Indiana Tribüne, Volume 3, Number 16, Indianapolis, Marion County, 27 November 1880 — Page 1

Jahrgang 3 No. 16

Office: Ecke Circle it. Meridian-Straße. y . Lauscildc No. 120. Indiattapokis, Zndiana, Samstag den 27. Kovemöer 1880.

Das Buch dcr Natur. Offen liegt bor aller Blicke, Ossm liegt in Tal und Flur Eine ew'ge Offenbarung Indem Buche der Natur. Wer in ihm mit reinem Herzen Und mit heil'gem Ernste liest. Findet, daß der Lebensweisheit Klarste Quelle ihm entfließt. Seine Sprache ist belehrend Und verständlich Jedermann, Mehr al alle .heil'gen Schriften Bibel oder Alkoran. In ihm findet man nicht Thorheit, Die nur Nacht und Dunkel bangt, Auch nicht jenen Fanatismus, Der zum Haß und Hader zwingt. Aber reine Menschenliebe Lehrt eö ewig treu nnt wahr, Rein, wie dort de Himmels Lichtstrahl, Wie die Quelle frisch und klar. Ist'S verständlich nicht, wenn leise Ph:lomenenS Lied ertönt ? Oder denn auS sinst'rer Wolke Blitzstrahl zuckt und Donner dröhnt? Spricht zum Herzen nicht die Quelle, Die des Berge Fuß entquillt, Nicht der wilde Sturm, der mächtig Durch der Eiche Wipfel brüllt? Von der Alpen höchstem-Gipfel, Den nur AdlerS Fuß berührt, Bis zum Tropfen Thau im Thale, Der des Grashalms Spitze ziert : Ist dem geistesfreien Denker JeneS schone Buch enthüllt, DaS in reinster, schöner Sprache Stets sein Herz mit Wonne füllt. Ja, wo felbst der GeistcSblinde Aaf dem Pfade strauchelnd fällt, Ist der Weg deS freien Denkers Noch von' lichtem Stern erhkllt. Ohne Zage.?, ohne Zittcrn Geht er feine Lebensbahn. Denn ihn schreck! kein Aberglaube Und nicht Psassentrug und Wahn. Freudiz liest zu jeder Stande Ec im Buche der Natur, Bald dort cn des Himmels Wölbung, Bald im Thal und Wald und Flur. Auch mit jedem neuen Jahre Wird eS wieder neu verlegt. Weil es Schätze, uncrgiü 'dlich. Stet in seinen Blättern trägt. Drum mit ungetrübtem Blicke Laßt unZ dieses Buch beschau'n Und auf seine reinen Lehren UnS das Glück der Menschheit bau'n. Wenn der geistbefang'ne Heuchler Sich in sinst're Tempel schließt. Ruft der geistcöfreie Denker : ,O, Natur, sei mir gegrüßt !" Und er wirst sich in die Arme Der Natur mit frohem Blick, Fühlt, durchweht von ihrem Geiste, Diese Lebens reinstes Glück.

Eine neue Partei. Der eegcnmürtige Zeitpunkt ist unstreitig günstig sürdie Gründung einerneuen Partei, welche die Lösung politischer und virthschastlicher Fragen im freiheitlichen und fortschrittlichen Sinne anstrebt. Die demokratische, sowohl wie die republikanische Partei schauen immer nach rückwärts. Sie haben es mit der Vergangenheit, nicht mit der Zukunft zu lhun. Keine dieser Parteien wird von einem fortschrittlichen Gedanken belebt. Die GreenbackPartei ist zwar eine Arbeiterpartei, sie vertritt die Jnterrssen der Arbeit, aber ihre Theorie ist eine falsche, und deshalb mußte sie noth wendiger Weise rückwärts gehen. Grobe Parteien kaun man nicht aus der Erde stampfen. Sie müssen sich von Klei nem zu Großem entwickeln. Deshalb soll ten wir schon jetzt Vorbereitungen treffen, damit der den nachjten Fruhlahrswahlen eine neue fortschrittliche Partei in's Feld rücken kann. Die Frühjahrsmahlen sind allerdings nur Communalwahlen, aber ein Anfang muß gemacht werden, und er wird leichter in kleinerem, als in gröberemKreise gemacht. Und wenn dann selbst bloß ein Achtungserfolg errungen würde, so würde das Beispiel nicht ohne Nachahmung blei den und bis zur nächsten Nationalwahl könnte die neue Partei so weit verstärkt sein, um eine achtunggebietende Stellung einzunehmen.

Diese neue Partei müßte sich aus den fortschrittlichen Elementen zusammensetzen. Sie darf nichts mit der politischen Vergangenheit des Landes zu thun haben, sondern muß sich bloß um dieZukunft kümmern. UnterZugrundelegung der extrem sten Resultate wisienschaftlicher Forschung, muß sie in ihren praktischen Forderungen der Erkenntniß des Volkes Rechnutkg tragen. Daß die hervorragenden erleuchteten Köpfe das Begriffsvermögen des Volkes weit überragen, ist eine Thatsache, mit der eine neue Partei rechnen muß. Ihre For derungen müssen deshalb so gestellt erden, daß sie dem Begriffsvermögen des Volkes zugänglich und im Stande siud eine begeisternde Wirkung zu äußern. Die Fortschritte in der Erkenntniß der wissenschädlichen Wahrheiten werden eine. solche Partei' von selbst nach und nach vorwärts drängen. Das.Programm einer solch' neuen Par tei mübte kurz, bündig und radikal fort schrittlich sein und vor Allem auf Herstel lung rein demokratischer ElNlichtungen und Schutz der Arbeit vor derAusbeutung durch ia Kapital dringen. Die allge meinen leitenden Grundsätze der Partei können! in einer Einleitung zu dem Pro gramm niedergelegt werden, worauf die praktischen Forderungen folgen, welche aber auch praktisch erscheinen, das heißt den allgemeinen Volkebegrisfcn durchsühr bar erscheinen müsien. Forderungen, gegen welche sich einstweilen mangelndesVer ständniß des Volkes noch sträubt, müßten vorläufig weggelassen werden, die Partei würde binnenKurzem durch die vorgeschrit teueren Elemente innerhalb derselben doch weiter gedrängt werden. Sodann aber müßten Diejenigen, welche der Gründung einer' solchen Partei gün-' stig gesinnt 'sind, und das Wort reden, thätig mit eingreifen. Sie dürfen sich nicht bequemer, oder vornehmer Weise zurückziehen, wenn man sie an die Spitze stellen will, und allenfalls von ihnen verlangt, daß sie als Kandidaten auftreten. Wohl ist das Wort nothwendig sür den Fortschritt, noch nothwendiger aber ist die That. '

Daß eine solch' neue Partei mit dem GreenbackUnsinn Nichts zu schaffen haben kann, liegt auf der Hand. Wollen die Äreenbackler ihre sonderbaae Idee nicht fallen lasten, dann mögen sie immerhin da stehen bleiben, wo sie sind, sie werden un tergehen. Aber auch die Radikalen und die Sozialisten werden innerhalb einer solch' neuen Partei nickt gleich ihre Ideale verwirklicht sehen, sie werden wabrsckein lich vorsäusig von mancher Forderung ab stehen inüssen. Sie sind Beide demVolks Verständniß zu weit voraus. Ader jeden falls ist'es bester mit allen Kräften für das Erreichbare einzustehen, als sich in den Schmollwinkel zurückzuziehen. Das Feld der äußersten Consequenzen auf welchem stch der'wiffenschaftlich gebildete Theoreti ker bewegt, wird von dem Volke nur lang sam, nach und nach betreten. Wenn es sich lediglich um die Geltendmachung von Grundsätzen, um die Verbreitung einer Idee handelt, da ist kein Gedanke zu kühn, als daß er nicht ausgesprochen werden sollte. Will man aber die große Volks moste zur That begeistern und mit fort' reißen, dann muß man bei einem Volke, das so durch und durch conservativ ist, wie das amerikanische, das ganz und gar dazu angelegt scheint, auf den in der ersten Hälfte der Sechziger Jahre errungenen Lorbeer n auszuruhen, entweder schritt weise vorwärts gegen, oder warten bis die vollständige Unerträglichkeit der politischen und sozialen Zustände das Volk sür kühne Gedanken empfänglich und zur kühnen That reif gemacht hat. Ersteres dünkt mich bester. Die fortschrittlich gesinnten Elemente sind in unserer Stadt zahlreich genug, um eine starke Partei bilden zu können. Es müßte sonderbar zugehen, wenn es nicht möglich sein sollte, ein Programm aufzu stellen, das nach der einen Seite weit ge nug geht, um für den Augenblick zu be sriedigend, und nach der anderen Seite nicht als zu extrem unausführbar erscheint.

Wollen sich die Elemente, welche bereit sind, mit. der Vergangenheit zu brechen und zu? Lösung der politischen und sozia len Fragen beizutragen, welche zur Wohlsahrt des Volkes gelöst werden müsten, zur That aufraffen, dann kann der Erfolg nicht ausbleiben. i, Phil. Rappaport.

Die deutschen wissenschaftlichen Zeitschriften verlieren meist an Jntereste. Der Milbe werb hat in der Wistenschast nicht die Folge, welche er im Handel mit Sachgü tern und im Transportverkehr mitunter hat, nämlich den Betrieb ober den Waaen werth zu verbestern. Vielmehr ist es damit wie mit einer Fleischbrühe wenn sie auf viele Portionen vertheilt werden soll, muß sie dünner und magerer werden. Hat eine mustergültige wissenschaftliche Zeitschrift sich einen großen Absatz und viele werthvolle Mitarbeiter errungen, so schafft der Mitbewerb bald ein, und dann mehrere Concurrenz Organe, welche sich in dem Absatz und in die Mitarbeiter theilen; und was man vorher in einer Zeitschrift fand und bezahlte, das zu sinden, muß man jetzt ein halbes Dutzend solcher bezahlen und hat nicht die Bürgschaft, ebensogut als vorher bedient zu werden. Es wollen heutzutage immer mehr Gelehrte von der Feder leben, und folglich müssen sie ihre Entdeckungen, Erfindungen undErgebnisse in eine unendliche Wortbrühe vcrmästern. Man bekommt, was man in diesen Quellen der Belehrung sucht, immer mehr in fco möopathischen Verdünnungen. . Die Presse bespricht gegenwärtig den Einfluß, welchen das Geld aus die Wahlen ausübt und tadelt diesen Schand fleck unsererNepublik in gebührenderWeise. Auch der hiesige .Telegraph" ließ dieser Tage seine Entrüstung darüber laut wer den und stimmte in das Geschrei nach Ne sonn mit ein. Daß es anders werden muß wenn die Republik nicht untergehen soll, darüber sind diese Herren Gelehrten einig. Wodurch andere Zustände hcrbeigesührt werden können, davon ijt naturlich gar nicht die Rede, denn über das .Wie" und Wodurch" lasten diese Herrn Zeitungs schreibe? andern Leuten die Köpfe zer brechen. Es hat aber noch niemals genügt, die Schäden zu erkennen, sondern es müssen immer Mittel und Wege zur Beseitigung derselben vorgeschlagen werden. Was nun die Corruption in der Politik betrifft, so gestehen wir offen, daß wir da rin gar nichts Auffalliges erblicken, denn sie ist nur die Folge vorhergegangener Uebel und wir finden sie mit den gegen wärtigen Zuständen ganz und gar über einstimmend. Wir haben schon so und so oft erwähnt, daß unsere gegenwärtigen Einrichtungen sammt und sonders dazu angethan sind das Vo'.k zu entsittlichen und ihm allen moralischen Halt zu rauben. Und wer diese Thatsache erkannt hat, der wird sich nicht wundern, daß es auch in der Politik so weit gekommen ist und daß Corruption allein in unserm Lande das Machtmort spricht. Wer es deshalb ehrlich mit dem Volke meint und allen Ernstes Willens ist, zur Ausrottung dieses Uebels, das immer noch im Wachsen begriffen ist, beizutragen, dem kann es nicht genug sein, nur über das selbe zu lamentiren, sondern er muß mit helfen das Volk zum Bewußtsein zu brin gen, daß erst tausend andere Mißstände abgeschafft werden müsten ehe die Cor ruption innerhalb ' und außerhalb der Politik beseitigt wird. Der bekannte Sozialist Arthur Lie bermann hat dieser Tage in Syracuse, N P., Selbstmord begangen. i Er war einer der treuesten Kämpfer der russischen Revo lution und wurde deshalb vielfach verfolgt Die Gründe, welche jenen sähigen - und characterfesten Mann zum . Selbstmord veranlaßten sind bis heute noch nicht be kannt.

In dem civilisirten, großen einigen

Deutschland, in dem Land der Denker ertönt schon wieder einmal der Hep HepRus. Die Juden werden jetzt in Deutschland als Urheber des , kapitalistischen Großbe triebs, als Geldwucherer, als die stärksten Mitbewerber um Absatz und die erfolg reichstenBörsenspeculanten verfolgt. Das ist eö westen man sie im preußischen Land tage und sogar vom Hofprediger Stöcker angeschuldigt findet. Da man aber diese Anklagen auf Leute jeder Raste und jedes Glaubens anwenden könnte, weil sich eben der kapitalistische Großbetrieb, der GeldWucher, der schrankenlose Mitbewerb und die Börsenspeeulation über die ganze Welt erstrecken, so wäre nicht Grund genug vor Handen, gerade die Juden ausschließlich dieser Handlungen zu beschuldigen, wären nicht noch andere Beweggründe zur Ver folgung vorhanden, welche man weniger offen bekennt. Einer dieser Beweggründe dürste darin bestehen, daß man durch die Judenhetze eine künstliche Aufregung er zeugen will um die natürliche Ausregung, welche die Sozialistenhetze immer noch tx zeugt, nach und nach einzuschlummern. Die Regierung und ihre Handlanger dürf ten sich jedoch dabei gewallig verrechnen. Richter Vowell vom Bundes Kceisge richt von Massachusetts hat ein neues Bankerottgesetz ausgearbeitet, welches wahrscheinlich dem nächsten Congreß vor gelegt werden wird. Es ist auf der Basts des alten Gesetzes, mit Weglaffung alles Anstößigen ausgearbeitet, und besondere Vorsorge ist darin getroffen, daß nicht. wie es früher der Fall war, die Bankerott maffe durch die Kosten des Verfahrens ausgesresten wird. Die Gsschäftsweltver' langt ein vernünstiges Bankerottgesetz und es ist wahrscheinlich, daß wir'auch in nicht ferner Zeit ein solches bekommen werden. 6 '. Bei einer Ausstellung von Nahru.igs Mitteln , in Jslington, (England) haben hauptsächlich die amerikanischen Dauer Nahrungsmittel mit ihrer Güte und Man nigfaltigkeit Furore gemacht. Wenn nur alle Bewohner unseres Landes immer im Stande wären, denselben gleicheBewunde rung angedeihen zu lassen. Ader da leider so Viele die besseren Nahrungsmittel gar nicht zu Gesicht bekommen, können sie denselben auch keine Anerkennung wiedersah ren lasten. Neue Mnzeigcn. Gedächtniß - Feier zu Ehren Karl Heinzens. Sonntag, den 28. Novbr., bendö 8 Uhr, in der Turnhalle, veranstaltet von den Gesinnungs.Genossen deS Verstorbenen, unter Beteiligung des Jndiana. polis Soc. Turnvereins und des Freidenkcr-Ver. eins. Die Unterzeichneten laden hiermit alle Freunde und G.sinnungs-Tenossen zur Betheiligung ein. August Bennerscheidt, H. Henning, Chas. Koehne, H.Lieber, Ed. Longerich, Georg Mannfeld, . Fr. Merz, Alex. Metzger, John F. Meyer, Ph. Rappaport, Gottfr. Rccker, Otto Schisiel, Cl. Vonnegut. Indianapolis Sektion dcr soc. Arbeiterpartei. Versammlung in der Union Halle Sonntag, den 28. Novbr., 10 Uhr Vormittags. Tagesordnung : Diskussion über die Frage : Märe ein Programm, welches fundamentale Menschenrechte erklärt, besser, zweckdienlicher und richtige: sür die ArbeitebeVegung, als das jetzige, welches hauptsächlich vom Ar beiterrcchte spricht."

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