Indiana Tribüne, Volume 3, Number 25, Indianapolis, Marion County, 29 January 1881 — Page 3

Jndiana Tribüne.

t

Erziehung und Verbrechen. Aus der ,Nöw Jorker Vollszeilung II. Wie hat die Ansicht so oll?emeire Geltung finden könner?, dafc Unbildung, "mit Verbrechen vergesellschaftet, sei? Hatte man schlagende Thatsachen, auf welche man diese Ansicht stützen konnte? O ja, scheinbare Thatsachen genug... Man fand immer eine ansehnlich größere. Zahl ungebildeter, oder' schlecht 'gebildeter Leute in den Strafanstalten als von solchen der harschenden Klasse. Wng man.nun.ejwa von demGesichtspunkte aus, daß die erstere Klasse weil zahlreicher zu' sein pflege, als die letztere, also , bei gleicher Neigung zum Verbrechen wett mehr' Verbuchen liesern müssen daß. folglich die. Prozentzahl der Verbrecher mit der Verhältnibzahl der Be völkerung dividirt werden müsse, um die g ercch t e B e ürth etlu n g der v e rb re ch eri sch en Neigung beider Klassen zu ermitteln? Nii, wenn dies bei der Verbrechens-Sta. tisttk'temalS geschehen ist, so ist'cS uns nn-

bekannt geblieben. Wir behaupten einst

weilen bis man unS des Irrthums übersübrt, daß dies selten, röenn übirhauht geschehen sei.'. .' ' ' ' 1 : Man beging. lber bei der VerbrechensStatistik noch andere Fehler. Man de dachte nicht, dak Verbrechen', von gebilde ten und wohlgesteUten Leuten begangen, in irrn größerer Zahl, unenldeckt bleiben, als die von armen und ungebildeten Leuten begangenen. Daß dies in großerAus' dehnung mit dem Verbrechen der Abtrei bung der Leibesfrucht, mit dem des Ehebruchs, mit dem der Steuerhinterziehung und des Betrugs, des Vertrauensbruchs und anderen der Fall sei, ist ein offenkundiges Geheimniß arme Leute können solche Verbrechen schwer verheimlichen, un

gebildete pflegen sich leichter zu verrathen, wenn sie dieselben begangen haben, während sie bei wohlhabenden und gebildeten Menschen leichter zu verhüllen sind. Ent steht aber einmal ein Verdacht gegen die Letzteren, so haben sie weit mehr Mittel ihn abzuwälzen, im schlimmen Falle straflos zu bleiben als die Ersteren man sam melte aber die statistischen Vergleichszahlen in den Gesängnissen, nicht in den Gerichts Akten. Ein anderer solcher Fehler ist die Ver nachlässigung der Thatsache, daß die Strasbarkeit der ungesetzlichen Handlun gen mit sehr ungleichem 'Maße gemessen wird. In der Bildung vernachlässigte Menschen prügeln sich, und dabei kommt leicht eine schwere Körperverletzung oder ein Todtschlag heraus, während eine ver brecherischeGesinnung dabei gar nicht vorliegt; dagegen ärgern gebildetere Leute andere ihrer Klasse zu Tode, ohne daß dafür eine Strafe im Gesetzbuche steht, während doch die boshafteste Gemüthsart dabei vorhanden sein kann. Die Ver suchung zum Diebstahl, Einbruch und anderen Eigenthumsvergehen ist bei armen Leuten ungemein stark, as zwar bei Zu sm- . m m . . .

erkennuna ves lrasmaes veruancyllgl zu werden pflegt, aber die Strafe selbst meistens nicht aufhebt; das entsprechende Verbrechen wird von gebildeteren Leuten viel seltener begangen, die Versuchung ist weniger groß die verbrecherische Neignng aber wird vor Gericht bei ihnen selten in Betracht gezogen man hat bei der bevor zugten Klasse mehr Mitleid als bei der geringer geschätzten. Sie ist mit verhältnißmäßig wenige? Strasjahren imGesängniß vertreten als diese, bei übrigens gleicher Strasbarkeit. Bei Betrachtung Ider Todtschläge oder Morde aus Fahrlässig, keit, welche von der .gebildeten Kapita liftenklasse begangen werden, und welche bei weitem die größte Mehrzahl von allen bilden, erfolgt fast nie iine Verurtheilung, nie eine angemessene. Und wie hat man in den-entgegenge-setzten Wahn versallen können, daß arme Leute, wenn sie eine Bildung .über ihren Stand hinaus" erhalten, mehr Verbrecher liefern, als ganz ungebildete, und gewesene Lehrlinge weniger als solche, die eS nicht gewesen sind? Nun, auch hier ist die Statistik von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Lese.: und Schreibenkönnen sind keine Maßstäbe der Bildung, am wenigsten in einem Lande, wo eine allge meine Volksschule besteht, und wo die Vortheile, welche au3 diesen Fertigkeiten erwachsen, ziemlich allgemein gewürdigt sind. Und wenn von Jahrzehnt zu Jahr-

zehnt, wie Hr. Bavx nachweist, die Zahl

der nicht Lehrlinge Gewesenen rasch zu

nimmt in den Gefängnissen, so ist dies

Folge davon, daß die Arbeitgeber immer

weniger Lehrlinge annehmen und ausbilden. Es folgt aus der machsenden Verhältnißzahl der Nicht'Lehrlinge unter den Verbrechern noch keineswegs, daß dieLedrlingschast vor dem Begehen von Verbrechen schützt. Sie thut es für sich allein so wenig, als die Fertigkeit im Lesen und Schreiben sür sich allein das Gegentheil bewirkt. Es gibt so verschiedene Grade oer Fertigkeit im Lesen , und Schreiben, als es Grade von Kapitalisten' gibt, so daß man nicht Alle, die es verstehen in einen Topf werfen kann, und Alle, die es nicht verstehen, in einen anderen. Das Lesen- und Schreibenlönnen vermehrt sowohl dieMit tel als die Versuchungen zum Verbrechen ; aber nur in einer Gesellschaft, wo das Reichwerden ohne' wirkliche Arbeit' allgemein, gepriesen, anstatt verurtheilt zu. wer den pflegt, und. wo den herrschenden Ktas sen das eis re Gebot Laß dich nicht enoi schen" zur vollen Rechtfertigung dient. Bei der Lehrlingschast kommt es wieder ganz darauf an, was man darunter ver steht einen. festen. Maßstab giebt es hier

. & a . i t .

gar nicht v:e 'AZMlur ves tallsmer

findet hler bel der.Reglstnrung gar keine

Gränzen. Wohl aber merkt man daraus, daß er sich solche unbestimmte Maßstabe, solche dehnbare Kennzeichen für seine Aufzählung äusersehen hat, daß er mit einem

Vorurtheile an seine, Arbeit gegangen ist

und'dieseS Vorurtheil durch seine, Statistik

zu bestätigen gesucht hat. Sein Vorur

theil war, daß es eine dienstbare Klasse

geben müsse, welche nicht übe? ibrenStand

hinaus" erzogen werden dürse, ohne Ver

brechen zu begehen,, welche die schwere

Muskelarbeit geduldig zu verrichten und

deshalb nicht so sehr das Lesen undScbrei ben, als vielmehr in einer langen Lehr

lingszeit die Fähigkeit zur ausdauernden.

gehorsamen Plackerei zu erwerben habe.

Da wir dies wisien, wird uns vollständig

klar, warum er durchaus nicht für Ele

mentarschvlen, sondern für allgemeine

Handwerkschulen sür arme Kinder

schwärmt, und warum er seinen statisti schen Zahlen Gemalt anthut eine That

sache, welche wir aus denselben nachweisin

könnten, wenn es der Mühe lohnte. Die

Schlußfolgerung, welche wir aus alledem

ziehen, ist die, daß die Statistik noch kei

nen Zusammenhang zwischen Unbildung und Verbrechen nachgewiesen hat, keinen

Maßstab kennt, keinenMaßstab äußerlicher

sichtbarer Art, woran die verbrecherische

Neigung gemessen werden könnte. Da gegen gibt es andere brauchbare Maß stäbe. Man untersuche einmal, wieviel Ver

brechen von Leuten begangen werden, welche ein Einkommen von $300 bis $1500 jährlich mit Arbeit verdienen, und wieviele dagegen von Leuten begangen werden, welche weniger oder mehr einnehmen man wird, wenn man diese Zahlen mit der Bevölkerungszahl dividirt, einen aussälligen Unterschied finden. Jene werden einen bedeutend geringeren Prozentsatz von Verbrechern liesern, als diese, besonders aber als die ärmsten Leute. Dieses Ergebniß täglicher Erfahrung wird glänzend durch die Thatsache bestätigt, daß ' im Staate New York wie neulich die .Cbildren'S Aid Society- und soeben erst Governor Cornell mitgetheilt haben seit dem Eintritt besserer Geschäftszeiten die Zahl der Verbrechen ansehnlich abgenim men hat. . Die außerordentliche Zunahme der Verbrechen in allen GroßbetriebSländern während des WeltkrachS von 1873 bis 1879, der sovieleMenschen brodloS machte, ist eine andere Bestätigung der Ansicht, daß Armuth einerseits und übermäßiger Wohlstand andererseits die stärksten Quellen des Verbrechens sind eine Ansicht, welche aus der Natur der Dinge ohnehin erklärlich wird. Ehrliche, regelmäßige Arbeit, welche einigermaßen gerecht belohnt und nicht über die Kräfte verlangt wird, ist die stärkste Schutzwehr vor Lastern und Verbrechen ; mehr wenn die Arbeit in einem aus Neigung und natürlicher An läge gewählten Berufe verrichtet wird ist sie eine Quelle der Zufriedenheit und des Glückes, und glückliche Menschen erden außerordentlich selten eine Versuchung stark genug finden, daß sie zum Verbrechen getrieben werden könnten.. ES ist ein unmenschliches Vorurtheil, daß eS eine arbeitende und eine arbeitlei tende Klasse geben, und daß die Erziehung für beide verschieden sein müsse. Jeder junge Mensch hat das Recht auf allseitige Entwickelung seiner Natürgaben,und zwar eine gleich sorgfälltige bei allen, soweit die zeitgenössische Kunst und Wissenschaft der Erziehung sie nur irgend bieten kann. Die sogenannten Freunde der Erziehung,

welche diesen Satz leugnen, gehören zu spärlicher Besoldung seinen Mayordomo unseren schädlichsten Feinden. erennt, welcher zugleich Todtengräbc? ist

Die Verbrechensfrage jedoch hat noch und außerdem seinen Gehülfen oder Peo- , vT- I

ein anperes enazr, ein arzlllcyes, ein nen annmmt. elt langenJahren war der physiologisches. Wir müsicn in einem Mayordomo ein gewisser Louis Sanchcz. letzten Artikel auch dieses beaugenschei- Uedcrall in der Welt sind schon einzelne nigen. Leichenschändungen vorgekommen, aber

aus solcherWholsaleProsanation ein luk

ratives Geschäft zu machen, das zeigt nicht

nur' von der vollständigen Verderbthcit

des Sanchrz, sondern auch' nicht viel weni'

ger von der seiner Helfer und der Hehler,

Platonische Liebe.

Das Verliebtsein der Geister, das nach

Platon als die Verwirklichung des höch-

sten Princips in der Liebe gilt, findet kcnen er dieWaaren aus seiner Fabrik verA . i w . I "

Deute nur nocn ein miimoiges ooer un kfen. konnte. 5Xm A.iäeNckt des fiFnth.

laubiges Lächeln, wenn es nicht gar in r dieses Skandals arub ein Weib aus

dle .Kategorie der Hlrngespmnste und dem Volke in einem Grabe nach. um darin Phantasmagorien verwiesen wito. Der Schmucksachen'zu entwenden. Sie hatte Realist von. echtem Schrot und.Korn . be einen Säualina bei fi : in solcker Knakls.

zeichnet die platonische Liebe als eine be'aleituna glauben diese aber aläubiscken

durchaus ungesunde Erscheinung, die keine Leute es könne ihnen auch bei unsittlichen -V- , . r t r n n I . ' ' 1 '

?aus yai uno uq in irua)lio,en Aviirac- und kriminellen Beschäftigung nickts Wi. . . cv f . ri r i i I u

uornn ergeyi. .enn nun iemer Vtnul derwärtigeS widerfahren. Man hat als nach nicht ganz und gar beigestimmt wer bstU) mehr als 200 Leichen entdeckt, welche den kann, weil er überhaupt aus Grund sZck ..kerbalb ibrer rknZksttf-n H,

seiner ganzen Richtung nicht geneigt ist. i st Niicken' in amilienarukten sind

der Gefühlswelt Concessionen -zu machen, durcheinander geworfen befanden sich an k a iCk (ama $M Ci äSy 4 a! . A lMff AiütllAM I .

lü l iciiic iiu;i uiv uic cu.ia uuiuiucu cncm jT) 0fN XtX Majord0M0 das Beobachters keineswegs zu verwerfen, be- provisorische Depot für Unverscharrte sonders da er das Leben im Auge hat und nannte.' mit Beweisen, die sich aus diesem ergeben, Der 'saubere allmächtige Verwalter erhervortreten kann. Die platonische Liebe laubte erlaubte sich allerlei Gesetz. undRe. ist. mit seinen Worten zu .reden,. schon da. glementS'Uebertretungen : erbegrub heimrum.nicht stichhaltig und lebensfähig, weil lich gegen dieHälste der dazu entrichtenden sie sich auf einen Standpunkt stellt, der Gehuhren, aus welche Welte er den Wohlkeinerlei Verpflichtungen in sich schließt, sie lhätigkettsverem und den Friedhoss-Kap. ia v: s?,ktt...k.;k.. tan tchädlgte und sich selbst bereicherte.

,..z., Er erlaubte, Grüfte mit zu vielen Leichen

gm, oie in oer ueoerein,nmmung gei,ugei überfüllen, in vielen Nlschen vermut v ' r P I w

Mttoren lovlelAnzleyenoes imoel, oa ne sandte dort depomit gewejenen Leich. nicht nur davon angenehm berührt, fon name oder findet höchstens solche von srem-

dern zur Bewunderung hingerissen wird, den, rncht dahin gehörigen .Verstorbenen r,A x, rt2 mZH m9fr,M . oarm. Daö Blumen unoBaume von den

. or , ...... .01;v . labern geltohlen wurden, selbst daß man die Liebe entwickelt. Platonische Lube Marmordenkmäler entwendete und aus

wäre demnach weiter nichts als Selbstver denjetben Maieiial ruutatis niuwuäis sür

götterung und ein damit behaftetes Jndi andere Äervllchene LetchNtstttne und ?!anid,.,., tn esvrockene Narcrnnotiir. wen helrlchtele,waren nurdleKiclNlgkeiten.

.1 it ' I lls.-in nptf.llMti hl 1 1 flehst,-, ti ,ir.in

Diese Liebe Hat ihren Ursprung nicht im den Todten ausgezogenen prächtigen ' Ge.

yerzen, mir iqr i ntmi jenes Zangen uno wänder, Klemodlen :c. Nicht tetcht ab Bangen in schwebender Pein, dieses him gehende Ringe schnitt man mit dem Fin

melhoch Jauchzen, zum Tode Betrübtsein ger vom Körper; man brach Zähne aus ,.. ,.s Xs dem Munde wegen der bet den Vornehmen zu ldentlficlren, welches mäch , das ganze oU u arm enthaltenenVergoldung. Wesen des Menschen durchglüht und alle Die Todten wurden unter gefälschten

tchlummernoen ikrafte uno Laylgiellen er Namen m dle Listen eingetragen uns be weckt. Seidenschaftslos. obne Kamvf. erdigt, so daß man alle Spur ihres Be

ohne Wunsch nach Besitznahme negirt sie grädnisses verlor. Armselige Särge wurxiJum J den n die Rischen reicher Famltiengrufte

wls l"'vuu v,Bu,iW fleteUt 0ie rper der Geschändeten mit wesenlosen Schemen, die weiter nir- wurden oft in die grofce Grube geworsen

gend als lm eigenen Hirn einen Platz ge- zu den armen Leuten, oder über die Ktrch funden baben. ?ie lArundidee. welche der Hofsmauer, wo sie den vom Geruch her

ininii,n QiPh innhM in in 5 beigezogenen Geiern, Hundenzc. zurBeute

i uxD c n Theorie eine vollständig richtige, weil sie Die Namen vieler Abgeschiedenen sind . w, st- m nm frf . " . '

oas lzelllgste efuyt oes 'i'centcyen von bekannt geworben, deren Leichen vermmt

allen Schlacken und unlauteren Elementen werden ooer geschändet wurden. In der I . & . r-m. .. m m

k,,kkrn ni h.nffio in ibm s viel ie ver au,panaiei, rastn Tvro land

i..n mWih wkr.n'win man swlt des ölpers nur ein paarKno

o"- -7 ' men : ner isorners es lrnnfinisln ?riier,n

aber gesellt sich die Leidenschaft zu. die alle Intendanten von Santiago, Voöcunan

Schlubsolgernngen und Phuosopbeme Guerrero, war ganz abhanden gekommen ;

über den Haufen wirft, die künstliche Eis. odten- Urnen hatte man sammt lhrenJn : k.t ..X .. ...F. re.: I halt vertaust.

u,,üV:"ru r:; u" T? ' Den Kalk der zum Bestreuen der Leichen gungstheorie, keme Ascese zuruckgedamm. Un offenen Gruben sur Arme bestimmt a m r 1 . r ir r n . V . ......

len eiuyt oen veg oayni. ivon war, verkaufte oer Mojoroomo an Wohl einer Passivität keine Rede, das Ich geht habende, welche damit ihre Jamiliengrus n ., n,.k l?n,v:nt,r.ssan w,s-, ten auötünchten. DiegestohlenenGeaen

7Vn iX rtrm. stünde sind aber in allerlei Geschäften öf. Art diese auch sein mögen, haben lhre Be ntüd. lum snttta Qllaathnten mnrbtl r

rechtigung verloren, sie scheitern an der das dürfte noch manchen Käufer in eine

völligen Hmgabe. Gesetzt, die platonische unwlllknmmene Lage bringen. 9he fest s tormstAK tin 5omZnind, Bei einem Monatsgehalt von 40 Dol

Rolle zu spielen, so, das mub selbst dem Srr?"Ä ..tn dv.:n ' 1 nxL. Grundstucke anzukaufen und war dadel,setn

Mauriee Albrecht

Diit?Iii' Zahnarzt. .

Office: Noom 54 gleicher und Charpe's Block. .

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Benj. F. Grafton.

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H albert E. Pahne.

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Eiscnbahn-Zcit-Tlilicllc. 7,

Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge

in Indianapolis, an und nach Sonntag,

den 10. Oktober 1880.

Cledelnd, ColumiuS, Cincinnati und Jndiana- ,

pous Clsenvayn. (Lee Line.) Abgang: Ankunft.-

N V B Ex-i- s.. 4.1? Srn I t 2 Grj- ... S.55 STiir Union Aceom... 6.45 Am ' C0Kar ..12.30 9?' Ind'rl5N?1Exp M.U5 33nt Nmon Accom ... 3.55 91m Dayton S (Sj .11.05 Vm Lost 5! 5 Ct L Qr 6.5 Titn 11 V n Cs 3 c C 7.15 Nm'NAckStL Sxf.10.65 Nm

Brightwood Div sion, C. C. C. und I.

4.15 Vm 7.15 91m 6.45 Bm 6.30 rn

11.05 83m 11.15 Nm

12.50 Um 7.20 Nm

4.05 Nm

3.45 9?m 6.05 9?6.3 S3m 6.45 ' H.35 Sm 10.55 m , 12.M Nm 2L5 N

Pittöburg, Cincinnati und St. Louis Eisenbabn IM .t.r 1 '

van anote.)

91 91 & 58 ßr . 4.20 Vm

D C Ex exe. Sll X) Vm R & 2) &cc er. S 3.45 Nm 91 9 Öls t) 5.45 Nm

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Richrn Acc e'c. S 9.55 Cm ' N B Exf . . . 12.10 m C Si t Cj exe. S 5.40 N 3190 Cxf ...10.45 Nm Xarttonewe .

Terre Haute, Vandalia und Ct.Louiö Eisenbahn.

gröbsten Idealisten einleuchten, stände es

trotz ihres geistigen, abstrakten Charakters um unsere gesammte Kunst recht schlimm: die Liebe schuf die bildenden Künste, sie ist der Kernpunkt der Poesie, überhaupt die Aze, um welche sich die Welt dreht. Und da der Mensch aus Grund seiner sinnlichen Natur sein ganzes Wesen in einer sinn lichen Erscheinungswelt zur Geltung brin gen muk, so ist angesichts dieser That sachen die platonische Liebe, vom allge mein menschlichen Staundpunkt aus ge sehen, nichts weiter als eine Absurdität.

Orüberschändung und Leichenraub.

Eine Correspondenz aus -Valparoiso, Ehili, enthalt folgende Enthüllung über eine lange Kette von Verbrechen : In unserer Landeshauptstadt Santiago herrscht unter den Familien grobe Bestür zung, Trauer und Entrüstung, weil eS sich nach der Hand durch einen Zufall heraus gestellt hat, dab wohl schon seit Jahren Hunderte von Leichnamen auf dem Kirch hose von räuberischer Hand geschändet wurden. Die Verwaltung deS dortigen groben katholischen FriedhosS hängt son derdarer Weise von einer WohlthätigkeitS. gesellschaft genannt .SooioäaS So Leneficenda". ab, welche eineS ihrer Mit glieder zur uneintröglichen,weil gehaltlo sen Stelle eines AdministratoreS ernennt, der mit Wohnung aus dem Friedhof und

drittes eigenes HauS zu bauen. Man

nimmt an, schon sein verstorbener Vater,

der sruher seine stelle innehatte, habe schsn vor Jahren in diesem einträglichen

Geschäfte gemacht, daS allerdings von dem

Trafikanten ersorvert,daS er gar kelneNer

venhabe! Ein Astronom, der an den Weltun

tergang zu glauben scheint, ist Proctor in

nglano. Eme Zeltung berichtet nämlich allen Ernstes das Folgende : .Prokesior

Proctor, der größte lebende Astronom, der

die Beoachtung des nahenden Kometen zu

lemem vetonveren vtudmm machte, über

gibt daS Resultat seiner Forschungen der

Oiffentttchkelt, und seine tzschluksolaerun

gen sind dab ein schrecklicher Zusammenstob des Kometen mit der Sonne sicher ist und Veränderungen in unserem Sonnensysteme ohne Zweifel stattfinden werden. Der

drohende Komet in der nämliche, der neu

lich, 1880. an den Himmel über Australien

sichtbar war ; er ist einer der mtressante sten Kometen, die je von den Menschen be obachtet wurden. ES sind nicht vdanta

stische Theoretiker, sondern, berühmte Mathematiker, welche schon länast die Be.

rechnung machten, daß dieser Komet

unserm Sonnensysteme noch Gefahr brin

gen werde." Gleich.dem Komet von 1843

zg er ungefähr 190,000 Meilen an der

Oderflache der Sonne vorbei ; auch schlug

er dieselbe Bahn ein ; aber seine Kreise um die Sonne werden immer enger, und so rasch nähert er sich ihr, daß er in kurzer Zeit in sie hineinfallen mub. Und mit

diesem schauerlichen Ereignisse werden dann alle höheren Formen des Lebens

aus der Oberfläche der Erde zestört wer den."

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Lafahette Division.

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