Indiana Tribüne, Volume 3, Number 22, Indianapolis, Marion County, 8 January 1881 — Page 6
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.?!' I :fj -' i .. Cjiniinal'Tlobelsc Bon Wilhelm MllNdt. j. '. - ' : ' ca ' " (Fortsedung.) .Nein, daS wäre zu 'schrecklich ja un (ertrSglich'sagieersich. ' . . Dann traken ihm die' religiösen Erln . ''nerungen seiner Kindheit, die er so lange vergessen hatte, wieder vor die Seele und vermehrten seine Angst. ?Drei oder viermal machte , er den Ver such der.Muth sehlte ihm. - .-Warum hatte er auch --.dachte er dann Nieder, nicht eine, andere Todcsart ge .wählt ? Alle Tage las man in den Zeitun ' gen, wie Jemand sich durchGist oder durch Kohlendampf das Leben .'genommen hatte r '-- eZ verursachte gar keinen Schmerz. ; .. V Noch eine Stunde, noch zwei Stunden. rv.o) ioti und eine halbes Stunde, no.ch . fm . .- L i r . ' er war wie ein zum'Tode Verurtheilter,del. eirHjnrtung mit Angst; äTutf SchreiÄ ntMknthr5Mj weinte vor nunZ Wizth.. tolljc krampfhaft Vt.Ajtwiit,'ii vele jli j:-ui:v.2i . t . i - . - - i Dreioderierleile? tzchlägeipeckten isin aus seinem pnruftlgen,..vozi., t qucrlei flSÄttckbildttn,!;zerltökten;i.Sch!akeUEs blieb er auf der 'TLurschwelle stehen, als er daZWtörte MD liü xatn ukd die Unordnung in seinem 'Anzug1 be .'::Mkje7 v'toth'uwi jizuwiil-: j - ? . . , , . j f. iiiii Xc . i f9 ; ' ' , I " ''3l';5HM::';l)!!f U bcr Gras kürz, lch komme Leibst hinunter retlgiui hinunter! lJwel?i5!'gedan. kenlos verließ .er das. Hotel, wo, eszlo. viel .57?üli!ten hatte. FestenSchritteS ging er dahin, an den Laden vorüber, deren Besi tzer ihm nachsahinundbei sich murmelten : WaS,süe ein Leben i doch diese Studenten führen l. . Wieder Einer, .der die Nacht mit " Trinken ' - und Schwelgen verbracht : ' : . . , ; , : V, ' , ,.:hat.'. . " . .Ktttor war. zwar, mehr als je 'zum -Selbstmord entschlossen nur wünschte er tinige Tage Nuhe,'-eine. -Woche etwa, um sich zu erholen und wieder zu sich kom men-zu können. . Aber wovon' sollte er, eine Woche lang leben können ? " Mit Schrecken sah er seine. Börse nach i ' . . ' ' ' rrn er giauvie am vergangenen uicorgen hen Nest' seines Vermögens zu sich gesteckt 's 7 ' i ' ' " . i . ' ' j ' r . r : zu yaven-.er gewayrie, 'oaL er es m w ner Aufregung.vergessen hatte zu seinem Hotel zulückzukehren mochte' er um Alle's in der Welt nickt; . Es blieb ihm keine Centime mehr übrig. Woher sollte er aber Geld nehmen, um eine Woche lang sein Dasem fristen zv können? "Z::'- - ;7 ' ". Ein Gedanke kam ihm : das Leihhaus. Er kannte dieses herrliche Institut iwar nur dem Namen nach. aber , hinlänglich genug, um wissen zu können, dah man ihm auf'seine Kostbarkeiten wohl irgend eine Summe vorschieben würde. ; -. ;. - Wo ein solches finden? Er hatte fester Schrittes kaum 'einige Straßen "durch wandert, als er ein Schild sah mit dr. Ausjchrist : Leihhaus. Er trat em. Del Saal war klein, feucht und' unreinlich eine Menge Leutestanden" lächend un schwatzendumher, bls dieÄeihe. an sie kommen würde. ; P." f ' -M.. , : : jDer-Graf trat vorwärts, seine Uhr und KeUe, ' sowie einen kostbaren Brillanten, ring, ' den er sichvom Finger - abgezogen hätte,','jn der Hand r wußte nicht, an wen er sichwen'den sollte, b l J ' ' . - Eine junge Frau, die seine Verlegenheit bemerkte, erbarmte sich seiner.. I" . J. .Legen Sie Ihre Sachen, " sagte sie zu ihm. dort auf das Brett vor demSchalter da mit den grünen Vorhängen Der Graf folgte dem Rathe.' Einen Augenblick später rief eine Stimme, die aus einem. anstoßenden Zimmer zu kommen schien: '".Zwölshuttdert Francs für di: Uhr und, den 5iing."'?. p::i'r. Die Größe der Summe mußte -in diesen Räumen etwas Ungewohntes sein die Unterhaltung stockte plötzlich und'Alle wandten sich nach dem Grafen um ' -s . Der Graf antwortete nichts . - - ' GlücklÄerweise stieß ihn wieder die Frau an. r.' ' , lH !Jf; . Diese zvölfhundert Francs sind für Sie antworten Sie, ob 'Sie dieselben annehmen oder nicht." ' : : . , . .. . , -i . .
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s: crniuncen, lagte er ttlJ dann toieoet , S war eine ' schWichl Nachtem fort (dauernder, anhalt?nberTodeskampf
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Gegen Morgen endlich, ermüdet Md ün UaMGlltdern wlZ!zerschlaze?lM - er l!& üüV -snnem 'Sessel im:--1- i:
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''Einverstanden !lkiesHectot.''V'
Es. war .etwas. wie.Freu.de das ihn durchzuckte.. Zwölfhundert Francs ! Für wie viele Tage würds 'diese Summe auS ichen ! .'Manchmal Halle er von Beamten reden hören, die so viel kaum in einem Jähre eiheben konnten.' .- Hector stand einige Zeit sinnend da 7 er' wüßte' nicht "wle ihm , geschah, als ein Beamter,' der hinter.einem andern Schalter y-; V .' 1 ; ' " i f '. ;ii'--r-schrleb, rief ; , . ; .Wer ' bekommt ' die zwölshundert. Francs?' ' " ; Der Gras trat vor und sagte: " Sie gehören mir.1 , .Ihr Name?" frug, der Beamte. , Dr!G'rüf'zög'e'rte. '-' Seinen wirklichen '5!amkn nennen, mochte er nicht nichj um Alle? !n der Wett.' ' ' Er nannte also einen beliebigen Namen. 'l .Durand.", -! ' . ""Mre Papiere ? . , .Welche Papic?" ' - . ,r(rj.5j !:EläP'ab,7tmeMitquittung! darein . j i r , Jagdschein." t, .,z - i :Jch habe nichts De'artigtö ' : cv. ' Dann gehend Sie es holen,odcr brim, gen ?.ie zwei giltige.Zeugen7, . ::o ; -Aber mein Herr . . ' y ü iWi't haben keln i Zeit, um unö in loej?
Ier.E,Zlttung.nzzntwrM.w T3 m. a 4 " 7 - T k-
ÜCl OCUUiiC UUlU. 3 )Z5Dämt?gÄek!'Siedmlr:'reine!!Sächen zurü'.antwortetejder Graf, über dqf. unböflicheBenehmen, des Beamten nicht, wenig.verblüffk. ! n: .sj'Der.Bmielsah 'ihöverwünherten Bli? ckeS an. z UnrnSilich,,ejn!jedes eingetra
i. llyrzoiltch.eln!jedeS emgetra- ri vuate,?Nch, .'tcyopfle Waner2N vle Pfailkänläy.giLen Sewejserihohle.HandjLlnd ztrak.:j)iEitte:.ilnüber. lng'deprechrmSßsgen BMttSzu?: kindliche ,Müdigeir:'befiel: ihn öckch'
aene ' 'önngl! AVX.- l' -t2 .1- ,?k'Q' uuijcgtücn-iüciucii, "iuuiccc - , Ohne sich, ftwx mm den Grafen zu kümmern setzte'det'Beamte siine gewöhn? liche Beschästigk'ng'sort i'Ein französi. cher, unwillig das Leihhaus. uu-ir rUnixYrui . : - - ' . :' 11' 1- ' ' 3JUG Niemals in seinem ganzen Leben hatte der Graf.Tremortl'Iso 'diel gelitten als jetzt der-letzte ' Hoffnungsschimmer, der ihnr-gelkuchtttVarPlötzlich erloschetr die Finsterniß erschien , ihm stärker und n? durchdringlicher als je. Er war jetzt von Allem. entb1ößt, noch in.höherem Gradels ein Schisjbrüchigeridem das.Meer seine letzsey, Habseligkeiten' verschlungen das Leihhaus hatte ihm. jede Aussicht genom Mkn. i: - , nr. . Früher .war ihm , der - Selbstmord, im Lichte..einer' gewisim. Poesie erschienen?--p jr w a P legr ay er ),cy, oer roziloien, .nuqiernen Wirklichkeit gegenüber. '''Früher.hatte sein Tod' immerhin einlgermaßen, denCharo.tter du Freiwilligkeit '-.'Zetzt . war er für ihn so zu sagen eine Nothwendigkeit .--.wußte er doch nicht, woher er die Mittel nehmen sollte, um .nur einen einzigen , Tag sein Leben zu sristen. Und doch war ihm das. Leben nie so süß vorgekommen, als gerade jetzt in diesem Augenblicke. Niemals hatte e? die Boll kraft seiner Jugend so sehr gefühlt, als . v . Er entoeate mit emem caie elne ganze Reihe (Senüsie rings um sich hel '-7-wie ein unbekanntes, Land Genüsse, '-die er nie gekostet und, dleihm,,doch.so anstre öensmerth dünkten. 1 Er mußte'sich sagen, daß er eigentlich noch gar nicht gelebt.hatte obwohl er wie er sich auszudrücken pflegte, dem Leben alle möglichen.Ver'gnü' gungen abgepreßt hatte. Unwillkürlich verglich er.. sich, während er so für gedankenvoll dahinwandelte, mit eine'm Reisenden dr. auf. weichem Psühle in einemCoürierzüge'dahingestrcckt, in rasendem Laufe das .schöneFrankresch dürcheili und nun vorgibt, die Schönheiten dieses 'Landes ebenso r gut zu kennen,' "wie ein ehrsamer Fußganger, der. langsam und bedächtig, .aber von Grund auS alle Reize dieses so herrlichen Landes genießt. . ' . Vordem ' hatte er, der Lebemann sein Hotel, süns Bediente, acht Pserde in seinen Ställen jetzt 'hatte er . .keinen, Frarc mehr; .- früher hat'e .'er den Bedienten mit voll'en'Händen sein'Gold hingeworfen, heute besaß er nicht Geld genug mehr,'.m eine Cigarre 'rauchen zu können er hatte Hünger und wußte nicht," wovon er eine Mahlzeit in der niedrigsten Kneipe hätte bezahlen können. ' ' ' -, , . Einen Augenblick bestürmte ihn d Ge danke nicht wenig, zu seinem Hotel zurück zukehren vielleicht hatte er. noch einige Trümmer' retten'-. können' aber -nein dann hätte er seine Furcht im entscheiden den Augenblicke eingestehen müste'n ' seint Freunde, !a alle Welt hätte ihn'mit Spott
scher-Shawl.'fünf7-und"dr5ißlg"?räncS, vonem??"''-'' i KHorverlleßH -um eiiii rfahrurig rei'ff " v .- -' '
und-.Hohn..überschüttet-- das--wäre schrecklicher sür.ihn gewesen? als der Tod selbst. 1 - ' . ?Nein, nein, er wollte sterbend sagle er .zu sich selbst ja jetzt mußten er . sterben, da daS Leben.sür ihn geradezuleine Unmög lichkeit geworden war.- Er' erinnerte sich eines anmuthigen . Plätzchens im Gehölze von,Birofloy,wo er früher einmal ein Duell ausgefochlen hatte,' dorthin lenkte er seine Schritte." " -' ' J'Mf : .Das Wetter war wie am verflossenen Tage, herrlich und schön. Fröhliche Grup ' pen von Frauen und jungen' Leute zogen an, ihm? Ivorbei, . amerikanische Omni' busse-trugen eine zahlreiche: bunte Menge hinaus ins z Freie,' offene Wagen rollten dahin, vornehme Damen 1 trugen. 'ihre glänzenden Toiletten zur Schau..: l. ) .. .::Jysden.Kne!pen am Ufer der? Seine sa ßett iuN.ter:.herrlichen Lauben, vom knospen.dem. Geisblatt Handwerker! .'trinkendund waren.lustig:und!guter?Dige: :Aus einem der? Häuser erschallte lustitt .Gesang, stö warI'eineHochzeit.undbei.penüKlävgea einiger, verstimmter Instrumente gaben, M die?GeladenenbiZ zum.Hochzeitsmahleld'errr Tanzvergnügen hin.?? i ??AUe.dieje Leutenchieven:.' glücklich 1. 11 nU
zufrieden 7 zu sein, idoppeltzschwer suhlte sHector, inlesem Augenblicke -sein Elend. ) Mdatte.Durst,'.einen-hestigen7,uneer-trßalichenzDurst..-..:'t!: niZ niT:: zAmderSevres'Brücke angelaiigtLb og er? von : der. 'Straße r ab j undi stie' di Böschung hmab.- '!?!s.-:!.':Z?;,l uz tr.n Eri bückte,?sich,.' schöpfte Wasskrindie der? Aufregunader vergangenen Nacht.uttd deS) vesflasienen? Tageslicht zu vuwun de .Ersedte:sich-.k)dee.likbsichtviklmehr aufdaS:GräS niederfallen, ,ömit.deöAb. hang bedeckt'ttar.'... r.uil ;-?::? jcrr j ' -1 Seine-? Schläfen klopften heftrgl 'der Kopf lLvarihm heiß und fchrverfröstelnde Schauer: dutchzuckten ihn am'anzeniKör per! .' Der Tod schien ihm jetzt Me große Wonnen fast mit: Wollust" dachte er da. ran, daß er bald ausgelitten haben. würde. Einige MeM über ihm standen die Fenster eineS Restaurants offn. Von da und von der Brücke auS - konnte man ihn genau beobachten es lag ihm wenig daran. ' ':Jri einem der Sälon'S deSRestaüräntS hatten Frauenbund Einige junge Leute fs eben lhr Dejeuner beendigt er konnte sie sehen; ja" sogar das Mingen der Gläser vernehmen. u Sie'waren glücklich mit Verachtung hatte er einst auf solche Leute herabgesehen,' letzt beneidete er sie um ihr Glück. . Einer der langen Leute 'begann zu sin' gen'ir vernah'M'die Worte' so dcutttch als wenn er nch selbst Salon befunden hatte. r''" rEr glaubte die Worte schon einmal ir äendwö geh'örtzu hab'e'n.7 Gedankenvoll fuhr er sich'ub'er die Stirn. ' Die jungen Leute sängen weiter. Es war ein fröhlicher, lustiger Gesangs über- . t " . . ' . ' i spruoekno von Jugenölust und Jugend freade.'Es berührte' ihn- schmerzlich. ' " ; Entschlössen sprang 'er auf und sagte zu sich selbst :,Jetzt oder niemals!"' ' Schon hatte er seln 'Pittol geladen 'als er sich beim Namen rufen hörte. " - ' ' Hector ! Hector !" ' -Rasch verbarg der Graf seine Woffe und sah umher, wer ihn gnufen haben möchte. .- .Auf der Böschung' kam -ein . Martnmit ausgebreiteten Armen auf ihn'zugelaufen Es war ein Mann, der etwa'einige vierzig Jahre alt sein mochte, äuö seinen großen 'schwarzen Augen leuchtete eine wohlthuende' Freimüthigkeit und eine ge Wisse Milde hervor' man fühlte sich un willkürlich zu ihm hingezogen. i.,:rx'l 1' Hector erkannte ihn wieder ES'lwar Niemand' anders als sein Oheims '1-Beide hatten' einander, lange Zeit nichj gesehen. Der Oheim hatte sich von dem '.Neffen. dessen.Leben und Treiben ihm. zu 'Ohren gekommen war, allmälig ganz zurückge zogen und sich nicht mehr um ihn geküm mert. ' '- r- :r.:rJZ ' .Sauvestiy, mein lieber Oheiml" rief der Graf erstaünt'auS. '- '' 'Jch selbst bin es,"' antwortete' der Mann, schon zwei .Minuten lang habe ich Dich hier .beobachtet- was.machtest Du eigentlich hier an der Seine V di: ..Nichts nichts" stammelte 'Hector verlegen. ,u ...... rWahnsinniger !" versetztem Sauvestry, es ist also wahr,, was - man mir heute Morgen in Deinem'Hause' 'gesagt hät ich war nämlich dort." ' rV. v: ,i Und was hat man Dlr gesagt ?
geworden sei man-vermuthete 'schon Du würdest: -.Dir-irgendwo eine Kugel durch den Kopfgejagt haben. Ja, ein Journal hat schon Deinen Tod mit ganz ausführlichen Einzelheiten' gemeldet.Diese Mittheilung schien auf dem Grafen einen- gewaltigen Eindruck zu machen.'- i'Xr.-: r.' 1 :. ';. . " 2 f. . ! Du siehst also wohl," antwortete er in traurigem Tone, daß ich mich jetzt tödten MUß?-' :r.:: v- ' " 'r: Um. dem Journal die Unannehmlichkeit einer Berichtigung zu ersparen V Man wird sagen, daß ich Furchi ge zeigt habe." ' :. ;- - ' - Sehr schön ! Also Deiner Ansicht nack ist man gezwungen, eine'Thorheit zu be gehen weil irgend lein Zeitungsschreiber sagt, daß man sie'begehen würde! Löcher lich, sehr lächerlich 5' Weshalb! willst'. Du Dich denn eigentlich tödten?- ' ' Hector sann einen Augenblick nach. ' - .Lch dlnutnirt,"!lsagte erdann lang am? ' t&te .?'u.;r; ; ? Ist d-aS. Dein: einziger Grund?" - .VZo'viel ich weiß.:ja."Z'i:!?;'i U;rS j r flo deShaltK1. sazte' Saumstry la chend Sieh', meln liider! Freund, erlaube
dak'ichS.Tär frei und offen- sage! "'Du bist toll.! Ruinirt!!'Ia'tin WWKbtitüdi allerdings, aber wenn man ln- Demem Alter steht, dann lst?ewiß noch nicht Alles verloren? -lVleÜei'cnt bist Du auH-mcht'o sehr rmmtt', wie' Du'-sagst.' ' 'Aebne'ns.: habe - ich Dein Oherm hunderttausend Francs Rente." 'tU-'ili'i ZMh 'HNnderttäusend Francs V wieder ölte er Ms wbubr '"i c: ber Graf wie betäub w RÄodlim wenWen. 'Tremorel wMewÄhl- 'daji" sein Oheim i rcl ich roar'uber'das hatte er niemals g'e I 'nhnVA'. . ?l'Z' st;:;s:;lM;.;'j; -j J 13 : U J :Mög!i,'MiVoüete M &Ufa$, ders 'noch Äeh habeh'eüte noch nicht ein m a l et w US" g e -gessen !" ' 'r' ' ' ' "'': zm'-hz v -"U Äermster !" sagte 'Sauvestry' mit leidig, .und. Du hast mir nichts davon gesagt' ! Aber. ich sehe 'Du befindest Dich 'wirklich "in einem ' erbarmungSniürdigen Zustände':'- Nun kommschnell, schnell mit mir!". ' Und er zog' den Grafett '.mit sich , '' ' ' n' . : f'V.f" .J . sorr zu einem 'rauranr ym. ' Tremorel folgte dem Oheim,' der ihm Vielleicht wenigstens daS'Leben rettete, mit emigem Widerstrebend ' ES war ihm nicht wenig unangenehm, daß man ihn in einer 'außerordentlich' ' lächerlichen ' Situation überfaschte. Wn Mann,' 'der entschlossen ist sich zu tödten, meinte er bei sich,' drückt tJa : iL. ' ' .'' '1- ' Ca rr ' . v ; los, wenn man lyn anrusl. Aann oacule er wieder daran, wie ieute'ihm ein wirklich aüsrichtigerergebenerFreun begegnet sei , j ) , t. , .,,.1 , . nicht gewesen!. ' 'Sauvestry,' der' iei aller Leutseligkeit und'Gütmüthigkeit ein Mann . . . ... 1 . . . vor. Grundsätzen war und das lockere. leichtsinnige Leben seines 'Neffen ' hüßte, '. -"- ' " l,alle fruyer vergevens iyn zur umreyr gemahnt' jetzt' fteilich' gewann sein ' gutes Herz be ihm die' Oberhand wo er seinem Niffcn'' demtiesstenE!endla, der Ver zweiflung anheimgefallen sah. ' ,: Saüötssry' Hatte sogleich die Lage seines Neffen erkannt; 'ohne daß er Näheres wußte) errieth' er Alles'' 'Zu' zartfühlend um weitere Nachforschungen'gnzustellen, ttsiittete tr; 'ob's ein tffe nicht selbst aus freien stucken alles vorgegangene erzahj len würde. ' ' " '-'l''-u'-'Er hätte.' sich nicht getäuscht'. Hector erzählte ihm Alles,' srei und' ogen, ohne Rückha'li ' Mehr alszwei Stunden plau. derte'n 'sie mit' einander! mit.Staunen ünd-Schrecken erfuhr ' Sauvestry dsetollen Streich'e'seineS Neffen, -seine Angst im letz ten 'Augenblick, seinen Todeskampf, im Hotel, seine Erlebnisse im Leih h'auS und n'Ni."!- r-inj HUV8 MIVUW ' -'Du blst mein Freund meln'"'einziger Freund, mein Brüder ! : sagte Tremorel, -j.wI -'"ri'' relflt-'JL irr ' Ir jt.'fw ' . naajucn icine viriconine gecyttverl. Fast hätte er vor Rührung geweint. ' " Mächen wlr zuerst. ' sagte Sauvestry na'ch'e'imgem 'Nachsinnen .unsere Pläne. Vonmorgen an 'werde ich Deine Angele r . , - .'k-ji' u t . . 1, ' genheiten in .meine Han nehmen ich hoffe' dieselben- zu einem 'Mten Ibschluß Su-brin gen "'ich 'übernehme iSDir noch einen hübschen Theil Deines VermsgeS zu'rettenVtch habe Geld,, und Deine Gläu. biger 'denke' i'ch -werden mit sich ' reden sss.n' :.'.-'si:5v !:i)..v.:n. . w 11 V. Du bist zu gütig ' stammelte der ir Graf.' . - :;r , v . Ich thue vaS in meinen KrSflen steht. um einert Ertrinkenden vomUnterganae zu erretten-, ' antwortete Sauvegry ernft. . :ri'- s i .... r ' -!x
ganz-umsonftwenn ich so sagen soll, i hoben: es versteht sich von selbst, daß Du sür einige Zeit von jetzt ab meinen Wei- ' - sung'n und Anordnungen Folge' wirst ! leistell müssen .V-' Härte Bedingungen?. werde ich Dir'Nichtauferlegen . . . Uebri gens geschieht Alles ja nur in Deinem Interesse, zu Deinem Besten. Manches ',
mag 'DirAnfängs hart scheinen aber einige Buße für Deine Sünden wirst Du schon thun müssen." ' Allerdings - stotterte der Graf mit wehmüthigem Lächeln. .Höre also die Vorschlägt die" ich Dir mache' di? - Du ' natürlich sobald' wie möglich ausführen sollst. ' Du wnstzu -. nächst' für 'cZnige'Zelt verschwinden' das heißt sür Deine Freunde und für' Allemit.. denen Du bisher in'Beruhrung gekommen i bist. Jcheyst ;tDcrbe''i)fa,.;.jejrä$E'bec--brcltenDüseikfl nicht mehr" in. Paris, t v ' -. : 'v.r. ;j . ..: i ' , sondern aus irgend etrum, weit entlegenen Landsitze s während' 'Du!.Zn Wirklichkeit ruhig tö' Paris bleibst Ielbstverstandlich"' nicht in Deine m H;öUs, .sonbcxutnrgenb einem entfernten ' 'Stadttheil, ..M ..Dich Ni'cmand' erwartet." l.,,. :... iVäurichtig erwiderte Hector, .daran .hahe ich bereilS gedacht." c fc:' i.ytt':i . k Jcherde sogleich jrssendwo-ejne be . scheidefle lber hübsche. AZyhnunz fü:Dich miethen und das .erste::Nsthz?5ndlgej,in -richten," .fuhx.Sauvey.'fort.-Du gilst für irgend, einen. Beamten .in einer bettedik;en .Abtheilung :eineS.: Ministeriums. Während desien- tvst !Du Deine Toilette etwas verändern und kaum' wird Jemand in Dir den Graf Tremörtt-wieder . etkeünen. -Ich hoffe, daß mein'' Plan Deinen Beifall sindet'' so' übelaube ich, ist er nicht " v -.Bollstäudig v eiuverstanditi 'mckte Tremorel) ' der miedet' tteu aufzuleben schien. ' , . . j .Schön, schön sagte SauvMy.Noch Äns. ' In manchen Stünden ' wirst Du Dtch einsäm, sehr einsam fühlen.- daS begreife' ich vollkommen. Aber auch.dufür weiß ich Rath. .Seit einiger Zeit bin ich verheirathet " , . - ". : : . ' ! .Verheirathet ! rief Tremorel erstaunt. , AllerdingS ich hätte eö fast.vergeffen. Dir zusagen. Ich bin 'der glücklichste ' Mensch von der Welt ; . Ich habe aus reiner Liebe, diese Geldheirathen Haffe ich wie das Feuer das schönste'und beste Weib aus Erden, geheirathet. Meine sBerlha ist die liebenswürdigste Frau von der Welt zwar nur ein armes Mädchen -- ihr.Vat?r. Gott hab' ihn selig war Dorsschullehrer aber, eis reines, guteS Geschöpf mit den ausgezeichnetsten Eigen schaften.-.'.Du kannst denken, daß wir glücklich sind. '' .Aber.was soll warf der Graf,dessen Erstaunen -mit' jedem Worte gewachsen xiax; i'm: 'h'u-u: ;j;:-v is : Geduld, mein Bester. 'Du bist natür lich eingeladen, uns zu besuchen auf unserm reizenden Landsitze Bellefleur, nicht weit von Paris." " ' "f"'' ' .Bellcfleur ? Ich sabe dieses Schloß öst rühmen hören 'als eines der schönsten in' der ganzen Umgegend von Paris," meinte derlÄraf. - ' . ' r ;So ist es in der That. Freilich w'rst Tu nicht'allzn oft kommen dürfen dies uüne ausfällen man würde sich erkun . digen' das würde vielleicht zu Deiner Entdeckung führen." .Ganz richtig'. 'v1-' - '.Du wirst bei uns sein, wie ein Bruder, und wir Beide'roerden wetteifern. Dir so viel Vergnügen zu machen, wie möglich." Sauvestry sah zumFenster hinaus. .Ah, da ist schon mein Wagen," sagte er.
.den ich hierher bestellt' hatte. Dir bist .. also mit meinen' Vorschlägen einverstan ; ? i r -' -'s- ' ' tf. ' ' oen .t-i'--- k 1 ' 7 - - i - '.Ganz Und gar,?', antwortete Tremorel, m L
indem er seinem Oheim herzlich die Hand .'.' : ,s - .,'. druckte.- -- 'Aisö'biSHeu'ke Abend im Cafe Anglais, wo wir uns treffen werden," sagte Säuvestry sich 'erhebend.! x Einverstanden ! antwortete der Graf, alt - sa g t e S a U v e stl Y ' la ch e nd,' l n d e m er' sich l'zum'- Gehen-' anschickte . .beinahe -hätte ich das Nothwendigste vergessen." :'c Drückte dent Grafen einige Banknsten in die Hand und eilte zu dem draußen har renden Äagen f Tr.cmorel sah noch 'länge dem dahinrol lenden Wagen.nach m Gedanken' ver sunken starrte. erlauf dieStraße hinaus, auf welcher eine -fröhliche Menge auf und abwogte.' Wachte.oder träumteer? Er wußte es nicht zu sagen. ' ' . .' , lFortsetzung'kolgt.) ;
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' ?j.Daß man nicht wußte, was aus" Dir lUebrigenS wirft Du M .1?, i ' 0,1., . r; '! 'rHirt rr- v'- ' -i. , ,ifu . t-T' 1 ' . ' f i - . . . i: U i -
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