Indiana Tribüne, Volume 3, Number 17, Indianapolis, Marion County, 4 December 1880 — Page 3
Jndiana Tribüne.
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Unsere Indianer. AuS dem SuKerst interessanten JahreS. bericht des Jndianerbureaus geht hervor, daß fast sämmtliche JndianerstämmeZort schritte in der Civilisation machen, welche bei manchen derselben, z. B. den Ogallallas und den Brule Siorx in Dakota und den zur Vakama.Agentur bthörenden In dianern der P.'cific.ttüfte, merkwürdig sind. Die Forderungen um Werkzeuge, welche von den Indianern in den meisten Agenturen gestellt werden, um im Stande zu sein. Arbeiten zu verrichten, übersteigen bei Weitem die Mittel, welche dem Depar tement zu diesem Zwecke zur Versügung stehen. Die Arbeitslust der Indianer wächst beständig und die große Mehrheit derselben wünscht dringend stch civilisirten Beschäftigungen zu widmen. Die Art und Weise, in welcher sie die von ihnen gezogenen Ernten einheimsen und aufbewahren, zeigt, dah die Bemühungen der letzten paar Jahre sie allmälig zur Selbsternahrung besähigen. Die GefammtzaKl der Jndia ner in den Ver. Staaten, mit Ausschluß von Alaska, wird auf 255,939 angegeben, welche bis auf 18,000 mehr oder minder unter Coutrole der Ageuturen stehen. Die
Zahl der im Jndianerterritb'rium lebenden civilistrten Indianer betragt 0,560, und die der uncwilinrten 17.750. Es leben in Dakota 75,000, in New'Mkxiko 23,000, in Montana 21.000, in Arizona 17,00 und im Washington Territorium 14,000 In dianer. Es scheint, daß cö über 5000 In dianer im Staate New Pork und über 10.000 im Staate Michigan gibt. Die JnUaner mit Ausschluß der sünf civilisir. ten Stämme im Jndianerterritorium ha ben während dieses Jahres 27.283 Acker urbar gemacht, 1.70,817 Acker bebaut, 415.' 777 Bushel Weizen, 6,661.300 Bushel Mais, 222.439 Bushel Hafer und Gerste und 376.145 Bushel Gemüse gezogen. Ferner haben sie 56 527 Tonnen Heu ge macht, besitzen 78.812 Stück Rindvieh und 864,133 Schase. Die fünf civZlisirten Stämme haben 314.393 Acker bebaut, 336,. 424 Bushel Weizen, 2.346,012 Busbel Mais, 124,563 Bushel Hafer und Gerste, 595.000 Bushel Gemüse und 153.000 Ballen Baumwolle gezogen. Ferner haben sie 149,000 Tonnen Heu gemacht. Sie besitzen 27,904 Stück Vieh und 400.203 Schweine. Während des Jahres bestanden unter den verschiedenen Jndianerstämmen. mit Ausnahme der fünf civilisirten, 63 Kost'chulen und 10 Tageschulen, welche von über 70)0 Kindern besucht werden, und an denen 316 Lehrer thätig waren. 50,000 Indianer haben gar 'keine durch Vertrag zugesicherte Schulfonds und die Kosten für den Unterricht ihrer Kinder müssen gänzlich aus den vom Congresie gemachten Bewilligungen beflritten wer den. Diese Stämme haben mindestens 7.000 Kinder im schulfähigem Alter. Die Berichte aus den Reservationsschulen lauten sehr ermunternd und ergeben einen ge
steigerten und regelmäßigeren Schulbesuch,
sowie ein wachsendes Interesse sür denUn
terricht von Seiten der Eltern. Gesuchen
von bisher vernachlässigten Agenturen zu
folge, hat das Bureau Anordnungen für
den Bau von 11 Kostschulhäusern während des nächsten Sommers und sür die Errichtung von 13 neuen Kostschulen getroffen.
Dies werden die erstenSchulen sein, welche
die 8,000 San Carlos Apaches und west lichen Shoshones erhalten. Änownothingthum in Brasilien.
Deutsche Professoren haben sich kürzlich
erst wieder unsäglicheMühe gegeben, durch
allerhand schöne Reden auf Congressen"
und durch Zeitungsartikel die deutsche! Auswanderung von den Ver. Staaten abzulenken und ihr die Richtung nach den romanischen Staaten Südamerika's, vor allem nach Brasilien und den La Plata Staaten, zu geben, weil der Deutsche dort .seine Individualität erhalte und dem Vatcrlande nicht verloren gehe. Der deutsche Michel hat blutwenig aus diese Vorstellungen gehört und richtet seine Wanderung noch immer unverwandt nach den Ver.' Staaten. Wie klug er daran thut und wie viel weiser er ist, als die Herren Prozessoren, die ihn gerne bevormunden möchten, geht aus folgender Corrcspondenz der .Kölnischen Zeitung- aus Rio Janeiro hervor : .Der Senat hat nicht nur die Nichtkatholischen, sondern auch die Raturalisirten von der Wählbarkeit zum Parlament aus geschlossen. (Auch von anderen irgendwie bedeutenderen Aemtern ist der Protestant ausgeschlossen.) Die Wahlreform, wie sie aus den Händen des Senats hervorgeht,
ist gleich Null und ebenso gutwäre es beim Alten geblieben. Und was wird die am härtesten betroffene, weil vorwiegend von Deutschen bewohnte Provinz Rio Grande thun? Wahrscheinlichnichts. Zwar hat, wie die . Deutsche Ztg." bitter bemerkt, Kaiser DomPedro II. durch die Gesandtschalten und Consulate in Deutschland be kannt machen lassen : .er sei nicht gegen die Wählbarkeit der Naturalisation und Akatholiken, die Schuld liege ausschließlich am Senat", doch das sind blos Ausreden, wenn der Kaiser ernstlich will, fügt sich der Senat von selbst. Es liegt eben anders: Dom Pedry hat sich daran ge wöhnt, auf seinen Kanstreisen nachEuropa die Rolle eines demokratischen Fürsten zu spielen, sitzt bei Viktor Hugo mit Felix Pyat am Tisch, trägt Regenschirm und Handkoffer selbst, gerade wie andereSteib' liche auch, die aus keiner Mischung der ehrwürdigen Häuser Habsburg, Bourbon Bragranza entsprossen sind, und thut furchtbar freisinnig, hat auch nicht die geringste Spar von romantischemRassenhoß. In Frankreich ist er Bourbon. in Deutschland Sohn einer österreichischen Prinzes sin, in Portugal Abkömmling des Herzags
von Braganza; in der Londoner Syna
goge übersetzt er Hebräisch, in Deutschland
wohat er wissenschaftlichen Vorträgen bei, enüu, er spielt so ant er kann, die Rolle
eines demokratischen Flttsten. In Brasi
lien freilich, da pfeift der Wind aus einem
ganz anderen Locke: hier ist er ganz und gar Enkel des D. Joa VI., Neffe Karls X.
von Frankreich, Nachkomme der Habbur
ger Kaiser und Schwager des Re Bomda.
Drüben hört er Vorlesungen über Mate
rirUsmus und hier pcotegirt er die Jesui-
ten; drüben schwärmt er für Aushebung der Sklaverei und hier, läßt er Nabucos Antrag (sür allmälige Emancipation der Negersclaven) erdrücken; dniben ist er der aufgeklärteste Freund fremder Cultur und hier läßt er durch seinen Senat den Naturalisirten und denNichtkatholiken dasRccht der Wählbarkeit entziehen." Es ist doch gut, dab man den Hambur ger Dom Pedro auch in Europa zu durchschauen beginnt. Hier, wo man bei seinem Besuche der Weltausstellung so entzückt von ihm war. hat man ihn schon fett einiger Zeit .erkannt." (A. d. W.)
lichen Bahnnetzes zu setzen verstehen. Er schneidet damit dem einzigen Concurrenten, den er noch hat, der Santa Fe Bahn,
die Zusuhr aus diesem ganzenLandestheile
ab, wie er es bereits nördlich gethan hat. Die Santa Fe ist sür eine östliche Verbin dung heute ausschließlich aus die von ihr geeigneteChicago, Burlington undQuincy und die St. Louis und San Francisco, die alte Atlantic und Pacific Bahn ange wiesen. Durch eine dieser Tage erfolgte Entscheidung des Bundesgerichts istGouId in den ausschliMchen Besitz der Missouri. Kansas & Tx2s Bahn gelangt, die er nun nicht blos nach Mexico hinunter ausdehnen wird, um dort der Santa Fe den Ver kehr wegzunehmen, sondern auch in direkt südlicher Richtung, wo ein Anschluß an die Texas -Pacisic gemacht wird. Damit schneidet er der Santa Fe wieder den Verkehr mit St. Louis ab, den diese über die Atlantic und Pacific betreibt. Verwirk' licht sich nun noch, was augenblicklich im Werke ist, daß nämlich die Southern und dieCentral-Pacific mit dem GouldSy;tem consolidirt werden, dann wird cs nicht mehr lange dauern, ehe wir unsere Verbindüngen mit dem Süden und das ganze südliche Bahnnctz unter Controlle dieses Eisenbahnkönigs sehen, der. täglich mächtiger wird und sich zum unbeschränkten
Beherrscher der gesammken Verkehrswelt
auszuwerfen droht. (L. 8.)
Die
Unverschämtheit deutscher Krautjunker.
Die Eiscnbahnmacht im Lande.
In Deutschland wird eine Erhöhung des
Getrcidejölle von der .Deutschen Land
wirthschasllichen Zeitung" dem Organ
der Krautjunker, in folgender, ans Cyni sehe streifenden Weise empsohlen:
.Je dürftiger die Ernte ausgefallen ist.
um so mehr ist die Erhöhung der Korn
zölle geboten. Es ist nicht mehr als billig, daß diejenigen Leute, die ihr Brod vom
Auslande kaufen und dasür unser sauer
verdientes Weid ins Ausland schicken, zu
erhöhten Zöllen herangezogen werden, da
mit sie Sparsamkeit erlernen. Mit der
Roth des armen Mannes haben wir uns
hier nicht weiter zu besassen. Wir haben
nur die Frage auszuwerscn, hat die Noth
des armen Mannes, als Metz und Paris
belagert waren, denselben vermocht zu
kapituliren? Im Gegentheil, die Roth macht erfinderisch, und wir, die ehemals so stolzen und reichen Sieger wir essen heute
die Kunstbutter, welche die Pariser crfan den, als sie durch uns belagert wurden.
Sie hungerten und leisteten Widerstand,
um sich nicht unterwerfen zu 'müsien. Daß man so schnell nicht verhungert, hat erst vor Kurzem Dr. Tanner bewiesen, als er
volle 40 Tage gehungert; und daß man!
mit sehr Wenigem sich sehr lange einrich ten kann, hat Jeder, der in seinem Leben
Noih erfahren (und wer von uns hätte
nicht schon einmal Noth erfahren) an sich
selbst erprobt .... Aus dem. Gesagten
geht zur Genüge hervor, daß es Pflicht der überwiegenden Majorität der deutschen landwirthsckastlichen Bevölkerung ist, noch in diesem Winter auf eine Erhöhung des Kornzülls bis auf mindestens 25 Prozent des Marktpreises zu dringen und sich in diesem gerechten Verlangen durch kein heuchlerisches Geschrei vorlauter Minoritäten, überhaupt durch Nichts beirren zu lassen Unverhüllter, ja rücksichtsloser ist wohl kaum jemals gepredigt worden, daß den Rittergutsbesitzern aus ihrer Getreideernte eine guteEinnahme gesichert werden müsse, gleichviel welchen Leiden dadurch die gesammle Bevölkerung ausgesetzt werde. Man verlangt den Brodpreis zu einem Hungerpreis hinaufzuschnellen und sucht nichts Geringeres, als eine nationale Hungersnoth im Interesse der großen Getreide Produzenten herbeizuführen. Man wagt offen Anspruch darauf zu er heben, daß in Nothjahren der Getreidezoll zu einem Monopol der Reichen auf den Hunger derArmen hinaufgeschraubt werde, und sügt zu dieser erbarmungslosen Forderung noch den Hohn hinzu, dem deutschen Volke den amerikanischen Hunger Doktor als mustergilliges Beispiel hinzustellen. . Ein übermüthigeres Ausbeuterpack, als dasjenige, welchem die .D. Landw. Ztg." als Organ dient, ist wohl kaum denkbar.
Noch ist die Zeit nicht gekommen, wo der größte Eisenbahnkönig dieses Jahrzehnts weinen wird, weil keine Bahn mehr vorHanden ist, die er aufzukaufen oder der er sich auf die eine oder andere Weise zu bemächtigen vermöchte. Jay Gould, der sich täglich mehr und mehr zum Gesammtbeherrsche? des amerikanischen BahnnetzeS auswirst und cs meisterhaft versteht, sich auf seinerHöhe zu behaupten, findet immer noch einen'Brocken hier und dort, den er sich zu Gemüthe 311 führen derMühe werth hält. Man darf deshalb auch durchaus nicht erstaunt sein, wenn er eines Tages seinen Arm nach dem Süden ausstreckt und das von Cincinnati und Louisville ausgehende Bahnnetz mit seinen bereits im Südwesten, inLouisiana undTcxas erwor denen Besitzungen verbindet. Soweit wir Gould kennen, ist er im Stande, dies zu thun, und wir werden nicht eher etwas davon gctoahr werden, als bis es eine vollendete Thatsache ist. Bekanntlich hat er seine Hand auf der Texas Pacific, die von Shrcweport in Louisiana und von Texarkana in westlicher Richtung führt. Diese Bahn wird gegenwärtig so rasch wie Geld es zu thun vermag in westlicher Richtung ausgedehnt, um an die Southern STWrftr htP hlirtfl ffiMtrfi iTrtlifnrntpn
14 V I ' v vj M, Ml VliltVil und durch Arizona und NkU'Mcxico östlich kommt, Anschluß zu machen. Ist diese Verbindung txi hergestellt, was innerhalb weniger Monate erfolgen dürste, dann ist der nächste Weg für den ganzen Süden nach den Gestaden des Stillen Oceans und von dort hierher, nicht länger mehr über St. Louis und die llansas Pacific, oder die Santa Fe. oder die Union Paci sie, sondern über die Texas k Southern Pacific Bahn, die außer der Ze'ztersparniß noch den weiteren Vortheil bieten wird, daß sie während der Wintermonate nicht durch Schnee blrckirt wird. Diesen Vor-
theil weiß nur Der zu schätzen, welcher schon auf einem Zuge sich befand, der aus den Prairien von Kansas, oder Colorado, oder Nebraska und Wyoming während
mehrerer Tage eingeschneit war und der
Kaufmann, der in Folge dessen seineWaa ren nicht erhalten konnte. Um aber seiner Texas-Pacific den gan
zen Verkehr in südlicher Richtung zu Zu dem am 15. November in Havre be
sichern, wird Gould sich in Besitz des süd ginnenden französischen Arbeiterkongresse l
ist von Wien die nachstehende Adresse ab-gegangen:
Werthe Genosien ! In wenigen Tagen werden Eure Dele'
girten sich vereinigen, um die Jnteresien der arbeitenden Klassen zu berathen. Ge stattet uns, bci diesem Anlaste den brüder-
lichen Sympathien Ausdruck zu geben, mit denen die Arbeiter Oesterreichs stets auf jenes Land geblickt haben, desicnSiege und Niederlagen sür die Geschicke der Menschheit so ost von entscheidender Bedeutung gewesen sind .... Die Weltgeschichte schreitet nicht sprungweise vorwärts, tiefgreifende Reformen können sich nur organisch entwickeln und neue Institutionen werden in den seltensten Fällen sofort allen Erwartungen entsprechen. Es wäre daher Verblendung, das allgemeine Stimmrecht zu verdammen, weil es nicht in einigen Jahren gewährt, was nur durch die ausdauernde Arbeit von Generationen erreicht werden kann. Die bürgerliche Revolution brachte Euch die nationale Einheit, das allgemeine Stimmrecht führt allmälig zur wirthschaftlichen Unabhängigkeit des Arbeiter-
standcs. Französische Arbeiter! Die Programmpunkte, welche zahlreiche Arbeitersy.dlkate von Paris und Havre, die Bauarbeiter von Reims :c. anläßlich des Kongresses aufgestellt habe,', zeigen uns, welch' innige Harmonie zwischen den denkenden Arbeitern aller Länder waltet und wie rasch der Läuterungsprozrß innerhalb der Arbeiterbewegung vorwärts schreitet. Der reaktionäre Appell an den Klasienhaß wird sein Ziel um so sicherer verfehlen, als die Staatsgewalt nicht zögern wird, die Bahn sozialer Resorm zu betreten und Euere Forderungen : Normalarbcitszcit, ausreichenden Schutz für Frauen undKin der. Korporationsrechte sür die Gewcrkvereint, nationale Regelung des KrankenundJnvalidenkassenwcsens, unentgeltlichen Schulunterricht, Förderung der Produktivgenossenschasten :c. zu bewilligen. Dadurch allein kann Frankreich jene
Stärke finden, die im Jntercste der fortschreitenden Entwicklung Europas in so hohem Grade wünschenswetth erscheint. Die hervorragendsten Vertreter derWissenschast und selbst Minister, die in der Atmosphäre eines beschränkten Klasiengei stes ausgewachsen sind, wurden gszwungen, Zeugniß abzulegen für die Berechti gung unterer Bestrebungen. Nun liegt cs an uns, durch die Kräftigung und Ausdehnung unserer Organisationen, insbesondere aber durch die Konzentrirung der Agitation auf die Nächstliegenden Ziele den Zeitpunkt zu beschleunigen, wo die errungcnen theoretischen Erfolge eine praktisck e Bedeutung erlangen werden. Arbeiter Frankreichs ! Unsere besten Wünsche begleiten die Ar-
beiten Eures Kongresses. Möge es Euch gelingen, sie in Eintracht der Vollendung
cntgegenzusühren. Wien, am 7. November 1880. Mit brüderlichem Gruß
P. Kolb. Porzellanmaler; W. Größl,
Maschinenbauer; Karl Höger, Buch
drucke?; F. Leißner, Bildhauer; I. Voit,
Bildhauer; A. Wolsram, Drechsler;
Norbert Hosfmann, Bernsteinarbeit'r;
A. Götz, Maler, W. Leisner, Musikinstru menZenmacher; L. I. König, Manufak
turabeiter ; I. Niggl, Handschuhmacher ;
W, Rasp, Handschuhmacher ; F. Holzin
ger. Vergolder; A. Wehl, Schneider; M. Kauba, Schuhmacher ; Johann Ko
vacs Steinmetz; Sebastian Fröhlich, Buchhalter; LudwigUnger, Goldarbciter;
F. M. Baader, Lederarbeiter ; I. Klecm,
Tischler; Joseph Hönig, Eisendreher;
Anton'Hauser, Metalldrucker; Joh. Jel laschitz, Schmied.
Farbcnblindheit. Die GesammtUntersuchungen, welche seitens des Hospitaldienstes der Bundesmarine M Lootsen und Matrosen bis jetzt angestellt worden sind, be aufcn sich auf 5.297, worunter sich 4,394 Lootsen befanden. 116 wurden farbenblind desunden.' Die Opposition gegen diese Untersuchungen hat in der letzten Zeit fast gänzlich aufgehört. Von den IM Lootsen und Matrosen, die während des mit dem 30. September endenden Vierteljahres untersucht wurden, sind allein 00 farbenblind befunden worden.
Benj. F. Erafton. Story B. Ladd, Ha!be:t E. Peyne. Patent. Commissäre. P n i c 11 1 c Paynr, Grafton & Ladd. AttornehS und Colicitors ameiikanischer un ausländischer Patente. 412 Fü'ste Etr. Washington, D. G. Llusübui'g d?5 Vetrnt Eesetzks in n selrenZwei n in d.r Patent. Ofsi.e und i , te?Suxre?e Cucuit Court der cr. S anten. cnipöMe weiden ctatn Einsendung der cstmaikcn stet pafiest.
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Eiscttbahil-Zcit-Tlibkl!c.
Ankunft und Abgang der Eisenbal)nzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 10. Oktober 1880.
Clevcland, Columbus, Cincinnati und Jndiana. pol.s Eisenbahn. (Lee Line.) Abgang: Ankunft: N Y Sc 2) Gri s.. 4.1Ä Vl L5 St L Ez5 ... 6.55 ?m Union Acco ... t.4 Bm 3 M X- j . .12. 9Irn Inl.'ll6NHExp M.05 3:n j Un on Arom.... ?im Dar)tZi, & (i er. .11.0h Vm cst & 2Cr b.l d Rm Xi)&9MSt&tc 7.13 y.tn 1 1U y & t 2 if.tu.53 Nm Brighlwood Tiv sicn, C. C. C. und I. 4.15 Vm 7.15 5!m 3.15 ?m fi.05 R 6.4' ittm ti.: 3irn 6.3S?nt 5.45 11.05 Bm 11.15 Nm 1 .Z , ü m 10.55 12 5t iim 7.Ü0 Nm ! 12.. 0 Nm 3.55 Nm 4.(5 Nm ' Pittöbura, Cincwnüti und Ct. Louis Eiscnbah. (Pan Handle )
N ?) B Exf 3 . 4.20 Äm D C Ex exe. SU t ?m iR 2) Acc ex. a 3 45 S!m N Y B Eis S h 5.5 Nm Danton Ex e'rc.S 4.20 Am
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Terre Haute, Vandalia und (5t.Louis Eisenbahn.
SNcilTram 7.30 Am Tog Erf v, h... 12 25 9in Terre Haute Lcc. 4 (0 ö!m Pacific Ef ö ...11.0Nm
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Jcffersondille, Mad son und Indianapolis Eisenbahn.
Southern E-,t s 40 23m Jnd Mad Mail'O 00 Z?
üSc Jt Kcc,t 7.10 a:m Jnd 6 Mad Äa.l 3.A)Nm Abend Ex, ..... 6.3J3int
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In Virginien lebt ein Farmer, Na
men Hoagland. welcher jetzt 70 Jahre
zählt und seit 50 Jahren der Reihe nach Mutter Tochter und Enkelin geheirathet hat und mit jeder derselben Kinder zeugte. Die erste Frau heirathete er vor 50 Jahren als Wittwe. Deren Tochter aus erster Ehe verheirathete sich wurde jedoch Wittwe und kehrte in das Haus ihrer Mutter und ihres Stiefvaters zurück. Bald starb die Mutter, und der Wittwer heirathete die verwittwete Stieftochter, welche ihm ein Töchterchen aus erster Ehe ins Haus brachte; dieses wuchs heran, und als seine Mutter starb, heirathete es den Stiefgrobvater. Der Mann lebte mit allen drei
Frauen sehr glücklich.
Jndianapoli?, Peru und Chicago Eisenbahn. T, Ft W K LapSx 7.3 ! Am j Chi-(?r Rax E? 4.00? a. VI C&Ö3ii'iaxill.2O 83m X, 7,t 23 LarE;ll. 0 m fcilt CEzccS ti.it, S'm Chi Mail. 50 v m D, T St H ört 8.11.13 Si Dek. X & Fl WEx 9.35 Kn Jndiana, Bloomirgwn und Wcstcrn Elfenbahn.
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Indianapolis und St. Lcuis Eisenbahn. Tag Exrreß. r c.. 7.5 3rn 1 51 ?) Erf 4.10 ?m Local xrreß.... ?. 5Nm j .ndia, apoliiTcctl.w Pm R A Zit S 11.10 Nm t Tag Ex 5.f 5 Nm Cincinnati, Hamilton u.JndianapcliiEiseubahn. Wail. CincinEx 4.15 ?m I Mail...' 12.15 91 Aceommodation . 5.50 Nm westliche Ezpreß.i0L5 S! Indianapolis und Pincenres Eisenbchn. Mail Sc Cairo Zx 7.30 ZZ i ?incenneS Äcc ..1".5 m VincenneS Acc .. 4.10 Nm l Mail & Cairo Er 5.35 S!m Indianapolis, Dccatur u.Cpringsield Eisenbahn. Stin City-tLE: 7.40 m , N?. hila &3 Er J.iO ? jtan S Schnellzug l.l.S lm I Monte, uma Acc.tO.ao Vm Vvntejuma a. 3.3J3im cincrnnati Ex...l?.A1 ?!m Zuc-e mit r. e. Lehnseffel.Car. it . Schlaf.Wgen. Mit p. t arlor.Car. Witf täglich.
