Indiana Tribüne, Volume 3, Number 24, Indianapolis, Marion County, 22 January 1881 — Page 4
Indiana Tribüne.
I
ndiana Hriöüne.
(Wochenblatt.) Lfstce: Ecke Circle u. Merid!anstr. fJm dritten Stock'. - Entered a3 seconcl-cla$3 matter 'at'the PostolHee at Indianapolis, Indiana. . Abonnements-Preise. . ; . , - ' , ' . Inder Stadt durch d;e Post ins HauS geliefert Pn Jahr im Voraus ...$2.00 Per Nummer ßP-ents. Otto Schissel, Herausgrbcr. Indianapolis, Ind., den 22. Jan. 1831. Gefahr für den deutschen Unterricht in den Volksschulen von Indiana. Der Unterricht in der deutschenSprache, wie er gegenwärtig in einem Theile der Volksschulen deZ Staates ertheilt wird, ist zwar nicht von allzugroßer Bedeutung, wir lausen aber dennoch ,Gesahr,' auch das Wenige zu verlieren, was wir haben. Der deutsche Unterricht wird gegenwär tig-auf Grund des in der ExtraSidung der Legislatur von 1869 angenommenen 147. Paragiaphen des Schulgesetzes er theilt. Derselbe lautet: Artikel 147. (Nach Auszahlung der Lehrgegenstände in den öffentlichen Schulen heißt es :) Und wenn die Eltern oder Vormünder von fünfundzwanzig und mehr Kindern, welche die Schule eines Town ships, einer Ortschaft oder einer Stadt be suchen, es verlangen, dann soll es die Pflicht der Schul-Trustees eines solchen Townships, Ortschaft oder Stadt sein, fähige Lehrer anzustellen, welche die deut sche Sprache als einen Unterrichtszwei in solchen Schulen einführen, und der Un terricht in besagten Schulen soll unent geltlich sein, vorausgesetzt, dab da5 Ber langen gestellt wird, ehe der Lehrer für fce sagten Distrikt angestellt ist Nun liegt zur'Zett der Legislatur ein neues Schulgesetz vor dessen vierter Paragraph nach Aufzählung 'der Lehrge'genstände, in welchen in den Volksschulen Un terricht ertheilt werden soll, (und worunter stch die deutsche Sprache nicht befindet) folgendermaßen lautet : :;. .Jedoch mögen inkorporirte Städte und Ortschaslen . Classen-Schulen - (graded okools) etabliren, in welchen ' Unterricht in weiteren , und höheren Zweigen ertheilt werden kann it.". - ? , ... , . Das betreffende, nun vorliegende Gesetz ist sehr, lang und da durch Annahme deS selben .her Schulzwang eingeführt wurde, von sehr großer Wichtigkeit. ES könnte deöhalb der Unterschied in Bezug auf den. Unterricht in ver deutschen Sprache leicht übersehen werden. Das Gesetz ist w, Allgemeinen' empfeh lenswerth, denn ,t8 setzt für Eltern und Bormünder eine Strafe aus die Bersaumniß, die. Kinder zwischen devr sechsten und sechzehnten Zaire mindestens zwölf Wo. chen jährlich in die Schule zu schicken, und belegt die Verwendung der Kinder zu Fa brikarbeit und anderen Diensten, wodurch sie am Schulbesuch verhindert werden mit Strafe. , , ' ."" ' i Ist ein Schulbesuch von zwölf Wochen im Jahre auch nicht ausreichend, so ist er doch besser als keiner, und das Verbot der Kinderarbeit in Fabriken für mindestens zwölf Wochen im Jahre, ist immerhin ein Vortheil für die Arbeiterklasse,' wenn auch ' ' ' Z'r . . ' ' nur em kleiner. , , ,,.,;... .... Der Unterricht in der deutschen Sprache läuft jedoch Gefahr, unter dieser Gesetzes vorläge. Unter dem alten Gesetze konnten die Eltern oder Vormünder von fünfundzwanzig Kindern in einem Schuldistrikse d.en.deutscheUnterricht allein ihnen zustehendes Recht verlangen; unter der 0esetzesvorlage jedoch' wurde die Ertheilung des deutschen. Unterrichts ganz und gar von dem guten Willen der betr. Schulbe hörde abhängenund dieser gute Wille ist - bekanntlich nie, oder wenigstens äußerst selten vorhanden. ' ES sollte daher von Seiten" der Deutschen Etwas geschehen, um die Einverleibung te früheren. I47.Paragraphen des Schulgesetzes, odsr doch t'wtx ahnlichen Bestimmung M Fülle der Annahme des neuen Gesetzes zu veranlaffen. - ..Und zwar sollte ohne -Verzug Etwas gethän werden denn ist das . neue Gesetz erst einmal angenommen dann ist eS zu spät. Wir hoffen, daß sich' unter unseren deut schen Mitbürgern, welche finden, ;blc sich genügend für die Sache interessiren, um promptes Handeln zu veranlaffen.
Eine Lehre. ' Als vor etwas über einem Jahre die Convention der Radikalen einen Para. graphen in ihre Platform aufnahm, welcher den Grundsatz der Verstaatlichung aller öffentlichen iVe'rkehrsanstalten cm3 sprach, da würde der Paragraph beider darauffolgenden Urabstimmung 'in Folge der'v'on'ttarl Heinzen ausgeübten Pression niedergestimmt. War dieses Niederstim." wen auch ' an sich rem Akt von großer politischer Bedeutung, so that es uns da mals doch leid, Männer,' deren , Ansicht sonst ganz gesunde sind, hier' aus 'einem Standpunkte zu sehen, der sich mit sozial politischem Fortschrittnicht verträgt. Angesichts des vor wenigen Tagen a schaffenen Riesenmonopols würden die Betreffenden heute wahrscheinlich anders stimmen. Es haben sich neulich die drei großenTelegraphen Compagnien des Lan des zu einem einzigen großen Monopol konsolidirt. Der ganze' telegraphische Verkehr im Lande ist jetzt in den Händen einer einzigen Compagnie und die ganze Bevölkerung des Landes ist ihr aus Gnade und Ungnade in die Hand gegeben. Diese Thatsache ist sogar der konservativen amerikanischen Prcffe des Landes, welche sonst das Großkapital immer-in Schutz zu nehmen pflegt, so schrecklich, daß sie zu einem sozialistischen Auskunftsmit tel Zuflucht nimmt, und die Uebernahme des Telegraphenwesens durch die Regie" rung verlangt. Es ist sonderbar, daß sich die Radikalen immer von Anderen den Rang ablaufen lasten. Die unwiffenden Greenbacker haben die Wichtigkeit der Grund und BodenFrage früher eingesehen, als sie, und die- konservative amerikanische Preffe geht ihnen voraus in dem Vorschlage der Verstaatlichung der öffentlichen Verkehrs anstalten. Wenn erst noch eine Anzahl größerer Monopole eine Anzahl kleinerer Mono pole aufgefressen haben wird, werden auch die Radikalen zur Einsicht kommen.'
Sprach-Statistik. Die Anzahl der Englisch-Redenden auf der Erde ist 80,000.000 (nämlich 28 in England und Schottland,' und mit den Jrländern zusammen 35 Millionen ; 2 in Canada und Zubehör', 5 in Australien, 44 in den.'Ver. Staaten, in Afrika, 1 in Ostindien. Die der Deutschredenden 62,000.000 (nämlich 40 im Deutschen Rei. che, 10 in Oestreich Ungarn, 2) in der Schwe!z,:1 in Rußland, ,6 in den Ver5 Staaten 1 im übrigen Amerika,! in Asien und U m Afrika.) i Die der Russisch-Re. denden und gebornen Rüsten 53,000,000. Die derFranzosen 45,000.000 (nämlich 36 in Frankreich, 2 in Algier, 2 inCanada, 5 in allen, übrigen Ländern. , . . " 5 Daß obige Schätzung indeß Manches zu wünschen übrig läßt ist begreiflichwenn man erwagt, daß bier die Personen, welche eine andere Muttexsprache reden.' lö die nationale,' aber die letztere such verstehen nicht besonders aufgezählt sind.. ' In 5Qczug darauf meint die N. P. V. Ztg." : Rechnete man z. B. von derZahl der Englischredenden alle Irischen und Wäl. schen ab, sowie die Deutschabgestammten in Amerika und : anderwärts, welche ihr Deutsch verlernt' haben, so würden obige 80 Million auf 60 sinken;, und die deutsch, redende Nationalität würde die zahlreichste von allen äußernder chinesischen sein; denn von obigen 62 . Millionen: sind alle nicht das Deutsche als Muttersprache Redenden ausgeschlossen. - '.Und . der ' Prozeß' .deS Deutsch-BerlernenS der, Deutschgeborenen geht lustig daran, . während alle anderen Nationalitäten nichts AehnlicheS: aufzu weisen haben. Langsam, aber!sZcher. ' ....... y - ' i , j -' . - . , . , i' ' ' ... Die.Diplomaten des gesitteten .Europa machen es mit der Türkei ähnlich wie jener Mann, der seinem Hunde die. Ohren ab schneiden' wollte und, um dem 'armenThiere nicht, gar so wehe zu thun, das sVersahren einschlug, jeden Tag einen Streifen von den Löffeln des.Köters loszuttennen. Die Türkei wird, um dem Sultan die Schmer zen au. crlcicstcrn, fiücllrleisc zerbröckelt. Neuerdings hat erst Montenegro 'einen fetten Gebietsbissen erschnappt ; '-jetzt ' soN Griechenland 'ein'Ssück Türkei '-zügelchu. stert erhalten - " Wenn däs'sö fortgeht wie in den letzten Jahrzehnten,' so können der Sultan und die orientalische Fraget welche die Welt so lange beschästigt bben.schlie lich doch noch ausrufen: Wo bleib' ich? Die Abzehrung nimmt ernste Formen. an..
Griechenland droht mit Krieg, weil die Türkei sich weigert, ihm das Gebiet, wor. aus es gerechten Anspruch zu haben vorgibt, ohne Weiteres abzutreten. Es bestellt Kanonen, Gewehre' und anderes KriegSgeräth in alle Welttheilen, und wie die Leute von unverbeffellichem Scharf blick, behaupten, ' ist der Ausbruch' der Feindseligkeiten 'zwischen den Muselmännern und den neueren. Klassikern" noch vor Mbla'uf de'nächsten" Monats ünver meidlich. Ja, 'gewiffe'diplomatischeSpürnasen prophezeien sogar' den. Bevorstand' eines allgemeinen europäischen Völkerkrie' ges. " Freilich' würde die Türkel. in einem Kriege mit Griechenland das' Heer deö letzteren bald zerschmettern wegen ihrer Ueberlegenheit. Allein ihre Ueberlegenheit ist gerade die Ursache. ihrer verzweisel-
ten Lage. . . " ." . , Griechenland stehen die Sympathien der europäischen' Großmächte zu Gebote, weil die Jntereffen dieser mit denen des kleinen Staates zusammenfallen.. Der Sultan kann dagegen auf so zu . sagen gär keine Unterstützung rechnen'.' In .dieser Bedrängniß hat er' sich dieser Tage wiederum mit einer längeren Note an die Mächte gewandt, eine. neue europäische Confcre'nz zur endgültigen Erledigung der türkisch griechischen Grenzfrage zu berufene In die Entscheidung dieser Conserenz, von der er ' billige Behandlung . hofft, will er sich fügen. . . : . Was wird es ihm helfen? Nichts. Es ist im Rathe der Diplomaten einmal be schloffen: DieTürkeimuß zerstückelt wer-, den. Langsam, aber sicher. . m 1 m . In Spanien haben Überschwemmungen großen Schaden angerichtet.' " ' r .5) ' ; Auf dem Rhein mußte die Schiffahrt infolge des stack?n Treibeises eingestellt werden. . . . - . I , England will man eine so strenge Kälte, wie sie gegenirärtig dort haust, schW-seit 20 Jahren .nicht empfunden haben." ' f .Auch bei den Nachwahlen von (3t meinderäthen in Paris sind die Radikalen geschlagen worden. .Dieselben sind zu Gunsten der . gemäßigten Republikaner ausgefallen -'--' ' !:';-'"15!i5 ' Die N. Y. Sun" veröffentlicht jeden Tag eine Liste der Namen derjenigen Kon greßmitglieder, welche Sitzungen schwän zen. Sie wifl. doch nicht etwa gar an das Schamgefühl dieser Leute . appelirey. . 1 . , : Win Donnerstag fand in der Nähe von HeÄeron'in Vo.rkjhire (England) eineKes'' selexplosion statt bei der wieder einmal ti Dutzend ; Arbeiter 'UM? Leben ; kamen.' Durch solche Vorfälle Zollte daSÄrseiter. ristko immer höhere S cb eu t p ß "ö c tu t n ti c n . I . j .s'J- . i'.y - m ' '' ' ' Scham wieder hatte, der Kabeljunge einett Unglücksfall zu berichten. Diesmal ist es ein EisenbahnunglüS, welches bei WakefieldYorkshire. (England) passtrte. Sieben Personen wurden losort gelödlet. während 30 40 mehr und weniger schwer verwundet wurden. i rl:".. ! Man hat ausfindig gemacht daß' im Stagte Alabama 35.000 Familien wohnen bei denen eineBide! imtzause nicht zu finden ist. Wir wären damit zufrieden, wenn dadurch auch bewiesen wäre daß die Leute weil sie nach der Bibel kein Verlangen mehr haben, auch schön aufgeklärt sind. I " Dw Judenhaff. Berlins' gehen? jetzt sogärmit' der Absicht !ium ! iiN'. eigenes Organ zur Verbreitung iihrer iehrenwerhenz Gesinnungen 'zü' gründen und es wurden dafür schon 3 $12,500 isubskribirt. Die-: Existenz dieses BlatteS) wird gewiß durch die deutsche Polizei nicht so gefährdet als die der sozialistischen Zeitungen. , , . , , , . .... ;. ; ' ;. ! . In Baiern haben, die Judenhetzer neuerdings erfolgreich .Propaganda ge macht." .AuS.Münchm wird berichtet, daß allenthalben'-Bilder welche.. in gemeinster Weise die 'Schwächen dtt Jud7n .wiederge? ben, angeklebt werden .und . ebenso finden poetische Judenhetzemen piel Absatz. Das Volk derDenker treibt wirklich täglich Herr, kichere Blüthen. . . .. . . ' Als am Sonnjag Abend die Frau des B'apiistettgMtt'chen Cürtiö ' " in Lafrere, Mich . allein zu Hause war, iack eine gewiffe Frau'Barnard zulhr,'-übergoß' ihre Kleider milchasolin und 'setzie sie dann in Brandt' Die. Unglüöliche, . eine'Mährige Greisin 'starb. natürlich Monnachweni' gell'Munen und die VerörechettÄürde verhafle't7 ' Es' wir'd'beh'aüptet, 'dak'sie an religiöser Ueberspanntheit leidet.
1
c.
f mim Q
;''.. Lager . . . . .
. 'V ' (SCHMIDT'S ' . ,'. ..'. .
ie berübmteste und besteinaericktetste' Brauerei 'm Staate. Mein Laaerbier
und "InvilroraUn? lalt-Extract Bottle Beer ist vor allem anderen alö
vorzuglich anerkannt. Austräge zum Verschiffen von Lagerbier aus allen Eisenbahn.
lnien werden prompt erfüllt. Jn Rushville, Ind., hat ein Geist, licher durch eine schwere Nervenkrankheit sein Gedächtniß verloren und er muß jetzt wieder von vorn zu studiren anfangen. In Berlin standen 1871 nur 1.500 Gebäude leer, 1873 aber 1.775, im Jahre 1875 dagegen 8.329, im Jahre 1877 sogar 19,209 und 1878 - 21,988; . Im Augen blicke sollen eS immer noch 15,000.sein, nur kennt man die genaue Zahl noch nicht. Die Ärmen'Bevölkeruna von London betrug Mitte Dezember 92,262, wovon 51,555 in Armenhäusern und 40,706 außerhalb derselben. Dies ist eine Abnahme von 3,550 gegen daS Vorjahr, aber eine Zunahme von 6,061 und von 6.605 gegen die Jahre 1878 und. .1877. . . . . " Kronprinz Friedrich Wilhelm hat stch bei einem' dieser Tage in Berlin äbgehaljenen Bankett mißbilligend, über die Judenetze ausgesprochen. Aber - mit solch humanen Anschauungen prahlen ja in der Rege! die Thronsolger und deshalb erlou ben wir uns in diesem Punkte 'auch die Aufrichtigkeit .deS preußischen Thronfol gers z'u bezweifelnd - - : ' - Bei einer 'in Brooklyn abgehaltenen Convention zur Beförderung der Heiligkeit wurde einer andächtigen Dame ihr 515 enthaltendes Taschenbuch gestohlen. Die tiefe Andacht der Dame 'wurde - dadurch jedenfalls von unserm Herrgott auf die Probe gestellt '' und' da sie nun dieselbe tapfer bestanden hat, mag sie nur mit Sicherheit darauf rechnen, -dafe sie dereinst im Himmel' die i ZiMzinsen dasiir ein' heimsen 'kann. - ' 1 . s, . .. !-.?. JnSt. Louis hat sich dieser Tage Philip -Krjcger, jr., !der durch seine Unterschlagungen. als Kassier:. der Broadway Sparbanl iberüchtit wurde, - :veraiktet. Sein Prozeß war noch nicht entschieden, aber das ZuchtbauZ war ibm aewik Da. zu kam qoch, daß daö Mädchen, mit.wel' chem er schon seit zebn Jahren-ein intimes cherhältniß unterhielt, plötzlich starb, waS eigentlich als daS hauptsächliche Motiv zur That angesehen .wird. . - . Das Gesundheitsamt von Chicago hat sich über den Gebrauch des LegenS von Stroh auf den.Fußböden .der. Straßenbahnwageu mißbilligend ausgesprochen, weil daS. Stroh sehr dazu geeignet ist, ansteckende Krankheiten . zu verbreiten,. waS durch einige Fälle, welche - kürzlich in Chi. cago vorkanie, neuerdings conftatirt wurde.. -Die Frage wäre gewiß werth, auchhier, wo tn den Straßenbahnwagen der selbe Gebrauch, vorherrscht, erörtert zu werden.... - Die New York Kaffehaus.Gelellschast, unter der Präsidentuc J. W Dr,xeibe. absichtigt, ganz bDgeV und ' dabei gute Speise und Kaffeehäuser für .wenig Be? rnittcitc zu errichten. V t nci b a t) ö n b c st e6 1 in 520 Grand Str. und ein anderes in 515 GreenwichStr., verbünden mit einemLese zimmer im'oberen. Stockwerk. Ein kräftiges Mahl 'von Roastbeef, Kartoffeln, Brot und Kaffee soll blos 18 Cents kosten, Andere solche Häuser werden demnächst eröffnet. werden. Seit Freitag versorgt die Combagnie die Fuhrleute nndCondukteure derStraßeN'Cars billigst mit heißem Kasse, und . die Kundschaft nimmt reißend schneT'zu. '1 . ... i-v- " " ' ' ' ' 'j ' In Lancashire,' England sind 40500 Weber im Ausstände weil ste durch die'.ÄäumVollwaare terzeichnung' eines Kontraktes gezwungen werden sollten, welcher Bestimmungen ent
mmm
Mer-BmUM, . - . 4 . f . - . y .; '-. " ' ".', ' . - . -.-. r l - r . . . '.,..!.
SQUARE,) ; -- , v ' - V; - I , INDIANAPOLIS, IND. ; . . i .' -. i C. F. Schmidt." hielt, so daß im. Falle eineö Unglücks daS neue Haftpflichtgesetz nicht in Anwendung gebracht werden könnte. Dses neueHast pflichtgesetz mag allerdings den Herren. Arbeitgebern sehr unbequem sein, aber eS ist wenigstens.ein theilweiser Schutz für die Arbeiter undwir hoffen, daß sie daSimmer im Auge behalten werden. , . . ; r 1 Daß die 550.000 welche unser Frack König jährlich bezieht durchausnicht AlleS sind was uns derselbe kostet, beweist nachfolgende amtliche Ausstellung für die Aus gaben im Weißen Hause im letzten Jahr : Prasidenlengkhalt . ". ... $ 50,000 Zwei Sekretäre .... . . 5,500 Zwei Schreiber. 4,0C0 Stenograph .1,800 Haukverwalter.. 1,800 Bote 1,200 Heizer .. .... LS4 Nachtwachter .... . .900 Vier Aufwärter k,2vo Zwei Thürsteher 2,400 Noch zwei Schreiber.... .... .... ..... . 4,4v0 Telegraphist . . ........... .. 1,150 Noch vier Voten (in Wirklichkeit Bediente) 4,200 Für Nebenautgaben . . . . . . .... . . :. . 6,000 Für die Anlagen südlich vom Weißen ' Hause..- 5,000 Für neue Möbel, Ausbessernnzen, Treib haui . ; '. 2 5.000 - Znsammen . ........ $11 9,964 , ' : . rS' Folgende' Paare beabsichtiaZn 'sich in HymnensFeffeln schmieden zu lassen und ' . r ' . , , - , . i I . . . , erlangten Eheerlaubnißscheine ? ' ' . Dan ff. Harch chtd Alice' Wood Ro beri L Geeen uud Marv Smity'; Addison Weaterl und.Phebe Mi'llhullS ; JameS Hancock ud ' Lillie 'Bernauer ; Jsaac 'P. Johnson undAmanda Ä Böggia ; ßam mon Hoss und Änn'a Crowley ; Wm G. Tällentitt und Laura B. LoSman ; Cal vert DaviS nd Maggie Allen ; John C IeffrieS und Melissa M. 'Bechr ; Homer Wilson und Carrie Minchin George C. Johnson und Haitle A. Higdou ;c Aora'. ham F.Springsteen und Jda Belle DÜmon't ;' Edward W. Pursell und 'Lida .S.' Dicker; Anton Klepfer und' Sarah ' Elisabetb Dar ; Henry ' FoulloiS . und Minnte Klager; Horace Ogleöby undMaryGreen ; Patrick Fogarty und Maggie Sadble'r ; Peter Klägner und Mary Meyer. n Frau Emma Winsor von Greencastle wurde am Mittwoch zur Staatsbiblithekarin'erwählt. ' - " ; ; ;jy. ': ' . ;:. ...' V ' . - i (Zingesandt.) 'Der Telegraph" von Donnerstag enthält eine I. F. Br'own unterzeichnete Ein? sendung wokinderselbe sagt, daß die hie-' stgen Soziälisten mit dem Gedanken um gehen, daS ganze .. sozialistische Programm umzugestalten; und worin er eine lange, diesbezügliche "Vorlage mittheilt. Zur Vermeidung' von Mißverständnissen fühle ich . mich veranlaßt, Jhnen mitzutheilen, daß , 1 ' ,.: ; ,.. 1.) besagte Vorlage von Herrn Brown selbst eingebracht wurde, ' 2.) daß soweit außer ihm selbststch noch Niemand, oder doch, nur Wenige. -sich damit einverstanden erklärten v.-, 3 ). daß also nicht die Rede davon sein kann, daß die hiesigen Sozialisten mit ei nem solchen Gedanken umgehen, ' 4.) daß selbst die Annahme der Vorlage keinem Aenderung des .Programms wäre, sondern .bloß -eine Erklärung desselben, ; .5.) daß. die Vo.rlages-.als -Programm höchst-, unpraktisch?, ist denn sie. sagt! mit zehn. Mal mehr, Worten .nicht. -mehr alS was. da.S' gegenwärtige Programm .eben? falls sagt. S.
