Indiana Tribüne, Volume 3, Number 18, Indianapolis, Marion County, 11 December 1880 — Page 4
Jndiana Tribüne.
Sndiana Hriöüne. lW o ch e n b l a t t.)
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Indianapolis, Ind., den 11. Decbr. 1830. Die Botschaft deö Prasidmten. Wie alljährlich, so hat auch diesmal der Präsident an den Congreß ein umfangreiches Schreiben gerichtet, worin er die Lage des Landes schildert und ihm nöthige Maßregeln empsiehlt. Die ganze Bot schaft wiederzugeben, mangelt es uns an N'um, auch ist die Lektüre eines solchen Schriftstückes den Meisten sehr langweilig. Wir beschränken uns deshalb darauf die Hauptpunkte der Thatsache zu erwähnen. Im Eingange spricht der Präsident die Hoffnung aus, daß die Resultate des Krieges anerkannt und die noch in einzelnen Landestheilen bestchende Opposition gegen die Ausübung des Bürgerrechts von Seiten der Farbigen aufhören werde. Damit würde auch der leider bestehende Sektionalismus ein Ende nehmen. . Sodann betont die Botschaft die Noth wendigkeit der Eivildienstreforin. Von demokratischer Seite ist dieser Passus, wie dies auch im vorigen Jahre mit einer ühn lichen Empfehlung geschah, in spöttischer Weise behandelt worden, indem man darauf hinwies, das er selbst so wenig für Civildienstreform gethan habe. Wenn man aber nur den guten Willen dazu besitzt, so wird man einsehen, daß der Präsident in dieser Richtung gethan hat, was in seiner Macht stand. . Ohne die Mitwirkung des Congresses kann der Präsident nicht viel thun, und diese Mitwirkung ist ihm eben von Seiten des demokratischen Congresses nicht geworden. Nicht der Präsident macht die Gesetze, sondern der Congreß. Der nächste Paffus empsiehlt eine NeOrganisation der Negierung des Territoriums Utah, um die Unterdrückung der Vielweiberei zu ermöglichen. Sodann kommt der Präsident auf unsere Beziehungen zu dem Auslande zu sprechen, und wir erwähnen hier wörtlich, was er über unsere Beziehungen zu dem deutschen Reiche sagt : Unsere sreundlichenVeziehungen mit dem deutschen Reiche dauern ohneUnterbrechung .fort. Auf der kürzlichen internationalen Aussteüung von Fischen und Fischereigegenständen zu Berlin war die Betheiligung der Ver. Staaten, trotz der Eile, mit welcher die Commission ihre Vorbereitungen treffen mußte, eine äußerst erfolgreiche und Würdige; Privataussteller erhielten viele Preise einer hohen Klasse und das Land empfing den ersten Ehrenpreis, welcher von seiner Majestät dem Kaiser ausgesetzt war. Die Resultate dieses großen Erfolges könuen nur von Vortheil für diese wichtige und zunehmende Industrie sein. Zwischen den beiden Regierungen haben sich einige Fragen bezüglich der Auslegung unserer Naturalisations - Verträge ergeben, aber aus vor Kurzem eingetroffenen Depeschen unseres Gesandten zu Berlin geht hervor, daß günstige Fortschritte gemacht werden zum Abschlüsse eines Uebereinkommens in Uebereinstimmung mit den Ansichten dieser Regierung, welche durchaus keinen Unterschied zwischen den Rechten eines eingeborenen und eines naturalisirten Bürgers der Ver. Staaten macht und zugesteht. Die Beschwerden über Belästigungen, welche naturalisirten Bürgern im, Auslande zu Theil wurden, waren thatsächlich niemals geringer wie augenblicklich. Der folgende Passus 'ist den FinanzVerhältnissen des Landes gewidmet, welche der Präsident günstiger als die irgend eines anderen Landes nennt. Die Einnahmen im Fiskaljahre 1879
5333,526,610 93 267,642,657 76 Ueberschuß - - $65,883,653 20 Diese Summe, sowie weitere aus dem Baar-Vorrathe des Schatzamtes entnommene 543,034,434.21 wurde zur Einlösung eines Theiles der Schuld verwandt. Dieselbe stand am höchsten im August 1865 und betrug damnl's 92,756,431,571.43; sie wurde seitdem auf 51,886,019,504.65 reduzirt.' Während alle anderen Länder der Erde stets mit Defizits laboriren und ihreSchulden vermehren, haben die Ver. Staaten stets Ueberschüsse, um die Schuld zu vermindern. In Bezug auf die Münzverhältnisse emsiehlt der Präsident die Prägung eines vollwichtigen SilberdoUars. Der jetzige Silberdollar habe Mo$88i Cts. Metallwerth. Die Folge davon sei die, daß es fast unmöglich ist, ihn in Cirkulation zu bringen. Von den 73 Millionen, welche bis jetzt geprägt wurden, sind bloß 26 Millionen im Umlauf, während 47 Millionen im Schatzamte liegen. So oft dieselben auch ausgegeben werden, kehren sie immer wieder zurück. Der Präsident bespricht darauf die VerHältnisse der Armee und der Flotte, empsiehlt in der Armee den Rang eines Generalkapitäns zu schaffen und Grant den Posten zu verleihen, eine Empfehlung, mit welcher wir unserer Seits nicht übereinstimmen, weil es unrepublikanisch ist, getreue Pflichterfüllung und geleistete Dienste bei dem Einen mehr anzuerkennen, als beim Andern. Dann empsiehlt der Präsident eine Permehrung der Bundesgerichte durch Herstellung einer Instanz zwischen den Kreisgerichten und dem Obergerichte, weil das Obergericht seine Arbeiten nicht bewältigen kann. Hinweisend auf dem Berichte des Sekretärs des Innern erwähnt der Präsident die Fortschritte der Civilisation der Jndianer und unterstützt den Vorschlag des Herrn Schurz, wirksame Gesetze zum Schutze unserer Waldungen zu erlassen und der Vernichtung derselben Einhalt zu thun. Den Schluß der Votschaft bilden verschiedene Empfehlungen in Bezug auf die Verwaltung des Distrikts Columbia und der Stadt Washington, welche unter der direkten Leitung des Congresses steht. Im Ganzen ist die Botschaft ein einfach und würdig gehaltenes Dokument, welches ohne Floskeln und ohne Aufschneiderei eine klare Uebersicht über die Lage des Landes gibt. . Madame Thiers, die Wittwe, des Präsidenten der französischen Republik ist in Paris gestorben. In der Umgegend von Moskau soll die Pest ausgebrochen sein. Zu allen Uebeln in Rußland auch noch das. Der letzten Volkszählung zufolge bat Berlin 1,118.630 Einwohner. Seit 1860 hat sich die dortige Bevölkerung mehr als verdoppelt. Aus dem County'Gefangniß zu Bing' hampton, N. P. sind dieser Tage zwei Insassen entflohen, indem sie zwei eiserne Thüren durchsägten. Die spanischeRegierung soll entschlossen sein, der Einwanderung französischer Mönche Beschränkungen aufzulegen. Sie denkt eben, daß das was man in Frank reich nicht will auch für Spanien nicht gut genug sei. m s Der österreichische Reichstag hat für das kommende Jahr einen Fehlbetrag von $16,000,000 zu decken. Dieses hübsche Sümmchen wird man dem Volke nicht nur so mir nichts dir nichts aus der Tasche stehlen können. Am Montag veranstalteten die New Borker Sozialisten eine ossizielle Feier zu Ehren der jüngst angekommenen deutschen Verbannten. Die Betheiligung war eine äußerst starke und die begeisterten Reden, welche gehalten wurden und in denen hauptsächlich über Bismarck und Bis marckia losgezogen wurde, fanden viel Beifall. Den Gemaßregelten soll es besonders wohl getban haben, wieder einmal reden zu dürfen wies ihnen ums Herz war, ohne von Polizeispionen belästigt zu werden.
80 beliefen sich auf Die Ausgaben auf
Das Provinzial-Schul-Collegium in Berlin hat die Entlassung der beiden Leh rer Dr. Jungfer und Dr. Foerster aus dem Staatsdienste empfohlen. Beide haben sich durch ihr einfältiges gehässiges Auftreten in der Judenbevegung den Hab aller Gebildeten zugezogen. Burnham Wardwell geißelt in den Zeitungen die Grausamkeiten, welche in den Gefängnissen von Massachusetts ver übt werden. Weshalb die Entrüstung daß man Verbrecher schlecht behandelt, solange man es duldet, daß die Arbeiter in den Fabriken wie Verbrecher behandelt wer den !
In Berlin sind 13 Millionen Mark Panama-Canalaktien gezeichnet worden und die Exkönigin Jsabella hat ihre Bankiers angewiesen, große Summen in diesen Aktien anzulegen. De Lesseps reibt sich in Folge dessen vergnügt die Hände und empfängt mit Wohlbehagen die Glück' wünsche, welche ihn zu diesem finanziellen Erfolge seines Panama'Canal'Projektes zukommen. Die an Bismarck gerichtete antisemitische Bittschrift ist in Folge des Protestes von fält sämmtlichen deutschenUniversitäten in den meisten Gegenden des deutschen Rci ches aus dem Verkehr zurückgezogen wor den. Obwohl die Juden die Majorität der Deutschen gegen sich zu haben scheinen will man allgemein doch nicht, daß dies öffentlich proklamirt und daß, Unterschrif ten in Massen für die Bittschriften gesammelt werden. Die französische Regierung will nur die Kronjuwelen verkaufen, welche weder künstlerischen noch historischen Werth haben. Historischer Werth das ist ein weiter Begriff und Ereignisse, welche ei' gentlich nicht genannt zu werden verdie nen, können damit eben so gut verknüpft werden. Der Erlös, welchen die harm losen ? Kronjuwelen einbringen, soll übn gens zur Unterstützung von öffentlichen Museen verwandt werden und da ist lobenswerth. Schon wieder wurde eine neue Repe-tir-Büchse, diesmal von einem österreichi? schen Regierungswaffenerfinder verfertigt welche ein noch viel schnelleres Feuern als bisher erlaubt und im ganzen deutschen Reiche eingesührt werden soll. Die Ver 'besierungen der Mordinstrumente sind jetzt schon so großartig, daß man sich bald nach mehr Soldalan umsehen muß um dieselben in richtiger Weise zurAnwendung zu bringen. O du civilisirtes Jahrhundert mit deinen nützlichen Erfindungen. Man ist allenthalben auf die Schrift gespannt, welckje demnächst Dr. H. Düh ring unter den Titel : Die Judenfrage als Raffen,- Sitten und Culturfragc herausgeben wird. Dieselbe erscheint im Verlag von H. Reuther, Karlsruhe, und wird voraussichtlich gerade jetzt sehr die! Staub auswirbeln. So viel uns bekannt, ist Dr. Dühring zwar ein Feind der Juden, doch hoffen wir, daß sein Rechtlich keitsnnn und seine hohe Intelligenz ihn gegen Einseitigkeit geschützt haben wird. Der medizinischen Akademie von Belgien ist vom Doktor Deffernez eine Denkschrift über die Krankheiten der Glas bläser vorgelegt worden. Sie stellt einen wahrhaft erschreckenden Catalog von Krankheiten und eine Verwüstung von Arbeiterleden blos. Und diese mörderi schen Arbeiten dauern 12 Stunden täglich 12 Monate im Jahre zu niedrigsten Löh nen und nöthigen den Bläser zum Schnappstrinken, um sich aufrecht zu er halten, also jung ZU Tode zu placken. Die Londoner kapitalistischen Zeitungen erklären, Parnell verstehe unter ge rechte und milde Vergeltung" das Er schießen von Landlvkds und unter Orga nisation" das Bclictten. Das Bürger recht sei ihm nur ertheilt worden, weil jedes Mitglied des Stadtraths, das .dagegen opponirte geboycottet" wurde. Der glänzende Empfang Parnell'S sei durch beispiellose Einschüchterung aller Gegner der Landliga erzielt worden. Die Fenster derjenigen Fabriken und Läden seien zertrümmert worden, deren Eigen thümer den Empfang Parnell's mißbillig' ten. Vor zwei Läden sei seit mehreren Tagen beständig Wache gehalten worden, damit Niemand in denselben etwas kauft. Die Einwohner seien gezwungen worden, im Festzuge zu marschnren. Es sei daher nicht zu verwundern, daß jedes Geschästs Haus in Watersord dekorirt war. Jene Zeitungen glauben wohl selbst am wenig sten von dem waS sie schreiben.
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(SCHMIDT'S eie berühmteste und besteingerichtetste und "Invisroratinsr Malt-Extract
vorzüglich anerkannt. Austräae zum Verschiffen von Lagerbier aus allen Ei enbahn
Linien werden prompt erfüllt. u I. Jm Im französischen Canada haben die Priester allen Gläubigen die Socramente verweigert, wenn sie nicht für gewisse Can didaten zum Parlamente stimmten. Da raufhin hat ein Gerichtshof eine Wahl für ungültig erkiärt. Was die Gerichte in den Ver. Staaten unter solchen Umständen thun würden, läßt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn obwohl hier Zweifels ohne sehr oft dasselbe geschieht, gab es dafür noch keinen Kläger und es wurde deshalb in einem ähnlichen Falle auch noch kein Richter auf die Probe gestellt. Vom 1. Dezember an ist bei jeder der 39 Rettungsstationm an der atlantischen Küste ein weitererMann angestellt worden, um die Rettungsboote besser bemannen zu können. Die Mannschasi beträgt 39 Vormänner und 273 Leute. Daß es vorher zu wenig waren, geht daraus hervor, daß erst jüngst an der Küste von Massachusetts drei Mann von diesen braven Leuten, nachdem sie die Hälfte der Besatzung eines gestrandeten Schooners gerettet hatten, umkamen, weil sie zu schwach an Zahl waren. Diesmal wird ausdrücklich bemerkt, daß man die Leute ohne Rücksicht aus ihre Partei ausgewählt habe. Es muß der russischen Regierung keinen geringenSchrecken verursacht haben, als sie ersuhr, daß die Nihilisten unter sich ein Wörterbuch vereinbart haben, und so durch die Zeitungen in Form von e schästs und anderen Anzeigen ihre Mit theilungen vermittelten. Es wurde allerdings daraushin der gesammten .Presse in Moskau und St. Petersburg verboten in den nächsten vier Wochen irgend welche Privatanzeigen auszunehmen, aber wir glauben nicht, daß das viel helsen wird. Die russischen Nihilisten werden sich dasür rächen und durch eine neue Spitzfindigkeit ihren Peinigern die Hölle heiß machen. Eine Frau Brown, welche kürzlich in Begleitung eines Nationalökonomen viele Fabriken von Massachusetts besuchte, hat dabei sehr traurige Entdeckungen gemacht, die sie in einer Reihe von Zeitungsartikeln enthüllte. Hauptsächlich beziehen sich die selben auf die Kinderarbeit, welche in jenem Staate eine kolossale Ausdehnung genom men hat, und durch welche die kommende Generation ernstlich bedroht wird, denn diese jungen Kinder gehen bei der schweren und höchst unpassenden Arbeit, welche ihnen auferlegt ist, physisch und moralisch zu Grunde. Uns ist das, worüber jene Frau empört ist, nichts Neues, denn die christliche Civilisation erfordert bekanntlich viele Opfer. Man sage noch wir leben nicht in einem freien Lande, wenn man ersährt, daß jener Dr. Buchanan von Philadelphia der nachgewiesenermaßen ein großes Geschüft im Fälschen von Doktordiplomen betrieb, freigesprochen wurde. Er war überhaupt blos wegen Uebertretung der Postgesetze angeklagt, da die schönen Gesetze ihm andererweitig nichts anhaben konnten. Die Geschworenen waren der Ansicht, daß die Empfänger der Diplome selbst am Betrüge mitschuldig seien und ohne Klagcrecht. Man läßt also wieder einen der größten Hallunken frei ausgehen. Nun ist es kaum mehr zu bezweiseln daß sich jener Bursche bei seinem schändlichen Gewerbe eine bedeutende Summe eroberte. Infolge der März Dekrete sind bis jetzt in Frankreich 300 Klöster aufgehoben worden, während sich die Zahl der ver bannten Mönche auf 5.000 beläust. Die weil laufen aber die'Petitionen massenhaft ein, in welchen die Kammern ersucht werden, daß die Staats- und Gemeindehäu-
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räumt 5 SQUARE,) INDIANAPOLIS, IND. Brauerei 'm Staate. Mein Lagerbier Bottle Beer ist vor allem anderen als C. F. Schmidt. ser den Orden, welchen sie bisher unent geltlich überlassen worden waren, entzogen werden. Diese Petitionen sollten unbedingt und ohne Zeilverlust berücksichtigt werden, de?n durch die unentgeltliche Be nützung jener Gebäude ist es bisher den Nonnen möglich gewesen durch Großfabrikation von Weißnäherei und Frauenputz arme Mädchen und Frauen auszunutzen und den Arbeiterinnen eine Eoncurrenz zu bieten, der diese notwendigerweise unter ; l egen mußten. Wie es mit der protestantischen Kirche in Großbritanien steht, darüber liegen fol gende Zeugnisse vor: Von der arbeitenden Klasse sagte jüngst -auf einer hochkirchlichen Synode der Bischof von Bedford: Die Gesinnung der Massen ist die der vollsten Glcichgül tigkeit." Betreffs der herrschenden Klasse sagte der Canonicus Barry : Uebergränzte? Unglaube, die Zügellosigkcit bewußter Gottlosigkeit und entschlossenes Selbstvertrauen und Selbstintercsse sind ihre einzige Lebensregel". Von der Mittelklasse sagte der Berichterstatter: sie entwickelt eine bcklagenswerthe moralische Schwäche in ihrem Handel und Wandel." Und das sagten hohe Geistliche, welche da mit beauftragt waren, die genaueste Statistik des Kirchenbesuches und der Kirch lichkeit auszustellen. Der Bischos von Liverpool sagte, dort, sodann in London, in den großen Fabrikaten und in der ganzen Kohlengegend seien Distrikte, worin das Christenthum in jeder praktischen Hinsicht unbekannt sei. Jetzt begreifen wir, weshalb die englischer.' Kirchen so viel Geld an die Heidenbekehrung auswärts wenden. Zu Hause haben sie alle Hoffnung aufgegeben, noch Leute bekehren zu können. i m Lese und erwäge. Daß in diesem Zeitalter des Fortschritts und der Erfindungen Vieles, was ans den ersten Anblick zweifelhaft und unglaublich erscheint auf wirklichen Thatsachen beruht, beweist die Geschichte des St.Jakobs Oels. Sein Erfolg steht unübertroffen da und Namen von nationalem Rufe bilden eine unantastbare Garantie. Unter Anderen sind es Seiner Hochmürden Right Reverend Bischof Gilmour in Cleveland, O. ; E. S. Salomou, Ex-Gouverneur Washington Ter., San Francisco, Cal.; Prof. Tice, der berühmte Meteorologist in St. Louis, Mo.; Hon. Thos. L. James, Postmeister, New York; Wm. H. Woreing, Esq., Asst. Gin.-Supt. New York Post Office. Mme. Marie Salvotti, die italienische Prima donna; Ctery Hill, Esq., Präsident, Mount Aubry Jnclined R. R. in Citiernnate,O. ; Prof. C. O. Tuplkssis,Manag er des Gymnasiums in Chicago, JUs. ; JacksoneSmih, E5q.' Mitglied des Stadtrath in Cleveland, O. ;D. B. Cooke, Esq., American Expreß Co., Chicago, Jlls. ; Prof. F. Holst, Chicago, Jlls., welche aus eigener Erfahrung dem deutschen Heilmit tel das wärmste Lob angedeihen lassen und seine Wirkungskraft außer aller Frage stellen. Wir treten daher den Aus spruch unseres College von Pccks Sun" in Milwaukee, Wisc. bei, und schließen mit den Worten des Herrn Peck: Wir indos siren Alles was zum Lobe des St. JakobS Oel gesagt wird; sollte dieses Leidende veranlassen mit dem St. Jakobs Oel ei nen Versuch zu machen, so sind wir über zeugt, daß sie uns sür diesen Wink dankbar sein werden." Abraham Carman. ein Irrsinniger fand am Mittwoch im Stationshause Un terkunst. Religiöse Ueberspanntheit wurde zur Ursache seines unglücklichen Zu standeö.
