Indiana Tribüne, Volume 3, Number 16, Indianapolis, Marion County, 27 November 1880 — Page 4
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Sndicma Hriöüne, (Wochenblatt.)
Office: Ecke Circle u. Meridianstr. (?im dritten Stock Entered as eecontl-class matter at the Postoffice at Indianapolis, Indiana. Abonnements-Preise. Inder Stadt durch die Post in HauS geliefert Per Iahe im Voraus 2.oo er Nummer K KentS. Otto Schisscl, Herausgeber. Indianapolis, Ind., den27.Novbr. 1880. MinoritatS-Vertreung. II. Von den Plänen, welche bis jetzt zur Schaffung einer wahren Volksvertretung vorgeschlagen wurden, wollen wir zunächst den von dem Neform-Verein in Genf vorgeschlagenen erwähnen, nach welchem die Wahl der Volksvertreter in folgender Weise stattfinden soll: Jede Partei stellt eine Liste ihrer (Kandidaten auf. Diese Liste ist mit einem Buchstaben, oder in anderer Weise zu bezeichnen, und eine bestimmte Zeit vor der Wahl einem besonderen Veamten einzureichen. Der Wähler stimmt nun erstens für eine der Listen, und dann für einen oder mehrere der Candidaten, je nachdem das Gesetz bestimmt. Nun werden zuerst die für die Listen abgegebenen Stimmen gezählt, und wird von jeder Liste eine nach dem Verhältniß in welchem die Zahl der für dieselbe abgegebenen Stimmen zu der Gesammtzahl der Stimmen steht, berechnete Zahl von Candidaten für gewählt erklärt, dann natürlich Diejenigen von der Liste, welche die meisten Stimmen haben. Zum Beispiel, es wären 6 Vertreter zu wählen und es wären drei Parteien im Felde. Nun stellt jede Partei ihre Liste auf itd ) tzt 4 Candidaten auf die Liste. Tie L.rnn werden mit 1, 2 und 3 bezeichnet. Nmi gi t die Wahl vor sich. Für die Listen w.urn folgende Stimmen abgegeben : Liste 12 3 3009 2000 10 0 Simmen Da sechs Vertreter zu wählen sind, so würden sich dieselben im Verhältniß der abgegebenen Stimmen, auf die drei Listen so vertheilen, daß der Liste 1 dreiVertrcter, der Liste 2 zwei Vertreter und der Liste 8 einer entnommen wird. Die Abstimmung über die Candidaten ergiebt nun folgendes Resultat : Liste 12 8 A 30CO Stimnen E 20C0 St. I 1X0 Et. B 1600 F 1C00 . K 800 C 8C0 , G 500 . L 250 D 600 II 2C0 . M 100 Liste 1 wählt drei Vertreter und zwar Diejenigen von der Liste, welche die meisten Stimmen haben, also A, B und C. Liste 2 wählt E und F und Liste 3 wählt I. Cs sind also A, B, C, E, F und I gewählt, und somit ist jede Partei im Verhältniß zu ihrer Stärke vertreten. Trotzdem sichert dieser Plan keine vollständig gerechte Vertretung, denn die Zahl der für jede Liste abgegebenen Stimmen ist niemals eine solche, daß sich das Verhältniß ohne Vruchtheile bestimmen läßt. Gesetzten Falls, das Resultat der Wahl wäre so : Liste 1 ' 2 3 35C0 2070 500 Hier ist es unmöglich die sechs Vertreter in richtigem Verhältniß auf die drei Listen zu vertheilen. Ein Londoner Advokat, Archibald E. Dobbs hat deshalb folgende Verbesserung zu dem Plane vorgeschlagen: Jeder Wähler stimmt für eine der Listen und nur für einen Candidaten, man berechnet auf wie viele Stimmen je ein Vertreter kommt und überträgt jede Zahl über der nöthigen Stimmenzahl auf Denjenigen, der die nächstgrößte Stimmenzahl hat und beginnt mit dem, der die größte Zahl von Stimmen auf der größten Liste hat. Dann beginnt man mit dem, der die.kleinste Zahl hat und überträgt jede Zahl, welche kleiner ist, als die, auf welche ein Vertreter kommt, auf Denjenigen, welcher die nächstgrößte Stimmenzahl hat, so daß schließlich alle Diejenigen gewählt sind, welche die zur Wahl nöthige Durchschnittszahl von Stim-
men haben. Werden z. B. 10,000 Stimmen abgegeben und es sind 5 Vertreter zu wählen, so ist Jeder gewählt, der es auf 2000 Stimmen bringt. Anstatt die Uebertragung auf diese Weise durch das Gesetz vorher zu bestimmen, kann es auch so gemacht werden, daß jede Partei auf ihrer Liste bestimmt, welcher anderen Partei sie ihre überzähligen Stimmen übertragen will. Abgesehen davon, daß auch auf Grund dieses Planes noch immer keine verhältnißmäßig ganz richtige Vertretung gesichert wird, ist dieser Plan auch für die Praxis zu komplizirt und wir unterlassen es daher auch sein Wirken durch Beispiele zu erläutern. Ein anderer Plan ist folgender : Gesetzten Falls, es wären 400,000 Stimmgeber im Staate und die Legislatur bestünde aus 100 Mitgliedern, so käme auf je 4000 Stimmgeber ein Vertreter. Nun schreibt jeder Stimmgeber im Staate, ohne Rücksicht auf den Wohnort der Candidaten, oder seinen eigenen, so viele Namen auf den Stimmzettel, als er will, jedoch in der Ordnung, in welcher er ihnen den Vorzug giebt. Nun werden zuerst die ersten Namen auf den Zetteln gezählt, und Jeder sobald er 4000 Stimmen hat, für gewählt erklärt, bleibt ein Nest, so wird er auf Diejenigen übertragen, welche den zweiten Platz einnehmen, dann werden diese gezählt, und wieder' Jeder für gewählt erklärt, sobald er 4000 Stimmen hat und so weiter, bis man 100 Vertreter hat, von denen die Letzten es vielleicht nicht auf 4000 Stimmen bringen, sondern in der Ordnung der größten Stimmenzahl für gewählt erklärt werden. Dieser Plan, jedenfalls der beste, welcher bis jetzt vorliegt, ist von dem dänischen Finanzminister Andrae ausgearbeitet und auch in einem Theile Dänemarks eingeführt. Er sichert jedenfalls den bestmöglichsten Ausdruck des Volkswillens und macht das "gerrymaiidern" unmöglich. Die Vertreter wären wirkliche Volksver-. treter und nicht Vertreter ihres besonderen Distrikts, und das System würde also unsere Kirchthurmpolitik vernichten. Es würde die korrupte Parteimaschimrie zer-
. brechen und doch einer Parteiorganisation es möglich machen, eine Zersplitterung ihrer Stimmen zu verhindern und sich die nöthige Anzahl von Vertretern zu sichern. Dabei ist der Plan einfach genug, um praktisch durchführbar zu sein. Er wurde im Jahre 1869 dem Vundessenate vorgelegt, aber von diesem verworfen, weil er zu verwickelt sei und die Parteiorganisation schwäche. Letzteres war wohl der Hauptgründ. Bis man uns einen bessern Plan vorlegt, können wir nicht umhin, den des dänischen Ministers für gut und praktisch zu halten. Kleine Nrsachen olnt große Wirkung. Die offizielle Zahlung der in Indiana beiderPräsidentcnwahlabgegebenenSlim men hat durch einen eigenthümlichen Zufall gezeigt, wie ungenügend das für diesen Zwck bestehende Gesetz ist. Dasselbe bestimmt, daß besondere für diesen Zweck in jedem Distrikt ernannte Marschälle die Wahlberichte derCounties im betr. Distrikt einholen und am 4, Montag im November zwischen 9 und 11 Uhr Vormittags dem Staatssekretär abliefern mufe, der sie in Gegenwart des Gouvernörs und der Marschalle eröffnet und zusammenzählt und das allgemeine Resultat feststellt. Am letzten Montag sollte diese Zählung vor sich gehen, aber der Marschall des 8. Distrikts, zu dem die Counties Clay, Fountain, Montgomery, Parke, Vermillon. Vigo und Waaren gehören, fand sich mit seinem Berichte nicht ein. Man war in Folge dessen in großer Verlegenheit, ras zu thun sei, denn die Zählung mußte zur vorgeschriebenen Stunde vorgenom men werden : Die Beamten gingen dann mit der Zählung voran und ließen den achten Distrikt aus, beschlossen aber das Resultat der Wahl im achten Distrikt in den Büchern nachzutragen. Die Ursache des Ausbleibens des Marschalls vom 8. Distrikt ist bis jetzt nicht bekannt. Man vermuthet, da sein Wohn ort weit ab von der Eisenbahn liegt, daß ihm seine Ernennung niemals zugekommen ist. Im gegenwärtigen Falle ist die Sache
nicht von großer Bedeutung. Der achte Distrikt giebt eine republikanischeMehrheit von ungefähr 2500 Stimmen ab, durch seine Auslassung wird d?e Mehrheit Garfield's auf ungefähr 6000 reduzirt. Gesetzten Falls aber es handelte sich um einen anderen Distrikt, in welchem de Majori tät der Republikaner ihre GesammtMajorität im Staate überstieg, z. B. dem sechs ten Distrikt, so hätte derGouvernör wahr scheinlich dieHancock-Elektoren für gewählt erklären müssen. Wäre nun dazu noch der ja leicht mögliche Umstand gekommen, daß Garficld eine oder mehrere der 15 Stimmen Indiana' zu seiner Erwählung bedurft hatte, so wäre durch ein solch un bcdeutendesEreigniß, wie das vorerwähnte, Hancock statt Garfield der nächstePräsident geworden. Hier ist, zur Verhinderung solcher Möglichkeiten eine Aenderung des Gesetzes sehr von Nölken. Ein anderes an sich unbedeutendes Ver sehen, das begangen wurde, und dessen Folgen unterUmstanden nicht minder weittragend hätten sein können, ist folgendes : Als Mitglied des Wahlkollegiums vom 6. Distrikt war T. W. Bennett nominirt. Derie'be ist Mayor von Richmond und da dem Gesetze nach keinVeamterMltglicd des Wahlkollegiums sein k inn, so dankte Bennett fünf Tage vor derWahl ab und wurde Benjamin S. Parker nominirt, welcher denn auch ebenso viele Stimmen erhielt, als seine Collegen. An einer Anzahl von Stammplätzen versäumte man jedoch aus den schon vorher angefertigten Wahllisten den Namen Bennetts zu streichen und den Parkers an dessen Stelle zu setzen und schrieb die Stimmen, welche sür Parker abgegeben waren Bennett gut. Nach den eingelaufenen Berichten, erhielt also an scheinend Parker gegen 10,000 Stimmen weniger, als sein Gegner und somit dürste dieser wahrscheinlich für gewählt erklärt werden. Würde nun, wie es vor 4 Jahren der Fall war, das Resultat der Präsidentenwahl von einer Elektoralstimme abhängen, so hätte, wie man sieht, dieser kleiner Irrthum ganz merkwürdigeFolgcn, und würde wahrscheinlich das ganze Land in ungeheure Aufregung versetzen.
Der Belagerungszustand in Berlin wurde auf ein Jahr verlängert. Der deutsche Kaiser hat sich eine Erkältung zugezogen und muß das Bett hüten. In einem Gefängnisse zu Kiew ist der Typhus ousgebrochen. Von den 750 Infassen sin 200 erkrankt, darunter viele Nihilisten. Der kolossale Enthusiasmus welchen Sarah Bernhardt in New tyoit hervorrief, hat bereits einer Ernüchterung Platz gemacht. Die Dame spielt jetzt schon vor leeren Häusern. -o In den Ver. Staaten sind bisher im Jahre 1880 12,527 italienische Einwanderer gelandet, wovon 3.771Frauen waren. Weit stärker ist die italienische Einwanderung in den La Platastaaten, Uruguay, in Tunis, Tripolis und Egypten. Ein sicherer Beweis, daß die Irischen Willens sind den Kampf der Landliga mit den Landlords zum Austrag zu bringen ist der, daß die Auswanderung in Irland in letzter Zeit sehr nachgelassen hat. Sie wollen im Lande bleiben und sich ihre Rechte erzwingen. Die große Kälte hat bereits ihre Opfer gefördert. In New York wurden dieser Tage drei Tramps todt aufgefunden. Sie waren erfroren. Auch in der Nähe von Modci, Ontario, ist ein 22jäh. riger Bursche Namens John Brown vor Kälte und Hunger ums Leben gekommen. Aus San Francisco sind schon wieder 850 Chinesen nach ihrer Heimath abgesegelt. Sollten die Zeiten dort schon so schlecht sein, daß sich selbst der Rattenund Mäusesang nicht mehr rentirt und die bescheidenen Culis um nicht verhungern zu müssen, gezwungen sind, zu Muttern zurückzukehren ? o In New York und Brooklyn sind jetzt die jungen Männer und Unabhängigen der Demokraten an der Arbeit eineReform ihrer Partei zn versuchen. Das scheint uns verlorene Liebesmüh'. Da aber der gute Wille und auch tic Elemente dazu da sind versuche man es eine ganz neue Reformpartei zu gründen und damit die beiden alten Partelen zu begraben.
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vorzüglich anerkannt. Aufträge zum Verschiffen von Lagerbier aus allen Eisenbahn.
Linien weroen prompt ersuul. In England und W.ales betrug im Jahre 1879 die Zahl derZTodtenschau-Un-tersuchungen 27.056. Sie ko sie ter.$ 130,000. Wahrsprüche auf versätzlichen Mord qab es 153 (im Vergleiche mit Irland eine ungeheure Zahl) und in 78 Fällen waren tfiauen die Opfer. Es gab 1.911 Selbstmorde, worunter 480 von Frauen. In 6,770 Fällen war die Ursache des plöhlichen Todes unbestimmbar was wohl viele Todesfälle durch Fahrlässigkeit der Arbeitgeber einschließt. Wie leid thun uns doch die armen Landlords in Dublin und England. Sie haben großen Geldmangel, denn in vielen Counties in Irland ist es gar nicht mehr möglich, Rente einzutreiben. Freiwillig wird dieselbe nicht bezahlt und durch die Polizei ist dieselbe nicht zu erlangen, weil diese'und dieGerichtsdiencr sich nicht mehr unter die Bauern wagen um sie vor Gericht zu laden. Sie haben Angst vor den blauen Bohnen. Das ist eben der Fluch der bösen That, daß sie fortzeugcnd Böses muß gebären. Philp, welcher wegen verbrecherischer Verläumdung, bestehend in der Fälschung des Garfieldschen Chinesenbrieses, pro zessirt wurde und bei den Verhandlungen beschwor, daß er die Fälschung nicht beganzen, hat ein Geständniß abgelegt und sich als den Verübcr derFälschung bekannt. Auch ohne dies Geständniß hätte ihn alle Welt sür den Fälscher gehalten. Auch wußten die demokratischen Leithämmel genau, woran sie waren. Nun, die ganze Geschichte ist ein Blatt mehr in dem Lorbeerkranze der demokratischen Partei. S. B. Rugglcs hat für die Handels kammcrvon New Vor! folgende Statist! des amerikanischen Getreidehaus zusam mengestellt. Im Jahre 1840 betrug die Ernte des Landes 615 Mill. Bushel, zehn Jahre später 802 Mill., zehn Jahre später 1,233 Mill., zehn Jahre U'äler 1,387 Mill. und neun Jahre später, voriges Jahr 2,431 Mill. Bushel. Der Werth dieser Ernte ist von $100 Millionen im Jahre 1850 auf tim $11,000 Millionen im Jahre 1870 und auf vermuthlich $15,000 Millionen 1880 gestiegen, was nach Abzug der Selbstkosten etwa $3000 Millionen Neinertrag läßt. Man muß sich aber nicht einbilden, daß dieser Reinertrag dem Farmer verbleibt. Er muß ihn mit den Theilern", den Geldwucherern, Landwucherern Eisenbahnlords und Spekulanten theilen. Durch die französischen Zeitungen wird noch specieller dargethan, welcher Art die Anlligen gegen den General de Cissey sind, und warum die Kammer nun doch noch eine Untersuchung gegen ihn beschlossen hat, oder vielmehr beschließen mußte. Als stellvertretender Kriegsminister duldtte er, daß seine Maitresse, eine Baronin Kaulla, welche aus Rußland verbannt worden ist, weil sie die russischen Heeresgcheimnisie an Bismarck verrathen hatke, ungehindert im französischen Kriegsministerium aus- und einging und zu allen Geheimnissen Zutritt hatte. Außerdem hat De Cisiey französische Waffen zu Schleuderpreisen verkauft und im Bunde mit Schwindlern Ankäufe sür das Heer zu übertriebenen Preisen gemacht und in derselben Weise Festungsbauten vergeben. Eine lange Reihe von Zeugen sollen bereit stehen, diese Anklagen zu bestätigen. Daß die Regierung sich zu dieser Untersuchung erst durch die Kammer drängen läßt, ist vero, chtig.'
- Brumm 5 SQTJuVIfcli:,) INDIANAPOLIS, IND. ra..! !, fcZinni ftT):.. n. !.... -oiuuuu ui wiuuu. juitiu uwciuici Bottle BeerM ist vor allem anderen aU C. F. Schmidt. 332!! Im Parish (Eounty) Lafourche im südöstlichem Louisiana sind einzelne Falle von Aussatz vorgekommen. Dr. Jones, ein tüchtiger New Orleans Arzt und gegenwärtig Präsident des StaatsGew sundheiisrathcs, ist dorthin gereift um die Krankheit zu untersuchen. Es ist schwer ! zu sagen, wie die greuliche Pest dort entstand. Man meint, deß sie von chinesischen Vagabunden dorthin geschleppt sei. We wir cs vorausgesagt haben, so ij es gekommen. Die neulich gehängtes Nihilisten haben nicht als abschreckendes Beispiel gedient, es sind Rächer aus ihren Gebeinen entstanden. Die aufrührerischl Bewegung in St. Petersburg hat wieder einen neuen Aufschwung erhalten. Plakate revolutionären Inhalts werden wieder mit kaum glaublicher Fertigkeit in Umlauf gesetzt, und dieBevölkerung von St. PeterSbürg besindet sich in großerBestürzung.Auf den Gesundheitszustand des Czaren dürften diese Vorkommnisie keinen alzu wohlthätigen Einfluß ausüben, und wenn sich die Nihilisten nicht beeilen, kommt er ihnen am Ende noch zuvor. Herr John M. McKehan und seine Feau Nettie wurden von ihrem früheren Dienstmädchen Emma Aaron auf $5000 Schadenersatz verklagt weil sie dasselbe ungerechterweise beschuldigten ein paar Ohrringe gestohlen zu haben. LT- Ein hungriger farbiger Knabe Namens Sam. Woods wurde amDienstag verhaftet, weil er einem seiner Mitschüler die Mahlzeit auS dcmKorbchen entwendete, und sie mit Wohlbehagen verzehrte. Dieses Vorkommniß mag dazu beitragen, den Jungen noch öfters zu verbrecherischen Handlungen anzuspornen und wir machen dafür lediglich die Gesellschaft mit ihren mangelhaften Einrichtungen verant wörtlich. JCF Lotta Gussin klagte auf Scheidung von ihiem Gatten C. Gussin, weil derselbe nicht für ihren Lebensunterhalt sorgt. LS" Der bisherige LieutenantGouverneur Jsaac P. Gray wird bis zum Januar, der Zeit wo Porter ein Amt an tritt, als Gouverneur fungiren. Er hat am Montag den Diensteid abgelegt. Am 5. Januar 1881 soll hier eine Versammlung von Redakteuren demokra tischer Zeitungen unseres Staates stattsinden. ÄS John Slack, ein Angestellter der I. & St. L. Eisenbahn verletzte sich am Mittwoch beim Zusammcnkuppeln von zwei Wägen, den Arm. Der kleine Sohn von Thomas. McConnell 339 Süd Delawarcstraße fiel am Mittwoch beim Schlittschuhlaufen und verletzte sich am rechten Arm. Am Mittwoch Nachmittag brannt: es in der Sägesabrik an Jllinoiöstro'ke. Das Gebäude und die Einrichtung desselben wurde trotzdem V fywx bald gelöscht war stark beschädigt. Der Verlust beträgt $1500. j&3r Die Verbandlungen in dem Pro zesie der Mary Brown werden am zweiten Montag im Dezember beginnen. i m Richard Burk, ein t f:ltt der Encaustic Tile Works verleg. - sich am Mittwoch Abend während der Arbeit an der Hand dermaßen, daß dieselbe wahrscheinlich abgenommen wcrde.. muß.
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