon einmal in einer Gouverneurs Bot schaft richtig beleuchtet worden wären. Aber pardon, da hätten wir beinahe gc sagt, daß die gesetzgebenden Herren auch immer verständig sein müssen und dagegen wollen wir uns feierl'chst verwahren. Angesichts der Thatsache, daß neuerdings in fast allen Städten der Union die Temperenzler wieder rührig an der Arbeit sind um mit ihren hirnverrückten Fode rungen durchzudringen, schlägt der Mil maukee Herald" eine Vereinigung aller liberalen Elemente im ganzen Lande vor, um gegen die Thorheiten der Wusiersimpel in energischer Weise zu Protestiren. Der Vorschlag hat natürlich den Beisall der ganz?n deutschen Presse und auch wir
stimmen selbstverständlich immer freudig da mit ein wo es gilt Dummheit und Ve'.rücktyeit zu bekämpfen. . Aber die Frage können wir doch nicht unterdrücken, warum dieselbe Presse, welche tzt die Vereinigung der freisinnigen Ele mente wünscht, bei weit wichtigeren Fragen die liberalen Parteien ignorirt, ja von reundschasllichen Beziehungen zu ihnen. nichts wissen will?- - ES Usdie alte Ge chichte, dieDeutschen stehen n'ie zusammen. außer roenn slchs um die Blersrage handelt. :" Die Verhaftung Michael DavittS, der beim letzten fenischen Aufstandsversuche in Irland 1863 gefangen und1870 zu 15 Jahren Gefängniß verurtheilt aber nach lebenjähriger Hast mit einem Freischein entlasien wurde, hat ln ganz Irland eine ungeheure Ausregung hervorgerufen. Die Regierung hat sich damit in ihrer ganzen Gemeinheit und Nudeltracht gezeigt, sie hat ht Maske abgeworfen und bewiesen daß sie entschloZ!, zegen die Landliga und alle Organisationen, durch welche das irische Volk seine Stimme gel tend macht, Krieg zu führen. Hoffentlich wird der Schlag, der durch die Verhaftung Davitt's der Landliga versetzt wurde. wenigstens das Gute nach sich führen, daß' die Jrländer in ihre" Forderungen nur um so energischer werden und damit gerade nur das Gegentheil bezweckt wird, wa die Regierung im Auqe hatte. Ein grauenhafter Vorfall ereignete sich in einem Dorfe nahe Wilmington. Der farbige Prediger Hunter begab sich in Begleitung seiner Frau nach einer benach barten Ortschaft, um dort den AblndGottesdienst abzuhalten. Sie überließen ihre ö Kinder sich selbst. Als sie zurück kehrten fanden sie das Haus in Asche und drei der Kinder verbrannt; die beiden ältesten hatten sich flüchten können. Eine geborstene Kerosinöllampe hatte das Haus in Flammen gesetzt, welche die Kinderricht löschen konnten. Wenn unser Herrgott noch ost in solch grausamer Weis: mit seinen Verehrern verfährt, wird er es bald mit ihnen ver dorben haben und nur noch Abtrünnige hier auf Erden finden. Nur einem ausdrücklichen Befehl des Königs von Baiern zusolge. ist der baieri sche Ministerialerlaß, in Bezug auf die Antisemitenbewegung jüngst an die Regie rungsp.äsidien ergangen. Wir hielten den König von Baiern, von jeher nicht sür den Schlimmsten seines Geschlechts, aber in Anbetracht der innigen Freundschaft, die er stets dem Judenfeinde Richard Wagner entgegen getragen hat. wundern wir uns doch über feine entschie dene Stellung Betreffs der Judensrage. Die Vertreter der Stadt Hanau wei gern sich entschieden, zur Hochzeit des Prinzen Wilhelm ein Stadtgeschenk zu bewilligen. Wenn sie diesen männlichen Muth nur nicht büßen müssen, denn es sollte uns gar nicht wundern, wenn die Deutsche Polizei hier eine Majestätöbelei digung herauszulesen wüßte.
Die Westl, Post hat'e dieser Tage einen Selbstmord, den ein Deutscher, Ra mens Jecklin in St. Louis begangen hatte zu berichten, und cinstatirte. daß das Mo tiv zur That Arbeitslosigkeit und Nah. rungLsorg:n waren. Wir glauben jedoch nicht, daß solche Beweise unserer mißlichen Zustände hinreichen werden um dem Freu denjubel über die guten Zeiten, in welchen auch die Westl. Post" von jeher mit ein stimmte, Einhalt zu tbun. Aus sie und alle andern Zeitungen ihre? Schlages lassen sich mit Recht die Worte anwenden : Sie habenAugcn und sehen richt, sie haben Ohren und hören nicht. Die jetzigen großen Ausstände der Ko''lengräber in England sind alle durch das Streben nach Lohnerhöhung hervor gerufen. Das neueste Unglück in einer der Staffordshier Gruben, wo 17 Menschen durch eine Explosion das Leben verloren haben, sollte doch den Arbeitern di? Noth wendigkeit naheiegen, eine nicht lebenöge sährliche Beleuchtung der Gruben einstirn mig zu verlangen. Es muß eine s lche Vorrichtung sein, welche die Arbeiter nicht selbst entfernen können, wie bei der Davy' schen Sicherbeitslame, sondern entweder elektrisches Glühlicht im luftleeren Raume, oder Ps'oSphorlicht unter nicht minerali schem Oele.
Neue Mnzeigeu. Freidenkerverein. SocTurnverein. Turnhalle Sonntag, 13. Febr. 1S81, Abendö 8 Nhr. Fortsetzung der Besprechung und Debatte über einzuschlagende Schritte auf Politischem Gcbiete. Zutritt frei für Jedermann. (&mntmh Frcitlig,18.Febrar Die vollständigste Affaire dieser Art, die je im Westen projektirt wurde. Yf? vsvf WlMM des VM Indianapolis ellMben-Wemnö am Montag, 21. Fcbr. 1881 in der Mozart Halle. Eintritt 30 Cents Person. Gebrüder Frenzcl. Deutsches Passage-&Wcchsclgcschäst Ecke Wasbington Straße und Virginia Avenue. (Vance Block.) Europäisches Ezprcß - Departement. Packete, enthaltend ffeiertagSgeschcnke jeder Art, Schnäsachen, .Bondi" und Werthpapiere werden an irgend eine Adresse in Europa zu den niedrigsten Preisen versandt ras muß nay he sotrnd on m 5 ueo. i". IJnxrrT.T. Jfc fV Newspjper Adrertising Bureau 10 Spruco O V A.a 1 MM M M M MM MM k tiBinzcontracttmay n 7 Vimlil ( bc taü tor
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