Indiana Tribüne, Volume 3, Number 24, Indianapolis, Marion County, 22 January 1881 — Page 5
Jndiana Tribünei
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LoLnles.
An unsere Leser. .Wir ersuchen alle diejenigen unsrer ve ehrlichen Leser, wclche ihre . Wohnung wechseln, uns .ihre neue Adresse zukommen zu 'lassen,. damit das Blattzeitlich in ihre Hände gelangt. . ',' , S . . , : , . Die'Redaktion.'.. .'rO Der Board of Aldermen hat' sich mit dem Beschluß des StadtratheZ, dtr Legislatur eine Bill zu unterbreiten, welche die .Stadtverwaltung ermächtigt, eine Aleihe von $125.000 zu erheben um em neues Markthaus unfeine Stadthalle zubauen. Nicht einverstanden erklärt. , Man war entschieden dagegen, daß die .städtische Schuld durch .eine neue Anleihe vergrößert werde und es wurde deshalb der Antrag des Herrn Seibert, daß bei der im Frühjähr , stattfindenden , Stadtwahl auch darüber abgestimmt werde, ob man sich, um den Bau eines neuen Markthauses zu er möglichen, eine Spezialsteuer. auserlegen lassen will, angenommen. .. , .. LS- Die Lafayette Electric Light Gernpagnie hat ihre Associationsartikel 'im Staatssekretariat eingereicht. Ihr Kapi tal beträgt $100,000. ; Lizzie R. Rivers wurde vorgestern von Walter Rivers. geschieden. .. Die siin der bleiben unter iicer Obhut und sie erhält $300 Alimente.' . LS- Die Petition welche jetzt zum Zwecke der Begnadigung für Joe Wzde im Umlauf ist, erhält ziemlich viele Unterschriften. LS- Albert Geary wurde am Mittvoch verhastet, weil er beschuldigt ist einem gewissen Reynolds inen Rock, gestohlen zu haben. Jg$ Die Hecla Mining Compagnie tat ihr Betriebscapital um dreiviertel Million erhöht. ' , " g&r Daniel.Rewberger kam der Polizei verdächtig Vor mund wurde deshalb am Mittwoch verhastet. . , 19 Ein junger Bursche Namens Wills wurde am Mittwoch verhaftet, weil er beschuldigt ist "für seinen .Arbeitgeber Ven Scort.von Greenville $46' kolektirt und -unterschlagen. zu. hqben. ' - . . LS Harry Oliver wurde am Mittnoch wegen Langsingerei zu mehrjährigerZucht hausstrafe verdonnert. :;: X- Aus FryS Boardinghaus an der Jllinoisstraße. . wurde ein- werthvoller Schmuck gestohlen. Derselbe gehörte einer Kostgängerin des HauseS.'.,
W GeorgeAbbott wurde amMittvoch abgerundete unvollendete Zumy.K; .is; i..n n . menspiel Nicht genug hervorgehoben wer-
VI9 UIVIUM, IWMIVtH VlIMIIVl V II dUh,ig.r Zuch.han,fts. .rurthM. , t. tt;i,.rrt.n für kn mTZj::::.zi'z"Z; ; . 4ltHllltUfVt-aWIHttilVMU VM.V. . 0 Pork angefertigt. .. -vA Die geschiedene ' Frau des Advo katen Harrington bekam vor zwei .Jahren im hiesigen Superriorgericht $400 jähr liche Alimente zugesprochen.. Dieser Ver 7 ; Pachtung lst jedoch Herr HarrmSton blö jetzt noch nicht nachgekommen und dceFrau verklagte ihn deshalb abermals um die ihr zukommenden Allimettte. nebst Zinsen zu erhalten. Die Klage. wurde zwar zu ihren Gunsten entichichen, aberobHerrHannglon deshalb bezahlen wird, fragt sich doch noch sehr. . ' . . . - XS Die Considenzschwindler ChaS.' Douglas und ChaS.5 Carmichael, wurden am Montag hinter-Schloß und Riegel ge bracht. Sie hatten eben einem .Vetter vom Lande Namens Thomas Carvm Z100 ..lockt als . einem PoliMn bei Ausübung ihres sauberen Geschäftes er tappt wurden.: 13" Am Sonntag fand in der Harmo nie Halle eine aus 22 Personen bestehende Versammlung statt, um einen Zilherver ein. ins Leben zu rusen.. Eine- temporZre Organisation .kam durch Erwühlung fol gender Beamten zu Stande:. 1 . Präsident, G. Deluse . Vice.Prösident, H..Hetzler, -' Schatzmeister, G.Rebe?.... . Sekretär. B. Lizius. - . .' Cor. Sekretär, Frl. Lina Santo. Bibliothekar, John Schulmeyer. . Dirigent, Chr. Bopp. , . rw mm r . , , ,,, tSB- Am 6. Januar fand , d,e. Hoch,,, tts auch bir bekannten Herrn August Med' -.li cyi cy i Vl n 4 h uaii siiM.i Bin oiuuu uuw..u vif -: iana,jiaiu uiuwmiiu. I;. ... ; LS- P. 2 Gathar y erließ, gmDienstag sein Haus No. 22 Willard Str. und lieb unterdesien nichtszmehr..von7.sich hören, Der Mann war häusig nicht ganz zurech, nunSfähig
Die LegiSlatur. ... Nachdem unsere Gesebgeber , ein. paar Tage. der Ruhe gepflegt hatten, gingen sie am, Montag Nachmittag ' wieder an die mühevolle Arbeit. Im Senat wurde eine Bill eingebracht, wonach das Kausen vonStimmen bei einer Nominationsconvention sehr schwer bestraft werden soll7! ; h - - Eine Bill, welche ,an demselben Tage im Hause introduzirt wurde,.verlangt, daß Apotheker nur an Leuten Opium-verkaufen dürfen, welche ein ärztliches Recept da, für bringen.. 7, .. . - ' Am Dienstag fand 'in beiden Häusern die Stimmenabgabe für Bundessenator statt. .. -' , . Im Senat erhielt Gray .23 Stimmen, Harrison 22 und De La Matyr2. Im HauS erhielt Harrison 57 Stimmen, Gray 39 und De La Matyr 1. Die gemeinschastliche Sitzung von Senat und Haus, welche zum Zwecke der Erwählung, .eines Bundessenators . am Mittwoch abgehalten, wurde, ergab schon nach der ersten Abstimmung folgendes Resultat) Für Harrison 81. sür. Gray 62 und De La Matyr 2 Stimmen. Harrison wurde daraushin sür erwühlt. erklärt, woraus er sich in einer kurzen Ansprache für die außerordentliche Ehre bedankte. Am Donnerstag wurde, im Senat eine Petition eingebracht, welche die Abstim mung über ein Constitutions-Amendement, das den Frauen das Stimmrecht verleiht, verlangt.
L Y r a U n t e r h a l t u n g, . Es mag als ein sicherer Beweis der Beliebt heit des Vereins gelten, daß sich die Mitglieder der Lyra trotz Sturm und Regen am Dcnnerstag Abend vollzählig in der Mozart Halle einfanden. Die dritte rege! -maßige. Abendunterhaltung der Lyra fand in dieser Saison dort statt und ein vorzüglich zusammengestelltes Programm kam dabei zum Vortrag. Eingeleitet wurde dasselbe durch den .Pariser Einzugs Marsch." Darauf, folgte die allerliebste .Stradella Ouvertüre durch deren tadellosen Vortrag sich daö Orchester viel An erkennung erwarb. Da No. 3 für Män nerchor ausgelassen werden mußte,- folgte unmittelbar darauf abermals eine Piece für Orchester. . . . Auch das , Quartett konnte nicht, zum Vortrag gebracht werden, aber dasür. ent schädigte Herr Morrison dte.. Anwesenden I &. v rr r . . M. . ourcy einen vorzugnazen esangsvorlrag. In No. 6..Jinale aus.Ariele. leistete daö Orch.ester.wirklich.Vortrekflichesund kann . rvv rn r rt V c e M!&JSS mlt einem Solovortrag.kolg e. ttNtelt der. dk,.nB.q,d.n wut Stimme, verfehlte nichts einen mächtigen Eindruck auf daZ Auditorium auszuüben. Auf den-stürmischen Applaus antwortete sie durch ein Encore, das nicht minder-gut gefiel.. Den Schluß des Concertes bildete eine hübsche Orchesterpiece und dann folgte - daS Tanzvergnügen, wobei sich Jung und Alt bjs zum frühen Morgen köstlich. amüstrte. ... - z-Uv::r'j- : . TS?Jm vergangenen, Monat wurden im Polizeigericht.H537M für. Strafgelder und Gebühren eingenommen. ;; ;: ; rS Der Maskenball, der .Lyra findet am 14. Februar in der Mozart'Halle statt. Wie und Waö soll man lesen. . irA - In einer am vorigen Sonntag An der Turnverein abgehaltenen Versammlung hielt Herr Pingpank über obiges Thema elnenVortrag., Es hatte sich ein zahlreiches Auditorium versammelt u. die Anwesenden fanden ihreErwartungen, etwasGediegenes zu hören, vollkommen. bestätigt. . DerVor trag hat sehr angesprochen, und . am Schlusie, desselben wurde dem, Redner wohlverdienter .Beifall gezollt. -Wir ge ben den Vortrag im Wortlaute wieder und glauben dadurch unsern Lesern einen Ge sallen zu erweisen. Herr Pingpank sprach wie folgt: . - In einem.Verein, wie dem unsrigen, der sich nicht .nur., die Unterhaltung, . sondern niih hi ftflrhrnittsl hpr slfinintt nttfr? f j r 0 Dv'lu" Mj,likkkk oü ' vtUht o, i,nt z Dchatten.flortrSge u. dgl. - j . . . zu erreichen sucht, dürfte e3.yicht,unpqs , fcnb feinbrt-SIufwrfQm!eiLffltr!uni eit auf einen-Geaenstand zu , linken, der mehrmals irgend ein.anderer darnach anae. han ist als. BildungSmittel bezeichnet zu werden, ich meine die Lektüre. Ueber den Nutzen und die Wichtigkeit derselben
im Allgemeinen zu reden, ist überflüssig, und ich kann wohl dreist behaupten, daß sie unter den verschiedenen Bildungsmit teln den ersten Rang'einnimmt. Sie 'gewährt uns einen Ersatz für die mündliche Belehrung vom Katheder herab, so wie für den so Vielen unerreichbaren Umgang mit Höhergebildeten, also für anregende UnterHaltung; sie ersetzt.uns in gewissem Sinne daS Bereisen ferner Länder und --besitzt namentlich den groben Vorzug, dab sie.unö überall .und?, zu allen' Zeiten zu-,Gebote steht. .. Aber so grob der Nutzen dieseß Universalmittels sür die Bildung vonGust und Gemüth aus der einen Seite ist, - so gefährlich und verderblich kann der. Mib brauch desielben andererseits werden, und es ist deshalb nothwendig, bei, der. Au? mahl der Lektüre vorsichtig ? und behutsam zu Werke zir-gehen. Der:Geschmack, den einer dabei an den Tag legt, ' giebt uns einen sichern Mabstab sür seine BildungS stufe in die Hand und wie in der bekannten Redensart, fo kann es auch hier heiben: Sage mir,:, was ou. liest und ich will dir
sagen, wer du bist. - Es ist von einem alten römischenSchrist steller behauptet worden, man könne aus jedem Buche Etwas lernen. Dies ist aber doch'wohl nur unter gewissen Vorausse tzungen der Fall. Es verhält sich mit Büchern genau so wie mit Menschen. ES Es ist wohl wahr, daß wer die Kunst be sitzt, andere zu ergründen, von jedem Menschen Etwas lernen kann, schwerlich aber wird man sich solche aufsuchen, bei denen man diese Kunst erst in Anwendung zu bringen hat.- Nuf. wenn der Zufall uns mit ihnen zusammmsührt,' wird d?e AuS Übung derselben inzurathen sein. Ist man unglücklicherweise auf Jemand gestoben, bei dem uns dis Nützlichen undGuten gar nichts, geboten wird,' oder gar das Gegentheil der Fal ist, so'wird man zwar immer noch einen , wenigstens negativen Ertrag baben : mai wird nämlich lernen, was man zu unterlasien hat, wie die Spartaner ihren Kindern Betrunkene zur Schau stellten, um te.durchS Beispiel vor diesem Laster zu vamen. v. Sicherer aber wird man natürlich jehen, wenn man, und jeder 'Verständige wird daS von selbst thun, den Umgang sicher sucht, bei denen man im VvrauS die Gewißheit hat, dab man von ihnen etwas Erkleckliches lernen könne. ' Genau so verhält eS. .sich . mit Büchern. Wenn eS in Sprichwort heibt :. die Kunst ist lang, . das Leben kurz, so kann man daS auch hier anwenden und sagen: Der-Bücher giebt eS biele-, der Mubestun? den aber wenige.! -!. J.I .Deutschland allein erschienenem : Jahre 879 in runder Zahl 13,000 Publikationen, in England in dem selben Zeitraum ca.. MX), in Frankreich ca. 5000 und hier, in den Ver.,.. Staaten ungefähr' so vitle.wie in Frankreich. ' Die gröberen Bibliotheke, in Europa, haben dieZahl von einer Millionen - .Bünden überschritten, ,hier bn uns.vergröbernsie sich.auch reibend.'Dit Frage entsteht nun. mub'Man all diese.Skche'lesen oder.gelesen haben, um Anspruchlauf Bildung machen zu können ? .Oder ist es überhaupt einem Menschen möglich,- d.ilS zu thun ? Gewib nicht. ,',Ein5)geistvolle,.Amerikaner, Emer ion,., hat die Zahl :.der Seiten, welche ein fleibiger Leser in ewtm Tage lesen könne. sowie die, Zahl der Jahre berechnet, wäh rend welcher, unler. günstigen Umständen das.menschlrche Leben uns zu lesen erlaubt und gefunden, dcb der Mann, die günstig sten Umstände, den gröbten Fleib voraus gesetzt, und wenner jeden Tag vom Mo? gengrauen bis zur Abenddämmerung fech zigJahre lang leskn wollte, doch in einem der vordersten Sile der Nationalbibliothek Hin'Snivi' 'strfm tfr vvii "yJ uttv .vv t m . w v viv überwältigenden lMasse ' deS ' Lesestoffs könnte mancher d!n Muth verlieren und denken, Voenn eS p aussteht, will ich lieber gar nicht d'ämit 'anfangen.-- Aber nur Ge duld ! ' Haben' denn ' alle - diese Sachen überhaupt einen i Werth' dab man sich der Mühe unterziehen sollte, sie zu lesen? Mit geringen AuSmhmen,. sicherlich nicht.' Wenn heule wieder ein Omar käme' und alle Stapelplätzesvon Lesestoff in- Feuer und Rauch ausgehen liebe, die Welt würde nichts, rein gar nchts verlieren, denn die Werke, welche verdienen, daß man sich mit ihne'n beschäftigt, .sind glücklicherweise derart verbreitet, dcch sie von einem solchen Geschick nZcht'ierühct werden' könnten. - ES fragt siH dah:r) ob der Gewinn, den man'davon trögt, wenn matt 'mit irgend einem Buche daS einem grade in dieHänVe fällt, sich beschäftigt den . Zeitverlnsi nuf. wiegt, den eS verursacht Und' -das' muß icherneinen. .Mönkann alle Bücher ob sie nun einen freng wissenschaftlichen oder sogenannten söneeistigen Inhalt haben.
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Humburger Tropfen. . . Hamburger Tropfen
MMMtKentzs MVUkWz j uu . . -.Z- ? . H ; ' 4 . : - ,u . ''TTv. ' "3 1 li fV M ; Ävv 'SM ' 5 t ... JawSUb f " t:V:dS ii MMÄMp l ' ' TtslWM '7 - l1'55 v? . ;' ! m. I . p 41 i11'- .' ... (1 " ll FFSIil
sind ein zuverlässige Mittel gegen die Nnregel- . ... v . c jiiupiyiciuji ico Maaenö und der Leber und alle daraus entspringenden Krankheiten alt Wispep s,icl ;:: und verwandte Leiden wie z. B Kopfweh. Appetitlosigkeit. Schwindel. Mgftlgkkit, Nebrlkelt, Saures Anfstoßen aus dcn Magen, Bitterer Geschmack im Muude. -Gegen alle Krankheiten, welche Nnrcittcm Blute entspringen als Ausschlage, Haüt.Krankbeiten, Schwären, Salzflutz, Schlimme Augen, Kratze, Schorf, Vollblütigst. . Gegen Unordttttna der Leber IS Fieber, Gelbsucht, Gallenlriden, .. . . . . ... Schmerzen m der Niercngegeno. ' ' 4 Gegen Scropbeln - : ' :it und - . Leiden.des weiblichen Geschlechts. , Eine Flasche Hamburger Tropfen kostet bO Cents, f ünf laschen S2. Dieselben find in jeder Ap theke zü haben oderwerden bei Bcstellungen.von nicht weniger als 55 nach Empfang des etrages, rouenfre .k MZ . Kttrr VVIUtlVl V I Vl . .1 M. Vogeler Co.. ' '" 1 ' ' . ' Baltimo,e, Ad. Hamburger Brustthee. ' ' i" ' ' U.- r. . WMBW m V'ß i ytM p 1P5sZZL yjw'.r.!r rtÄ "er ' ar .ii ' i s frjau!; c i?XCtl ist ein zuverlässiges Mittel gegen alle Angriffe der f Brust, Lunten und Kchlc und alle daraus entspringenden Krankheiten- alk Husten, Gegen Heiserkeit, Bräune, Influenza, Engbrüstigkeit, Entzündung der Luströhre, ' . Kehllopfleiden, Keuchhusten, ! zur Elleichterung Schwindsüchtiger. Qur StfslAt na. ' Bewogen durch den großen Erfo'g, welchen'sich der Hamburger Brustthee von Dr. Auqust König, ver, möge seiner Wirkungekraft in den ganzen Bereinigten Staaten errungen hat. versuchen gewisselose Menschen, denselben nachzuahmen und den Leute schlechte tfu 1ammensetzunen in äbnlicher erpackang und kenselben Gebrauchs Anweisungen anzuschwindeln. . Seit auf Eurer Hut! - f.. ... Aiui.ii R .Ut 9 9)fiAtfii rnlrh .ävi. WUIUI viit) vuiiiVHiyii vminn, nur in Onginal-Packcten, Preis 2b ,CentS, oder fünf Packete ZI verkauft, ist in allenAxotheken zu haben oder wird nach Empfang des Preises frei nach allen Theilen der Ver. Staaten versandt. Man adressire: w A. Boaeler Co.. ' ' r:-si -Nlttmr,. M.' ' - - - v-..I4'. i M f m0 .-. ,rm ' 1 4 . ' v - - - ? r l ; - Warn UN g ! ! '-Ehe Ihr -Dr. - Augst König'S ' Hamburger Tropfe kauft, laßt Euch von. Eurerr Apotheker oder Handler die NamenS-Unterschrist von A. Vogeler & Co. zeigen, damit Ihr nicht durch schlechte Nachahmungen betrogen werdet.
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